Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE

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eröffnet am: 24.05.12 10:29 von: UliTs Anzahl Beiträge: 49881
neuester Beitrag: 25.05.18 21:04 von: JayAr Leser gesamt: 5903573
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24.05.12 10:29 #1 Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE
Am 22-Jun-2012 wird Tesla Motors mit der Auslieferung des Model S beginnen!
-
Ich glaube, es besteht noch eine Riesenchance, günstig Aktien zu erwerben. Das Potential des Wagens und vor allem der Entwicklungsvorsprung gegenüber den alteingesessenen Autofirmen verspricht hohe Kurssprünge.
Dabei scheint zur Zeit das Risiko eines Totalverlusts relativ gering, vor allem seit Toyota neben Daimler als Partner gewonnen werden konnte!

Uli  

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25.05.18 09:21 #49857 Löschung

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25.05.18 09:21 #49858 Otternase BMW
Man sollte schon alles lesen bevor man sich eine Wahrheit zusammenreimt.

BMW Produziert in USA mehr Autos als sie in den USA verkaufen. Also über alle Modelle.
BMW ist Netto Exporteur

Da BMW aber in USA "nur" X-Modelle fertigt aber die Produktpalette natürlich viel mehr Modelle umfasst kommt die Aussage mit den 70% Import zustande.


Im Gegensatz zu Tesla könnte BMW wenn wirtschaftlich sinnvoll auch eine 3er Linie in Spartanburg aufbauen um die Zölle zu umgehen. (Einige Freunde von mir arbeiten in dem Werk)

Bei Modellen wie 7er ist der höhere Zoll eh nicht so wichtig. Da geht's ums prestige und nicht um den Preis.
 

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25.05.18 09:23 #49859 Löschung

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25.05.18 09:26 #49860 Und wenn
X3, X5 und X7 EIN Modell sind, dann braucht es auch keine Mathematikkenntnisse, dann reicht schon Zählen im Alter von 3 Jahren um Otti zu entlarven.  

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25.05.18 09:39 #49861 @Taylorman7 Warum erklärst Du mir das?

"Man sollte schon alles lesen bevor man sich eine Wahrheit zusammenreimt."

Nix hab ich zusammengereimt. Ich schrieb doch, dass das wenig bringt, wenn sich DrFaustus ein Modell herauspickt, das zear in den USA produziert wird, wenn dann aber der Rest aus Deutschland / dem Ausland in die USA importiert wird.

Das habe ich mit dem Handelsblatt Zitat belegt.

Und falls Du mir nicht glaubst - #49853: "Da nutzt es wenig, wenn Du ein BMW Modell herauspickst, aber der Rest eben importiert wird."

Du bestätigst also nur meine Aussage. Sind wir uns also einig. Schön.

"Da BMW aber in USA "nur" X-Modelle fertigt aber die Produktpalette natürlich viel mehr Modelle umfasst kommt die Aussage mit den 70% Import zustande."

Und ja, eben das will Trump: dass mehr deutsche Autos innerhalb der USA gebaut werden. Und trotzdem ich Trump nicht mag, ist das ein verständliches Ansinnen, wenn man sich die das Handelsbilanzdefizit im Automobilbereich ansieht.

 
25.05.18 09:43 #49862 @DrFaustus Wenn für Dich ...

Die BMW Produktpalette nur aud X-Modellen besteht, dann schau mal bei BMW, was die noch so produzieren.

Dann fehlen Dir Kenntnisse über BMWs Produktvielfalt. Ich empfehle Dir folgenden Link:

https://www.bmw.de/de/neufahrzeuge.html

Davon scheint mir doch nur ein sehr kleiner Teil n den USA produziert werden.  
25.05.18 09:52 #49863 @DrFaustus Ist natürlich ...

... klar, dass Du Dich daran stößt, aber Dir ist schon klar, dass Deutschland von den europäischen Herstellern am meisten Autos in die USA exportiert (Hint: 'wir' sind Exportweltmeister), und ich wüsste nicht, dass ich während meiner USA Urlaube jemals französische Kleinwagen in den USA gesehen hätte.

"Den Unterschied zwischen Europa und Deutschland kennst du?
Oben werden 30% der EUROPÄISCHEN Autos im inland gebaut. Und plötzlich werden, wie von Otterhand daraus 30% der DEUTSCHEN Autos."

Deswegen dürfte die Strafsteuer die französischen Autobauer kaum jucken, hingegen die deutschen Autobauer aber doch sehr in Aufregung sein dürften.

