Leser des Bären-threads

Seite 1 von 108
neuester Beitrag:  17.07.14 08:23
eröffnet am: 23.02.08 10:39 von: Rubensrembrandt Anzahl Beiträge: 2691
neuester Beitrag: 17.07.14 08:23 von: Slater Leser gesamt: 241527
davon Heute: 6
bewertet mit 52 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  108    von   108     
23.02.08 10:39 #1 Leser des Bären-threads
Den Bären-thread finde ich informativ und interessant, aber leider etwas einseitig.
Zu kritisieren ist auch, dass man sich anmelden muss, bevor man in diesem erlauchten
Kreis posten darf.
Fakten, die gegen einen Crash sprechen, werden gar nicht mehr betrachtet, z.B.
- Rohstoffpreise steigen, bei einer bevorstehenden weltweiten Rezession müssten
 sie doch eigentlich fallen.
- Insider und Institutionelle scheinen Aktien zu kaufen statt zu verkaufen.
- Es scheinen zu viele Kleinanleger an der Seitenlinie zu stehen, weil sie ihre
 Aktien verkauft haben (siehe Bären-thread)
Haben wir also die Tiefstkurse in diesem Jahr schon erlebt oder wird es noch erheblich
weiter nach unten gehen?
 
Seite:  Zurück   1  |  2    |  108    von   108     
2665 Postings ausgeblendet.
26.06.10 23:03 #2667 Die USA benötigen deshalb einen starken Dol.
um weiterhin ausreichend Kredite zu bekommen. Deshalb wird der Euro weich-
geredet -geratet und deshalb fordern die USA von Europa weitere staatliche
Ausgabenprogramme, um den Euro abzuschießen.

http://www.ariva.de/Gibt_es_ein_Komplott_gegen_den_Euro_c3466015
Die USA brauchen einen starken Dollar
Um ihr Wirtschaftssystem erhalten zu können, müssen die USA Käufer für ihre Staatsanleihen finden und das kann wie in den vergangenen Jahren nur mit Hilfe ausländischer Geldgeber gelingen. Vor allem China und Japan als größte Gläubiger der USA müssen daher bei Laune gehalten werden. Ein Absturz des Dollars würde deren Devisenreserven entwerten und die weltweite Abkehr vom Dollar beschleunigen. Mit Sicherheit hat das Gerede vom Ende des Dollars als internationaler Reservewährung und seiner Ablösung durch den Euro viele in der US-Administration wachgerüttelt.  
26.06.10 23:12 #2668 Langfristig wird der US-Dollar unter Druck ko.
Voraussetzung: Die europäischen Staaten lassen sich nicht von den USA
staatliche Ausgabenprogramme aufschwatzen.

http://www.ariva.de/Gibt_es_ein_Komplott_gegen_den_Euro_c3466015
EUR/USD wieder im Aufwind
Das Ignorieren dieser Probleme könnte sich noch eine Zeitlang so fortsetzen, aber nicht ewig. Die Mängel der US-Wirtschaft werden den Dollar einholen. Trotzdem kann der Euro auch nach der jüngsten Kurserholung noch einige Zeit unter Verkaufsdruck bleiben, denn zu schlecht ist derzeit das Image der europäischen Währung. Und wer will sich schon gegen den Markttrend stellen? Langfristig aber wird der US-Dollar unter Druck kommen und auch EUR/USD wieder steigen.  
26.06.10 23:28 #2669 Krugmann ist nicht klug
Jedenfalls nicht aus Sicht der Europäer.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...r-heikel;2607105
Wissenschaftler wie Paul Krugman empfehlen der EU eine lockere Geldpolitik zu betreiben. Ist das klug?

Europas Probleme liegen nicht in der Geldpolitik, sondern in den hohen Staatsschulden. Noch weiß man nicht, ob die anfälligen Staaten ihre Schulden wirklich begleichen können oder ob sie zu Umschuldungen gezwungen werden. Letzteres hätte große Auswirkungen auf die Banken. Europa hat also in erster Linie ein Problem mit seinem Bankensystem und nicht mit seiner Konjunkturpolitik.  
26.06.10 23:31 #2670 Europa kann sparen, USA kaum
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...r-heikel;2607105
Die USA kritisieren Europas neuen Sparkurs als Gift für die Erholung der Weltwirtschaft. Teilen Sie diese Kritik?

