Öl fördern ade

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neuester Beitrag:  18.01.22 15:52
eröffnet am: 22.12.20 16:43 von: Der___spekulant Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 18.01.22 15:52 von: S2RS2 Leser gesamt: 13739
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22.12.20 16:43 #1 Öl fördern ade
Nehmen wir mal den Verbraucher Kraftfahrzeuge unter die Lupe, es gibt so an die 58.000.000. Weltweit alle zusammen  verbrauchen die 39% des Öls. Elektroautos werden in die nächsten 10 Jahren da zwar Einfluss nehmen aber nicht so viel. Trotzdem müssen die Ölmultis umdenken.

Elektroautos kommen und zwar stark, diese Jahr schon an die 150.000 (von 3.600.000) es würde also noch Jahrzehnte dauern bis alle ersetzt sind und das in Deutschland. Weltweit wird es noch etwas länger dauern.

Das wird sich wieder erholen, meiner Meinung nach.  
22.12.20 21:24 #2 kompliment für den anfang...
ist das der neue thread der deutschen bahn...?denn ich verstehe zu deinen zahlenspielen nur bahnhof...  

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23.12.20 13:07 #3 Tja ja zugegeben da fehlt noch was :)
58.000.000 zugelassene Autos in Deutschland
3.600.000 zugelassen in 2020
150.000 zugelassene Elektroautos
Verkehr weltweit verbraucht 39% der gesamte Ölförderung pro Jahr

Fazit Öl ist weiterhin sehr wichtig auf längere Sicht.  
23.12.20 13:14 #4 Das Gegenteil ist der Fall
Die Elektromobilität führt zu einer höheren Ölförderung. Prof. Sinn nennt es das Grünen Paradoxon.

Am 9.12.2020 hat die Mises Gesellschaft einen seiner Vorträge dazu auf Youtube eingestellt. Es geht ungefähr bei Minute 0:51 los.

https://www.youtube.com/watch?v=_jBnhq8qnc4  
23.12.20 13:23 #5 Ifo Working Paper - Ölangebot
Das grüne Paradoxon: Warum man das Angebot bei der Klimapolitik nicht vergessen darf

https://www.ifo.de/DocDL/IfoWorkingPaper-54.pdf  
23.12.20 13:36 #6 Verkehr =/= Auto
Du weißt aber schon, dass das Kraftfahrzeug eine Teilmenge vom Verkehr ist, aber der Verkehr nicht gleich die Menge von Kraftfahrzeugen ist? Ein Schiff oder Flugzeug bspw. verzichtet nicht automatisch auf Öl, nur weil das Auto dies tut.  

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23.12.20 16:05 #7 Learning by doing
Flugzeug und Schiffe sind Teil des Verkehrs aber nur zu einen niedrigen % Satz. Hauptsächlich sind es PKW, LKW.  Flugzeuge und Schiffe werden auch nicht auf Elektro umsteigen ;).

Schon jetzt hat man Angst auf Engpässe im Stromnetz , bei einer Verzehnfachung von 150.000 autos auf 1.500.000 geht das Stromnetz in die Knie wenn nicht schon jetzt schnell was unternommen wird.

Das würde dann heißen langsam Laden oder nur zur bestimmte Zeiten oder andere unangenehme Einschränkungen.  Fördern um fest zu stellen das man noch nicht wirklich bereit ist.

Aber es kommt so oder so, nur nicht so schnell wie man denkt, und es wird Öl nicht ganz verdrängen.

Übrigens das aller erste officielle Elektroauto gabs schon in 1888, so viel Zeit haben wir gebraucht um weiter zu kommen.
 
23.12.20 16:25 #8 Wer sich umschaut weiß das
unser ganzes Leben nur aus Öl besteht, das in Autos zu verbrennen ist schon immer Wahnsinn gewesen. Schaut mal was alles aus Kunststoffe  ist und aus Gummi das wäre ohne Öl überhaupt nicht vorhanden.
China, Indien, Pakistan die wollen alle auf unser Niveau, da wir Öl benötigt ohne Ende, deshalb verstehe ich nicht warum Shell so tief gefallen ist. Zumal die auch schon auf Wasserstoff als zweites Standbein bauen  

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29.12.20 01:20 #9 Löschung

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07.01.21 03:41 #10 Löschung

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13.01.21 06:22 #11 Öl Verbrauch steigt durch Elektroautos, wohl ka.
Ich setze auf Wasserstoff um die Elektroautos zu unterstützen, es kann besser verteilt werden auch in Netzwerkarme Regionen. Aber noch ist nicht deutlich in welche Richtung es gehen wird.  
09.02.21 10:24 #12 Commodities werden steigen, auch Öl ....
Meine Meinung nach: Wenn man viel viel Geld in den Markt pumpt (Covid-relief) dann werden die Preisen steigen, denn das Verhältnis " Ware : Geld  " ist aus sein Gleichgewicht, eine logische Schlußfolgerung. Das gilt auch für DAX, Dow Jones etc. neue records werden 2021/2022 gebrochen, bis zum Moment wo die Zinsen erhöht werden um das Geld wieder aus dem Markt zu ziehen.

