*TTT Woche 22, 30.05.07

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neuester Beitrag:  04.06.07 12:08
eröffnet am: 30.05.07 09:21 von: Wubert Anzahl Beiträge: 16
neuester Beitrag: 04.06.07 12:08 von: Wubert Leser gesamt: 3631
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30.05.07 09:21 #1 *TTT Woche 22, 30.05.07

 

Tach,

heut probier ich's nochmal mit der Thread-Eröffnung - vielleicht auch als Beschäftigungstherapie gegen schlechte Laune aus dem Land des Lächelns...

Allen einen schönen und erfolgreichen Tag,

w.


    TTT-Team-Infoübersicht


• 00:45 -NZ Baugenehmigungen April  

• 03:30 -AU Einzelhandelsumsatz April  

• 08:00 -DE Zu- und Auswanderungen 2006  

• 09:40 -SE Rede Riksbank Gouverneur Nyberg  

• 10:00 - !EU Geldvolumen Eurozone April  

• 10:00 -IT Erzeugerpreise April  

• 13:00 -US MBA Hypothekenanträge (Woche)  

• 13:00 -SE Riksbank Ratssitzung  

• 14:15 - !US ADP-Arbeitsmarktbericht Mai  

• 14:30 -CA Erzeugerpreise Industrie April  

• 14:30 -CA Zahlungsbilanz 1. Quartal  

• 16:30 - !US EIA Ölmarktbericht (Woche)  

• 20:00  !!US FOMC Sitzungsprotokoll

 

Der Dax

Link zu den Pivots:

http://www.derivatecheck.de/tools/...amp;IID=6&Verfallsmonat=JUN7

 

 

2-Tages-Chart, Candlestick-5-Minuten

5-Tages-Chart

 

3-Monats-Chart, Candlestick

 

 

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30.05.07 09:23 #2 Der Morgen bei boerse.ard.de

30.05.2007 08:00  

Nicht schon wieder China!

von Karsten Leckebusch  

Der wichtigste chinesische Aktienindex fiel heute um mehr als sechs Prozent, nachdem die Regierung sehr kurzfristig eine bestimmte Steuer auf Aktiengeschäfte verdreifacht hatte. Der Dax dürfte deshalb schwächer eröffnen. Bild zum Artikel

Die so genannte Stempelsteuer, die bei jedem Aktiengeschäft anfällt, wurde von 0,1 auf 0,3 Prozent erhöht. Die chinesische Regierung will mit diesem Schritt verhindern, dass sich der Markt überhitzt. Gestern hatte der Hauptindex der Börse Shanghai, der SSE Composite, noch auf einem Rekordhoch geschlossen, allein in diesem Jahr stieg der Index schon um 62 Prozent.

Auch in Japan schlossen die wichtigsten Indizes schwächer. Der Nikkei 225 gab 0,5 Prozent ab, was die Händler zum einem mit der Reaktion auf den schwachen chinesischen Handel begründeten, zum anderen zeigte sich die japanische Wirtschaft ungewohnt schwach. Die Industrieproduktion fiel überraschend um 0,1 Prozent im April, erwartet hatten die Experten ein Plus von 0,5 Prozent.

Die Wall Street hatte gestern nach einem wechselvollen Handel noch mit Aufschlägen geschlossen. Zuvor hatte der wieder gefallene Ölpreis die Aktien der Erdölkonzerne belastet. Der Dow Jones schloss dennoch mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent.

 Börsentermine 30. Mai Unternehmen

  • Air Berlin
    Quartalsergebnis, 8:00
  • Aareal Bank
    Hauptversammlung, 10:30
  •  
  • United Internet
    Hauptversammlung, 11:00

 Konjunktur

  • USA
    Arbeitsmarktbericht Mai, 14:15
 

Nachrichtenfreie Zone
In Deutschland dürfte der Dax zunächst schwächer eröffnen. Aus Mangel an eigenen Nachrichten belasten die Vorgaben aus Fernost eher als dass die erholte Wall Street unterstützen dürfte.  

