Silber - alles rund um das Mondmetall

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eröffnet am: 21.02.14 19:10 von: Canis Aureus Anzahl Beiträge: 4104
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21.02.14 19:10 #1 Silber - alles rund um das Mondmetall
 

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22.02.21 16:48 #4080 Analyse zu Edelmetallproduzenten
https://www.derfinanzinvestor.de/kommentare/...es-barrick-gold-xauusd

Da dürfte noch so einiges gehen..........................  
26.02.21 18:05 #4081 Game Changer für Gold

Der schnelle Anstieg der Zinsen am Kapitalmarkt drückt die Preise für das zinslose Gold nach unten. Bereits seit August letzten Jahres bröckeln die Notierungen. Mittlerweile belastet der Zinsanstieg auch andere Vermögenspreise und droht die Konjunkturbelebung durch steigende Kreditkosten abzuwürgen. Dies ruft die Notenbanken auf den Plan, die ein Eingreifen am Anleihemarkt bereits signalisieren. Sobald es dazu kommt, ist dies der Game Changer für den Goldpreis.  ...

https://www.gold.de/artikel/game-changer-fuer-gold/  
01.03.21 16:01 #4082 Grösster Edelmetallproduzent mit Dividende
Newmont Mining (NEM) - der weltgrösste Goldproduzent - mit Ex-Dividenden-Tag morgen Dienstag, 2. März 2021:

https://www.newmont.com/investors/news-release/...-Share/default.aspx

Aktieninhaber per Donnerstag, 4. März 2021 werden am Donnerstag, 18. März 2021 eine Dividenden-Zahlung von $0,55/Aktie erhalten (NEM somit mit jährlicher Dividenden-Rendite von 4%)..........  
06.03.21 10:07 #4083 W. Buffett trennt sich von Barrick Gold-Akt.

Prognosen von Barrick Gold enttäuschen

Barrick Gold zählte als einer der weltweit größten Goldminenbetreiber zu dem Profiteuren der Corona-Krise. Zwar beeinträchtigte die Pandemie auch bei dem kanadischen Unternehmen einige Geschäftsprozesse und sorgte für steigende Kosten, doch wurde dies durch einen kräftigen Anstieg des Goldpreises mehr als aufgefangen. Das Bedürfnis der Anleger nach einem sicheren Hafen für ihr Geld ließ den Goldpreis im August 2020 sogar auf ein neues Allzeithoch bei fast 2.070 Dollar klettern.

Und obwohl der Goldpreis seither wieder etwas nachgegeben hat, konnte Barrick Gold das Geschäftsjahr 2020 dennoch mit einem bereinigten Ergebnis von 1,15 US-Dollar je Aktie abschließen - mehr als das doppelte des Vorjahres. Außerdem wuchs der Umsatz gegenüber 2019 um rund 30 Prozent auf 12,6 Milliarden US-Dollar.

Was jedoch zu Warren Buffetts Entscheidung, seine Barrick Gold-Anteile zu veräußern, beigetragen haben könnte, ist der enttäuschende Produktions-Ausblick des Unternehmens. So wird für 2021 lediglich mit einer Produktion von 4,4 bis 4,7 (2020: 4,76) Millionen Gold-Unzen sowie 410 bis 460 (2020: 457) Millionen Pfund Kupfer gerechnet. Diese Prognosen kamen bei den Investoren nicht gut an. ...

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...cheidung-stecken-9870399  
06.03.21 16:56 #4084 der alte Buffy ...hat er tatsächlich verkauft .
 

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12.03.21 17:36 #4085 Silberpreis in US-Dollar :Seitwärts zwischen 2.

Während der Goldpreis seit Jahresbeginn ausgehend von 1.959 US-Dollar bis zum Tief am vergangenen Montag bei 1.676 US-Dollar insgesamt fast 300 US-Dollar verloren hat, konnte sich der Silberpreis mit Tiefstkursen um 24,83 US-Dollar ein Stück weit besser halten. Trotzdem wurden natürlich alle Marktteilnehmer, die auf einen Silbersqueeze gehofft hatten, in den letzten Wochen deutlich enttäuscht.

