Steinhoff holding

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neuester Beitrag:  19.01.18 08:16
eröffnet am: 10.11.17 14:46 von: skuller Anzahl Beiträge: 54
neuester Beitrag: 19.01.18 08:16 von: Wiese1981 Leser gesamt: 17475
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10.11.17 14:46 #1 Steinhoff holding
Jeden Morgen ein neuer Schock ! Diese Steinhoff - Aktie fällt ja nicht täglich um 0,1 Prozent sondern immer um satte Prozente. Wenn das so weiter geht, da sind wir bald "Tod", zu Weihnachten? Egal, wer hier manipuliert oder auch etwas im Schilde führt, das Managment ist doch nicht so "blind", daß man den Aktienkurs nicht beobachtet...Hier wäre doch mehr als dringlich, sich mal an die Aktionäre zu wenden und sich nicht in seine "Millionen" zu aalen, die die Aktionäre auch zur Verfügung stellen!Klare Ansage und mal eine ad hoc Mitteilung ! Was nutzt ein Kurs von "0,01 €" wenn er sich dann "Verdoppelt" (bisschen böse...).Aber wenn der Kurs unter Buchwert fällt ....Ich würde gerne mal ins Unternehmen  schauen, einschließlich der hoffentlich nicht virhandenden Bilanzfälschung.....Ich traue dem "Frieden " hier nicht. Könnte aussteigen, habe aber das Geld momentan aber nicht dringend nötig und werde bis zum 6,12, abwarten, außer der Kurs fällt unter 3 €.Was meint Ihr? Hat jemand etwas vom Managment gehört?"Leben die noch???"  
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19.12.17 20:10 #30 Wenn das nun kein Sargnagel ist
Anleihen von Steinhoff werden nicht mehr aufgekauft.

Schon wieder vergessen?

Hier nochmal der Link dazu:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...nhoff-anleihen-gestoppt  
19.12.17 20:30 #31 Bescheiden
Steinhoff nimmt den Kapitalmarkt ernst das ist schön.
Die Präsentation war allerdings weiterhin ehr ein Möbelprospekt als ein guter Bericht.
Die wirklich kritische Frage ob die Steinhoff Firmen Geld verdienen ist für mich immer noch nicht beantwortet.
Sicher ist das die eh schon schlechte Bilanz noch schlechter ist als gedacht.
Ich befürchte Steinhoff weiss selbst immer noch nicht ob die Töchter einen positiven Cashflow erzeugen.
Die alten Zahlen die ja gut aussahen sind wertlos bei Bilanzmanipulationen.
Der alte Vorstand hat hier wohl wie Pipi Langstrumpf gehandelt: Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt.
Wenn Steinhoff kein Geld verdient oder die Banken davon nicht in spätestens in 1 oder 2 Monaten überzeugen kann ist der Ofen aus.
Wenn Steinhoff Geld verdient wird es viel weniger sein als früher angegeben.
Im Überlebensfall gibt es wahrscheinlich erst Mal eine Kapitalerhöhung um den Banken mehr Sicherheiten bieten zu können.
Die Aussichten für die Aktionäre bleiben leider bescheiden.

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MIIC
20.12.17 09:53 #32 jetzt brechen alle Dämme....
20.12.17 09:54 #33 Insolvenz wohl nicht mehr abwendbar, wg. Bang.
20.12.17 09:54 #34 Allen Investierten viel Glück:-)
20.12.17 09:58 #35 gleich Kurse unter 0,30 sprich 0,25-0,26
20.12.17 10:36 #36 Rechne heute auch mt Kursen im 20er Bereich.
20.12.17 10:37 #37 Ein Shorter Paradies.
20.12.17 15:55 #38 Und bis Weihnachten wollen hier
die wenigsten investiert bleiben.Seitenlinie oder Short ist Trumpf.  
21.12.17 14:11 #39 Vorsicht
Wenn Steinhoff nicht in die Insolvenz geht kann man als mutiger Kleinationär hier sicher schnelle 100% und mehr machen.

