Was ich nicht verstehe, ist: 1. Wir kennen das Gehirn gar nicht vollständig; wir nutzen lt. Wissenschaft auch nur einen kleinen Anteil des Gehirnpotentiales während unseres Lebens. Demnach steht dauerhaft Potential zur Verfügung.
2. Im Artikel wird von unbekannten genetischen Determinanten gesprochen; dennoch werden mathematische Schlüsse auf den IQ über genetische Faktoren zulässig erklärt. Und auch fixe Prozentwerte der genetischen Vorprägung zugeschrieben, obwohl der Einfluss aus Punkt 1 nicht bekannt ist.
3. Trennt man Zwillinge und fördert sie ein Jahr unterschiedlich, dann kann man nicht nur einfach die Unterschiede in der Förderung feststellen. Obwohl ein genetischer Zwilling, wird der Charakter unterschiedlich sein und auf Lerninhalte unterschiedlich ansprechen. Menschen sind schließlich keine Computerprogramme, bzw. die DNA ist nicht das Programm eines Menschen. Charaktereigenschaften (z.B. Geduld) beeinflussen eine Vergleichbarkeit enorm.
Und was mir dabei besonders Sorgen macht, ist der veerbte Wohlstand und der Peter-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip). Die Außenwirkung von Wohlstand und Einfluss täuscht u.U. über die Intelligenz und Kompetenz hinweg. Dazu zählt auch, dass Intelligenz im Endresultat eine untergeordnete Rolle spielt, solange "Vitamin B" vorrätig ist, was somit die gesamte Diskussion um vererbbare Intelligenz ad Absurdum führt. ----------- Dumme Menschen stellen keine Fragen. |