OMV - klarer Übernahmekandidat

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neuester Beitrag:  13.01.07 15:06
eröffnet am: 12.11.05 14:08 von: xpfuture Anzahl Beiträge: 62
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12.11.05 14:08 #1 OMV - klarer Übernahmekandidat
Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an Petrom durch die OMV im Jahr 2004 entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von über 1,4 Mrd boe. OMV verfügt nunmehr über 2.457 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%.

Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 17 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich 43 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV besitzt integrierte Chemie- und Petrochemiebetriebe und ist nun zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Durch signifikanter Ölfunde der OMV im Jemen sowie in Libyen unterstreicht das Unternehmen seine Klasse.

Die Vorgelegten Halbjahreszahlen sind auch sehr solide: Der Gewinns konnte um 148 Prozent auf 693 Millionen Euro gesteigert werden. Beim Umsatzes konnte gab man einen Anstieg um 62 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr bekannt.

Es wird zwar etwas dauern bis der österreichischen Staat, der noch zu 31,5 Prozent beteiligt ist, seine Anteile abgeben wird (gutes Beispiel die Voest oder TA), allerdings steht dann einer Übernahme nichts mehr im Wege (auch erste Übernahmegerüchte werden hier den Kurs beflügeln). Großkonzerne wie Exxon oder Shell werden sich um ein solches Unternehmen reißen.

xpfuture  

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36 Postings ausgeblendet.
20.11.06 23:11 #38 Mein Öl Wert......
ist BP, hat von allen Öl-Werten am meisten Kurs-nachholbedarf, Dividendenrendite beträgt 3,8% wird alle drei Monate Steuerfrei ausgezahlt.
Habe gelesen das die Russen (Gazprom), interesse an einer Beteidigung an BP haben, auch von einer Überkreuzbeteidigung BP&Royal-Dutch-Shell munkelt der Markt.  

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23.11.06 17:40 #39 alles Werte,
welche auch ich auf meiner Watchlist habe. Warte nur noch auf eine günstige Gelegenheit um einzusteigen.

good trade
Hobbybroker  
24.11.06 13:52 #40 Eingestiegen
Hey Leute
Hab die Schwäche von heute morgen genutzt und mir OMV gekauft. Bin ähnlich optimistisch wie az. Technisch gesehen haben wir die Bottom-Line erreicht, die Erholung ist eine Frage der Zeit...
Cheers, Fonti  

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24.11.06 16:25 #41 Oh je - fonti!
Das war sehr mutig.
Ich bin aus meinen KO's erst mal ausgestiegen um abzuwarten, wo die Bodenbildung stattfinden wird.
OMV hat den mittelfristigen Aufwärtstrend ganz klar nach unten verlassen und könnte jetzt ohne weiteres bis in den Bereich bei 37/38 € fallen.
Wenn Du die Aktie hast, kannst Du's aussitzen, denn fundamental stimmt die Story weiterhin.

Viel Glück - az

 

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25.11.06 23:37 #42 Augen zu...
... und durch. Merci az für den Hinweis. Werde meine Performance-Ansprüche entsprechend gering halten, denn ich bin in einem kurzatmigen Call investiert.
Grüsse, fonti  

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29.11.06 12:59 #43 Wann ist OMV reif für eine Übernahme
Hey Leute
Im Energiesektort tut sich derzeit gewaltiges. Und nun haben auch Rosneft und Gazprom eine Kooperation geformt, um unter anderem im Ausland "zukunftsträchtige Projekte" realisieren zu können. Was könnte das heissen. Ist OMV nun endlich reif für eine Übernahme?
Grüsse, Fonti  

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29.11.06 17:56 #44 Staatsanteil
von OMV beträgt über 30%. Ich kann mir deswegen schon keine Übernahme der OMV vorstellen.
Da aber der Ölpreis wieder ansteigt,habe ich heute zu 41,12 gekauft.
Gruß Fungi  

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29.11.06 18:02 #45 Staatsanteil an Großinvestor?
Der hohe Staatsanteil bei OMV (aber auch bei VERBUND) kann ja auch mal ganz plötzlich an einen/mehrere Großinvestoren gehen. Bisher ist der Haushalt in Österreich noch ok, aber auch dort kann es mal zu Begehrlichkeiten der Regierungsparteien kommen und dann ist den Politikern ja nichts heilig!  

