Raiffeisen - einmalige Nachkaufkurse

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neuester Beitrag:  17.06.22 12:16
eröffnet am: 11.01.08 11:11 von: 17blade Anzahl Beiträge: 1060
neuester Beitrag: 17.06.22 12:16 von: Dividendius Leser gesamt: 380515
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11.01.08 11:11 #1 Raiffeisen - einmalige Nachkaufkurse
raiffeisen hat in den letzten zwei monaten nicht ganz 20% nachgegeben.
charttechnisch hat die unterstützung bei 92,00 nicht gehalten, jetzt ist die nächste bei 88,00. sollte diese heute gehalten werden sehe ich bis ende märz ein kursziel von 110,00 euro.
leider hat die verurteilung in ungarn nicht gerade ein positives "signal" auf den kurs geworfen. aber meiner meinung nach sollte sich das schnell wieder legen!

*good luck*  
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1034 Postings ausgeblendet.
31.05.22 12:49 #1036 @anti
Vielen Dank!  
31.05.22 13:08 #1037 ARP
War jemand bei der HV? Gab es da zusätzliche Infos zum ARP? Oder wurde es einfach zur Genehmigung vorgebracht um den Handlungsspielraum zu vergrößern? So wie das letzte genehmigte ARP, dass nie kam.
Die zurück gehaltene Divi, würde fast für die 10% reichen, sollte sie nicht anderweitig notwendig werden.  
01.06.22 15:28 #1039 Wiener Börse
Mit der gestrigen Schlussauktion, wurde die offene Shortposition glattgestellt. Fast 4,6% aller aktien (~15Mio) wechselten bei der Schlussauktion den Besitzer.  
01.06.22 18:10 #1040 @MMM83
.... welche Schlüsse würdest Du daraus ziehen ? Dass 15 Mio Stk. verkauft werden, ist ansich schon ein Thema (azch wenns Shortpositionen sind). Interessant ist aber, dass es in der Schlussauktion dann auch Käufer für ein doch nicht kleines Paket gab ....  
01.06.22 18:29 #1041 Negativ sehe ich es nicht
Der LV hat mit Verlust die Position geschlossen. Zumindest die Teile von 0,5% bis 0,83%. Die hat er letzte Woche leerverkauft und das war unter dem Schlusskurs von gestern. Mich wundert dass er ein paar Tage danach schon aufgibt. Sehe ich eher positiv. Er geht wie es scheint von weiter steigenden Kursen aus.  
07.06.22 09:05 #1042 Neues Ungemach aus Ungarn
Orban genehmigt sich für Ungarn eine Art Sonderdividende der Banken in Form einer netten "gib 10 % deines Gewinns an den Staat ab". Zusätzlich zu den sonstigen Abgaben. Dem Veenehmen nach bei RBI 50 Mio....  
07.06.22 12:03 #1043 gedanken
kann sich nur auf Ungarn Tochter beziehen & diese macht leidet keine 500Millionen gewinn  
07.06.22 13:49 #1044 Die Zahl kommt von der RBI
https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/...-50-mio-treffen-122265913

Aber sie geben auch an dass letztes Jahr 101 Mio in Ungarn gemacht wurden. Dann ist es eigentlich 10Mio!?  
07.06.22 17:05 #1045 Bankverlautbarung
... stimmt, die 50 Mio hat Raiffeisen selbst bekanntgegeben. Bei einem Nettogewinn von 101 Mio. Möglicher Weise wäre es in dem Fall besser gewesen, so wie die Erste Bank, noch keine Prognosen abzugeben, sonsern eest das Gesetz abzuwarten, dann fundiert zu rechnen und erst danach eine Pressemitteilung zu machen.

Dennoch bleibt das Unbehagen, dass es schwer ist zu wirtschaften, wenn Orban nachtäglich und rückwirkend die Regeln ändert.  
11.06.22 12:24 #1046 Krass billig
11,30 … bald gibts da sicher wieder Dividende… 20 € sind da locker wieder drin nach Kriegsende  
11.06.22 19:31 #1047 ja die Frage ist nur: Wann ist der Krieg aus
Und hat dann Raiffeisen noch Filialen im Osten?  
12.06.22 11:14 #1048 Diese Filialen
werden auch nicht mehr den Gewinn abliefern, wie zuvor. Russland ist investitionsmäßig tot in den nächsten Jahren. Da werden die Banken nicht mehr viel verdienen. 20€ ist vielleicht drin, aber meiner Meinung nicht locker.  
12.06.22 15:39 #1049 RBI nach dem Krieg....
Kann man eigentlich noch nicht einschätzen. Ich kalkuliere das mal OHNE politischem Faktor - und man darf zusätzlich nicht vergessen, dass sich die RBI noch nicht festgelegt hat, ob sie aus Russland rausgehen..... persönlich glaub ich, es wär besser dort zu bleiben, denn ich glaub das Potential nach oben ist größer, als noch weitere Abstürze. Aber das ist halt schon wieder politisch und schwer einzuschätzen.

