K+S langfristiges Comeback?!

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eröffnet am: 16.07.14 18:50 von: Mr.Looong Anzahl Beiträge: 31
neuester Beitrag: 23.02.16 14:56 von: Diskussionskultur Leser gesamt: 22602
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16.07.14 18:50 #1 K+S langfristiges Comeback?!
Wie steht ihr zu dieser spekulativen Aktie?  

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17.12.15 13:07 #7 #6
Mindest-Durchschnittspreisermittlung der letzten Monate + individueller Übernahmeaufschlag, den der Anbieter für fair erachtet. Hatte ich vor einigen Tagen bereits als steigende Chance für die Aktie bei fallendem Kurs aufgezeigt. Die aktuell 24,25 € sind ganz sicher nicht der faire Wert des Unternehmens, wenn man sich mal die fundamentalen Zahlen anschaut. Wer K+S seit Jahren beobachtet, weiß aber auch, dass die Leerverkäufer den Kurs mit ihren Instrumenten - wenn auch legal - aber manipulieren. Der Gesetzgeber läßt das Spiel zu, also muß sich jeder Anleger von K+S damit arrangieren. Ich versuche aus der Situation das beste zu machen und nutze die Übertreibung nach unten, um mich hier einzudecken. Welche Motivation bei Goldman Sachs vorliegt, um eine Übernahme wieder ins Spiel zu bringen, wird man meist erst im Nachhinein erfahren. Interessant war aber, dass Platow-Brief damit einen kurzzeitigen Anstieg von über 3 € anstossen konnte. Bei GS konnte keine Auswirkung beobachtet werden!  

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17.12.15 16:36 #8 bei 23,517 Euro
Letzmals nachgekauft! Die Tiefs lagen in den letzten Tagen immer Über dem letzten. Spekuliere darauf, dass die 23,50 das Tief markieren dürfte! Im Schnitt jetzt im spekulativen Depot mit 25,1393 € dabei. Bleibt es länger unter der 26-€-Marke wird aus der Spekulation eine Investition. Dividende von aktuell über 5 % ist nicht unattraktiv im DAX-Vergleich!  

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17.12.15 17:08 #9 @bayern88
Wie ich sehe, wechseln alle das Forum.

Ich sehe die Übernahme von K+S noch lange nicht vom Tisch. Wie Du richtig gesagt hast, wird bei einer feindlichen Übernahme der durchschnitt der letzten drei Monate + Aufschlag vom Interessenten geboten.

Wenn wir jetzt mal rational überlegen, wäre PCS in Teufelsküche geraten mit dem Angebot. Das wäre locker über 40 € gewesen. Also, hat meiner Meinung nach, PCS sich bewusst zurück gezogen. Es war ja klar, dass bei einem Rückzug des "Angebots" der Kurs ins Bodenlose sinken würde. Jetzt haben wir den Kurs seit dem 5 Oktober immer zwischen 22.60 und 25 € bis auf den Ausschlag des Platow Briefs. Und wer sagt mir nicht, dass die Hedgefonds nicht bewusst den Kurs unten halten, um die Übernahme für einen Bieter vorzubereiten. Interessant ist das ganze mit dem K+S Kurs schon. Seit zwei Monaten ist er wie fest zementiert. Weder hoch noch runter. Und egal bei welcher Nachrichtenlage. Also meiner Meinung wird es ab Januar sehr wahrscheinlich zu einem Angebot kommen. Und würde mich nicht wundern, wenn es von PCS kommt.

Mal ganz ehrlich, so eine Vorbereitung wie bei der Geschichte von PCS und K+S hab ich noch nie erlebt. Niemand bietet doch gleich den Preis, den es bereit ist zu zahlen. Und man zieht sich nicht einfach aus dem Angebot zurück ohne drauf zulegen. Und ich glaube Tilk ist kein Dummkopf. Der Mann kommt aus dem Minengeschäft. Also ich glaube die bereiten sich einfach nur auf den finalen Stoss. Und mittlerweile sind wir Aktionäre schon sehr weich gekocht, bis auf ein paar einzelne die langfristig setzen.    
17.12.15 17:21 #10 @lustiano
...genau das wollte ich mit meiner Mail zum Ausdruck bringen.