Wie sieht ihr das?
 
09.02.21 10:51 #13 Löschung

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23.04.21 06:38 #14 Löschung

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Zeitpunkt: 23.04.21 10:46
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21.09.21 08:08 #15 Ich sehe
dass mit der Abschaltung der Kernkraftwerke der richtige Schritt zur Elektrifizierung des Verkehrs getan wurde. In Deutschland geht man endlich den Weg vom Denker zum Dichter.  

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04.10.21 21:32 #16 Kernkraft
der Atomstrom kommt dann aus Frankreich und der Kohlestrom aus Tschechien. Damit bringt die Abschaltung so erstmal nichts.
ÖL wird noch lange (100 Jahre) gefördert. Die Kohlenwasserstoffe werden gebraucht.
Heizen und PKW wird weniger klar. Aber der Rest bleibt.
Außerdem die Saudis und Russen finanzieren damit Ihren Haushalt. Die holen das ÖL trotzdem aus dem Boden.
Wenn Germany nicht kauft, geht es eben woanders hin.
Klimaschutz geht nur wenn alle mitmachen.  

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05.10.21 07:26 #17 Werbeverbot gefordert
https://forum.golem.de/kommentare/internet/...nzerne/147688,list.html

Ja, solche Sorgen muss man erstmal haben. Bei uns in der Stadt ist auch so ein Clima Camp. Witzig fand ich den Ford Transit aus den frühen 80ern, der dort rumstand, der fuhr bestimmt auch nur mit Luft und Liebe.  

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05.10.21 07:34 #18 Verbote Verbote Verbote
Naja, dann müsste man konsequenter alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren nicht mehr bewerben dürfen. Dann könnte man aber gleich ein Großteil der Tageszeitungen und Privatsender einstampfen.  
26.10.21 09:17 #19 Löschung

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Zeitpunkt: 26.10.21 17:55
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26.10.21 18:26 #20 News: 26 October, 2021
Shell to grow company-owned retail sites in the U.S. with acquisition of Landmark fuel and convenience network


Shell Retail and Convenience Operations LLC, a wholly owned subsidiary of Shell Oil Products US (Shell), has signed an agreement to acquire 248 company-owned fuel and convenience retail sites from the Landmark group of companies (Landmark), whose convenience stores operate in Texas under the Timewise brand. The agreement also includes supply agreements with an additional 117 independently operated fuel and convenience sites.

This acquisition enables Shell to continue its existing, trusted premium product offerings. As one of the largest fuels and convenience retail markets globally, growing in the U.S. gives Shell the opportunity to build on its successful brand presence and leverage the strength of its ongoing business relationships.

“Today’s announcement increases our presence in a core market and shows our growth strategy in action,” said Huibert Vigeveno, Shell’s Downstream Director. “It brings us closer to more customers and strengthens our ability to meet their rapidly changing needs. The deal also allows us to work hand-in-hand with customers to help shape demand for low-carbon energy products and services while profitably decarbonizing alongside them.”

By enhancing Shell’s presence in the U.S., this acquisition advances Shell’s Powering Progress strategy in three ways: by growing its retail footprint in one of its core markets, by providing opportunities to offer customers expanded fuelling options (including electric vehicle charging, hydrogen, biofuels and lower-carbon premium fuels) and by allowing for the growth of non-fuel sales through an enhanced convenience offering.

