Schlumpf erleidet Kieferbruch

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neuester Beitrag:  01.10.06 18:22
eröffnet am: 24.09.06 12:02 von: schibi Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 01.10.06 18:22 von: KTM 950 Leser gesamt: 6006
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bewertet mit 2 Sternen

24.09.06 12:02 #1 Schlumpf erleidet Kieferbruch
Gestern Abend gab es den Boxkampf: Arthur -der Schlumpf- Abraham vs. mit Edison Miranda

Und ab der 5. Runde gab es mehr Blut zu sehen als in jedem Splatter-Movie! Mit einem Kieferbruch! und einem konstanten blutigen Wasserfall, der aus seinem Mund herausquoll, kämpfte sich der Neudeutsche dennoch nach Punkten zum Sieg.

Ganz krasse Sache. Vor der 6. Runde saß er in seiner Ecke, völlig unfähig zur Artikulation, und hat nur noch aus dem Mund geblutet. Der kann nie im Leben weiterboxen, dachte ich mir. Aber: weit gefehlt. Er hat sogar noch gewonnen. Er hat zwar den kompletten Ring vollgeblutet (Der Ringrichter sah aus, als hätte er ein Schwein geschlachtet und der Fernsehkommentator meinte, er hätte Blut auf seinen Unterlagen) und sah am Ende aufgrund der Schwellungen in seinem Gesicht so ähnlich aus wie der Glöckner von Notre-Dame. Aber er hat hat gewonnen! Unfassbar! So werden Helden geboren...

MfG schibi

 

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24.09.06 12:05 #2 Der geilste Kampf seit Jahren!
So macht boxen spaß. es war so spannend, dass ich teilweise kaum hingucken
konnte. das war ein riesen kampf wie damals mit sugar ray und marvis marvin hagler.
dagegen kann man den ganzen maske und schulz scheiss doch vergessen.  
24.09.06 12:08 #3 Kranker "Sport"
24.09.06 12:11 #4 Hoffentlich
bringen die sein Gesicht wieder in Ordnung. Wie hoch war gestern wohl die Quote der weiblichen TV-Zuschauer (vor/nach der 5. Runde)?

MfG schibi  
24.09.06 12:14 #5 So etwas habe ich noch nie gesehen
Boxen

Abraham bleibt IBF-Champ

"King Arthur" verteidigt mit Kieferbruch WM-Titel - Erfolgreich operiert

Blut, überall Blut: Die Boxer in Rot getränkt, das Blau des Ringrichter-Hemdes rosa gefärbt, Ringboden und Seile verschmiert. Ende einer Ringschlacht. Box-Weltmeister Arthur Abraham bezahlte den größten Sieg seiner Karriere Samstagnacht in Wetzlar mit einer schweren Verletzung. Der 26 Jahre alte Berliner musste nach seinem einstimmigen Punktsieg (114:109, 115:109, 116:109) über den Herausforderer Edison Miranda (Kolumbien) mit einem Kieferbruch sofort in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert werden.
   
     Zuvor hatte der in nunmehr 22 Kämpfen unbesiegte IBF-Champion im Mittelgewicht eine starke Willensleistung abgeliefert. "Ich kann mich nicht an Vergleichbares erinnern, und ich habe schon einiges gesehen. Das war sensationell von Arthur", sagte
Promotor Sauerland nach dem Kampf.

 Kampf stand vor dem Abbruch
    Schon nach vier Runden saß der ehemalige "Schlumpf"-Boxer und jetzige "King Arthur" AbrahamAbraham mit schmerzverzerrtem Gesicht in der Ecke. Blut schoss aus seinem verletzten Kiefer. Als dann auch noch ein vermeintlicher Kopfstoß von Miranda folgte, stand das Duell vor dem Abbruch.
 
 
     Der Ringrichter wollte, der Supervisor aber nicht. Abraham schon gar nicht. "Arthur hat mir gesagt, er wolle nur aufhören, wenn er ganz sicher gewonnen hätte", schilderte Ringarzt Walter Wagner die dramatische Situation.
 
 
     Sieg über sich selbst
     Wäre der Champion aus dem Ring genommen worden, hätte er durch Technischen K.o. verloren. Das wollte aber bis auf die gegnerische Seite niemand. So boxte Abraham ungeachtet der höllischen Schmerzen mit ständig geöffnetem Mund weiter, schlug weiter, punktete weiter und landete einen Sieg über sich selbst.
 
 
"Ich habe noch nie erlebt, dass einer mit so einer Verletzung acht Runden durchgehalten und dann noch gewonnen hat. Davor ziehe ich den Hut", sagte Wagner.
 