Die Europäer müssen ihre Schulden in den Griff bekommen. Denn wie lange sind die Märkte noch bereit, diesen Ländern Kapital zur Verfügung zu stellen? Bei einer Staatsverschuldung von teilweise mehr als hundert Prozent ist der Spielraum sehr gering und irgendwann ist das Vertrauen weg. Vor allem in den hoch verschuldeten südeuropäischen Staaten werden noch sehr schmerzhafte Einschnitte notwendig. Das ist politisch und wirtschaftlich eine enorme Herausforderung.

Europa muss also sparen, selbst wenn das die Weltkonjunktur bremst?

Ich bezweifle, dass die Sparprogramme in Europa den globalen Aufschwung wirklich beeinträchtigen. In guten Jahren hat Europa zwei Prozent Wachstum, in schlechten liegt es womöglich knapp unter Null. Europa ist deshalb ziemlich berechenbar. Das Ausmaß der konjunkturellen Schwankungen und damit die Folgen für die Weltwirtschaft sind nicht gerade enorm. In Amerika ist das ganz anders. Dort sind die konjunkturellen Schwankungen und damit die wirtschaftlichen Unsicherheiten viel größer. Die Wahrscheinlichkeit, dass Washington eine restriktive Haushaltspolitik betreiben wird, halte ich daher für gering. Das lässt das politische System einfach nicht zu. Allerdings müssen die USA aufpassen, dass ihnen die Inflation nicht davonläuft.  
26.06.10 23:49 #2671 USA deutlich schlechter als Griechenland
http://www.handelsblatt.com/politik/...iff-keynes-ist-nonsens;2607131
Die US-Schulden stellen die Situation in Griechenland deutlich in den Schatten. Je mehr Schulden wir aufhäufen, umso größer wird das Problem. Im Grunde läuft es wie in einem riesigen Schneeballsystem, wie bei Madoff: So lange man uns immer wieder Geld leiht, passiert nichts. Sobald die Unterstützung aber ausbleibt, wird der nächste Abschwung noch heftiger als der jüngste. Die Rekordpreise beim Gold zeigen eine Stagflation an. Wenn wir nicht aufhören, einen schuldenfinanzierten Staatsapparat zu vergrößern, werden Investoren bald auf den Kollaps der Dollar-Zone wetten.  
26.06.10 23:57 #2672 USA ist ein Schuldenstaat und der Dollar
wird deshalb fallen.

http://www.handelsblatt.com/politik/...f-keynes-ist-nonsens;2607131;0

Es entstehen in den USA keine neuen Fabriken, keine neuen Industrien, nur neue Schulden. Die belaufen sich inzwischen auf mehr als 13 Billionen Dollar, und viele Verbindlichkeiten sind darin noch nicht einmal enthalten.

Was kommt obendrauf?

Allein sechs Billionen Dollar für Fannie Mae und Freddie Mac (die großen Hypothekenfinanzierer, d. Red.), die in der Staatsbilanz nicht auftauchen. Wer muss für die Schulden dieser Staatsfirmen einstehen? Natürlich der Steuerzahler! Die ungedeckten Verbindlichkeiten aus den Ansprüchen von Sozialprogrammen wie Medicare betragen sogar mehr als 50 Billionen Dollar. Da ist doch nur noch die Frage, wie später die Form der Nichterfüllung aussehen wird: Zahlen wir nicht mehr, oder drucken wir noch mehr Geld und heizen damit die Inflation an?

Wie sieht es auf Ebene der Bundesstaaten aus? Die Finanzprobleme Kaliforniens sind bekannt, seit der Bundesstaat im Vorjahr vorübergehend Schuldscheine ausstellte. In diesem Sommer sorgt New York State mit einer angedrohten Stilllegung des kompletten Verwaltungsapparats für Schlagzeilen. Wird es jetzt kritisch?

Viele Bundesstaaten sind faktisch insolvent. Sie haben wie Griechenland vor Jahren milliardenschwere Versprechungen gemacht, ohne entsprechendes Kapital dafür zur Seite zu legen. Jetzt gehen zahlreiche Beamte in Rente oder Vorruhestand, und es ist kein Geld mehr da.

Also wird Washington zu Hilfe eilen?

