Hamburger Hafen und Logistik AG

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eröffnet am: 29.10.07 14:14 von: SagittariusA Anzahl Beiträge: 83
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29.10.07 14:14 #1 Hamburger Hafen und Logistik AG
Ein führender Hafenlogistik- Konzern

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange. Mit ihren Geschäftsfeldern Container, Intermodal und Logistik ist die HHLA vertikal entlang der Transportkette aufgestellt. Effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland.

Der Hamburger Hafen ist die maßgebliche internationale Drehscheibe für den see- und landgebundenen Containertransport nahe der deutschen Nordseeküste mit hervorragenden Hinterlandanbindungen an die Volkswirtschaften in Zentral- und Osteuropa, Skandinavien und in den baltischen Raum.

Zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis
Die HHLA-Gruppe erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz in Höhe von € 1.017,4 Mio., eine Steigerung um 22,1 %. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA*) stieg um 41,1 % auf € 296,4 Mio. Der Jahresüberschuss verbesserte sich 2006 um 68,4 % auf € 116,8 Mio.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 setzte sich dieser Wachstumskurs fort. Die HHLA-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2007 einen Umsatz in Höhe von € 561,3 Mio. und ein EBITDA* von € 193,3 Mio. Das ist ein Zuwachs von 15,7 % bzw. 51,7 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 87,1 % auf € 86,5 Mio.

 

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06.12.11 14:26 #59 na immerhin
12:54 06.12.11

HAMBURG/HANNOVER (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat die geplante Elbvertiefung gebilligt. Brüssel habe positiv zur Fahrrinnenanpassung Stellung genommen, teilte die Hamburger Wirtschaftsbehörde am Dienstag mit. Als nächstes sollen die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein ihr Einverständnis erklären. Der Bund und Hamburg rechnen damit, dass spätestens im Frühjahr 2012 die Planfeststellungsbeschlüsse erlassen werden können. Beide hatten die EU-Kommission um eine Stellungnahme gebeten, weil bei der geplanten Vertiefung des Elbstroms Auswirkungen auf Fauna und Flora nicht auszuschließen waren. Der börsennotierte Hamburger Hafenbetreiber HHLA (HHLA Aktie) hofft auf den Ausbau, weil sonst ausgerechnet die größten Schiffe einen Bogen um den Hamburger Hafen machen müssen./akp/DP/edh  

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10.12.11 11:32 #60 McAllister weiterhin kritisch
De Jager begrüßt Ja der EU-Kommission zur Elbvertiefung

http://www.thb.info/news/single-view/id/...-eu-zur-elbvertiefung.html  

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13.12.11 19:17 #61 Einigkeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holst.
Immer mehr Megaboxer passieren den Hamburger Hafen.

http://www.thb.info/news/single-view/id/...chen-hamburg-und-kiel.html  

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27.12.11 11:11 #62 THB-Chronik 2011
Was die maritime Welt bewegte
Dienstag, 27. Dezember 2011

Die weltweite Schifffahrt musste 2011 mit vielen Unsicherheiten leben: Die Atom- und Erdbebenkatastrophe in Japan, Unruhen in Nordafrika und der arabischen Welt sowie die andauernde Finanzkrise in wichtigen europäischen Ländern dominierten das Wirtschaftsgeschehen. Nun neigt sich ein ereignisreiches Jahr,  das Märkte und Menschen bewegt hat, langsam dem Ende zu. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Jahr 2011:

14. Februar Die Bergung des im Rhein gekenterten Säuretankers „Waldhof“ ist gut einen Monat nach dem tödlichen Unglück beendet. Das Schiff war am 13. Januar mit rund 2400 Tonnen Schwefelsäure an Bord gekentert. Zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

8. März Die Bremer Staatsanwaltschaft hat gegen den Firmengründer der Beluga-Reederei, Niels Stolberg, und weitere leitende Angestellte ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Betrugs eingeleitet.