 
     Drei Monate Pause
     Der erfahrene Ringarzt geht davon aus, dass Abraham seinen Titel frühestens in einem halben Jahr wieder verteidigen kann. Die nächsten vier Wochen steht für den gebürtigen Armenier, der seinen ersten Kampf mit deutscher Staatsbürgerschaft bestritt, erst einmal ausschließlich Flüssignahrung auf dem Programm. In etwa drei Monaten ist wieder an wettkampfnahes Sparring zu denken.
 
 
     "Selbst die amerikanischen Kommentatoren, die ja einiges gewöhnt sind, waren beeindruckt", berichtete Sauerland. Der Fight war live im amerikanischen Fernsehen zu sehen. Insgesamt 35 Länder hatten sich Übertragungsrechte gesichert.
 
 
     Enttäuschung beim Herausforderer
     Miranda und sein Umfeld waren enttäuscht. Sie hatten ihren Mann, der selbst nach Abrahams Verletzung nicht das Format eines Pflichtherausforderers nachwies, als Abbruchsieger gesehen. "Sie haben mit der Entscheidung weiterzuboxen, die Karriere eines jungen Champions zerstört", sagte Promoter Leon Margules.
 
 
     Im Rahmenprogramm in Wetzlar nahm der frühere Europameister Sebastian Sylvester erfolgreich Anlauf auf einen neuen Titelgewinn. Der Greifswalder gewann durch einen knappen Punktsieg (114:113, 114:113, 115:112) über den Franzosen Franck Mezaache die internationale WBA-Meisterschaft im Mittelgewicht.
 
 
     mit Material von dpa,sid


 
24.09.06 14:29 #6 Yo, kranker Sport
Habe die 8. bis 10. Runde gesehen, dann reichte es. Abraham war fast nur noch auf der Flucht/am Klammern (hat nur noch ganz sporadisch gekontert), blutete wie ein abgestochenes Schwein (wenns kein Heimspiel gewesen wäre, wäre es sicherlich abgebrochen worden), der Gegner behalf sich z.T. mit unfairen Mitteln - wie man da von einem geilen Kampf sprechen kann, ist mir ein Rätsel. Auch wenn sein Durchhaltewillen natürlich anerkennenswert war. Aber guter Sport is für mich anders.
Gruß
Talisker  
24.09.06 15:54 #7 nicht schlecht für einen Neudeutschen...
der hat alles was ein Deutscher ausmacht,flink wie ein Wiesel,zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl.
Arthur den Deutschen Pass haste Dir gestern eindrucksvoll verdient,und Deutsch sprichst Du immerhin besser als es jeh Michaelschewski je gesprochen hat (den mochte ich eh nie).
Weiter so junge.
Gute Besserung.
 
24.09.06 21:40 #8 So sah das aus o. T.
 

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24.09.06 21:44 #9 Ich fand es auch eher grauenhaft und
unverantwortlich-Die Ecke hätte das Handtuch werfen müssen-
Titel hin oder her-Mit Boxsport hatte das absolut nichts mehr zu tun-
 
24.09.06 22:04 #10 Stimme dir voll zu, satyr
Es kann echt nicht sein, dass man den Kerl weiterboxen lässt. Da sollte so eine Regelung wie beim Fußball her: Wer blutet, hat auf dem Platz nichts verloren.

Aber irgendwie war der Kampf trotzdem faszinierend und spannend.

MfG schibi  
24.09.06 22:14 #11 Meine Fresse,
das Wort Gesichtslähmung wurde gestern neu definiert... Kann der sich nicht bei 'Schlag den Raab' bewerben und dem Stefan mal so richtig die Fresse polieren ? Der macht sich morgen doch bestimmt über ihn lustig....  
24.09.06 23:48 #12 Sieger werden mit dem Notarzt abgeholt,
Verlierer haben keine Schramme.

Das ist Boxen in Dtld.  
25.09.06 10:36 #13 Ohne Worte o. T.
 

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25.09.06 22:58 #14 Kiefer sogar doppelt gebrochen
Unmittelbar nach dem WM-Kampf

Erfolgreiche Kiefer-Operation bei Abraham


In drei bis vier Tagen darf Box-Weltmeister Arthur Abraham das Krankenhaus in Siegen bereits wieder verlassen.


 
Arthur Abraham (l.) wurde erfolgreich operiert.


Die Kieferoperation noch in der Nacht zum Sonntag (24.09.06) ist erfolgreich verlaufen, der Mittelgewichts-Champ des Verbandes IBF bekam eine Titanplatte in den zweifach gebrochenen Kiefer eingesetzt. Abraham hatte die schweren Verletzungen am Samstag (23.09.06) in Wetzlar bei seiner Titelverteidigung gegen Edison Miranda (Kolumbien) erlitten, trotz der Frakturen acht Runden geboxt und gewonnen.