Einige Unternehmen halten heute ihre Hauptversammlungen ab, unter anderem der im MDax notierte Flughafenbetreiber Fraport. Vor allem der geplante Flughafenausbau in Frankfurt dürfte auf der Tagesordnung stehen, sowie die internationale Expansion des Konzerns, der vor kurzem den Zuschlag für den Betrieb des Flughafens im türkischen Antalya erhalten hat. Die Dividende will Fraport von 0,90 auf 1,15 Euro je Aktie erhöhen, morgen wird die Aktie dann mit Dividendenabschlag gehandelt.

Auch die Aareal Bank, Evotec und United Internet laden heute zu ihren Hauptversammlungen.

 Die Aktie der Deutschen Bank dürfte von einer Analysteneinschätzung profitieren. Die Experten von JP Morgan haben das Kursziel von Aktien der größten deutschen Bank von 109 auf 115 Euro angehoben. Die Anlageempfehlung bleibt "Neutral".

Air Berlin weitet Verlust aus
Der im SDax notierte Billigflieger Air Berlin hat im ersten Quartal seinen Umsatz von 224 auf 373,1 Millionen Euro gesteigert. Das EBITDAR (Gewinn vor Leasingkosten, Abschreibungskosten, Zinsen und Kosten) stieg von minus 14,5 Millionen auf plus 5,5 Millionen Euro. Beim Nettoergebnis weitete sich der Verlust von 31,3 Millionen Euro vor einem Jahr auf 41,3 Millionen Euro aus.

Ford dementiert>
Gestern hatte die Nachricht die Runde gemacht, dass BMW die Ford-Tochter Volvo kaufen werde. Heute wird dies von höchster Stelle dementiert. Ford wies die Gerüchte zurück. Es gebe keine Verhandlungen mit BMW über Volvo. Ford hatte Volvo 1999 gekauft. Branchenkenner schätzen, dass der amerikanische Krisenkonzern, der im vergangenen Jahr 13 Milliarden Dollar Verlust machte, durch den Verkauf von Volvo etwa acht Milliarden Euro erlösen könnte.
 
IBM kauft Aktien
Der US-Computerkonzern IBM hat acht Prozent der eigenen Aktien eingezogen. Für 12,5 Milliarden Dollar habe man die Anteilsscheine vom Markt genommen, teilte IBM mit. Wegen der Verringerung der Anzahl der Aktien setzte der Konzern den geplanten Gewinnzuwachs je Aktie von elf auf 13 bis 14 Prozent in diesem Jahr nach oben. Der Aktienrückkauf ist Teil eines von IBM geplanten Rückkaufprogramms im Volumen von 15 Milliarden Dollar.

Société Générale will mitmischen
Die Société Générale will eine zentrale Rolle bei der europäischen Bankenkonsolidierung spielen. Daniel Bouton, Chef der französischen Großbank, sagte in einem Interview in "La Tribune", dass er von seiner Bank erwarte, dass sie im Mittelpunkt der Bankenkonsolidierung stehe. Eine Fusion mit der italienischen Großbank Unicredit schloss er jedoch aus. Unicredit ist derzeit sehr aktiv an der europäischen Bankenkonsolidierung beteiligt und hat erst vor Kurzem den italienischen Konkurrenten Capitalia gekauft.

 

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30.05.07 09:30 #3 Europa Ausblick
       
(DreBa) Aktien Europa Ausblick: Leichter - negative Vorgaben aus Asien

30.05.07 08:33

 
 
 
                             

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die wichtigsten europäischen Börsenindizes dürften
am Mittwoch nach negativen Vorgaben mit Verlusten in den Handel starten. Händler
verwiesen vor allem auf die negative Vorgabe aus Tokio , wo der
Nikkei-225-Index rund ein Prozent verlor. An der gut behaupteten Wall
Street vom Vorabend gab der Dow Jones nach dem Börsenschluss in
Europa noch knapp 25 Punkte ab.

