Fresenius heißt Europa Willkommen.

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eröffnet am: 04.12.06 12:43 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 909
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04.12.06 12:43 #1 Fresenius heißt Europa Willkommen.
News - 04.12.06 12:39
Fresenius-Aktionäre stimmen Aktiensplit und Umwandlung in Europa AG zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktionäre des Medizintechnikkonzern und Klinikbetreiber Fresenius  haben nahezu einstimmig einer Umwandlung des Unternehmens in eine europäische Gesellschaft zugestimmt. Gleichzeitig unterstützten die Aktionäre den geplanten Aktiensplit, bei dem sich die Aktienzahl verdreifachen soll. 'Mit der Europäischen Gesellschaft (SE) ermöglicht die Europäische Union seit Jahresende 2004 die Gründung von Aktiengesellschaften in den Mitgliedsländern als multinationale Rechtsform', sagte Unternehmenschef Ulf Schneider am Montag während einer außerordentlichen Hautversammlung in Frankfurt. Der Versicherer Allianz  hat seine Umwandlung in eine SE bereits im Oktober dieses Jahres abgeschlossen.

Die Umwandlung in eine europäische Gesellschaft trage der internationalen Ausrichtung des Fresenius-Geschäfts Rechnung. Gleichzeitig erlaube die neue Gesellschaftsform eine Vertretung der europäischen Mitarbeiter im Fresenius-Aufsichtsrat. Die im MDAX  notierte Gesellschaft erwartet, dass die Umstellung der Fresenius AG-Aktien auf SE-Aktien im dritten Quartal 2007 erfolgen. Insgesamt hatte Fresenius Kosten für die Umwandlung von rund drei Millionen Euro veranschlagt. Die Fresenius-Aktie verlor bis zum Mittag 1,12 Prozent auf 149,60 Euro.

KEINE ÄNDERUNG FÜR FRESENIUS DURCH UMWANDLUNG

Nach Ausführungen von Fresenius-Chef Schneider wirke sich die geplante Umwandlung von einer Aktiengesellschaft in eine Europäische Gesellschaft nicht auf die Unternehmensstruktur und die Leitungsorganisation aus. Der Unternehmenssitz bleibe unverändert in Deutschland, sagte Schneider. Des Weiteren habe die Umwandlung weder die Auflösung der Gesellschaft noch die Gründung einer neuen juristischen Person zur Folge.

Der Aufsichtsrat bleibe weiter paritätisch und unverändert mit zwölf Mitgliedern besetzt. Ohne die vorgeschlagene Umwandlung wäre Fresenius verpflichtet, den Aufsichtsrat wegen der gestiegenen Zahl deutscher Mitarbeiter auf 20 Mitglieder zu vergrößern. Die neue Rechtsform der SE ermöglicht es Unternehmen, die europaweiten Geschäfte in einer Holding zusammenzufassen, statt wie bisher für jedes Land rechtlich eigenständige Landesgesellschaften haben zu müssen. Vor der Eintragung als Fresenius SE muss nun vor allem noch ein europäischer Betriebsrat gegründet werden.

AKTIENSPLIT

'Die deutliche Kurserhöhung hat dazu geführt, dass es sich bei der Fresenius-Aktie um einen der schwersten Werte im HDAX handelt', sagte Schneider. Es gebe lediglich zwei Unternehmen, die höhere Kurse als Fresenius verzeichneten. Der geplante Aktiensplit soll den Handel in Fresenius-Aktien fördern und die Aktien auch für breite Anlegerkreise noch attraktiver machen, sagte er. Die Kurse der Stamm- und Vorzugsaktien haben sich seit Ende 2004 etwa verdoppelt. Das Grundkapital der Fresenius AG beträgt den Unternehmensangaben zufolge derzeit 131,5 Millionen Euro. Es ist eingeteilt in jeweils 25.688.455 Stück Stamm- und Vorzugsaktien.

