Silber - alles rund um das Mondmetall

Seite 1 von 174
neuester Beitrag:  17.05.22 16:34
eröffnet am: 21.02.14 19:10 von: Canis Aureus Anzahl Beiträge: 4333
neuester Beitrag: 17.05.22 16:34 von: Galearis Leser gesamt: 1369061
davon Heute: 123
bewertet mit 60 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  174    von   174     
21.02.14 19:10 #1 Silber - alles rund um das Mondmetall
 

Angehängte Grafik:
silber_ag999_canis.jpg (verkleinert auf 45%) vergrößern
silber_ag999_canis.jpg
Seite:  Zurück   1  |  2    |  174    von   174     
4307 Postings ausgeblendet.
27.03.22 22:30 #4309 50.000 Dollar pro Unze? Neubewertung von G.

Zahlreiche Experten sprechen mittlerweile offen über eine Neubewertung von Gold. Sogar die Bundesbank schließt eine Neubewertung nicht aus. Im Falle einer Neubewertung rechnen die Experten mit einem Goldpreis zwischen 10.000 und 50.000 US-Dollar pro Unze.

  • Warum der Goldpreis auf bis zu 50.000 US-Dollar steigen könnte
  • Wieso eine Neubewertung von Gold sehr wahrscheinlich ist
  • Welche Formel der Neubewertung von Gold zugrunde liegt  ...
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/...rd-die-Welt-veraendern  
28.03.22 08:17 #4310 Xetra daily
 

Angehängte Grafik:
screenshot_20220328-081352_guidants.jpg (verkleinert auf 52%) vergrößern
screenshot_20220328-081352_guidants.jpg
28.03.22 08:18 #4311 Sorry, falscher Chat
01.04.22 10:43 #4313 Gold-Rubel lässt Dollar und Euro alt aussehen

Russland und China greifen gemeinsam nach der Macht

Während in einigen Jahren ein Großteil der Welt glauben wird, dass ganz zufällig eines zum anderen führte, scheinen Putin und Xi Jinping von Anfang an das große Ganze im Blick gehabt zu haben – von Zufall kann ganz und gar keine Rede sein.

Anfang Februar gaben sie gemeinsam bekannt, dass sie eine neue Ära einläuten, eine Partnerschaft, die weder Tabus noch Grenzen kennt. Das waren keineswegs nur leere Worthülsen, wie der russische Außenminister Sergey Lavrov heute unmissverständlich durchblicken ließ. Er sprach von einer "gerechten" Verteilung der Macht in der Welt. Er sagte:

"Wir durchlaufen eine sehr ernste Phase in der Geschichte der internationalen Beziehungen ... Die internationale Lage wird zunehmend klarer. Zusammen mit China und anderen Gleichgesinnten schlagen wir den Weg zu einer multipolaren, gerechten, demokratischen Weltordnung ein."

Der chinesische Außenminister Wang Yi bestätigte diese Worte und sprach darüber, dass man die neuen Herausforderungen, welche diese geänderte Situation mit sich bringt, meistern wird. China und Russland werden in die "richtige Richtung" gehen.

Es scheint so, als ob Russland aus der Sicht Chinas den richtigen Weg eingeschlagen hat. Und langsam aber sicher zeichnet sich ab, wohin die Reise geht. Der Dollar und der Euro sollen in der internationalen Bedeutungslosigkeit verschwinden, während der Yuan und der Rubel zu den neuen Flaggschiffen der Welt aufsteigen.

Die Machtverhältnisse von denen wir über Jahrzehnte glaubten, dass sie in Stein gemeißelt sind, werden sich künftig erheblich verschieben.

 https://de.investing.com/analysis/...-und-euro-alt-aussehen-200472153
 
01.04.22 12:13 #4314 Warum russische Zentralbank Gold zum Festp.