   Die Citigroup rechnet mit einem Start des EuroSTOXX50 bei 4.471
Punkten. Am Dienstag hatte der Index 0,25 Prozent auf 4.478,81 Zähler gewonnen.
Der FTSE-100-Index wird von IG Index bei 6.570 Zählern erwartet. Am
Vortag hatte der britische Leitindex um 0,55 Prozent auf 6.606,50 Punkte
zugelegt.

   Vodafone-Aktien stehen im Fokus. Laut einem Bericht der
"Economic Times" will der Mobilfunkanbieter seinen 5,6-prozentigen Anteil an dem
indischen Telekom-Unternehmen Bharti Airtel Ltd für 1,6 Millionen Dollar an ein
Unternehmen der Bharti-Gruppe verkaufen. Zudem wolle Vodafone noch in diesem
Jahr eine Milliarde Dollar in Indien investieren. Zudem habe Vofafone einem
Bericht der Zeitung " The Independent" zufolge Expansionspläne in Afrika und
China. Die Citigroup hob das Kursziel für die Aktie leicht von 147 auf 153 Pence
an und bestätigte sie mit "Hold".

   Auch die Aktie der Minengesellschaft Antofagasta sollte
vor Zahlen Aufmerksamkeit finden. Analysten rechnen mit einem gestiegenen
Quartalsergebnis und verwiesen auf die gestiegenen Kupferpreise.

   Beobachtet werden sollten die Aktien von Aegon. Nach
eigenen Angaben steht der niederländische Lebensversicherer in Gesprächen mit
der polnischen BRE Bank SA zum Zusammenschluss ihrer beiden polnischen
Pensionsfonds. Zudem werde eine mögliche Übernahme des kombinierte Fonds durch
Aegon diskutiert.

   Im Blick stehen auch die Aktien von Air France-KLM und
Unibail. Nach Angaben des Börsenbetreibers NYSE Euronext
sollen die beiden Unternehmen zum 18. Juni in den CAC 40 aufgenommen werden und
dort AGF und THOMSON ersetzen./chr/gl

 
 

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30.05.07 09:36 #4 Mein Schein für heute
CB4UWZ, gestern hinreissen lassen. Wenn der Stada-Kurs dreht, bin ich sofort wieder raus; bei Anstieg werd' ich aber auch nicht lange drin bleiben.

Überlegung, den Dax zu callen: So wie's gerade aussieht, holt er sich 50 Pkt. mindestens zurück.

Dennoch zweifelnd,
w.
 

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30.05.07 10:15 #5 Nochmal DAX -
Recht interessant, wie sich das Volumen im Vergleich zu den letzten Handelstagen entwickeln wird. Noch sieht alles recht verhalten aus, aber ich schätze, bis heute abend sieht's ähnlich aus wie Do/Fr - sprich, die Lücke bis 7770 wird wieder geschlossen.

ariva.de
     
My two cents,
w.  

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30.05.07 12:00 #6 thx Wubert for Opening

was macht dich glauben, die 7770 zu erreichen wollen: die FOMC minutes ?

der DowFut liegt bei -67, so tief im Rot war der schon seit 2 Monaten nicht mehr

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Angst frisst Gier  

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30.05.07 12:08 #7 keine bange,kleine konsi, dann geht es
weiter hoch  8000 sind ausgemachte sache im dax und im dow  14000 ....so denn....so sehen das die instis, die zwar gewinne sichern...aber die meisten bleiben im markt, bis jetzt.......  
30.05.07 12:28 #8 Glauben ist so eine Sache mecano,
in letzter Zeit sprang es so oft hin und her - und solche Lücken wurden doch immer geschlossen, rauf und runter. Als ich vorhin schrieb, sah es danach aus. Inzwischen vielleicht nicht mehr so sehr.

Die Futures sind diesmal allerdings tiefrot und China, - tja.
Ich hab aber auch den Eindruck, dass viele Rücksetzer gekauft werden, vielleicht auch in China?


Auch Stada zB. weiter im Plus, wie gesagt, glauben.  

