SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

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neuester Beitrag:  23.10.19 13:14
eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 509
neuester Beitrag: 23.10.19 13:14 von: soyus1 Leser gesamt: 77913
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19.03.16 06:14 #1 SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewe.
Ich beobachte das Unternehmen SW Umwelttechnik bereits seit mehreren Jahren und denke, dass die Zeit nun reif für einen Kursanstieg sein müsste.

Die Österreichische SW Umwelttechnik stellt Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur her. Man bearbeitet insbesondere die Märkte Österreich, Ungarn und Rumänien, wobei in Ungarn etwa 50% der Umsätze erwirtschaftet werden. In diesen Ländern stehen eigene Werke zur Fertigung der Betonteile bzw. gibt es auch einen Vertrieb. Man bezeichnet sich als Marktführer in bestimmten Bereichen. SW ist ein Familienunternehmen, welches seit dem Jahr 1910 am Markt aktiv ist.
Mit der Öffnung der Grenzen wagte man die Expansion in die Osteuropäischen Länder und baute dort insbesondere in den Jahren 2005 bis 2008 mehrere Produktionsbetriebe auf.
Mit der Finanzkrise und der teilweise massiven Rückgänge der Wirtschaften insbesondere in Ungarn und Rumänien (die Bauwirtschaft war mit Umsatzrückgängen von bis zu 50% massiv betroffen) kam das Unternehmen ins Schlingern zumal man für die Expansion hohe - zum Großteil fremdfinanzierte - Geldmittel aufgewendet hatte und die betriebliche Struktur auf wesentlich höhere Umsätze ausgerichtet war. Des weiteren kam ein starker Rückgang der ungarischen und rumänischen Währung hinzu. Die Folge waren hohe Verluste über mehrere Jahre hindurch. Mitarbeiter wurden stark abgebaut und zuletzt auch ein riskanter Geschäftsbereich abgestoßen.
Nun ist man wieder auf Kurs zumal vor allem die Wirtschaften in Ungarn und Rumänien wieder kräftig wachsen. Man bezeichnet sich mittlerweile als einen der profitabelsten Hersteller von Betonfertigteilen.

Zu den Zahlen:

Das Unternehmen weist zur Zeit einen Marktwert von etwa 5 Mio Euro (659.999 Aktien) auf.
Das Eigenkapital liegt nach dem 3. Quartal 2015 bei 3,5 Mio Euro.
Der Umsatz wird im Jahr 2015 etwa um 15% und damit auf ca. 60 Mio gesteigert werden können. Damit ergibt sich ein KUV 2015 von 0,08.
Zum Ende von Q3 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio Euro. Das nicht ausgewiesene Betriebsergebnis sollte geringfügig niedriger ausgefallen sein. Im Gesamtjahr 2015 sollte sich damit ein satter Gewinn ausgehen.

Besonders bemerkenswert sind jedoch die hohen CashFlows die das Unternehmen generiert. Aus dem laufenden Geschäft konnten im Jahr 2013 5,9 und im Jahr 2014 5,2 Mio generiert werden.
In beiden Jahren wurden Schulden im Ausmaß von jeweils mehr als 4 Mio rückgeführt.
Das Unternehmen hat also die Fähigkeit hohe Einnahmen zu erzielen, wenngleich dies bei der Betrachtung des Betriebsergebnisses nicht hervorgeht.

Warum liefert das Unternehmen also fortwährend hohe CashFlows bei einem gleichzeitigen niedrigen oder negativen Betriebsergebnis?:

Das Jahresergebnis wird jeweils durch die recht hohen Abschreibungen - welche primär mit den hohen Investitionen in den Jahren 2005 bis 2008 zusammen hängen – belastet. Diesen Abschreibungen stehen vergleichsweise nur niedrige Bestandsinvestitionen gegenüber.

Des weiteren wirken negative Währungseffekte auf das Ergebnis. Seit 2006 hat der ungarische Forint um etwa 23% und der rumänische Leu um etwa 20% gegenüber dem Euro abgewertet. Diese Abwertungen wirkten sich in diesem Zeitraum mit etwa 14 Mio Euro auf die Bilanz und damit das Eigenkapital aus. In den Jahren 2006 und 2007 wurden die rumänischen Werke errichtet.
Man sieht damit, dass der starke Rückgang des Eigenkapitals in den letzten 10 Jahren in erster Linie mit Währungsverlusten und hohen Abschreibungen zusammen hängt. Das Unternehmen ist großteils in Euro verschuldet.