Du hast es besser und direkter Formuliert.
Mit dem Kurs wird gespielt und er wird Manipuliert. Meiner Meinung stimmt was nicht.

Kann von Euch jemand sagen ob die Positionierung mit Equity Swap von der CS noch aktuell ist?  
17.12.15 17:31 #11 @vientoyelsol
kann ich leider nicht sagen.. aber am 11.12 kam folgende Mitteilung von der Credit Suisse.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/...tiengesellschaft-deutsch

Aber Goldman Sachs spielt ein bisschen mit. Waren die nicht Berater von K+S bei der Übernahme ???

Schau mal hier. Beide Meldungen sind von gestern.... Erst sieht man die Firma als Übernahmekandidat und dann meldet man gleich die Aktie zu verkaufen mit Kursziel 25 €.... Die sind echt lustig.

http://www.finanzen.net/analyse/...en-Goldman_Sachs_Group_Inc__563019

http://www.deraktionaer.de/aktie/...ein-uebernahmekandidat-202560.htm

 
17.12.15 17:41 #12 @lusitano*
Richtig! Normal ist es wie auf dem Basar, dass man erstmal ein niedrigeres Angebot unterbreitet, da es sehr sehr selten so kommt, dass der potentiell Übernommene sofort seine Hand vorstreckt und damit einverstanden ist! Mit einer Ablehnung von K+S haben die definitiv gerechnet. Die Wissen ganz genau, wie die Vorstände bei K+S ticken. Tilk ist Deutscher des kanadischen Unternehmens und hat deshalb beste Informationen über K+S. Beim aktuellen Niveau der Aktie ist die Gefahr eines weiteren Abrutschen des Kurses gut möglich. Allerdings ist auf Sicht von 6-9 Monaten, dann dürfte dass kanadische Projekt seine ersten "Früchte" einfahren, sicherlich mit höheren Chancen für weit höhere Kurse gegeben.

Während des Übernahmeangebots hatte ich nur 10 % meiner Anteile zu Kursen um 37 € verkauft. Ich war mir ziemlich sicher, dass Potash in jedem Fall Legacy vor der eigenen Haustür nicht dulden wird. Es kam ja dann doch anders. Sollte es ein neues Angebot geben, werde ich jedenfalls mehr als 10 % während des Angebotes veräußern. Tilk wäre natürlich mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er eine Übernahme nicht dementiert hätte. Die niedrigen Kurse kommen denen wie ein Geschenk des Himmels entgegen. Die Hedgefonds haben untereinander und mit den Banken sicherlich ein Informationsaustausch. Die Meute schlägt auf das Papier so heftig ein, dass man meinen könnte, K+S befinde sich in gefährlichster Schieflage. Aber man muß sich nur die Meldungen vor 3-5 Monaten von den Banken und sonstigen Schreiberlingen nochmal vergegenwärtigen um zu Wissen, welcher Wahrheitsgehalt im aktuellen Kurs liegt. Da findet man Adressen, die vor 3 Monaten noch von Unterbewertung bei 38 € schreiben um aktuell das Papier bei 23,575 € überbewertet zu sehen. Innerhalb von wenigen Wochen ist K+S also mehrere Mrd. weniger wert. Nirgends wird mehr gelogen, als an der Börse. Man muß immer wissen, dass kostenlose Informationen in doppelter Bedeutung UMSONST und zu lesen sind! An der Börse sollte man immer seine eigenen Gedanken verfolgen. Wer nur blind folgt, wird auch immer 2. Sieger bleiben!  