Tja, und da stellt sich die Frage aber doch eher in Deine Richtung: "Das ist schlicht Fake oder Dummheit."

Ich tippe darauf, dass beides falsch ist, es hapert an mathematischen Kenntnissen.  
25.05.18 10:14 #49864 BMW
Nun kann aber ein Hersteller wie BMW, welcher in Summe mehr Autos in USA produziert, als dort verkauft, diese Produktion auch verlagern, wenn nötig.
Bzw. auf einen weiteren Ausbau des Werks verzichten.
Alternativ könnte die USA aber auch die Hersteller, welche in USA produzieren ein Zollkontingent geben. Also nur mit Zahlen:
300.000 Produzierte X Modell in USA
100.000 davon in USA Verkauft
200.000 X Modelle exportiert
150.000 Egal welches Modell Zollfrei importiert.

Macht immer noch einen Überschuss von 50.000 X Modellen.

Alternativ wie schon geschrieben, könnten, wenn wirtschaftlich sinnvoll, in USA nur noch Autos für USA-Markt gefertigt werden und das Werk dann eben verkleinert werden.
 

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25.05.18 10:27 #49865 @Taylorman Es geht um den Status Quo .

... wenn man die Drohung der US Regierung verstehen will.

Es gibt ein Ungleichgewicht, allein schon dass europäische und asiatische Unternehmen unterschiedliche Prozentsätze haben, zeigt das Ungleichgewicht, wie auch die 10% Strafsteuer der EU unverständlich sind, wo das doch alles unattraktive US Autos sind, und wie das nun aufgelöst wird.

Machen kann man viel, aber bisher haben die deutschen Autobauer eher von der aktuellen Regelung profitiert.

Der Grund, warum sie in den USA eine eigene Peoduktion aufgezogen haben, war m.E. auch nicht nur, um sich vor Strafsteuern zu schützen, sondern auch um den US Markt beliefern zu können, ohne dabei Währungsrisiken zu stark ausgesetzt zu sein.

Dass sie sich wegen der Strafsteuer vom US Markt verabschieden, glaube ich nicht. Dazu ist er zu groß und zu lukrativ. Eher bauen sie die Produktion aus, oder verlegen sie in Länder, bei denen keine Strafsteuer anfällt.

Hmm, eine Frage: wenn das BMW X-Modell in die EU exportiert wird: kommen da auch 10% Steuer drauf? Wird ja in den USA produziert.

Trump hätte nix dagegen, wenn BMW alle Modelle in den USA produzieren lassen würde. Also auch die für den deutschen und EU Markt.

America First.  
25.05.18 10:41 #49866 Tesla Erster von hinten
25.05.18 11:00 #49867 Otternase BMW
Hallo Otternase,

BMW wird sicherlich nicht in USA für die ganze Welt fertigen.
BMW ist in vielen Ländern vertreten um Handelshemmnisse (Strafsteuern) zu vermeiden.

Wenn überhaupt, dann produziert BMW die Volumenfahrzeuge in USA für USA.

Der Rest wird dann auf die anderen Werke aufgeteilt.
Also X5 z. B. nach Dingolfing X3 Regensburg (Machen auch den X2)

Wir werden sehen.

Aber ich sehe nicht dass die Deutschen Autobauer so schlecht dastehen in den USA.

 
25.05.18 12:19 #49868 Ich sage ja nur ...

... dass, sollte es eine Strafsteuer geben, dass diese die deutschen Autobauer mitunter hart treffen wird - und Tesla könnte, wie die anderen Autobauer, Nutznießer sein.

Erst recht, wenn es dann um die für nach 2020 angekündigten E-Autos von BMW, Daimler und VW geht. Da sind dann 25% Aufpreis sehr wahrscheinlich in etwa mit dem Effekt vergleichbar, den man erhält, wenn man einem Schwimmer 16 Tonnen Gewicht ans Bein bindet.

Für den US Markt dürfte das dann für die deutschen Autobauer wohl sehr unschön verlaufen.

Und von heute auf morgen stellen auch die die Produktion nicht auf 'USA' um.

Tesla hingegen dürfte dann eben 25% weniger Probleme bezüglich des Preises haben.  
25.05.18 12:20 #49869 PS: "... wie die anderen US Autobauer ..."
 
