Hochwasser bringt Milliarden-Aufträge!

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neuester Beitrag:  19.08.11 08:38
eröffnet am: 16.08.02 17:22 von: taos Anzahl Beiträge: 41
neuester Beitrag: 19.08.11 08:38 von: cyphyte Leser gesamt: 26809
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16.08.02 17:22 #1 Hochwasser bringt Milliarden-Aufträge!

Konjunktur-Forscher


Hochwasser-Katastrophe bringen Milliarden-Aufträge

Die Hochwasser-Katastrophe wird nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für einige Branchen Aufträge in Milliardenhöhe zur Folge haben. Der Leiter der DIW-Konjunkturabteilung, Gustav Horn, sagte am Freitag in einem dpa-Gespräch. "Das ist eine ganze normale Reaktion. Das hat nichts damit zu tun, dass hier bestimmte Leute vom Leid anderer profitieren wollen." Horn erinnerte an das Erdbeben in der japanischen Stadt Kobe 1995, das die japanische Wirtschaft ebenfalls stimuliert habe ("Kobe-Effekt").

Wirtschaft in den Hochwasser-Gebieten leidet
"Vor allem die am Boden liegende ostdeutsche Bauwirtschaft wird davon einen Impuls bekommen", sagte Horn. Im Infrastrukturbereich müssten Straßen, Brücken und Bahnstrecken repariert werden. Auch bei Sanierung, Abriss oder Wiederaufbau von Häusern sei die Bauwirtschaft gefragt. Horn verwies darauf, dass die Wirtschaft in den Hochwasser-Regionen gegenwärtig noch selbst unter den Fluten zu leiden habe. "Viele Betriebe sind überschwemmt, so dass dort derzeit nicht gearbeitet werden kann." In Kürze werde die Wirtschaft aber einen "Impuls" bekommen, sagte der Konjunkturexperte.
Zusätzliche Aufträge für das Handwerk
Als weitere Wirtschaftszweige, für die die Katastrophe zusätzliche Aufträge bedeutet, nannte Horn das Handwerk und den Handel. Beispielsweise müssten Hochwasser-Opfer, deren Wohnungen überflutet wurden, neue Möbel kaufen.

Schäden können derzeit noch nicht geschätzt werden
Für eine genaue Schätzung der entstandenen Schäden sei es derzeit noch zu früh, sagte Horn. Deshalb könne auch noch nicht genau geschätzt werden, in welcher Höhe aus der Katastrophe neue Aufträge entstünden. "Aber das geht gewiss in die Milliarden." Zugleich warnte der DIW-Konjunkturexperte davor, allen Schadensmeldungen Glauben zu schenken. Beispielsweise hätten die Bauern ein Interesse daran, große Schadenssummen zu nennen, um dann möglichst viel Hilfe zu bekommen.



 

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16.08.02 18:47 #17 ist gerade "trendy"
ich würde es mit "einen tag zu spät gesehen", abhaken.
bis wohin die aktie läuft... 23-25 €...? sicherlich
keine position, in der du einmal abends reinschaust,
und gut ist... wird eben gezockt... aber alles unter
kleinen volumen, also nicht mega-aussagekräftig.

chance steht 30:70

meine meinung. gruß  

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18.08.02 10:46 #18 up o.T.
 

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18.08.02 10:51 #19 Nicht, das man sich am Ende bei Hornbach
nur noch die Finger verbrennt. Toller Tip, aber eigentlich zu spät. Die Nachrichten sind draussen, die Rallye ist vorbei.  

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18.08.02 12:04 #20 profiteure der flutkatastrophe
Rückversicherer - Profiteure der Flut

Noch stehen weite Teile Deutschlands unter Wasser, da zeichnen sich schon Profiteure der Flutkatastrophe ab: die Rückversicherer.


Ausnahmezustand. Kleine Rinnsale werden zu reißenden Strömen. Wo seit Jahrhunderten kein Hochwasser mehr hinkam, steht nun die braune Brühe meterhoch in den Häusern: Mitteleuropa steht unter Wasser. Kuhkadaver treiben durch die Straßen von Eilenburg bei Leipzig. Losgerissene Lastschiffe wurden auf der Elbe gesprengt, bevor sie mit voller Wucht gegen Brücken donnern und diese zerstören. Allein in Deutschland verloren bisher mindestens zehn Menschen durch die Fluten ihr Leben.


