S+T AG - neuer TecDAX Kandidat?

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neuester Beitrag:  16.10.19 23:50
eröffnet am: 31.05.13 20:25 von: Klei Anzahl Beiträge: 6374
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31.05.13 20:25 #1 S+T AG - neuer TecDAX Kandidat?
Scheinbar hat der Ex-Chef der Kontron AG - Hannes Niederhauser - ein neues Baby gefunden:

Die S+T AG - wurde auf die ehemalige "Gericom AG" alias "Quanmax AG" verschmolzen.

Im Zuge dieser Maßnahme äußerte sich der neue Firmenlenker des Gesellschaft - Hannes Niederhauser -, dass dieser sich das daraus entstandene Unternehmen gut im TecDAX vorstellen könne.

Es muss noch einiges an Marktkapitalisierung und Bösenumsätzen zulegen aber die Unternehmenszahlen sprechen für sich.

Also - nur eine Frage der Zeit, bis die Masse diese Aktie entdeckt und fiar bewertet?  

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09.10.19 20:08 #6350 wozu die aufregung
einfach die aktie vorerst meiden  
09.10.19 20:15 #6351 ##
keine Aufregung, nur Erwähnung der Tatsachen.
Ich hatte dem Analyst_10 auf #6345 nur meine Erfahrung ergänzt und halte mich ebenfalls zurück.  
09.10.19 23:05 #6352 Analyst_10 - Leerverkäufer
Mir gefällt nicht, dass aktuell die Leerverkäufer selbst auf dem niedrigen Niveau noch eine Erhöhung der Leerverkaufsquote melden. Oft sollen diese "Gauner" von den Analysten über Interna informiert werden.

Die hohen Insiderverkäufe hatten mich auch überrascht.  

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10.10.19 08:13 #6353 #
Die Vorstandsverkäufe sind sicherlich nicht ganz unschuldig an dem was wir gerade sehen.
Normalerweise ist das für mich auch ein Warnzeichen und man sollte sich überlegen, die weitere Entwicklung von der Seitenlinie aus zu verfolgen. Nun bin ich bei S&T schon so lange dabei, das ich ganz ordentliche Kursgewinne verzeichnen kann. Dann sind natürlich 25% Steuern weg, wenn man mal eben raus geht. Das bremst mich eigentlich aus, hier auch mal Gewinne mitzunehmen. Und eigentlich bin ich auch nach wie vor von der Story S&T überzeugt. Mein Anlagehorizont geht auch nicht nur bis morgen. Ich hab schon noch ein paar Jährchen Zeit mit S&T. Und mal im ernst, hat hier wirklich jemand was an den jeweils verkündeten Quartalszahlen auszusetzen? Negative Überraschungen erwarte ich zum Q3/2019 auch nicht. Die Auftragsbücher sind ja ein offenes Geheimnis. Aber als wichtigsten Punkt gebe ich zu bedenken: Es wird immer über Vorstandsverkäufe geredet. Irgend jemand hat dieses Paket ja auch -zu 21,50€ glaube ich- gekauft. Und so ein Paket kaufe ich nicht mal eben weil jemand Anderes Geld braucht. Bei so einem Kauf informiere ich mich doch auch über die Beweggründe und die Perspektive auf die weitere Kursentwicklung. Fazit, 2020 ist das Jahr der Entscheidung. Wenn wir nächstes Jahr um die Zeit immer noch so rumdümpeln, wirds Zeit sich zu trennen. Zumindest von der Hälfte der Aktien. Bis dahin muss jeder selbst entscheiden, was er macht. Ich sitze das hier aus, weil die Story für mich nach wie vor in Takt ist. Euer Friedhelm  
10.10.19 10:07 #6354 25%Kapitalertragssteuer fallen immer an
außer man ist armer Rentner oder Hartz4 Empfänger, also kein Argument gegen Gewinnmitnahmen  
10.10.19 10:27 #6355 6354
Doch. Ich muss ja 25% mehr Geld aufbringen, um die gleiche Anzahl der Aktien wieder zurück zu kaufen.
Oder der Kurs fällt um 25%. Aber wer weiß schon beim Verkauf, wie es weiter geht.
Und wenn ich nicht unbedingt raus will, bleib ich dann doch lieber investiert und lass laufen.
Sag mir mal wie der Kurs 10.2020 steht. 10€ oder 30€? Oder so wie heute?
Ich lass mich von Fakten leiten und nicht von Stimmungsmache.  
10.10.19 10:43 #6356 du musst unterscheiden
25% von deinem gewinn und 25% vom Aktienkurs, ein großer unterschied.  

