Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 3136
neuester Beitrag:  24.11.17 03:25
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 78383
neuester Beitrag: 24.11.17 03:25 von: harcoon Leser gesamt: 8268813
davon Heute: 9092
bewertet mit 100 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  3136    von   3136     
04.11.12 14:16 #1 Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
Seite:  Zurück   1  |  2    |  3136    von   3136     
78357 Postings ausgeblendet.
23.11.17 21:31 #78359 Zudem
zählen z.B. auch Hakenkreuzschmierereien als "rechtsextreme Gewalttaten", obwohl weder Gewalt im Spiel ist noch die rechtsextreme Motivation nachgewiesen wurde.

Man sieht: Die Polizeistatistik wird aus durchschaubaren Motiven der Politik grob und vorsätzlich verzerrt. Letztlich wird sie damit bzgl. des Rechtsextremismus ziemlich wertlos.  
23.11.17 21:32 #78360 was sagt schon eine Statistik?
Nicht viel. In meiner persönlicher Umgebung wurde ein dunkelhäutiger Mensch mit mehreren Schüssen niedergestreckt. Der Täter gab als Motiv an, Deutschland reinigen zu wollen und verschwand als entgleistes Body/Mind Problem in der Psychiatrie. Auch der Rechtsterrorist von München wird als entgleistes 'Mobbingopfer' gehandelt und taucht ebenfalls in keiner Statistik auf.  
-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist
23.11.17 21:39 #78361 Warum nicht mit Nazis reden?
-----------
Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth

Angehängte Grafik:
mit_nazis_reden.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
mit_nazis_reden.jpg
23.11.17 21:55 #78362 ..solange die eine Gewalt
mit dem Verweis auf die andere vermeintlich oder auch tatsächlich schwerwiegendere Gewalt nicht relativiert oder sogar bagatellisiert werden soll, bin ich mit dem Befund gerne einverstanden.

Das Problem ist allerdings, dass dieser Vergleich nun allerdings ja in der Regel implizit und manchmal sogar explizit eben gerade in dieser Funktion getätigt wird.

Gewaltverbrechen sind Gewaltverbrechen und auch als solche zu verurteilen.


 
23.11.17 21:56 #78363 ...war auf #356 bezogen
23.11.17 22:12 #78364 verschwand als entgleistes Body/Mind Proble.
"Psychisch gestört" ist heute die neue Täterbeschreibung. Sollte nicht verwundern.

Wer heutzutage unter Allahu Akbar Gebrüll plus IS-Flagge mit einem Laster durch Menschen pflügt zählt automatisch als psychisch gestört und nicht als politischer Terrorist.

Ansonsten würde die Terror-Statistik zu sehr aufgebläht und das würde den Leuten nur zu viel Angst machen. Da hat unser Innenminister ganz recht.

Außer es wurden auch Schwule überfahren, dann zählt das als rechtsextrem.  
23.11.17 22:20 #78365 zählt automatisch als psychisch gestört
Sie sind es ja auch. Das fundamentale Motiv im erweiterten Selbstmord ist auf die Opfer projizierter Selbsthass. Um es ausleben zu können besorgt man sich den passenden ideologischen Rahmen, menschliche Psychologie kommt ohne sittlichen Überbau eben nicht aus und das gilt insbesondere für Grossverbrechen.  
-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist
23.11.17 22:21 #78366 Schulz versucht nun, Anreize für seine Part.
zu setzen, sich doch noch zu einer GroKo zu entschließen. So viel Rücksichtnahme hätte ich ihm gar nicht zugetraut....

http://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/...rsionToLogin.bild.html

 
23.11.17 22:29 #78367 noch ein jahrestag zum thema
In Mölln, einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein, wurden am 23. November 1992 drei Menschen ermordet. Neonazis warfen um Mitternacht Molotowcocktails in ihr Haus, in den Flammen starben zwei Mädchen, 10 und 14 Jahre alt, und ihre Großmutter, 51 Jahre alt. Sie starben, weil sie einen türkischen Migrationshintergrund hatten...Die Ermordeten waren Migranten, gut integriert, wie man das nennt. Einfache Leute, eines der Opfer betrieb einen Gemüseladen. Nach ihrem Tod verdächtigte die Polizei zunächst Verwandte (!)... http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/...gedenkt-a-1179952.html
-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist

