Übernahmen statt IPO's ist die Gangart

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neuester Beitrag:  05.05.09 22:39
eröffnet am: 07.04.09 14:48 von: Libuda Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 05.05.09 22:39 von: Libuda Leser gesamt: 5784
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07.04.09 14:48 #1 Übernahmen statt IPO's ist die Gangart
in heutigen Zeiten. So zahlt Cisco für das nachstehende Unternehmen mit gerade einmal 102 Beschäftigten 590 Millionen Dollar.

Cisco kauft Pure Digital Technologies19.03.2009 um 17:14 Uhr
Der Netzausrüster Cisco Systems will den Camcorder-Hersteller Pure Digital Technologies kaufen und damit weiter in den Consumer-Markt vorstoßen.


Ein 'Flip-Video'-Camcorder: Bald von CiscoDer Preis für die nicht börsennotierte Firma liegt bei 590 Millionen Dollar, wie der weltgrößte Netzausrüster Cisco am Donnerstag mitteilte. Bezahlen will das Unternehmen (wie in guten alten Zeiten) nicht mit Bargeld, sondern in eigenen Aktien. Pure Digital stellt unter dem Namen "Flip Video" Camcorder her, die einen schnellen Anschluss ans Internet anbieten, um mit der Software zum Beispiel Videoclips auf Plattformen wie YouTube hochzuladen. (dpa/tc)  
01.05.09 13:09 #2 :-)
Netter Bauchladen  

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05.05.09 22:39 #3 Apple ist angeblich an Twitter dran
Neue Gerüchte
Apple ist angeblich an Twitter dran
von Kai Makus (Hamburg)
Millionen Nutzer, aber kein Geschäftsmodell: Der Internetdienst Twitter macht kaum Umsatz, gilt aber einigen angesichts seiner Popularität als lohnendes Kaufobjekt. Diesmal bringen namhafte Blogs den Namen des iPhone-Herstellers ins Spiel.

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Diesen Artikel jetzt anhören Auf Twitter kann jeder Internetnutzer der weltweiten Gemeinde erzählen, ob er gerade Kaffee trinkt und wie viele Löffel Zucker er hineingerührt hat. In Deutschland hat zuletzt der Amoklauf von Winnenden belegt, dass sich der Kurznachrichtendienst auch hervorragend zur Verbreitung von Gerüchten eignet, deren Wahrheitsgehalt meist nur schwer zu bestimmen ist. Weil der Dienst inzwischen deutlich mehr als zehn Millionen Nutzer verzeichnet, ist er seinerseits Objekt von Gerüchten: Er gilt er als eines der derzeit heißesten Übernahmekandidaten im Silicon Valley - obwohl das Unternehmen kaum nennenswerte Umsätze erwirtschaftet und nicht einmal über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügt.

Facebook war angeblich schon dran, auch Microsoft wurde Interesse nachgesagt, und möglicherweise wurde auch ein Angebot des Google-Konzerns bereits zurückgewiesen. Diesmal nennen zwei sehr prominente Technologieblogs im Internet - Techcrunch und Gawker - Apple als Käufer. Nicht nur das: Eine "gewöhnlich verlässliche Quelle" berichtet laut Techcrunch, dass Gespräche zwischen den beiden Unternehmen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sind und der Computerhersteller das Geschäft pünktlich zur Entwicklerkonferenz Anfang Juni öffentlich machen werde - und dass Apple für die Übernahme 700 Mio. $ in bar zahlen will.

Kursinformationen + Charts

APPLE INC. REGISTERED SHARES O.N. MICROSOFT CORP. REGISTERED SHARES DL-,00000625 GOOGLE INC. REG. SHARES CLASS A DL -,001      
132,71 USD  0,48 % [0,64]

1T 5T 1M 3M 6M 1J 5J

APPLE INC. REG.. 132,71 USD 0,48 %
MICROSOFT CORP.. 19,79 USD -1,98 %
GOOGLE INC. RE.. 402,99 USD 0,25 %
Damit läge Apple deutlich über den 500 Mio. $, die Facebook nach Medienberichten zu zahlen bereit gewesen war. Das war vom Twitter-Management nicht nur wegen der Höhe abgelehnt worden, sondern weil Facebook angeblich in eigenen Aktien bezahlen wollte, deren Wert den Twitter-Verantwortlichen offenbar nicht eindeutig abzuschätzen war.

Techcrunch selbst räumt ein, die Geschichte trotz verlässlicher Quelle nur gebracht zu haben, weil andere Medien sie aufgegriffen hätten - denn der Blog zitiert andere eigene Quellen mit den Worten, sie hätten nie von solchen Gesprächen gehört. Sollte es tatsächlich Verhandlungen geben, dann müssten sie extrem geheim geführt werden, meint Blogautor Michael Arrington. Zugleich bewertet er eine mögliche Übernahme durch einen Konzern wie Apple skeptisch - eine Tochtergesellschaft von Apple (oder wahlweise von Google oder Microsoft) könne sich nicht so fei entfalten, wie es ein Start-up-Unternehmen im Internet müsse, warnt er.

Owen Thomas erkennt auf Gawker hingegen durchaus eine industrielle Logik für das mögliche Geschäft, über das der Blog ebenfalls von einer informierten Quelle erfahren haben will - mit wortgleichen Information wie "Techncrunch". Er verweist darauf, dass das Apple-Erfolgshandy iPhone Antreiber für das mögliche Interesse seitens des Konzerns sein dürfte, zumal es bereits mehrere Anwendungen für das Gerät zur Nutzung von Twitter gebe. Allerdings räumt Thomas ein, dass Apple ohnehin an den so anfallenden Umsätzen beteiligt ist und sich dafür nicht unbedingt das Start-up ans Bein hängen müsste. Schließlich warnt auch er davor, die Kreativität der Twitter-Macher werde in einem Großunternehmen untergehen - insbesondere einem wie Apple, das bislang nicht eben durch hohe Internetkompetenz aufgefallen sei.  
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