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30.05.07 12:48 #9 Roundup 11:50h

ich find die Berichte der Dresdner, bzw. 'dpa-afx' immer recht ansprechend knapp und nüchtern.

Aktien Frankfurt: Verluste - Anleger nehmen Gewinne mit - TUI sehr schwach        

       
 
30.05.07 11:51
 
 
 
                   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben am
Mittwoch Verluste verzeichnet. Der DAX fiel um 1,17 Prozent auf
7.689,65 Punkte. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 1,10 Prozent auf
10.840,30 Zähler nach unten. Der TecDAX sank um 0,85 Prozent auf
893,52 Punkte.

  Analyst Manfred Bucher von der Bayerischen Landesbank zufolge ist die kleine
Korrektur kein Drama. "Nach den jüngsten Kursanstiegen nehmen die Anleger jetzt
Gewinne mit", sagte der Experte. Dennoch sei nun deutlich geworden, dass die am
Mittwoch letzter Woche vom amerikanischen Ex-Notenbankchef Alan Greenspan
angesprochene Überhitzung der chinesischen Aktienmärkte tatsächlich ein
Risikofaktor sei. Der Schanghaier Börsenindex hat am Mittwoch um fast sechs
Prozent unter dem Vortagesabschluss eröffnet - zuvor hastten die Zentralbehörden
eine Stempelsteuer auf Wertpapiergeschäfte verdreifacht, um die chinesischen
Börsen abzukühlen.

   TUI verloren 2,03 Prozent auf 20,30 Euro. Der Reise- und
Schifffahrtskonzern hat seine Wandelanleihe einschließlich Mehrzuteilungsoption
platziert, so dass sich das Emissionsvolumen der unbesicherten, nicht
nachrangigen Anleihe auf 694 Millionen Euro erhöht. Ursprünglich wollte TUI
Anleihen im Volumen von lediglich 550 Millionen Euro ausgeben, hat den Betrag
aufgrund der starken Nachfrage jedoch um 82,5 Millionen Euro aufgestockt.
Daneben belasteten laut Börsianern das Ausscheiden der Aktie aus den MSCI Euro
und Pan-Euro-Indizes sowie Gewinnmitnahmen, nachdem TUI zuletzt wegen
Übernahmefantasien gut gelaufen seien.

   BMW -Titel verbilligten sich um 1,86 Prozent auf 49,66 Euro. Laut
Händlern dementierte Ford die Meldung einer schwedischen
Zeitung, dass der US-Autobauer den Verkauf seiner Volvo-Beteiligung plane.

BMW war als möglicher Kaufinteressent gehandelt worden. Diese
Spekulation hatte ein Börsianer bereits am Vortag als unwahrscheinlich
eingestuft, zumal Volvo aus seiner Sicht ohnehin nicht zu dem Münchener
Autobauer passt. Zudem belastete eine schwache Studie - ABN Amro hat die
Beobachtung der Titel mit "Sell" aufgenommen.

   Aktien von BASF gaben im schwachen Marktumfeld 0,72 Prozent auf
89,85 Euro ab. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Mittwochausgabe) wird die
BASF-Tochter Wintershall bei einer Veranstaltung in der deutschen Botschaft in
Warschau vorschlagen, Polen von Westen aus mit Gas zu versorgen. Möglich mache
dies die geplante neue Nordsüd-Pipeline OPAL, die auf 480 Kilometer Länge direkt
neben der polnischen Grenze verläuft. Händler sagten indes, eine Zustimmung von
Polen wäre eine Überraschung, da das Land in der Vergangenheit mehrfach Angebote
für eine Gasversorgung durch deutsche Unternehmen abgelehnt habe.

   Aktien von Wacker Chemie sanken im MDAX nur optisch um 3,29
Prozent auf 146,86 Euro, da die Titel ex Dividende gehandelt wurden. Der
Chemiekonzern schüttet 2,50 Euro je Aktie aus.

