Schweizer Franken, wohin gehts

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neuester Beitrag:  04.11.17 20:56
eröffnet am: 17.11.08 18:31 von: kirmet24 Anzahl Beiträge: 5649
neuester Beitrag: 04.11.17 20:56 von: jellykatze Leser gesamt: 1509039
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28.06.10 17:29 #26 EUR/CHF
die aufwertung des franken nimmt extreme züge an.
die aufwärtsbewegung der schweizer währung ist so extrem, dass meiner ansicht nach bald eine kräftige konsolidierung ansteht.
sollte die SNB noch nicht alles pulver verschossen haben, könnte der franken wieder etwas zurückkommen. ich rechne dann mit einem kräftigen spike nach oben, der natürlich keinen bestand haben wird, was heisst dass der euro wohl dann wieder abwerten wird zum franken.
im minimum 1,4041/ maximum 1,4585 sind aber einzuplanen.
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Die Glückseligkeit ist der Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist.

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28.06.10 19:27 #27 CHF
Schließe mich der Meinung von Cayman an und vermute vorübergehende Abwertung CHF gegenüber EUR und USD. Habe heute Mittag deswegen auch meinen short USD/CHF verkauft.  
28.06.10 21:14 #28 CHF shorten
Nur gegen welche Währung?
Ich sehe JPY und USD gegenüber dem EUR stärker...  
29.06.10 09:22 #29 SNB gibt Interventionen auf = Kursrutsch
29.06.10 10:26 #30 CHF shorten
habe mich kurzfristig doch für CHF/USD statt CHF/EUR short entschieden.  
29.06.10 11:31 #31 die intervenieren schon noch
sonst fahren die ganzen Touristen nach Österreich statt in die Schweiz zum Skilaufen.  
29.06.10 15:24 #32 EUR/CHF
die SNB scheint aufgegeben zu haben, denn die aufwertung des franken ist brutal.
und die frage ist zudem, ob sie denn überhaupt noch weiter eingreifen können.
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Die Glückseligkeit ist der Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist.
30.06.10 10:33 #33 ckrumm

Ich bin neu hier, habe abe immer mitgelessen und finde dieses Forum sehr interessant, da here meisten kein blablabla gibt sonder Fakten.

Ich möchte die CHF shorten, Ckrumm kannst du mir verraten wo du short gegangen bist?

Danke

 

 
30.06.10 10:40 #34 @tesorero #33
bin long in USD/CHF mit CM3C0T
bei EUR/CHF long hätte ich den BN5K7U genommen

Aber Achtung KO-Schwelle wird monatlich zu Ungunsten des Käufers verändert. Normalerweise am 1. Arbeitstag des Folgemonats. Vielleicht willst Du noch den 2. Juli abwarten.  
30.06.10 10:49 #35 @tesorero #33
Ist keine Kaufempfehlung!

Das sind Knock Out Optionen.

Weniger Risiko/Chance bei normalen Optionsscheinen - aber höherer Spread bei gleichem Hebel.  
02.07.10 17:56 #36 mindestens zwei Interventionen heute...
02.07.10 17:59 #37 na ich weiß nicht
die Abwertung am frühen Nachmittag war kaum eine. Pfund und Dollar sind da auch vollkommen unter die Räder gekommen. Der Euro hat gerade ne starke Phase. Kan Dollar und Aussie sind auch stark unter Druck.
Auf jeden Fall spannend.  
28.07.10 10:13 #38 Euro auf Bergtour
Der europäische Banken-Stresstest hat die Angst vor einer weiteren Eurokrise genommen. Der Euro scheint sicherer geworden zu sein, trotz der  Probleme in Griechenland und Spanien.  
04.08.10 07:21 #39 Der Pedrodollar ist schwach
und der Euro steigt. Wie lange noch?  
12.08.10 13:45 #40 was ist hier eigentlich los?
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Mit genug Insiderinformationen und 1 Mio $ kann man schon in 1 Jahr ruiniert sein.
(Warren Buffett)

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18.08.10 03:59 #41 @sonnenschein das ist Absicht die Schweizer
wollen doch keine Prollos auf der Piste... die können ruhig nach Ösiland ;)  
19.08.10 21:37 #42 Oder die Schweizer
wollen gerade noch ein wenig nach dem verregneten August in Bella Italia billig Sonne tanken :D

