Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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04.11.12 14:16 #1 Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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163761 Postings ausgeblendet.
12.08.22 15:55 #163763 Bei Wolf reicht ein Blick
Der Vogel ist korrupt bis unter den Dachgiebel.
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Mario Barth ist peinlich, Männer manchmal auch.
12.08.22 15:56 #163764 Lindners Umverteilung von unten nach oben
https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-08/...on-steuer-christian-lindner

...Die grundlegende Idee [beim Vermeiden der kalten Progression] ist, dass der Staat nicht Gewinner der Inflation sein soll, indem er höhere Steuereinnahmen durch die steigende Inflation erzielt. Dies ist ein wichtiges und auch ökonomisch richtiges Grundprinzip. Gleichzeitig gilt es, vier weitverbreitete Missverständnisse klarzustellen.

Erstens muss betont werden, dass Menschen mit geringen Einkommen wenig oder gar keine Entlastung durch diesen Plan erhalten. Der Bundesfinanzminister sagt zwar zu Recht, dass 48 Millionen Menschen in Deutschland profitieren werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass etwa 35 Millionen Menschen von der Entlastung nichts haben werden – dies sind zum größten Teil Menschen mit geringen Einkommen. Da Menschen mit höherem Einkommen mehr Steuern zahlen, erzielen sie auch die höchsten Steuerersparnisse. Genau gesagt werden knapp 70 Prozent der rund zehn Milliarden Euro, die Lindners Vorschlag kostet, den 30 Prozent der Menschen mit den höchsten Einkommen zugutekommen. Die 40 Prozent der Menschen mit den geringsten Einkommen dagegen werden wenig bis nichts von diesem Inflationsausgleich erhalten....  
12.08.22 15:59 #163765 Lindners Schönrechnungen (2)
...Als zweites erklärt der Finanzminister: Menschen, die keine Steuern zahlen, könnten steuerlich auch nicht entlastet werden. Diese Aussage stimmt jedoch nicht, denn Menschen mit wenig Einkommen zahlen sehr wohl und sogar einen recht hohen Anteil ihres monatlichen Einkommens als Steuern an den Staat. Denn 40 Prozent der gesamten Steuereinnahmen des Staates sind sogenannte indirekte Steuern, allen voran die Mehrwertsteuer, die jeder und jede bei jedem Einkauf im Supermarkt oder im Café entrichten muss.

Wenn der Staat nicht Gewinner der Inflation sein soll, wieso gibt er die steuerlichen Mehreinnahmen dieser indirekten Steuern nicht auch jetzt an die Menschen zurück? Dies wäre konsequent. Mehr noch, eine Entlastung bei den indirekten Steuern würde Menschen mit geringen Einkommen proportional zu ihren Einkommen deutlich stärker helfen als Menschen mit hohen Einkommen.

Auf diese Frage antwortet der Bundesfinanzminister: Auch Menschen mit geringen Einkommen würden durch Einmalzahlungen und temporäre Entlastungen wie dem Tankrabatt bessergestellt. Dies ist jedoch eine Mogelpackung, vor allem, weil die temporären Entlastungen eben nur für drei Monate gelten und dann die Menschen wieder die permanent höheren Kosten stemmen müssen.  
12.08.22 17:26 #163766 Die Eindämmung der kalten Steuerprogressi.
ist der erste sinnvolle Vorschlag der Ampelmännchen*innen.

Sollen bald alle AN Spitzenverdiener mit Spitzensteuersatz sein? Vom Handwerker zum Krankenpfleger?
Es ist ein sinnvoller Mechanismus, der Gehaltssteigerungen beim AN belässt, statt das Meiste ans Finanzamt zu schicken.
Es ist normal, dass Besserverdiener mehr Steuern zahlen, deshalb sparen sie damit auch mehr.