Durch Umwandlung von Kapitalrücklagen soll das Grundkapital zunächst auf 154,1 Millionen Euro erhöht und anschließend jeweils die Hälfte in Stamm- und Vorzugsaktien neu eingeteilt werden. Der anteilige Betrag am Grundkapital wird ein Euro je Aktie betragen. Der Aktiensplit soll nach dem Eintrag in das Handelsregister im ersten Quartal 2007 erfolgen./ne/ck

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 144,58 -0,42% XETRA
FRESENIUS AG Inhaber-Stammaktien o.N. 142,00 -1,39% XETRA
FRESENIUS AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 148,46 -1,88% XETRA
MDAX Performance-Index 8.785,58 -0,26% XETRA
 

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12.09.18 16:59 #885 und du
meinst, der richter liest diese Finanzmedien ?
und lässt sich davon beeindrucken ?

Er muss sein Urteil ja juristisch begründen und nicht nach Markt.
Was real ist, und was oft ein Richter draus macht, sind oft 2 paar Stiefel.

Zudem denkt mir der Richter viel zu lange über das Urteil nach,
es ist hier also keine Eindeutigkeit,  selbst wenn nach 6 Wochen ein Urteil kommt,
gibts schon deswegen Berufung , weil viele jur. gegen-argumente
kann ja in diesem Falle gar nicht anders sein.  
13.09.18 13:04 #886 Gibt es einen Grund
für die eklatante Schwäche von Fresenius?
Wie schätzt ihr die aktuelle Lage ein?  

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13.09.18 14:35 #887 .
Gründe kann es viele Geben. Wir können nur mutmaßen.

Vermutlich drücken einige Marktteilnehmer ihre Erwartung an eine Niederlage im Akorn-Prozess durch ein Engagement auf der Short-Seite aus.
Gleichzeitig fehlt Kaufdruck. Das könnte daran liegen, dass sich Großinvestoren vor dem Urteilsspruch zurück halten. FMC läuft ja ziemlich gut. Denkbar ist, dass momentan eine Umschichtung läuft.

Weiß jemand von Euch durch wie viele Instanzen Fresenius noch gehen muss, bis die Akorn Nummer definitiv zu Ende sein wird?

 
14.09.18 08:09 #888 @WhoDaresWins
Soweit ich weiß soll diesen Herbst das Urteil gefällt werden. Ich denke auch das Urteil in erster Instanz wird auch schon dazu reichen, dass Fresenius seine enge Handelsspanne verlässt, nach oben oder nach unten. Ich denke mal Ankündigungen in Revision zu gehen etc. werden nicht mehr so viel Einfluss auf den Kurs haben.  
14.09.18 10:58 #889 Dividenden
Was hier zum Teil bzgl. Dividenden geschrieben wird, ist ziemlich haarsträubend. Eine hohe Dividendenrendite per se sagt gar nichts über die Nachhaltigkeit der Dividende aus. Im Gegenteil: oftmals sind eklatant hohe Dividendenrenditen bei Unternehmen zu finden, die kaum wachsen und somit die Dividende im Laufe der Jahre nur wenig oder gar nicht erhöhen bzw. sogar kürzen bzw. ausfallen lassen.

Als langfristig handelnder Investor setzt man am besten vorwiegend auf Dividendenaristokraten. Und davon gibt´s in Deutschland nur ein Unternehmen, Fresenius. Der einzige Nachteil diesbzgl. ist die nur jährliche Ausschüttung der Dividende (eine quartalsweise Ausschüttung erhöht die Liquidität im Portfolio und kann schneller wieder in ein starkes Unternehmen reinvestiert werden). Ein weiterer Nachteil ist die deutsche Quellensteuer und deren umständliche und teure Rückforderung.  
17.09.18 09:08 #890 .
Zum Thema Dividenden muss man sagen, dass hier ein sehr beliebter Trugschluss schon häufiger vorkam (weshalb Fresenius hier nicht als Dividendenwert gesehen wird): Die Dividend Fallacy.
Hier sind mal ein paar Quellen sowohl auf Deutsch als auch Englisch, um die Krux an der Dividende zu verstehen, dass die Dividende kein Geschenk ist, sondern nur ein Abzug vom Kurs. Man wird durch eine Dividende nicht reicher, sondern ärmer durch die anschließenden Steuern. Man wird erst NACH der Dividende reicher, wenn das Unternehmen hinter der Aktie Gewinne erwirtschaftet, die in der nächsten Periode dann als Gewinne ausgezahlt werden können, denn die Wertschöpfung des Unternehmens ist auch unsere Wertschöpfung:

https://www.cnbc.com/2016/12/08/...lacy-new-academic-paper-warns.html
https://www.gerd-kommer-invest.de/...strategien-fakten-und-fantasien/

Noch ein sehr gutes Video zu Dividendenstrategien und warum Fresenius sich für eine Dividend Growth Strategie eignet:

https://www.youtube.com/watch?v=8o8wpSyTAgk&t=9s  
17.09.18 14:38 #891 Einstieg über Discounter
der Commerzbank.

https://www.finanzen.net/zertifikate/Auf-Fresenius-SE-Co-KGaA/CA44SM

Kurs gerade unter 60 Euro. Entweder schnelle 5 % oder preiswerte Aktien.  
17.09.18 15:53 #892 windspiel0815
genau die selbe Idee hatte ich Ende letzter Woche und habe bei dm selber Discounter auch zugeschlagen.
 

Bewertung:

17.09.18 22:07 #893 Discounter
Das kapiere ich nicht... Kann mir jemand sagen was das genau bedeutet?


Noch ne andere Frage: akorn ist momentan so günstig... Meint ihr die Aktie könnte man kaufen? Fast ein Drittel was Fresenius gezahlt hat lol  
18.09.18 08:45 #894 @markusinthemarket
Discounter = Discountzertifikat

Akorn ist extrem teuer, die Aktie ist sehr unter Druck gekommen, weil das Unternehmen keine Gewinne mehr macht. Bevor Fresenius Akorn übernehmen wollte, war Akorn auch schon auf bestem Weg auf das heutige Niveau.  
18.09.18 14:44 #895 a
Wenn Fresenius Akorn doch übernhemen muss, dürften die Tage des CEO wohl gezählt sein.
Denn das wird ein Milliardengrab, bei dem man keinen Turnaround mehr schaffen wird. Im Prinzip kann man vlt. noch die Produktionsanlagen nutzen und ein paar neue Medikamente zulassen, aber ansonsten steht Akorn kurz vor der Insolvenz und wäre ohne die Übernahme wahrscheinlich schon längst im einstelligen Bereich. Nur die Resthoffnung auf ein Urteil zur Übernahme hält den Akorn Kurs noch halbwegs oben.
Dass Fresenius mit über 30 Dollar je Aktie mindestens 3 mal zu viel bezahlt hat, steht ja mittlerweile außer Frage.  
18.09.18 17:39 #896 @KonzRTwins:
Die ausgezahlte Dividende hat man sicher, Kursgewinne können von einem auf den anderen Tag Geschichte sein.

Fresenius hat derzeit das selbe Problem wie Bayer: Größenwahn, der dazu führte, dass man sich mit der Übernahme amerikanischer Unternehmen übernommen hat.  
18.09.18 20:20 #897 @JinTonics
Bist Du long oder short unterwegs?  
18.09.18 20:42 #898 @JinTonics
Seit wann ist die Börse in der Lage ein Unternehmen zu bewerten? Du vergleichst den Wert von Akorns Eigenkapital mit dessen Börsenkapitalisierung. Die Börse kann nur den Wert von Bruchstücken des Eigenkapitals (=Aktien) feststellen und Angebot und Nachfrage dieser Bruchstücke zum Ausgleich verhelfen. Das wars. Mehr kann die Börse nicht.

Ohne den Betrug wäre Akorns Eigenkapital 4,4 Mrd. $ wert gewesen. Warum ist ganz einfach: Jemand -Fresenius- war bereit ebendiese 4,4 Mrd. $ für alle Akorn Aktien zu bezahlen. Diesen Eigenkapitalwert kann die Börse doch niemals ermitteln weil dort nur einzelne Aktien gehandelt werden.

