K+S wird unterschätzt

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neuester Beitrag:  19.10.18 14:14
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 32808
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28.01.14 12:31 #1 K+S wird unterschätzt
Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel „Alle Krähen hacken auf K+S“  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17€-18€. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres „ Alle Krähen hacken auf K+S“ sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30€. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60€.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46€ pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49€ pro Aktie zusätzlich. Also 1,46€ + 0,49€ = 1,95€ pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50€ - 60€ hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23€!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 

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32782 Postings ausgeblendet.
19.10.18 11:31 #32784 Conte
Reverse split 10:1

Und Zack haben wir die 160E !

Was soll der Geiz. Einfach machen.

 

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19.10.18 11:34 #32785 US Crystal Peak

Vllt. Off-take agreement mit uns? Dann lassen wir andere produzieren.. klappt vllt. besser

“US Crystal Peak potash project targets SOP-hungry California farm belt
LONDON (ICIS)--US sulphate of potash (SOP) fertilizer start-up Crystal Peak Minerals aims to make Utah the “solar salt capital of the country”, and is on course to begin construction at its Sevier Lake site in the fourth quarter of 2019.
“We’re mere months off reaching a key permit milestone, offtake and financing agreements are in the pipeline, and the value is waiting there, on the playa," said John Mansanti.”
[…]

https://www.icis.com/resources/news/2018/10/17/...lifornia-farm-belt/

 

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19.10.18 11:50 #32786 K&S Aktie
Was ist das für eine Werbung mit 800% Strategie Plus???? Ne ne, uns fehlen auf Mai
52%! So geht's nicht weiter!Was für ein Aderlass!  

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19.10.18 12:03 #32787 ... klingt Plausibel :O
19.10.18 12:09 #32788 selbst das zeitfenster
für ein evtl. vererben der aktien an die enkel verengt sich irgendwie:

shaping 2030 - schluß in deutschland 2060 (siehe zuletzt den artikel #32773)

wann müssen sie da mit kompensationsmaßnahmen beginnen? 2045? noch früher?
ebitda2020 - shaping2030
...

ich bin gespannt auf den masterplan k+s2100

kann man nur beten, dass wir irgendwann in kanada auf gold stoßen  
19.10.18 12:16 #32789 #32782
zum ölpreis

stand nicht einmal hier von einem gewöhnlich gut informierten user vor ca. 2 jahren zu lesen, dass die schwache ölpreisentwicklung sozusagen himmlischer beistand (= zusammenfassung in meinen worten) für k+s sei ?

von daher sehe den stark gestiegenen ölpreis in der JETZIGEN situation schon als kritischen faktor für k+s  
19.10.18 12:26 #32790 Ist doch völlig egal...
Irgendetwas wird immer gefunden, um zu begründen, dass dieses Scheißunternehmen nichts kann...  

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19.10.18 12:31 #32791 kursfaktisch
war der versuch ernsthaft, über 18,50 zu kommen. hat nicht geklappt. wie schon beschrieben, ist die fallluke nun offen. jetzt wird die sahne rauf und runter gequirlt bis ihr bei rund 15 euro eine möglichkeit gegeben ist, butter zu werden.
schätze, dass die newsqualität aktuell zweitrangig ist da weder der "zufallsgoldfund" (#32788) stattgefunden hat noch die lichter ausgegangen sind.
will sagen, es wird das gemacht, was der chart hergibt und der steht mehr auf verkauf.  