Ja, aber wenn Washington einen Staat finanziell auffängt, muss er alle anderen auch retten. Es führt kein Weg daran vorbei: Der Dollar wird fallen, die Inflation steigen.  
27.06.10 20:14 #2673 Wunderheilung der US-Banken
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...bilanztrick-retten;2607098
Finanzmarktregulierung: USA wollen Banken mit Bilanztrick retten

Neue Bilanzregeln könnten Amerikas Banken über Nacht sanieren. Zumindest zum Schein. Über 7 800 von den Folgen der Finanzkrise arg gebeutelten Kleininstitute sollen Verluste aus Krediten künftig auf zehn Jahre verteilen können. Aus Pleitegeiern würden so mit einem Schlag „gesunde“ Banken. Diese Wunderheilungs-Methode ist ein Erfolg von Lobbyisten.  
27.06.10 20:24 #2674 USA - der Schuldenstaat
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...sse-zu;2607443;2
Es mehren sich die Stimmen, die Parallelen zur europäischen Schuldenkrise ziehen. Sogar der langjährige US-Notenbankchef Alan Greenspan warnte jüngst vor "wachsenden Ähnlichkeiten zu Griechenland". Die Regierung habe über die nächsten drei Dekaden Verpflichtungen, die sie nicht mehr erfüllen könne, warnte er. "Es gibt gleich mehrere Griechenland-Krisen, die sich in den USA zusammenbrauen", orakelt der einflussreiche Ökonom Ed Yardeni.

Die Weltöffentlichkeit hat noch gar nicht realisiert, dass nicht nur die Regierung von US-Präsident Barack Obama in Washington, sondern auch die Bundesstaaten, Kommunen und Sozialkassen vor unfassbaren Schuldenbergen stehen. Mit 13 Billionen Dollar ist der amerikanische Staat verschuldet, 2015 werden es schon 20 Billionen sein. Dazu kommen noch die Billionendefizite der Sozialkassen.

Ungeschminkt sieht Amerika heute ganz schön alt aus. Der Staat ist ein Scheinriese, die wirtschaftliche Basis reicht nicht mehr aus, alle Teile der Gesellschaft zu beglücken, die öffentliche Infrastruktur zerfällt, das Militär verschlingt einen wachsenden Teil des Wohlstandes und die Schuldenberge von Privaten und Staat drohen die USA zu erdrücken.

Beispiel Harrisburg: Die Hauptstadt von Pennsylvania ist faktisch insolvent. Auch Großstädte wie Detroit oder Los Angeles gelten als konkursgefährdet. Der Bundesstaat Illinois zahlt Rechnungen in dreistelliger Millionenhöhe nicht mehr und stellt dafür Schuldscheine aus. Der aktuelle Titel des US-Magazins "Time" bringt die Krise treffend auf den Punkt: "The Broken States of America".  
27.06.10 20:30 #2675 USA ist schlimmer dran als Europa
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...sse-zu;2607443;3
Das größte Problem ist Kalifornien

David Kotok, Chef der Investmentfirma Cumberland Advisors, redet Klartext: "Seien wir mal ehrlich. Griechenland hat die Größe von Connecticut, Portugal die Größe von Kentucky. Die Aufregung in Europa steht in keinem Verhältnis zur Realität. Das viel größere Problem ist Kalifornien."

Allein der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat an der Westküste, eigenständig betrachtet die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt, muss im laufenden Jahr eine Budget-Lücke von 19 Milliarden Dollar schließen. Die Finanzprobleme des "Golden State" seien "eine Liga für sich", schreibt die Non-Profit-Organisation Pew Center on the States.  
27.06.10 20:36 #2676 Weitere gefährdete US-Bundesstaaten
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...sse-zu;2607443;4
Die Pensionslasten dürften noch in dieser Dekade sieben Bundesstaaten in die Insolvenz treiben - angefangen mit Louisiana (2017), gefolgt von Illinois, New Jersey und Connecticut (jeweils 2018). 30 weiteren Bundesstaaten droht das gleiche Schicksal in der nächsten Dekade.