Unternehmen besser als es das niedrige Eigenkapital bzw, der niedrige Gewinn aussagt:

Natürlich ist die Fähigkeit eines Unternehmens Gewinne zu erzielen grundsätzlich von entscheidender Bedeutung. Die Gewinne sind schließlich jener Teil der GuV der für die Aktionäre verbleibt.
Wenn aber über Jahre hohe CashFlows generiert werden und damit klar wird, dass das Unternehmen Einkünfte aus dem Geschäftsbetrieb erzielen kann und die Gewinne nur – sozusagen nicht sichtbar wurden – dann sollte man schon einen zweiten Blick auf das Unternehmen werfen. In jedem der beiden letzten Jahre überstieg der CashFlow aus dem laufenden Geschäft den Marktwert des Unternehmens. Die hohen CashFlows ermöglichen einen raschen Schuldenabbau. Die Gesamtverbindlichkeiten erreichten mit Ende 2014 einen Stand von 76 Mio Euro – fast 20 Mio unter dem Niveau von 2013.

Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 – 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein – auch bei voller Aufrechterhaltung der – Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neu- also der Bestandsinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis niederschlagen.

Pro und Contra:

Wie geschrieben liegt das ausgewiesene Eigenkapital des Unternehmens aktuell bei 3,5 Mio Euro. Würde man die Währungsverluste von 14 Mio unberücksichtigt lassen (was bilanztechnisch nicht möglich ist) läge das EK also bei 17,5 Mio. Dieser Umstand zeigt, dass die massiven Rückgänge des Eigenkapitals nicht durch unternehmerische Misserfolge - sondern zu großen Teilen wegen der Währungsverluste zustande kam.
Ein weiterer unberücksichtigter Umstand sind die hohen stillen Reserven des Unternehmens. Die Österreichischen Werke wurden 1910 und den sechziger Jahren errichtet bzw. die Grundstücke dafür angekauft. Insgesamt (Österreich, Ungarn und Rumänien zusammen) stehen die Grundstücke mit 4,6 Mio Euro in der Bilanz. Nach meinen Recherchen müssten diese Grundstücke einen wesentlich höheren Wert aufweisen, als sie in der Bilanz ausgewiesen sind. Je nach Berechnungsweise könnte sich hier ein Aufwertungspotential von etwa 14-20 Mio Euro ergeben.
Auch wenn man die Bilanz jetzt nicht auf diese Werte anpassen kann, so zeigt es doch, welche Substanz im Unternehmen steckt.

Ein weiterer positiver Effekt könnte das langsam erwachende Interesse von Investoren an Osteuropa sein. Gerade die Ungarische Börse lief in 2015 außergewöhnlich gut. Die Wiener Börse ist ja bekannt für ihre starke Ostlastigkeit. Das könnte ihr aber jetzt bei einer neuerlich aufkommenden Ostphantasie zugute kommen.

Als Negativ kann man - je nach Sichtweise - die politische Situation in Ungarn und Rumänien bewerten. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt hier bestehen.

Ein Risikofaktor ist auch die Abhängigkeit von EU-Fördergeldern. Der Unternehmensbereich "Wasserschutz"  lebt von diesen Fördergeldern. Ein Wegfall dieser Förderungen ist zwar aktuell kein Thema (eine neue Förderperiode ist kürzlich in Kraft getreten), würde aber beim WorstCase - wie etwa dem Zerfall der EU - wohl schlagend werden.

Mit Unsicherheit ist auch die Währungsentwicklung behaftet. Wie geschrieben, haben sowohl die ungarische als auch die rumänische Währung im letzten Jahrzehnt stark gegenüber dem Euro abgewertet. Nun scheinen die Währungen aber stabil zu sein. Die weitere Entwicklung ist aber dennoch schwer vorherzusagen.

Als Negativ ist auch die Börsennotiz zu sehen. Die Aktie notiert neben Berlin und Stuttgart (de facto 0 Umsatz) vor allem in einem niedrigen Segment der Wiener Börse. Ein Handel findet dort nur ein mal am Tag statt. Die Umsätze sind sehr gering.
Die Aktie kommt von über 130 Euro und notiert aktuell bei etwa 7 Euro in der Nähe des Tiefststandes.
Die Unternehmensführung bzw. die Aufsichtsräte bzw. Alteigner haben im Jahr 2015 in mehreren Tranchen insgesamt 19.400 oder 2,94% der ausstehenden Aktien gekauft.
Die Anteilseigner lauten nun wie folgt:

Wolschner Privatstiftung: 288.000 Stk oder 43,94%
VBG (Tochter der BKS-Bank): etwa 60.000 Stk oder knapp 10%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
Unternehmensführung: Vorstände, AR: 59.555 Stk oder 9,02%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
*Hansa Investment Fund: mehr als 5%
Im Streubesitz befinden sich demnach 20-30%.

Die Position Hansa Investment Fund erscheint nicht gesichert. SWUT weist die Gesellschaft zwar als Anteilseigner (größer als 5%) aus, jedoch halten diese Angaben meinen bisherigen Recherchen nicht stand.

