Linde PLC

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neuester Beitrag:  16.06.22 09:22
eröffnet am: 13.06.19 11:53 von: poolbay Anzahl Beiträge: 129
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13.06.19 11:53 #1 Linde PLC
Der Zusammenschluß mit Praxair scheint voll aufzugehen!

Die Aktie läuft momentan von ATH zu ATH!

Seit Jahresbeginn hat der Kurs um ca. 33% zulegen können ...  

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08.09.21 16:01 #105 Linde wird Fabrik für Semiconductor Firm in U.
in Phoenix errichten "
it has signed a long-term agreement with one of the world's largest semiconductor manufacturers for the supply of industrial gases to a new multi-billion dollar manufacturing facility

Linde will build, own and operate a complex of on-site plants to supply ultra-high-purity nitrogen, oxygen and argon to the customer. These plants are designed to meet the most stringent requirements of the semiconductor industry while maintaining world-class reliability and operating efficiency. Linde's total investment will be approximately $600 million. The first plants and supporting infrastructure are due to start up in the second half of 2022.
https://www.ariva.de/news/...eement-to-supply-new-world-class-9754904  

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21.09.21 20:10 #106 weiter so
 

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24.09.21 08:56 #107 Linde PLC - Wasserstofftechnologie
Die Linde PLC hat ja ganz gute Zahlen mit einem soliden Ausblick präsentiert....in Anbetracht der bevor stehenden Bundestagswahl mit einer möglichen Richtungsänderung in Richtung "Grün" die Frage ob Firmen wie Linde mit Ihrer Wasserstofftechnologie, davon zusätzlich profitieren?

Der Ausblick beim Auftragseingang sieht ja schon mal sehr gut aus....mit dem laufenden Aktienrückkaufprogram sollten die 300.- in Reichweite sein.  
05.10.21 09:44 #108 Linde seit Jahren positiv
 

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08.10.21 10:48 #109 ITM Power und Linde, ITM Linde Electrolysis G.
Finanzierung für Refhyne II gesichert  / Zuschuss von 32,4 Millionen Euro

Konsortium gibt Zuschuss von CINEA für 100-MW-Projekt bekannt

ITM Power (AIM: ITM), das Unternehmen für Energiespeicherung und saubere Kraftstoffe, freut sich bekannt zu geben, dass das Refhyne II-Konsortium von CINEA (der Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt) einen Zuschuss in Höhe von 32,4 Millionen Euro für die Entwicklung erhalten hat eines 100-MW-Elektrolyseurs im Shell-Energie- und Chemiepark Rheinland. Das Konsortium Refhyne II besteht aus Shell Deutschland GmbH, ITM Power und ITM Power GmbH, Linde Engineering, ITM Linde Electrolysis GmbH, Fundacion Tecnalia Research & Innovation, Element Energy und Concawe und wird von Sintef AS koordiniert.

Refhyne II ist das Nachfolgeprojekt des 10 MW Refhyne I, Europas größtem PEM-Wasserstoffelektrolyseur, der im Juli dieses Jahres mit Unterstützung des Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking der Europäischen Kommission in Betrieb genommen wurde Refhyne I nutzt erneuerbaren Strom zur Erzeugung von bis zu 1.300 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr. Daraus sollen zunächst Kraftstoffe mit geringerer CO2-Intensität hergestellt werden. Der grüne Wasserstoff soll auch dazu beitragen, andere Industrien zu dekarbonisieren. Am Standort Rheinland bei Köln will Shell künftig nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) aus erneuerbaren Energien und Biomasse herstellen.

Das 100-MW-Projekt Refhyne II wird eine technische Entwurfsphase durchlaufen, auf die Ende 2022 eine endgültige Investitionsentscheidung (FID) folgt, deren Lieferung dann für 2024 geplant ist.

Dieses Projekt wurde vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union unter der Finanzhilfevereinbarungsnummer 101036970 gefördert.

Dr. Graham Cooley, CEO von ITM Power, sagte: „Nachdem das 10-MW-Refhyne-I-Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, werden die Konsortialpartner ihre Erfahrungen und Erkenntnisse nutzen, um Refhyne II zu verzehnfachen. Dies ist ein weltweit führendes Projekt, das demonstriert das zunehmende Engagement von Regierungen und Industrie zur Dekarbonisierung in großem Maßstab durch den Einsatz von grünem Wasserstoff ohne CO2-Fußabdruck. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein."

