Kleiner Mann, was nun ?

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eröffnet am: 22.09.16 18:31 von: shriekback Anzahl Beiträge: 56
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22.09.16 18:31 #1 Kleiner Mann, was nun ?
Eurokrise, Vertrauenskrise, gesellschaftliche Krise.....Krise, Krise, Krise, und mittendrin: Der kleine Mann !

Ist die Geschichte bereits geschrieben, folgt den Krisen der Crash und das Chaos, und falls ja, was wäre zu tun, um die mickrigen Mäuse zu schützen, am Leben zu erhalten, zu vermehren ?

Gold, Silber, Aktien, Anleihen, Diamanten, Insulin etc.pp, alles irgendwie ein Thema, doch welche davon verfehlen ihr Ziel ?

Bitte sachlich, die Themen Vorsorge/Krisenschutz/Rendite im Auge, ohne Beleidigungen/Diffamierungen/Hetze, und weniger ist manchmal mehr.


p.s. Interessierte sind hier gerne gesehen, Dauerstörer fliegen.....
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22.09.16 18:32 #2 Die Ausgangslage:
*** Die Fed-Entscheidung schützt nur vorgezogene Gewinne ***
http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/...rgezogene-gewinne/14579238.html

*** Frank Schäffler: „Unser Geldsystem ist kaputt“ ***
http://www.goldreporter.de/...unser-geldsystem-ist-kaputt/news/61138/

Gehören Gold und Silber ins Depot ?
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22.09.16 18:39 #3 @shriekback
Wie recht du doch hast. Das Kartenhaus fällt.  

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22.09.16 18:52 #4 Jo, @Reecco.....
trotz der m.E. noch immer vorhandenen schönen, tollen und coolen Seiten des Lebens steht dieses Kartenhaus bereits ziemlich schief, und fallen wird es auch, irgendwann, und dann möchte man doch ungern darunter liegen....doch das Leben geht erstmal weiter, "forewarned is forearmed", was also ist zu tun bzw. hätte bereits getan werden müssen.....?

Für's erste einen schönen Abend !
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22.09.16 19:01 #5 @shriekback
Staaten, Notenbanken, Politiker, Wirtschaften tun alles um uns weiter zu schröpfen.
Eine Hyperinflation wird um jeden Preis vermieden. Sorry, ich bin dann bald weg. :-)))  

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22.09.16 19:10 #6 Inflation in der BRD
23.09.16 08:00 #7 Schleichende Enteignung,.....
das große Inflations-Experiment der Euro-Zone:

"""Die Monopolisten der Geldproduktion sind die Zentralbanken. Sie können, wenn es denn politisch gewünscht ist, die ungedeckten Papiergeldmengen jederzeit in jeder beliebigen Höhe ausweiten und dadurch die Inflation bestimmen. Der klassische Weg dazu ist die Finanzierung der öffentlichen Haushalte mit der elektronischen Notenpresse."""
http://www.focus.de/finanzen/experten/...s-experiment_id_5974507.html

Sind Aktien zwecks Sicherung und/oder Vermehrung der monetär angesparten Lebensleistung alternativlos, oder doch einen Teil der Ersparnisse in Gold und Silber ?

Meine Meinung: Diversifikation. Aktien und/oder (eher was für Zocker und Trader) Derivate für die Rendite, Gold (und Silber) als Versicherung für den Worst Case.

Meinungen ?
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23.09.16 08:18 #8 Die Welt.....
am Abgrund, Edelmetalle als letzte Chance für diejenigen, welche etwas zu verlieren haben ?

"""Wirtschaftliche Stagnation, Austeritätspolitik, unregulierte Immigration, wachsende Ungleichheit und gleichzeitig mangelnde demokratische Repräsentanz für die Verlierer – das sind die gefährlichsten Mängel, die ehemalige Verfechter des neoliberalen Systems diagnostizieren."""
https://www.welt.de/debatte/kommentare/...ser-System-am-Ende-ist.html

Better safe then sorry, denn die fetten Jahre scheinen vorbei zu sein.....
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23.09.16 08:45 #9 Zinsen rauf,.....
und die weltweite Derivateblase platzt.....ein zwangsläufiger Mechanismus ?