Vom 28. März bis zum 30. Juni dieses Jahres kauft die russische Zentralbank (Bank Rossii) Gold zum Preis von 5.000 Rubel pro Gramm von russischen Banken an. Zum aktuellen Wechselkurs entspricht dies einem garantierten Preis von knapp 1.800 US-Dollar bzw. 1620 Euro pro Feinunze und damit weniger als dem aktuellen Spot-Preis. ...

Entgegen der Erwartung, die Bank Rossii müsse zur Devisenbeschaffung und zur Stützung des Rubels Gold an der Börse in Shanghai veräußern, kauft sie seit Anfang der Woche nun wieder Gold an – und zwar zum Festpreis von 5.000 Rubel pro Gramm (155.518 Rubel pro Feinunze).

Putin erklärt Fiat-Geld-System für gescheitert und prognostiziert Gold- und Silber-Engpässe

Ein weiterer Grund für die Wiederaufnahme der Goldkäufe der Bank Rossii ist die kritische Haltung des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegenüber dem sogenannten Fiat-Money-System. Damit ist das ungedeckte und rein auf Vertrauen basierte Geldsystem mit dem US-Dollar als Weltleitwährung und dem Euro, dem Yuan und dem Britischen Pfund etc. als Satellitenwährungen gemeint.

Ursprünglich galten die Währungen der großen Volkswirtschaften durch deren Wirtschaftskraft als gedeckt. Da aber mittlerweile die globale Verschuldung die jährliche Wirtschaftsleistung um den Faktor 2,4 übersteigt (Quelle: Institute of International Finance, Global Debt Monitor), gelten die digitalen "Papierwährungen" als ungedecktes und durch die Zentralbanken beliebig vermehrbares Geld ohne inneren Wert. ...

https://www.gold.de/artikel/...entralbank-gold-zum-festpreis-ankauft/  
05.04.22 17:34 #4315 Kiyosaki: Dollar bis 2040 von Gold u. Krypto.

Der Bestseller-Autor Robert Kiyosaki ist sich sicher, dass die amerikanische Währung in den nächsten 20 Jahren abgelöst wird. Er setzt gleichermaßen auf Gold und Kryptowährungen.

Für den 70-jährigen Hawaiianer steht fest, dass Fiat-Geld „seinen Wert in den nächsten 20 Jahren an Gold und Kryptowährungen verlieren wird“. Kiyosaki wurde als Bestseller-Autor von Finanzbüchern wie „Rich Dad, Poor Dad“ besonders im amerikanischen Raum berühmt und sehr erfolgreich. Dennoch werden seine Thesen und Vorschläge kontrovers gesehen. Anders als viele Anleger setzt Kiyosaki gleichzeitig auf Gold und Kryptowährungen. Während Letzteres den Dollar als Währung ablösen wird, dient das gelbe Edelmetall als Absicherung, so der Autor.

Kiyosaki sieht Ende des Dollars

„Wenn ich mit den Leuten rede, frage ich: Was denkst du, wird im Jahr 2040 hier sein? Wird es hier noch Gold geben? Nun, es ist seit Ewigkeit hier. Wird der Dollar noch hier sein? Ich jedenfalls denke, er wird nicht mehr hier sein. Wird Blockchain noch hier sein? Ich denke schon“, sagte er vor ein paar Tagen in einem Interview mit Kitco.

Zudem warnte Kiyosaki vor einem Finanzcrash, der „unmittelbar bevorsteht“. Denn bei den Rekordständen der Börsen müsse einfach „etwas passieren“. „Seit 2004 sind wir in einer Schuldenblase und das Problem mit Schuldenblasen ist, dass, wenn sie zu Boden gehen, sie wie eine Lawine herunterkommen. Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern.“, so Kiyosaki. Sollte es dazu kommen, werde er am Markt günstig zuschlagen. Persönliche Sorgen macht er sich nicht, denn er habe „mehr Gold als ich jemals in meinem Leben ausgeben kann“.  ...

https://norddeutsche-edelmetall.de/...old-und-kryptowaehrung-ersetzt/  
11.04.22 20:54 #4316 Was macht Putin jetzt mit seinem Goldschat.