Kommt es aber zur Insolvenz werden hier auch die meisten kurzfrist Zocker Geld lassen.
Schaut Euch mal die Kurse von Air Berlin, Arcandor oder SolarWorld nach der Meldung der Insolvenz an.
Wer hier Geld verdienen wollte brauchte schon eine riesen Portion Glück.
Meist ging der Kurs runter.
Auch wenn man bei 'günstigen' 0,30 einsteigt verliert man 90% wenn der Kurs zwei Monate später bei 0,03 steht.
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MIIC
21.12.17 21:14 #40 ja,
das stimmt. Die Verlockung ist zwar riesig, aber von der Insolvenz bedrohte Unternehmen erholen sich in der Regel nicht mehr. Das einzige, was ich noch in Erinnerung habe, wo es anders war, war Infineon!  
22.12.17 10:44 #41 Selbst Apple stand kurz vor der Insolvenz
Hier seid ihr richtig.  
22.12.17 16:18 #42 #39 / @MIIC
Alle 3 Beispiele kannst du nicht mit Steinhoff vergleichen. Wie oft denn noch???  
22.12.17 21:22 #43 @ale1408: Kann ich
Hallo Ale1408,

natürlich kann es sein das Steinhoff nicht in die Insolvenz geht.
Dann sieht es für die Investierten hier nicht ganz finster aus.

Im Moment die Insolvenz von Steinhoff auszuschließen halte ich für zu optimistisch.
Wenn es zur Insolvenz kommt wird der Kurs wie immer bei einer Insolvenz reagieren und mit Zwischenerholungen noch deutlich tiefer in den Keller rauschen.

Im Moment sind alle 4.3 Milliarden Aktien von Steinhoff noch 1.3 Milliarden wert.
Kommt es zur Insolvenz sind wir hier schnell sehr viel tiefer.
In diesem dann fallenden Kursverlauf mit der Steinhoff Aktie durch Zocken noch Geld zu verdienen braucht endlos viel Glück oder Genie.
Da taugen dann die Kursverläufe von Air Berlin, Arcandor oder SolarWorld schon als Beispiel.
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MIIC
22.12.17 21:34 #44 ... peinlich wäre nur
... wenn  News  über die Handelsfreien Tage durchsickern ... dann würde man je nach Richtung ... dumm aus der Wäsche kucken ... wa :O  
22.12.17 22:02 #45 Kommt es zur Insolvenz ??
Gegen die Insolvenz spricht:
- Die Banken haben sicher kein ein großes Interesse dieses zusammengewürfelte Konglomerat
 abzuwickeln und bis zum Verkauf der Einzelteile zu finanzieren.
- Wenn die Einzelteile Geld verdienen wird es wohl auch weitergehen.

Für eine Insolvenz spricht:
- Steinhoff scheint ein Chaosladen zu sein, wenn man Wochen braucht um Zahlen der Töchter liefern zu können.
- Die letzte offizielle Bilanz war durch die vielen sehr teuren Übernahmen angespannt.
Dem Eigenkapital von 17 Milliarden stand ein noch größerer Goodwill von 17,5 Milliarden gegenüber.
- Die Zeit spielt gegen Steinhoff. Wenn hier nicht bald die Gläubiger davon überzeugt werden das Sie Ihr Geld zurück bekommen gibt es keine neuen Kredite mehr und das Geschäft kommt zum stehen. Jeder der bei einer Steinhoff Tochter Außenstände hat will sein Geld so schnell wie möglich zurück. Jeder Lieferant will Vorkasse. Aufmerksame Kunden leisten keine Anzahlungen mehr.  

Es bleibt spannend.
Ich würde im Moment weder auf Insolvenz noch auf es geht weiter wetten.
Und wenn doch dann mit kleinem Einsatz ...

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MIIC
22.12.17 22:44 #46 Moin
ich war heute noch shoppen und habe Steini zum Tagesbestkurs von 0,3 erwischt - als Depotbeimischung (o,6% bzw. 2000 Stück)

Derweil trinke ich einen Long Island Iced Tea (wf0longiit)  

Angehängte Grafik:
steinhoff_internatl_hldgs_n.png (verkleinert auf 40%) vergrößern
steinhoff_internatl_hldgs_n.png
02.01.18 17:12 #47 habe mir 6000 gegönnt
ich habe keine Ahnung was mit dem Unternehmen in Zukunft geschehen wird.
Sollte es nicht zur Insolvenz kommen, kann sich der Kurs schnell verdoppeln. Nur darauf spekuliere ich.  
10.01.18 13:57 #48 Die Zeit läuft ... ab?
Börse Online schreibt:
www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...ig-200-Mio-Euro-1012800619
"Um die Bilanz neu aufzustellen, ist es noch viel zu früh. Das wird sich über Monate hinziehen."

