Petition Commerzbank und Deutsche Bank

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neuester Beitrag:  31.10.19 18:00
eröffnet am: 14.08.19 17:01 von: db2022 Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 31.10.19 18:00 von: Dicki1 Leser gesamt: 4077
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14.08.19 17:01 #1 Petition Commerzbank und Deutsche Bank
Nachdem der Kursverfall der beiden größten deutschen Banken immer mehr zunimmt und auch die Bundesregierung gelinde gesagt sehr unglücklich im Bezug darauf agiert, möchte ich heute eine Petition starten.

Ziel der Petition, die sich an die BAFin und die Bundesregierung richtet, ist ein 3-6 monatiges SHORverbot für die Werte Commerzbank und Deutsche Bank.

Mir ist es schlichtweg schleierhaft, wieso die BAFin umgehend ein Shortverbot bei Wircard ausgesprochen hat, es aber bei den 2 wichtigsten deutschen Großbanken unterlässt.

Die Nettoleerverkaufspositionen, die öffentlich zugänglich im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, zeigen eindeutig auf, dass besonders US-amerikanische Shortseller und Hedgefonds immense Leerverkaufspositionen in beiden Werten aufgebaut haben.

Aufgrund der mittlerweile geringen Marktkapitalisierungen beider Werte, haben die Shorties leichtes Spiel.

Die Auswirkungen auf den deutschen Finanzplatz sind verheerend und es fehlt nicht mehr, dass beide Banken aufgrund dieser Attacken in den Ruin getrieben werden.

Ich muss das offene Geheimnis nicht aussprechen, dass Banken einzig und alleine vom VERTRAUEN leben. Geht diese verloren, wird einem Bankenrun zusätzlich Näheboden bereitet.

Die US Regierung und deren Finanzminister hat niemals Zweifel an den US Banken oder dem größten Versicherer AIG aufkommen lassen. Selbst als höchste Not bestand, gab es einen sehr geschickten Schachzug, der sofort alle Shortseller auf der falschen Seite getroffen hat:

a) Shortverbot
b) ein vertrauensschaffender Satz: „Es stehen unbegrenzte (!) Mittel zur Verfügung!“

Genau DIES wünsche ich mir für die Coba/DB seitens der BAFin bzw. Bundesregierung.

Sofort würde der künstlich von Shortsellern erzeugte Druck verschwinden und beide Banken hätten die verdiente Chance auf eine Sanierung aus eigenen Kräften.

10.000de von Coba und DB-Mitarbeitern würden sich meiner Ansicht nach nichts sehnlicher wünschen, um endlich ohne künstlichen Druck im Nacken ihrem Tagesgeschäft nachgehen zu können, denn es geht um deren Existenz.

@all: Ich würde mich sehr freuen, wenn zahlreiche Arivanutzer/innen diese Petition hier im Tread unterschreiben würden. Teilen ausdrücklich erwünscht. Ich danke euch!!!  

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14.08.19 17:16 #2 short Verbot, so ein Quatsch!
Der Druck würde nicht verschwinden, denn hätten die Vorstände und Aufsichtsräte sich nicht die Taschen voll gemacht, und Mrd. Strafen verursacht, wäre die DB nicht in der heutigen Situation ==> Schlechtes Geschäftsmodell, kein Ergebnis.
Der Kurs ist eben die nackte Wahrheit!
 
14.08.19 17:23 #3 @Redbulli200
Das sehe ich komplett anders.
Natürlich ist es ein gerne gestreutes Argument, dass die Shorties quasi als weitere Instanz den Aktienkurs regulieren, wenn sich ein Unternehmenswert ungerechtfertigterweise aufbläht, doch im Falle der Coba und DB trifft dies nicht im Entferntesten zu.
Die Shorties nutzen vielmehr geschickt und vor allem rücksichtslos die momentane Marktlage aus und versuchen beide Banken in den Ruin zu treiben.
In den USA hätte die Regierung diesem üblen Spiel sofort Einhalt geboten.
Hierzulande agiert die Bundesregierung schlichtweg falsch und befeuert durch deren Zurückhaltung noch den Niedergang.  

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14.08.19 17:31 #4 Handlungsbedarf
Sollte Draghi, der übrigens EX-Goldmansachsler ist, die Negativzinsen im September nochmals anheben, so wird es zu einem Sterben und Ausbluten der europäischen Bankenlandschaft kommen. Der US-Amerikaner hätte sicherlich nicht dagegen, denn er hat diesen Teufelskreis selbst mit initiiert: Milliardenstrafen für verschiedene europäische Großbanken, eine sehr aktive, politisch beeinflusste FED... . Zudem sitzen alle US-amerikanischen Großbanken auf dicken Cashpolstern und können somit den europäischen Niedergang der Bankenlandschaft getrost aussitzen.  