...Am 25. März veröffentlichte die russische Zentralbank, dass sie für den Zeitraum vom 28. März bis 30. Juni Gold gegen Rubel kaufe, und zwar zu einem Festpreis von 5000 Rubel je Gramm Gold. Daraufhin machte in den sozialen Netzwerken die Spekulation die Runde, Russland binde seine Währung ans Gold und schaffe damit einen Goldstandard wie einst die Vereinigten Staaten im Währungssystem von Bretton Woods.

Das stellte sich aber als Gerücht heraus: Die Notenbank kauft zwar Gold zu einem festen Preis in Rubel – sie bietet aber umgekehrt nicht die Möglichkeit, Gold zu einem festen Preis in Rubel zu erwerben. Das wäre für einen Goldstandard notwendig.

Die russische Notenbank begründete den Schritt damit, den „inländischen Edelmetallhandel ausgleichen“ und ein „Funktionieren der Goldproduktion ermöglichen“ zu wollen. In Russland hatte mit dem Angriff auf die Ukraine und den Sanktionen ein regelrechter Ansturm von Privatleuten auf Goldbarren und -münzen eingesetzt, weil diese um die Zukunft des Rubels fürchteten. Der Wechselkurs des Rubels war zunächst eingebrochen, hatte sich dann aber, auch aufgrund unterschiedlicher Eingriffe, wieder etwas erholt. ...

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/...inem-goldschatz-17946109.html  
12.04.22 12:09 #4317 Inflation über 7 Prozent - höchster Stand sei.

"Angeheizt von massiven Energiepreissprüngen ist die Inflation in Deutschland im März auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen um 7,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Im Februar hatte die Jahresinflationsrate noch bei 5,1 Prozent gelegen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine Ende Februar schossen die Öl- und Gaspreise in die Höhe.

Ähnlich hoch wie im März 2022 war die Jahresinflationsrate vor der Wiedervereinigung in den alten Bundesländern zuletzt im Herbst 1981, als infolge der Auswirkungen des Ersten Golfkrieges die Mineralölpreise ebenfalls deutlich stiegen."

https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...gung/28246766.html  
12.04.22 17:08 #4318 wenn Infla. so hoch ist warum steigen die Z.
dann nicht ? ( ich glaube, dass die Infla sogar noch  höher ist, implizit, da ich geschröpft werde und keine Gegenleistung für staatl. Abgaben, die die einsacken,  erhalte, dann das ist aucgh Entwertung )
Irgendwer verarscht uns doch............  

Bewertung:
3

15.04.22 12:19 #4319 EZB missachtet ihr Mandat - Inflation explodi.

Trotz rekordhoher Teuerungsraten zögert die EZB, die Geldpolitik zu straffen. Aus der Währungsunion droht eine Inflationsunion zu werden. Der Euro könnte dadurch seine Geldfunktion verlieren. ...

Die Unentschlossenheit der EZB bei der Bekämpfung der Inflation, ihr Zaudern und Herumlavieren lassen Zweifel daran aufkommen, dass die Notenbank es ernst meint mit ihrem Mandat. Dieses besteht laut EU-Vertrag darin, die Preise in der Eurozone stabil zu halten. Angesichts einer Inflationsrate, die mittlerweile fast vier Mal so hoch ist wie der selbstgewählte Zielwert der EZB von zwei Prozent, wäre daher ein sofortiges Straffen der Geldpolitik geboten. Anleihekäufe beenden, Zinsen rauf – und zwar subito. 