 
18.09.18 22:47 #899 naja bei Übernahmen
wird meist ein heftiger Aufschlag gezahlt, das muß man dabei auch mit einrechnen.
Außerdem ist seit dem damaligen Übernahme-Angebot auch einige Zeit vergangen und die Welt (und auch die Börse) dreht sich weiter.
Momentan ist die Situation ja so, das sowohl Akorn als auch Fresenius ziemlich leiden was die Kursentwicklung angeht.
Bei Akorn natürlich noch deutlich mehr, aus nachvollziehbaren Gründen.
 

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19.09.18 10:04 #900 @anvistor
Genau dieses "Nur Bares ist Wahres"-Denken ist der größte Fehler der dividend fallacy. Die Rendite des Aktionärs setzt sich aus Kursgewinnen + Dividenden zusammen. Kursgewinne KÖNNEN Geschichte sein, aber sind es im seltensten Fall bei einer langfristigen Betrachtung eines intakten Unternehmens. Bitte den Link von Herr Kommer lesen: Viele Investoren sehen eine Dividende als wertvoller an als einen Kursgewinn. Sprich wenn man Ihnen 8% Kursgewinn + 0% Dividende oder 4% Kursgewinn + 4% Dividende anbietet, neigen Sie dazu das zweite zu präferieren, dabei ist die erste Variante sogar steuerlich für sie besser. Wahrscheinlich würden sogar viele Leute lieber die Variante 2 nehmen als 10-15% (fundamental gedeckte) Kursgewinne, was entgegen jeder Rationalität ist, wenn das Ziel eine ansehnliche Rendite sein soll.
Ich persönlich setze lieber auf eine hohe Gesamtrendite. (Fast) jede meiner Aktien sollte langfristig 10%+ Rendite p.a. machen.  Um aber Cash reinzubekommen, setze ich viel auf Aktien, stark steigende Dividenden zahlen wie zB Fresenius, die 1%-Dividende von heute ist meine Rente in 20 Jahren.

Den Vergleich zwischen Bayer und Fresenius finde ich unstimmig. Bayer/Monsanto ist fast auf Augenhöhe. Das hat mehr von einer Fusion als von einer Übernahme. Akorn ist nur ein kleiner Happen für Fresenius. Eine größere Akquisition, aber noch im Rahmen.  
19.09.18 18:31 #901 @Konzrtwins
Danke für die Verlinkung zu Gerd Kommer. Ich stimme mit seiner Analyse überein, dass eine Dividendenausschüttung die Gesamtrendite schmälert, da die Dividende versteuert wird. Diesbzgl. fällt der große Vorteil weg, der u.a. Investitionen in Aktien lukrativ macht: die Steuerlast wird in die Zukunft verschoben (erst bei realisiertem Verkauf der Aktie). Insofern wären Aktienrückkäufe gegenüber Dividenden vorzuziehen.

Leider agiert das Management eines Unternehmens nicht immer glücklich, was den Rückkauf von Aktien angeht - oftmals wird viel zu teuer zurückgekauft. Nicht so z.B. bei Berkshire: hier wurden noch nie Dividenden bezahlt und von Buffett zu gegebener Zeit Aktien zurückgekauft. Langfristig sicher eine der besten Aktien der Welt.

Gerd Kommer investiert ja meines Wissens nach, ausschließlich in ETFs und ist Anhänger der Effizienzmarkthypothese - mit der ich nichts anfangen kann (da halte ich mich lieber an Warren Buffett oder Peter Lynch). Seine Analyse bzgl. der Dividenden klingt aber einleuchtend (sowie auch seine Meinung über Kaufen oder Mieten).