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17.12.15 17:57 #13 Salzgeschäft soll in Asien ausgebaut werden
http://www.finanznachrichten.de/...eschaeft-in-asien-ausbauen-003.htm

Absatzmärkte im Salzgeschäft neu zu erobern ist für K+S sicherlich der richtige Weg. Es ist das solidere wenn auch viel kleinere Standbein des Unternehmens. Gewinnentwicklungen sind hier jedenfalls einfacher vorzunehmen.  

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17.12.15 18:16 #14 @bayern88
Ich konnte meine nicht verkaufen. Habe sie geerbt und lag noch als Erbmasse vor. Dumm gelaufen für mich. Aber bei dem jetzigen Kurs verkaufe ich sie auch nicht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass da ein Angebot noch kommt. Wir müssen mal das ganze andres betrachten als nur PCS. K+S ist nach dem Start von Legacy und der neuen Hafenanlage in Vancouver in einer besseren Position gestellt, als die restliche Canpotex Gruppe. Wie wir wissen, arbeiten die drei eng zusammen und sind unter Zugzwang. Wenn wir die Geschichte ein bisschen weiter "spinnen" könnte ich mir vorstellen, dass die gesamte Canpotex Gruppe K+S als Joint Venture übernehmen könnte.

Wieso ich das denke ?? Ganz einfach...

Letzten Monat gab die Canpotex Gruppe bekannt, dass sie ihre geplante Hafenanlage in Prince Rupert erst in 6 Monaten entscheiden wollen. Diese ist für die Gruppe von grosser Bedeutung, da sie durch den Bau die Lieferzeiten nach Asien um 2 Tage verkürzen können. Vancouver und Prince Rupert liegen beide an der Westküste. Wieso wollen sie den Bau erst in 6 Monaten entscheiden ? Das ist Vancouver schon längst fertig und K+S hat ein riesen Vorsprung. Oder wartet man einfach ab, ob die Übernahme klappt ? Soweit ich weiss, soll der Bau der Prince Rupert Anlage 800 Millionen kosten. Das könnte man ja bei K+S Übernahme sparen. Und hätte ne fertige Mine und Hafenanlage.

Quelle Prince Rupert: http://www.theglobeandmail.com/report-on-business/...article27438833/

Die müssen übernehmen, sonst haben die ein Riesen Problem vor der eigenen Haustür.  
17.12.15 18:17 #15 Salzgeschäft in Asien...
Das könnte den Kurssturz am Nachmittag erklären.  
17.12.15 18:47 #16 Wahrer Grund für Absage von Potash für K+S
EIN-JAHRES-CHART vom Wettbewerber POTASH CS!


Nicht weil Steiner hartnäckig geblieben ist! Sondern weil man mit nähernd halbierenden Potash-Aktienkurs in wenigen Monaten eine Verantwortung für seine Aktionäre gehabt hat. Wäre der Kurs über 26 geblieben, hätten die sich nicht mehr um Steiner gekümmert, sondern sich direkt an die Aktionäre gewendet. Jetzt wird bei einigen Kaliproduzenten der Abbau an einigen Standorten gedrosselt um stabilere Preise bei Kali zu bekommen. Das K+S momentan nur mit angezogener Handbremse an Standorten fördern kann, ist wohl eher ein Vorteil für die zukünftige Preisentwicklung. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Momentan läuft es also in die richtige Richtung. Das war vor 2 1/2 Jahren noch ganz anders, als der bekloppte CEO Baumgaertner von Uralkali den Kalipreis mit voller Absicht nach unten drücken wollte.  

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17.12.15 20:07 #17 lusitano

Und mittlerweile sind wir Aktionäre schon sehr weich gekocht, bis auf ein paar einzelne die langfristig setzen.

Wenn Du Dich da mal nicht vertust.. Wer sagt Dir das "wir Aktionäre" in der Überzahl sind?
Wer jetzt seine Stücke für 25Euro abgeben will, handelt entgegen jeder Logik.
Wenn vor einigen Wochen noch ca 40EUR "angeboten" wurden, warum soll ich dann jetzt für weniger abgeben? Das machen doch nur die, die jetzt in den letzten Wochen eingestiegen sind, und das sind nur Zocker und Trittbrettfahrer.