Mit Werten um 66 hat sich das Gold/Silber-Ratio jedoch seit dem Goldpreis-Allzeithoch am 7.August 2020 trotz der sieben Monate währenden Korrektur im Edelmetallsektor weiter zugunsten des Silberpreise verschoben. Eine Trendwende ist dabei bislang nicht absehbar, so dass Silber auf Sicht der kommenden Quartale den Goldpreis unterm Strich weiter outperformen dürfte.

Kurzfristig haben sich die Goldbullen nach dem desolaten Start in die laufende Handelswoche mittlerweile aber doch eindrucksvoll zurückgemeldet (in der Spitze bereits +3,5% vom Tief am Montag).

So notiert der Goldpreis mit aktuell 1.735 US-Dollar schon wieder klar oberhalb der psychologischen Marke von 1.700 US-Dollar. Der Silberpreis legte im gleichen Zeitraum in der Spitze um 6,6% zu. ...

 https://www.gold.de/artikel/...-naechster-angriff-auf-den-widerstand/  
12.03.21 17:52 #4086 Edelmetallproduktion mit Digitalisierung
Die Digitalisierung unterstützt den weltgrössten Goldproduzenten Newmont Mining (NEM):

https://www.benzinga.com/news/21/03/20119411/...els-across-mine-sites

Das $1,9 Billionen US-Hilfspaket dürfte über kurz oder lang die Inflation befeuern. NEM bietet sich als perfekter Hedge an (Hebel auf den Goldpreis, erhöhte vierteljährliche Dividenden, riesiges Aktienrückkaufprogramm und starker Free Cash-Flow).

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM  
14.03.21 20:14 #4087 Inflationsraten von drei bis vier Prozent mögli.

Volker Wieland: Auch ich erwarte Inflationsraten, die im Jahresdurchschnitt schon bei zwei Prozent, zum Jahresende in einzelnen Monaten auch mal drei Prozent betragen könnten. Schon zu Beginn dieses Jahres haben die Preise ja überrascht mit ihrem deutlicher als erwarteten Anstieg.

Allerdings gehe ich davon aus, dass auch 2022 und in den Jahren danach eine ähnlich hohe Inflation denkbar ist, also zwischen zwei und drei Prozent jährlich. Und niemand sollte das Risiko außer Acht lassen, dass es auch mal noch mehr werden kann. Drei bis vier Prozent sind nicht undenkbar, da manche Importpreise wie etwa für Energie stark schwanken. Solch hohe Inflationsraten sind zwar nicht mein Basisszenario, aber ein mögliches Risiko. Eine Riesenüberraschung wäre zumindest ein zwischenzeitliches Überschießen der Preise nicht. ...

https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/...cht-undenkbar/26984026.html  
15.03.21 10:34 #4088 Edelmetallsektor kommt wieder auf Touren
https://www.deraktionaer.de/artikel/...ebernahme-rennen-20227165.html

Der Edelmetall-Sektor kommt wieder auf Touren......................  
16.03.21 15:25 #4089 Artikel
Sehr gutes Video zu den Aussichten beim Silber inklusive einiger aussichtsreicher Silberwerte: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...2021-minen-gehts-weiter  
19.03.21 17:50 #4090 Was Polen mit dem Kauf von 100 Tonnen G.

Polens Notenbank will ihren Goldschatz deutlich aufstocken. Immerhin 100 Tonnen des glänzenden Edelmetalls will sie zusätzlich kaufen, wie Notenbankchef Adam Glapinski ankündigt. Im Augenblick kommt die Zentralbank in Warschau auf einen Bestand von knapp 229 Tonnen, die Hälfte davon ist laut Glapinski in seiner Amtszeit gekauft worden. Geplant ist also eine weitere Aufstockung um knapp 44 Prozent. Als Begründung für den spektakulären Schritt führt der polnischen Notenbankchef an, das sei wichtig für die „internationale Wahrnehmung des Landes und seiner wirtschaftlichen Stärke“.  ...