Der volkswirtschaftliche Schaden ist riesig. Der Bauernverband sieht in ersten Schätzungen einen Ernteausfall von deutlich mehr als einer Milliarde Euro. Das Ausmaß der Zerstörung an Straßen, Brücken und Häusern kann derzeit niemand annähernd beziffern. Die 300 Millionen Euro, die die Bundesregierung beim Oder-Hochwasser 1997 zur Verfügung stellte, werden diesmal nicht ausreichen. "Mit ersten offiziellen Prognosen der Versicherungen wird erst in einigen Wochen gerechnet", sagt Axel Horster, Sprecher der General Cologne Re.


Auch die Börse hat auf die Flut reagiert und die Versicherer erst mal abgestraft. Die Allianz als Branchenprimus konnte sich im Wochenverlauf erholen, verlor nur noch gut 1,5 Prozent.


Doch die Börse könnte sich auch damit geirrt haben. Für die aktuellen Schäden durch Hochwasser müssen die deutschen Versicherer wohl wenig bluten. "Flutschäden sind kaum oder gar nicht versichert", bestätigt Andreas Schäfer, Spezialist für Versicherungswerte der Fondsgesellschaft Activest. "Lediglich Sturm- und Hagelschäden kosten die Versicherer Geld."


Die Gebiete an Rhein, Mosel und Donau werden gar nicht mehr gegen Hochwasser versichert. Und in vielen Gebieten Ostdeutschlands sind keine Policen abgeschlossen worden, weil diese Regionen bisher nicht als gefährdet galten. Die Assekuranzen werden also durch die neuen Flutkatastrophen weniger belastet als angenommen.


Dieses Mal sind die Versicherer glimpflich davongekommen. Doch die Zahl der Klimakatastrophen hat sich seit den 50er-Jahren vervierfacht. Noch nie gab es bundesweit so viele Überschwemmungen, Stürme und Unwetter innerhalb weniger Wochen. Einmalige Ausnahme? Oder ist doch die globale Erderwärmung schuld, wie viele Experten vermuten?In Ballungsräumen haben Naturkatastrophen verheerende Folgen. Auch solche, für die die Versicherungen wieder leisten müssen. Hatte das Erdbeben in San Francisco 1906 noch einen Sachschaden von 350 Millionen US-Dollar zur Folge, so wären heute rund 100 Milliarden als Entschädigung fällig. Die so genannten Mega-Städte stellen ein Risikopotenzial dar, das nur durch große Versicherungsgesellschaften gedeckt werden kann.Sogar in Deutschland sind solche Szenarien möglich. "Laut neuesten Schätzungen würde ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala in den Ballungsgebieten des Rheinlands oder im Raum Stuttgart einen Schaden von rund drei Milliarden Euro zur Folge haben", unterstreicht Axel Horster diese These. Und dass dieses Szenario nicht unrealistisch ist, zeigten die Erdstöße, die vor vier Wochen mit einer Stärke von 4,8 das Rheinland erschütterten. Für die Versicherer ein Horrorszenario? Nur auf den ersten Blick, denn die Vergangenheit zeigt eine andere Entwicklung. Nach den Sturmtiefs "Lothar" und "Martin" im Winter 1999 haben die Versicherer ihre Prämien deutlich erhöht. Außerdem sind die neuesten Ereignisse für die Versicherungsbranche eine gute Chance, neue Absatzpotenziale zu erschließen.


Laut einer Forsa-Umfrage rechnen 83 Prozent der Deutschen auch künftig mit ähnlich starken Katastrophen durch Naturgewalten in Mitteleuropa. Folge: Es werden Versicherungen abgeschlossen, die man in bestimmten Regionen eigentlich gar nicht braucht.Allerdings profitieren weniger die Erst-, sondern vielmehr die Rückversicherer von diesen Ereignissen. "Rückversicherer wie die Münchener Rück können ihre Prämienerhöhungen sehr schnell bei den Erstversicherern durchsetzen", sagt Experte Schäfer. Auf dem Markt für Rückversicherer haben einige wenige Konzerne die Vorherrschaft. Dadurch ist der Wettbewerb gering und die Gesellschaften können die Prämien fast beliebig erhöhen. "Sie diktieren die Preise und sitzen damit am längeren Hebel", bestätigt auch Frank Stoffel, Versicherungsanalyst der WestLB. Die Allianz dagegen muss mit jedem einzelnen Kunden die neuen Prämien aushandeln, ohne ihn dabei zu verprellen.