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29.11.06 18:08 #46 Falsche Regierung!!
Da hätten die Schwarzen die Wahl gewinnen müssen,dann wäre ein Verkauf der OMV vieleicht möglich gewesen.
Die OMV ist doch ein kleines Heiligtum in Österreich,dass sicher nicht zur Gänze privatisiert wird,darauf kannst Du sogar eine Wette abschließen.
Gruß  

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29.11.06 18:15 #47 @ Fungi 08
Die ÖIAG und IPIC aus Abu Dhabi besitzen 49, irgenwas % der OMV. Die zwei arbeiten eng zusammen. Klar ist, dass es mit einer schwarzen Regierung schneller zu einem Verkauf bis zur Sperrminorität gekommen wäre. Mit einer höchstwahrscheinlichen rot-schwarzen Großkoalition wird das zwar auch kommen, aber nun dauert es eben ein wenig länger.

Schöne Grüße aus Linz (das liegt in Oberösterreich, falls es jmd. nicht kennt!)  
29.11.06 19:53 #48 @safeharbour
Was versteht ihr in Linz unter "ein wenig länger". Ich will nicht Monate auf meinen Gewinn warten ;-)
Grüsse, Fonti  

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29.11.06 20:06 #49 Ein paar Jährchen muß man da wohl
noch drauf warten - zumindest solange der Staat noch im Spiel ist. Das aber weiter privatisiert wird, kann man gut an den vorangegangenen Beispielen wir der TA oder der Voest erkennen.

xpfuture  

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29.11.06 20:20 #50 @ fonti
Ob Übernahme-Kandidat oder nicht,spielt im Momment keine Rolle.
Entscheidend ist der Anstieg des Ölpreis.
Gruß  

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29.11.06 20:34 #51 OMV
Nun, ich glaub nicht, dass es eine Frage von Monaten ist, eher von 1-3 Jahre. Dann, wenn sich die neue Regierung eingearbeitet hat und dieses heikle Thema angreifen kann. Wie ihr ja wisst, muss man die roten erst von diesem Schritt mit guten Argumenten wie Voest, TA oder aber auch Verbund überzeugen.

Von dem abgesehen ist die OMV neben der Ersten Bank das Schlachtschiff des ATX. Im Mai musste es jedoch mehr Federn lassen als die anderen ATX-Werte. Begründet ist das natürlich durch den kleinen Einbruch des Öl-Preises. Falls der Winter nun endlich kommt (so wie in den USA dieses Wochenende) und der Öl-Preis wieder anzieht, dann sind gut und gerne 20 % bei der Jahresendrally drinnen.

Schöne Grüße  
30.11.06 17:44 #52 OMV erwirbt Explorationslizenz in Ägypten
hat jemand von euch eine Ahnung wie die neue Eplorationslizenz zu bewerten ist?
Ich stecke zu wenig in der Materie um mir selbst ein Bild machen zu können.

mich schon im Voraus schon mal bedanke
Gruß
Hobby  
30.11.06 17:55 #53 Derzeit kann man das noch sehr schwer sagen
Es wird sich zeigen, ob das Gebiet Potenzial hat.

Wenn man das wüsste, hätte man den Stein der Weisen gefunden.

Solche Lizenzkäufe bergen immer ein gewisss Risiko. Aber die OMV hat da meiner Meinung nach ein recht gutes Händchen. Die Zukunft wird die Antwort geben.

xpfuture  

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30.11.06 18:10 #54 Danke für die prompte Antwort! o. T.
 
06.12.06 17:02 #55 Der Petrom Kauf rächt sich langsam -
Zur Zeit eher kein Kauf die OMV :(

OMV verteidigt Petrom-Kauf (www.orf.at)

OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer hat heute den Kaufprozess für die seinerzeit für 1,5 Mrd. Euro zu 51 Prozent erworbene rumänische Petrom verteidigt und die Wichtigkeit der OMV für den Energiesektor Rumäniens unterstrichen.

"Wir hatten das beste Angebot gelegt, der Vertrag entspricht komplett internationalen Branchen-Usancen, und wir sind, glaube ich, auch wirklich der beste Partner für Petrom."

