JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.

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eröffnet am: 31.01.08 12:15 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 1261
neuester Beitrag: 17.02.19 10:07 von: thowe Leser gesamt: 458985
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31.01.08 12:15 #1 JETZT aber (Royal Dutch) S(c)H(n)ELL.
News - 31.01.08 12:03
Shell verbucht Rekordgewinn

Der Ölgigant Royal Dutch Shell hat im vergangenen Jahr kräftig von den hohen Rohölpreisen profitiert. Shell verbuchte allein im vergangenen Quartal einen Gewinn von mehr als 8 Milliarden Dollar. Da die Benzinpreise gleichzeit ständig gestiegen sind, steht der Ölriese jetzt wegen seiner enormen Gewinne in der Kritik.



HB DEN HAAG. Das niederländisch-britische Unternehmen Royal Dutch Shell steigerte den Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro). "Das ist angesichts sinkender Raffinerie-Margen und steigender Kosten ein zufriedenstellendes Ergebnis", sagte Finanzchef Peter Voser am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen. Damit schließt der Konzern das gesamte Jahr 2007 mit einem Überschuss von 31,3 Milliarden Dollar ab.

Vorstandschef Jeroen van der Veer wies Kritik an derartigen Gewinnen bei gleichzeitig steigenden Benzinpreisen zurück. Shell verdiene vor allem bei der Förderung und nicht an den Zapfsäulen, wo auch hohe Steuern abgezweigt würden, betonte er. Außerdem investiere sein Unternehmen allein in diesem Jahr rund 33,3 Milliarden Dollar unter anderem in neue Technologie.

Die Öl- und Gasproduktion ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Im Durchschnitt produzierte Shell im vergangenen Jahr täglich umgerechnet 3,44 Millionen Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter), 2006 waren es 3,65 Millionen Barrel. Finanzvorstand Voser sagte für 2008 einen weiteren leichten Rückgang voraus.

Bemerkbar machen sich vor allem Sicherheitsprobleme im Niger-Delta, die Shell dort an der Ölförderung hindern. Im Gegensatz zu früheren Jahren will Shell die wichtige Angabe über seine Ölreserven erst im März bei der Vorlage des Jahresberichts geben. Dies sei eine Anpassung an die Praxis der anderen Ölkonzerne, sagte van der Veer. Shell zahlt seinen Aktionären für das vierte Quartal eine Dividende von 0,36 Dollar, damit ergibt sich eine Jahresdividende von 1,44 Dollar je Anteil. Für das erste Quartal 2008 kündigte Voser eine Dividende von 0,40 Dollar an.





Quelle: Handelsblatt.com



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1235 Postings ausgeblendet.
16.01.19 14:09 #1237 #1232 Ha,ha,ha Markmanipulation
(!!!!)     als Löschgrund. Der Forist kann also mit seinem Post den Markt manipulieren?
Da muss sich Warren Buffet bestimmt warm anziehen.
Also, über solch eine Moderation möchte ich mich nicht weiter auslassen.

Nur soviel, ich habe Tränen gelacht.
 
16.01.19 22:20 #1238 @bigfreddy
Zwar sind die Auswirkungen auf den Markt extrem klein, aber letztendlich versucht der „gute“ Mensch den Markt in seinem Sinne zu manipulieren. Wenn das von mir unterstellte stimmt und er von der angepriesenen Aktie größere Pakete hat die er los werden will, ist das, was er tut, nicht rechtens.
Ob es eine strafbare Handlung ist, kann ich nicht beurteilen. Aber zumindest bewegt er sich am Rande der Legalität.
Oder wie würdest Du es bezeichnen, wenn jemand versucht Leser massiv zu bewegen sich zu verschulden um eine zweifelhafte Aktie zu kaufen?  
16.01.19 22:36 #1239 Lieber Largo,
Wer sich mit derartigen Postings beeinflussen lässt irgendwelche Aktien, evtl Kreditfinanziert, zu kaufen hat an der Börse nichts zu suchen.
Wir wollen doch beide nicht Kinder Mädchen spielen.