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14.08.19 18:54 #5 @db2022
Ein Short Verbot wäre grundsätzlich für alle Werte Sinnvoll, das Modell Short und Nakes Short wird von Hedgefonds massiv Missbraucht, sieht man sehr gut an deutschen Werten (Wiredcard, Banken etc). Die einzigen die durch ein Short Verbot verlieren, sind die Hedgefonds, leute wie Redbulle arbeiten wahrscheinlich sowieso mit Derivaten und beeinflussen damit nicht wirklich den Kurs.

Leider wird ein Shortverbot nicht kommen und die Zockerei und Betrügerei der HFs wird weitergehen.  
14.08.19 19:19 #6 Ohne Leerverkäufer würde der Markt
derart schnell überhitzen ...  
15.08.19 15:58 #7 @Masterle
Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin übrigens weder DB, noch Coba Aktionär und möchte beide Werte daher auch nicht pushen, was mir ja sowieso nicht gelänge.
Ich finde es aber wichtig auch mal Aktionismus zu zeigen, wenn es um menschliche Schicksale und Existenzen geht. Diese werden scheinbar aus lauter Profitgier mit Füßen getreten und es gibt keinerlei Moral mehr. Künstlich wird meiner Ansicht nach der Coba/DB die dringend benötigte Luft zum Atmen genommen und eine Gesundung wird durch die Shortattacken schlichtweg pervertiert. Es bestünde seitens der BAFin und der Bundesregierung dringend Handlungsbedarf, diesem Treiben mit Hilfe eines temporären Shortverbotes Einhalt zu gebieten.  

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16.08.19 10:09 #8 Als ich seinerzeit ein Konto bei der Deutschen
Bank hatte, wurde ich beim Optionshandel über den Tisch gezogen.  Damals  in den 80iger Jahren gab es noch den alten Terminmarkt ohne Market Maker, was zur Folge hatte, das ich bei einem Superkurs während der Laufzeit meine Optionen nicht los wurde. O. K. , dass war halt mein Risiko und habs auch so hingenommen.  Daher hab ich sie bis zum Ende der Laufzeit behalten.  Der Kurs der Optionen war am Ende immer noch so gut, dass es für eine Verdoppelung meines Einsatzes gereicht hätte.  Telefonisch hatte ich nun die Ausführung der Optionen veranlasst, was mir telefonisch bestätigt wurde.  Ca. 3 - 5 Tage später überprüfte ich die Ausführung und musste feststellen, dass sie nicht stattgefunden hatte.  Der Mitarbeiter hatte es schlicht und einfach verpennt, meine Optionen auszuführen. Mein Einsatz plus Gewinn waren weg. Der Schaden wurde mir nie Ersetzt.
Die Kursentwicklung nun späte Rache?  
16.08.19 10:19 #9 Zu den Shortsellern möchte ich noch sagen,
dass Sie auch ein enormes Risiko eingehen. Sollte sich der Aktienkurs entgegengesetzt ihrer Position entwickeln, haben sie ein großes Problem.  Auf fallende Kurse zu wetten, ist keine Lizenz zum Geld drucken.  Manche frühere Hedgefonds sind damit auch Pleite gegangen.  
19.08.19 09:18 #10 Laskall
du musst hier nichts schönreden....Short Selling ist ein Verbrechen und
man gibt einer angeschlagenen Firma noch den Todesstoß bzw schädigt
man die kleinsten Aktionäre.....

ich weiß nicht was ihr euch alle so einbildet....Wetten sind Wetten und
das ist wie im Kasino nur dass die Wette auf fallende Kurse idiotensicher
ist wenn vorher mit Analysten gearbeitet wird oder sich eine schlechte
wirtschaftliche Lage ankündigt.....

das dann noch SL gerissen wurde einprogrammiert und Panik geschürt wird.

Alle Strategen finden das natürlich gut.....

warum kaufen sie keine Aktien? Weil da Geld zu langsam verdient wird.

Die Gewinnquote ist beim Pferderennen oder Casino natürlich schlecht
deswegen erfand man den Leerverkauf.....

da sitzen die Akteure unter schallendem Lachen dann am PC und der
nächste Ferrari ist schon bestellt......

nur einzelne Gewinner....aber Millionen Verlierer....das soll gut sein?