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10.10.19 10:52 #6357 #
Natürlich vom Gewinn. Sorry. Ich sitze im Büro und verfolge das hier mit einem Auge.
Das schleicht sich dann mal der Fehlerteufel ein. Aber der Kern der Aussage gilt natürlich.
Und jetzt halte ich mich bis nach den Q3 Zahlen mal zurück, bzw. fliege in die Sonne und verprasse meine Buchgewinne.  
12.10.19 13:08 #6358 IoT/Industrie 4.0: Wo bleibt S&T in der Pres.
Gestern ein großer 2-seitiger Artikel im Handelsblatt zur Thematik Vernetzung von Fabriken:

https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/...CuUe4ASN7AgJL-ap4

Es wird auf ein neues Projekt hingewiesen, wodurch eine europäische Alternative zu US-Anbietern geschaffen werden soll, die sogar von Wirtschaftsminister Altmaier auf dem Digitalgipfel im Oktober offiziell vorgestellt wurde.

In dem ganzen Artikel gibt es keine einzige Erwähnung von S&T.

Da muss man sich aber schon mal die Frage stellen, warum so ein Startup groß als Heilsbringer in die Presse kommt, und S&T als europäischer Anbieter, der in diesem Bereich nach eigenen Angaben technologisch führend ist, nicht einmal geringste Erwähnung findet.

Mir ist ohnehin aufgefallen, dass S&T pressemäßig viel zu stark auf Österreich fixiert ist, obwohl Österreich nur einen kleinen Teilmarkt darstellt. Hier müsste man dringend auch mal versuchen, Kontakte zu den führenden deutschen Wirtschaftszeitungen herzustellen, dass das zukunftsträchtige Geschäft von S&T einer breiteren Masse sowohl an potentiellen Kunden als auch Investoren nähergebracht wird.

In dem o.g. Handelsblatt-Artikel wird sogar auf BMW verwiesen und dass diese mit Microsoft zusammenarbeiten. Warum fehlt hier jede Erwähnung von der Zusammenarbeit mit S&T?

Ich glaube einfach, S&T verkauft sich in letzter Zeit unnötigerweise ganz erheblich unter seinen Möglichkeiten, weil die deutsche Presse noch nicht ausreichend genutzt wird, um die tolle S&T-Story zu erzählen. Der deutsche Markt ist aber sowohl investoren- als auch kundenmäßig deutlich entscheidender als der österreichische Markt, nicht zuletzt aufgrund des Listings in Frankfurt und der TecDax-Zugehörigkeit. Viele Leute in Deutschland wissen doch noch gar nicht, dass S&T eines der führenden Unternehmen im IoT/Industrie 4.0 Markt ist, sondern denen ist S&T entweder völlig unbekannt oder sie halten es immer noch für einen PC-Reseller (Gericom) oder bestenfalls für ein biederes Systemhaus.