In anderen Ländern steht die Steueranpassung an die Inflation in der Verfassung  
12.08.22 18:58 #163767 Panik bei der ARD
Dass Patricia Schlesinger von ihren Intendantenkollegen so schnell fallen gelassen und zum Rücktritt gedrängt wurde, erklärt sich wohl aus der Tatsache, dass die Chefs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von der Sorge getrieben werden, dass aus der Causa Schlesinger eine Causa öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird. Denn das ist sie im Grunde, die Causa öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird nur bei Patricia Schlesinger besonders deutlich.
Tom Buhrow, Intendant des WDR und amtierender Vorsitzender der ARD nach Schlesingers Rücktritt, dürfte mit seinem laut FAZ „Grundgehalt von 413.000 Euro im Jahr“ seriöse Gründe dafür besitzen, vom RBB „jetzt (eine) lückenlose und transparente Aufklärung“ zu fordern. Nicht viel anders sieht die märchenhafte Vergütung bei den anderen Intendanten der ARD-Anstalten aus, deren Höhe ihres Jahresgehalts bei weitem die Höhe der Qualität des Programms, das sie verantworten, übersteigt.

So verdienen als Grundgehalt im Jahr laut FAZ SWR-Intendant Kai Gniffke 361.000 Euro, NDR-Chef Joachim Knuth 346.000, Katja Wildermuth vom BR 340.000, HR-Intendant Manfred Krupp 305.000, MDR-Intendantin Karola Wille 295.000, Radio-Bremen-Chefin Yvette Gerner 281.000 und der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Martin Grasmück, 245.000 Euro. Aber es sind nicht nur die Intendanten, die weit mehr bekommen, als sie verdienen. So berichtet die BILD, dass die Technik-Direktorin des BR, Birgit Spanner-Ulmer, sich nicht nur über ein Jahresgehalt von 266.000 Euro freuen kann, nicht nur über ihren Dienstwagen Audi A 7, nicht nur über einen Fahrer, sondern gleich über zwei Fahrer,...stellt ihr der BR auch noch einen Ford Mondeo Kombi zur Verfügung.
Angesichts dessen, dass die ARD ihren Kultur-, Bildungs- und Informationsauftrag nicht mehr erfüllt, Neutralität, ...nicht mehr wahrt und objektive Berichterstattung durch politischen Aktivismus ersetzt, klingt es wie Hohn, wenn Buhrow in billig-boulevardesker Melodramatik barmt: „Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der ARD leisten jeden Tag gute Arbeit für unsere Programme, und das darf nicht überschattet werden von diesen Vorwürfen, auch wenn sie sehr massiv sind. Gleichzeitig müssen wir jetzt auch den Blick nach vorne richten.“
Buhrow und Co. erwirtschaften nichts, sie verwirtschaften bloß, schließlich werden sie von den Bürgern finanziert. Und man wird sie auch nicht los, wenn sie sich als unfähig erweisen.
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/...rr-unreformierbar/

Schluss mit den Zwangsgebühren !
Das Schlaraffenland öffentlich-rechtlicher Rundfunk, in dem ein Intendant mehr als der Bundespräsident oder der Bundeskanzler der Bundesrepublik verdienen kann, muss beendet werden  
12.08.22 19:06 #163768 Ist die grüne Energiewende am Ende?
https://www.tichyseinblick.de/interviews/antonio-turiel-energie/
Antonio Turiel, Forscher am Institut für Meereswissenschaften in Barcelona und Mitglied des spanischen nationalen Forschungsrats (CSIC),im Interview
"Der Bau von Windkraftanlagen ist aufgrund steigender Rohstoffpreise immer weniger attraktiv. Diese Räder sind wirtschaftlich, energetisch und materiell nicht tragbar. Außerdem gibt es Probleme, diese neuen Parks in ein wie in Deutschland der Fall bereits überlastetes Stromnetz zu integrieren. Wir sollten anfangen, über ein anderes Übergangsmodell zu sprechen. Der Konsum muss sinken, da geht nichts dran vorbei. Haben Sie schon von nicht-elektrischen erneuerbaren Energiesystemen gehört? Es wird nur sehr wenig darüber gesprochen, aber sie waren die dominierenden Systeme zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wir müssen sie wieder ausgraben und mit der aktuellen Technologie aktualisieren.