Alle Sparer die nun an der Börse sind werden ausgenommen wie eine
Weihnachtsgans.....

d.h. blödes nachquasseln irgend welcher Befürworter machen den LV
nicht legaler oder gerechter....meine Meinung!  
20.08.19 08:18 #11 Wundert mich, dass man den Untergang
der beiden Banken vorrangig den Short-Sellern in die Schuhe schiebt. Unbestritten, dass deren Agieren für mich an sich kriminell ist. Der Herr jedoch, der die europäische Banklandschaft nahezu in den Abgrund reisst, ist ein gewisser Herr Draghi. Und dieser uneinsichtige, verbohrte Vollpfosten mit seinem süffisanten Gegrinse, hat sich samt EZB jedweder politischer Kontrolle entzogen und trägt mit dazu bei, dass die fleissigen Nordstaaten schön langsam die Budgetkapriolen der ehemals rot regierten Südflanke bezahlen. Ein Zufall? Und das nächste Ungemach in Form einer Frau Lagarde naht schon ! Die Politik hat ihren leidlichen Beitrag geleistet, dass die Banken schon nahezu 15-20% ihres Ertrages für Compliance-Agenden aufwenden müssen. So sieht´s aus. Und das was wir momentan erleben, ist erst der Anfang, wo uns diese links-kommunistische Politik hinführt. Und zahlen wird es am Ende jener Bürger, der sich was auf die Seite gelegt hat. Heute werden ja von diesen Linksgrünen Dummköpfen systematisch die Fleissigen, die sich halt auch mal ein schöneres Auto leisten, als ein Hartzer, als Feinde und Schuldige dargestellt. Fängt schon in der Schule an-da zahlt man Steuern, dass einem eine gründe Lehrertussi die Kinder links verseucht. So seh ich das !  
12.09.19 23:25 #12 Performance seit Threadbeginn
hier jetzt + 22,07% !!!!!
Schon 2 Threads wo DBK im Plus ist  
12.09.19 23:47 #13 würde ich sofort unterschreiben
Wirecard hat mich auch massiv gestört … wie konnte das sein ?!

Petition wird von mir unterstützt.

allerdings brauchen wir noch einen Punkt c.) Leerverkäufer nicht mit Rettungskapital stützen wenn die sich verzocken …

dieser Punkt ist wichtig sonst zahlt wieder der Steuerzahler.
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Grüße

Ehrlich
13.09.19 11:36 #14 wirecard sind die tage genauso angezählt wie
visa oder mastercard...
die nahenden zinssenkungender fed werden eine neue privatkreditorgie entfachen, welche zwar diese kartendrucker profitieren lässt- aber gleichzeitig das systemrissiko von privater überschuldung überschwappen lässt. die amis sind relativ skrupellos in ihrem kredtikartenwahn, werden letztenlich darin untergehen.
vllt gehts das die nächsten 5 jahre gut, oder bis 10 jahre ~ who knows...
aber die kreditkartenausfälle werden definitiv zunehmen, wenn usbanken ähnlich der hypotheken damals an jeden mehr kredit austeilen.
sollten die us-kreditkartenfirmen kollabieren (mit amex als überlebender im highend segment..), dann zieht das natürlich temporär alle konsummarken runter (apple etc.), deren produkte auf pump nachgefragt wurden.
die fallhöhe des crashes wäre dann nur davon abhängig, wie skrupellos die kreditkarten firmen wirklich werden, sprich: ob sie den leuten sogar kreditrahmen gewähren für aktienkauf - und diese kleinstkredite dann mit diesen aktien absichern lassen als pfand...
ok, dann könnte der welleneffekt auf die börse schlechter kalkulierbar sein ... je nach dem, wie einseitig die masse investiert...
spekulation: die masse würde mehr geld in bitcoins und kryptos allgemein lassen (laut umfragen), aber auch populären aktien wie apple.
letztendlich wären nach dieser kreditkartensäuberung die banken die großen gewinner - da sie dann den kreditmarkt fester im griff haben - gegen solche übertreibungen langfristig?
mfg
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papertrader und fakedepot kopierer
13.09.19 12:08 #15 tagschlaefer
Wenn ein Unternehmen Zukunft hat, dann Wirecard.  
13.09.19 13:06 #16 wirecard ist nur der staubsaugerverkäufer
für mastercard und visa ... wenn die genannten aufgrund kreditkrise kollabieren in xx jahren, wird wc im wc landen :D
mfg
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papertrader und fakedepot kopierer
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