25.05.18 12:51 #49871 Handelskrieg
hilft Tesla gar nicht.
Vielleicht schützt es auf dem Heimatmarkt ein wenig vor den erwarteten EV Modellen der ausländischen Hersteller.
Falls aber diese Hersteller in ihren US Werken flexibel sowohl ICE als auch EV produzieren können, dann wäre selbst der Vorteil dahin.
Im Rest der Welt würde es dagegen für Tesla als Exporteur noch schwerer.
Nix mehr mit Weltherrschaft, M3 würde statt eines Massenmodells ein „Galapagos Auto“, nur in den USA anzutreffen.  

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25.05.18 13:31 #49872 #49871
.... dem muss ich als stiller Mitleser ausdrücklich zustimmen. Zudem, sollte Trumps Zölle tatsächlich kommen rechnet sich weitere und vorgezogene Automatisierung in US Werken deutscher Hersteller auf Kosten amerikanischer Jobs..... da könnten am Ende die deutschen Autos aus US Produktion relativ billiger werden ;-)  

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25.05.18 16:53 #49873 alle nur nicht ich :)
Elon Musk kritisiert per Twitter Medien. Journalisten würden falsch über Tesla berichten, da sie nur für hohe Klickzahlen schreiben. Tesla kann unterdessen seine Produktionsprobleme beim Model 3 teilweise beheben und baut jetzt wöchentlich 3530 Fahrzeuge.
 

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25.05.18 19:10 #49874 @TweekTweek Du meinst ...

... dass BMW auch eine BEV Produktion in den USA aufbaut? Also eine für die EU und für die USA? Gleich zu Beginn?

Ich halte das für illusorisch, bevor sie nicht wissen, ob und wieviele BEVs sie in den USA überhaupt verkaufen können.

Am Ende wird es so sein: BMW, Daimler und VW bauen ab 2025 ihre ersten BEVs - aber wenn sie diese dann, sollte es dazu kommen, in den USA verkaufen wollen, fielen 25% Strafsteuer an.

Nur mal so zum Vergleich: wenn also ein dem Model 3 ebenbürtiger BMW BEV für den US Markt bestimmt wäre, und selbst wenn BMW nicht bereits für den Akku deutlich mehr bezahlen würde, weil sie den extern zukaufen, und das nicht unternihrer Kontrolle läuft - dann würden auf den BMW 25% draufgeschlagen werden.

Wenn der Tesla also 60.000 Dollar kostet, würde ein US BMW Kunde für ein vergleichbares BEV schlappe 75.000 Dollar dafür bezahlen müssen. Wenn es denn eines gäbe.

Ich sehr da durchaus einen Wettbewerbsvorteil für Tesla und die US Autobauer. Und ich glaube nicht, dass BMW gleich an mehreren Produktionsstandorten zusätzliche BEV Produktionslinien hochzieht. Wenn sie in den USA wegen der Strafsteuer nur wenige Tausend Stück verkaufen, lohnt sich das wohl kaum.

Die deutschen Autobauer haben eh das Problem, dass sie ihre Produktion fließend von Verbrenner auf BEV umstellen müssen, und das gleicht einer Operation am offenen Herzen.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sie das zu habdhaben gedenken - sie doppelte Infrastruktur, die doppelte Produktion, doppelte Produkte, externe Zulieferer und Dienstleister - und die eigenen Arbeitnehmer.

Da kann man sicher gut wissenschaftliche Studien durchführen. Ob nun als Vorbild oder als mahnendes Beispiel, das wird man am Ende sehen.

Und derweil in ganz Germanien aufgeregt ab- und aufgebaut wird, und keiner weiß, welches Maß richtig ist, baut Tesla auf der grünen Wiese einfach das auf, was sie brauchen.

Ohne OP am offenen Herzen. ;-)  
25.05.18 19:18 #49875 @LGDFLI Na, was glaubst Du ...

... worüber Ariva und finanzen.net die Webseiten und die Foren finanzieren?

A. Durch zahlende Kunden (Paywall)?

B. Sie buttern aus altruistischen Gründen Geld rein?

C. Durch Klicks und Werbung?

D. Durch Spenden der Leser und Kommentatoren in den Foren?

Ich tippe auf C., und ich habe gute Gründe für diese Vermutung. ;-)

Und eben genauso ist es auch bei den Online Webseiten der Medienhäuser - sie kosten, aber Geld kommt nur durch Werbung rein.

Wenn man also (siehe angesputzte Schlagzeile beim Manager-Magazin) durch eine doppeldeutige, provokative Überschrift die Werbeeinkünfte deutlixh in die Höhe schieben kann, weil mehr Leute die Seite lesen - und die Werbung entsprechend entlöhnt wird, dann ist es naheliegend, dass man das auch macht.