Fazit: Das Unternehmen hat eindeutig den Turnaround geschafft. Dieser wurde aber wegen der negativen Währungsentwicklung und der nach wie vor hohen Abschreibungen nicht sichtbar. Bei stabilen Wechselkursverhältnissen sollte das Unternehmen das Potential haben 2-3 Millionen Euro netto im Jahr zu verdienen. Im Jahr 2015 dürfte man mit dem Gewinnausweis erste Hinweise darauf finden. Bei einem Kurs von 7 Euro liegt der Marktwert bei 4,6 Mio Euro, womit sich ein zukünftiges KGV (eventuell 2016 oder 2017) von etwa 2 ergeben würde. Wer also die Sicht auf die hohe Ertragskraft und die verborgene hohe Substanz in den Vordergrund rückt und das derzeit noch niedrige Eigenkapital von 3,5 Mio als vorübergehend und als schnell verbesserungsfähig betrachtet, der könnte in der Aktie gut aufgehoben sein.  
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02.10.19 13:42 #485 die angezeigten Kurse sind
bei dieser Aktie unverständlich!
Aktuell zB habe ich in Stuttgart eine Order über 200 Stücke zu 25,-Euro liegen. Angezeigt wird aber nur eine Stückzahl von lediglich 11?  
02.10.19 14:40 #486 ....das sollte eigentlich....
nicht so sein. Ich hätte mir auch gedacht, dass dann die Summe  beider Positionen  angezeigt wird. Hat die Börse Stuttgart irgend welche Vorrangregeln? Kann ja sein, dass jemand vor Dir eine Bid-Order zu 11 eingesetllt hatte und Deine Order dann nicht mehr dazu addiert wird. Kannst ja mal versuchen, die Order auf 25,10 abzuändern.  
02.10.19 16:20 #487 Cicero..
Die Order hab ich auf 25,20 erhöht! Es tut sich aber nichts, ich werd bei der Börse Stuttgart mal anfragen?  

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03.10.19 14:29 #488 Steigende Börsenumsätze
Seit der Veröffentlichung der Zahlen,  tut sich bei den Börsenumsätzen nun doch etwas. Es gibt kaum Tage, wo nicht gehandelt wird und teilweise sind auch schöne Stückzahlen mit dabei. Das müsste jetzt auch schon die Gesamtjahresumsätze deutlich gehoben haben.  
04.10.19 05:39 #489 Belebung von Ostungarn
Der Bau des  BMW-Werkes in Debrecen schreitet weiter voran.

Am 24.09.2019 hat BMW Verträge für den Grundstückskauf unterzeichnet und der nachfolgende Artikel beschreibt, dass BMW bereits mit der Einstellung von Mitarbeitern begonnen hat.

https://alapjarat.hu/aktualis/...gyarokat-keres-bmw-debreceni-gyaraba

Debrecen ist eine gute Fahrstunde von Alsozsolca entfernt, wo die SW das neue Werk errichtet hat.

Es wird erwartet, dass der Bau des BMW-Werkes (1000 Mitarbeiter werden hier eingestellt) dazu führen wird, dass sich weitere Betriebe in der Region ansiedeln werden und dadurch  die gesamte Gegend belebt wird.  Der Prozess hat bereits mit Infrastrukturprojekten, wie Straßenbauten und Aufschließungen begonnen.

Insbesondere die SW profitiert von der Belebung  der Gegend. Neben Alsozsolca steht mit Bodrogkeresztúri das zweite von insgesamt drei ungarischen Werken in der Gegend.
Des weiteren verfügt die SW dort auch über Grundstücke die aktuell zum Verkauf stehen. Es ist davon auszugehen, dass die Grundstückspreise sich ebenfalls entsprechend positiv entwickeln.
 
04.10.19 07:01 #490 Alsozsolca
Eines dieser Grundstücke, welches sich im Besitz der SW befindet ist ein See in Alsozsolca. Direkt daneben befindet sich auch ein bestehendes und das neue Werk.

Es gibt Pläne, aus dem See eine Freizeitanlage zu machen. Hier ist ein Artikel dazu:

https://boon.hu/helyi-kozelet/...must-fejlesztene-alsozsolca-3046006/

Unmittelbar neben Alsozsolca befindet sich die Stadt Miskolc. Miskolc ist mit über 150.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Ungarns.


 

Angehängte Grafik:
alsozsolca_ii.png (verkleinert auf 75%) vergrößern
alsozsolca_ii.png
05.10.19 12:47 #491 Veröffentlichung Q3 Zahlen Anfang November.
Hallo allerseits,

aufgrund der sehr erfreulichen geschäftlichen Entwicklung, möchte ich diese freiwillige Veröffentlichung in Erinnerung rufen:

http://de.sw-umwelttechnik.com/sw-gruppe/news/...amp;cHash=395bd73cad

Denke es wäre nur logisch, dass bei diesen guten Halbjahreszahlen mit positivem Ausblick auf das 2te Halbjahr hier auch einer guten Informationspolitik Rechnung getragen wird und es wieder zur Veröffentlichung der Q3 Zahlen 2019 kommt.

Was meint Ihr?