Paul Bogers, Shell VP Hydrogen, sagte: „Refhyne II ist ein wichtiges Projekt für Shell im Rahmen unserer Bemühungen um die Entwicklung und Skalierung unserer Kapazitäten für grünen Wasserstoff. Es wird zu unseren Bemühungen beitragen, Märkte für Wasserstoff aufzubauen und die Kosten schrittweise zu senken mit unserer Strategie, unseren Partnern und Kunden bei der Dekarbonisierung und dem Übergang zu Netto-Null-Emissionen zu helfen."

Michael Schaeffer, Vice President Hydrogen & Synthesis Gas Plants, Linde Engineering, sagte: „Wir freuen uns darauf, zu diesem Leuchtturmprojekt im Bereich des grünen Wasserstoffs beizutragen und mit Shell zusammenzuarbeiten, wobei wir auf unsere guten Beziehungen zu anderen Projekten aufbauen dieses Projekt in enger Abstimmung mit den anderen Konsortialpartnern und sind stolz darauf, unsere Expertise in diese Teamleistung einzubringen."

Alexandra Bech Gjørv, Präsidentin und CEO von SINTEF, sagte: "Die Bedeutung dieses Projekts besteht darin, dass es uns ermöglicht, einen großen Schritt in Richtung einer emissionsfreien Zukunft zu machen, in der sowohl der Schwerverkehr als auch die Industrie Kraftstoff aus erneuerbaren Energien gewinnen können."

Ben Madden, Partner von Element Energy, einem Unternehmen der ERM Group, sagte: „Der weltweite Bedarf an sauberen und innovativen neuen Wegen zur Dekarbonisierung unserer Industrien war noch nie so groß wie nie zuvor und wir freuen uns sehr, Teil dieses Projekts zu sein und unsere Stiefel in der Vorstandsetage zu präsentieren Fähigkeit, strategisches Engagement in technische Umsetzung umzuwandeln. Es besteht ein echter Bedarf, sicherzustellen, dass diese großen Elektrolyseursysteme installiert und getestet werden, um die wirtschaftlich tragfähige Produktion von grünem Wasserstoff im Maßstab zu demonstrieren und zu bewerten. Aufbauend auf dem, was wir in REFHYNE I gelernt und erreicht haben, das Projekt REFHYNE II wird dazu beitragen, dem Ziel der CO2-Neutralität einen global bedeutsamen Schritt näher zu kommen."

Quelle: https://www.investegate.co.uk/itm-power-plc--itm-/...10080700024300O/
 
13.10.21 23:37 #110 https://www.ariva.de/news/ubs-hebt-ziel-fr-linde.
 

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10.11.21 11:17 #112 ich bin echt gespannt ob wir noch die 300 se.
01.12.21 11:55 #113 Linde PLC - Großauftrag Ust Luga
Der Megauftrag Ust Luga für die Gazprom aus Russland wird Linde PLC - Linde Engineering Sparte gut tun. Da ist für einige Jahre wieder Beschäftigung garantiert..:

Artikel vom 18.10.2021:

https://www.ogj.com/refining-processing/...ntract-for-ustluga-complex  
04.02.22 15:10 #116 Was geht hier bei Linde so ab?
Hab irgendwie das Gefühl Linde macht Abwärtsbewegungen des DAX gehebelt mit aber zieht auf dem Weg nach oben die Handbremse an.

Klar die ist verdammt gut gelaufen in längerfristiger Betrachtung, aber meiner Meinung nach ist Linde doch in einem sicheren Markt unterwegs oder?
Zinanstiege kratzen Linde doch bestimmt nicht oder?

Etwas merkwürdig, vorallem zurzeit so überverkauft wie zu beginn von Corona.  
04.02.22 18:41 #117 Immer
schön locker bleiben. Ist halt kein Zockerwert sondern seriöse Daueranlage an der wir noch viel Spaß haben werde. Teil meines Rentendepots.  

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07.02.22 09:27 #118 Langfristig keine Frage...
für den langfristigen Teil meines Depots habe ich sogar nochmal was nachgelegt.