Favorit der Analysten ist die Aktie der Münchener Rück. "Der Konzern besitzt eine überragende Finanzstärke, was gerade bei den schwachen Kapitalmärkten wichtiger ist als je zuvor", begründet Stoffel seine Kaufempfehlung. Die negativen Meldungen seien bereits im Papier enthalten: Seit Jahresanfang hat die Münchener-Rück-Aktie über ein Drittel an Wert verloren. Das Papier des weltgrößten Rückversicherers liegt damit sogar unter den Tiefständen vom September 2001. Belastend wirkte sich zuletzt die Ankündigung aus, dass der Konzern seine Rückstellungen für die US-Tochter American Re auf zwei Milliarden Dollar erhöhte. Doch schon vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 29. August sind nach Meinung von Ralph Bressler, Analyst vom Bankhaus Lampe, alle Risiken eingepreist. "Wir halten den aktuellen Aktienkurs für ein attraktives Einstiegsniveau."


Die Hannover Rück erscheint ebenfalls sehr viel versprechend. Nach den Terroranschlägen des 11. September hat sich der weltweit fünftgrößte Rückversicherer nachhaltig erholt. Vor allem im Hauptgeschäft Schadenrückversicherungen wollen die Norddeutschen nach kräftigen Prämienerhöhungen künftig kassieren. Als einziges Manko gilt die niedrige Eigenkapitalquote. "Hier muss in naher Zukunft etwas passieren", sagt Frank Stoffel. Für aussichtsreich hält er auch die Swiss Re, bei der ebenfalls ein kräftiger Zuwachs auf Grund der gestiegenen Prämien zu erwarten ist. Hier bleibe allerdings abzuwarten, wie hoch die Abschreibungen auf das Investment-Portfolio ausfallen werden. Die optimalen Ratings von AAA für Münchener Rück und Swiss Re machen die beiden größten Rückversicherer zu einer ersten Adresse für alle Erstversicherer. Damit haben sie natürlich gute Ausgangspositionen, wenn es um das Aushandeln der Prämien geht.


von Nando Sommerfeldt / Euro am Sonntag
 

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19.08.02 09:50 #21 Also die Baumärkte laufen gut.
Frage, wie lange noch?

Taos

 

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19.08.02 09:58 #22 2M/bit innerhal weniger Stunden !! Rettung für .
broadnet mediascape bildet Hochwasser-Taskforce
Per sofort 2 Mbit/s-Internetanbindung innerhalb weniger Stunden

Hamburg, den 15. Aug. 2002 - Aufgrund der Wetterlage und des Hochwassers im Raum Leipzig und Dresden, sind viele Unternehmen in ihrer Kommunikation von der Außenwelt abgeschnitten. "Ein Tag ohne Email-Kommunikation kann für viele Firmen hohe Verluste bedeuten," erklärt Frank Brügmann, Vorstandsvorsitzender der broadnet mediascape AG. "Unsere Niederlassung in Leipzig hat daher für betroffene Unternehmen eine Taskforce gegründet." Binnen kürzester Zeit kann broadnet mediascape Unternehmen zu besonderen Konditionen über die eigene Richtfunkinfrastruktur an das Internet anbinden und somit die Kommunikation für die nächsten Tage und Wochen sichern. Betroffene Firmen können sich ab sofort an das Competence Center Leipzig wenden: 0341-1298-298 oder leipzig@broadnet-mediascape.de.
 

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19.08.02 10:38 #23 Mühl hatte ich vergessen
       ariva.de

Aber gibt es die überhaupt noch?
Gezockt wird jedenfalls

Taos

       

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19.08.02 16:42 #24 Hatte Mühl auch fast vergessen...
... doch am Donnerstag wiedergefunden, es waren noch 1052 Stück im Depot, Anfang Juli gekauft für 0,19 und heute raus für 1,13 (!).
Es wird wahrscheinlich mein größter coup in meinem Aktienleben bleiben, doch ein blindes Huhn findet bektl. auch irgendwann ein Korn.
Habe mich sehr gefreut - Kritiker.  

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19.08.02 16:58 #25 Wie wäre es denn damit?
WKN 723040 - noch nicht gelaufen...

onvista.de  
19.08.02 17:19 #26 Ad hoc-Service: Sero Entsorgung AG

Ad-hoc Meldung gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 WpHG



Die Gesellschaft teilt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 WpHG mit, dass der Vorstand heute beim zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit stellen wird.