Erst mit der Privatisierung sei Petrom als mittlerweile größter Steuerzahler des Landes profitabel geworden. Eine starke Petrom sei ein Vorteil für die rumänische Energieversorgung. Bis 2010 wolle man drei Mrd. Euro in die Petrom investieren. Viele derzeit in Rumänien umlaufende Gerüchte zur Privatisierung entsprächen nicht den Tatsachen, so Ruttenstorfer.

Risiko Rufschädigung
Als Opfer einer politischen Intrige fühle sich die OMV nicht, meinte Ruttenstorfer, doch werde die öffentliche Debatte in Rumänien doch politisch geführt, nicht von der Regierung, aber von der Opposition und von anderen Interessengruppen.

Größtes Risiko für die OMV sei dabei eine "Rufschädigung", die "wirklich weh" tue. Der OMV-Chef stellte auch klar in Abrede, dass im Zusammenhang mit dem Petrom-Einstieg Schmiergeld direkt oder auch verdeckt, etwa über Consulting-Verträge, geflossen sein könnte: "Es sind keine Schmiergelder geflossen - und wir wurden auch nicht danach gefragt."

Langsame Preisanpassung
Zur Frage der Anpassung der rumänischen Erdgaspreise an das höhere Importpreis-Niveau stellte sich der OMV-Chef hinter die Erklärung der Bukarester Regierung, das in einem zwei- bis dreijährigen Prozess vorzunehmen: "Wir haben volles Verständnis, dass Rumänien das nicht über Nacht tun kann."  

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13.12.06 16:48 #56 ich vermute als (einen) grund für die zähe ...
... kursentwicklung, dass sinnvollerweise viele, die die ömv heuer relativ teuer gekauft haben (also von 45 aufwärts), ihre papiere wieder auf den markt warfen und werfen, um die verluste steuerlich abzusetzen (würd ich auch tun, wenn ich im plus wäre und zu hohen preisen gekauft hätte).

da die ömv fundamental aber ganz gut dasteht (kgv von 8, gewinne noch und nöcher), sollte im nächsten jahr ein run auf die ömv einsetzen...

we will see. meine calls haben noch lange zeit...  

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28.12.06 22:24 #57 OMV - Gelingt der Ausbruch?
Rücksetzer werden hier gekauft, kommt sie dürber prozyklisch rein!


ariva.de

greetz nuessa

 

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Angehängte Grafik:
OMV_1.png (verkleinert auf 63%) vergrößern
OMV_1.png
30.12.06 20:20 #58 Kontinentaleuropäischegasmarktentwicklungsprogn.
schöne Überschrift oder ??? bin ich ganz stolz drauf
den Artikel habe ich bei VWD gefunden
http://www.vwd.de/vwd/...ert=branchenenergie&newsid=26815985&offset=0

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Energie
OMV: Erdgasbedarf wächst um 29% bis 2011

29.12.2006, 15:42:11

WIEN (Dow Jones)--Der österreichische Energie-Konzern OMV erwartet für seinen Kernmarkt, den Donaukorridor, ein Wachstum des Erdgasbedarfs bis 2011 von 29%. "Erdgas ist der mit Abstand am stärksten wachsende Primärenergiemarkt in Europa", sagte der Vorstandsvorsitzende der OMV, Wolfgang Ruttensdorfer, in Wien. Derzeit würden im Donaukorridor, der von Deutschland im Nordwesten bis in die Türkei im Südosten sowie bis nach Italien und Griechenland im Süden reicht, 181 Mrd cbm Erdgas verbraucht.

Bis 2011 werde diese Menge auf 233 Mrd cbm zunehmen, sagte Ruttensdorfer. Die größten Steigerungen des Erdgasbedarfs erwartet er für die Türkei mit durchschnittlich 10% im Jahr bzw. auf 42 Mrd von 27,4 Mrd cbm, für Italien auf 93 Mrd von 69,3 Mrd cbm und für Deutschland auf 99,5 Mrd von 90,5 Mrd cbm.