Der Großteil der Aktionäre ist schon über Jahre dabei, und wird sich nicht abzocken lassen..  

Nur meine Meinung. Meine (zugegebener Maßen wenige) Stücke gibts jedenfalls nicht für unter 40.

 

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17.12.15 21:35 #18 @scott87
Ich bezeichne mich nicht als Aktionär, da ich die Aktien der K+S von meinem Vater geerbt habe. Er war ein sehr konservativer Anleger. Und besaß die Aktien seit 1998.

Aber wir sind alle hier um Geld zu verdienen. Und wenn ich mir den Aktienkurs seit 7 Jahren anschaue und mal alle Dividenden dazu rechne, ist die Ausbeute ganz ok, aber nicht das Highlight. Da hätte man lieber in andere Werte investieren können.

Alle reden über Legacy, Siegfried Giesen, usw.... Aber wer garantiert mir, dass der Kurs die 50 € bis 2021 erreicht ? Wenn ich morgen 40€ für meine Aktien geboten bekomme, sind die Weg und fertig ist das Ganze. Und wenn ich weiter in Kali investieren möchte, suche ich mir ein anderes Unternehmen. Wenn mir einer sagt, dass die Dividende von K+S so toll ist, muss ich auch ein bisschen Schmunzeln. Ich könnte meine Dividende auch bei anderen Unternehmen holen. Bei Daimler gab es bis auf 2011 auch immer recht gute Dividenden. 2012 und 2013 haben die sogar 5-6 % Dividende gezahlt.

Geld regiert die Welt, und wenn ich statt 23.70€  über 40 € für meine Aktien bekomme, dann bin ich der Meinung ist das ein gutes Geschäft für alle. 68 % mehr für jede Aktie ist ne Super Rendite für den kurzen Zeitraum.

Aber ist nur meine Meinung und ich respektiere die Meinung aller anderen Aktionäre.

Ich hätte sicherlich nicht verkauft, wenn es um die Arbeitsplätze in Deutschland gegangen wäre, aber wie man ja jetzt sieht, interessieren diese im Moment der Politik recht wenig.  
17.12.15 21:43 #19 am 03.12 über 4% gekauft bei ca. 24,50
Da wird fleißig eingekauft, von denen die schon etwas mehr wissen und deren Glaskugel schon ein scharfes Bild zeigt.

http://www.ariva.de/news/...Ziel-der-europaweiten-Verbreitung-5594184  

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17.12.15 21:49 #20 @bernd238
Was meinst Du genau ? Teil doch bitte mal Deine Gedanken mit uns.  
17.12.15 22:01 #21 #19 mein Gott immer wieder
da wird nur zum Zocken gekauft  
-----------
Grüsse King-charles
18.12.15 13:27 #22 K+S mittelfristig gut aufgestellt
Gewinnanteil verdoppeln
K+S will salziger werden

Für die Anleger von K+S ist das laufende Jahr enttäuschend verlaufen, hat sich doch die Aktie letztlich nicht von der Stelle bewegt. Nun will der Konzern sein Salzgeschäft ausbauen, um die Kurse zu befeuern und seine Abhängigkeit vom Kalibergbau zu reduzieren.

Dazu hat sich der seit zwei Jahren amtierende Chef der Salzsparte, der Amerikaner Mark Roberts, zum Ziel gesetzt, den Gewinn aus seinem Geschäftsbereich bis 2020 zu verdoppeln, berichtet das "Handelsblatt". Damit will das Kasseler Unternehmen, das in diesem Jahr ins Visier des kanadischen Konkurrenten Potash geraten war, das derzeitige Ungleichgewicht seines operativen Ergebnisses beseitigen.