"Wenn der Kieferbruch nicht gewesen wäre, hätte ich Miranda in der sechsten Runde besiegt", sagte der gebürtige Armenier, der seit Anfang des Monats die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

Manager Wilfried Sauerland und Coach Ulli Wegner besuchten Abraham im Krankenhaus. "Ich denke, dass Arthur in drei oder vier Wochen wieder mit leichtem Fitnesstraining anfangen kann", meinte Sauerland: "Und in drei Monaten wird er sicherlich so weit sein, dass er mit gezieltem Boxtraining beginnt."


sid | Stand: 25.09.2006, 15:29 Uhr

 
25.09.06 23:00 #15 Der hat doch bestimmt Ketamin geschluckt




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Alles was ich hier poste, ist eine Satire.
Nichts ist wahr, Alles ist nur eine Geschichte.
Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Ähnlichkeit mit Tatsachen sind reiner Zufall.
Charts oder andere Meinungen sind keine Kaufempfehlungen.
Alles was ich hier schreibe sind reine Fiktionen.
Ein Bezug aus dieser virtuellen Welt zur realen Welt ist rein zufällig, nie intendiert und unterliegt der Täuschung des Lesers.  
26.09.06 01:21 #16 Wer einmal einen schweren Unfall hatte
oder die Prügel seines Lebens bezogen hat, der kriegt m. E. die "körperliche Erinnerung" daran nicht mehr raus.

Der Mann ist fertig.  
26.09.06 07:46 #17 Röntgenbild seines Kiefers, von bild.de o. T.
 

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26.09.06 07:49 #18 alles was noch fehlte, war am Schluß der
Brüller in´s Mikor: Aaaadriaaaaaannnnnn......
Einfach nur mies!  
26.09.06 08:09 #19 @dr mabu
der ist doch sozusagen bei dir vor der tür operiert worden...

joker, nicht texten, ARBEITEN! zeit ist bier!

google.de

 

 
26.09.06 08:34 #20 **kreisch** stimmt, addi. Hoffentlich
hat der nicht anschließend Ähnlichkeit mit ´nem Neandertaler.....  
26.09.06 11:23 #21 happy
das ist natürlich nichts für spd wählende einwohnermeldeamtbeamte.  
26.09.06 11:34 #22 Boxen ist und bleibt kein Sport.
26.09.06 11:36 #23 sapperlot, happy...
meinst du echt, der hat sich beim boxen die eitrigen mandeln geholt!?

;-))  
01.10.06 18:22 #24 Abraham freut sich schon wieder auf den Ring
Boxen

Abraham freut sich schon wieder auf den Ring

"Erstmal die Sau rauslassen"
01. Oktober 2006
Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hat Mittelgewichts-Weltmeister Arthur Abraham seine baldige Rückkehr in den Ring angekündigt. „Ich will in sechs Monaten auf jeden Fall wieder einen richtigen Kampf machen. In drei bis vier Monaten werde ich wieder mit dem Sparring anfangen, auch der Arzt gab dafür Grünes Licht. Ich bin ein Mensch, der nicht einfach zu Hause rumsitzen kann“, sagte der 26jährige Profiboxer, der seinen WM-Gürtel vor einer Woche acht Runden lang mit einem doppelten Kiefernbruch gegen den Kolumbianer Edison Miranda verteidigte, am Sonntag.

Nach einem siebentägigen Krankenhaus-Aufenthalt durfte der gebürtige Armenier am Samstag das Klinikum verlassen. „Jetzt werde ich etwas länger Urlaub machen und erstmal die Sau rauslassen“, kündigte Abraham an. Er erinnert sich noch an jedes Detail und jede Kleinigkeit des Kampfes: „Es war zwar ein Kiefernbruch, doch mein Kopf war hundertprozentig da.“ Der gebrochene Kiefer ist mit zwei Titanplatten fixiert worden. „Da gibt es gar keine Probleme“, sagte Abraham.

Den unbändigen Siegeswillen und die unglaubliche Härte erklärte Abraham mit einem einfachen Lernprozeß: „Ich habe es gelernt, diese Schmerzen auszuhalten. Mein Trainer sagte immer: Wenn du ein Großer werden möchtest, dann mußt du auch Schmerzen aushalten können.“ Doch vor allem die jahrelange Schufterei und das eiserne Training auch in seiner Heimat Armenien hätten ihn gestählt: „Zehn Jahre hatte ich für diesen Titel hart gearbeitet, da gebe ich diesen Gürtel doch nicht einfach so her“, betonte der eingebürgerte Abraham, der die Titel aller vier Weltbox-Verbände zum Ziel hat.
Text: FAZ.NET mit Material von sid

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Alles im Leben braucht seine Zeit. Gras wächst auch nicht schneller,
wenn man daran zieht!

Gruß
KTM 950  

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