Doch statt zu handeln, beschwört die EZB die Risiken für die Euro-Konjunktur, die sich durch den Ukraine-Krieg und die globalen Lieferengpässe ergeben. Den Einwand, die EZB falle durch ihr Zögern weit hinter die US-Notenbank Fed zurück, die ihren Leitzins bereits angehoben hat und sich anschickt, demnächst ihre Bilanz zu verkleinern, wischte Lagarde mit der Bemerkung vom Tisch, die Lage in Europa ließe sich mit der in den USA nicht vergleichen, da der alte Kontinent stärker vom Ukraine-Krieg betroffen sei als Amerika. ...

https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/...et-ihr-mandat/28256154.html  
16.04.22 15:14 #4320 Alles Gold in Deutschland recycled?

Die Goldindustrie in Deutschland arbeitet fast ausschließlich mit wiederverwertetem Material. Damit unterscheidet sie sich deutlich vom Weltmarkt, wo der Recyclinganteil nach Angaben der Fachvereinigung Edelmetalle mit Sitz in Pforzheim bei rund einem Drittel liegt. „Somit stammt das hierzulande produzierte Gold bis auf Kuppelprodukte aus Kupfererzen zu nahezu 100 Prozent aus Recycling“, sagte Geschäftsführer York Tetzlaff der Deutschen Presse-Agentur.

Das hat damit zu tun, dass Deutschland ein rohstoffarmes Land ist und es zwischen Minengold und recyceltem Gold keine Qualitätsunterschiede gibt. Edelmetalle lassen sich beliebig oft einschmelzen und wiederverwenden. Hinzu kommt der Nachhaltigkeitsaspekt. Studien zeigen Tetzlaff zufolge, dass recyceltes Gold einen um den Faktor 1000 günstigeren CO2-Fußabdruck hat als Material aus Minen. ...

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...gedArticle=true#pageIndex_2  
22.04.22 10:49 #4321 Preisexplosion durch Frachtschiffstau in Shan.

"Der Stau von Frachtschiffen wegen des anhaltenden Corona-Lockdowns in Shanghai stört die globalen Lieferketten und wird in Deutschland für höhere Preise sorgen.

„Auch in Deutschland werden die Lieferengpässe jetzt zu spüren sein“, sagte Maximilian Butek, der Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Shanghai, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das Exportvolumen des größten Hafens der Welt ist nach Schätzungen drastisch zurückgegangen.

Viele Unternehmen bekämen ihre Waren teilweise seit mehr als drei Wochen nicht mehr aus dem Land, sagte der Delegierte. Auch alternative Lieferwege über andere Häfen reichten nicht aus, um den Ausfall abzufedern. „Die Verknappung des Angebots an Lieferungen aus China wird die bereits jetzt schon hohe Inflation in Deutschland weiter negativ beeinflussen“, sagte Butek. ...

https://www.bz-berlin.de/deutschland/...r-teuer-schock-in-deutschland  
26.04.22 21:50 #4322 Liquiditätsengpass, doch bleibt 2.000 USD Zie.

Die 2.000er USD-Kursmarke in Gold bleibt ein Thema! Die jüngste Volatilität bzw. Abschläge in Gold sind meiner Einschätzung nach vor allem als „Rauschen“ einzuschätzen und sollte nicht überinterpretiert werden, zumindest nicht so lange Gold sich über 1.900 USD halten kann. ...

https://admiralmarkets.com/de/analysen/...-bleibt-2-000-usd-ein-thema  
27.04.22 12:25 #4323 Beermann sieht EZB im Kampf gegen Inflatio.

"Die Bundesbank sieht die EZB mit Blick auf die hohe Inflation unter Handlungsdruck. „Der derzeitige kräftige Anstieg des allgemeinen Preisniveaus kann uns nicht gefallen“, betonte Vorstandsmitglied Johannes Beermann am Mittwoch.