Denke auch aufgrund der steigenden Grundstückspreise (stille Reserven) und der laufenden Entschuldung (bald) deutlich höhere KGV Multiples angebracht sind. Auch sollte man bedenken, dass mit (steigender) Entschuldung deutlich höhere Dividenden möglich sind! Jeder kann sich selbst ausrechnen / überlegen wie schnell die SWUT bei der Zielmarke von 25-30% Eigenkapitalquote ist und was dann für Dividenden möglich wären. Für mich ist es auch deswegen nicht unrealistisch, dass die SWUT in einigen Jahren wieder dreistellige Kurse sieht.

Wer das Bewertungsupdate von Cicero33 (vor ein paar Tagen hier im Thread gepostet) aufmerksam liest und umrechnet, der kommt schon jetzt auf eine faire Bewertung von 40 bis 50€. Er rechnet mit einem Gewinn je Aktie von 11,5€ (7,6Mill€ Nettogewinn / 0,66Mill Aktien). 40€ Kurs wäre also gerade mal ein KGV von rund 3,5... wobei die passendere Berechnung ist die mit dem Enterprise Value (EV)... diese kommt zu ähnlichem; siehe sein Posting Bewertungsupate.

Wir werden sehen. Alle die wegen der Kurssteigerung verkaufen (oder das in Erwägung ziehen), sollten mal überlegen wo es mehr Wert für diesen Aktienpreis gibt.

Im Bewertungsupdate von Cicero33 sind das Heben stiller Reserven und ein möglicher (m.E. zukünftig wahrscheinlicher) Ausbau oder Aufbau weiterer Werke (vielleicht sogar neue CEE Länder (sehe noch massives Potenzial im Bereich Tiefbau (Kanalisation, Kläranlagen...)) nicht berücksichtigt. Bin mir aber sicher die 109 jährige SWUT hat aus den letzten Zehn Jahren gelernt und wird mit Bedacht vorgehen. Freue mich jedenfalls seit 2015 dabei zu sein und sehe SWUT als absolutes Langfristinvestment, weil m.E. die besten Jahre erst vor uns liegen (auch 2020 und 2021 sollte von der EU Förderperiode profitiert werden und die laufende Entschuldung bringt auch für etwaige Herausforderungen Reserven und Stärke).

Mal sehen ob ich das vom Handy senden kann... werde hier eher nur passiv mitlesen. Ein ganz großes Danke an Cicero33 und alle anderen die hier so gute wertvolle Beiträge liefern. Vielleicht sehen wir uns bei der Hauptversammlung (vermute Mai) 2020 (110 Jahre SWUT sind eine Reise wert). Bin über ariva.de Boardmail erreichbar. Öffentlich schreibe ich nur mehr in Ausnahmefällen (wie heute).

Bleibt als SWUT Aktionäre gesund und fröhlich (wir haben allen Grund dazu)!
Sonnige Grüße, soyus1
-----------
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1
08.10.19 13:17 #492 Birra - Stuttgart
Hallo Birra

Zunächst einmal ziehe ich mein vorheriges Posting bzgl. Kontoeröffnung zurück, da Dir die aktuelle Kursentwicklung recht zu geben scheint in bezug auf Deinen schnellen Einstieg über Stuttgart.

"Aktuell zB habe ich in Stuttgart eine Order über 200 Stücke zu 25,-Euro liegen. Angezeigt wird aber nur eine Stückzahl von lediglich 11? "

Das ist der Nachteil von illiquidem Handel ohne sorgfältig definiertem und streng überwachtem Marketmaking im fortlaufenden Handel. Leider ist es in Deutschland inzwischen Standard, das man dem Makler erlaubt, die Quoten und das Volumen so zu setzen wie er es gerade für richtig hält. Bei sehr illiquiden Aktien werden oft auch nur einmal am Tag die Quoten erneuert und sich matchende Order nur mit Verzögerungen ausgeführt. Stuttgart hat sich diesbezüglich leider sehr verschlechtert; vor ca. 10 Jahren konnte man dort absolut transparent ordern und die Order wurde immer in Echtzeit voll in das System gesetzt und war extern einsehbar. Das ist seit ein paar Jahren nicht mehr so und ist eigentlich ein Skandal. In den anderen kleineren Börsen in Deutschland läuft es genauso. In Frankfurt wird diese Unsitte weniger praktiziert und ist daher inzwischen die Börse meiner Wahl für solche Werte (hilft bei SWUT aber nicht weiter). Stuttgart boykottiere ich inzwischen (auch wegen der hohen Kosten).

Grüße
buhmi  
08.10.19 13:25 #493 Wiener Auktionen
Mein voriges Posting führt mich dazu, auch einmal den großen Vorteil des Wiener Auktionssystems anzusprechen: maklerunabhängige Transparenz! Wenn man einen Zugang mit Markttiefe hat (z.b. mit einem Monatsabo direkt auf der Webseite der Börse Wien ist das problemlos möglich), dann hat man hier schon einen sehr guten Überblick auf die aktuelle Orderlage.