Den Anlegern dürfte das alles gar nicht gefallen. Für sie braut sich auf dem drei Billionen Dollar großen Markt der kommunalen Anleihen, der sogenannten "Muni-Bonds", ein Desaster zusammen. Investmentlegende Warren Buffett sieht hier ein "schreckliches Problem" heraufziehen. Experten befürchten, dass die Ausfallraten hier bald zu steigen beginnen, weil immer mehr Kommunen an den Rand der Pleite gelangen.  
01.07.10 18:06 #2677 double dip crashed Börse
Es ist auch eine Art doble dip, wenn zum Einen die Amerikaner bei der G20 mit ihrer Forderung auf deficit spending nicht durchkamen und damit erwartete neue Konjunkturprogramme ad acta gelegt worden sind. Zum Anderen hat die Frachtratensenkung für Massenguttransporte nach China mächtig verschreckt. Kündigt sie doch einen Rückgang der Güterproduktion in China an.  
03.07.10 11:26 #2678 Kehrtwende?
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ls-sicherer-hafen/50137891.html
22 Bewertungen   Schriftgröße: AAA
 02.07.2010, 12:15
Kehrtwende am Kapitalmarkt
Zweifel am Dollar als "sicherer Hafen"
Vor wenigen Wochen befand sich der Euro wegen der Schuldenkrise im freien Fall. Schon war von der Parität zum Dollar die Rede. Nach einer Serie an schlechten Konjunturdaten aus Amerika dreht sich das Bild. von Tobias Bayer  Frankfurt  
07.07.10 20:30 #2679 Höhere Aufschläge für Munis
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/...chische-tragoedie/50140668.html
Ist Kalifornien das nächste Griechenland? Drohen Ausfälle von amerikanischen Bezirken, Gemeinden und Städten? Diese Fragen treiben Investoren um. Die Risikoaufschläge für die Anleihen dieser regionalen und lokalen Emittenten, sogenannte Municipal Bonds (Munis), gegenüber US-Staatsanleihen haben zugelegt.
Mit Munis werden laufende Ausgaben wie der Betrieb von Krankenhäusern und der Infrastruktur sowie Einzelprojekte finanziert. Die Zinseneinnahmen der Investoren auf diese Anleihen sind meist steuerfrei, was die Papiere attraktiv macht. Der Markt für diese Bonds ist 2800 Mrd. Dollar groß.
"Die Sorgen um Kreditrisiken bei Municipal Bonds nehmen zu, obwohl das bislang noch nicht durch Ausfälle sicherer Munis gedeckt ist. Das hat sich auf die Zinsen ausgewirkt", sagte Paul Rosenstiel, früher stellvertretender Kämmerer Kaliforniens und derzeit Vorstandsmitglied von De La Rosa & Co, FTD.de. Die in Kalifornien ansässige Investmentbank ist auf Finanzierungsprojekte der öffentlichen Hand spezialisiert.  
09.07.10 19:15 #2680 Es geht in den USA abwärts: 5 Gründe
1.Die USA sind nicht mehr die Konjunkturlokomotive. Von Europa hatte man sich mittels deficit spending eine Entlastung erhofft. Das Gegenteil ist jedoch durch die radikalen europaweiten Sparmaßnahmen eingetreten.
2. Das Konumentenvertrauen in den USA ist im Juni um 10 Punkte gefallen.
3.Zinsen sind in den USA rapide gefallen; ein Anzeichen für eine abschwächende Wirtschaft.
4. Vom Mai bis Juli sind die Frachtraten für Massengüter um die Hälfte gefallen. Ein Anzeichen für eine zurückgehende Weltwirtschaft.
5. Die Konjunkturstützen laufen in den USA zum Jahresende aus. Schon bisher hatten sie bei den Arbeitslosenzahlen nicht die erhoffte Entlastung gebracht.  
04.08.10 18:55 #2681 US-Wirtschaft höher verschuldet als dargeleg.
Entgegen allen großspurigen Ankündigungen über große Erfolge der US-Wirtschaft aus dem Nichtbankenbereich ist diese so hoch verschuldet wie noch nie: Lt. Federal Reserve mit 7,2 Billionen $, was 50 % des Bruttosozialprodukts entspricht.  Anders ausgedrückt beträgt sie 50 % der Firmenwerte. Man darf also davon ausgehen, daß die US-Wirtschaft wesentlich schlechter dasteht, als man aufgrund der nicht abreißenden Erfolgsmeldungen annehmen kann. Die und die Finanzkosmetik, auf die besonders die Amerikaner spezialisiert sind, sind aber gut für deren Bonusprogramme.  
17.08.10 11:59 #2682 Soros setzt auf Gold
http://www.mmnews.de/index.php/gold/6235-soros-setzt-auf-gold
Soros setzt auf Gold   | Drucken |
17.08.2010

George Soros hat seine Aktienbestände drastisch reduziert und setzt nun noch stärker auf Gold. Das geht aus den Quartalsbericht von Soros Fund Management hervor.