Die SERO Entsorgung AG strebt dabei in Zusammenarbeit mit dem noch vom Gericht zu bestellenden vorläufigen Insol-venzverwalter an, die operativen Geschäfte weiterzuführen und die Kontinuität der Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten.

SERO Entsorgung AG Der Vorstand


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 24.04.2002 WKN: 723040; ISIN: DE0007230401; Index: Notiert: Geregelter Markt in Berlin und Frankfurt; Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart


241253 Apr 02


24.04.2002 12:53

 

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19.08.02 17:19 #27 LOL************
Industrie / Bau:
HORNBACH-Baumarkt AG: Hochwasserschäden belasten Ergebnis
(Bornheim/Pfalz, 14. August 2002) Die aktuelle Hochwassersituation in Teilen Deutschlands und Österreichs führte zu außerordentlichen Ergebnisbelastungen.

So wurde der HORNBACH Bau- und Gartenmarkt in Ansfelden bei Linz in Oberösterreich überflutet und mußte geschlossen werden. Der Markt wird voraussichtlich erst in mehreren Wochen wieder verkaufsbereit sein.

Die genaue Höhe des nicht versicherten finanziellen Schadens müsse noch ermittelt werden, hieß es in einer Pressemitteilung der Hornbach-Baumarkt AG. Nach ersten Schätzungen werde es zu Ergebnisbelastungen in Höhe von mehreren Millionen Euro kommen. Der Vorstand habe aufgrund dieser Entwicklung die zum ersten Quartal geäußerte Ertragsprognose revidiert, hieß es weiter.Es gelte nunmehr als unwahrscheinlich, daß der konjunkturbedingte Ergebnisrückstand der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres 2002/2003 trotz einer gegen den Branchentrend erfolgreichen Umsatzentwicklung in den Folgemonaten noch vollständig aufgeholt werden könne.

Vor diesem Hintergrund wird erwartet, daß das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unter Vorjahr (43,6 Mio. Euro) liegen wird.Nach fünf Monaten im laufenden Geschäftsjahr, d.h. bis einschließlich Juli 2002, konnten die Nettoumsätze um 10,7% auf rund 717 Mio. Euro gesteigert werden. Auf vergleichbarer Verkaufsfläche wurden die Umsätze aufgelaufen um 1,7% verbessert.

 
19.08.02 17:24 #28 Das mit Hornbach steht schon unter 3.
Scheint aber keinen zu störren. Hornbach steigt ohne Ende.

Taos
 

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20.08.02 11:44 #29 So wie ich das sehe,
werden di Leute mehr Farben wie Beton brauchen.
Die Baumärkte laufen immer noch.

Taos
 

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21.08.02 09:46 #30 Nach Auskunft der BayWa
ist die BayWa nur gering von Hochwasserschäden betroffen, die Schäden sind größtenteils versichert. Gravierende geschäftliche Auswirkungen erwarten wir für den Konzern insgesamt nicht.

Taos
 

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26.11.09 22:01 #31 Sero!
http://www.infobroker.de/wiki/...?title=Bilanzen_deutscher_Firmen_(S)
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Alles was ich schreibe ist meine ehrliche, momentane Meinung und soll nie eine Handelsauforderung an andere User darstellen.
26.11.09 22:03 #32 ?
http://www.infobroker.de/wiki/...?title=Bilanzen_deutscher_Firmen_(S)
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Alles was ich schreibe ist meine ehrliche, momentane Meinung und soll nie eine Handelsauforderung an andere User darstellen.
19.05.11 10:50 #33 kommt nochmal
eine Explosion?  

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17.06.11 17:43 #34 @robin
bin neu hier und hab mir vor kurzem paar stücke ins depot gelegt. geht immer mal wieder stark hoch und runter. ist wohl noch unentdeckt.  
29.06.11 15:13 #35 News bei Mühl !

 

Da ist  doch was im Gange ?! Bald ein Mühl Comeback - warum investiert jemand in  Anleihen eines insolventen Unternehmen ? Doch nur dann wenn er weiß  oder hofft das es wieder operativ tätig wird und die Insolvenz verlässt -  oder ?