Heute werden wir übrigens sehr wahrscheinlich die 27 überwinden, auch wenn gerade kurz vor Schluss wieder ein Verkäufer das vorhandene Bid deutlich tiefer bedient hat als nötig und den Kurs grundlos nach unten gezogen hat. Das verstehe ich einfach nicht, passiert bei SWUT aber ständig.  
08.10.19 13:34 #494 Kursentwicklung und Umsätze
Der Kurs wird sich meines Erachtens langsam aber stetig nach oben entwickeln. Ich denke, dass wir in den nächsten 18 Monaten dreistellige Kurse sehen werden, sollte sich die gute Unternehmensentwicklung in den nächsten Quartalen bestätigen. Auf der HV hat mir diesbezüglich der Diskurs der Vorstände sehr gefallen, da offenbar sehr großer Wert auf Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung gelegt wurde. Ich hoffe, dass ihnen das gelingt.

Auf jeden Fall ist SWUT ein unglaublich aussichtsreicher Wert, mitunter das beste, was auf den europäischen Märkten zur Zeit zu finden ist.  
08.10.19 14:09 #495 _buhmi_: Ich hab mich übrigens
bei der Börse In Stuttgart /Handelsüberwachung gemeldet. Sie haben sich zurückgemeldet und den Kurs dann briefseitig sichtbar eingestellt.
Hat mir aber nichts gebracht, ...bisher
Gruss  

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09.10.19 06:18 #496 Nachhaltigkeit

Auf der HV hat mir diesbezüglich der Diskurs der Vorstände sehr gefallen, da offenbar sehr großer Wert auf Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung gelegt wurde.





Ja, davon kann man ausgehen, wobei man halt nicht vergessen darf, dass die Marktentwicklung, also die Nachfrage nach den Produkten und die Konkurrenzsituation wohl die noch entscheidenderen Kriterien für den geschäftlichen Erfolg sind.
Ich denke aber auch, dass die SW weitaus flexibler aufgestellt ist als sie es 2007 war. ZB wurde das unsichere Projektgeschäft abgestoßen, das in guten Zeiten zwar zusätzlich Umsätze brachte, aber nach 2007 zu hohen Verlusten führte.
Auch ist die Mitarbeiterzahl stark reduziert worden. Während man 2008 noch knapp 900 Mitarbeiter hatte, waren es 2018 nur 460. Die SW arbeitet nun verstärkt mit Leiharbeitern. Das bringt Flexibilität und Risikoreduzierung.  Die Personalkosten lagen 2008 noch bei 20 Mio. 2018 lagen sie bei unter 13 Mio.
Des weiteren wurden die Länderniederlassungen  gestrafft. 2018 hatte man noch 14 Standorte (großteils Produktion) einschließlich Slowakei. Heute sind es nur mehr 9 Produktionsstandorte.

Auch die finanzielle Stabilität hat sich stark verbessert. Die Verschuldung ist wesentlich kleiner als 2008 und vor allem die Zinszahlungen sind wegen der sehr guten Zinssätze weitaus niedriger. 2008 zahlte das Unternehmen noch 4 Mio an Zinsen. 2018 waren es 1,2 Mio.

Daher bin ich auch der Meinung, dass in den letzten 10 Jahren schon auch viel in Richtung Nachhaltigkeit passiert ist.
 
13.10.19 10:56 #497 Ich hoffe doch
Dass der Markt die eklatante Unterbewertung gerade zu entdecken beginnt...  
18.10.19 06:52 #498 Kapitalerhöhung

Wer es noch nicht mitbekommen hat - die SW plant eine 10% Kapitalerhöhung!

http://de.sw-umwelttechnik.com/sw-gruppe/news/...amp;cHash=d5bf5cec1e

Aufgrund des Wortlaut`s der Meldung ist anzunehmen, dass es neue Investoren gibt, die die KE zeichnen werden.



Was an der Meldung irritierend ist, ist die Absicht "den Gesamtgegenwert unter einer Schwelle von zwei Mio Euro" zu halten.
Für mich ist das jetzt so zu lesen, dass man beim Verkauf der neuen Aktien keinesfalls mehr einnehmen will als diese 2 Mio. Wenn diese zu begebenden Aktien in der Stückzahl fixiert sind, dann stellt man sich offenbar eine Preisobergrenze von etwa 30 Euro vor.

Ich frage mich, welcher Verkäufer limitiert freiwillig den Preis des Verkaufsobjektes?

Im Grunde hat man jetzt den schönen Aufwärtstrend in der Aktie gestoppt, denn welcher bestehende Aktionär wird jetzt noch kaufen, wenn er weiß, dass er bald die Möglichkeit hat, neue Aktien zu kaufen. Es kommt natürlich auf den Preis der Neuen an, aber hier sind wir wieder bei der freiwilligen Limitierung bei 30 Euro.

