Kriminell, unangebracht, dreist

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neuester Beitrag:  25.04.21 14:34
eröffnet am: 03.07.20 16:46 von: Fritz Pommes Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 25.04.21 14:34 von: goldik Leser gesamt: 2892
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03.07.20 16:46 #1 Kriminell, unangebracht, dreist
"Der Fahnder wirkt abgeklärt. Seit 2 Wochen habe er mehr und mehr Strafanzeigen wegen Betrugs auf dem Schreibtisch. Manche kämen von Bürgern, andere vn Behörden. [...] Seine Fälle haben fast alle mit Corona zu tun.  Meist soll jemand Geld abgegriffen haben, das ihm nicht zusteht. "Das wundert uns nicht, wir sind von Anfang an davon ausgegangen, dass Betrüger davon nicht die Finger lassen werden."

Selten musste der Staat so schnell sein. Nothilfe bereitstellen, Kredite ausreichen, Kurzarbeitergeld bewilligen, alles innerhalb weniger Wochen. Vieles davon hat gut funktioniert, aber nicht alles.

Es wird deutlich: die Selbstbedienung gelingt in der Virus-Krise prächtig. Im Kleinen, wie im Grossen, ob kriminell, unangemessen oder dreist.

Das bayerische Wirtschaftsministerium bestätigt auf Anfrage eine steigende Zahl von Verdachtsfällen, die sich auf die "betrügerische Erlangung von Corona-Soforthilfen" beziehen.

In NRW hat das Justizministerium vergangene Woche einen Bericht an den Rechtsausschuss des Landtages geschickt, das das Ausmass des Missbrauchs erahnen lässt.

Allein bei der Sonderkommission "Klon" des LKA sind 873 online gestellte Anzeigen  und 182 Anzeigen bei Kreispolizeibehörden aufgelaufen, die sich auf gefälschte Webseiten beziehen.

Die kriminelle Energie, die hinter den Betrugs-Aktivitäten zum Erlangen staatlicher Unterstützung stehen, sind in der Summe gewaltig. Und weitgehend von deutschen Staatsangehörigen verursacht.  
03.07.20 16:58 #2 Milliarden Dividende bei Autoherstellern
und der Staat soll Kaufprämien für Neuwagen zahlen ?

In Münster (Westf.) erwischten Strafverfolger den Inhaber einer Autowerkstatt, die der bereits im Januar abgemeldet hatte.

In Aachen bleäuft sich der aktenkundige Gesamtschaden aller dort angezeigten Betrugsfälle bislang auf  534.000 Euros, in Bonn sind es 220.000 Euros, in Köln 660.000 Euros - es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es in anderen Bundesländern besser aussieht.

Solidarität des Staates - Betrügereien auf der Seite der Bürger......  
28.07.20 23:03 #3 Die Zustände in den Saison-Betrieben
(Erntehelfer, wie aktuell in Mamming oder in Gross-Schlachtereien) spotten jeder Beschreibung.
Deutsche Arbeitnehmer würden sich solche Bedingungen nicht bieten lassen.

In einer norddeutschen Gross-Schlachterei wurde zudem nach Ausbruch der Corona-Infektionen sogar noch vom Inhaber gemutmasst, die Bulgaren und Rumänen hätten das Virus nach ihrem Heimaturlaub wieder in Deutschland eingeschleppt.

Das ist zwar nicht auszuschliessen; aber menschenunwürdige Verhältnisse (wie in den Massenunterkünften) entsprechen auch nicht den deutschen Arbeits-Schutz-Gesetzen
Wann kümmern sich Gewerbeämter und Gewerkschaften um die Unterbringung dieser Arbeiter ?


https://www.dw.com/de/saisonarbeiter-deutschland-nie-wieder/a-54341202

 
28.07.20 23:15 #4 Ich hoffe, dass dann die Fleisch- und Wurstpreis.
im Supermarkt endlich auf angemessene Höhen steigen. Die deutsche Manie, daß insbesondere Essen 'billig' sein muß, hat zu diesen Zuständen in der Food-Industrie geführt.  
25.04.21 14:34 #5 So wichtig es ist, alte Threads wiederzubeleben,
muß"man" daß so versuchen,.....
die "Programmierer " haben "Humor":

Johannaoybxa
 
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