Gleichzeitig sagte Ruttensdorfer bei der Deckung des Gasbedarfs für Gesamteuropa in den nächsten 25 Jahren eine Scherenbewegung voraus: Die eigene Erdgasproduktion werde sich auf 117 Mrd von derzeit 268 Mrd cbm mehr als halbieren, während sich der europäische Verbrauch auf 780 Mrd von 447 Mrd cbm im Jahr 2030 fast verdoppeln werde.

Die zwischen Eigenproduktion und Bedarf klaffende Lücke von knapp 340 Mrd cbm im Jahr werde nur durch Diversifizierung der Erdgasimportquellen und neue langfristige Lieferverträge zu decken sein. Neben verstärkten Gasimporten aus Norwegen, Russland und Algerien müssten neue Gaslieferanten in anderen Erdregionen wie Aserbaidschan, Ägypten, Kasachstan oder Turkmenistan für Europa erschlossen werden. Ruttensdorfer sagte, dass die OMV mit diesen Ländern bereits Gespräche über künftige Erdgasbezüge führe.

Der neue Chef der OMV-Gas-Gruppe, Werner Auli, schätzt die Erdgaslagerstätten in der so genannten Kaspisee-Region und im Mittleren Osten mit rund 83,14 Bill cbm für beinahe doppelt so hoch wie jene in Russland mit 47,82 Bill cbm; dahinter rangierten Nordafrika mit 4,85 Bill und die Nordsee mit 3 Bill cbm.

Durch die Nabucco-Gaspipeline, über deren Errichtung die fünf Anrainerländer im kommenden Jahr endgültig entscheiden werden, sowie durch das OMV-Projekt Adria LNG (Liquefied Natural Gas) sollen die zusätzlichen Erdgasmengen nach Europa gebracht werden.

Die OMV-Vision für eine integrierte LNG-Transportkette sieht Lieferstaaten wie Abu Dhabi, Iran, Qatar, Ägypten, Libyen und Algerien vor. Hinzu kommen LNG-Anlande-Häfen in Kroatien bei der Mittelmeerinsel Krk für die Versorgung von Süd und Mitteleuropa sowie in Rotterdam für die Versorgung von Westeuropa. Die Kapazität von Adria LNG soll zwischen 10 Mrd und 15 Mrd cbm im Jahr liegen. das zu errichtende LNG-System wird rund 1 Mrd EUR kosten.

2006 ist die Machbarkeitsstudie fortgeführt worden, und ein Alliance Agreement zwischen der Adria LNG und der E.ON Ruhrgas unterzeichnet worden. Ein Memorandum of Understanding mit allen Partnern sowie der kroatischen Regierung steht kurz vor dem Abschluss.

Für die Nabucco, die als "Sammelpipeline" von 2011 an 30 Mrd bis 31 Mrd cbm Erdgas im Jahr über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis nach Baumgarten in Niederösterreich transportieren soll, werden zur Zeit ein sechster bzw. siebenter Partner als potenzielle Shipper gesucht. "Wir sind dazu in Gesprächen mit großen EU-Energiekonzernen, jedoch nicht mit der Gazprom und nicht mit dem Iran", präzisierte OMV-Generaldirektor Ruttensdorfer.

Etwa die Hälfte der von der Nabucco-Pipeline transportierten Erdgasmengen werde der OMV zur Verfügung stehen. Die andere Hälfte geht an Dritte, die sich im Rahmen eines Open-Season-Prozesses vertraglich Teilkapazitäten sichern. Sollten die Transportansprüche an die Nabucco-Pipeline steigen, sei eine Anhebung der Kapazität durch Errichtung zusätzlicher Verdichterstationen sowie die Verlegung einer zweiten Röhre auf derselben Trasse denkbar.

Die Nabucco-Pipeline soll über die Trans-Kaspische-Pipeline an die Erdgasförderstaaten rund um den Kaspisee und durch die Arab Gas Pipeline an die Erdgasförderstaaten des arabischen Raumes angebunden werden. Die geplante Verlängerung der russischen Blue Stream Pipeline bis Budapest und Baumgarten in Österreich sei keine Konkurrenz zum Nabucco-Projekt, so Ruttensdorfer weiter.