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19.10.18 12:36 #32792 @conte
K+S hat seinem Sommerpeak etwas mehr als 30% im Kurs verloren.  Aber das Gleiche gilt für andere Werte auch, Conti etwa, Heidelzement, Covestro oder BASF. Also klassiche Industriewerte. Und die sind in vielfacher Hinsicht nun wirklich besser aufgestellt als es K+S ist.
Die Frage kam auf, warum denn die Börse die möglicherweise besseren Ergebnisse bei K+S für 2019 derzeit nicht einpreise.
Es lohnt einmal einen Blick auf die Weltbörsen zu werfen. 80-85% der wichtigsten Aktienindices weltweit sind unter der 200-Tages-Linie. Gleiches gilt auch für den DAX, ebenso für den MDAX, der in der Vergangenheit den DAX ausperformt hat.
Ob man das Ganze nun als Baisse bezeichnet, das wäre eine Definitionssache. Definiert man Baisse als einen Indexrückgang von 20% und mehr, so hätten wir diesen noch nicht erreicht. Definiert man eine Baisse als existent, wenn 70% und mehr Aktienindices unterhalb der GD200 zu liegen kommen, dann muss man das Geschehen als eine Baisse bezeichnen.
Erfahrungsgemäß können sich in einer Baisse nur wenige Werte dem allgemeinen Trend entziehen.
Und es würde an ein Wunder grenzen, wenn dies nun ausgerechnet bei K+S der Fall wäre.
So lange die Börsenampeln noch auf rot stehen, so lange ist eine Besserung nicht sehr wahrscheinlich.
Das Gute an noch jeder Baisse ist aber, dass sie irgend wann auch mal wieder endet. In aller Regel liefen Abwärtsbewegungen immer schneller und kürzer ab als Aufwärtsbewegungen.
Die Gemengelage ist freilich unübersichtlich. Aber Anhaltspunkte dafür, dass uns eine größere Weltwirtschaftskrise bevorsteht, gibt es auch nicht.
Ist aber nur meine persönliche Meinung, ohne Gewähr.  :)
 

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19.10.18 13:11 #32793 mit dem
allgemeinen geschehen hat das nicht so viel zu tun, was hier geschieht.  
19.10.18 13:13 #32794 #32791
"fallluke": ein super begriff!

aber ich glaube, es hat weniger mit dem chart zu tun als mit dem, was kommt.  
19.10.18 13:14 #32795 mydax
die Vergleiche passen so nicht. Du musst schon ks mit der peergruppe vergleichen, dies insbesondere deswegen weil man gerade bei Rohstoffen letztlich die erwartete Kursentwicklung letztlich an der Preisentwicklung des Rohstoffes festmachen sollte. Und als ich zuletzt mal bei mosaic vorbeischaute, waren die im Jahresvergleich rund 60 prozent im plus. Uns wie sich die kalipreise nun entwickelnt haben, wissen wir auch alle, sie steigen permantent, ebenso wie ks praktisch permanent- mit kleineren Ausbruchversuchen- eben gefallen ist, und das aus guten Grund, denn die Gesellschaft enttäuscht Quartal für Quartal.
Gleichzeitig werden permanent signifikante Verbesserungen vermeldet, tja ausser H. Lohr scheint die keiner so recht mitzukriegen.

Du gehst auch gar nicht auf die Fragen zur Entsorung ein. Nicht, dass ich von Dir Antworten erwarte, die ich selber nicht kenne, und die Verantworltichen von ks offensichtlich auch nicht. Das ist ein Damoklesschwert. Also wenn da nicht was kommt, was der Markt als vernünftig bewertet, wird das alles nichts. Ich verstehen aus heutiger Sicht nicht mal, warum die Produktion im letzten Monat quasi eingestellt war und jezt bei noch schlechteren Bedinungen wieder läuft. Was hat sich da geändert, das Wetter garanitert nicht. Die Rekordniedrigstände in den deutschen Flüssen sind ja inzwischen schon in den Nahrichten Dauerthema. Was ist, wenn Entsorungen über Werra gar nicht erlaubt wird. Gut, ab und an liest man was von partiellen Lösungen, aber soll das die Lösung sein?

Es ist tatsächlich so, dass Kanada vermutlich wirklich einer Lösung zugeführt wird, wobei das auch noch abzuwarten bleibt, da hinkt man ja ursprünchen Planungen auch hinterher, aber in Deutschland sieht es ja erst mal zappeduster aus. Und jetzt, wo die Grünen poliitshc erst mal das grosse Oberwasser bekommen- das der Werra fehlt- ist für ks eher noch mehr Gegenwind zu erwarten.