   Bei den Technologiewerten im TecDAX gewannen die Aktien von GPC
Biotech 1,77 Prozent auf 21,71 Euro. Händler verwiesen auf Zukäufe
durch die Investmentbank Lehman Brothers, die nun 4,83 Prozent an dem
iBiotech-Unternehmen hält sowie auf eine Bestätigung des Anlageurteils
"Outperform" durch die Credit Suisse.

   Pfeiffer Vacuum legten um 0,20 Prozent auf 74,75 Euro zu. Händler
verwiesen auf einen positiven Analystenkommentar. HSBC erhöhte das Kursziel für
die Aktien des Vakuumpumpenhersteller in einer Technologiewerte-Studie von 75,50
auf 80,00 Euro - das Votum bleibt "Neutral".

   Im SDAX konnten Aktien von Air Berlin nicht von den
größtenteils wie erwartet ausgefallenen Quartalszahlen profitieren und gaben
5,09 Prozent auf 17,34 Euro ab. Der Gesamtumsatz kletterte den Angaben zufolge
von 224 auf 373 Millionen Euro. Damit erfüllte Air Berlin die Markterwartungen,
sagten Händler. Der Nettoverlust fiel in den ersten drei Monaten von 31,1
Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 41,3 Millionen Euro.

   KWS SAAT hingegen stiegen nach Zahlen zum dritten Quartal um 2,74
Prozent auf 118,25 Euro. Der Saatguthersteller hat in den ersten neun Monaten
des laufenden Geschäftsjahres Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz ist um
6,5 Prozent auf 428,3 (Vorjahr: 402,2) Millionen Euro gestiegen. Der Überschuss
verbesserte sich um knapp die Hälfte auf 62,2 (41,9) Millionen Euro. Einem
Händler zufolge liegen die Ergebnisse etwas über den von KWS selbst gesteckten
Zielen - der Ausblick sei etwas über den Marktprognosen konkretisiert
worden./la/gl

 

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30.05.07 12:53 #10 Übrigens wurden heute über 50%
der Indexwerte in Shanghai an der 10%-Schwelle gestoppt.
Es wird sich wohl erst morgen zeigen, ob da noch weiterer Verkaufdruck aufkommt, was wiederrum von der Reaktion der sonstigen Aktienmärkte heute abhängig sein dürfte.

 

 

ariva.de Grüße
-hippeland-

 

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30.05.07 12:54 #11 Europa 12:40

Aktien Europa/London: Leichter - schwache aisatische Börsen belasten

       
 
30.05.07 12:40
 
 
 
                   

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die wichtigsten europäischen Börsenindizes haben am
Mittwoch nach negativen Vorgaben nachgegeben. Börsianer verwiesen vor allem auf
negative Vorgaben aus Asien. Der Schanghaier Börsenindex hat am Mittwoch um fast
sechs Prozent unter dem Vortagesabschluss eröffnet - die Zentralbehörden hatten
zuvor eine Stempelsteuer auf Wertpapiergeschäfte verdreifacht, um die
chinesischen Börsen abzukühlen. Zudem schloss der Nikkei-225-Index in
Tokio nach schwachen Konjunkturdaten knapp behauptet.

   Der europäische Leitindex EuroSTOXX 50 gab am Vormittag um 0,81
Prozent auf 4.438,49 Zähler nach. Der STOXX 50 , der auch
schweizerische und britische Werte umfasst, verlor 0,82 Prozent auf 3.882,51
Punkte. Der Euronext 100 sank um 0,77 Prozent auf 1.049,59 Zähler.
In Paris verlor der CAC 40 0,87 Prozent auf 6.004,03 Punkte. Der FTSE
100 gab um 1,00 Prozent auf 6.540,00 Punkte nach.

   Zu den größten Kursgewinnern gehörten die Aktien von Unibail und
Air France-KLM. Nach Angaben des Börsenbetreibers NYSE
Euronext sollen die beiden Unternehmen zum 18. Juni in den
CAC 40 aufgenommen werden und dort AGF und THOMSON ersetzen.