11. Juli Nach mehr als 20 Jahren hat der in Bremerhaven festgehaltene irakische Frachter „Al Zahraa“ den Hafen der Seestadt verlassen. Ein Schlepper brachte das Schiff zum Abwracken nach Litauen.

15. August Hamburgs Hafen hat im ersten Halbjahr 64,1 Millionen Tonnen Seegüter umgeschlagen. 9,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei legte der Containerumschlag um 17,4 Prozent auf rund 4,3 Millionen TEU zu.

17. November Die 1635 gegründete Hamburger Traditionswerft Sietas ist zahlungsunfähig. Die Geschäftsführung stellte einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung beim Amtsgericht Hamburg.


6. Dezember Die EU-Kommission hat die geplante Elbvertiefung gebilligt. Der Bund und Hamburg rechnen damit, dass spätestens im Frühjahr 2012 die Planfeststellungsbeschlüsse erlassen werden können.

Die gesamte Chronik 2011 finden Sie im "THB Täglicher Hafenbericht"
http://www.thb.info/news/single-view/id/...t-dieses-jahr-bewegte.html
Hamburgs Hafen hat im ersten Halbjahr 64,1 Millionen Tonnen Seegüter umgeschlagen. Foto: HHLA  

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28.12.11 13:37 #63 Neues 13-Wochenhoch
 

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28.12.11 17:25 #64 Kurse HHLA
Hallo zusammen,

ich bin heute mit dem Schein DB6AK7 hier eingestiegen. Zum Einen denke ich, dass im Bereich von ca. 20€ ein stabiler Boden gebildet wurde. Auch der Gesamtrückgang war für mich zu stark, vergleicht man die Kurse mit denen von Anfang 2009. Ich denke, hier ist schon eine ganze Menge Negativszenario drin enthalten.
Leider spielt heute das Umfeld nicht mehr so richtig mit...


Viele Grüße

Matze  

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06.01.12 11:04 #65 große Unterstützung
im Bereich Euro 22,5 - 22,6  

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06.01.12 22:23 #66 Wirklich ein Kauf?

 Hallo,

die Bewertung der HHLA ist fundamental und bewertungstechnisch zu hoch.
Die Aktie wird momentan etwa mit dem 20 fachen ihres  erwarteten Gewinns für 2011 bewertet. In Hinischt auf eine mögliche Weltwirtschaftkrise und im Branchenvergleich z.B. mit Eurokai sollte hier vorerst der Abwärtsdruck überwiegen.
Was meint ihr?

 

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16.01.12 18:01 #67 Investition in Hinterlandgleise
Montag, 16. Januar 2012
Der Hamburger Hafen ist auf effektive Hinterland­anbindungen angewiesen – der angekündigte Ausbau von Gleisstrecken zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird in der Hansestadt daher sehr positiv aufgenommen.
Zum Jahreswechsel haben die Deutsche Bahn und das Bundesverkehrsministerium eine entsprechende Vereinbarung für die Route von Uelzen nach Stendal unterzeichnet. „Der zweigleisige Ausbau ist ein wichtiges Signal“, erklärten am Freitag Wirtschaftssenator Frank Horch und Hafenbahnchef Harald Kreft. Es wurden aber auch weitere Investitionen angemahnt.
http://www.thb.info/news/single-view/id/...n-in-hinterlandgleise.html
2011 verzeichnete die Hamburger Hafenbahn mit erstmals über zwei Millionen TEU ein Rekordjahr. Foto: M. Meyer  

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20.01.12 18:17 #68 Entscheidung zu Elbvertiefung bis Ende März
"Vor Start der Arbeiten muss Niedersachsen dem Vorhaben bis Ende März zustimmen."

http://www.thb.info/news/single-view/id/...ertiefung-steht-bevor.html  

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26.01.12 20:38 #69 Hamburger Hafen vor großen Herausforderungen
Riesenschiffe und stark wachsende Umschlagzahlen: In den kommenden Monaten stehen wichtige Entscheidungen an.