Es sei wichtig zu verhindern, dass sich der Preisauftrieb verfestige: „Hier ist in erster Linie die Geldpolitik des Eurosystems gefordert.“

Bundesbankchef Joachim Nagel hatte bereits zuvor mit Blick auf die weit über das Ziel der EZB hinausgeschossenen Inflation gesagt, die Zahlen sprächen ihre eigene Sprache. Anfang des dritten Quartals – also im Juli – könne mit einer ersten Zinsanhebung gerechnet werden. "

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/...rt/28282570.html
 
30.04.22 11:58 #4324 Widersprüche zu Bindung des Rubel an Gold

"Höchste Stellen in Russland haben sich am Freitag widersprüchlich über eine mögliche Koppelung des Rubel-Kurses an den Goldpreis gekommen. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow erklärte, dieser Schritt werde mit Staatsoberhaupt Wladimir Putin diskutiert.

Einzelheiten nannte Peskow nicht. Dagegen sagte die russische Zentralbankchefin Elvira Nabiullina, dies werde „in keiner Weise diskutiert“. Vor einigen Tagen hatte der Sekretär des Sicherheitsrates und enge Putin-Vertraute Nikolai Patruschew erklärt, es würden Vorschläge zur Bindung des Rubels an Gold und andere Güter ausgearbeitet.

Ein solches Vorhaben könne Russland mehr Souveränität über sein Finanzsystem geben. Dieses steht wegen der internationalen Sanktionen nach der Ukraine-Invasion unter Druck. Die russische Zentralbank hatte im März erklärt, sie würde bis zum 30. Juni Gold zu einem festen Preis von 5000 Rubel pro Gramm kaufen. "

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...n-gold/28291710.html  
02.05.22 13:45 #4325 Silber - Gefährliche Verkaufslawine an allen .

"Ausgehend von einem Tief bei 23,97 US-Dollar konnte sich der Silberpreis im Zuge der deutlichen Erholung am Goldmarkt (1.998 US-Dollar) nochmals bis auf knapp über 26 US-Dollar (26,22 US-Dollar) erholen. Seit jenem Top am Ostermontag kennen die Edelmetall-Notierungen aber nur noch den Weg gen Süden und so rutschte der Silberpreis zuletzt mit 22,89 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar.

Der Hintergrund für den starken Verkaufsdruck an den Finanzmärkten ist ein teuflischer Mix aus hoher Inflation, dem geopolitischen Drama in der Ukraine sowie vor allem den massiv gestiegenen Renditen bei den US-Staatsanleihen.

So sorgt das Platzen der größten Anleihen-Blase aller Zeiten in den letzten Monaten für zunehmenden Stress im gesamten Finanzsystem. Getrieben von der Zinserhöhungsrhetorik der amerikanischen Zentralbank und den explodierten Inflationszahlen sind hier seit dem Allzeithoch Mitte des letzten Jahres bereits gut 7 Mrd. USD vernichtet worden.

Das sorgt für enormen Druck auf die Aktien-, Kredit- und Immobilienmärkte. Die Aktien- und Kryptomärkte befinden sich bereits seit November in einem Bärenmarkt. Es ist zu befürchten, dass trotz der teilweise bereits dramatischen Verluste bei den Tech-Aktien die Verkaufslawine weiter Fahrt aufnehmen wird. Es riecht nach dem Sommer 2008 und einem üblen Liquiditäts-Crunch, der auch die Edelmetallpreis nicht verschonen wird.

Unsere vermutete Seitwärtsspanne für den Silberpreis zwischen 24 und 26 US-Dollar wurde dementsprechend am Montag unterschritten und Silber dürfte in den kommenden Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit bis in den breite Unterstützungszone zwischen 21 und 22,50 US-Dollar zurückfallen. ...

https://www.gold.de/artikel/...iche-verkaufslawine-an-allen-maerkten/
 
02.05.22 14:22 #4326 glaube ich nicht, sind nur Creimex Kurse
real ist das kein Silberpreis.
Mit nem Klick- of -a -Mouse den Preis machen, da lachen doch die Hühna.  

Bewertung:
1

03.05.22 20:03 #4327 US-Inflation bei 8,5 Prozent: Powell muss han.