Ich sehe hier auf jeden Fall eine  Art Freundschaftsdienst für den oder die neuen Investoren.  
18.10.19 07:14 #499 Kapitalerhöhung
Es lautet die exakte Formulierung "bis zu 65.999 Aktien". Das bedeutet, dass es keine stückmäßige Festlegung nach unten hin gibt. Insofern kann es durchaus auch einen höheren Stückpreis geben, wenn die Nachfrage da ist.  
18.10.19 11:37 #500 Kapitalerhöhung
Das ist richtig!

Aber wenn genügende Interesse vorhanden ist, sodass sämtliche Stücke  gekauft werden, darf der Preis der einzelnen Aktie nicht höher als 30 Euro sein, weil man sich eben diese komische Obergrenze gesetzt hat.

Es ist ja erst einmal gut, dass es überhaupt einen neuen Investor gibt, der bereit ist, die Aktie zu kaufen. Die Frage ist halt, wieso man ihn so billig rein lässt.

Man kann ja nicht damit argumentieren, dass das Unternehmen damit 2 Mio mehr an Eigenkapital einsammelt. Diese 2 Mio sind sind gerade  einmal 1/4 bis 1/3 des 2019er Ergebnisses.
Das Geld braucht man ja auch nicht dringend.
Im Grunde ist es also ein Geschenk an den neuen Investor.
Das Unternehmen wird jetzt zwar argumentieren, dass ohnehin alle bestehenden Aktionäre zeichnungsberechtigt sind und damit keine Bevorzugung statt findet. Das ist soweit auch richtig. Jedoch ist zu erwarten, dass nicht viele Altaktionäre hier mitziehen werden, wodurch wohl ein Großteil der neuen Aktien an den neuen Investor gehen wird.

Das ist zumindest meine Meinung.  Man wird ja sehen, wer die neuen Aktien letztlich bekommt.
 
18.10.19 12:14 #501 Kapitalerhöhung
"Aber wenn genügende Interesse vorhanden ist, sodass sämtliche Stücke  gekauft werden, darf der Preis der einzelnen Aktie nicht höher als 30 Euro sein, weil man sich eben diese komische Obergrenze gesetzt hat."

Es wurde ja noch gar nicht festgelegt, dass jedenfalls die gesamte Stückzahl aufgelegt wird. Insofern kann durchaus bei Interesse eher ein Verkauf von beispielsweise 50.000 Stück zu 40 statt finden, als ein Verkauf von 66.000 zu 30.  
19.10.19 05:40 #502 Kapitalerhöhung

Stimmt, das weiß man nicht.

Der aktuelle Börsenkurs spricht allerdings für einen niedrigeren Verkaufspreis der neuen Aktien. Der Börsenkurs ist natürlich nur in dem Fall entscheidend, wenn man die neuen Aktien tatsächlich an  die Altaktionäre verkaufen will.  Diese brauchen letztlich eine Motivation die neuen Aktien zu kaufen. Sie werden diese Motivation nur dann aufbringen, wenn sie die neuen Aktien billiger kaufen können als die Alten über die Börse.  So laufen Kapitalerhöhungen zumindest für gewöhnlich ab.

Hat man hingegen Investoren bereit stehen, mit denen man ohnehin bereits einen Verkaufspreis der neuen Aktien vereinbart hat, kann man eine KE natürlich auch zu höheren Kursen  (als den aktuellen Börsenkursen) machen.

Fakt ist, die SW hat aktuell keinen Cashbedarf und auch höheres Eigenkapital ist nicht zwingend erforderlich.
Der Grund für die KE kann also nur darin liegen, dass jemand ins Unternehmen investieren will und das nicht über die Börse tun will.

Ich appeliere hier an die Vorstände, die neuen Aktien nicht zu billig auszugeben.  Der aktuelle Börsenkurs spiegelt noch immer nicht den fairen Wert des Unternehmens wider.

 
19.10.19 10:26 #503 @cicero33
Hallo cicero33,

Du weißt ich schätze Deine Analysen bin bin dankbar für den frühen Einstieg, aber Deinen letzten Aussagen kann ich nicht zustimmen.

Ich finde und es gibt auch Literatur oder Erfolgsberichte darüber:
Die erfolgreichsten Unternehmen und Investoren haben immer ausreichend Liquidität um am Markt Chancen wahrnehmen zu können.

SWUT war bisher darin zumindest eingeschränkt und bin mir sicher im Laufe der letzten 7 Jahre hätte es Chancen gegeben. Aber war auch gut und erfolgreich sich auf die eigene Profitabilität zu konzentrieren.

Also 1. ist eine höherer Handlungsspielraum aufgrund höherer Liquidität kein Nachteil und 2. bist Du kein Insider um zu beurteilen ob es Sinn macht und hier interessante Möglichkeiten bestehen.

Ich freue mich auch auf eine höhere Eigenkapitalquote, weil dann früher normale Bewertungsmultiples zur Anwendung kommen! Immerhin wären die 2 Mill. € mehr als 2% mehr Steigerung der EK-Quote. Diese wird natürlich auch durch den massiven Gewinn 2019 gesteigert, aber 21,x % EK-Quote ist besser als z.B. 19%...