Aber den Zockerteil hab ich wohl in den Sand gesetzt :-D
So ein shit, seitdem ich keine Optionsscheine und Zertifikate auf US Aktien mit Divi kaufen kann, suche ich geeignete Europäische Aktien mit denen man etwas Risiko eingehen kann.  
07.02.22 10:47 #119 Linde Engineering und Russland Geschäft
Nun, da für Linde Engineering aktuell der Russland einer der größten Märkte ist, muss man die Russland/Ukraine Krise wachsam beobachten.

Eine Verschärfung der Krise und damit zusammenhängende mögliche Wirtschaftssanktionen würde u.a.
Linde Engineering auch treffen, was sich dann auch in den Zahlen auswirken könnte....  
07.02.22 11:40 #120 Gute Info
Vielen Dank für die Information.
Klingt dann logisch, dass nun trotz eines überverkauften Indikators das Papier weiter verkauft wird.

Tja das ist dann das Risiko bei Sache. Weniger Geld aber eine Erfahrung reicher ;-P

Erst 4 Jahre Trump, dann bisher 2 Jahre Corona und jetzt kommt der Russe um die Ecke.....  
11.02.22 09:40 #121 Einer der Stars
wo ich zu schlagen würde aktuell, allein wegen dem Wasserstoff Projekt in Zukunft, ABER noch nicht jetzt. Bei 200€ und tiefer sehen wir uns nochmal.  
15.02.22 22:58 #122 fairer-wert-321-euro
28.02.22 22:40 #123 Linde Aktie News
Linde: Aktienrückkauf in Höhe von 10 Milliarden Dollar – Dividende wird um 10 Prozent angehoben

(28.02.22, 20:06 onvista)



Der Industriegase-Konzern belohnt seine Aktionäre. Zum einen wird Linde weiter eigene Aktien zurückkaufen, zum anderen wird Linde die Quartals-Dividende deutlich erhöhen. Der Aktie nützt die Ankündigung allerdings nichts. Aktuell liegt sie an der Wall Street mehr als 1 Prozent im Minus.



Aktienrückkaufprogramm wird nahezu verdoppelt

Linde will für einen weiteren Aktienrückkauf doppelt so viel Geld in die Hand nehmen als noch vor einem Jahr.

Der Vorstand habe ein neues, bis zu zehn Milliarden US-Dollar (knapp 8,9 Mrd Euro) schweres Programm bewilligt, teilte das Unternehmen am Montagabend überraschend in London mit. Das Vorhaben solle auf den erst kürzlich abgeschlossenen Aktienrückkauf in Höhe von fünf Milliarden Dollar folgen. „2021 hat Linde erneut einen Rekord-Mittelzufluss generiert“, sagte der Vorstandsvorsitzende Sanjiv Lamba. „Überschüssige Mittel sollen genutzt werden, um unsere Anteilseigner mittels eines Aktienrückkaufs zu belohnen.“



Seinen Aktionären will der Konzern zudem eine Quartals-Dividende von 1,17 US-Dollar ausschütten, was zehn Prozent mehr als im Jahresviertel zuvor seien. Als Datum wurde der 25. März genannt.
 
01.03.22 01:51 #124 Aktienrückkauf in Höhe von 10 Milliarden Dolla.
 

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01.03.22 09:28 #125 Linde
02.03.22 12:26 #126 UBS belässt Linde auf 'Buy' - Ziel 335 Euro
 

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13.04.22 15:12 #127 Linde / Starkes Geschäft trotz Pandemie
Linde: Starke Geschäfte trotz Pandemie und Lieferengpässen – so bewerten Analysten die Aktie jetzt

(13.04.22, 13:46 onvista)




Der weltgrößte Gasekonzern Linde ist bislang gut durch die Corona-Pandemie und Lieferengpässe gekommen. Auch für das laufende Jahr rechnet das Linde-Management um den neuen Firmenchef Sanjiv Lamba mit einem Gewinnplus. Allerdings sind in der bisherigen Prognose mögliche Auswirkungen aus dem Ukraine-Konflikt nicht berücksichtigt. Die wichtigsten Punkte für den Konzern, was Experten sagen und wie es für die Aktie läuft.