Was ist mit grünem Wasserstoff? Ist er die Lösung, um fossilen Kraftstoff zu ersetzen?

Heute gibt es 1,4 Milliarden Brennstoff-Autos auf der Erde. Diese mit Elektroautos zu ersetzen, wird nicht möglich sein. Dafür gibt es nicht genug Materialien, wie Professor Alicia Valero, Leiterin der Gruppe für industrielle Ökologie an der Universität Zaragoza, zeigt. Es wird auch nie ein grünes Wasserstoffauto geben. Die auf den Verkehr angewendete grüne Wasserstofftechnologie erfordert genauso viele oder mehr Materialien als das Elektroauto. Zudem kommt es zu enormen Energieverlusten bei der Umwandlung von grünem Strom in Wasserstoff. Der jüngste Bericht der Gruppe III des IPCC (Weltklimarat), der im AR6 enthalten ist und im vergangenen April veröffentlicht wurde, besagt, dass die Wasserstofftechnologie nicht reif für eine massive Umsetzung ist. Das Auto im großen Stil hat keine Zukunft mehr. So einfach ist das. Seien wir ehrlich. Es muss geteilt oder gemietet werden, und nur die ganz Reichen werden ein Auto besitzen.

das wird die  Grünen sicher freuen !  
12.08.22 19:14 #163769 Ralf Schuler hat gekündigt bei Bild
Ich bin nicht bereit, für eine politische Bewegung und unter ihrer Flagge zu arbeiten“
Mit Ralf Schuler verlässt einer der renommiertesten Politikjournalisten des Landes die „Bild“. Als Leiter der Parlamentsredaktion stand er zuletzt wie kein zweiter für die politische Berichterstattung des Boulevardblattes. In einem Brief an Springer-Chef Mathias Döpfner und „Bild“-Chefredakteur Johannes Boie, der Cicero exklusiv vorliegt und dessen Echtheit Schuler auf Nachfrage bestätigt, findet der Journalist klare, aber auch nachdenkliche Worte. Schuler kritisiert einen zu unkritischen Umgang des Konzerns mit der LGBTQ-Bewegung und eine Richtungsentscheidung der Führungsetage, sich auf die Seite der Queer-Aktivisten zu schlagen.
Wer beim Springer-Verlag anheuert, unterschreibt nicht nur einen Arbeitsvertrag. Er gibt auch ein Bekenntnis ab. Als einziger unabhängiger Verlag des Landes besitzt Springer eine Art Unternehmensverfassung, Essentials genannt.
gelten in aktualisierter Version bis heute.....
https://www.cicero.de/kultur/...d-axel-springer-lgbtq-transaktivismus