Tatsächlich macht K+S zwar fast die Hälfte seines Umsatzes im Bereich Salz, ist seit der Übernahme des größten US-Salzherstellers Morton Salt im Jahr 2009 sogar der größte Salzproduzent der Welt, doch zwei Drittel des operativen Ergebnisses kommen aus dem Kali-Geschäft. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erzielte die Kali- und Magnesiumsparte eine operative Marge von fast 27 Prozent, die Salzsparte erreichte nur 15,4 Prozent.

Ebit von 250 Millionen Euro angepeilt

K+SK+S: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs23.26Differenz absolut-0.31Differenz relativ-1.32% In mein Depot
Das soll sich ändern. Bis 2020 peilt K+S ein operatives Ergebnis (Ebit) von 250 Millionen Euro an, nach 118 Millionen im Jahr 2013 und 173 Millionen im vergangenen Jahr. Allerdings gilt dieser Bereich bereinigt um das Wintergeschäft. Denn wegen der deutlich gestiegenen Umsätze in Nordamerika zu Beginn des Jahres ist K+S bereits jetzt seinem angepeilten Ziel sehr nahe. Danach erzielte die Salzsparte in den ersten neun Monaten ein Ebit von 228 Millionen Euro.

Wie der für Salz zuständige Vorstand Mark Roberts seine Ziele erreichen will, verrät er im Gespräch mit dem "Handelsblatt" nicht. Allerdings sieht Roberts noch sehr großes Potenzial... in China. Sowohl im Bereich Speisesalz als auch bei Salz für die Pharma- und Chemieindustrie sei China sehr interessant. Bereits jetzt würden die blauen Dosen von Morton Salt im markenverliebten China immer beliebter, was dem Konzern erlaube Premiumpreise zu erzielen.

Zukauf in China?

Auch prüft K+S derzeit "mehrere Optionen", um an der erwarteten Zunahme der Salznachfrage in Asien teilnehmen zu können. Dazu dürfte auch der Kauf einer Vertriebsgesellschaft gehören. Zudem ist der Konzern offenbar auch an der Übernahme eines lokalen Salzproduzenten interessiert. Das gilt besonders für die Herstellung von Spezialsalzen für die Pharma- und Chemieindustrie. In diesem Bereich dürfe der Transportweg aus Kostengründen nicht zu lang sein.

Einen lokalen Salzproduzenten in Asien zu besitzen oder daran beteiligt zu sein, ist nach Ansicht von Analysten auch deshalb wichtig, weil der Konzern an seinen Salzstandorten unter großem Druck steht. So darf der Konzern bis Ende 2016 nur sehr eingeschränkt Salzabwasser im Boden versenken.

So dürfen bis Ende 2016 am hessischen Standort Hattorf nur insgesamt 725.000 Kubikmeter Prozessabwässer in den Untergrund abgegeben werden. Zwischen 2011 und 2015 lag das Mittel dort bei 2,9 Millionen Kubikmetern pro Jahr. Ursprünglich hatte K+S eine Versenkerlaubnis bis Dezember 2021 mit Versenkmengen von bis zu 3,9 Millionen Kubikmeter pro Jahr beantragt. Beim Abbau von Kali entstehen große Mengen an salzhaltigem Abwasser. Von der Maßnahme betroffen sind 1.300 Mitarbeiter.

Druck aus Deutschland

Auch haben sich die Politiker darauf geeinigt, die Salzbelastung der Werra durch den Kalibergbau bis Ende 2027 zu halbieren. Die Konferenz der sieben Anrainer-Länder von Werra und Weser - der Weserrat - einigte sich am Dienstag dieser Woche in Erfurt auf ein Maßnahmenpaket. Im Ergebnis soll dann auch die Weser in diesem Zeitraum in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden, der den Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie entspricht.