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/...grossen-Herausforderungen.html  

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31.01.12 13:56 #70 Schleswig-Holstein hat zugestimmt
Nach einer kontroversen Debatte hat der schleswig-holsteinische Landtag mit den Stimmen der CDU/FDP-Regierungskoalition sich für die geplante Elbvertiefung ausgesprochen.
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Wo ich bin herrscht Chaos, aber ich kann nicht überall sein.

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01.02.12 13:14 #71 Heute läuft´s ja richtig gut.....
......hoffentlich hält McAllister auch ein paar HHLA-Aktien, dann braucht er nur noch der Elbvertiefung zustimmen.....

Signal vom 01.02.2012 10:13:14 bei 25.17 Euro
Kreuzen des GD 200 nach oben

http://www.finanznachrichten.de/...-nach-oben-25-17-euro-long-444.htm  

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01.02.12 15:00 #72 #70 Schleswig-Holstein ist und war kein Proble.
Die Niedersachsen machen den Bremser und das sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.
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02.02.12 15:23 #73 ja die Niedersachsen
Sturmfest und erdverwachsen aber Angst um ihre Deiche. Wenn der Deich weg ist, gibt es wieder Arbeit. OK zuviel Sarkasmus. Jede Planfeststellung muss alle Auswirkungen berücksichtigen! Aber heut ist es ja modern, immer gegen alles Widerspruch zu haben, was mir nciht gefällt siehe S21. Alle wollten Bürgervotum aber ein positives Ergebnis für den Neubau wird nicht akzeptiert.
Keine Annäherung im Streit um die Elbvertiefung | NDR.de - Regional
In Sachen Elbvertiefung beharren Befürworter und Gegner weiter auf ihren Standpunkten. Bei der NDR Info Veranstaltung "Streit am Deich" in Jork war von Annäherung nichts zu spüren.
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02.02.12 15:24 #74 die Bremse
liegt natürlich auch am Interessenkonflikt mit dem Tiefwasserhafen in Wilhelmshafen. Je tiefer die Elbe umsoweniger fahren den neuen Terminal in WHV an.
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02.02.12 15:31 #75 #74: richtig, und da liegt auch ein Fehler
von Hamburg oder HHLA oder beiden! Warum hat man sich nicht am Tiefwasserhafen beteiligt? Angebote dafür hat es ja m.W. gegeben.
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28.12.12 21:49 #76 Hamburg löst seinen Freihafen auf - viel spass .
Nach 124 Jahren

28.12.2012

Mitten in Hamburg existierte fast 125 Jahre lang eine echte Grenze, mit meterhohen Zäunen und Zollkontrollen: Zwischen der Stadt und dem Freihafen. Zum Jahreswechsel endet eine Ära, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt eine enorme Bedeutung hatte.

Hamburg - Es ist eine kleine Wiedervereinigung: In der Neujahrsnacht wird in Hamburg der sogenannte Freihafen aufgelöst - rund 124 Jahre nach der Eröffnung. Erstmals in seiner Geschichte gilt dann ganz Hamburg als deutsches Zollinland. Die fast 18 Kilometer langen Sperrzäune und sieben Grenzstationen, die bisher Teil des Hafens sind, werden überflüssig.

Die Gründung des Freihafens 1888 war jedoch für die Entwicklung der Hansestadt von großer Bedeutung: Ende des 19. Jahrhunderts ebnete die Regelung, nach der in dem Gebiet auf umgeschlagene und weiterverarbeitete Waren kein Zoll bezahlt werden musste, der Hansestadt den Weg zur wirtschaftlichen Integration in das neu entstandene Deutsche Reich. "Es war eine Erfolgsgeschichte", sagt Henning Rademacher, Experte für Hamburger Hafengeschichte. Die jahrhundertelang auf Unabhängigkeit bedachte Hansestadt war dem 1871 unter Bismarck gegründeten Deutschen Reich zwar beigetreten, blieb zollrechtlich aber zunächst Ausland.

