Medigene! oder "Es ist zum Kotzen"

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neuester Beitrag:  22.05.10 10:31
eröffnet am: 24.05.06 13:10 von: grazer Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 22.05.10 10:31 von: Slash Leser gesamt: 10774
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24.05.06 13:10 #1 Medigene! oder "Es ist zum Kotzen"
Medigene hat ja schön brav die
Verluste von Ende letzter, Anfang dieser Woche mitgemacht, also insofern nichts ungewöhnliches.
Aber nun kommt das besondere an Medigene.....die Gegenbewegung wurde schön dezent ausgelassen, schlimmer noch , es wurde weiter abgelegt , und das ohne schlechte news...
Das schlimme ist ja, das es überhaupt keine aktuellen News gibt, nichts und ich befürchte es wird vor der Zulassung der Polyphenon Salbe in den USA auch nichts geben.
Also befürchte ich, das es bis dahin nur Seitwärts bzw. runter gehen wird.
sollte die Zulassung nicht kommen...dann Gnade Gott.... und diese Angst ist es glaub
ich auch, die Investoren abhält.... schade....

dnie letzte meldung war ja nicht so schlecht, aber im Kurs ist sie nicht wiederzufinden:

Medigene ist im ersten Quartal 2006 in die Gewinnzone gerutscht. So hat der Überschuss 0,1 Mio. Euro betragen. Der Betriebsverlust ging auf 0,1 Mio. Euro zurück. Der Umsatz stieg ( dank der Polyphenon-E-Salbe und Eligard ) auf 6,59 Mio. Euro. Auch für das Gesamtjahr 2006 gibt sich Medigene zuversichtlich. So rechnet das Unternehmen mit Umsätzen von ca. 30 Mio. Euro und dem Erreichen der Gewinnschwelle auf EBIT-Basis. Um diese Ziele erreichen zu können, muss u.a. die Polyphenon-E-Salbe noch innerhalb des laufenden Geschäftsjahres in den USA zugelassen werden

mfg
Grazer


 

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24.05.06 13:27 #2 Zur Erinnerung - Kapitalerhöhung
€ 8,45/Aktie  erst im März an Instutionelle ohne Probleme platziert
Momentan ist der gesamte Markt am Sand, ich bin für Medigene
weiterhin positiv gestimmt!


MediGene schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab
Das deutsch-amerikanische Biotechnologieunternehmen MediGene AG (Nachrichten/Aktienkurs) hat die am 2. März 2006 angekündigte Kapitalmaßnahme erfolgreich abgeschlossen und durch die Ausgabe neuer Aktien den Barmittelbestand des Unternehmens um 15.651.597 Euro auf rund 53 Millionen Euro erhöht.

Im Rahmen der Kapitalerhöhung hat MediGene 1.852.260 neue Aktien zum Stückpreis von je 8,45 Euro bei institutionellen in Europa und den USA platziert. Das Grundkapital der Gesellschaft hat sich dadurch von 18.768.192 Euro um 1.852.260 Euro auf 20.620.452 Euro erhöht.

"Die bisherigen Barmittel von 37 Millionen Euro reichen zwar aus, um die laufenden Entwicklungsprojekte voran zu treiben, die neuen Mittel geben uns aber zusätzlich die Möglichkeit, weiter zu wachsen und attraktive Einlizensierungsopportunitäten wahrzunehmen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Heinrich

 

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16.05.10 14:55 #3 Schwarze Zahlen bis 2015
Auch scheinen Gewinne inzwischen greifbarer, da Medigene gestern gute vorläufige Studienergebnisse für seinen Hoffnungsträger Endotag präsentierte, ein Mittel gegen Brustkrebs. Mit den Daten der Phase-II-Studie will das Biotech-Unternehmen nun wieder verstärkt mit Pharmaunternehmen über eine Zusammenarbeit sprechen. Die Gesellschaft will noch in diesem Jahr eine oder mehrere Partnerschaften zur Entwicklung und Vermarktung dieses Krebsmedikaments abschließen.

Das könnte das Jahresergebnis erheblich beeinflussen, wiederholte Medigene-Chef Frank Mathias frühere Aussagen. Im Idealfall könne Endotag 2015 auf den Markt kommen und damit Medigene in die schwarzen Zahlen führen, so Mathias.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_434396
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Keine Kauf Empfehlung!!
Wer nicht fähig ist, selber eine Meinung zu bilden und eine Entscheidung zu treffen, darf nicht zur Börse.
21.05.10 19:01 #4 wisst ihr eigentlich...

wie solche Biotechbuden laufen? Wisst ihr wer die institutionellen Investoren sind, die ständig KE mitmachen, obwohl jedes Mal Geld vernichtet wird?

Diese an der Börse (rofl) notierten Firmen sind nicht dazu da Gewinne zu machen...

Die Investoren sind entweder direkt oder indirekt die Pharmabranche, stecken ihr Geld hier rein und bekommen dafür deren Ergebnisse von Laboruntersuchungen, Forschungen etc. Für die Pharmabranche ist es egal, ob sie selbst diese Aufwendungen betreiben oder andere, ob sie selbst das Geld vernichten oder andere...aber gewisser Hinsicht hat dieses "Subunternehmertum" Vorteile

Sollte irgendwas "schief" laufen, hat man seinen "Sündenbock"...

Ich liebe diese Zombiebuden^^

 
21.05.10 19:08 #5 es ist

doch auffällig, das sie selbst die Vermarktung nicht übernehmen sondern immer nur "Partnerschaften". Wenn sie wenigstens Patente irgendwas von Wert hätte oder Franchising betreiben würde, aber diese Firmen haben nicht den Zweck Gewinne zu machen, wenn doch werden sie schnell aufgekauft...

Biotech ist nur noch ein Sumpf ...Finger weg...

 
21.05.10 19:20 #6 um
es bildhafter auszudrücken: Qiagen ist eine Holding und Medigene...ist ein Auftragslabor...denke es sollte dann "klick" machen. Nun wäre es allzu logisch anzunehmen, das die KE Investoren ihre Aufträge dahin zum Nulltarif vergeben, schliesslich haben sie ja bereits durch die KE schon geblecht.    
21.05.10 22:19 #7 Tja
Warum trage ich diesen Namen? Damals war Medigene die einzigste Aktie, wo ich gute Gewinne erzielt habe. Ich erwähnte es schonmal. Das waren noch Zeiten, als Sie für 42 Eur oder so an die Börse kamen und ich welche bekommen habe. Sie liefen in der Folge bis ca. 127 Eur im Hoch, bevor ein rasanter Abstieg begann. Und heute notiert sie unter 3. Das ist Börse.  

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22.05.10 10:31 #8 ich würde sagen
das ist Scheiße ;-)

Naja, für mich war es Lehrgeld. Heute würde ich mein Geld auch nur investieren wenn ich Substanz in dem Unternehmen sehe (aber wer weis was mich morgen reitet ;-))

Gruß
slash  

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