Angehängte Grafik:
m.jpg
m.jpg
23.11.17 22:38 #78368 #54 du wirst mich als Sozialdemokraten und.
niemals in deinen eigenen rechtsradikalen Sumpf ziehen können, in dem du dein Anti-Leben verbringst.  Ich werde auch niemals zulassen, dass Leute wie du als politische Kommissare mich vertreten wollen ;-o)  Und mich etwa wegen fehlender Distanzierung vom Feind verhaften und hinrichten können.
Hier für einen bis dato ungelesenen Beitrag von Shlomo, der mit dem nationalen Holocaust-Denkmal in Berlin nichts anderes anzufangen wusste wie sein eigenes Kind. Offenbar war er vom Gedenken genauso überfordert wie von der Abstraktion des Denkmals und den "unterirdische Museum mit Schreckensbildern" Kicky  
Soweit Shlomo dabei auch mit Höcke sympathisieren sollte, hat Ibri ihm mit seinem unmittelbar folgen Beitrag zum "Denkmal der Schande" bereits eine gute Antwort gegeben.

Es sind Linksradikale, sog. Antifa wie du, die unsere Gesellschaft systematisch als faschistische Gefängniszellen-Matrix, als europa-verwüstend, als geostrategisch-militärischen Vasall eines Weltteufels und Diktatur durch eine Systemelite behandelt und beschrieben haben, als Postfaschismus, nur noch mit NS vergleichbar. Es gibt nichts und niemanden, den du noch nicht als Fascho entlarvt hast.
Wenn du heute genau gegen diesen Totalitarismus rebellierst, weil jedes einzelne seiner Elemente auch rechtsradikal verwendet wird, rebellierst du erstmal nur gegen dich selbst, gegen dein eigenes Antifa-Weltbild - das du absurderweise zugleich gegen sein eigenes Spiegelbild gewalttätig durchsetzen willst. Das ist nun allerdings ein Ding der Unmöglichkeit.
Mit dieser inneren Zerrissenheit füllst du seit Jahren diesen thread, dein intellektuelles Dilemma hast du aber immer noch nicht verstanden.
 
23.11.17 22:42 #78369 Sie sind es ja auch
Rechtsradikale sind bekanntlich auch psychisch gestört. Warum zählen deren Taten nichts als die psychisch gestörte sondern politisch?

Ich bin verwirrt, wird da etwa mit verschiedenen Maßen gemessen, je nach Religion?  
23.11.17 22:50 #78370 Holocaust-Denkmal in Berlin nichts anderes a.
Ach das soll das darstellen? Ich hielt es für einen Irrgarten für Touristen. Ich gehe daher auch nicht mit Höcke konform. Ein Spielplatz ist kein Denkmal der Schande, sondern was schönes.

Ist aber nicht meine Schuld, wenn die Message der Erbauer bei mir Dorftrottel aus der Provinz nicht ankommt. Der Formsprache ist einfach zu abstrakt.

Ach so,  den Eingang zum "Keller" hab ich nicht gefunden. War wohl sehr versteckt.

Meinen Dank dafür nochmal an Lea Rosh. Gut gemacht.  
23.11.17 23:06 #78371 man hätte als Denkmal auch einen großen D.
bauen können zB, auch noch viel mehr in die Mitte des großen Herzens von Berlin.
Hättest du das dann bei deinem Besuch angemessener gefunden? Hättest du dort dann ein Gedenken entwickelt? Deinem Sohn etwas vom Holocaust berichtet? Den Eingang gefunden?  
23.11.17 23:06 #78372 du heute genau gegen diesen Totalitarismus .
Unsereiner nennt das Ideologiekritik und die beginnt wie endet bei einem selbst. Freilich als einem Lernen aus den Konsequenzen und nicht als ein a priori Bescheidwissen. Beispielsweise werden Metaphern dann aus dem Verkehr gezogen und Schnittstellen dann abgeklemmt, wenn ihr Missbrauch durch Unbefugte auf dem Tisch liegt. Anerkennende Zustimmung von der falschen Seite oder partielle Übereinstimmung mit dieser auf der Textoberfläche gilt dabei als warnendes Indiz, das ein erstes Insichgehen triggern sollte. Für Totalitäre aller Art und sonstige Zivilisationsfeinde ungeniessbar zu sein und zu bleiben dabei das stolze Ideal. Eben darin unterscheiden wir uns.  
-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist
23.11.17 23:20 #78373 man hätte als Denkmal auch einen großen D.
Wie wäre es stattdessen mit einer Moschee? Hat genauso wenig mit dem Holocaust zu tun.