Sieht gerade wieder nach einem neuen Euro / CHF ATL aus... Morgen ist es wieder so weit...  
20.08.10 12:19 #43 wie weit runter?
...1.30 oder tiefer?  
24.08.10 19:37 #44 also langsam wirds unheimlich
24.08.10 20:26 #45 Kreditler mit endfälligen sfr Darlehen
kocht jetzt das Wasser im Ar...
Davon gibt es in Österreich jede Menge Hotels usw. die auf Wellness um und angebaut haben.  
24.08.10 20:27 #46 deren Schulden steigen statt zu sinken, hehehe.
25.08.10 12:56 #47 Swiss-Frankenschuldner
werden wie Frankenstein... mit Ihrem immer stärker werdenden sfr Monster (gegen € ) kämpfen müssen.  
25.08.10 13:02 #48 Frankenkredit
Bei uns in Österreich war es die letzten Jahre so, dass beinahe jedem Häuslebauer und jeder Firma ein Frankenkredit angedreht wurde -> ist wohl wie an der Börse -> mach nie was alle machen.

Ein Kumpel der auf einer Bank arbeitet hat letztens erzählt, dass sie jetzt alle Frankenschuldner anrufen müssen um ihnen zu raten auszusteigen.

Tolle Tipps, oder? ;)
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Quis custodiet ipsos custodes?
Sacrilegia minuta puniuntur, magna in triumphis feruntur.
25.08.10 13:06 #49 Chart
Ich hab mir den Chart gerade nochmal angeschaut: Zugute halten muss man der Bank meines Kollegen, dass sie die Erholung im Juli relativ gut getroffen haben für den Ausstieg und auch mit dem tieferen Tief anschließend richtig gelgen sind.

Das war schonmal nicht schlecht analysiert (ob Glück oder Wissen kann ich nicht sagen).
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25.08.10 13:15 #50 Fundamental
ist der Franken höchstens 1,50 wert. In Zürich kostet ein Portion Pommes am Limmatkai 7 Euro, das sind in Euro bei 1,50 umgerechet 4,67 Dollar (ungefähr doppelt so teuer wie in Deutschland).

Beim aktuellen Kurs von 1,30 kosten die Pommes-Portion wahnwitzige 5,39 Dollar.

Es gibt vom Economist zwar nur einen Big-Mac-Index, der Kaufkraft-Verhältnisse in unterschiedlichen Ländern vergleicht.

Im meinem "Pommes-Index" aber ist die Schweiz klar durch den Rost gefallen.

Positionierung: Ich hab zwar im Ariva-Musterdepot gestern eine große Short-Posi in CHF gekauft (long EUR/CHF), in der Realität aber (noch) nicht, weil ich Sorge habe, dass Ami-Hedgefonds auch beim Franken mal wieder böse über die Stränge schlagen.

Der Euro kann mMn bis 1,10 fallen, USD/CHF bis 0,98 (Krisentief 2009). Demnach könnte EUR/CHF rechnerisch bis ca. 1,08 fallen. Das ist zwar Irrsinn, aber wenn Hedgefonds zocken, sind Extreme zumindest kurzfristig immer möglich (man denke nur an Öl 147 Dollar).

FAZIT: Ich bleibe in Wartestellung. Das Klügste scheint mir zu sein, in Ruhe eine charttechnische Bodenbildung abzuwarten. Zu Zeiten, da die Amis ihre Europa-Attacken wieder hochfahren (gestern Irland-Downgrade), die Börsen sich im Sinkflug befinden und Bonds auf Mondkurs, sollte man nicht zwingend in fallende Messer (wie EUR/CHF) greifen. Der Druck auf österreichischen Hausbesitzer mit Franken-Hypotheken ist ja auch ein realer; der Auslösungsdruck wird für sie immer stärker, was die HFs wohl ausnutzen, um Panik zu stiften.

Andererseits: NUR dann, wenn der Druck so groß ist, dürfte der Franken so hoch stehen. Den Franken shorten sollten man insofern dann, "wenn die Kanonen donnern":  
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