 
31.01.19 08:09 #1240 Q4-Zahlen und Dividende
Erwartungen übertroffen!
https://www.shell.com/investors/...uarterly-results-2018/q4-2018.html

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Basic earnings per share ($):
Q4 = 0,68$ (erwartet 0,64$)
Full Year = 2,82$ (erwartet 2,52$)
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Die Dividende bleibt bei 0,47$, Stichtag ist der 14. Februar
https://www.shell.com/investors/...quarter-2018-interim-dividend.html  
31.01.19 08:15 #1241 Aktienrückkauf wird fortgesetzt
"Today, Shell launches the next tranche of the share buyback programme, with a maximum aggregate consideration of $2.5 billion in the period up to and including April 29, 2019."

https://www.shell.com/investors/...uarterly-results-2018/q4-2018.html  
31.01.19 08:38 #1242 Sehr gutes Ergebnis
Am langsam sollte man mal wieder an die Aktionäre denken, eine Dividendenerhöhung finde ich langsam mal angebracht !?  
31.01.19 08:44 #1243 wieso?
@mrnutz: über 6% Dividende sind doch spitze! Lieber das Geld in Aktienrückkäufe stecken, so wie sie es machen.  
31.01.19 09:27 #1244 @chivalric
weil, ich glaube die letzte Erhöhung war 2014, die Dividende von 6% auf den jetzigen Kurs bezogen ist.
Bin seit ca 2015 investiert, also habe ich die Tiefen des Kurses bewusst miterlebt.
BP hat letztes Jahr erhöht, und dies nach der Geschichte mit Deepwater Horizon im Jahre 2010.

Ich sehe keinen Grund warum Shell die Dividende nicht mal erhöhen sollte.
Klar, keine 5 % aber 2-3 % wäre ne klare Ansage an die Aktionäre.
 
31.01.19 10:50 #1245 #1245 Die treuen Aktionäre haben von einem.
aber leider überhaupt nichts. Damit wird kein Cent mehr in die Taschen der Anteilseigner gespült!
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31.01.19 11:01 #1246 Doch,
wenn die Aktien eingezogen werden, steigt mein Anteil am Unternehmen.  
31.01.19 11:23 #1247 @Funcha,
Doch ?
Die Aussage war, "Damit wird kein Cent mehr in die Taschen der Anteilseigner gespült! ".
Ich sehe es genauso, durch den Rückkauf der Aktien erhältst Du keinen Cent mehr !!!

Deine Aussage, dass dein Anteil an dem Unternehmen steigt, ist nur dann so, wenn die Aktien vernichtet werden.
Aber evt legt sich Shell die ja nur in den "Safe" um gegen Übernahmen gesichert zu sein oder evt gibt's keine neuen Investitionsmöglichkeiten ......  
31.01.19 11:53 #1248 Rückkäufe
schieben den Kurs an, weil mehr Nachfrage. Werden die Shares gelöscht, steigt die prozentuale Beteiligung der Aktionäre, werden sie nicht gelöscht, erwirtschaftet Shell mehr Gewinn, da sie sich die Divis für die zurück gekauften Shares sparen. Rückkäufe sind imho immer besser als DiviErhöhung. Außerdem beteiligst du bei ner DiviErhöhung unnötig das Finanzamt...  
31.01.19 12:03 #1249 Nochmal: Wenn ich nicht vorhabe, auch nur e.
einzige Aktie zu verkaufen, welchen Vorteil bietet mir dann ein ARP gegenüber einer höheren Dividende, die ich natürlich auch mit dem FA teile.
Das würde mir aber auch drohen, wenn ich aufgrund eines ARP meine Anteile mit Gewinn veräußere!
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31.01.19 12:10 #1250 indirekt
...steigen die Chancen auf eine Divierhöhung, wenn es nach einem ARP weniger Aktien gibt, an die die Dividende ausgekehrt wird (wie chivalric sagt). Der Gewinn/Aktie steigt (bei gleichem absoluten Ergebnis), dadurch könnte (!) mehr Divi/Aktie verteilt werden.  
31.01.19 20:47 #1251 jo
also eine dividendenerhöhung von 2% ist doch nur dann sinnvoller, wenn du aus diesen 2prozent mehreinnahmen mehr machst, wie shell dir in zukunft damit erwirtschaften kann.