Die Hamburger Reeder und Kaufleute verdienten gutes Geld mit dem freien Welthandel und fürchteten, dass sich das Binnenland abschotten würde. Die Sonderstellung aber ließ sich nicht lange durchhalten. Einerseits war der politische Druck aus Berlin zu groß, andererseits entgingen den Hamburger Unternehmern aufgrund der Zollschranken gegenüber dem Rest von Deutschland im Zeitalter der Industrialisierung zunehmend Investitions- und Absatzchancen.

"Die wollten natürlich auch für das Reich produzieren", sagt Rademacher, der das Hamburger Speicherstadtmuseum leitet. Der Freihafen war daher das Ergebnis eines Kompromisses mit der Reichsregierung: Hamburg trat 1888 dem Zollgebiet des Reichs bei, behielt aber einen Freihafen, der weiter als Zollausland galt.

40 Millionen Mark Zuschuss für den Bau der Speicherstadt

Für den zollrechtlichen Beitritt handelte Hamburg damals einen Zuschuss des Reichs von 40 Millionen Mark aus. Das Geld investierte der Senat gleich in den Bau der Speicherstadt. Dass am Standort des damals hochmodernen Lagerhauszentrums ein dicht besiedeltes Wohnviertel lag, kümmerte die Stadtväter nicht. Bis zu 20.000 Menschen landeten auf der Straße, als die Häuser kurzerhand abgerissen wurden.

Heute stehen die Reste der Speicherstadt im Zentrum eines neuen Stadtumbaus. Schon 2003 wurden die Lagerhäuser aus dem Freihafengebiet ausgegliedert, um die von der bisher unvollendeten Elbphilharmonie überragte HafenCity als neues städtebauliches Vorzeigeprojekt zu errichten. Es soll nur der Auftakt sein zu einer Weiterentwicklung der Stadt, die sich über Inseln und frühere Hafengebiete gen Süden ausdehnen soll.

"Sprung über die Elbe" heißt diese Strategie, für die Hamburg freie Hand haben will. Auch der Abbau von Bürokratie und Verkehrsstaus an den Übergängen nennt der parteilose Wirtschaftssenator Frank Horch als Gründe für die 2011 beschlossene Freihafenauflösung. "Der Hafen wird so schneller. Darüber hinaus gewinnen wir als Stadt die volle Planungshoheit über das Hafengebiet zurück."



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28.12.2012

Nach 124 Jahren Hamburg löst seinen Freihafen auf
Fotostrecke: Als der Hamburger Hafen noch frei war
Fotos
Hamburger Hafen und Logistik

Mitten in Hamburg existierte fast 125 Jahre lang eine echte Grenze, mit meterhohen Zäunen und Zollkontrollen: Zwischen der Stadt und dem Freihafen. Zum Jahreswechsel endet eine Ära, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt eine enorme Bedeutung hatte.
Info

Hamburg - Es ist eine kleine Wiedervereinigung: In der Neujahrsnacht wird in Hamburg der sogenannte Freihafen aufgelöst - rund 124 Jahre nach der Eröffnung. Erstmals in seiner Geschichte gilt dann ganz Hamburg als deutsches Zollinland. Die fast 18 Kilometer langen Sperrzäune und sieben Grenzstationen, die bisher Teil des Hafens sind, werden überflüssig.

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Die Gründung des Freihafens 1888 war jedoch für die Entwicklung der Hansestadt von großer Bedeutung: Ende des 19. Jahrhunderts ebnete die Regelung, nach der in dem Gebiet auf umgeschlagene und weiterverarbeitete Waren kein Zoll bezahlt werden musste, der Hansestadt den Weg zur wirtschaftlichen Integration in das neu entstandene Deutsche Reich. "Es war eine Erfolgsgeschichte", sagt Henning Rademacher, Experte für Hamburger Hafengeschichte. Die jahrhundertelang auf Unabhängigkeit bedachte Hansestadt war dem 1871 unter Bismarck gegründeten Deutschen Reich zwar beigetreten, blieb zollrechtlich aber zunächst Ausland.