Unibail-Papiere legten um 1,59 Prozent auf 202,06
Euro zu, Air France-KLM-Titel gewannen 1,69 Prozent auf 37,83 Euro. Die
AGF-Aktien notierten bei 124,20 Euro unverändert auf dem Vortagesniveau, während
Thomson-Papiere um 2,02 Prozent auf 14,08 Euro nachgaben.

   Thema des Tages waren einmal mehr Übernahmen. In Mailand gaben
Alitalia-Aktien um 3,07 Prozent auf 0,83 Euro nach. Im
Bieterverfahren um den 39,9-prozentigen Staatsanteil an der Fluglinie ist das
Konsortium um Texas Pacific, Matlin Patterson und Mediobanca
Händlern zufolge nicht mehr im Rennen.

   Barclays-Aktien gaben um 1,30 Prozent auf 724 Pence nach. Einem Bericht der
"Times" zufolge wollen Anteilseiger eine mögliche Anhebung des Barclays-Angebot
für den niederländischen Konkurrenten ABN Amro Holding  
blockieren. Zudem teilte ABN Amro am Mittwoch mit, ein Ausschuss werde die
beiden konkurrierenden Angebote von Barclays und dem Konsortium um die Royal
Bank of Scotland (RBS) prüfen. Die Aktien von ABN Amro
verloren 0,20 Prozent auf 35,74 Euro, während RBS-Papiere um 1,41 Prozent auf
628 Pence nachgaben.

   Übernahmespekulationen trieben die Aktien von LogicaCMG
an, die um 4,06 Prozent auf 168 Pence zulegten. Wie die "Times" berichtet, soll
die private Investorengruppe Permira Advisers LLP ein Kaufangebot für die
britisch-niederländische IT-Service-Gruppe prüfen.

   Suez-Papiere profitierten ebenfalls von
Übernahmespekulationen und legten um 0,21 Prozent auf 42,03 Euro zu. Laut der
Zeitung "Les Echos" könnte der französiche Versorger ein Übernahmeangebot für
den Konkurrenten Gaz de France vorbereiten. Die Zeitung "Le
Figaro" berichtete ohne Nennung einer Quelle, die Vorstände von Suez hätten bei
der Politik vorgefühlt, ob eine Fusion möglich wäre. Die Aktien von Gaz de
France verloren 0,59 Prozent auf 37,08 Euro.

   Aktien von Aegon verloren 1,20 Prozent auf 24,70 Euro.
Nach eigenen Angaben steht der niederländische Lebensversicherer in Gesprächen
mit der polnischen BRE Bank SA zum Zusammenschluss ihrer beiden polnischen
Pensionsfonds. Zudem werde eine mögliche Übernahme des kombinierte Fonds durch
Aegon diskutiert.

   Im Blick standen auch Automobil-Werte. Renault-Aktienfielen um 1,47 Prozent auf 104,89 Euro.

Händler nannten Gewinnmitnahmen und
einen negativen Analystenkommentar als Grund. ABN Amro hat die Bewertung der
Aktie mit "Sell" aufgenommen. Titel von Peugeot Citroen fielen ebenfalls trotz eines positiven

Analystenkommentars um 2,24 Prozent 57,65
Euro. Die WestLb hatte die Aktie von "Add" auf "Buy" hochgestuft. Fiat
erging es ähnlich: Die Aktie gab um 1,29 Prozent auf 20,69 Euro nach.
ABN Amro hat die Bewertung der Aktie mit "Buy" aufgenommen.

   Ebenfalls unter einem negativen Analystenkommentar litten die Aktien von
Glaxo Smith Kline, die 1,99 Prozent auf 1280 Pence verloren.
Merrill Lynch senkte die Aktien von "Neutral auf "Sell" und verwies auf
Unsicherheiten bei dem Diabetesmittel Avandia.

   Statoil-Aktien gaben nach Zahlen 1,50 Prozent auf 164,00
norwegische Kronen nach. Der norwegische Mineralölkonzern verzeichnete im
Auftaktquartal 2007 einen Gewinnrückgang um 27 Prozent auf 7,83 Milliarden
Kronen (965 Mio Euro). Als Grund wurden niedrigere Öl- und Gaspreise genannt.