Steinhoff braucht frisches Geld.
Steinhoff erwirtschaftet also nicht genung Cash um sich damit zu finanzieren.
(Trotz gerade beendetem Weihnachtsgeschäft.)
Die Firma braucht noch Monate bis belastbare Zahlen vorliegen.

Die Finanzierungen die Steinhoff in solch einer Situation von Banken und Hedge Fonds bekommt werden horrende Zinsen kosten.
Zudem werden für diese Kredite alle noch belastbaren Sicherheiten an die Kreditgeber verpfändet.

Das bedeutet für die Aktionäre nichts Gutes.

Auch wenn es nicht zu Insolvenz kommt kann es für Aktionäre sehr schlecht ausgehen:
Es kann gut sein das erhebliche Teile der Schulden in Aktien getascht werden, damit die Firma auf neuer solider Basis weiterarbeiten kann.
Damit die Schuldner (häufig Hedgefonds) dem zustimmen muss die Quote gut sein.
Hier könnte es bedeuten zu den existierenden 4.2 Milliarden Aktien werden ca. 46 Milliarden neue Aktien ausgegeben die die Schuldner statt der Anleihen bekommen.
Nach dem Tausch gibt es dann eine solide finanzierte Firma die bei 17 Milliarden Umsatz vielleicht auch mit 17 Milliarden an der Börse bewertet ist.
Der Kurs wäre dann 17 Milliarden / 50 Milliarden = 0,34.-

In diesem Fall gibt es langfristig wenig zu gewinnen.

Im Falle einer Insolvenz gibt es langfristig gar nichts zu gewinnen.

Im Falle eines weiter so sieht es natürlich viel besser aus.
Das wird aber meiner Meinung nach mit der Zeit immer unwahrscheinlicher.
Da durch die jetzt benötigten super teuren Kredite die Finanzierungskosten immer untragbarer werden.
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MIIC
18.01.18 09:00 #49 Kredite abgeschrieben nicht nur gut
Es gab mal einen Spruch vom großen Bankrotteur Jürgen Schneider: Hat man eine Millionen Schulden hat man ein Problem. Hat man eine Milliarden Schulden hat die Bank ein Problem.
Banken die Ihre Schulden abschreiben werden auf keinen frisches Geld hergeben. Wenn von den Geldgebenden Banken das jetzt jetzt 2 Banken getan haben, dann werden die anderen auch nicht bereit sein frisches Geld zu geben.
Die Banken sind jetzt sicher bereit die Schulden zu verlängern oder die Rückzahlungen zu stunden, aber frisches Geld gibt es nicht mehr.
Ist der Chashflow positiv kann Steinhoff überleben.
Ist der Cashflow negativ gibt es zumindest von den Banken keine Hilfe mehr.
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MIIC
18.01.18 09:58 #50 Schon einleuchtend
dass die dann kein Geld mehr rausrücken, das kann ja auch nicht das Ziel sein, jetzt  noch mehr Schulden aufzutürmen. Letztlich wird das hier vermutlich über eine Gläubigerbeteiligung laufen. Kann ich mir nicht anders vorstellen, genug Assets und Werte innnerhalb der Gruppe als Sicherheit sind vorhanden. Ziel ist erstmal die Liquidität zu gewährleisten. Im Kern muss das Unternehmen natürlich eine greifbare Wertschöpfungskette haben ,klar. Ansonsten wäre schon immer betrogen worden...darum geht's auch hier letztendlich.  
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100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !
18.01.18 10:19 #51 Wo steht ,
dass bei Steinhoff zu den 17 Milliarden Aktien noch 50 Milliarden Aktien
dazukommen .
Wo steht das geschrieben und wer hat das geschrieben ?  
18.01.18 10:34 #52 #51
Wo hast du das denn her ?
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100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !
18.01.18 10:38 #53 Siehe #48
Ein rätselhafter Text  
19.01.18 08:16 #54 ...wäre dann 17 Milliarden / 50 Milliarden MIIC
Die Behauptung hast Du einfach in den Raum geworfen ohne jegliche Fakten.

Trotzdem teilweise ist Deine Denkweise korrekt.

Das das mit den Bilanzen Monate dauert, dies war ja klar.


Ist der Chashflow positiv kann Steinhoff überleben.
Ist der Cashflow negativ gibt es zumindest von den Banken keine Hilfe mehr.


Und das ist wirklich das wichtigste in deinem Text. Sehe ich auch so.

Wir wissen nichts und natürlich kann es in beide Richtungen gehen.  
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