Man kann ja sein Portfolio mit Dividendenaristokraten und stark wachsenden Unternehmen, die keine Ausschüttung vornehmen, kombinieren - zumindest mache ich das so.
Ich glaube, ich habe mal bei Kostolany gelesen, dass ein ausgezeichneter CFO selten ein ebenso ausgezeichneter CEO ist. Ich hoffe, das ist bei Fresenius nicht der Fall;-)  
21.09.18 12:48 #902 Fresenius SE 62,521
Soeben ist der Ausbruch über die 62,5 € - Marke gelungen! Nächstes Ziel sind die 66 €. Während die meisten DAX-Titel dem Index-Ausbruch gefolgt sind, ist die FRESENIUS-Aktie auf neues Mehrmonatstief gefallen. Fundamental dürfte diese Perle im DAX aber besser als die meisten im Index stehen. Jetzt dürfte die Aktie als einer der letzten Nachzügler ansteigen!  
21.09.18 14:22 #903 ??
Ausbrauch?  Fundamental? Schon mal was von Akorn gehört?  
21.09.18 16:08 #904 Markus
Keine Ahnung was AUSBRAUCH ist? Nie gehört. Schon mal was von BKORN gehört?  
21.09.18 16:32 #905 Fresenius SE 62,48 Euro
22.09.18 18:06 #906 ...
"Ich persönlich setze lieber auf eine hohe Gesamtrendite. (Fast) jede meiner Aktien sollte langfristig 10%+ Rendite p.a. machen."
Unendliches Wachstum also. Tut mir leid, aber an so etwas glaube ich nicht.  
22.09.18 18:33 #907 "Bitte den Link von Herr Kommer lesen"
Der Link wird bei mir nur unvollständig angezeigt und lässt sich nicht öffnen. Ich gebe aber grundsätzlich herzlich wenig darauf, was irgendwelche "Experten" zu sagen haben. Ich habe meine eigenen Ansichten und handle danach.

Ich vertrete der Ansicht, dass wir uns gegen Ende der Boom-Jahre befinden und bald eine weltweite Rezession erleben werden. Entsprechend ist mein Depot ausgerichtet.  
24.09.18 18:25 #908 anvistor
Unendliches Wachstum gibt es, macht auch Sinn. Unendliches Wachstum bedeutet nicht unendlich hohen Ressourcenverbrauch. Man kann auch Prozesse verbessern, Ressourcenverbräuche senken etc. In der BWL findet sich genug, um unendlich zu wachsen.

Und die 10% will ich inkl. aller Crashs und Rezessionen machen. Unrealistisch ist das wohl kaum. Die Märkte schaffen ja auch so schon ihre 7% p.a. Deshalb ist mir total egal, ob wir auf eine Rezession zusteuern, Aktien sind reales Vermögen genauso wie eine Immobilie und so behandel ich sie auch. Meine Ausrichtung für einen Crash ist deshalb 0% in Geld zu halten und 100% Aktien.

Der Herr Kommer ist auch nicht "irgendein Experte", sondern in erster Linie Wissenschaftler. Er geht wissenschaftlich an das Investieren heran und versucht über Statistiken und verschiedene Bereiche aus der BWL und Psychologie zu untersuchen wie ein Kleinanleger am besten investieren sollte. Er gibt absolut keine Handlungsratschläge, er selbst investiert passiv. Falls du deinen Horizont doch noch erweitern möchtest:
In diesem Artikel zeigen wir, dass Dividendenaktien weder theoretisch noch empirisch eine systematisch attraktive Risiko-Rendite-Kombination darstellen.
 
24.09.18 21:01 #909 Vergleich Dividendenaktien mit
MSCI World Standard im verlinkten Artikel nutzt den  "MSCI World Standard High Dividend Yield" - aber wenn ich auf diesen Index und seine größten Werte schaue, dann wundert es mich nicht das er schlecht performt.
Man sollte in einem Dividendenaktien-Vergleichsindex mehr nach Dividendenwachstum und (nicht zu hoher) Ausschüttungsquote schauen. Und unter den größten Positionen ist Exxon und 2 Telecom-Unternehmen - muss ich persönlich nicht haben ;-) .

 

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