Mobilcom Quartalsbericht

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neuester Beitrag:  21.06.02 20:54
eröffnet am: 10.11.00 09:02 von: Hörny Anzahl Beiträge: 9
neuester Beitrag: 21.06.02 20:54 von: ecki Leser gesamt: 2109
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10.11.00 09:02 #1 Mobilcom Quartalsbericht
MobilCom QuartalsberichtAd hoc
MobilCom (WKN 662240) hat in den ersten neun Monaten des Jahres seine
Wachstumsziele konsequent umgesetzt und Marktanteile weiter zügig ausgebaut.
2,27 Millionen Neukunden bis Ende September in den Bereichen Mobilfunk,
Internet und Festnetztelefonie beweisen die Zielstrebigkeit von MobilCom und
weisen ein Wachstums-Plus von 69 Prozent aus. Allein im Mobilfunk stieg der
Anteil der Neukunden aufgrund konsequenter Marktdurchdringung zwischen
Januar und September um 54,5 Prozentvon 6,6 auf 10,2 Prozent. 555 Millionen
Mark investierte MobilCom bis September in sein überproportionales Wachstum.
Als Resultat ist ein konzernweiter Umsatzsprung auf 3,252 Milliarden Mark
auszuweisen - 58 Prozent plus gegenüber dem 2. Quartal.

Der Mobilfunk ist Wachstumsträger Nr. 1 und bildet die Basis für den
erfolgreichen und schnellen Start in das künftige UMTS-Geschäft. 601.000
zusätzliche Kunden entschieden sich zwischen Juli und September für
MobilCom. 1,46 Millionen Neukunden telefonieren somit seit Januar mobil über
MobilCom - eine enorme Steigerungsrate von rund 79 Prozent. Im Gegensatz zum
Wettbewerb entschieden sich weiterhin die Hälfte aller Neukunden für einen
24-Monats-Vertrag. Ende September zählte das Unternehmen bereits über 3,3
Millionen Mobilfunk-Kunden.MobilCom wächst weiterhin deutlich schneller als
der Markt.

Das Internet ist die zweite Säule der MobilCom AG. 1,4 Millionen aktive
Internet-Surfer nutzten Ende September das Online-Portal der
MobilCom-Tochter freenet.de AG - seit Jahresbeginn ein Zuwachs von über 70
Prozent. Auch stieg die tägliche Verweildauer der Nutzer von 17 Minuten im
1. Quartal auf 20 Minuten in September 2000. Insgesamt 5,9 Milliarden
Online-Minuten surften alle User bis zum Ende des 3. Quartals über den
Online-Dienst von MobilCom im Internet.

Im dritten Geschäftsfeld, der Festnetztelefonie, vergrößerte MobilCom seinen
Kundenstamm per Ende September auf 832.000 Festnetzkunden, Nach 603.000
Kunden zum Jahresanfang ein Wachstum von 38 Prozent. Insgesamt wurden 4,96
Milliarden Gesprächsminuten in den Bereichen PreSelection und Call-by-Call
verkauft.

Für den Einstieg in den Zukunftsmarkt UMTS-Multimedia waren in den ersten
neun Monaten bereits Aufwendungen in Höhe von 227 Millionen Mark für UMTS
notwendig - Zinsen, Bankgebühren sowie Personal- und Sachinvestitionen -
ohne dass diesen Aufwendungen bis zum Netzstart 2002 unmittelbare
UMTS-Umsatzerlöse gegenüberstehen. Die Aufwendungen für UMTS und dynamisches
Wachstum führen erstmals zu einem negativen Ergebnis von 265,4 Millionen
Mark. 160 Millionen Mark Gewinn im Bestandsgeschäft und EBITDA-Margen im
Mobilfunk um die 20 Prozent - ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für
UMTS und überproportionales Wachstum - beweisen äußerst hohe Profitabilität.
MobilCom rutscht in die roten ZahlenADX

Die MobilCom AG, Büdelsdorf, ist in den ersten neun Monaten des laufenden
Geschäftsjahres erstmals in die roten Zahlen gerutscht. Wie der
Telekommunikations-Konzern am Donnerstag mitteilte, belasteten erste
Aufwendungen für den neuen UMTS-Standard sowie das starke Kundenwachstum den
Ertrag. Als Folge sei ein «negatives Ergebnis» von rund 265 Millionen DM
entstanden. Nähere Angaben machte das Unternehmen nicht. Das
Bestandsgeschäft habe hingegen einen Gewinn von 160 Millionen DM
erwirtschaftet und das Mobilfunkgeschäft weise, ohne Berücksichtigung der
genannten Aufwendungen, eine Ergebnismarge vor Abschreibungen, Zinsen und
Steuern von rund 20 Prozent auf.