Glaub mir, ich wünschte mir auf jeden Fall, dass da für alles Lösungen kommen, und auch mal über längere Zeit halbwegs vernünftige Zahlen, aber das Umfeld für ks wird täglich schwieriger. Schau Dir mal die LIquidit-t an, die offensichtlich erforderlilchen hohen Investitionen in Entsorgung und ggf auch Kanada, Zinsniveau steigt, Verschuldung schon sehr hoch. Abstufung zuletzt selbst im Ramschbereich, muss nicht letztes downgrading gewesen sein.

Also wenn so viele Probleme bereits in einem Umfeld bestehen, wo andere peers absahnen, dann ist es Alarmstufe gelb-rot.

Leider hat es das Management versäumt, in einem noch besseren Umfeld,Lösungen einzugehen, die für das Unternehmen und die Aktionäre gut waren . Inzwischen ist man ja bestenfalls noch Bittsteller. Niemand käme auf den Gedanken, wie potash seinerzeit, für die Gesellschaft 41 E anzubieten. Und das obwohl inzwischen die potash-preise gestiegen sind. lefern und leisten war letztlich eine signikfikante Verschelchterung.

und jeder der ehrlich ist, genaugenommen war jede neue Nachricht zueltzt eine schlechte und immer wurden die erst dann bekanntgegeben, wenn es gar nicht mehr anders ging. vieles hätte schon auf oder vor der HV kommuniziert werden können und müssen, wurde es aber nicht, man wollte gute Entlastun g, hat sie bekommen. Laie und ich haben es nicht gemacht, dafür wurden wir ja von den Fans des ks-Gurus massiv angegriffen, teils sogar über wirklich ganz schlmmmer boardmails. Inzwischen ist  es ja so, dass wirklich die ganz grosse Mehrheit hier, versteht, wo die Probleme herkommen. Nämlch vom Management. Leider ist es inzwischen so, dass selbst ein Wechsel an der Spitze keine schnelle Verbesserung verspricht. Jahre des Versagens können nicht über nacht geheilt werden.
Die Hoffnung ist wirklich die, dass die jetzt hohen, möglicherweise sogar noch steigenden Kalipreise, der Gesellschaft und mithin auch uns Aktionären den Tag noch retten können. Gut möglich, muss man ja wohl inzwischen drauf setzen, ansonsten wäre die Gesellscahft mausetot.  

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19.10.18 13:19 #32796 @ MYDAX
Ihr letzter Beitrag hat für mich den Charakter einer Reinwaschung für das überhebliche Management von K+S!


Mit Verlaub, bei ihrer globalen Betrachtung haben Sie leider übersehen, das K+S gegen den Trend im Vergleich zur Peer-Group verloren hat.

Während alle anderen von den Preissteigerungen profitieren konnten, glänzte K+S durch immer neue negative News (Zu wenig Personal, zu wenig Maschinen, schlechte Vertragsverhandlungen im Bereich Salz (USA), Qualitätsprobleme in Canada, fehlende Entsorgungsmöglichkeiten gepaart mit exorbitant hohen Entsorgungskosten, usw..., usw...)

Wenn Sie nun argumentieren, das sich K+S dem derzeitigen Trend nicht entziehen kann, stimmt das sicherlich für die letzten Tage, aber leider ist es dem Management gelungen nicht am positiven Trend des letzten Jahres zu partizipieren.
Die Ursachen hierfür lagen ausschl. im schlechten Management und mitnichten an den Marktbedingungen.

 

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19.10.18 13:23 #32797 @conte
"die Vergleiche passen so nicht. Du musst schon ks mit der peergruppe vergleichen,"

Das ist selbstverständlich, dieser Vergleich. Meine Intention war es lediglich (und darum kam auch das Dauerthema Entsorgung nicht vor) auf das Weltaktienklima hinzuweisen.  Nicht mehr und nicht weniger.
Die Schlussfolgerungen muss jeder für sich selbst ziehen.  