Er verwies auf die günstige Position Rumäniens exakt in der Mitte der projektierten Pipeline. Dadurch sei es möglich, die durch die OMV-Tochter Petrom geförderten Gasmengen in die Nabucco einzuspeisen bzw. die rumänischen Gaslagerstätten zu Pufferspeichern auszubauen, die dann allen Pipelinepartnern zur Verfügung ständen. Auch in der Türkei sei die Errichtung von Pufferspeichern für Transitkunden der Nabucco möglich.

Durch die Umsetzung aller genannter Erdgasprojekte werde die Bedeutung des Gashubs Baumgarten - Central European Gas Hub (CEGH) gashub at -- im östlichen Niederösterreich in den kommenden Jahren immens zunehmen und Österreich zur europäischen Gasdrehscheibe machen. Fernziel des CEGH sei, je ein Drittel russisches Gas (Gazprom), eigenes Gas von OMV und Petrom sowie Gas über die Nabucco-Pipeline und das LNG-System zur Verfügung zu haben.

"Bis 2011 wird die Gastransitmenge, die über Baumgarten läuft, auf 58,5 Mrd cbm im Jahr steigen", sagt OMV-Gas-Chef Auli. Darin seien die über die Nabucco-Pipeline transportierten Mengen nicht enthalten. Durch sie und das LNG-Projekt würden bis zu 20 Mrd cbm Erdgas zum Knoten Baumgarten kommen. Auf längere Frist gesehen werde Europas Gasbedarf zu 10% bis 20% durch LNG, zu 80%bis 90 % durch Pipelinegas gedeckt werden.

Zur Bewältigung der steigenden Gastransitmengen, die durch Österreich fließen sollen, werden zur Zeit sowohl die WAG (West Austria Gasleitung) und Penta West von Baumgarten aus westlich in Richtung Deutschland als auch die TAG (Trans Alpine Gasleitung) von Baumgarten aus südlich nach Slowenien, Kroatien und Italien durch zusätzliche Verdichterstationen und zusätzliche Leitungen verstärkt.

Zusätzlich ist der Bau einer Erdgasleitung von Baumgarten aus nordwärts nach Tschechien vorgesehen. Am Erdgasknoten Baumgarten selbst ist eine Aufstockung der Gasspeicher-Kapazität auf 3 Mrd cbm geplant. Ende Oktober 2006 war ein Rekord-Speichervolumen von 2,125 Mrd cbm erreicht worden.
-Von Ernst Swietly,
DJG/ es/sru/cbr
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12.01.07 19:09 #59 Aktienrückkauf
der Ölpreis berappelt sich so langssam aber bei OMV ist davon (noch?) nichts zu merken! Und dies, wo doch gerade im Moment die Situation für den angekündigten Aktienrückkauf sehr günstig wäre. Oder ist der Kurs der OMV doch noch zu hoch? Weiß vieleicht von euch jemand mehr?

Gruß und schöner WE
hobbybroker  
13.01.07 12:59 #60 @hobbybroker
zu teuer ist OMV nicht. Die Aktie ist wegen dem Ölpreis nach unten gegangen und auch die Börse in Wien kam letzte Woche zeitweise ganz schön unter die Räder.

Das Aktienrückkaufprogramm wirkt sich nicht auf den Kurs aus, weils eigentlich keins ist. OMV kauft nur Aktien zurück um die Wandelanleihe zu bedienen. Die Aktien werden also nur weiter gereicht und nicht eingezogen. Die Aktienzahl bleibt unverändert bei 300 Mio.

Bin mir aber sicher das sich OMV und der Ölpreis wieder erholen werden. Der Hohe Rückgang nur weden des Wetters ist überzogen. Außerdem war heute Kälteeinbruch in Kalifornien. Das hilft vielleicht nächste Woche

mfg

Cuba  

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13.01.07 14:53 #61 OMV Einstiegschance
wer jetzt nicht einsteigt, der sollte es für immer lassen. Ich kenne kein günstiger bewertetes unternehmen welches so solide und konstante Zahlen liefert. Die OMV wird einer der Gewinner 2007. Mein Kursziel sind 56€!  

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13.01.07 15:06 #62 kann die Euphorie
nicht ganz teilen, bin schon vor Monaten hier ausgestiegen. Die Firma selbst steckt meines Erachtens in einer Konsolidierungsphase. Bei einer Übermahme würde Wien
sein Veto nachhaltig in Anspruch nehmen.

Gruss Templer  

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