 
12.08.22 19:18 #163770 Sommerpressekonferenz des Kanzlers
https://www.cicero.de/innenpolitik/...enz-cum-ex-ukraine-gasknappheit
In der  Sommerpressekonferenz blieb Bundeskanzler Olaf Scholz seiner Gewohnheit treu, auf kritische Fragen keine klaren Antworten zu geben. Was seine Verwicklung in den Cum-Ex-Skandal betrifft, gibt er sich so arg- wie ahnungslos. Und wenn es um die drohende Gasknappheit im kommenden Herbst und Winter geht, beteuert er Zuversicht - ohne zu erklären, worauf sich diese gründet.
So spielte Olaf Scholz an diesem Donnerstag bei seinem ersten Auftritt als Kanzler vor der Bundespressekonferenz sein ganzes Können in der Disziplin aus, keine Miene zu verziehen und möglichst vage zu bleiben. Bei der „Sommerpressekonferenz“ ging es ihm erkennbar darum, den Eindruck zu vermitteln: Ja, die Krise ist da – aber die Regierung hat alles im Griff. Kein Grund zur Besorgnis also. Statt des „Wir schaffen das“ seiner Vorgängerin setzt er die Formulierung „You never walk alone“ in die Welt.
Mit anderen Worten: Wenn wir alle zusammenhalten und uns „unterhaken“, kommt die deutsche Bevölkerung halbwegs sicher durch diese schwierigen Zeiten. Solidarität statt „Blut, Schweiß und Tränen“ gewissermaßen. Und immer ein bisschen Zuversicht.....  
12.08.22 19:19 #163771 ÖR
Seit nun die neue Regierung in D am Drücker ist, da habe ich den Eindruck, von Aussen, die ÖR Fernsehsender sind doch etwas kritischer geworden im Umgang mit der Regierung und deren Vertretern, Parteien und Politiker. Unter Merkel war das doch stärker ausgeprägt, die Regierungspolitik, die ständig verteidigt und verkauft wurde. Merkel war wie tabu. Auch in Talksendungen. Wer Merkel kritisierte, war ein potentieller „Nazi“. So wurde sie ja auch von den Grünen kaum kritisiert, obwohl die in der Opposition waren. Aber auch in den Medien allgemein. Viele Probleme sind nun aber auch Erbschaften aus der Ära Merkel. Wenn eine Regierung und Kanzlerin kaum mehr kritisiert wird…..dann wurstelt sie eben, was das Zeugs hält.

Jetzt wird auch Lauterbach doch auch mal kritisch hinterfragt oder andere Minister und auch der Kanzler. Der jetzige Skandal ist daher doch auch vielleicht in dem Zusammenhang zu sehen. Da  sich vielleicht eine „DDR“ -Mentalität eingerichtet hat. Merkel war schon klar DDR, das kann man doch nicht einfach leugnen. Sich völlig neu erfinden. Weshalb das in der BRD mitgetragen wurde so viele Jahre, und auch so getan wurde, als wäre es nicht so, ich konnt das nie verstehen.

In der Schweiz sind die ÖR noch teurer übrigens für den Gebührenzahler, als in D. Sie überstanden aber eine Abstimmung kürzlich, allerdings nun mit Kürzungen verbunden, auch mit einer Gebührensenkung. Sie machen Sendungen in vier Sprachen für ein relativ kleines Publikum, da auch vieles in Dialekten wohl kaum über die Landesgrenzen hinaus konsumiert wird. Auch zu den anstehenden Abstimmungen wird jeweils berichtet und diskutiert. Wen interessiert das ausserhalb der Schweiz?

Wobei die deutschen Sender auch in der Schweiz und in Österreich gesehen werden, was meines Wissens auch vergütet wird. In der Schweiz leben ja auch viele Deutsche, Franzosen, Italiener, Östereicher  usw. und Schweizer mit Herkunft aus anderen Ländern, für die die Dialekte zu anstrengend sind.
Aber auch ich schaue ab und zu, zB die deutschen Nachrichten und viel viel seltener mal die Französischen. Das ist mir zu anstrengend wegen der Sprache. Noch anstrengender die Österreichischen Sender für mich. Und noch anstrengender all die privaten. Auch wegen der vielen Werbung. So war ich auch klar gegen die Abschaffung hier der ÖR.  
12.08.22 19:24 #163772 Gerhard Schröder verklagt d.Bundestag u.h.
https://www.berliner-zeitung.de/...stag-und-hat-recht-damit-li.255947
"In der Politik gab es am Freitag sofort Reaktionen, die meisten gingen in die Richtung, dass er nun jeden Anstand verloren habe. Doch so absurd es klingen mag, den Steuerzahlern erweist Schröder mit seiner Klage einen Dienst.