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19.10.18 13:25 #32798 @conte:
"Ich verstehen aus heutiger Sicht nicht mal, warum die Produktion im letzten Monat quasi eingestellt war und jezt bei noch schlechteren Bedinungen wieder läuft. Was hat sich da geändert, das Wetter garanitert nicht. "

bodenversenkung und abtransport per bahn und lkw - beides teuer

http://www.fnp.de/rhein-main/...-Werra-bleibt-Problem;art1491,3120473  
19.10.18 13:26 #32799 @DerLaie
"Ihr letzter Beitrag hat für mich den Charakter einer Reinwaschung für das überhebliche Management von K+S."  Dass das so gesehen wird, sonnenklar. Nur - in meinem Beitrag kam das Wort "Management" überhaupt nicht vor. Um übrigen möchte ich hier die Antowrt an Conte nicht noch mal wiederholen.  

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19.10.18 13:33 #32800 algorithmen
weltaktienklima

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...zurueckzufuehren-6729061

und solomon muß es schließlich wissen  
19.10.18 13:34 #32801 @Diskussionsk.
" mit dem allgemeinen geschehen hat das nicht so viel zu tun, was hier geschieht."

Lassen wir mal K+S außen vor. Viele Werte, manchmal ohne kaum erkennbaren Grund, haben den Rückwärtsgang eingelegt. Und das soll mit dem Allgemeinen nix zu tun zu haben?
Und nochmal: Betrachtung ex K+S.
 

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19.10.18 13:37 #32802 @MyDAX
"Nur - in meinem Beitrag kam das Wort "Management" überhaupt nicht vor."

eben. denn wenn nur das von dir angeführte "weltaktienklima" für den (übrigens, und auch nur nebenbei: zehnjährigen) aktienkursverfall verantwortlich ist, dann ist es eben nur der allgemeine börsenkontext und nicht das management.

und damit, sorry, fällst du, ehrlich gesagt, und leider, doch etwas hinter den (mühsam erarbeiteten / errungenen) diskussionsstand zurück.  
19.10.18 13:38 #32803 @Diskussionsk.
"algorithmen "

..... spielen freilich eine Rolle. Aber auch früher, ohne Algorithmen, wurde in einer Baisse verkauft und die Kurse fielen. Algorithmen können den Herdentrieb verstärken, keine Frage. Aber alles auf eben diese zu schieben, ist etwas zu kurz gedacht.
Es gab und gibt eben eine ganze Menge Belastungsfaktoren. Die Aufzählung ersprae ich mir jetzt aber.  

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19.10.18 13:39 #32804 sorry,
konnte dein letztes posting nicht mehr rechtzeitig lesen.

"Betrachtung ex K+S"

okay.

aber warum eine "Betrachtung ex K+S" im K+S-forum?  
19.10.18 13:47 #32805 Ach, Diskussionskultur
"denn wenn nur das von dir angeführte "weltaktienklima" für den (übrigens, und auch nur nebenbei: zehnjährigen) aktienkursverfall verantwortlich ist, dann ist es eben nur der allgemeine börsenkontext und nicht das management."

Ein Kursgeschehen ist wie ein Mosaik. Es besteht aus mehreren Bausteinen. Natürlich gehört der Punkt Management dazu, aber auch noch andere (Zinstrend, Bewertung, Notenbankpolitik, Währungen,
Wachstum ja oder nein...).

Dass "nur der allgemeine börsentrend" verantwortlich sein soll, das ist und bleibt eine Fehlinterpretation mmeiner Aussage.

 

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19.10.18 13:54 #32806 MyDax
"Ein Kursgeschehen ist wie ein Mosaik. Es besteht aus mehreren Bausteinen. Natürlich gehört der Punkt Management dazu, aber auch noch andere (Zinstrend, Bewertung, Notenbankpolitik, Währungen,
Wachstum ja oder nein...). "

Gut analysiert. Es gibt aber auch Leute, die das alles auf ein einzelnes Thema herunterbrechen wollen und das sogar noch alles als "(mühsam erarbeiteten / errungenen) diskussionsstand" verkaufen wollen. Erinnert mich von der Vorgehensweise her, an so eine gewisse Partei, die das auch bei jedem Thema versucht.  

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19.10.18 14:00 #32807 @Diskussionsk.
"aber warum eine "Betrachtung ex K+S" im K+S-forum? "

Um der allfälligen K+S-Fokussierung zuvor zu kommen. Das Gesagte gilt nämlich für alle Aktien gleichermaßen. Oder für fast alle.  