- So ist die Lage des Unternehmens -

Linde ist seit der Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair 2018 der weltgrößte Anbieter von Industriegasen. Der Konkurrent des französischen Konzerns Air Liquide beliefert die Auto-, Öl-, Chemie- und Metallindustrie genauso wie Lebensmittelhersteller und Krankenhäuser. Den Löwenanteil der Umsätze und Gewinne erwirtschaftet Linde in der Region Amerika, rund 25 Prozent der Erlöse kommen aus Europa und rund 20 Prozent aus Asien.

Die Geschäfte des Industriegase-Konzerns Linde liefen bis zuletzt dank einer hohen Nachfrage aus der Gesundheits- und Elektronikindustrie rund. 2022 will der Konzern nach einem deutlichen Gewinnplus im vergangenen Jahr noch einmal mehr verdienen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie soll im laufenden Jahr auf 11,55 bis 11,85 US-Dollar zulegen, nach 10,69 Dollar ein Jahr zuvor. Zum Gewinnplus soll neben den Sparmaßnahmen auch ein dickes Auftragspolster beitragen. Allerdings gab das Linde-Management die Prognose noch vor dem Ukraine-Konflikt ab.

Wegen des Kriegs hat Linde in der Ukraine bereits das Neugeschäft in Russland gestoppt. Zudem will das Unternehmen sein Engagement in dem Land reduzieren, wie Linde jüngst mitteilte. So will sich der Konzern in Russland von Industrieanlagen trennen und bestimmte Kunden nicht mehr beliefern. Allerdings sollen lebenswichtige medizinische und andere sicherheitskritische Gase weiterhin ausgeliefert werden. Der Konzern werde bestehende und künftige internationale Sanktionen weiterhin in vollem Umfang einhalten, hieß es weiter.

Linde hatte noch im vergangenen Jahr von dem russischen Energiekonzern Gazprom zwei Großaufträge in Höhe von sechs Milliarden US-Dollar erhalten. Der Konzern bekam den Zuschlag für eine Gasverarbeitungsanlage und eine LNG-Flüssiggasanlage in einem großen Industriekomplex bei Ust-Luga. Zudem ist der Konzern aufgrund früherer Aufträge an einer Anlage im Rahmen des Pipelineprojekts „Power of Siberia“ mit mehreren Aufträgen beteiligt. Die Pipeline soll Erdgasfelder in Ostsibirien mit Nordostchina verbinden. Die Anlage sollte in fünf Bauphasen bis 2024 errichtet werden. Ob all diese Projekte zu Ende geführt werden, ist noch offen.

Das Unternehmen wird seit der Fusion mit Praxair nach US-Stil geführt: Linde schüttet jedes Quartal eine Dividende aus und bilanziert in Dollar. Zudem startete der Konzern Ende Februar ein neues Aktienrückkaufprogramm. Linde will bis Mitte 2024 eigene Papiere für bis zu zehn Milliarden Dollar erwerben. Desweiteren gehört der Linde-Chef zu den Dax-Chefs mit dem höchsten Gehalt.

Seit dem ersten März hat Linde mit Sanjiv Lamba einen neuen Vorstandschef. Lamba, der bereits vor der Fusion mit Praxair bei Linde im Vorstand saß, leitete zuvor das operative Geschäft des fusionierten Konzerns. Steve Angel wechselte in den Verwaltungsrat und löste dort Wolfgang Reitzle als Chefaufseher ab. Das Unternehmen wird demnächst die Zahlen für das erste Quartal 2022 vorlegen.




- So sehen die Analysten die Aktie -

Die Branchenexperten sind mit Blick auf die Linde-Aktie positiv gestimmt. Von den von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX seit Februar erfassten zehn Experten empfehlen alle die Aktie zum Kauf. Kein Analyst rät zum Halten oder Verkauf.

Linde ist nach Ansicht von Analyst Markus Mayer von der Baader Bank im laufenden Jahr vor einer Inflation geschützt. Er begründet dies zum einen damit, dass Linde bei Großanlagen und Teilen des Massengeschäfts Vertragsklauseln im Falle von steigenden Energiepreise habe. Zum anderen verfüge das Unternehmen aufgrund der Marktkonsolidierung im Verpackungs- und Gesundheitsgeschäft sowie im übrigen Gasgeschäft über eine starke Preissetzungsmacht. Darüber hinaus sollte das Unternehmen von der Wiederaufnahme des Investitionszyklus in den Endkundenindustrien wie Chemie, Raffinerie, Investitionsgüter oder Energie profitieren. Dieses Wachstumspotenzial spiegele sich auch im Rekordauftragsbestand von mehr als 13 Milliarden US-Dollar wider.