Hier muss aus meiner Sicht dringlich der Zugang zu der deutschen Wirtschaftspresse verbessert werden, um dadurch eine entsprechende Verbreiterung des Bekanntheitsgrads und der Technolgieführerschaft zu erreichen. Ich möchte - sofern die IR-Abteilung von S&T hier mitliest - wirklich ausdrücklich daran appellieren, sich einmal dieses Themas verstärkt anzunehmen, um den Umschwung in den Köpfen vieler zu schaffen, dass S&T nicht mehr das biedere langweilige Unternehmen von früher ist, welches niedermargig PCs verkauft und installiert, sondern eines der führenden High-Tech-Unternehmen in einem der derzeit gehyptesten Geschäftsbereich überhaupt, nämlich IoT/Industrie 4.0. Und noch dazu eine echte EUROPÄISCHE Konkurrenz zu den großen US-Anbietern. DAS sucht der Markt doch händeringend, was man dem o.g. Handelsblatt-Artikel entnehmen kann.

Daher nochmal die rhetorische Frage: Warum wird ein solches Startup vom Handelsblatt und deutschen Wirtschaftsministerium wie der europäische Heilsbringer bejubelt, während S&T - der technologisch führende europäische Anbieter in diesem Bereich - nicht einmal eine einzelne Erwähnung findet? Hier besteht dringlichster Handlungsbedarf in der medialen Außendarstellung von S&T für den deutschen Raum.  

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14.10.19 11:27 #6359 Das ARP wird weiter konsequent durchgezog.
14.10.19 12:30 #6360 Der Aktionär
14.10.19 14:17 #6361 was Altmeier anpreist funzt eh nicht
 
14.10.19 14:18 #6362 das ARP hat n.m.M. Null Einfluß auf den K.
 

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14.10.19 14:36 #6363 #
Natürlich hat ein ARP Einfluß auf den Kurs. Es verhindert, das Leerverkäufer sich eine "goldene Nase" mit Wetten gegen den Kurs verdienen. Wie Juliette in#6359 schrieb, wird dieser Rückkauf konsequent von S&T durchgezogen. Mittlerweile sind fast 666.000 Aktien zurück gekauft worden ( entspricht mehr als einem Wochenumsatz auf Xetra ). Ich mag mir gar nicht ausmalen, wo der Kurs ohne diesen Rückkauf stünde.  
15.10.19 10:29 #6364 info
Quelle onvista.
Seit längerer Zeit wird in London mal wieder eine grössere Position gehandelt.  

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15.10.19 10:38 #6365 Das ist insofern interessant
als dass dieser Handel auch sehr aktiv war als S&T auf 24€ gestiegen ist.  

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15.10.19 13:30 #6366 London legt heute noch eine Schippe drauf
 

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15.10.19 18:31 #6367 Stimmrechtsmeldung Morgan Stanley
Kann sich jemand einen Reim drauf machen, woher die verliehenen Aktien kommen, auf die Morgan Stanley jetzt plötzlich einen Rückforderungsanspruch hat?

https://ir.snt.at/Beteiligungsmeldung_Morgan_Stanley_20191014_web.pdf

Das sind ja offensichtlich keine eigene Aktien, die Morgan Stanley vorher gehalten und jetzt verliehen hat.

Auch merkwürdig, warum sie plötzlich zusätzlich einen Equity Swap haben.  

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15.10.19 19:00 #6368 Blick da auch nicht ganz durch
16.10.19 00:33 #6369 S&T - schwerer Durchblick - Erste Erkenntni.
bitte schaut hier zum Thema Equity Swap .... zwar nur 0,48% aber dieses Instrument spielt oft eine Rolle bei feindlichen Übernahmen.

Würde mich nicht wundern wenn S&T und Foxconn aktuell versuchen sich gegenseitig zu übernehmen.... bzw. natürlich S&T und Ennoconn ... bzw. S&T will Ennoconn übernehmen und Foxconn will S&T übernehmen und im Prinzip läuft dies ja schon auf das angedachte Szenario hinaus...

Naja, Hauptsache es läuft quasi ohne wesentliche Kapitalerhöhung und nur mit angemessenem neuen Fremdkapital zu aktuell ja günstigen Marktkonditionen ab und der Gewinn und das EBIT werden mächtig gehebelt....