Die Hamburger Reeder und Kaufleute verdienten gutes Geld mit dem freien Welthandel und fürchteten, dass sich das Binnenland abschotten würde. Die Sonderstellung aber ließ sich nicht lange durchhalten. Einerseits war der politische Druck aus Berlin zu groß, andererseits entgingen den Hamburger Unternehmern aufgrund der Zollschranken gegenüber dem Rest von Deutschland im Zeitalter der Industrialisierung zunehmend Investitions- und Absatzchancen.

"Die wollten natürlich auch für das Reich produzieren", sagt Rademacher, der das Hamburger Speicherstadtmuseum leitet. Der Freihafen war daher das Ergebnis eines Kompromisses mit der Reichsregierung: Hamburg trat 1888 dem Zollgebiet des Reichs bei, behielt aber einen Freihafen, der weiter als Zollausland galt.

40 Millionen Mark Zuschuss für den Bau der Speicherstadt

Für den zollrechtlichen Beitritt handelte Hamburg damals einen Zuschuss des Reichs von 40 Millionen Mark aus. Das Geld investierte der Senat gleich in den Bau der Speicherstadt. Dass am Standort des damals hochmodernen Lagerhauszentrums ein dicht besiedeltes Wohnviertel lag, kümmerte die Stadtväter nicht. Bis zu 20.000 Menschen landeten auf der Straße, als die Häuser kurzerhand abgerissen wurden.

Heute stehen die Reste der Speicherstadt im Zentrum eines neuen Stadtumbaus. Schon 2003 wurden die Lagerhäuser aus dem Freihafengebiet ausgegliedert, um die von der bisher unvollendeten Elbphilharmonie überragte HafenCity als neues städtebauliches Vorzeigeprojekt zu errichten. Es soll nur der Auftakt sein zu einer Weiterentwicklung der Stadt, die sich über Inseln und frühere Hafengebiete gen Süden ausdehnen soll.

"Sprung über die Elbe" heißt diese Strategie, für die Hamburg freie Hand haben will. Auch der Abbau von Bürokratie und Verkehrsstaus an den Übergängen nennt der parteilose Wirtschaftssenator Frank Horch als Gründe für die 2011 beschlossene Freihafenauflösung. "Der Hafen wird so schneller. Darüber hinaus gewinnen wir als Stadt die volle Planungshoheit über das Hafengebiet zurück."

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Heute ist der Freihafen, der etwa ein Fünftel der gesamten Hafenfläche ausmacht, eher zur Belastung geworden. Erstens spielen Einfuhrzölle nach mehreren globalen Freihandelsrunden keine so große Rolle mehr. Zweitens ist eine Sonderzone nach EU-Regeln nicht mehr nötig. Firmen können sogenannte Zolllager bei Bedarf überall einrichten.

Skurrile Schmuggelfunde

Dabei hatten die 120 Zollbeamten im Freihafen immer gut zu tun: In der Vergangenheit beschlagnahmten sie jedes Jahr Millionen geschmuggelter Zigaretten, Hunderte Kilo Kokain, Marihuana und andere Drogen und vor allem eine steigende Menge gefälschter Markenprodukte wie Turnschuhe oder Luxustaschen. Die spektakulärsten Funde der Beamten:

   In einem am Rumpf des griechischen Frachters "Sierra Express" angeschraubten Mini-Torpedo waren 60 Kilogramm Marihuana eingeschweißt.
   In einem Container aus Jamaika waren 2200 Kilo Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von 6,6 Millionen Euro verborgen.
   In einem Container voll mit Arbeitshandschuhen versteckte die italienische Drogenmafia 514 Kilogramm Kokain. Marktwert: 23 Millionen Euro.
   In einem Container aus China waren 122.000 gefälschte Taschen von "Gucci", "Louis Vuitton" und "Burberry" versteckt. Marktwert: zwölf Millionen Euro.
   5000 gefälschte Transportpaletten, die deutlich weniger belastbar sind als die genormten Euro-Paletten, wurden entdeckt.
   Im Umzugsgut eines Diplomaten fanden die Zöllner komplette Elefantenztoßzähne  
31.12.12 15:41 #77 Hafentunnel rückt in weite Ferne
Ministerium lehnt Förderantrag ab

Samstag, 29. Dezember 2012
Der mögliche Bau eines 75 Kilometer langen Tunnelsystems zur An-und Ablieferung von Containern aus dem Hamburger Hafen ist in weite Ferne gerückt. Der frühere Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Werner Marnette, hatte im vergangenen Jahr erste Pläne für das auf 1,7 Milliarden Euro veranschlagte Projekt im Kreis Harburg vorgelegt. Ausgehend von einem Ringsystem im Hafen könnte ein Y-förmiger Tunnel zum Rangierbahnhof Maschen und zu einem Logistikzentrum in Rade im Kreis Harburg führen. Marnette macht vor allem das Bundeswirtschaftsministerium für das Stocken des Projektes verantwortlich -das Ministerium hatte einen Förderantrag abgelehnt, aber auch im Kreis Harburg war das Projekt bei Bürgerinitiativen auf erheblichen Widerstand gestoßen.
http://www.thb.info/news/single-view/id/...rueckt-in-weite-ferne.html  

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13.05.15 15:00 #78 HHLA Aktie klettert nach den Quartalszahlen
HHLA Aktie klettert nach den Quartalszahlen | 4investors
Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA meldet für die ersten drei Monate des laufenden Jahres einen Umsatzanstieg um 1,2 Prozent auf 296,9 Millionen Euro....
 
21.05.15 19:37 #79 HHLA Aktie: Verkaufsempfehlung
HHLA Aktie: Verkaufsempfehlung | 4investors
Die Analysten bei Independent Research sind weiterhin pessimistisch für den weiteren Kursverlauf bei der Aktie des Hamburger Hafenbetreibers HHLA. Di...
 
06.10.15 19:48 #80 HHLA-Aktie nach Gewinnwarnung auf Rekordtie.
Experten besorgt über Ausmaß: HHLA-Aktie nach Gewinnwarnung auf Rekordtief 06.10.2015 | Nachricht | finanzen.net
Die Aussicht auf sinkende Gewinne beim Hafenbetreiber HHLA in diesem Jahr hat am Dienstag die Anleger stark verschreckt. 06.10.2015
 
09.10.15 09:20 #81 HHLA: Gewinnwarnung überraschend deutlich
HHLA: Gewinnwarnung überraschend deutlich | 4investors
Die Analysten der Nord LB sind negativ überrascht von der Deutlichkeit der Gewinnwarnung, die der Hamburger Hafenbetreiber HHLA ausgesprochen hat. In...
 
19.10.15 16:47 #82 HHLA
Bin heute zu 12,89 Euro mit einer ersten Position eingestiegen (mit langem Atem, wie in dem Artikel vermerkt). Hinzu kommt, dass die Aktie momentan unter dem Kursniveau der Krise 2008/2009 notiert.

Ich gehe auch davon aus, dass bei der HHLA sich organisatorisch etwas verändern wird und die Thematik Russland und Odessa wird sich irgendwann auch wieder beruhigen.

http://www.abendblatt.de/wirtschaft/...die-HHLA-einen-neuen-Chef.html

http://www.abendblatt.de/hamburg/article206008419/...-bricht-ein.html
 
12.05.16 10:23 #83 Hafenkonzern HHLA sieht Talsohle im Container.
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