   Unter Druck standen auch Vodafone-Aktien, die um 1,69
Prozent auf 157 Pence nachgaben. Laut einem Bericht der "Economic Times" will
der Mobilfunkanbieter seinen 5,6-prozentigen Anteil an der indischen
Telekom-Unternehmen Bharti Airtel Ltd für 1,6 Millionen Dollar an ein
Unternehmen der Bharti-Gruppe verkaufen. Zudem wolle Vodafone noch in diesem
Jahr eine Milliarde Dollar in Indien investieren. Zudem habe Vodafone einem
Bericht der Zeitung " The Independent" zufolge Expansionspläne in Afrika und
China. BNP Paribas senkte die Aktie von "Outperform" auf "Neutral"./chr/gl

 

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30.05.07 17:55 #12 #5, 6: Glaube versetzt Berge... - aber nur fast.
 

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01.06.07 15:15 #13 Spannender Tag heute, aber
dennoch geht die Kiste gleich aus und ich mach mich auf in's G8_Camp.
CB4UWZ S/L auf 0,92€, mal sehen, ob er Montag noch da ist...

Allen viel Erfolg, gutes Wetter und ein schönes Wochenende,
w.

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ignorance is bliss  

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01.06.07 15:19 #14 Wubert - als Investor und Zocker bist du in
Heiligendamm hinter dem Zaun oder am Zaun? :))  

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2

01.06.07 15:22 #15 #5, Deine Prognose war ja beängstigend gut -).





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04.06.07 12:08 #16 #13, 14 und Rostock

CB4UWZ ausgestoppt, Freitag schon.

#14: Kommt auf die Perspektive an

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Off Topic, aber die Diskussionen im Talk sind mir zu heftig. Zudem denke ich, dass die Menschen, die mein Eindruck interessiert,  eher hier zu finden sind. Falls es jemand interessiert.

Kurz vorweg: Ich bin Freitag abend in ein G8_Camp gefahren, war am Samstag auf der Demo und Nachts dann wieder zuhause in Berlin. Den gestrigen Tag hab ich dann hauptsächlich mit  der verschiedenen Berichterstattung der Tageszeitungen, Nachrichten- und Videoportale verbracht. So heftig wie's aussieht, war's nicht.  Aber einige der Beteiligten auf allen Seiten haben ihre ersehnten Krawallbilder, das ist das Traurigste.

Ein paar Fakten:

* Demonstrationszug

Mir sind während des - fast durchgehend friedlichen - Demonstrationszugs schon einige Kapuzen aufgefallen, die bereits mit leeren Flaschen ausgestattet waren, auf Krawall vorbereitet. Ätzend, aber vorhersehbar. Ärgerlich seitens der Behörden war es, dass bereits bei der Auftaktkundgebung ein Hubschrauber ziemlich tief und ziemlich laut über dem Sammelplatz schwebte.

Die Polizei war in der Stadt kaum präsent, nur am Rande. Allerdings gab's vereinzelt schon Eingriffe, in meinen Augen zumindest in dem Fall überflüssig, als ein Trupp plötzlich in eine Gruppe maskierter Clowns rauschte und eine junge Frau rausgriff. Sah recht heftig aus - und sowas heizt natürlich die Atmosphäre auf. Einen üblen Vorfall hat es wohl gegen Ende des Zugs gegeben, als einige Vermummte ein am Rande geparktes Einsatzfahrzeug samt Insassen angriffen und die Scheiben einschlugen. Ich schätze, hier beginnt die Eskalation.