Investmentlegende George Soros hat im vergangen Quartal seinen Aktienbestände drastisch reduziert. Das geht aus dem jüngsten Quartalsbericht von Soros Fund Management hervor. Demnach ist der Aktienanteil um 42% reduziert worden. Die größte Positiion ist nun der SPDR Gold Trust.

Soros trennte sich von vielen Unternehmensbeteiligungen, bzw. reduzierte den entsprechenden Aktienanteil in seinem Portefolio erheblich. Er verkaufte demnach praktisch alle Aktien des US- Energieproduzenten Hess, Suncor Energy und  dem Telekomunikationsanbieter Verizon. Auch andere Blue Chips wie  Pfizer und Wal-Mart wurden drastisch reduziert. Offenbar trennte sich Soros auch von seinem Petrobras Anteil.  
27.08.10 17:44 #2683 Wer kauft eigentlich noch US-Bonds?
http://www.gevestor.de/...010-08-27T16%3A00_Newsletter+vom+27.08.2010
Der Anstieg der Anleihen/US-Bonds hat keineswegs damit zu tun, dass irgendwelche dummen Anleger diese Papiere kaufen. So viel Dumme kann es gar nicht geben, denn die von den Staaten emittierte Papierflut wird täglich größer. Wer kauft also? Es sind die Banken! Und denen ist es bekanntlich egal, ob sie später daran bankrott gehen, denn zahlen muss es am Schluss der Bürger selbst. Das ist das Perverse an dem Spiel, welches derzeit niemand versteht, offenbar noch nicht mal der Chefvolkswirt.



Der Anstieg der Bonds reflektiert somit nichts anderes als das finale Stadium des Geldsystems. Und das sieht so aus: Damit die Notenbanken den Anleihenschrott nicht selbst kaufen müssen, geben sie den Banken Anreize, damit diese es tun. Sie leihen den Banken unbegrenzt Geld zu 1%. Dafür kaufen die Banken Staatsanleihen für 2,5%. In diesem vereinfachten Rechenbeispiel bleibt eine Differenz von 1,5%, welche sich die Banken selbst in die Taschen stecken.



„Kurz“ finanziert „lang“, das führte schon bei den Kreditgiftmüllpaketen aus den USA in die Katastrophe. Als die Kurse fielen oder die Zinsen stiegen, war das Spiel aus. Das gleiche droht nun auch bei den Staatsbonds. Diesen Schrott kauft kein normaler Anleger.  
21.09.10 15:44 #2684 Ausländische Zentralbanken verkaufen massiv .
Staatsanleihen.

http://www.investor-verlag.de/...kaufen-massiv-us-anleihen/112078901/
Letzte Woche war es nicht so, dass die ausländischen Zentralbanken nur wenige US-Staatsanleihen gekauft haben.

Es war auch nicht so, dass sie netto gar nichts mehr gekauft haben.

Es war stattdessen so, dass sie netto massiv verkauft haben.

Und zwar verkauften ausländische Zentralbanken für netto 57 Mrd. Dollar US-Staatsanleihen.  
21.09.10 18:27 #2685 Das letzte Mittel: steigende US-Aktienmärkte
(Steffen)
http://mail.aol.com/32679-211/aol-1/de-de/Lite/...0&sort=received
Für uns als Anleger bedeutet das, wir müssen damit rechnen, dass sowohl die US-Regierung als auch die US-Notenbank alles tun werden, um einen nachhaltigen und langen Anstieg der US-Aktienmärkte zu gewährleisten, denn alle anderen Mittel sind ausgereizt. Das heißt, Sie sollten sich nicht wundern, wenn trotz der gegenwärtigen Krisen in den USA eine solche Rally entsteht.  
24.09.10 19:11 #2686 Wo bleibt das Geld?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,719107,00.html
Wer ist der Reichste im ganzen Land? Das "Forbes"-Magazin hat die 400 vermögendsten Amerikaner aufgelistet. An der Spitze steht Microsoft-Gründer Bill Gates - zum 17. Mal in Folge. Die Top Ten legten nach kräftigen Verlusten im Vorjahr wieder zu.

