Fragen zur HV 2017

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neuester Beitrag:  27.05.17 17:36
eröffnet am: 20.05.17 10:10 von: Kassiopeia Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 27.05.17 17:36 von: geolong Leser gesamt: 3340
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20.05.17 10:10 #1 Fragen zur HV 2017
An mich wurde die Bitte herangetragen, die Fragen zur HV in einem eigenen Thread zu sammeln

Um es den Stimmrechtsvertreter (n) leichter zu machen, ist es meines Erachtens sinnvoll,
die Fragen fortzuschreiben, so dass der letzte Eintrag immer den kompletten Fragenkatalog enthält. Jeder HV-Teilnehmer, kann sich dann den Katalog ausdrucken und als Checkliste zur HV mitnehmen.

1) 2016 wurde der Vertrag mit Biochain erweitert

1a) welche jährlichen Mindestzahlungen wurden vereinbart
1b) wie hoch sind die Lizenzgebühren, die Biochain pro Test für proColon bezahlen muss
1c) wie hoch werden die Lizenzgebühren für proLung ausfallen
1d) sind dazu noch Meilensteine zu erwarten ?

2) Wie sieht die Umsatzprognose / -Entwicklung (Linenzeinnahmen)aus ?

3) Welche Provinzen erstatten bereits den Test ?

4) Wie und wann werden die Zahlungen von Biochain verbucht ?  
20.05.17 11:29 #2 Frage bezüglich proLung:
1) 2016 wurde der Vertrag mit Biochain erweitert

1a) welche jährlichen Mindestzahlungen wurden vereinbart
1b) wie hoch sind die Lizenzgebühren, die Biochain pro Test für proColon bezahlen muss
1c) wie hoch werden die Lizenzgebühren für proLung ausfallen
1d) sind dazu noch Meilensteine zu erwarten ?

2) Wie sieht die Umsatzprognose / -Entwicklung (Linenzeinnahmen)aus ?

3) Welche Provinzen erstatten bereits den Test ?

4) Wie und wann werden die Zahlungen von Biochain verbucht ?

5) Welche Fortschritte wurden bei proLung erzielt und wie weit ist man beim Zulassungprojekt ?  
21.05.17 23:38 #3 Begriffsänderung Zahlung
Um Missverständnissen vorzubeugen, muss ich mal den pedantischen Buchhalter raushängen lassen und habe daher in den Punkten 1a) und 4) die Begrifflichkeit Zahlung abgeändert und die Punkte etwas ergänzt, da der Umsatz (der uns ja primär interessiert) zum Teil deutlich früher im Gewinn ausgewiesen wird als der Zahlungsmittelzufluss (z.B. bei sehr langen Zahlungszielen oder Abschlagszahlungen).

1) 2016 wurde der Vertrag mit Biochain erweitert

1a) welche jährlichen­ Mindestumsätze/-abnahmemengen wurden vereinbart­
1b) wie hoch sind die Lizenzgebü­hren, die Biochain pro Test für proColon bezahlen muss
1c) wie hoch werden die Lizenzgebü­hren für proLung ausfallen
1d) sind dazu noch Meilenstei­ne zu erwarten ?

2) Wie sieht die Umsatzprog­nose / -Entwicklu­ng (Linenzein­nahmen)aus­ ?

3) Welche Provinzen erstatten bereits den Test ?

4) Wie und wann werden die Umsätze von Biochain verbucht (sofort bei Lieferung und Leistung oder erst nach einer vertraglich vereinbarten Frist z.B. als Sammelrechnung in einem bestimmten Abrechnungsintervall) ?

5) Welche Fortschrit­te wurden bei proLung erzielt und wie weit ist man beim Zulassungp­rojekt ?

6) Nähere Informationen zum Veteranen-Deal:
Gibt es Mindestabnahmemengen/-umsätze?
 
26.05.17 00:40 #4 Update von geolong


1) 2016 wurde der Vertrag mit Biochain erweitert

1a) welche jährlichen­ Mindestumsätze/-abnahmemengen wurden vereinbart­
1b) wie hoch sind die Lizenzgebü­hren, die Biochain pro Test für proColon bezahlen muss
1c) wie hoch werden die Lizenzgebü­hren für proLung ausfallen
1d) sind dazu noch Meilenstei­ne zu erwarten ?