1. Jedenfalls denke ich, dass die EU-Maßnahmen zwar mit der Zeit noch kräftiger wirken, sehr viel noch Drastischeres wird nicht mehr kommen, denn die Einigkeit in der EU bröselt schon und langsam merken die Politiker, dass das auch für die eigene Wirtschaft ein zunehmend schwierigeres Problem wird....

2. Putin ist weder jung, noch gesund. Nach ihm wird das ein anderes Russland. Nicht unbedingt extrem "westlicher", aber der Westen wird wieder mit dem Land reden. .... "die Bevölkerung konnte ja nichts dafür" ..... und "wir müssen eine demokratischere neue Regierung unterstützen" (Man stelle sich vor, Navalniy kommt aus dem Gefängnis) .... "und außerdem: wir brauchen wohl doch ein paar Rohstoffe"... etc. Dann ists wohl besser, schon in Russland zu sein...

3. Vor dem Krieg steuerte die RBI gegen € 30.- und wollte € 1,19 Dividende vorschlagen wobei rund die Hälfte des Gewinns kam  vereinfacht gesagt, aus Russland. Die RBI wird also auch ohne Russland Gewinne machen, weil die waren ja nicht ausschließlich in Russland aktiv. Heißt für mich, rund 0,60 an Dividende müssten eigentlich nach Kriegsende realistisch sein. Kauft man heute ein (€ 11,19), so ist das eine Rendite von 5,36 % - da kann die EZB noch viel an der Zinsschraube drehen, bis das errricht wird.

4. Obiger Punkt lässt mich auch erwarten, dass wir nach dem Krieg relativ rasch bei etwa € 18,00 stehen. Dann wirds aber eher mühsam weitergehen. Sollte die RBI in Russland bleiben wirds wohl wenigstens innerstaatliche Maßnahmen geben, um die russische Wirtschaft zu verbessern. Die Banken werden weit von den Gewinnen entfernt sein, die sie hatten - aber 2 oder 3 Jahre nach dem Krieg werden die Gewinne wieder steigen. Indem die Börsen derartiges gerne antizipieren, sollte der Schritt von € 18 auf € 20 in 1 - max 2 Jahren erreichbar sein (wobei ich davon ausgehe, dass die Kämpfe bis längstens Jahresende zu Ende sind - was NICHT heißt, dass damit auch ein Friedensvertrag besteht). Trifft dies zu, hätte man ein Kurspotential von rund 80 % auf etwa 2 bis vielleicht 3 Jahre. Denke, das ist nicht ohne Risiko - aber ohne Risiko ist nichts an der Börse.

5. Was mildert das Risiko: die RBI ist in mehreren Ländern aktiv und dort weiterhin profitabel. Der Kurs ist in der Russland / Ukraine begründet - aber wir haben kein schlecht gehendes Unternehmen vor uns. Bin sicher, schon die Halbjahrestahlen werden das zeigen.

6. Anders als so manches andere westliche Unternehmen (und da waren einige dabei, die auch keine "Würstelbuden" waren, um bei Strobls Bild zu bleiben) ist die RBI noch immer nicht weg. Mag sein, dass das Prüfen bei Banken länger dauert. Kann aber auch sein, dass Strobl eigentlich immer noch davon ausgeht, dass man - wenigstens mittelfristig - in Russland Geld verdienen kann und er eigentlich nicht weg will.

Für mich ist die RBI bei den aktuellen Kursen ein Kauftitel. Aber das ist natürlich subjektiv.....
 
13.06.22 10:22 #1050 Der Shortseller
wird sich in den ar*** beißen. Baut seine Position Ende Mai aus um dann nicht mal 1 Woche später mit Verlust sie wieder zu schließen. Prompt fällt der Kurs... Sowas kennt man normalerweise nur von Kleinanlegern :D  
14.06.22 07:20 #1051 Gestern super gehalten
Bei dem ausverkauf hat sich die RBI super gehalten ein klares Zeichen dass ein Boden wohl da ist  
14.06.22 17:02 #1052 Boden
Ja, ich denke auch, dass sich der Boden so im Bereich 10,50 - 11,50 befindet.  
14.06.22 17:52 #1053 Charttechnisch gehe ich von
einer umgekehrten SKS-Formation aus, das würde 10,15 Euro bedeuten, oder ein Doppeltief bei 9,96 Euro.
Ich warte jedenfalls mit Abstauber im Bereich 10,25.