Sollte es wirklich zu einer Verhandlung in der Sache kommen, könnte man vielleicht endlich mit einer höchst problematischen Versorgungsroutine aufräumen, die nicht nur den SPD-Altkanzler betrifft. Denn die Bundesrepublik zahlt für eine ganze Reihe von ehemaligen Spitzenpolitikern Büros und Mitarbeiter, ohne so recht zu wissen, warum eigentlich. Der Steuerzahler kommt derzeit für eine Altkanzlerin, drei ehemalige Bundespräsidenten und vier frühere Bundestagspräsidenten auf. Das geht in die Millionen. Jährlich! Angela Merkel etwa beschäftigt immer noch neun Mitarbeiter, darunter allein zwei Fahrer.
Eine gesetzliche Grundlage gibt es dafür nicht – weder für die Ausgaben noch dafür, welche Dienste die Pensionäre für das Land erbringen. Die Entscheidung über das Geld trifft der mächtige Haushaltsausschuss des Bundestages.
Der Bundesrechnungshof hatte die Versorgungspraxis schon mehrfach kritisiert, allerdings ohne Erfolg. Gerhard Schröders Fall könnte nun wieder ein Licht darauf werfen. Seine Kritik am Vorgehen des Bundestagsausschusses ist aber auch in seiner eigenen Sache verständlich. Natürlich ist es unsäglich, dass er sich nicht von seinem Männerfreund Putin distanziert. Justiziabel ist es aber nicht.  Daher hat der Ausschuss ja auch ein Hilfsargument bemüht, um ihm seine Privilegien zu streichen.
 
12.08.22 19:36 #163773 Natürlich ist es unsäglich
Quatsch! Diplomatie funktioniert doch nur auf Messers Schneide UND auf Augenhöhe.
Justitiabel ist freilich der Entzug seiner Sonderrechte.
Das wir teuer & peinlich für so etwas wie "Bundestag".  
12.08.22 20:22 #163774 Schluss mit den Zwangsgebühren !
Dieser bizarre Fetisch passt sehr gut zu den periodischen Aufstandsbekundungen aus den rechten Echokammern, weil es bei beidem nur um die Symbolebene geht und ausgenommen ein paar echte Verrückte niemand ernsthaft daran denkt den praktischen Gehorsam aufzukündigen, insbesondere nicht bei allen anderen 'Zwangsgebühren' die dann aber Lohnsteuer oder Mehrwertssteuer heissen. Weiss der Teufel weshalb der Staat eine seiner Steuern unter dem Namen 'Gebühren' unbedingt der Form nach ausgliedern wollte. Wenn er schlau ist macht er es so wie andere Staaten auch und betreibt seinen Funk aus dem allgemeinen Haushalt, neben Schulen, Autobahnen, Kasernen dann eben auch Rundfunkanstalten.  Dann ist auch endlich Schluss mit den Zwangsgebühren.  
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12.08.22 21:35 #163775 Fill
Das ist doch mal ein konkreter Vorschlag, die eben so selten sind auf ariva. Doch die allgemeinen Steuern müssen schon so vieles bezahlen. Und sind in D schon recht hoch. Die kann man nicht immer höher schrauben. Schon gar nicht in einer wirtschaftlichen Krise.
Die ÖR müssen sparen. Wenn sie überleben wollen. Massiv. Wenn sie das nicht begreifen, dann werden sie sich selber schaden.
Zerstören….  
12.08.22 21:41 #163776 Selektivdemenz
Cum-Ex-Affäre

Im Chat sprach Steuerbeamtin von „teuflischem Plan“

Und dann wären da die Chatverläufe der für den Warburg-Fall zuständigen Steuerbeamtin. Die Chats datieren zurück auf den Tag der Entscheidung, der Bank die Steuerforderung zu erlassen. Wie es Olearius und Warburg von Scholz wollten. Darin schrieb die Beamtin: „Mein teuflischer Plan ist aufgegangen.“ Unterstützt worden sei sie von ihrer Vorgesetzten.