du kannst ja wenn du 2 euro mehr einnimmst diese auch theoretisch ein paar mal verdoppeln (casino, wetten, usw) dann fährst du besser wie shell.
also aus unternehmenssicht ist ein rückkauf immer nicht schlecht. aus aktionärssicht kannst du natürlich mit jedem erhaltenen cent neu entscheiden, was du damit tust. wenn du das eh lieber in shell investieren würdest oder so ähnlich passen beide wege.

also sind eig. alle lösungen auf ihre eigene art schön. aber keine ist total schlecht oder gut  
02.02.19 07:35 #1252 Jahreszahlen
Das Unternehmen liefert ein sehr gutes Jahr 2018 ab. Die Verschlankung des Unternehmens scheint sich allmählich auch in besseren Ergebnissen widerzuspiegeln. Durch den Rückgang des Ölpreises Ende 2018 hat das Unternehmen einen positiven CashFlow aus der Reduktion des WorkingCapital sowie dem Margining-Geschäfts erzielt, wodurch die Verschuldung nochmal stark reduziert werden konnte.

Negativ finde ich, dass das Unternehmen neue (und teure) langfristige Schulden i.H.v. USD 3 Mrd. im November aufgenommen hat. Bei einem Cash Bestand von USD 26,7 Mrd. muss es doch möglich sein, die flüssigen Mittel im Unternehmen so zu verteilen, dass die fällig werdenden Schulden getilgt werden können ohne neue Schulden zu machen. Die Reduktion der Nettoverschuldung bringt für die Zinsbelastung wenig, wenn die Bruttoschulden nicht auch reduziert werden.

Durch das Aktienrückkaufprogramm konnten allein mit den letzten USD 2,5 Mrd., die zwischen 01.11.2018 und 28.01.2019 verwendet wurden, 83,5 Mio. Aktien zurückgekauft werden, was mehr als 1% der ausstehenden Aktien bedeutet. Hier kann man sich also grob ausrechnen, dass mit den insgesamt USD 25 Mrd. des Aktienrückkaufprogramms an die 10% der Aktien zurückgekauft werden können.

Bzgl. der Dividende gab es hier ja bereits in den Posts vor mir eine intensive Diskussion über eine überfällige Erhöhung. Anbei findet ihr einen Link zum Earnings Call Transcript von Q4 2018. Hier wird von einem Analyst (Oswald Clint) explizit nach Dividendenerhöhungen gefragt und auf eine frühere Aussage von van Beurden hingewiesen, dass Shell auf Ausschüttungssummen kommen möchte, die in etwa auf Höhe vor der Übernahme von BG liegen. Die Antwort ist wie immer etwas schwammig, es wird aber darauf hingewiesen, dass das Dividendenwachstum pro Aktie nicht die höchste Priorität hat.
Hoffe ich kann damit etwas Licht ins Dunkel bringen, wobei wir hier sicher nach dem Management Day im Juni noch schlauer sind.


https://seekingalpha.com/article/...nings-call-transcript?part=single

https://www.shell.com/investors/...tion/bonds-and-credit-ratings.html

https://www.shell.com/investors/...pl-finandopdisclosure-document.pdf  
03.02.19 12:21 #1253 @Shaken
Top Auflistung und Erklärung aus deiner Sicht!
Da gehe ich mit dir.
Zum Thrma 3 Mrd. Kredit.
Ich kann mir nur vorstellen, das der Kredit einen steuerlichen Hintergrund hat. Weil sonst klappt das ja bei Shell mit dem Rechnen auch ganz gut!
Das kann aber auch ein Steuerberater ohne Hintergrund Wissen und Zahlen nicht beantworten.
Schönes Rest Wochenende!