Abgesehen davon falls ein größerer Investor einsteigt ist es meist auch so, dass dann mit Folgekäufen zu rechnen ist, was sehr gut wäre. Würde es auch den Vorständen gönnen wenn Sie selbst nochmals nachlegen. Die haben auch das Unternehmen durch schwere Zeiten geführt; Ein Dank an dieser Stelle! Mir scheint nur weil Dein Wunsch Richtung Market-Maker bzw. Fließhandel noch! nicht erfüllt ist, bist Du überkritisch den Vorständen gegenüber. Eigentlich hast Du Ihnen auch viel zu verdanken seit 2015.

Spätestens seit dem Sie selbst nochmals die eigenen Aktien des Unternehmens gekauft haben, sitzen wir (noch mehr) im selben Boot, drum vertraue mal dem Kapitän und dem Navigator ;)) Es kann auch jeder Investor (Aktionär) an das Unternehmen herantreten und sein Interesse bekunden (mehr als die 10% die einem Aktionär zustehen würden) erwerben zu wollen (sozusagen als Investor; Zitat: aus PTA: (ii) eine allfällige Privatplatzierung nicht im Rahmen des Bezugsangebots gezeichneter Aktien an ausgewählte Investoren umfassen.). Sie haben ja in Ihrer Aussendung geschrieben, dass es vom vorherrschenden Marktumfeld und den Kapitalmärkten abhängt. Vielleicht gibt es unter uns welche die dafür in Frage kommen und eine größere Nachfrage ist logischerweise preissteigernd.

Wünsche Dir etwas mehr Vertrauen und jedenfalls keinen Ärger, weil eigentlich genug Grund zur Freude besteht. In letzter Zeit wurden wir öfters positiv überrascht, warum also nicht auch diesmal.

Es wäre auch illusorisch zu glauben, dass der Kurs ohne Rücksetzer oder Erholungsphasen in einer Linie auf 100€ steigt (oder auch ohne KE gestiegen wäre)... hätte noch viel zu schreiben, aber lassen wir es mal dabei. Es ist Wochenende und versuche so gut es geht generell überhaupt nicht öffentlich zu schreiben. Diesmal hielt ich es für sinnvoll, aber soll keine Unfreundlichkeit sein wenn ich nicht mehr öffentlich schreibe oder antworte.

LG allen und schönes Wochenende!
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1
20.10.19 06:20 #504 Antwort

Hallo soyus,

ich möchte Dir meine Sicht der Dinge zu den Punkten schreiben und mich damit auch zu Deinen Anschuldigungen rechtfertigen:

Ich finde und es gibt auch Literatur oder Erfolgsberichte darüber:
Die erfolgreichsten Unternehmen und Investoren haben immer ausreichend Liquidität um am Markt Chancen wahrnehmen zu können.

SWUT war bisher darin zumindest eingeschränkt und bin mir sicher im Laufe der letzten 7 Jahre hätte es Chancen gegeben. Aber war auch gut und erfolgreich sich auf die eigene Profitabilität zu konzentrieren. Also 1. ist eine höherer Handlungsspielraum aufgrund höherer Liquidität kein Nachteil und 2. bist Du kein Insider um zu beurteilen ob es Sinn macht und hier interessante Möglichkeiten bestehen.  



Wir reden hier von zusätzlicher Liquidität von 2 Mio Euro. Das sind 1/4 bis 1/3 des erwarteten Jahresgewinnes in diesem Geschäftsjahr. Für 2 Mio Euro hätte die SW nicht einmal das Grundgerüst des Werkszubaus in Alsozsolca bauen können. Diese 2 Mio sind bei der derzeitigen Geschäftslage nahezu vernachlässigbar, vor allem aber im Hinblick darauf, dass die Aktionäre ja um  (bis zu) 10% verwässert werden. Ich bleibe dabei, bei 27 Euro oder vielleicht sogar darunter (wir werden es sehen) ist das für die bestehenden Aktionäre ein schlechtes Tauschgeschäft.

Mir scheint nur weil Dein Wunsch Richtung Market-Maker bzw. Fließhandel noch! nicht erfüllt ist, bist Du überkritisch den Vorständen gegenüber. Eigentlich hast Du Ihnen auch viel zu verdanken seit 2015.

Dass ich den Market Maker für Sinnvoll halte ist ja wohl klar. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es seitens der Vorstände keine plausible Rechtfertigung geben kann, einen solchen nicht zu installieren.

Es stimmt, dass ich mich immer wieder kritisch gegenüber den Vorständen äußere. Ich begründe das dann aber auch. Jede sachliche Kritik kann aber auch als Basis dienen, die Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten und sie vielleicht sogar nochmals zu überdenken.
Im übrigen habe ich mich auch vielfach positiv geäußert und die Leistung immer wieder hervorgehoben.  

