Nacktbilder von Britney Spears

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neuester Beitrag:  22.08.02 14:47
eröffnet am: 22.08.02 14:25 von: wiederholer Anzahl Beiträge: 3
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22.08.02 14:25 #1 Nacktbilder von Britney Spears
Schade Leute ich muß euch leider enttäuschen, aber Nacktbilder gibt es hier nicht. Doch sehe ich keine andere Möglichkeit um auf eine Aktie aufmerksam zu machen, die besonders hier in diesem Board kaum beachtet wird.

Die Bechtle AG schreibt seit 41 Quartalen positive Zahlen und gibt abermals einen Dividende von 25 Cent aus. Außerdem wurde auf der letzten HV ein Aktienrückkauf beschloßen, dies erlaubt es dem Unternehmen bis zu 10% des Grundkapitals in Aktien zurückzukaufen. Somit wäre man bei einem für 2002 gepalten Konzernumsatz in Höhe von 800 mil. Euro ein klarer Nemax 50 Kandidat, wenn ja wenn da nicht die niedrigen Aktienumsätze wären.

Anfang August wurden vorläufige Halbjahreszahlen gemeldet, nächste Woche werden die endgültigen HJZ präsentiert, außerdem stellt die Unternehmensführung ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2002 vor.

Hier die vorläufigen Halbjahreszahlen:

Bechtle: Vorläufige Halbjahreszahlen 2002 / Auftragseingang Juli Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- Bechtle: Vorläufige Halbjahreszahlen 2002 / Auftragseingang Juli Bechtle hat im ersten Halbjahr 349 Mio. Euro umgesetzt (Vorjahr 297,7). Das EBITDA liegt mit 8,2 Mio. Euro unter dem Vergleichswert aus 2001 (9,8). In einem schwachen Marktumfeld ist Bechtle im Gegensatz zu weiten Teilen der Branche jedoch deutlich profitabel. Vorläufige Zahlen für das Halbjahr im Überblick (Vorjahr): Umsatzerlöse: 349 Mio. Euro (297,7 Mio. Euro), EBITDA: 8,2 Mio. Euro (9,8 Mio. Euro), EBT: 4,3 Mio. Euro (5,3 Mio. Euro) (US-GAAP). Vorläufige Zahlen 1. und 2. Quartal 2002: Umsatzanstieg von 165 Mio. Euro auf 184 Mio. Euro (+11,5%), EBITDA 3,6 Mio. Euro auf 4,7 Mio. Euro (+30,4%) und EBT von 1,7 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro (+55%). Bei der Wertung der Ergebnisse ist zu berücksichtigen: Investitionen in neu gegründete Standorte (München, Kassel, Hamburg, Aschaffenburg) mit Anlaufkosten sowie die im Mai angekündigten Personalmaßnahmen (mit Abfindungen). Daraus resultieren insgesamt Sonderaufwendungen von rund 1,8 Mio. Euro. Abschreibungen auf Firmenwerte erfolgen gemäß SFAS 142 nicht mehr (Vorjahr 1,7 Mio. Euro) Stattdessen werden 268 TEuro auf den Kundenstamm abgeschrieben. Positiv entwickelt hat sich der Auftragseingang im Juli. Mit über 89 Mio. Euro (Juli 2001: 57) liegt er sehr deutlich über den Erwartungen. Allerdings sind für diese Entwicklung teilweise Sonderaufträge in Höhe von rund 15 Millionen Euro verantwortlich. Bechtle leitet daraus keine grundsätzliche Belebung des IT- Marktes ab. Branchenüblich ist das zweite Halbjahr stärker als das erste: Vor diesem Hintergrund hält Bechtle am bisherigen Umsatzziel von 800 Millionen Euro für 2002 fest. Das Unternehmen legt Ende August mit dem Halbjahresbericht auch die Erwartungen zum Ergebnis für 2002 vor. Der Bericht steht im Lauf der KW 35 unter http://www.bechtle.com zum Download bereit. Kontakt: Tel: +49 (0)79 71/ 95 02 29 Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 02.08.2002


Anbei ein interesantes Interview mit dem Vorstandschef Gerhard Schick:

"Wir müssen die Schwäche am Neuen Markt aussitzen"

Mit Gerhard Schick, dem Vorstandschef und Hauptaktionär der Bechtle AG, sprach Susanne Preuß

Den Jammer der heutigen Börsenverfassung bringt Gerhard Schick mit einer einfachen Formel ins Bewußtsein. "Bechtle hat 160 Millionen Euro Eigenkapital. Der Firmenwert wird mit 50 Millionen Euro bilanziert. Und die Börse bewertet uns mit 110 Millionen Euro."

Stetiges Wachstum und positive Ergebniszahlen, eine Eigenkapitalquote von 70 Prozent und eine stabile Dividende kann Bechtle vermelden, und doch fühlen sich Investoren kaum angelockt. Der Kurs der Aktie, die einst 35 Euro gekostet hat, dümpelt seit Monaten zwischen fünf und sechs Euro. Schick ist schon froh, daß es Bechtle seit Mai wenigstens gelungen ist, sich vom Abwärtstrend des Nemax abzukoppeln.