Die höheren Renditen im Salzgeschäft sollen K+S helfen, den Aktienkurs zu steigern. Der ist auf rund 23 Euro zurückgefallen, nachdem die Führung von K+S, zusammen mit der hessischen Politik, ein Kaufangebot des kanadischen Konkurrenten Potash über 41 Euro je Aktie abgelehnt hatte - unter anderem auch deswegen, weil das Salzgeschäft in den angebotenen Preis nicht angemessen beurteilt worden sei.

Quelle http://boerse.ard.de/aktien/...ill-salziger-werden100.html#xtor=RSS-1

 

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21.12.15 17:39 #23 K+S unter 23 Euro
Für potentielle Käufer mit langfristigen Horizont ist die aktuelle Lage von K+S Weihnachten und Ostern zusammen. LV im Verein mit Glücksrittern treiben den Kurs immer weiter nach unten. Übertrieben vergleiche ich das mal mit einer Aktie, die ständig von einem Käufer mit einem anderen Verkäufer fortlaufend mit niedrigerem Kurs bewertet wird. Die Mehrheit der Aktionäre würde unter keinen Umständen mit diesen Kurs verkaufen, aber gehandelt wird der Kurs überwiegend von Spekulanten! Ohne entsprechende Nachrichten zu K+S wird das Spiel auch noch bis unter 22 € gehen. Unter 20 € ist allerdings eher unwarscheinlich. Dafür gäbe es zu viele Langfristanleger und Spekulanten, die mit einer Übernahme rechnen würden. Ich bin in K+S sehr hoch investiert und kann aus steigendem und fallendem Kurs meine Vorteile ziehen. Alles eine Frage des Horizontes!  

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21.12.15 18:39 #24 dann verleihst du
entweder deine aktien, agierst selber als leerverkäufer oder vergrößerst das risiko, wenn du sehr hoch investiert bist und aus steigendem und falllendem Kurs vorteile ziehen zu können glaubst  
21.12.15 19:07 #25 ;)
 

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29.12.15 16:53 #26 Wer steigt momentan in K+S ein?
Mehrheitlich momentan daytrader, LV mit Eindeckung, antizyklische Händler. Ich gehöre hier zu den antizyklischen Händlern, da ich der festen Überzeugung bin, dass der Markt - aus diversen Gründen - die Aktie falsch bewertet. Die Behauptung, dass Angebot und Nachfrage den fairen Wert bestimmt ist nicht grundsätzlich, aber bei Aktien ganz sicher falsch! Angeboten werden im G/B nicht die gesamte Aktienanzahl von K+S sondern nur eine bestimmte Stückzahl. Eine große Mehrheit in K+S dürfte langfristig orientiert sein und beim aktuellen Kurs sehr wenig Interesse an ein Verkauf haben. Deshalb ist es auch folgerichtig, dass bei einer Gesamtübernahme für das Unternehmen weit über 30 € verlangt werden darf. Wie die Marktentwicklung für Kali in den nächsten Jahren sein wird, ist sehr schwer einzuschätzen. Angebot und Nachfrage pendelt sich aber immer in Regionen ein, bei denen beide Seiten leben und leben lassen kann. Deshalb bin ich hier nicht wegen der hohen Leerverkäufer oder der Möglichkeit einer neuen Übernahme eingestiegen. Im Kalisektor ist K+S das einzige Unternehmen, dass seine Margen hier über die nächsten Jahre stark erhöhen kann. Deutsche Politiker in Hessen und Thüringen werden in 3 Jahren ganz andere Dinge als salzhaltige Einleitungen in Flüsse beklagen! Ich habe die derzeitige Schwäche im Kurs dazu genutzt, um über Nachkäufe bei 30 € mehr Gewinn zu erzielen, als noch vor 4 Monaten bei 38 €. Wer antizyklisch handelt muß aber auch Geduld haben.  

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29.12.15 17:14 #27 In der Tat ist der derzeitige Kurs in meinen Au.
interessant.

Mann könnte nach den Kurssturz anfangen ein zu sammeln.    