Auswirkungen.....und wie schützt sich der sog. "kleine Mann" ?
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23.09.16 09:36 #10 @shriekback
Baugrundstücke unbedingt als Option mit aufnehmen. Da ist das Sprichwort: die Lage, die Lage, die Lage ...noch aktuell. M.M.n.sind die in #1 genanten Anlagen schon alle undurchschaubar bzw. von Staaten und Spekulanten Manipuliert
 

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23.09.16 09:54 #11 @Reecco...#10
Baugrundstücke, okay, hab' auch schon daran gedacht, aber ebenso wie bei Immobilien nicht unbedingt etwas für den kleinen Mann, werden für diese Grundstücke in vernünftiger Lage und Größe doch schnell mal 6-stellige Summen nötig (Klumpenrisiko...), zudem -meine Meinung- auch nur etwas für diejenigen, welche -komme was wolle- hier im Land bleiben wollen und u.U. die Möglichkeit des Vererbens in Betracht ziehen.....
Immobilien und/oder Grundstücke für mich also kein wirkliches Thema mehr, aber evtl. sieht's der ein oder andere anders.....
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23.09.16 10:14 #12 Betongold als Alternative?
In den letzten Jahren kann man vermehrt das Wort “Betongold” in der deutschen Presse und in den Wirtschaftsforen lesen. Betongold als Sinnbild für Stabilität in instabilen Zeiten und Vertrauensverlust in unser Geldsystem. Es gibt kaum kritische Auseinandersetzungen mit diesem Thema, dabei liefert die ...
Ja, diese Frage besteht tatsächlich. Ich halte Immobilien tatsächlich nicht für geeignet in Krisen zu schützen, denn zum einen sind die immobil und zum anderen klappte es auch in den Krisenjahren des Vorjahrhunderts nicht wirklich...

Ein Artikel dazu:

 
23.09.16 10:16 #13 Bargeld
Sollte Bargeld nicht abgeschafft werden, dürfte Bargeld noch immer eine gute Funktion erfüllen, denn wir haben weiterhin keine Preisinflation im Laden, nur in Assets. Da Bargeld Zentralbankgeld ist, sollte man Bargeld dem Buchgeld vorziehen, ganz zu schweigen vom Negativzins...  
23.09.16 10:26 #14 Diese Aussage ist übrigens FALSCH!
"das große Inflations-Experiment der Euro-Zone:

"""Die Monopolisten der Geldproduktion sind die Zentralbanken."

Zentralbanken haben eben nicht das Monopol auf die Geldproduktion. Die Geschäftsbanken haben MIT der Zentralbank zusammen das Monopol.  
23.09.16 10:36 #15 @HerrKoerper...#12
Ja, sehe ich ähnlich, zumal Immobilien als Kapitalanlage für den deutschen Durchschnittsverdiener ob der erforderlichen hohen Investitionssumme und angesichts der bereits stark gestiegenen Preise (Blase...?) m.E. trotz Niedrigzinsen kaum mehr finanzierbar sind.
Bei Eigennutzung sieht's etwas besser aus, bei einer angenommenen Investitionssumme von 250.000 Euro und 50.000 Euro EK kann aber auch da noch so einiges schief gehen.....Konjunktureinbruch, Arbeitslosigkeit, Preisverfall am Immo-Markt, und schon steht der Offenbarungseid bevor.....und das wär's dann wohl gewesen.....
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23.09.16 10:47 #16 Also.....
ich halte insb. Gold ob seiner Mobilität und Unabhängigkeit vom Papiergeldsystem und trotz möglicher Preismanipulationen und Kursverluste für ein absolut notwendiges Investment, wobei sich natürlich ebenso wie bei Bargeldbeständen die Frage nach der sicheren Verwahrung stellt....
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23.09.16 11:03 #17 Immos und Gold
Ja absolut. Gold hat Vorteile, denn man kann "viel Wert" auf relativ wenig Platz lagern. Aber die Lagerstätte selbst ist ein Problem.

Immos im Eigengebrauch sind auch immer ein anderes Thema, aber als "Anlage" sehe ich diese kritisch.  
23.09.16 11:48 #18 Auch ein Frage,.....
welche einen Teil des Rahmens bildet, in welchem die individuelle Anlage- und Investitionsentscheidung vernünftig zu begründen wäre:
"Wie wichtig ist Anonymität bzgl. der ggf. zu erwartenden/befürchtenden zukünfigen finanziellen Repression ?"