Irgendwann, so hofft Schick, wird sich der Neue Markt läutern. "Wir sind ein Wachstumswert und daher in diesem Segment richtig. Wir müssen das halt aussitzen",  meint der Vorstandschef dieses Softwareund Systemhauses, dessen Familie ein Drittel der Bechtle-Aktien gehört.

Das wichtigste Rezept in seinen Augen: "Wir müssen zeigen, daß wir auch in schwierigen Zeiten mit Geld umgehen können." Ein Maßstab dafür ist die Expansions- und Akquisitionspolitik von Bechtle. Ziel des Systemhauses mit voraussichtlich 800 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr ist die flächendeckende Verbreitung in Deutschland bis zum Jahr 2005.

Bisher sind die 41 Standorte vorwiegend im Süden konzentriert. "Hätten wir in Nordrhein-Westfalen eine Dichte wie in Baden-Württemberg, wäre der Umsatz um einige hundert Millionen Euro höher", beschreibt Schick die Dimension seines Vorhabens. Sechs bis sieben Standorte sollen jährlich neu gegründet werden. Außerdem ist Bechtle zu Akquisitionen bereit.

"Wir sind nicht darauf erpicht, im nächsten Halbjahr etwas zu übernehmen", dämpft Schick zwar die Erwartungen: "Aber wenn sich eine Gelegenheit bietet, sind wir schneller." Mit guten Kaufchancen rechnet Schick im nächsten Jahr, wenn sich der Investitionsstau löst und die Wirtschaft Nachholbedarf bei Mail-Programmen, bei der Sicherheit und im elektronischen Handel (E-Commerce) entdeckt. Wenn das Geschäft anzieht und Wachstum finanziert werden muß, trifft es jene besonders hart, die jetzt schon schwach auf der Brust sind - das hat den 62 Jahre alten Schick die Erfahrung gelehrt: "Das fördert die Bereitschaft zu verkaufen."

Den idealen Kandidaten umschreibt Schick als ein Unternehmen mit mindestens 30 Mitarbeitern und einem Umsatz von 10 Millionen Euro, eine Firma, die noch mit Ertrag wirtschaftet und Wachstumspotential hat, deren Inhaber aber gemerkt hat, daß sein Haus nicht im Fokus des Herstellerinteresses steht.

"Gut geführte Platzhirsche haben immer eine Chance", meint Schick. Das Risiko dieser Platzhirsche, das manchem Selbständigen zu groß erscheinen mag, wird in einer Unternehmensgruppe wie Bechtle abgefedert, und die Kostenstrukturen sind andere. Tatsächlich ist Bechtle für IBM oder Fujitsu Siemens, für HP oder Compaq ein bedeutender Kunde und daher ein starker Verhandlungspartner - immerhin sind die Schwaben nach GE Compunet die Nummer zwei im deutschen Systemhaus-Markt, wenn man von der Telekom-Tochtergesellschaft T-Systems absieht, die einen erheblichen Teil ihres Geschäfts konzernintern realisiert.

Durch die Übernahme eines jener vier, fünf Konkurrenten, die Umsätze zwischen 100 und 200 Millionen Euro realisieren, könnte Bechtle sogar bald zur Nummer eins der Branche werden. Bei der Übernahme der SDV Informationssysteme GmbH & Co. KG in Krefeld und der Infrastruktursparte der TDS AG in Heilbronn mit jeweils mehr als 200 Beschäftigten hat Bechtle schon Erfahrung mit größeren Akquisitionen gemacht.

Insofern erscheint es nicht abwegig, daß Bechtle sich um die Cancom IT Systeme AG im bayerischen Scheppach bemüht, die sich als Systemhaus für Apple-Anwendungen einen Namen gemacht hat. Oder um die Arxes Information Design AG in Aachen, von der Bechtle bereits eine Handvoll Mitarbeiter angeworben hat,  als Arxes vor kurzem die Niederlassung Kassel schloß. Doch Schick wiegelt ab: "Man muß aufpassen, daß man sich an so einem großen Brocken nicht verschluckt."

Die Finanzierung wäre angesichts der hohen Eigenkapitalquote, einer Netto-Liquidität von 22 Millionen Euro (am 30. Juni) und der Möglichkeit, eigene Aktien zurückzukaufen, wohl weniger das Problem. Schick weist vielmehr darauf hin, daß etwa ein zentral geführtes Unternehmen wie Arxes nicht zu Bechtle paßt, wo jeder Standort die eigene Verantwortung für den Erfolg hat.

So ist für Bechtle wohl die leise Expansionspolitik der vergangenen Monate typisch. Kompetenz und Kontakte von knapp 20 Computercenter-Mitarbeitern in München hat sich Bechtle ebenso gesichert wie die von 30 ehemaligen Mitarbeitern der M + S Elektronik AG in Hamburg; und ebenfalls von der in der Insolvenz befindlichen M + S hat Bechtle 40 Netzwerk-Spezialisten im hessischen Großostheim abgeworben.