Was genau habe "ich persönlich" den Vorständen zu verdanken?  
Die Vorstände arbeiten für das Wohl des Unternehmens und nicht für mich. Es ist ihre Aufgabe, das Geschäft bestmöglich zu gestalten, dafür werden sie auch nicht zu knapp bezahlt. Ich habe auch noch keinen Vorstand erlebt, der für seine Misserfolge persönlich haftet und dessen Privatbesitz damit auf dem Spiel stünde. Trifft hingegen der Investor schlechte Entscheidungen kann er im schlechtesten Fall alles verlieren.  Ich will damit sagen - ich habe mich zu einem recht frühen Zeitpunkt für die SW entschieden und bin damit auch persönliche Risiken eingegangen, die halt jetzt belohnt werden.
 
20.10.19 06:41 #505 Kapitalerhöhung
Nochmals.

ich hoffe, dass "bargain" recht hat und die Kapitalerhöhung zu wesentlich höheren Kursen statt findet.

Die SW ist vor über 20 Jahren bereits mit 40 Euro an der Börse gestartet und war damals nicht einmal halb so groß  bzw. war wirtschaftlich weitaus weniger potent.
Zu einem Zeitpunkt, wo die Schulden wesentlich höher waren und wo die Jahresgewinne nicht einmal die Hälfte der aktuellen Gewinne ausmachten, lagen die Börsenkurse bei über 130 Euro.

Warum soll man nun ohne Not Anteile zu Dumpingpreisen von 27 Euro oder darunter auf den Markt werfen?
 
20.10.19 09:36 #506 Danke
Danke Cicero für Deine Sicht der Dinge!

Ist schon gut wenn die Interessen der Privatanleger stark und gut vertreten werden und Du bist schon ein Guter :)

Man wird sehen; falls die Vorstände nach Erhalt des (diesmal sicher kräftigen und verdienten) Jahresbonus Anfang 2020 (glaub Februar oder März war es) oder die Eigentümerfamilie oder nahestende Personenen oder Unternehmen nochmals kräftig zulegen (ev. auch im Rahmen der Kapitalerhöhung), dann ging es Ihnen aus bestimmten Interessen womöglich wirklich zu schnell mit der Marktentdeckung der tatsächlich unterbewerteten SWUT.

Trotzdem kann es sehr gut sein für SWUT wenn ein neuer Investor einsteigt und Ihm das ermöglicht wird. Bin schon sehr gespannt auf den Preis/Aktie der KE. Kann mir aber vorstellen, dass diese Info noch ein wenig dauert (nur meine Einschätzung).

In diesem versöhnlichen Sinn einen schönen Sonntag allen und werde wieder mal nur mitlesen :)

soyus1

PS: Im historischen und fundamentalen Vergleich ist die SWUT unter 30€ m.E. ein großes Geschenk!
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1
20.10.19 09:54 #507 Ich persönlich
Finde mit mit dem derzeitigen Informationsstand keine plausible Erklärung für die Kapitalerhöhung  
21.10.19 04:43 #508 Kapitalerhöhung
Ich finde halt der Unterschied zu vor 2 Jahren ist der, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der SW enorm gestiegen ist. Damals konnte man bestenfalls von Jahresgewinnen von 2-3 Mio ausgehen.
Dementsprechend lange hätte es gedauert, bis die angestrebte Eigenkapitalquote erreicht werden hätte können.

2018 und 2019 haben jetzt aber ein völlig anderes Bild ergeben. Die beiden Jahre zeigen, dass die SW auch sehr hohe Gewinne schreiben kann. Der Zeitraum, bis die angestrebte EK-Quote erreicht werden kann, ist damit wesentlich kürzer.

Die SW hat mittlerweile wieder eine absolute Position der Stärke erreicht und sollte die Bedingungen stellen. Noch vor ein paar Jahren hatte man eher die Position eines Bittstellers.

Ich will damit nur erklären, wieso es bei mir zu einem Sinneswandel bezüglich einer Kapitalerhöhung gekommen ist. Vor zwei  Jahren war ich auch eher dafür, aber auch damals schon, nur bei einem entsprechenden Preis, der dann tatsächlich auch dem Unternehmen etwas bringt.  
23.10.19 13:14 #509 SW Umwelttechnik und youtube & facebook
Hallo allerseits,

SW Umwelttechnik ist auch auf Youtube gut vertreten:
https://www.youtube.com/results?search_query=sw+umwelttechnik

Zum Beispiel:

Der CEO hat auch auf facebook ein Profil, welches er sehr für die laufenden SW Umwelttechnik News nutzt (vieles auch öffentlich sichtbar):

https://www.facebook.com/klaus.einfalt
gibt natürlich auch von dem Unternehmen selbst auch Seiten (auch ungarisch)...

Wegen Kurs: langfristig wird es eher nebensächlich sein, ob man zu 27€ oder 30€ einsteigt, aber ich verstehe die Diskussion und jeder von uns wäre gerne schneller wieder bei dreistelligen Kursen.

LG & heute doch nicht passiv ;)

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