 

Angehängte Grafik:
chart_halfyear_raiffeisenbank.png (verkleinert auf 43%) vergrößern
chart_halfyear_raiffeisenbank.png
14.06.22 18:02 #1054 @juche
Seelenverwandtschaft. Ich hab am Sonntag einen Kaufauftrag mit Limit 10,24 abgeschickt. Halte das für erreichbar.  
15.06.22 08:56 #1055 10,25
wie es aussieht kommen die erstmal nicht, dreht schon bei Tradegate gut ins plus (mit großem Spread). Außer die FED verkündet heute weiteres ungemach, dann könnte es noch was werden mi den 10,25  
15.06.22 11:45 #1056 @MMM83
FED & EZB werden ganz sicher noch nachlegen. Mir unverständlich, warum die Börsen aktuell so reagieren - momentaner Zinsschritt ist ja total minimal und auch keine Überraschung.

In Bezug auf RBI denk ich, dass die "andere Sorgen" haben. Und letztlich sind Banken ja wohl DIE Unternehmen, die an höheren Zinsen profitieren.....

Dass heute aufwärts geht, ist letztlich auch schön. 10,25 wär mir Recht, dann kauf ich zu - aber da ich da ja schon investiert bin, hab ich auch nichts gegen Kursanstiege. Passt also so, wie es kommt.

Einzig Orban macht mir noch Sorgen, mit seiner Philosophie, Banken seien des Staates Ausfallsgarantie. Das stört mich momentan (in Bezug auf RBI) mehr als die FED/EZB....  
15.06.22 11:54 #1057 FED
Problem war das letzte Woche die Inflation in den USA wieder gestiegen ist (verglichen zum Vormonat). Das Monat davor  hat die FED etwas beschwichtigt das man mit den Maßnahmen gleich erfolge sehen wird. Daher hatte man meiner Meinung nach eine Inflation unter 8% Prozent erwartet. Auch das die EZB den Zinsschritt vorzieht. Davor war man ja erst mit September davon ausgegangen das in der EURO Zone die Zinsen steigen.

Da würde ich widersprechen dass Banken mit höheren Zinsen profitieren. Sie haben eigentlich ihre Marge und die ist mit niedrigen Zinsen oder höheren Zinsen gleich. Sie leihen sich das Geld ja auch nur vom Sparer oder von der EZB. Da geht es eigentlich nur um den Konkurrenz-Druck wie man die Marge ansetzten kann.  Höhere Zinsen sind eher schlecht, die Ausfallswahrscheinlichkeit von Krediten erhöht sich und auch die Investiontsbereitschaft verringert sich.  
15.06.22 12:36 #1058 Zinsenauswirkung
Vorerst verschwinden mal die Negativzinsen  - und das ist schon mal gut. Dass die Verdienstmöglichkein nur bei den Margen liegt, stimmt natürlich. Aber bei höheren Zinsen ist der Spielraum den Kunden gegenüber attraktiver.

Und dann denke ich, dass Banken, die aktuell noch verdient haben, hier eine zusätzliche Möglichkeit haben.  
16.06.22 18:32 #1059 der Kurs
ist noch immer viel zu extrem hoch ... gegenüber vielen wertvollen Tech Werten ...
das Ami Land lässt grüßen :-)) ... mal schauen wie lang's noch durchhalten mit Ihren Parolen ?
 
17.06.22 12:16 #1060 @Klimawandel
ich glaube nicht, dass viele Anleger Banken mit Technologiewerten vergleichen. Ich mach das auch nicht.

Bei der RBI kommt noch das starke Engagement in Russland dazu, das sicherlich aktuell anders zu bewerten ist, als die Lage vieler Technologie Unternehmen.

RBI hat seit Ausbruch des Krieges bereits rund 50 % der Marktkapitalisierung verloren - obwohl Raiffeisen auch in anderen Ländern aktiv ist und dort eine "normale" Geschäftstätigkeit läuft. Das ist also schon ein beträchtlicher Abschlag ! Auch wenn es natürlich denkbar ist, dass je nach tagesaktuellen Nachrichten auch noch Ausschläge nach unten möglich sind, würde ich nicht sagen, dass der aktuelle Kurs zw. 10,x - 11,x als "extrem zu hoch" anzusehen wäre, wie du das schreibst. Eher schon der Boden.

Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass der Aktienkurs der RBI in Zusammenhang mit den USA zu sehen wäre. Der Kurs ist meiner Meinung nach eine Folge des Krieges zw. Russland und Ukraine und der vor allem europäischen Sanktionen sowie der Energieproblematik. Mit den USA hat das wenig zu tun.  
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