Der Konzernumsatz erreichte 3,25 Milliarden DM. Die Zahl der Mobilfunkkunden
legte den Angaben zufolge seit Jahresbeginn um rund 1,5 Millionen auf über
3,3 Millionen zu. Die Investitionen in das Kundenwachstum aller
Konzernbereiche bezifferte MobilCom auf 555 Millionen DM. Für den Einstieg
in den Zukunftsmarkt UMTS-Multimedia waren in den ersten neun Monaten
Aufwendungen von 227 Millionen DM für Zinsen, Bankgebühren sowie Personal-
und Sachinvestitionen erforderlich.Mobilcom DowngradeBerenberg Bank
Die Analysten der Berenberg Bank stufen die Mobilcom-Aktie (WKN 662240) von
„Halten“ auf „Reduzieren“ herunter.

Der Umsatz im dritten Quartal 2000 habe sich gegenüber dem Vorquartal um 7,5
Prozent erhöht. Angesichts des positiven Neukundenzuwachses haben die
Wertpapierexperten ihre Umsatzschätzungen für das Gesamtjahr 2000 leicht
nach oben revidiert. Gleichzeitig seien allerdings die Kosten für die
Gewinnung neuer Vertragskunden im Mobilfunkbereich enorm angewachsen.
Weitere Marketing-Ausgaben für die Marke Mobilcom, die man keiner einzelnen
Sparte zurechnen könne, würden hinzukommen. Außerdem seien erste Ausgaben
für die Investition in die dritte Mobilfunkgeneration angefallen. Darüber
hinaus ist nach Ansicht der Experten eine Trendwende bei der negativen
Entwicklung der EBITDA-Marge nicht in Sichtweite.
Der Investor sollte seine Positionen bezüglich des NEMAX-50-Titels nun
verringern.  

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10.11.00 09:49 #2 Das hat dieses Sackgesicht gestern bei NTV au.
abgelassen, er sogar von "Einmaleffekten" gesprochen, aber das ist die Wahrheit:

"Einen Vorsteuerverlust nach HGB von 265,4 Mill. DM und nach IAS von 129,3 Mill. DM legt die Mobilcom AG für die ersten neun Monate offen. Nachdem im Vorjahr je Aktie noch ein Plus von 0,84 DM erzielt werden konnte, wurden diesmal 1,43 DM (IAS) verloren. Auch für das vierte Quartal zeichnet sich aufgrund der massiven Kostenvorläufe aus dem UMTS-Netzaufbau ein Minus ab. Rote Zahlen werden das Unternehmen über Jahre hinaus begleiten. Aus heutiger Sicht zeichnet sich erst im Jahr 2007 der Break even ab, also fünf Jahre nach dem geplanten UMTS-Netzstart. Im Jahr 2010, also in der Mitte der UMTS-Lizenzlaufzeit, will Mobilcom eine Ebita-Marge von 40% verwirklichen. Bei monatlichen Zinszahlungen für die UMTS-Finanzierung von "circa 50 Mill. DM" sind die künftigen Jahresergebnisse mit 600 Mill. DM vorbelastet. Zusätzlich werden sich die Lizenzabschreibungen mit rund 800 Mill. DM bemerkbar machen ..."

d. h. 1,4 Milliarden gesicherte Zusatzkosten durch UMTS. Und kein Mensch hat sich bisher Gedanken darüber gemacht, wieviele sinnlose Lizenzen in den verg. 20 Jahren bereits erworben worden. Meine Herren, das ist der Gipfel des Wahnsinns, für diesen Laden würde ich mir als Aktionär noch was auszahlen lassen.  
10.11.00 11:56 #3 was soll das ?
lasst doch die verbalen Entgleisungen weg, das bringt absolut nichts. Und wer dafür noch ein "gut analysiert" vergibt - ich verstehs nicht - auch das verbale Niveau sollte mit einfliessen in die Bewertung.

Man kann zu UMTS stehen wie man will, also auch ablehnend, aber ich bin überzeugt, daß in 5 Jahren einige Telekom-Unternehmen liebend gerne 16 Milliarden bezahlt hätten. Mal sehen, vielleicht erlebens wir noch mit ariva.
 

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10.11.00 12:01 #4 Verbale Entgleisung? Daß ich nicht lache.
Wie würdest Du jemanden anreden, der dich offensichtlich für dumm verkaufen will? Er war aschfahl gestern, und es kam keine Frage zu künftigen Belastungen. Ich weiß nicht, ob das abgesprochen war oder ob man Clarissa Ahlers IQ mit 30/60 handeln soll (30 Geld nur, weil blond), aber etwas mehr Substanz hätte ich mir schon gewünscht.  
10.11.00 12:05 #5 Jetzt hast Du die Blondinen auch noch gegen Dic.
 
10.11.00 12:10 #6 Mist! Ausgerechnet! o.T.
 
09.08.01 20:48 #7 @aryle: schon lange nix mehr gepostet? o.T.
 
21.06.02 20:16 #8 Nostalgieeeeeeee ..... o.T.
 
21.06.02 20:54 #9 hehe schnorrer, da sollte man Darkknight
noch nachträglich ein paar grüne nachwerfen....

Grüße
ecki
 

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