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/...n-gold-bezweckt-17250087.html  
20.03.21 21:48 #4091 SLV warnt - das Silber wird knapp
Eine Rekordflut von Kleinanlegern hatte sich vor zwei Wochen über die sozialen Medien verabredet und koordiniert den mit physischem Silber gedeckten ETF „SLV“ gekauft.
 
24.03.21 20:06 #4092 Multiples Politikversagen

Die deutsche Politik taumelt von Coronagipfel zu Coronagipfel. Sie agiert kaum, sie reagiert nur noch. Und ihre Prioritätensetzung ist ein Skandal. ... An den halbherzigen Shutdowns tragen eher die Länder Schuld, weil viele Ministerpräsidenten der Hybris erlagen, sich von den Erkenntnissen der Wissenschaft emanzipieren zu können und damit immer wieder neu auf die Nase fielen. Dass es viel zu wenig Impfstoff gibt und wir von einer effektiven Selbsttest-Strategie, in der zum Beispiel in allen Schulen und Betrieben zweimal die Woche getestet wird, noch immer weit entfernt sind, ist die Schuld der Bundesregierung. Dass es bis heute keine funktionierende App zur Kontaktnachverfolgung gibt, ebenfalls. Die Liste ließe sich lange fortsetzen. Es gab zum Beispiel auch keine Aufträge des Bundes für breit angelegte Studien, die Aufschluss darüber geben, welche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens Pandemietreiber sind und welche eher nicht. Hätte man ja machen können. Fühlte sich aber niemand für verantwortlich – wie bei fast jedem anderen Thema auch. So steht die Bundesregierung im März 2021 ähnlich hilflos da wie im März 2020. Damals war das verständlich, heute ist es unverzeihlich. ...

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-4823-8cc4-9a0b3de38af9  
25.03.21 09:02 #4093 Management-Fehler
Sind dies nicht reine Management-Fehler ? Die Aufgaben haben wenig mit Politik zu tun. Für Manager völlig normal, gehört zur Management-Ausbildung. Politiker lernen das aber nirgendwo.
Strategie, Krise, Beschaffung, Logistik, Kapazitätsauslastung, IT, Personalplanung etc. Woher sollen die das können?
-
Und sicherlich jedem erinnerlich: die Expotentialrechnung war vielen Mitschülern im Gymnasium  schon total unverständlich. Auch 99 % der Ärzte stellen Rezepte ohne Berücksichtigung der jeweiligen Halbwertzeit aus. Mathematik ist für viele Mitmenschen ein Greuel.
 

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25.03.21 20:12 #4094 Deutschland droht starker Anstieg an Insolven.

...Die Experten stützten sich auf die Auswertung der Bonitätsdaten von etwa 1,5 Millionen Unternehmen. »Dabei zeigte sich, dass insbesondere kleine, finanziell schwache Unternehmen, die unter normalen wirtschaftlichen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Insolvenz gegangen wären, ohne Perspektive auf eine erfolgreiche Sanierung durch staatliche Hilfen am Leben gehalten wurden«, sagte Simona Murmann, eine der Autorinnen der Studie.

In den besonders von der Krise betroffenen Branchen wie der Gastronomie hätten weniger als halb so viele Betriebe Insolvenz anmeldet, als auf Basis der Vorjahre zu erwarten gewesen wäre. Insgesamt habe sich dadurch ein Rückstau von 25.000 Insolvenzen gebildet.