Am Samstag fand der berühmte US-Investor Warren Buffett auf der Hauptversammlung seiner Holding Berkshire Hathaway bemerkenswerte Worte: „Meiner Meinung nach ist Jay Powell ein Held. Er hat getan, was er tun musste.“ Die Bemerkung über Jerome Powell, den Chef der US-Notenbank (Fed), bezog sich auf dessen Einsatz gegen die Coronapandemie, der zu einer schnellen Erholung der US-Wirtschaft beigetragen hat.

Aber ist Powell ein Held? Angesichts der zuletzt hohen Inflationsrate von 8,5 Prozent ist davon ansonsten kaum noch die Rede. ...

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/...ln/28296428.html  
05.05.22 20:38 #4328 Zins-Hammer von der US-Notenbank

"Die Anhebung um 0,5 Prozentpunkte (50 Basispunkte) ist die stärkste seit dem Jahr 2000 und damit seit 22 Jahren. Experten hatten mit diesem aggressiven Schritt gerechnet, nachdem die Notenbank die Zinswende im März mit einer Erhöhung um einen Viertelprozentpunkt eingeleitet hatte. Für die kommenden Monate erwarten Experten eine Serie weiterer kräftiger Anhebungen. ...  Zentralbankchef Jerome Powell stellte erneute Zinsanhebungen in größeren Schritten in Aussicht. Die Inflation ist viel zu hoch“, sagte Powell am Mittwoch vor Journalisten. „Wir handeln rasch, um sie wieder zu senken“, versprach Powell. Auch bei den nächsten Sitzungen des Zentralbankrats dürften daher wieder Erhöhungen um 0,5 Prozentpunkte anstehen, sagte er.

https://www.welt.de/wirtschaft/article238560893/...ozentpunkt-an.html  
08.05.22 17:52 #4329 Inflation: Gespenster sind gekommen, um zu b.

Die Notenbanken haben die Preisdynamik unterschätzt. Krieg, Knappheiten und kollektive Irrtümer: Warum wir uns auf eine lange inflationäre Phase einrichten müssen.

Larry Summers, einst US-Finanzminister unter Bill Clinton, sprach vor einem Jahr vom Szenario einer überschießenden Inflation in den USA und einem folgenden Crash an den Finanzmärkten, weil irgendwann die Zinsen rasch und heftig steigen müssten. Summers sagte ziemlich genau vorher, was derzeit an den Börsen abzulaufen scheint.

Und was tat die EZB? Sie hatte die Option, die Inflationserwartungen frühzeitig einzufangen, ein konkretes Ausstiegsszenario aus den Krisenprogrammen zu entwerfen, erste Schritte einer geldpolitischen Straffung einzuleiten und zu kommunizieren – etwa ein Ende der »negativen Einlagezinsen«, jener Strafgebühren auf Zentralbankguthaben, die auf Dauer die Banken schwächen.

Stattdessen verkündeten die Notenbanker, alles sei auf gutem Weg. Kein Grund zur Sorge. Die Geschichte vom stabilen Geld wurde immer wilder, je weiter sich die Fakten davon entfernten. Die vermeintliche Gewissheit, wonach die Preisstabilität mittelfristig gewährleistet sei und die Zinsen niedrig bleiben würden, bestimmte das Handeln. ...


https://www.spiegel.de/wirtschaft/...f5ac-4231-4cc0-be1c-d8615873825d  
14.05.22 13:55 #4330 Dollarstärke der größte Belastungsfaktor

Die Edelmetalle gerieten gestern erneut unter Druck, versuchen sich aber zum Wochenausklang an einer Stabilisierung. Dennoch: Die letzten Wochen war schmerzhaft, vor allem bei den Minenaktien. Nach Ansicht von Markus Bußler findet aktuell noch eine Flucht in den US-Dollar statt. „Das ist vielleicht der größte Belastungsfaktor aktuell.“