Ein Teil des Anlagenbau-Auftragsbestandes stamme zwar aus russischen Projekten, räumte Mayer ein. Allerdings sehe er aufgrund der Vertragsstruktur der Vorauszahlungen kein Risiko von Wertminderungen. Zudem dürfte es zukünftig genügend Nachhaltigkeits- und Energieprojekte geben, die einen möglichen Verlust der russischen Projekte abfedern könnten. Der kürzlich angekündigte Aktienrückkaufprogramm werde den Aktienkurs von Linde zumindest stabilisieren.

Auch Analyst Geoff Haire von der schweizerischen Großbank UBS zeigte sich zuversichtlich für Linde. Bei dem Hersteller von industriell genutzten Gasen dürfte sich die große Nachfrage fortgesetzt haben, so der Experte. Eine wichtige Frage sei aus Sicht von Investoren, ob das Unternehmen steigende Preise an die Kunden weiterreichen könne. Zudem richteten sich die Blicke auf Russland, wo Linde vor allem im Anlagenbau einige große Verträge im Segment Flüssiggas habe. Aber auch die Aussichten für China im Hinblick auf das Wiederaufflammen von Covid und daraus resultierenden Schließungen stünden im Fokus.

Um den aktuellen Anstieg der Rohstoffpreise abzufangen, müssten nach Ansicht von Analyst Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan die europäischen Chemieunternehmen ihre Preise im Schnitt um mehr als zehn Prozent erhöhen. Dies dürfte angesichts eines voraussichtlichen Nachfragerückgangs nicht vollständig gelingen. Wegen der kurzfristig unsicheren Aussichten sei für Anleger eine defensivere Positionierung angebracht. Chemiehändler sowie Industriegas- und Düngemittelhersteller dürften in diesem Umfeld vergleichsweise besser abschneiden.




- So läuft die Aktie -

Seit die Aktie Anfang des Jahres mit 309,35 Euro ein Rekordhoch erreicht hatte, hat sie wieder rund sieben Prozent eingebüßt. Zuletzt war ein Linde-Papier zu gut 288 Euro zu haben.

Im Zuge des Corona-Crashs hatte die Linde-Aktie bis Mitte März 2020 kräftig Federn gelassen. Innerhalb weniger Wochen knickte der Kurs um mehr als ein Drittel auf rund 130 Euro ein. Doch der Einbruch ist längst Geschichte. Nachdem sich vor allem die Industrieunternehmen schneller als erwartet von den Folgen der Pandemie erholt haben, legte der Linde-Kurs mit kleinen Rückschlägen kräftig zu und kletterte bis Anfang 2022 von einem Rekordhoch zum nächsten.

Die Anteile von Linde haben sich seit dem Abschluss der Fusion Ende Oktober 2018 fast verdoppelt. Sie knüpften mit ihrer Entwicklung bisher nahtlos an die Gewinne der Aktien von Linde AG an. Diese hatten seit dem Sommer 2016, als die beiden Unternehmen zum ersten Mal über einen Zusammenschluss gesprochen hatten, bis zur Fusion um fast 40 Prozent zugelegt.

Linde hat derzeit einen Börsenwert von rund 146 Milliarden Euro und ist damit mit Abstand der wertvollste Wert im Leitindex Dax . SAP lag zuletzt mit einer Marktkapitalisierung von 122 Milliarden Euro hinter dem Hersteller von Industriegasen. Der französische Konkurrent Air Liquide kommt derzeit auf einen Börsenwert von knapp 77 Milliarden Euro.

Mitte August 2016 – also vor den ersten Berichten über eine Fusion mit Praxair – kam Linde gerade mal auf etwas mehr als 25 Milliarden Euro Börsenwert und lag damit noch in der unteren Hälfte des deutschen Leitindex.
 
03.05.22 16:35 #128 Repound
 

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16.06.22 09:22 #129 rauf und runter
 

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