Vorläufig heißt Schicks Devise: "Wir halten das Geld zusammen." Denn wenn auch Bechtle seit Anfang der neunziger Jahre kontinuierlich positive Ergebnisse ausweist, so bekommt man doch die Marktschwäche zu spüren. Die Rendite im ersten Halbjahr liegt bei kaum mehr als einem Prozent vom Umsatz, und auch manche Umsatzhoffnung wurde begraben. Waren vor einigen Monaten noch 820 bis 870 Millionen Euro Umsatz als Ziel genannt worden, so müssen die Bechtle-Mitarbeiter sich nun schon ranhalten, um 800 Millionen Euro zu erreichen. Schick ist aber nach einem sehr gut verlaufenen Juli zuversichtlich, daß sich die Sonderkonjunktur von Bechtle fortsetzt.

Die Konsolidierung der Informationstechnik-Branche kommt Bechtle dabei zugute, sowohl bei den Konkurrenten wie auch bei den Lieferanten. Die Fusion von HP und Compaq beispielsweise beobachtet Schick zwar einerseits mit gehöriger Skepsis: "Für den Wettbewerb ist es nicht gut, wenn zwei von vier maßgeblichen Wettbewerbern zusammengehen", meint er. Für Bechtle eröffnen sich aber andererseits neue Vertriebschancen: Wo bisher ein Bechtle-Standort eher auf HP-Produkte spezialisiert war, können nun auch Compaq-Anwender als Kunden gewonnen werden und umgekehrt.

Doch bei allem Understatement ist sich Schick durchaus bewußt, daß Bechtle nicht nur von äußeren Umständen profitiert. Beim Handel mit Hard- und Software, der knapp ein Viertel zum Umsatz beiträgt, machen sich die millionenschweren Investitionen in einen täglich aufs neue gepflegten, über Internet abrufbaren Katalog bemerkbar. Das in einer Auflage von 120 000 verbreitete Standardwerk der Branche mit 21 000 Artikeln war jüngst sogar wesentlicher Bestandteil für eine umfassende Kooperationsvereinbarung mit dem Konkurrenten GE Compunet, der seinerseits Bechtle im Service unterstützt.

Im Systemhausbereich betrachtet Schick die dezentrale Führung als Erfolgsrezept. "Die ergebnisverantwortlichen Geschäftsführer fühlen sich als Unternehmer", meint Schick: "Damit sind sie einen Tick engagierter."

Die Mitarbeiter ernst nehmen und in der Reaktion berechenbar bleiben, ist das Rezept des 62 Jahre alten Bechtle-Chefs. Wann er die Verantwortung für die Unternehmensführung in jüngere Hände legen will, sagt er nicht, sondern spricht vom Spaß an der Arbeit. Die Weichen für die Nachfolge sind indes gestellt: Ralf Klenk ist mit Wirkung zum 1. August zum Chief Operating Officer (COO) berufen worden und damit zur Nummer zwei.

Spätestens wenn Bechtle im Jahr 2004 den Firmensitz ins verkehrsgünstigere Neckarsulm verlegt, dürfte Klenk eine noch bedeutendere Rolle spielen. Ein Unbekannter ist er dem Großaktionär Schick nicht: der heute 44 Jahre alte Klenk war an der Gründung von Bechtle im Jahr 1983 beteiligt und hält 4,2 Prozent der Aktien.

Zur Person

Gerhard Schick, geboren 1940 in Großhöchberg, war eine höhere Schulbildung nicht vergönnt. Als er nach der kaufmännischen Lehre das Abitur nachholen wollte, riet ihm ein Herr im Oberschulamt, sich beruflich fortzubilden. Bei Bott in Gaildorf, einem Hersteller von Betriebseinrichtungen, machte er Karriere, fiel aber dem Generationswechsel zum Opfer. Erst als die Bott-Tochtergesellschaft Bechtle in den neunziger Jahren vor Herausforderungen stand, kam Schick wieder ins Spiel. Er tauschte seine Bott-Anteile gegen Bechtle-Aktien und führte das Systemhaus auf Erfolgskurs. Schick ist seit 40 Jahren verheiratet.

"Wir können auch in schwierigen Zeiten mit Geld umgehen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.08.2002, Nr. 185 / Seite 15  
22.08.02 14:30 #2 Aufruf zur ignoranz!
Betreffzeilen dienen aussliesslich dazu, einen schnellen überblick zu schaffen über das was jemanden interessiert....also ignorieren!
Danke
Gruss
tinchen
no risk no fun!!!  
22.08.02 14:47 #3 tinchen=Moralapostel
tinchen seit wann wirst denn du zum moralapostel??? soweit ich weiß sind mehrfach id's unerlaubt, doch bist nicht du eine von denen die sich jeden monat einen neue id zulegt, siehe no risk no fun, tinchen 1000, tinchen 101???

mag sein das die überschrift falsch gewählt wurde, doch sieht man das man damit viel mehr leute erreichen kann als mit einer einfachen betreffzeile. die anderen bechtle threads wurden durchschnittlich von 30-40 leuten gelsen nun sind es jetzt schon 75.  
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