Die Geschichte zu den Chatverläufen der Beamtin lesen Sie hier.

Die Frage lautet: Wusste Scholz Bescheid? Wusste Tschentscher Bescheid? Initiierte einer der beiden den ganzen Vorgang sogar? Der „Spiegel“ beruft sich auf Strafverteidiger Gerhard Strate. Der ist überzeugt, dass die Beamtin nicht eigenständig gehandelt hat. Dazu sei die Summe von 47 Millionen Euro schlicht zu groß. Sein Fazit: Sie kann den „teuflischen Plan“ nur „mit Wissen von Tschentscher“ umgesetzt haben können.

https://m.focus.de/politik/deutschland/scholz_id_134456766.html

Was ein Pack!

 
12.08.22 23:00 #163777 Die ÖR müssen sparen. Wenn sie überlebe.
Die ÖR müssen erstens ein Programm bringen, das ihren Auftrag erfüllt und zweitens in die Welt von heute passt. Im saldo reproduzieren sie bislang die Welterzählungen des letzten Jahrhunderts, wobei die wachsenden Budgets investiert werden, um immer mehr dieser Erzählungen zu reproduzieren und auf immer mehr 'Spartensender' zu verteilen. Dazu gehört auch das Bild von ihrem Klienten, nämlich den idiotisch-unmündigen Kleinbürger, der einerseits der vermeintlich einzigen Informationsquelle seines Lebens dankbar-andächtig beiwohnt, den man aber andererseits auch nicht intellektuell überfordern oder verstören dürfe. Für die Jugend dann noch ZZ-Top, Freddy Mercury und ein der Form nach locker-postmodernes Design.  
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13.08.22 00:51 #163778 Turbinen-Scholz
Unabhängig davon, ob die Turbine tatsächlich benötigt wird oder nicht, um zuverlässig mehr Gas zu liefern zu können, bleibt festzuhalten, dass die Bundesregierung durch ihre Handlungsweise, die man bestenfalls als russophob bezeichnen kann, alles getan hat, um den Anspruch zu verwirken, aus Moskau bevorzugt "bedient" zu werden.

Da wir durch die Lieferung schwerer Waffen und die massive Unterstützung der Ukraine de facto zur Kriegspartei geworden sind (die Grünen wollen Russland zudem "ruiniert" sehen) und zusätzlich die Sanktionen zur Bestrafung Putins(!) weiter forcieren (obwohl sie dem nicht zu schaden scheinen, unser Land aber wohl in den Ruin treiben werden), wirkt es nachgerade albern, die Karte zu spielen, Moskau sei nicht vertragskonform und benutze Gasverknappung als politische Waffe (medial als "Erpressung" mit höchster Empörung verbreitet). Das ist einfach nur deutsches Balla-Balla.

Als Präsident Biden für Scholz verkündete, dass die neue Nordstream Pipeline nicht ans Netzt gehen werde, hätte jedem klar sein müssen, wer die Fäden zieht und wessen Anweisungen zu befolgen sind. Insbesondere die Chefdiplomatin und der Wirtschaftsminister beherrschen den Kotau perfekt, in der SPD hört man gelegentlich das Murren einer kleinen Minderheit.

Wer Russland reich und Deutschland und Europa ruinieren will, muss mit dem Sanktionszirkus einfach nur weitermachen. Und wer NATOstan de-militarisieren will, muss nur weiter Waffen an die Ukraine liefern, die entweder im Oligarchen-Sumpf verschwinden oder von den Russen vernichtet werden.

Ich muss Putin und Russland nicht lieben um zu verstehen dass ich von meiner Regierung und den Amerikanern/Nato belogen werde.

Vermutlich werde ich nicht alt genug um eines Tages die Wahrheit nachlesen zu können.
 
13.08.22 01:47 #163779 Der Herr Honecker glaubte das damals auc.
 