* Abschlussplatz / Hafen

Als ich ankam, war alles noch relativ ruhig. Das Chaos begann, als sich die Polizei, die hier nun massenhaft aufgestellt war, ruckartig in Bewegung setzte und verschiedene Trupps lostrabten. Dadurch kam auch die Ordnung der Demonstration durcheinander, da es kaum noch möglich war, halbwegs ruhig zum Platz der Schlusskundgebung zu kommen. Der Anblick von Polizeitrupps in Kampfmontur, die sich plötzlich in Bewegung setzt, löst panikartige Fluchtbewegungen aus, d.h. auf einmal drehen die Menschen vor mir um und kommen auf mich zugerannt - das schwappt natürlich auf den Rest über. Ziemlich schnell gab's dann dezentrale Ausschreitungen, die Kapuzen machten richtig Terror und über dem ganzen Areal lag absolut gespannte Stimmung. Dann begann das große und von den Medien breitgetretene Hin- und Her inklusive brennendem Auto und Wasserwerfereinsatz in ganz großen Stil. Ich schenk mir mal die weitere Beschreibung und belass es bei Anmerkungen.

1) Meiner Meinung tatsächlich so zu nennende "Provokation" der Polizei war der Hubschraubereinsatz. Von Anfang an präsent, schwebte der Hubschrauber ab Beginn der Abschlusskundgebung nicht hoch über der Bühne. Die Reden der Veranstalter und politischen Gäste waren nur schwer zu verstehen, dafür sorgte der permanente Krach für Stress. [Hörprobe: Video bei Youtube - interessant aber auch die Aussagen] Dadurch wurde ein Reizklima geschaffen, das zusammen mit der massiven Polizeipräsenz inkl. bereits aufgefahrener Wasserwerfer den Boden für Ausschreitungen erst bereitet.

2) Die Provokationen der sog. Autonomen sind unentschuldbar. Aber nur ein kleiner Teil des doch recht großen Schwarzen Blocks ist in dem Sinne militant, dass sie völlig grundlos losschlagen. Der o.g. Angriff auf das Einsatzfahrzeug [übel, übel. aber warum fahren die eigentlich nicht früher weg?] rechtfertigt jedenfalls nicht den massiven Einsatz gegen den Demonstrationszug, der natürlich (!!) zur entgültigen Eskalation führen musste.

3) Interessant und auffällig finde ich, dass die Polizei erst in dem Moment zuschlug, dann aber massivst, als der Zug den Hafen erreichte. Meines Erachtens kann der Verdacht gerechtfertigt geäußert werden, dass eine Eskalation nicht ungelegen kam und der Versammlungsplatz dafür vorbereitet worden war (Der Sturm in den Schwarzen Block erfolgte auch noch ausgerechnet an der einzeigen Baustelle der gesamten Strecke, an der haufenweise Steine rumlagen).

4) An der Taktik der Polizei ist zu kritisieren: Die Krawalle spielten sich am Rand des Versammlungsplatzes ab, trotzdem marschierten zunehmend Trupps durch die friedliche Menge, dadurch heizte sich alles noch mehr auf. Als dann die Wasserwerfer begannen, nicht mehr nur auf der Seite gegen die Kapuzen vorzugehen, sondern auch noch im großen Stil in die Menge zielten, kippte die Stimmung entgültig. Ich verstehe nicht, warum das nötig war: Auf einmal wurde der hintere Teil des Platzes komplett von den Wasserwerfern unter Beschuss genommen, obwohl dort keine (!) Krawalle entstanden. Dafür aber erwischte es einen gesamten Querschnitt der friedlichen Demonstranten.

5) Den Nutzen aus den Ereignissen ziehen

  • Medien, Beispiel: Photostrecke zur Demo bei ndr, 37 Bilder, davon die ersten 18 nur Autonome beim Steinewerfen in Nahaufnahme vor rauchendem Hintergrung...
  • Krawallmacher: Finden ihr Plenum und Bestätigung.
  • Politik: Beispiel Schäuble: "Erst haben alle die Vorkehrungen als übertrieben kritisiert, nun sagen sie, es hätte nicht gereicht". Natürlich eine klasse Rechtfertigung der Vorfälle der letzten Zeit (Razzien, Schnüffelproben, Zaun,...)

Ich hoffe,

 

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