2) Wie sieht die Umsatzprog­nose / -Entwicklu­ng (Linenzein­nahmen)aus­ ?

3) Welche Provinzen erstatten bereits den Test ?

4) Wie und wann werden die Umsätze von Biochain verbucht (sofort bei Lieferung und Leistung oder erst nach einer vertraglich vereinbarten Frist z.B. als Sammelrechnung in einem bestimmten Abrechnungsintervall) ?

5) Welche Fortschrit­te wurden bei proLung erzielt und wie weit ist man beim Zulassungp­rojekt ?

6) Nähere Informationen zum Veteranen-Deal:
Gibt es Mindestabnahmemengen/-umsätze?

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geolog #10997

Aus meiner Sicht disqualifiziert sich ein CEO mit einer Aussage, dass ein solches Übernahmeszenario alternativlos sei, selbst. Ich zweifle nicht an der Seriosität des Berichtes von Nikodimi, dennoch fehlt uns ein belegbarer Nachweis, dass diese Aussage in dieser Form getätigt wurde. Den brauchen wir auch nicht – Herr Hamilton lebt ja das, was in der Aussage inhaltlich steckt: Er kümmert sich offenbar nicht um Alternativen, was allerdings seine Aufgabe wäre!

Also ist es an der Zeit, die Alternativkonzepte einzufordern. Auf der HV können meines Wissens zwar nur Fragen zu den vorliegenden Tagesordnungspunkten gestellt werden (Übernahme ist kein TO-Punkt), aber ich sehe Zusammenhänge mit mehreren TO-Punkten: da es bei den Punkten 2 u. 3 (Entlastung; Thema Vertrauen passt zur Fragestellung) um das Gj. 2016 geht (würde eine billige Möglichkeit zur Ablehnung der Frage bieten), habe ich überlegt, die Frage nach den Alternativkonzepten an TO-Punkt 7 (Aktienoptionen) zu knüpfen - vielleicht hat jemand dazu noch eine bessere Idee.

Ich kann leider nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen, habe mir jedoch Gedanken gemacht, wie meine Hauptfrage an den Vorstand aussieht. Hier ein erster Entwurf, den ich zur Diskussion stellen möchte:

"Sehr geehrter Herr Hamilton,
zu Tagesordnungspunkt Nr. 7 stellt sich aus meiner Sicht eine Frage, die für mich zur Beurteilung der Angemessenheit einer möglichen Ermächtigung zur Gewährung von Aktienoptionen relevant ist.

Sie haben im Zuge der Veröffentlichung der Übernahmeabsichten sehr deutlich ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass Epigenomics durch den Zugang zu den nötigen Ressourcen künftig als multinationale Organisation im Krebsdiagnostikbereich seine Produkte weltweit erfolgreich vermarkten wird. Als Aktionär der Epigenomics AG schließe ich mich vollinhaltlich ihrer Einschätzung an und stehe bereit, weiterhin mit meinem Investment den skizzierten Weg zu unterstützen.

Folglich kann ich Ihre Sichtweise, dass die geplante „Transaktion im besten Interesse der Aktionäre“ sei, nicht goutieren, da mein bestes Interesse in der Mitpartizipation an einer prosperierenden Zukunft des Unternehmens liegt. Für alle Aktionäre mit diesem Ansatz ist nun ein passendes Modell gefragt, das die Interessen eines Großinvestors, jene der Kleinaktionäre mit längerfristiger Anlegestrategie und den Bedarf der Epigenomics AG in Einklang bringt.

Da Sie in der Verantwortung Ihrer Funktion als Vorstand des Unternehmens sicherlich Alternativen zu einer Übernahme in der am 26. April 2017 verlautbarten Form erarbeitet haben, gilt verständlicherweise mein besonderes Interesse diesen Überlegungen. Ich bitte Sie daher höflichst, diese Alternativen konkret darzulegen. Welche Vorschläge und Modelle haben sie seit Mitte 2016 ausgearbeitet, Herr Hamilton, und wie ist jeweils der aktuelle Stand im Zuge der Anbahnung?"