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13.08.22 07:52 #163780 dass es in diesem Land zu Unruhen komm.
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Jedenfalls nicht wegen einer angebotsinduzierten moderaten Inflation. Und auch nicht weil Offizielle Unruhen aus was weiss ich für Gründen herbeischreien. In der Türkei kommt die Inflation auf das x-fache, auch da gibt es keine echten Unruhen. Es sei denn, man bezeichnet sowas wie die Querdenker-Aufläufe als Unruhen, was aber eigentlich nur zeigt wie verwöhnt man mittlerweile geworden ist. Die Gasknappheit in Form hoher Gaspreise würde ich zudem als temporäre Erscheinung einordnen, die haben wir heute weil man sich in Erwartung kommender Knappheit eindeckt und damit eine sich selbst erfüllende Prophezeiung losgetreten hat. Wenn noch eine rezessive Tendenz oben drauf kommt, sollten 'überraschend' sinkenden Preisen in Herbst / Winter eigentlich nichts mehr im Wege stehen.  
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13.08.22 08:42 #163781 Unruhen gab und gibt es nur an
den Flughäfen weil viele ohne Rücksicht auf die Kosten in den Urlaub fliegen wollen. Unruhig wird es auch in manchen Gaststädten wegen fehlendem Bedienungspersonal.

Im Laufe des Jahres 2023 wird die sogenannte Energiekrise weitgehend bewältigt sein. Dann werden die alternativen Lieferwege abseits von Russland voll funktionsfähig werden. Die kommende Energiepreisbelastung wird in manchen Branchen, deren Artikel manche Konsumenten als nicht lebenswichtig erachten, eine Rezession auslösen. Berücksichtigen muss man allerdings dass die Deutschen den Urlaub als sehr wichtig erachten. Zu erhöhten Arbeitslosenzahlen wird es aber nicht kommen da es vorne und hinten an Arbeitskräften fehlt und das nicht nur bei uns. Immer mehr Baby-Boomer verabschieden sich vom Arbeitsmarkt, viele die es können sogar frühzeitig. Der Nachwuchs ist mit ewigen Studium und der Selbstverwirklichung beschäftigt. In vielen Dienstleitungsbereichen wird man also die Arbeitsbedingungen und die Löhne erheblich verbessern müssen. Die Inflation wird sich also weg von der Energie hin zu Dienstleistungen verschieben was letztendlich eine erheblich strukturelle Verbesserung darstellt.    
13.08.22 09:48 #163782 Reihe Vulgär-Neuropsychologie
heute: Was passiert beim Kaufen im Gehirn?

Zunächst sehen wir ein Produkt. Wenn uns das gefällt, wir also eine grundsätzliche Bereitschaft haben zum Kauf, dann sind im Gehirn die Areale aktiv, die auch dann aktiv werden, wenn ich mich wohlfühle. Wenn ich dann den Preis sehe, werden im Gehirn Areale aktiviert, die auch für das Schmerzempfinden mit zuständig sind. Wenn nun die negativen Gefühle stärker sind, wenn also der Preisschmerz stärker ist als meine Zuneigung zum Produkt, dann bleibt das Entscheidungszentrum deaktiviert. Ich kaufe also nicht.

https://taz.de/Inflation-und-Preise/!5872628/
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13.08.22 10:20 #163783 Vulgär-Neuropsychologie*
* Der freie Wille sei eine Suggestion des Subkortex, der allerlei dort ankommende Impulse in eine Entscheidungsform warum auch immer überführe. Das Bewusstsein vollziehe mit dieser Form nach, was an Entscheidung bereits faktisch aus der Konkurrenz von Einzelimpulsen hervorgegangen ist. Der aktuell stärkste Impuls setze sich durch und definiere damit den aktuellen Willensinhalt. Andere Kritierien gebe es nicht.  
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13.08.22 10:50 #163784 Ukraine
downgraded to default by S&P.