Die US-Notenbank hält die Finanzmärkte mit ihrer verbal aggressiven Geldpolitik im Würgegriff. „Das belastet eben nicht nur Gold und Silber, sondern auch andere Anlagen wie Aktien oder auch Rohstoffe“, sagt Markus Bußler. Doch erste Entspannungssignale kämen vom Anleihemarkt. Dort seien die Renditen zuletzt leicht gefallen. Das spricht dafür, dass wieder Anleihen nachgefragt werden. Das sei ein erstes Zeichen für Käufer. ...

 https://www.deraktionaer.de/artikel/...-gold-und-silber-20250418.html  
14.05.22 16:36 #4331 "aggressiver Schritt ", ein Paul Volcker würd.
vor Lachen einen Schluckauf bekommen.  

Bewertung:
1

16.05.22 12:39 #4332 Möglicher Short-Squeeze bei Silber

...Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung des Silberpreises in den letzten zwölf Monaten enttäuschend. Der Preis notiert auf dem gleichen Niveau, während Industriemetalle zwischen 15 und 100 Prozent gestiegen sind. Als Begründung muss ein altes Gerücht herhalten. Demnach wird der Preis nicht am physischen Markt, sondern am Papiermarkt mit Futures und Co. gemacht. Besonders die amerikanischen Großbanken beherrschen diesen Markt. Sie haben fast 90 Prozent Marktanteil.

Nun hat der Rohstoffanalyst Michael Lynch von General Dynamics Information Technology eine Studie veröffentlicht, die die Vorgänge an der New Yorker Rohstoffbörse Comex durchleuchtet. Demnach hat die US-Bank JPMorgan (JPM) in den letzten Jahren über 100 Millionen Tonnen Silber eingesammelt. So konnte sie die Märkte liquide halten. Besonders bei Short-Spekulationen, denn da muss ein Teil der Short-Position physisch hinterlegt sein. Die Bank konnte also den Kurs unter bestimmte Basispreise zu den Fälligkeitsterminen halten oder drücken.

Lynch beobachtet nun, dass sich das Verhalten der Marktteilnehmer in den letzten Monaten verändert hat. Die hohe Inflation habe dazu geführt, dass die Marktteilnehmer nicht mehr in Silber-Papiere angelegt haben, sondern sich das Edelmetall physisch ausliefern ließen. Dadurch habe JPM eine Menge Material verloren. Hinzu kam eine Fehlspekulation der Bank of America, bei der JPM helfend eingesprungen ist. Insgesamt habe JPM 60 Prozent seiner Silbervorräte verloren.

Sollte JPM durch das Anlegerverhalten gezwungen sein, Silber physisch weiter abzugeben, wird der Silbermarkt weniger liquide werden (besonders für short-Spekulationen). Bei weiter steigender Nachfrage nach dem physischen Material könnte dadurch ein Short- Squeeze ausgelöst werden. Wer nicht in Silber investiert ist, dürfte den Preisen nur hinterherschauen. Kursziele von 30 bis 50 US-Dollar sind dann keine Utopie mehr.

https://de.extraetf.com/news/etf-news/...silber-explosion-ist-denkbar  
17.05.22 16:34 #4333 ich glaube das nicht
JPM hat meiner Meinung nach nur Anteile am SLV das angeblich physisch hinterlegt ist , aber kein Audit gesehen von wahrscheinlich niemandem.
Da kann man leicht was steuern mit Leaserei von Anteilen. Da werden keine Paletten und Tonnen S. getauscht, das ist lächerlich.
Es wird Ziet, dass der  höchtswahrscheinliche Con jetzt mal auffliegt.
Wer Unzna hat, den juckt das  nicht, zumal Händler kaum Nachlässe weitergebn ,wenn ein künstlicher gemachter Preis angeschrieben wird.
Mir geht das alles am A...vorbei.  

Bewertung:
1

Seite:  Zurück   1  |  2    |  174    von   174     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen:    


Bitte warten...