Mit ihrer Einschätzung stehen die Experten von Creditreform und ZEW nicht allein. Erst vor einer Woche hatte die Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel prognostiziert, die Zahl der Firmenpleiten könne sich in diesem Jahr gegenüber 2020 mehr als verdoppeln. Insgesamt seien 35.500 Firmeninsolvenzen möglich. Mehr als 300.000 Unternehmen seien aktuell in finanziellen Schwierigkeiten. Dies spiegle sich jedoch in den Insolvenzzahlen bislang noch nicht wider.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...d3-9278-3fc9933a57ce  
31.03.21 16:04 #4095 Edelmetalle Minen Krypto Dachwikifolio
Erbitte um Mithilfe bei der Realisierung eines Dachwikifolio zum Thema
Edelmetalle - Minen - Krypto

Offen gesprochen sind meine bisherigen Branchen-Wikifolio-Zertifikate nicht die "Rakete",
daher habe ich mich dazu entschlossen, meine Energie auf die Pflege von Dachwikifolio-Zertifikaten
zu verwenden.

Um dieses IMO äusserst interessant aufgestellte Dachwikifolio zeitnah zur Zulassung zu bringen, bin ich über UNVERBINDLICHE VORMERKUNGEN sehr dankbar.

www.wikifolio.com/de/de/w/...op&searchTerm=Edelmetalle%20  

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31.03.21 16:21 #4096 Grösster Edelmetallproduzent kommt zurück
https://finance.yahoo.com/news/...ity-linked-revolving-210000892.html

Es wird wieder Zeit für höhere Notierungen des weltgrössten Goldproduzenten:

https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM    
04.04.21 19:47 #4097 Gold: Das schlimmste Quartal seit fünf Jahre.

Statistisch gesehen war das zu Ende gegangene erste Quartal 2021 trotz der Gewinne am gestrigen Mittwoch das schlechteste seit dem vierten Quartal 2016.

Im vierten Quartal 2016 kamen die Edelmetallnotierungen vor allem nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten unter Druck. Es hat anschließend fünf Quartale benötigt, um die Verluste des vierten Quartals 2016 wieder aufzuholen. Gold beendete das erste Quartal mit einem Verlust von rund zehn Prozent. Charttechnisch hat sich im Bereich von 1.680 Dollar ein Doppelboden entwickelt, der dem Edelmetall kurzzeitig Unterstützung gab. Hier fanden sich gestern Käufer ein, die den Goldpreis zwischenzeitlich fast 30 Dollar nach oben getrieben haben. Doch übergeordnet ist damit die Korrektur weiter im Gange. Ob der Doppelboden wirklich als größere Umkehrformation taugt, darf aktuell bezweifelt werden.

Bislang schielt jeder auf die steigenden Renditen in den USA. Vor allem der Anstieg der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen belastet den Goldpreis. Kurzzeitig sprang die Rendite über 1,75 Prozent – bedenkt man, dass die  jüngsten Inflationszahlen für Februar eine Inflation von 1,7 Prozent signalisierten war der Realzins damit marginal positiv. Allerdings dürfte die Inflation in den kommenden Monaten deutlich anziehen. Das sollte sich bereits mit den Zahlen für den Monat März, noch deutlicher vermutlich mit den Zahlen für den Monat April bemerkbar machen. Der Realzins dürfte dann wieder deutlich in den negativen Bereich fallen. Und eine steigende Inflation in den kommenden Monaten sollte auch den Goldpreis wieder unter die Arme greifen. In diesem Fall dürfte es nicht erneut fünf Quartale benötigen, um die Verluste des ersten Quartals auszugleichen. ...

 https://www.deraktionaer.de/artikel/...eit-fuenf-jahren-20228306.html
 
05.04.21 09:24 #4098 ...
https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfedminkry

Bitte um Mithilfe und *unverbindliche Vormerkung* , vielen Dank und noch einen schönen Ostermontag

M.edical  

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07.04.21 19:53 #4099 @Canis Aureus
Deine Beiträge sind ja interessant, aber durch den gelblichen Hintergrund echt schwer zu lesen. Hat das einen Grund dass Du das machst?  
08.04.21 20:22 #4100 @Goldgräber: Ja, es soll Zitate markieren
hatte vor Jahren Diskussionen mit Moderatoren deswegen und deswegen das Signalgelb gewählt.
Nachdem mir in den letzten Jahren mehrere User mitteilten, das das nicht optimal sei werde ich dies nun auf "..." umstellen.  
08.04.21 20:24 #4101 Rechnungshof warnt vor Schuldenlawine