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19.10.18 14:14 #32808 vermutlich können
wir uns zumindestens in dem Punkt treffen, dass in den letzten Jahren, ob der Börsentrend nun ein positiver oder ein negativer war- wie wir wissen liegt ja eine Jahrhunderthausse hinter uns- eine Konstante gab es dann doch. ks war immer unter den schlechtesten MDdax-Werten. Nun hätte man sich vielleicht eine andere Form der Verlässlichkeit eher gewünscht, aber es ist nun mal so wie es ist.

Also wenn ich mir die Situation bei ks, die Aktie so anschaue, und dann sehe, wie zwei JÜnger unseres Pförtnerfreundes zuletzt mal wieder - selbstverständlich ohne jede inhaltliche Ausage- über unseren laie hergezogen sind, kann ich nur sagen. Gottseidank gibt es Aktionäre, die nicht dem völlig hilflosen und erfolglosen Management in den Arsch kriechen, die gegen jeden Widerstand Kritik stetig äussern und nicht abhauen, wenn es noch so viele Krakeeler um sie herum gibt.

Es ist meine Überzeugung ,wenn es mehr user wie laie geben würde, hätte der Vorstand schon sehr viel früher und schneller  auf Herausforderungen reagieren müssen. Die Leute, die hier über Jahre alles supertoll fanden, die Gesellschaft bestens aufgestellt, grundsolide, stark unterbewertet, faire preise, kursziele jenseits der Vernungt, Kritker auf ignore gesetzt haben und ihre Jünger mit Schreibblock und Kugelschreiber überzeugt haben, haben letzten endes die Misere grösser werden lassen. Ich unterstelle nicht, dass das vorsätzlich geschehen ist. Aber Probleme zu negieren, sich etwas vorzumachen, und mithin anderen Aktionären auch, ist letztlich eine der wesentlichen Ursachen, dass ks sich so wahnsinnig schwer tut, eherlich und konsequent an Probleme heranzugehen.
Lohr ist da nicht besser als Steiner.

Und eines ist gewiss. Wird es in den nächsten Quartalen etwas besser, weil die Kalipreise noch stärer steigen, wird das garantiert wieder zum Anlass genommen zu sagen, wie toll die bei ks auch waren und sind, und wie böse doch all die waren, die kritisch geschrieben haben. Dass ks am Tropf hinge, oder noch schlimmer, wenn die kalipreise gefallen wären, wird dann garantiert sofort vergessen.

Also wer hier mitliest, und  glücklicherweise haben sich die kritischerern hier im Forum ja von den Pförtnerbois nicht verdrängen lassen und inzwischen hat ja die kritische Abteiloung ziemlichen Zuwachs erlangt, werden hoffentlich- soweit sie Aktionäre sind und bleiben wollen, auf der nächsten HV alle die Versager mit Nichtentlastung strafen. Das ist mE das allerwenigste, was man als Aktionär machen kann.

Dieses Forum ist für mich wirklich das beste Beispiel dafür, dass offene Foren- auch wenns da manchmal wild zugeht, für einen Meinungsbildungsprozess um Welten besser sind als Foren, die privat mit genau entgegengesetzter Intention geführt werden. Aber inzwichen scheinen ja praktisch alle- bis auf einen- hier gelandet zu sein.

Man kann und muss hoffen, dass der von uns teuer bezahlte Lernprozess, den H. lohr und seine jungs gerade durchlaufen, noch so rechtzeitig abgeschlossen wird, dass es der Aktie noch was wird. Bei allen kritischen Beiträgen von mir hier, ich habe da durchaus noch Hofffnung, denn ganz kann sich auch das schwächste Managementteam wohl nicht der positiven Entwicklung der Kalipreise entziehen. Und vermutlich gibts in der zweiten und dritten Managementriege auch deutlich bessere Damen und Herren. Die haben nur einfach bei STeiner nicht genügend gebuckelt oder sind absentiert worden, gab ja im Organberich auch Veränderungen, wohl nicht im besten Verstädnnis.  

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