An Altruismus glaube ich eher nicht.  
25.05.18 19:26 #49876 @Maniko Ja ...

... das könnte passieren, aber das wird nicht in einem Jahr oder zwei zu schaffen sein. Und die deutschen Autobauer werden demnächst sehr genau überlegen müssen, welche Kosten sie sich wofür ans Bein binden wollen.

Grund: Sie müssen BEV Produktionslinien aufbauen, und intern zweigleisig die Infrastruktur betreiben - das kann kostspielig werden.

Und jedes BEV, dass dann (noch steht das mit der Strafsteuer ja nicht fest) in der EU gebaut, und in die USA geschafft wird, kostet 25% mehr. Denke nicht, dass das für die deutschen Autobauer eine angenehme Wntwicklung ist.

Wenn dann gleich nebenan im Nachbarstore ein eigentlich gleichviel kostenden Tesla für 60.000 Dollar, und ein BMW für 75.000 Dollar stehen, dann dürften die Kunden das nicht zwingend honorieren, indem sie dennoch 15.000 mehr ausgeben

Vermutlich wird es eh schwer sein, dass überhaupt BEVs in die Staaten verkauft werden - wo sie doch dort keine Infrastruktur haben?

Hier wird bereits kräftig angekündigt, und das bereits seit eineinhalb Jahren. ;-)
 
25.05.18 19:29 #49877 @#49873
Diese Kritikpunkte an der Presse zeigen mal wieder dass Musk die emotionale Reife eines durchschn. Teenagers hat und sind m. E. eine unzulässige Schlussfolgerung von sich (Musk) auf andere (Presse). Hier ein Diorama aus Musks "Was ich selber denk' und tu', das trau ich auch den and'ren zu":

(Zitate o. g. Quelle)
-"selbstgefällige Heuchelei"
-"die Wahrheit für sich beanspruchen, aber nur so viel veröffentlichen, um die Lüge schönzufärben"
-"die Öffentlichkeit ... respektiert ... (ihn deshalb) nicht länger"
-"leben für hohe Klickraten"
-"unter dem konstanten Druck stehen"
-"...Einnahmen ... maximieren oder gefeuert ... werden"

Er wirft also der Presse genau das vor, was eigentlich die perfekte Selbstkritik gewesen wäre. Und er hat auch einen Lösungsvorschlag: Einen "Glaubwürdigkeits-Score"-Wert für Personen. Das ausgerechnet er das sagt ist der blanke Zynismus. Bei mir hat der den Score 5- mit Backpfeife.

Gruß

P.S. Ich schreib das nicht weil ich short bin, (war früher oft genug long), sondern bin regelmäßig short weil der Saftladen Tesla einfach nur noch Tragikkomödie auf der Oberfläche einer Seifenblase ist. Nicht wir reden Tesla schlecht, sondern Tesla ist schlecht und wir reden darüber. Ähnliches gilt für die Presse.  
25.05.18 19:57 #49878 Was ist denn
Deiner Meinung nach schlecht bei Tesla?  

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25.05.18 20:17 #49879 Schlecht bei Tesla
Bin zwar nicht gefragt, aber antworte trotzdem mal: Sämtliche Bilanzdaten und Scores sind katastrophal. Insbesondere ein Piotroski F-Score von 2 und der Altman Z-Score von 1.12 deuten auf Probleme hin. Das Unternehmen war in keinem einzigen Quartal seit seiner Gründung profitabel und verzeichnet einen erhöhten Abgang von Führungskräften.

https://www.gurufocus.com/stock/TSLA

Der Umsatz steigt, Verschuldung und Verluste auch, die Eigenkapitalquote sinkt.  

https://www.finanzen.net/bilanz_guv/Tesla

Das nenne ich heftig überbewertet.  

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25.05.18 20:32 #49880 Da bin ich ganz Deiner Meinung!
Und was ist gut an Tesla?  

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25.05.18 21:04 #49881 Elon Trump
Die Transformation Musk->Trump wird langsam vollzogen. Schon leicht tragisch mit anzusehen. Ein bisschen wie ein Rockstar, der nicht vom Koks runter kommt. Hat schon leicht Orwellsche Züge. Ein Ministerium der Liebe und der Wahrheit fehlt noch. Vielleicht sollte man dafür Mal ne Abstimmung machen.

Btw. Die 5000 Stück pro Woche werden dieses Quartal imho trotzdem erreicht.  

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