Achso und irgendwo her muss Morgan Stanlay ja die Stücke haben, um diese zu verleihen... es wird also vermutlich morgen eine Gegenmeldung geben, wer die Stücke an MS verliehen hat, da es wohl kaum ohne Schwellenberührung erfolgt sein kann .... es sei denn Foxconn selber hatte zwischenzeitlich auf ca. 29% gekauft und knapp 4% verliehen, um den Kursdruck auszuüben ... das könnte übrigens gut sein ...

......

achso hier noch der Link zum thema Equity Swap :

https://www.gevestor.de/details/...ren-ohne-sie-zu-kaufen-757671.html  

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16.10.19 12:40 #6370 Aktienkauf MS

@ Klei



"...eine Gegenmeldung geben, wer die Stücke an MS verliehen hat, da es wohl kaum ohne Schwellenberührung erfolgt sein kann .... es sei denn Foxconn selber hatte zwischenzeitlich auf ca. 29% gekauft und knapp 4% verliehen, um den Kursdruck auszuüben ... "



So wie ich das sehe, hat MS selbst 2.405.471 Aktien (=3,64%) verliehen und 318.971 (=0,48%)
in Swaps hinterlegt.

Wie MS an die 4,12 % Aktien gekommen ist kann man nicht erkennen, jedenfalls war die Schwellberührung am 10.10.2019.
Hier wäre auch noch die Frage, ob in Österreich evtl. 4 % Meldeschwelle gelten?? In D. bekanntlich mind. bei 3%)

Auf jeden Fall könnte es auch sein, dass MS schon über längere Zeit Aktien bis knapp unter die Meldeschwelle gekauft hat und diese dann erst am10.10.2019 überschritten und damit die erste Meldung ausgelöst hat.

Der/die Leiher der Aktien von MS ist noch nicht bekannt, wenn die Aktien schon (zum Kursdrücken?) verwendet worden sind, dann müsste ja evtl. noch eine Anzeige kommen zu den "Nettoleerverkaufspositionen".

 

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16.10.19 13:09 #6371 @Matze91
"...eine Gegenmeldung geben, wer die Stücke an MS verliehen hat, da es wohl kaum ohne Schwellenberührung erfolgt sein kann .... es sei denn Foxconn selber hatte zwischenzeitlich auf ca. 29% gekauft und knapp 4% verliehen, um den Kursdruck auszuüben ... "

es sollte heißen, wer seine Stücke an Morgan Stanlay "abgegeben/verkauft" hat, damit diese sie verleihen können.

Ich wollte darauf hinaus, dass Morgan Stanlay eher ein Paket erworben/übernommen hat (evtl von JP Morgan? oder Ennoconn?), als dass die selber die Stücke eingesammelt haben.

Hinsichtlich der Meldeschwelle müsste Deutsches Recht gelten, da wir hier eine Bösennotiz an einer Deutschen Börse haben! Aber das kann uns evtl. Jseyse nochmal beantworten!??  

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16.10.19 17:02 #6372 Stimmrechtsmeldungen
Bisherige Stimmrechtsmeldungen sind alle gemäß österreichischem § 130 Börsegesetz erfolgt, siehe Homepage.

In Österreich muss man 4, 5, 10 % etc. melden binnen 2 Handelstagen:

https://www.ris.bka.gv.at/...raf=130&Anlage=&Uebergangsrecht=

Wenn nun Morgan Stanley per 10.10.2019 die 4% überschritten hat, hätte ein möglicher Verkäufer dieses Pakets (bzw. es wurden ja keine wirklichen Aktien gemeldet, sondern nur Rückforderungsansprüche aus einer Aktienleihe) das Gegengeschäft spätestens bis gestern melden müssen. Damit kommen alle Aktionäre, die bisher 4-5% gemeldet haben (Allianz, BNP, Investec) als Verkäufer nicht in Betracht.