Die  Allerthal-Werke AG beteiligt sich an  unterbewerteten Unternehmen  verschiedenster Größe und  Branchenzugehörigkeit am deutschen  Aktienmarkt. Der  Fokus  liegt dabei auf unterbewerteten, börsennotierten deutschen   Aktiengesellschaften, vorzugsweise aus dem Nebenwertesektor, die sich  in  einer Sondersituation befinden. Zielsetzung der im amtlichen   Markt in Hannover und im Freiverkehr in Berlin-Bremen, Frankfurt und   Stuttgart notierten Gesellschaft ist die Ausweitung des   Beteiligungsbestandes und damit einhergehend die dauerhafte Steigerung   des inneren Wertes der Allerthal-Aktie. Das Geschäftsjahr 2009 endete   für die Allerthal-Werke mit Blick auf die Gewinnhistorie der letzten   fünf Jahre mit einem nur mittelmäßigen Ergebnis. Zum Bilanzstichtag  2009  hielt Allerthal wesentliche Anteile an der Ergo  Versicherungsgruppe,  Biotest, Dr. Hönle und Kizoo.

 

 

 

www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

28.06.2011

 

Allerthal-Werke AG

                                                             

Köln

                                                                                           

 

                                                                                                                           

Freiwilliges öffentliches Kaufangebot an die Inhaber der
                              6,75 % MÜHL PRODUCT & SERVICE AG DM INH.-SCHULDVERSCHR. VON 1998/2005

                                                             

- WKN 350417 / ISIN DE0003504171 -

                                                             

Präambel

                                                             

Dieses  Kaufangebot richtet sich an die  Inhaber der von der Mühl Product &  Service AG begebenen 6,75 % DM -  Schuldverschreibungen                                von 1998/2005 (WKN 350417 / ISIN  DE0003504171),  im folgenden auch „Mühl-Schuldverschreibung“. Im  Interesse der Kunden  sollten                               Banken dieses Angebot an ihre  Kunden  weiterleiten.

                                                             

Hintergrund

                                                             

Die  Mühl Product & Service AG (im  folgenden auch „Mühl“) hat im Jahr  1998 eine Anleihe in Form von  Schuldverschreibungen                                über                               insgesamt 100.000.000,00  DM emittiert.  Diese Anleihe ist verbrieft und eingeteilt in 10.000 auf  den Inhaber  lautende Schuldverschreibungen                                zu je 10.000,00 DM. Am 01.07.2002 wurde  über das Vermögen der Mühl  Product & Service AG gemäß Beschluss des  Amtsgerichts                                Erfurt                               das  Insolvenzverfahren eröffnet (AG  Erfurt, Az. 171 IN 394/02). Das  Insolvenzverfahren dauert weiter an, ein  Abschluss des                                Verfahrens ist derzeit nicht absehbar.

                                                             

Angebot

                                                             

Die Allerthal-Werke AG bietet hiermit  den Inhabern der Mühl-Schuldverschreibungen an, ihre  Schuldverschreibungen (WKN 350417                               / ISIN DE0003504171)  mit allen Rechten  gegen Zahlung eines Kaufpreises in Höhe von 1,75 %  des Nominalwerts (je  10.000,00 DM                                Nominalwert = 89,48 EUR), nach Maßgabe der  in diesem Angebot  formulierten Bedingungen, zu erwerben.

                                                             

Das Angebot ist bis einschließlich 31.7.2011  befristet. Die Allerthal-Werke AG behält sich jedoch das Recht vor,                                die Annahmefrist einmalig oder mehrmalig zu  verlängern.

                                                             

Inhaber  der Mühl-Schuldverschreibungen,  die das Angebot annehmen wollen,  werden gebeten, die Annahme des  Kaufangebotes                                bis                               zum Ende der vorgenannten  Annahmefrist  mittels des bei der Allerthal-Werke AG erhältlichen  Formulars „Annahmeerklärung                               zum Kaufangebot Mühl-Schuldverschreibung von 1998/2005“   (im folgenden auch „Annahmeerklärung“) gegenüber der Allerthal-Werke                                AG verbindlich zu erklären und ihre   Depotbank zur fristgerechten                               Übertragung  der Mühl-Schuldverschreibungen  in das Depot der Allerthal-Werke AG ,  Depotnr. 2000203485 bei der  Bankhaus Neelmeyer                                AG, BLZ 290 200 00, (Kassenverein-Nr.  3309), zu beauftragen. Die  Bankhaus Neelmeyer AG fungiert dabei nicht  als Treuhänder                                für das abzuwickelnde Wertpapiergeschäft  sondern als  Depotbank der Allerthal-Werke AG. Mit fristgerechtem Eingang  der  Annahmeerklärung                               bei der Allerthal-Werke  AG kommt der  Kaufvertrag bindend für Verkäufer und Käufer zustande.