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Ich will und kann nicht akzeptieren, dass der Vorstand unserer Firma keine Alternativen zur angedachten Übernahme erarbeitet. Daher frage ich NICHT, OB es Alternativen bzw. Überlegungen dazu gibt (das setze ich voraus!), sondern WIE diese aussehen und WAS in dieser Hinsicht getan wird!  
26.05.17 09:23 #5 was mir einfällt
Mögliche Anrede:

Sehr geehrter Herr Hamilton. Wie Ihnen ja bekannt ist haben sich Aktionäre zusammen gefunden um die Übernahme unserer Firma zu verhindern.

Unsere Sorge geht dahin, dass wir nicht über alle für eine diesbezügliche Entscheidung nötigen Parameter informiert wurden. Daher werden wir unsere Aktien nicht andienen und unsere Möglichkeiten als Aktionäre  dieser Aktiengesellschaft ausschöpfen um eine Übernahme zu verhindern.

Wir haben aber heute Fragen an Sie mitgebracht um Ihnen die Möglichkeit zu geben unsere Bedenken zu zerstreuen.


Und hier noch ein paar Fragen:

Kann der Vertriebsvertrag mit Biochain gekündigt bzw. nachverhandelt werden um eine bessere Ertragslage für uns zu erreichen.
Droht eine Vertragsstrafe wenn die Übernahme von Seiten der Epigenomics AG abgelehnt würde.
Welche Patente wurden verkauft und an wen?
Was bedeuten diese Patente für Epigenomics?
Warum wurde die Bekanntgabe der Quartalszahlen dreimal verschoben?
Besaß der Großaktionär Biochain relevante Informationen vor uns anderen Aktionären und welche?
Veteranendeal:
Welche Umätze gab es bisher?
Welche werden noch dieses Jahr und welche im kommenden Jahr erwartet.
Wie hoch ist der Verkaufspreis des einzelnen Tests?
Wie viel verdient Epi an jedem Test?

                    §
Die Fragen sollten wir vorab ausgedruckt zur Verfügung stellen(vielleicht über Herrn Vogt), damit Hamilton sich darauf vorbereiten kann. Sonst behauptet der noch sich jetzt nicht zu erinnern.  
27.05.17 09:12 #6 sorry
für die späte antwort, bin auf reisen.

finde ich sehr gut. hatte ja auch dafür einen thread und du hast den integriert.

den fragenkatalog vorab an epigenomics schicken ist wichtig und richtig. sonst könnten ausreden kommen.

gruß
heiko  
27.05.17 17:36 #7 Fragensammlung
HFreezer hat mir gute, konstruktive Hinweise zum Thema "Fragen auf der HV" gegeben, z.B. sollten sie eher kurz und knackig gehalten werden, etc. - hab noch ein paar Ideen (neben Kürzung meines ersten schnellen Wurfs auch noch inhaltliche Beiträge) - vielleicht ist es besser, wenn wir uns zu bestimmten Inhalten zum Fragenkatalog per BM austauschen. Die Zeit ist zwar knapp, aber ich sehe es gelassen: wenn wir eine halbwegs brauchbare Basis zur weiteren Be- und Ausarbeitung durch die HV-Teilnehmer beim Restaurant-Treffen in Berlin zusammenbringen, ist das schon was. Von Bedeutung ist v.a. die Absprache unter den HV-Teilnehmern (Ergänzungen, Auswahl, effiziente Aufteilung der Fragen und Zuordnung an die einzelnen TeilnehmerInnen, ...) im Vorfeld.

Verstehe Eure Überlegungen bezüglich Übermittlung des Fragenkatalogs an Epi - weiß nicht so recht, ob das wirklich den erhofften Vorteil bringt. Jedenfalls bin ich derselben Meinung wie HFreezer: zumindest ein paar knackige Fragen sollten verdeckt vorbereitet werden - sei es per Boardmail-Austausch, sei es beim Mitstreiter-Treffen in Berlin.  
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