In Betracht kämen daher nur JP Morgan (letzte Meldung 3,69%) oder Ennoconn, wenn sie hierdurch nicht unter 25% gerutscht sind (was auch wieder eine Meldepflicht ausgelöst hätte). JP Morgan oder Ennoconn könnten somit einen Rückforderungsanspruch aus verliehenen Aktien an Morgan Stanley verkauft haben.

Die dritte Möglichkeit wäre, dass Morgan Stanley bisher selbst knapp unter der 4% Marke war und seine Aktien bereits komplett verliehen hatte und nun auf über 4% aufgestockt hat. Das würde aber bedeuten, dass sie die aufgestockten Aktien im Moment des Kaufs auch sofort wieder verliehen hätten, was mir unwahrscheinlich vorkommt. Als letzte Alternative käme noch in Betracht, dass sie bereits 3,x% Aktien hatten (welche sie dann verliehen haben) und jetzt nochmal ein kleineres Paket (also die Rückforderungsansprüche bereits verliehener Aktien) gekauft haben.

Nun stellen sich aber insgesamt die Fragen: Warum verleiht Morgan Stanley seine Aktien, um dadurch sich selbst in der Aktienkursentwicklung durch die derzeitigen Leerverkäufe zu schaden? Oder warum kauft Morgan Stanley keine richtigen Aktien, sondern nur Rückforderungsansprüche aus verliehenen Aktien? Und zuletzt: Warum fordert Morgan Stanley die verliehenen Aktien nicht sofort zurück (nach der Stimmrechtsmeldung können sie die verliehenen Aktien jederzeit zurückfordern). Damit würden sie die Leerverkäufer aber massiv in die Bredouille bringen, wenn diese jetzt mal binnen weniger Tage 3,64% eindecken müssten zwecks Rücklieferung. Es gäbe wohl eine Art Short Squeeze.

Leider habe ich auch noch keine vernünftigen Antworten auf diese Fragen. Aber es ist derzeit sehr mysteriös und nur schwer zu durchblicken.  

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16.10.19 22:08 #6373 Aktienkauf MS
Hallo jseyse,

wenn MS z.B. ca. 3,5% der Aktien in den letzten Monaten (seit Juni) zukzessive zusammengekauft hat und MS davon ausginge, dass schon bald eine Übernahmeangebot kommen könnte, dann könnte MS doch die Aktien immer noch zurückfordern (mit einem schönen (Paket-/Aufschlag) und zusätzlich noch die sicher nicht geringe Leihegebühr einstreichen.

Als Aktienleiher kommen u.a. diese beiden LV in Betracht:
0,94% Ennismore Fund Management Limited (26.06.2019)
1,00% Portsea Asset Management LLP (1,00 02.10.2019; 1,11% 04.10.2019).

Schönen Abend
 

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16.10.19 23:50 #6374 @Matze
Das wäre aber strategisch äußerst unklug, weil sich der Übernahmepreis zumeist am aktuellen Kurs zzgl einer Prämie orientiert. Also müsste MS dann ebenso jetzt schon an einem hohen Kurs vorab interessiert sein, wenn sie von einer baldigen Übernahme ausgehen. Wenn nämlich ein Übernahmeangebot käme, kann man regelmäßig mit nur kleinem Aufschlag zum Übernahmepreis große Bestände kaufen, da gäbe es normal keinen zusätzlichen Paketaufschlag für die Leerverkäufer auf den Übernahmepreis.

Möglicherweise hat MS aber auch andere Interessen/Aufgaben als eine möglichst teure Übernahme.

Oder sie gehen schlicht davon aus, dass sich hier die nächsten Jahre erstmal nichts hinsichtlich Übernahme tut. Dann macht die von Dir beschriebene Strategie sicherlich Sinn, möglichst lange möglichst hohe Leihgebühren zu kassieren. Immerhin haben sie auch eine Equity Swap, der noch bis 2021 läuft, was dafür sprechen könnte, dass sie eher langfristig denken.  

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