                                                             

Die  Zahlung des Kaufpreises auf das vom Verkäufer in der Annahmeerklärung  benannte Konto erfolgt unverzüglich nach Eingang                                der Mühl-Schuldverschreibungen im Depot der Allerthal-Werke AG  beim Bankhaus Neelmeyer AG.

                                                             

Die  beim Verkäufer anfallenden Bankgebühren für den Depotübertrag der Mühl -  Schuldverschreibungen erstattet die Allerthal-Werke                                AG auf Anforderung und gegen Nachweis in Höhe von maximal  10,00 EUR.

                                                             

Ab  einem Nominalbetrag von DM  1.000.000,-- Mühl-Schuldverschreibungen  bietet die Allerthal-Werke AG  die direkte Abwicklung                                über eine ihrer Hausbanken an. Wegen der  Einzelheiten  erbitten wir gegebenenfalls um direkten Anruf unter der  Telefonnummer                                (02 21) 8 20 32–0 .

                                                             

Das  öffentliche Kaufangebot sowie die  auf dieser Basis abgeschlossenen  Kaufverträge unterliegen deutschem  Recht. Dieses                                Angebot                               richtet sich nicht an  Inhaber von  Mühl-Schuldverschreibungen in einer Jurisdiktion, in der  dieses Angebot  gegen die dort geltenden                                Gesetze verstößt.

                                                             

Hinweis

                                                             

Das Formular „Annahmeerklärung zum Kaufangebot Mühl-Schuldverschreibung von 1998/2005“  steht auf der Internetseite                               der  Allerthal-Werke AG zum download bereit und kann auch per e-mail,  telefonisch, per Telefax                               oder per Post  angefordert werden:

                                                             

Allerthal-Werke AG, Friesenstraße 50, 50670 Köln
Telefon: (02 21) 8 20 32–0
Telefax: (02 21) 8 20 32-30
e-mail:                               info@allerthal.de
Website: www.allerthal.de

                                                             

 

                                                                                           

Köln, im Juni 2011

 

 
29.06.11 19:23 #36 gute nachrichten
sollte ich doch wieder zu früh verkauft haben?!
habe seit langem mal wieder ein mühl lkw gesehen.
beim nächsten rücksetzer bin ich wieder drinne...  
29.06.11 19:26 #37 Ich hab gerade Hochwasser...
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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.

http://www.ariva.de/...r_einiges_klar_t357283?pnr=5611394#jump5611394

Bewertung:

01.07.11 15:36 #38 Der Deckel liegt bei 28,99 €!
Da gibts heute kein Erbarmen!  

Bewertung:

05.07.11 13:19 #39 Heute zockt anscheinend ein Computerprogramm.
Zahlreiche Orders über 4 sic! Stück. Was soll der Scheiß? Wer außer einem 01-System macht so etwas?  

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21.07.11 11:45 #40 Mehr Professionalität...
ist zu erkennen. Zuerst neu im Vorstand der „Macher“ Klaus Lutz. Seit ein paar Monaten dann auch Finanzvorstand Andreas Helber. Beide haben sich auf die Fahnen geschrieben, BayWa aus dem etwa ländlich-beschaulichem Milieu in ein industriell-profitables Unternehmen zu wandeln. Zahlen, Zahlen, Zahlen und daraus abgeleitete Kennziffern sind es, die beide interessieren. Das Beratungsunternehmen Roland Berger half, diese zu ermitteln. BayWa weiß jetzt, welcher Bereich profitabel ist; welcher nicht. Besonders schwach ist die Sparte Bauhandelsgeschäft. BayWa strebt offenbar irgendeine Art Kooperation oder ein Joint Venture an. Expandiert wird die Sparte Grüne Energy. Leider auch mit einem Ausflug in die USA. Dort lauern für deutsche Unternehmen immer große Gefahren! Dieser Ausflug muss fremd-finanziert werden. BayWa muss aufpassen, dass das nicht zu Desaster wird. Und die „jungen Wilden“ im Unternehmen sich nicht übernehmen.  
19.08.11 08:38 #41 Sero AG neue 200.000 Kauforder
 

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