 
04.02.19 07:38 #1254 #1252
Moin Morks,
wenn die Aktien eingezogen werden ist Deine Betrachtung nicht ganz falsch.
Aber das Thema ist komplexer. In den meisten Fällen erhalten führende Mitarbeiter der Unternehmen Prämienanreize bei Erreichen gewisser Kursschwellen, die durch den Rückkauf eher erreicht werden. Diese Prämien mindern dann wieder den Gewinn, so dass nicht der Aktionär, sondern das Management der Unternehmen profitiert.
In den meisten Fällen werden die Aktien beim ARP aber nicht eingezogen, sondern für die Bezahlung dieser Prämienprogramme verwendet. Da fühle ich mich  als Aktionär immer besonders veralbert.

 
04.02.19 10:46 #1255 Stimmt...aber
Wir reden hier von shell. Shell spricht bei seinem arp explizit von "Cancellation". Zudem hat shell verkündet, dass sie die Summe der ausstehenden Aktien wieder auf die Menge von vor der Übernahme von bg reduzieren wollen. Da ich seit sehr langer Zeit ein Fan von shell bin kann ich hinzufügen, dass shell bisher nicht durch tricksereien mit den Aktionären aufgefallen ist. Im Gegenteil,  es gibt nicht viele Konzerne die mit ihren Eigentümern so transparent und ehrlich umgehen. Also meiner Meinung nach Alles o.k. auch eine dividenden Erhöhung wird es hier irgendwann mal wider geben, denn nach dem kompletten arp reduziert sich das ausstehende Aktienkapital immerhin um 10%. Um 10% und das bei einem dickschiff.nevker selleriesalza shell!!!


 
07.02.19 17:04 #1256 Ärger für Nordstream 2
Frankreich stellt sich bei einer wichtigen EU-Abstimmung zu Nord Stream 2 gegen Deutschland: Das Außenministerium in Paris kündigte am...
Da RDS auch an der Pipeline beteiligt ist, könnte sich dies auch auf dieses Unternehmen negativ auswirken!
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08.02.19 17:02 #1257 Kompromissvorschlag, der das Projekt
nicht gefährden soll, ist von der EU gebilligt worden. Soll nun getrennt werden zwischen Gaslieferant  und Betreiber der Pipiline? Genaue Aussagen stehen noch aus.  
08.02.19 17:06 #1258 Kommt ein Bauer
mit der Kirche um die Ecke und macht fix das, wo das dicke D über 5 Jahre mit einem freilufttheater hingerödelt hat - zum einpinkeln ist das =)

https://m.youtube.com/watch?v=ULTtWUZhD9c  
08.02.19 17:14 #1259 Wichtig wird wohl letzten Endes sein, wie si.
verhält. Wenn Trump mit Sanktionen gegen die Unternehmen der zustimmenden Staaten droht, wird sich zeigen was der Kompromiss wirklich taugt!
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16.02.19 09:37 #1260 der nächste richtige Schritt

Nachdem RDS letzte Jahr schon bei dem Sonnenergiespeicherhersteller Sonnen eingestiegen ist, versucht der Konzern nun diese ganz zu übernehmen. Laut den Medien müssen nur noch die Kartellbehörden zustimmen.

Selbstverständlich führt die Übernahme von einem im Vergleich so kleinen Unternehmen nicht direkt zu einem spürbaren Ergebnisanstieg in den nächsten Jahren. Allerdings zeigt er, dass RDS sich aktiv mit der Zukunft beschäftigt und damit auch für eine Zeit nach den Fossilen Brennstoffen.

Ich für meinen Teil könnte mir vorstellen, dass wir solche Zukäufe in den nächsten Jahren öfter sehen und RDS durch seine Erfahrung und seine Beziehungen zu seinen Endkunden hier eine umsatzstarke Sparte formt. Es bleibt abzuwarten, welchen Teil am Umsatz erneuerbare Energien in 5 oder 10 Jahren am Konzern haben.

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Mein Finanzblog im Überblick.

 
17.02.19 10:07 #1261 Freigabe erforderlich

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