Subject to regulatory clearance and the satisfaction of closing conditions, the deal is expected to be completed by year end.
Notes to editors:
The agreement covers the purchase of:
         •§The remaining 50% share in Texas Petroleum Group, LLC (TPG), previously a 50/50 joint venture between Equilon Enterprises LLC (d/b/a Shell Oil Products US) and Landmark Industries Holdings, LTD. TPG includes 170 company owned fuel and convenience sites and supply agreements for 63 independently operated fuel and convenience sites; and
         •§Landmark’s retail gas station network (including gas stations as well as its dealer supply agreements), as acquired from Landmark Industries, LLC, Landmark Industries Energy, LLC, and Landmark Petroleum, LLC which includes 78 company owned fuel and convenience sites and supply agreements for 54 independently operated fuel and convenience sites.
         •§Subject to regulatory clearance and the satisfaction of closing conditions, TPG will be a wholly owned subsidiary of Shell Retail and Convenience Operations LLC, within our Downstream Mobility business.
         •§This acquisition falls within the 2021 RDS cash capex budget of below $22 bln as disclosed at Shell Strategy Day on February 11, 2021.
         •§More than 2,000 Landmark team members become the foundation to enable Shell to grow its company-owned network in the U.S.
         •§Shell remains committed to collaborating with wholesalers and dealers to serve customers, drive business value, and thrive through the energy transition. Shell will continue to support and grow with our wholesalers, dealers, and JV partners who own and operate more than 13,000 Shell-branded sites across the U.S.
         •§By 2025, globally we expect to service 40 million customers daily at our retail service stations, have 55,000 Shell-branded retail service stations and 15,000 convenience stores.
         •§On February 11, 2021, Shell set forth its Powering Progress strategy, including details of how it will achieve its target to be a net-zero emissions energy business by 2050, in step with society.
 

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26.12.21 08:54 #21 Öl wird wichtig bleiben.
Man darf auch nie den Wachstumspfad der letzten Jahrzehnte vergessen. Blenden wir mal aus, dass es überhaupt nicht genug Rohstoffförderung für soviele Batterien und andere Infrastruktur gibt .

Die Zahl der Autos wird sich von einer Milliarde auf vermutlich 2 Milliarden verdoppeln (bis 2040).  Dann kommt ja auch noch immer mehr Warenverkehr usw. Die US-Energieagentur sieht einen steigenden Ölverbrauch bis 2050+ .

Ich sehe ehrlich gesagt nicht ,wie man bei einem wachsenden Wohlstand in Osteuropa, Indien, Afrika, China usw. den Verbrauch von Öl, Gas, Kohle "deutlich" senken will. Milliarden Leute zu einem besseren Leben verhelfen und gleichzeitig den Verbrauch deutlich senken, dies sind völlig konträre Ziele.   Das wird in der Klimadebatte in Deutschland immer vergessen.

Darum ist man ja auch schon bei Dingen wie Carbon Capture (wird ja inzwischen auch schon an LKWs erprobt) angelant. Auch die anderen Europäer und Briten investieren bereits in Projekte , um das CO2 wieder runter zu pumpen. Die Idee, dass fossile Brennstofe verschwinden, gibt es nur noch in Germany.  
12.01.22 16:21 #22 Ulrich
gute Zusammenfassung!
und die Klimadebatte in Deutschland ist ein Witz!
Dass diese grüne Lügen-Propaganda in DE so gut funktioniert hat, siehe Wahlergebnisse!, beweist es mal wieder, wie viele Träumer in diesem Land leben. Sie werden aber die nächste Jahre zurück zur Realität kehren, wenn sie ihre Energierechnungen nicht mehr bezahlen können.

Und die E Autos... die nächste Lüge! Beim produzieren eines E Autos wird viel mehr CO2 ausgestoßen, als bei der Produktion der klassischen Wagen. Mehr Stahl ... mehr Hüttenproduktion ...und keine Hütte der Welt benutzt H2 und das wird noch vermutlich Jahrzehnte so bleiben.. also mehr Verbrennung. Was das Recyclen der Batterien betrifft, wurde an der Stelle noch nicht mal erwähnt! Energiefressendes Mahlen, komplizierte Hydromettalurgische Prozesse,  Abwässer ... etc.

Ich bin richtig richtig froh, dass Shell in die UK gezogen ist! Die Niederlande hat schon Unilever verloren, und es werden noch andere folgen.  

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12.01.22 19:09 #23 Uli!
Bitte deine Adresse!

Waldemar & Söhne schicken dir  eine Kiste kubanischer Zigarren!

Beste Grüße herzlichst dein Waldemar Cierpinski  
18.01.22 15:52 #24 H2 / EE
Die vermeintlich großen Verlierer werden wohl die Gewinner sein.
Nachdem sämtliche H2 und Renewables Werte wieder deutlich zurückkommen sind, werden wohl die Öl Majors die Gelegenheit zum Einstieg bzw. Übernahme des ein oder anderen Unternehmens nutzen um sich mit Innovationen künftiges profitables Wachstum im Zero Emission Umfeld zu sichern.  

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