Hamburg - Am Ende steht eine gewaltige Summe: Das "Forbes"-Magazin hat wieder einmal das Vermögen der 400 reichsten Amerikaner zusammengezählt. Herausgekommen ist eine Zahl mit 13 Ziffern - 1.370.000.000.000 Dollar. Mit knapp 1,4 Billionen Dollar kommen die 400 betuchtesten US-Bürger auf rund 100 Milliarden Dollar mehr als noch vor einem Jahr.

Microsoft-Gründer Bill Gates ist dem Magazin zufolge auch in diesem Jahr der reichste Amerikaner. Mit einem geschätzten Vermögen von 54 Milliarden Dollar belegte er zum 17. Mal in Folge den ersten Platz auf der "Forbes"-Liste. Auf Platz zwei folgt Investor Warren Buffett mit geschätzten 45 Milliarden Dollar. Dritter ist Oracle-Gründer Larry Ellison mit 27 Milliarden Dollar. Das Vermögen der zehn reichsten Amerikaner vermehrte sich dem Magazin zufolge binnen eines Jahres um 24,9 Milliarden Dollar. Im Jahr zuvor hatte es noch um fast 40 Milliarden Dollar abgenommen.

Um zu dem elitären Club der Top 400 zu gehören, musste das Vermögen in diesem Jahr wieder mindestens eine Milliarde Dollar betragen. 2009 hatten noch 950 Millionen Dollar ausgereicht.

Zuckerberg klettert auf Platz 35

Den größten relativen Zuwachs erzielte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Die Nummer 35 der Liste steigerte ihr Vermögen von 2 auf 6,9 Milliarden Dollar. Auch die Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin schafften es mit 1,4 und 1,15 Milliarden Dollar auf die Liste. Da er acht Tage nach Zuckerberg geboren wurde, ist der 26-jährige Moskovitz der weltweit jüngste Milliardär. Der älteste Tycoon auf der Liste ist David Rockefeller senior.: Der 95-Jährige besitzt laut "Forbes" ein Vermögen von 2,4 Milliarden Dollar.  
14.11.10 12:59 #2687 Der Wert des Dollars wird auf 0 fallen (Fab.
http://analysen.onvista.de/alle-analysen/artikel/...wird-auf-0-fallen
06.10., 19:30 BoerseGo
Marc Faber: Der US-Dollar wird auf 0 fallen

Berlin (BoerseGo.de) - Der bekannte Investor, Ökonom und Börsenguru Marc Faber warnt vor drohenden Totalverlusten bei Anleihen und Währungen. Wie dieser in einem Interview gegenüber dem “Handelsblatt” erklärte versuchen die weltweiten Notenbanken über den Aufkauf von Staatsanleihen ständig neues Geld zu drucken. Bei dieser Strategie stehe die amerikanische Notenbank Federal Reserve an der Spitze. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde der Federal Reserve folgen. Langfristig gesehen dürfte die EZB die Politik des simbawischen Staatschefs Robert Mugabe übernehmen, der sein Land mit Hyperinflation in den Ruin getrieben hat. Die Rechnung für dieses Spiel werde in ein paar Jahren in Form eines Schuldenzusammenbruchs präsentiert. Dann erwarte er eine massive Finanzreform bei der die Verbindlichkeiten zu einem Großteil oder sogar zur Gänze in Abschreibungen münden Der Wert des Dollars dürfte auf Null sinken  
17.11.10 19:49 #2688 Höchste Insiderverkäufe in den USA
(1. November-Woche), gleichzeitig euphorische Stimmung bei den Privatanlegern.

http://www.zerohedge.com/article/...-week-everyone-getting-out-market
Insider Selling Hits All Time Record Of $4.5 Billion In Prior Week As Everyone Is Getting Out Of Market
Tyler Durden's picture
Submitted by Tyler Durden on 11/11/2010 09:31 -0500

Insiders have officially marked the top of the stock market: last week's insider selling of all stocks (not just S&P) hit an all time record of $4.5 billion. This is the biggest weekly number ever recorded by tracking company InsiderScore.com: as Sentiment Trader highlights no other week before had more than $2 billion in net selling.  
17.11.10 21:22 #2689 Interessante Verschwörungstheorien von Steff.
19.01.11 21:50 #2690 Löschung

Moderation
Moderator: lth
Zeitpunkt: 26.06.13 13:07
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Nachfolge-ID der Werbe-ID rechner1

 

 
17.07.14 08:23 #2691 es ist ganz schlimm
Seite:  Zurück   1  |  2    |  108    von   108     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen:    


Bitte warten...