Der Bundesrechnungshof sieht den Bundeshaushalt angesichts neuer Schulden in einer besorgniserregenden Lage. In einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags heißt es: »Der Bund wird derzeit von einer Schuldenlawine mitgerissen. Es gelingt ihm immer weniger, sich aus eigener Kraft zu finanzieren.« In den kommenden Jahren werde es ohne strukturelle Reformen nicht gelingen, die finanziellen Folgen der Coronapandemie zumindest halbwegs zu beheben.

Der Präsident des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller, sagte laut einer Mitteilung vom Donnerstag, der sogenannte Eckwertebeschluss der Bundesregierung lege schonungslos offen, auf welch »tönernen Füßen« der Bundeshaushalt stehe. ...

https://www.spiegel.de/wirtschaft/...b08f-5a9f-4650-9809-a2079021839e  
09.04.21 15:34 #4102 die wollen dann Geld von den Bürgern
die sich scheints alles  bieten lassen.  

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09.04.21 17:17 #4103 EZB-Krisenprogramme: Wer bezahlt die Rechn.
  • · In vielen Regionen Deutschlands sind Immobilien kaum noch bezahlbar. Die Preise sind in der Corona-Krise weiter explodiert.
  • · Die Geldpolitik der EZB mit niedrigen Zinsen und ständig wachsender Geldmenge ist laut Experten ein Grund für die steigenden Immobilienpreise.
  • · Die wachsenden Staatsschulden und die größer werdende Geldmenge werden wahrscheinlich nicht nur für den Immobilienmarkt Folgen haben.


Seit 5 Jahren sucht ein Lehrer-Ehepaar in der Pfalz schon ein Haus. 150 Häuser haben sie erfolglos besichtigt, obwohl beide ein relativ hohes Einkommen haben und verbeamtet sind. Sogar 1.500 selbstentworfene Handzettel haben sie bereits eingeworfen. Der ausbleibende Erfolg ist für die beiden ernüchternd.

Häuser kaum noch bezahlbar

Anfangs dachten sie, mit 400.000 Euro würden sie ein schönes Häuschen in der Nähe von Ludwigshafen finden. Mittlerweile haben sie auf 750.000 Euro aufgestockt. Doch auch dafür ist nichts dabei. Die Immobilienpreise gingen immer weiter nach oben, nicht nur in dieser Region.

Grafik: Die Immobilienpreise sind deutschlandweit seit 2010 um 38% gestiegen

Die Immobilienpreise sind deutschlandweit seit 2010 um 38% gestiegen | Bild: SWR

In den vergangenen fünf Jahren sind im Bundesdurchschnitt die Immobilienpreise für selbstgenutztes Eigentum um 38 Prozent gestiegen. Gleichzeitig stieg das Realeinkommen gerade mal um 1,1 Prozent. Das bedeutet, man bekommt immer weniger Haus oder Wohnung für sein Geld.

Die rasant steigenden Immobilienpreise sind für den Finanzexperten Thomas Mayer vor allem ein Resultat der Zins- und Geldpolitik der Europäischen Zentralbank: "Wenn Immobilien aufgrund niedriger Zinsen und viel im Umlauf befindlichen Geld attraktiv werden, dann übersteigt die Nachfrage das Angebot. Der Zinsverfall, der schon seit der Finanzkrise 2007/2008 zu beobachten war, hat solche realen Vermögenswerte wie Immobilien befördert… "

Mit milliardenschweren Programmen will die EZB der Coronakrise begegnen. Mitte Dezember hat sie die Hilfsprogramme erneut aufgestockt, pumpt immer mehr Geld in den Markt. Doch Experten warnen, die Strategie der EZB sei ein gefährlicher Weg.
 
10.04.21 12:11 #4104 EZB-Krisenprogramme - Video dazu
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