Wie gesagt, dumm gelaufen. Lea Rosh & friends haben es mit der Formsprache übertrieben. Es gab schon viele Berichte über Touristen, die dort Saufgelage veranstaltet haben. Verständlich, denn es gibt in diesem Irrgarten viele sehr ruhige, verstecke Ecken und das mitten im Herzen Berlins.

Und nein, wenn ich in berlin bin, bin ich Touri und gedenke an nichts. Warum auch? Ist ja meine Freizeit und im Beruf bin ich kein Politiker, der das pflichtgemäß machen muss.  
23.11.17 23:36 #78374 als Dom hab ich das große Kuppel-Gebäude
einer Gedenkstätte gemeint.

Unübersehbar. Teuer. Auch durchaus sehr abstrakt. Zum Versteckspiel ungeeignet.
 
23.11.17 23:57 #78375 wenn dich eine Gedenkstätte gar nicht inter.
wieso redest du immer wieder derart viel darüber?  

Eine Gedenkstätte ist grundsätzlich nur für diejenigen da, die dort auch etwas wichtiges zu erinnern haben.
Doch nicht für Touris, Berufstätige, Freizeitler, Kleinkinder, Politiker oder haltlose Laberbacken.  
24.11.17 02:05 #78376 Metaphern abklemmen....
Wie darf man sich das eigentlich praktisch vorstellen? Eine Idee, ein Bild oder auch eine Metapher (auf was immer, Du Dich damit überhaupt konkret beziehen möchtest..?) das einmal in die Welt gesetzt bzw. geäußert wurde ist nunmal in der Welt, und kann nicht ungäußert gemacht werden.

Des Weiteren besteht Ideologie ja nicht aus irgendwelchen Metaphern und netten Bildchen. Darin mögen sie vielleicht einen Ausdruck finden, diese sind aber eben nur Ausdruck einer bestimmten Haltung, jedoch noch nicht die Haltung selbst.
Diese ist aber nun gerade das eigentliche Problem. (Als wohl allgemeingültigen Nenner aller Ideologien findet man da z.B. den eigenen Absolutheitsanspruch)

Des Weiteren gibt es dann auch noch Verhaltensweisen, die schon per se problematisch sind, und zwar völlig unabhängig davon, ob und in welcher Weise oder für welche Ideologie darin eine Metapher gedacht werden soll, oder nicht.

 
24.11.17 02:09 #78377 Tausche "das" gegen "die"
24.11.17 02:17 #78378 ...und Shlomo macht mal wieder den Stromb.
...allerdings weiß man in diesem Fall nicht, ob man lachen, weinen oder einfach nur den Kopf schütteln soll, bzw. in welcher Reihenfolge.  
24.11.17 02:47 #78379 Wie darf man sich das eigentlich praktisch .
Wenn ich beispielsweise als Linker in meinem Thread Goldman Sucks Bashing betreibe und im Resultat ein ganzes Rudel brauner Verschwörungstheoretiker dort anhäufe, kann ich diesem Vorgang den Hinweis entnehmen, ungewollt ein Angebot in sekundären Antisemitismus unterbreitet zu haben und meine Texte und Subtexte darauf hin überprüfen und korrigieren.

Wenn ich beispielsweise als Sozialdemokrat und Flüchtlingsbetreuer Migrationskritik betreiben will und im Resultat Zustimmung ausschliesslich von braunen Verschörungstheoretikern und ihren Mitläufern erhalte, kann ich mich fragen, ob ich nicht Metaphern verwende, die diesem Missverständis Vorschub leisten. Alternativ kann ich mich fragen, ob ich nicht in der falschen Partei bin oder den falschen Job mache.