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23.02.16 11:11 #28 K+S Wann kommt der Anstieg?
Die letzten Monate hat die Aktie einen dramatischen Verfall vollzogen. In der Spitze von über 40 €, während des Übernahmeangebots von Potash ganz zu Anfang, bis unter 17,50 € vor kurzem. Es gibt einige Sektoren die nicht sexy sind. Darunter gehören unter anderem Banken, Versorger und auch Rohstofftitel. Bei den Kaliproduzenten würde ich für K+S langfristig nur dann ernste Sorgen bekommen, wenn die Mitbewerber fundamental und charttechnisch den Deutschen weit überlegen wären. Es ist einfach nur ein Zyklus, der wie die Jahreszeiten auch wieder Sommer hervorbringt. Wer jetzt eine genaue Antwort aus der Überschrift erwartet, kauft auch am Nordpol Kühlschränke. Vielleicht waren die 17,5 € eine Bodenbildung und es ist bereits passiert. Kann auch sein, dass es in 2016 zwischen 16-22 € pendelt. Ganz entscheidend ist es für die Aktionäre von K+S nicht in Panik zu verfallen, also irrational oben kaufen und unten zu verkaufen, sondern mit Ausdauer den Wüstengang zu überstehen. HF sind Wasserverkäufer in der Wüste, die einen die Goldnuggets für ein Glas Wasser abkaufen wollen. An Leerverkäufen über 18 % kann ich mich bei einem DAX-Titel nicht erinnern. Wir stehen momentan bei knapp 17 %. Wer glaubt, dass K+S nochmal Richtung 10 € rutscht, sollte da wenig Hoffnungen auf LV haben. Da müssten dann schon langfristig Investierte ihre Nerven verlieren und blind verkaufen. Das halte ich beim aktuellen KGV von 11 für wenig warscheinlich. Irgendwann in den nächsten 2 Jahren dürfte die LV-Quote unter 8 % fallen und Kurse über 30 € realistisch sein. Egal ob K+S in den MDAX absteigt. Als Metro vor ca 2-3 Jahren in den MDAX abgestiegen ist, konnte man auch einen Anstieg von 18 auf 34 € verfolgen. Die LV-Quote war da aber eine viel geringere!!  

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23.02.16 11:31 #29 bayern88
was hältst du davon?:


Im Dax steht der nächste Wechsel an. Zum Monatsende dürften die Tage des Düngelmittelherstellers Kali + Salz im deutschen Börsenbarometer offenbar gezählt sein. Zu dieser Prognose kommt der Index-Spezialist der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Uwe Streich, in einem heute veröffentlichten Report. Wer für K+S nachrückt. Von Thomas Schmidtutz



"K+S muss aufgrund der Fast-Exit-Regeln in den MDax absteigen", resümiert Streich. Zwar liegt der Kaliproduzent bei der Marktkapitalisierung aktuell auf Rang 46 und damit nur einen Platz hinter dem rettenden Ufer. Allerdings berechnet die Deutsche Börse diesen Wert nicht für einen bestimmten Stichtag, sondern zieht für die Rangliste den "volumen-gewichteten Durchschnittswert" auf Monatsbasis heran. Und hier ist die Lage nach Berechnungen der LBBW inzwischen einigermaßen aussichtslos. Den aktuellen Rückstand könne K+S "kaum mehr aufholen", schreibt Streich.
 

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23.02.16 14:18 #30 RWE/EON
Was für Kriterien spielen eine Rolle?

Im Vergleich zu den anderen zwei erwähnten Kandidaten, sehe ich hier mehr Potential!

Ganz zu schweigen von der Dividende!

Wie viel zahlt RWE nochmal...?  

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23.02.16 14:56 #31 @bayern88:
"Bei den Kaliproduzenten würde ich für K+S langfristig nur dann ernste Sorgen bekommen, wenn die Mitbewerber fundamental und charttechnisch den Deutschen weit überlegen wären"

was hätte denn eine charttechnische überlegenheit der mitbewerber für auswirkungen auf die kaliproduktion von k+s

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