Eine mehr oder weniger weitgehende Abschaffung von Bargeld würde girale Geldvermögen mittels Negativzinsen zum Abschuß freigeben, Immobilien und Aktien könnten ob ihrer fehlenden Anonymität ebenfalls ein schnelles Opfer sein, Edelmetalle wären unter dieser Perspektive wohl die bessere Wahl, ein Goldverbot jedoch würde so einiges ändern.....

Die Rettungsboote könnten also durchaus knapp werden.....
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23.09.16 12:24 #19 Achso,.....
die vielleicht ja wichtigste Möglichkeit/Notwendigkeit der Geldverwendung beinahe vergessen: Investitionen ins eigene Leben, denn für all jene, welche den Super-GAU nicht als unausweichlich und gegeben ansehen bzw. auch an ein Leben danach glauben, kommt das Alter so sicher, wie das Amen in der Kirche, "erfahren & erleben" also m.E. ganz oben auf'm Zettel, denn was taugt das Alter, ohne mit seinen Lieben gemeinsame Erlebnisse & Erfahrungen gemacht zu haben, auf welche man dann zurückblicken kann.....?!
Ich will die Welt erleben.....und reise..... :-)
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23.09.16 17:32 #20 Zentralbanken.....
werden Geld drucken bis zum Kollaps:

***Große Gefahren sieht Faber für die Altersvorsorge der Menschen, wenn versucht werde, mit negativen Zinsen und Bargeldabschaffung Inflation zu erzwingen. „Es ist die unverfrorene Enteignung von Ersparnissen ehrlicher Menschen. Und in diesem Szenario halte ich lieber Gold als Cash“, so Faber.***
http://www.goldreporter.de/...eld-drucken-bis-zum-kollaps/gold/61149/
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23.09.16 17:57 #21 Bankenkrise:
Das geht nicht gut !

http://tool.wiwo.de/wiwoapp/3d/Bankenkrise/go.html

Die Dominosteine sind in Italien bereits aufgebaut, bei den griechischen Banken fehlen mir ohnehin die Worte, und Steinchen für Steinchen wächst der Problemberg.....bis nur noch eines "helfen" wird.....aber auch nach dem letzten Sonnenuntergang wird die Sonne wieder aufgehen.....
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24.09.16 09:04 #22 Spannende.....
und gefährliche Zeiten.

Aktienmärkte am Tropf der Zentralbanken, ein "Fehltritt", und die Bewertungen werden ins Rutschen kommen.
Anleihen- und Immobilienmärkte laufen für mich ebenso wie bspw. Diamanten, Kunst und alte Autos ausserhalb der Konkurrenz. Ohne Worte, also keine Worte, alles nichts für mich.
"Cash is King", EUR, USD, NOK und etwas GBP, mehr ist nicht drin.....mal abwarten, wofür es gut sein wird.....
Silber ist nicht so unbedingt meins. Ansichtssache.....
Mein Herz und auch mein Verstand schlagen für Gold. Physisch.....Papier ist mir zu geduldig.....

Die nächste Nagelprobe dann am 2. Oktober: Ungarn, "Ja oder Nein zur EU-Flüchtlingspolitik".....das Ergebnis ist m.E. bereits klar.....
Auch das italienische Referendum zur Verfassungsreform dürfte gepaart mit der dortigen Bankenkrise das Potential für weiteres Ungemach in der EU bergen, Perspektive: Finster.....
Stirbt Europa, stirbt der Euro.....?!
Die Schlagzahl der Ereignisse hat sich erhöht, auch Le Pen in den Startlöchern.....die EU will ein Europa sein, ein Zusammenwachsen jedoch funktioniert nur, wenn alle in dieselbe Richtung marschieren, ohne Kompass aber endet's im Chaos.....  

Noch läuft's. Irgendwie. Aber was, wenn......? "Better safe then sorry", Vertrauen ist gut, handeln ist besser: Physisches als Versicherung, Aktien & Derivate für die tägliche Rendite, nachts ist's Depot i.d.R.jedoch leer.....
Lohnenswerte positive Realzinsen wird's m.E. bis auf Weiteres nicht mehr geben, ein Umdenken war bereits vor Jahren Jahren angesagt, kommt's nun noch zum wirklichen Abschwung (Schweinezyklus!), wird so einiges geschreddert werden, und der Abstieg ist stets schwieriger als der Aufstieg.....