Wenn ich beispielsweise als Marxist mit Stalin nichts zu tun haben möchte, der sich aber auf Marx beruft, kann ich Marx nochmal auf jene Stellen abhorchen, die Stalin diesen Trick ermöglichen und diese dann mit der gebotenen Strenge dekonstruieren. Wenn ich als Muslim mit dem IS nichts zu tun haben möchte, der sich aber auf den Islam beruft, kann ich ebenso verfahren.

Wenn ich beispielsweise als Punkrocker oder Industrial Artist das Bürgertum mit allerlei schockierenden Metaphern schockieren will, dieses dann aber in seinen periodisch aufkommenden Revolten gegen die eigene Herkunft genau dieselben Metaphern nur braun angestrichen verwendet, muss ich davon ausgehen, einem reichlich ambivalent verwendbarem und damit untauglichem Sinninstrument aufgesessen zu sein.

Natürlich nur dann, wenn ich ideologiekritisch gestrickt bin. Wenn nicht, habe ich Glück gehabt und kann meine unerwarteten 'Erfolge' feiern.

-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist
24.11.17 02:50 #78380 Tausche "das" gegen "die"
Textoberfläche Zan. Das nützt dir jetzt auch nichts mehr. Das Kind ist im Brunnen, wie man sagt.  
-----------
metaethics: zeige mir wer dich positiv bewertet und ich sage dir wer du bist
24.11.17 03:10 #78381 Propagandadelikte oder Totschlag?
"zählen z.B. auch Hakenkreuzschmierereien als "rechtsextreme Gewalttaten", obwohl weder Gewalt im Spiel ist noch die rechtsextreme Motivation nachgewiesen wurde."

Nö. In der Statistik wird klar zwischen Straftaten allgemein und dezidiert Gewaltdelikten unterschieden. Bei den Linken überwiegen eher Sachbeschädigungen, bei den Rechten vor allem Propagandadelikte (da z.B. Nazisymbole verboten sind). Bei den versuchten und vollendeten Tötungsdelikten und schwerer Körperverletzung, bei der z.B. Kopfschläge auf das Pflaster, Stiefeltritte auf wehrlos  am Boden liegende Personen ausgeführt und der Tod billigend in Kauf genommen wird, führen die Rechtsradikalen mit großem Abstand. Da die Aufklärungsquote bei schwerer Körperverletzung hoch ist, wird islamistisch motivierte Gewaltkriminalität auch nicht fälschlich  als Rechte eingestuft. Es ist kaum zu übersehen, dass Shlomo hier  rechte Gewalt verharmlosen will.






http://www.tagesspiegel.de/politik/...nd-seit-15-jahren/19709672.html
 
24.11.17 03:15 #78382 Saat der Gewalt
Sie wurden erschlagen, erstochen, erschossen: Mindestens 156 Menschen starben seit 1990 durch rechtsextreme Täter. Eine interaktive Karte zeigt, wo die Verbrechen geschahen
Todesopfer rechter Gewalt von 1990 bis 2010 | ZEIT ONLINE
Nach Recherchen von ZEIT und Tagesspiegel sind zwischen 1990 und 2010 mindestens 137 Menschen von rechten Tätern getötet worden. Eine Dokumentation mit interaktiver Karte
 
24.11.17 03:25 #78383 viele Opfer erscheinen nicht in der Statistik
Dabei ist rechtsextreme Gewalt auch ein Vierteljahrhundert nach den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen ein Problem in Deutschland. Das belegen die Zahlen des BKA. Laut den staatlichen Daten haben in den vergangenen beiden Jahren rechtsextremistische Straf- und Gewalttaten stark zugenommen. Im Vergleich zu den vergangenen 15 Jahren war 2016 das Jahr mit den meisten rassistisch motivierten Delikten.
Rechtsextremismus - Tote, die nicht zählen - Politik - Süddeutsche.de
Viele Opfer rechtsextremer Gewalt tauchen nicht in offiziellen Statistiken auf. Einige zivilgesellschaftliche Organisationen kritisieren das scharf.
 
Seite:  Zurück   1  |  2    |  3136    von   3136     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen:    


Bitte warten...