Ein hoffnungsvoller EU Beitrittskandidat, evtl. noch vor dem Endsieg. Volodimir und VdL wären ein echtes dream team ✌️

Die EU Pleitekandidaten hätten dann mit dem Pleiteprimus Volodimir einen Klassensprecher mit Erfahrung. Wir gehen güldenen Zeiten entgegen...😊  
13.08.22 10:57 #163785 Und
Der Corona Warn(d)äpp ist endlich wieder allgegenwärtig und schwurbelt von 3 Monaten Wirkung bei seiner Plörre. Au weia. Aus dem Geimpft oder gestorben soll ein Dauerimpfabo werden. Die Leute tun einfach nicht sterben, oft sind sie krank und keiner merkt es. Schlimm.

Mimimi... 💤  
13.08.22 11:17 #163786 Achtung Ansteckungsgefahr
Nicht nur wegen der Hitzewelle herrscht in Großbritannien Alarmstufe Rot: Angesichts einer historischen Inflationsrate, weiter steigenden Energiepreisen und einer sich abzeichnenden Rezession befürchten die Briten zunehmende Proteste.

Großbritannien befindet sich in einer wirtschaftlichen Rezession. Schon früher im August gab die Bank of England bekannt, dass sie die Zinssätze auf 1,75 Prozent erhöht hat, den höchsten Stand seit 2008. Gleichzeitig ist die Wirtschaft im zweiten Quartal leicht geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im Vergleich zum ersten Quartal um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt Office for National Statistics (ONS) am Freitag in London mitteilte. Im Juni nahm die Wirtschaftsleistung des Landes im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent ab.

Belastet wurde die Konjunktur im zweiten Quartal laut dem ONS besonders vom Dienstleistungssektor, der um 0,4 Prozent schrumpfte. Hier schlugen geringere Aktivitäten im Bereich Gesundheit und Sozialarbeit zu Buche, was wiederum nachlassende Aktivitäten im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus widerspiegele.

Finanzminister Nadhim Zahawi wertete die Konjunkturdaten dennoch als Zeichen dafür, wie widerstandsfähig die britische Wirtschaft sei, da Ökonomen für das zweite Quartal ein stärkeres Minus von 0,3 Prozent prognostiziert hatten.

Um Ausgaben besser zu kontrollieren: Briten setzten wieder auf Bargeld
Um Ausgaben besser zu kontrollieren: Briten setzten wieder auf Bargeld
Die Bank of England hingegen sieht eine Rezession ab Ende des Jahres bevorstehen, die das gesamte Jahr 2023 anhalten könnte. Sie hatte die Zinsen jüngst auf 1,75 Prozent angehoben, den höchsten Satz seit 1995. Die Teuerungsrate im alten Empire liegt aktuell mit 9,4 Prozent bereits auf einem 40-Jahres-Hoch.

Experten gehen davon aus, dass dies aber noch längst nicht das Ende der Fahnenstange bedeutet, sondern weitaus Schlimmeres bevorsteht. So könnten die Energiekosten infolge der absehbaren Preisanpassungen britischer Energieversorger zum Ende des Jahres auf über 13 Prozent ansteigen, wie die Tagesschau den Ökonomen Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zitiert. Laut nach den Marktforschern von Cornwall Insight könnte sich die Energierechnung eines britischen Durchschnittshaushalts zum Anfang nächsten Jahres verdoppeln und auf mehr als 7.000 Euro steigen. Über 40 Prozent der Briten befürchten soziale Unruhen im weiteren Verlauf des Jahres, nicht wenige sehen einen Zahlungsboykott der Energieversorger als Option.  
13.08.22 11:21 #163787 wie naiv muss man sein
um zu glauben das jährliche Energie kosten von 7000 Euro nicht zu Massenprotesten führen.
Parallelen zu Honecker mit Sicherheit gegeben.  
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