Viel Glück !
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24.09.16 12:01 #23 Euroland ?
Ein Irrenhaus !

"""Vor allem monierten die Experten mangelnde Reformen im Steuer- und Sozialsystem. So seien Steuerschlupflöcher, die es etwa der Hälfte der Lohn- und Gehaltsbezieher in Griechenland ermöglichten, keine Einkommenssteuer zu zahlen, immer noch nicht geschlossen worden."""
http://www.n-tv.de/wirtschaft/...er-Griechenland-article18715531.html

Riesige Rettungskredite, riesige Target2-Salden in der BuBa-Bilanz, und nichts bewegt sich in eine Richtung, welche zumindest einen Anlass zur Hoffnung und damit auf eine Chance einer Möglichkeit zur Besserung der Lage bieten würde.....Augen auf !
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24.09.16 17:34 #24 Mission Impossible ?
Seit Wochen hängt die Unze Gold nun "in between" zwischen 1.300 - 1.360 USD/Unze, aktueller Kurs: 1.337 USD/Unze.
Widerstand bei ca. 1.355 USD, Unterstützung bei ca. 1.310 USD.

Die FED also wegen des stetig wiederholten Mantras "die Zinsen werden demnächst vermutlich steigen können" der Spielverderber, denn Gold bringt bekanntlich ja keine Zinsen ?
Oder muss/sollte man es umgekehrt sehen ?
Steigende Zinsen könnten m.E. durchaus zur Folge haben, dass Anleihe- und Derivatemärkte in erhebliche Turbulenzen verwickelt werden könnten, in deren Folge der ein oder andere Investor/Zocker seine Segel würde streichen müssen, was dann durchaus 'nen Kick für die Preise von Gold und evtl. auch Silber bedeuten könnte.....Konjunktiv, versteht sich von selbst.

Und der Euro als "Umrechnungsgröße" für viele europäische Goldinteressenten und -käufer ?
Die vor +/-1 Jahr "vorhergesehene" Parität wurde (bislang) nicht erreicht.
Zufall ?
Was würde geschehen, wenn der USD zum EUR auf 1:1 steigen würde ?
Die USA haben m.E. kein Interesse an einem derart starken Greenback, die europäische (Export-)Wirtschaft hingegen würde jubilieren, der europäische Standard-Verbraucher würde sich überrascht und erbost die Augen reiben (müssen), und die EZB würde m.E. tatenlos zusehen müssen, wie die Inflations-Zielgröße von 2% p.a. pulverisiert würde.....

Mission possible: "Glauben versetzt Berge", manchmal jedoch benötigt man selbigen nicht.....
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25.09.16 11:26 #25 Die DB auf dem Weg.....
zum Schafott ?

14 Milliarden Euro wollen die USA von der Deutschen Bank.
Na ja, die Erfahrung aus ähnlichen Vorgängen in der Vergangenheit sagt, dass die anfangs gestellten utopischen Forderungen im Laufe der Zeit dann doch erheblich reduziert werden, wobei auch eine deutlich reduzierte "Strafzahlung" m.E. noch signifikante Auswirkungen auf die Bilanz der DB haben würde bzw. haben wird.....
Mehr als 2/3 Wertverlust der Aktie innerhalb der vergangenen 3 Jahre, auf 10 Jahre gesehen noch wesentlich schlimmer, und ein Ende des Wertverfalls wohl eher nicht in Sicht.....wird der Kurs einstellig, wird m.E. eine Art "Panik" unvermeidlich sein.
Und die deutsche Politik ? Rettung resp. Intervention (noch) ausgeschlossen.....vielleicht ja als "ideelles und moralisches Druckmittel" gegenüber der italienischen Regierung, da die dortigen Banken aufgrund fauler Kredite i.H.v. mehr als 300 Mrd. Euro kurz vor'm Totalschaden stehen und Hr. Renzi zwecks Rettung bereits das Steuerzahler-Scheckheft gezückt hat.....?
Die Sache bleibt wohl spannend !
Meine Meinung: Raucht die DB tatsächlich ab, so dürfte es weltweit teuer werden (Derivate), also: Die "Rettung" wird kommen, jedoch erst später.....ein Zugriff zur rechten Zeit dürfte also für so einige Gewinne gut sein.....

Schönen Sonntag !
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