Euromicron, langfristig aufwärts

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eröffnet am: 29.05.07 21:19 von: hui456 Anzahl Beiträge: 1677
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29.05.07 21:19 #1 Euromicron, langfristig aufwärts
Etliche Analysten und Anleger haben die Wandlung der Euromicron AG noch nicht richtig realisiert. Die bereits von Fundamental geposteten sehr guten Zahlen zum 1. Quartal, dürften aber erst der Anfang einer vor uns liegenden längerfristigen Aufwärtsbewegung sein.

Den neuen Thread habe ich eröffnet, damit hier auch mal wieder bewertet werden kann.  

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1651 Postings ausgeblendet.
23.08.18 17:24 #1653 PS:
Ostsee war toll ;)
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
02.09.18 15:23 #1654 Euromicron
ich bin weiter bei Euromicron investiert,
verabschiede mich jedoch heute von ariva.
Alles Gute und mit freundlichen Grüßen.

Zoppo Trump.  
02.09.18 22:15 #1655 Schade...
Alles Gute Zoppo!
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
07.10.18 22:10 #1656 Euromicron
#1652: "... Glückwunsch an die Einsteiger und Nachkäufer am Tief! ..."

Performance (laut finanzen.net)
1 Monat = -5 %
6 Monate = -12 %
1 Jahr = -26 %
3 Jahre = -29 %
5 Jahre = -63 %
Max = -80 %

Glückwunsch an alle ... die sich hier nicht die Finger verbrannt haben ... :)  
08.10.18 18:58 #1657 Danke
Tief lag bei 5,50 € und ist bis an die 7 € gelaufen.
Also ca. 25% in 1,5 Monaten.
Alles eine Frage der Perspektive und ob man Mathe beherrscht ;)

Danke Danke Fumi :)
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
10.10.18 22:50 #1658 Euromicron
Weil der durchschnittliche Aktionär ja auch regelmäßig am Tief kauft und am Hoch verkauft. Aus Sicht eines Investors (!) ist der Langfrist-Chart interessant. Und der spricht Bände. Normalerweise sollte man doch daran interessiert sein, langfristig in ein (zukunftsträchtiges) Unternehmen zu investieren. Die kurzfristigen Auf's und Ab's sind doch eher was für Spieler. ;)

Letztlich lässt sich Euromicron recht kurz zusammenfassen: Ungerechtfertigter Kursanstieg durch Übernahme-Größenwahn. Was ist geblieben außer Schulden? Reichlich Umsatz ohne Marge. Euromicron ist die neue Imtech. Viel Umsatz, kein Ertrag. Dazu hohe Schulden. Lass' die Zinsen mal steigen, dann gehen hier die Lichter alsbald aus. Nur wer zocken will, ist hier richtig. Man sollte sich aber bewusst sein, dass der Einsatz ganz schnell weg sein kann. Die Termine Richtung Untergang lassen sich m.E. schon ermitteln:

Rahmendaten: Nettoverschuldung 100,9 Mio. Euro, bei 41,6 Mio. Euro MarketCap, EV 142,5 Mio., EBITDA 2018? Keine Ahnung. 8-10 Mio. wie in den letzten 5 Jahren? EBIT tendenziell negativ, Zinsen 2018 etwa 6,2 Mio. Euro (Tendenz steigend), inzwischen werden bereits 2 % vom Umsatz für Zinsen ausgegeben (Tendenz steigend), Eigenkapital abzüglich (wertloser) Firmenwerte negativ (-56 Mio. Euro).

Musik kommt in die Sache, wenn die Kredite fällig werden. Das sieht nach meinem Verständnis aktuell wie folgt aus:
31.03.2019 = 2,5 Mio. Euro
31.01.2020 = 25,0 Mio. Euro
31.03.2021 = 38,6 Mio. Euro (66,1 - 2,5 - 25,0, wenn ich das richtig Verstanden habe)

Der Untergang ist nicht mehr fern...  
11.10.18 17:26 #1659 Dann...
solltest Du als langfrist-Investor diese Position glatt stellen oder sogar shorten, mit deiner Annahme einer unvermeidlichen und baldigen Insolvenz.
Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden, sachlich diskutiert wurden schon sehr viele Szenarien und das ist auch gut so.
Ich lasse mich überraschen, der Markt hat immer recht!

Viel Erfolg weiterhin

PS: du klingst etwas frustriert, ich kann da nichts für ;)
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
11.10.18 21:45 #1660 Euromicron
Ich bin gar nicht investiert. ;) Mein Engagement hier ist schon länger her. Da war die Story noch intakt und die Bilanz nicht so schief. Shorten wäre in der Tat das Mittel meiner Wahl. Allerdings halte ich nichts von Zertifikaten. Ich investiere nur direkt in Aktien bzw. Cash. ;) Das macht meine Strategie zwar recht einseitig und schwieriger in Abwärtsphasen, entspricht jedoch einfach meiner Philosophie vom Investieren, weshalb ich mich so am wohlsten fühle. ;)

>> "PS: du klingst etwas frustriert, ich kann da nichts für ;)"
Wenn das so rüber kommt, dann kannst du doch was dafür. Ich habe an sich keinerlei Probleme mit dem Kursverlauf. Ich habe wie gesagt keine Aktien. (siehe mein wikifolio, welches 1:1 auch meinem privaten Depot entspricht) Mir ist höchstens aufgestoßen, dass du hier andere zum Einstieg beglückwünscht. Bei diesen Risikopapier sehr fahrlässig, wie ich finde. Mag sicherlich Ansichtssache sein. Jeder sieht die Dinge anders. Du scheinst ja eine Zukunft zu sehen. Egal. Ich wollte in diesem Zusammenhang nur mal meine Sicht der Dinge darstellen. Sollte es den einen oder anderen zum Denken/Analysieren animieren oder gar von einem Investment abhalten, bilde ich mir ein, den einen oder anderen vor größeren Verlusten bewahrt zu haben. ;)

Ich wünsch' dir trotzdem, oder gerade deswegen, aber viel Erfolg mit deinem Invest hier. Verluste wünsche ich nur den Analysehäusern, Ratingagenturen sowie Ratingabteilungen der Banken. :P  
19.10.18 13:26 #1661 ich bin leider
auch investiert und mit knapp 30% im roten Bereich. Bislang hat mich das nicht sonderlich gestört, ich dachte irgendwann wird es schon wieder bergauf gehen, einfach Geduld.

Jetzt da Analysten sogar auf Buy gestuft haben, fällt der Kurs dennoch immer weiter und hier wird schon über drohende Insolvenz gesprochen, was mir zu denken gibt. Es sieht nicht nach Kurserholung aus und bevor der Laden dicht macht überlege ich zu verkaufen, was mir zwar weh tun würde....

Ich sehe da in der Zukunft kaum mehr Potenzial, oder übersehe ich etwas?  
19.10.18 16:35 #1662 Einer
der nicht investiert ist, hat von Insolvenz gesprochen.
Ist übrigens wegen Provokation bis morgen gesperrt...ohne Bewertung und jeder möge sich seine eigene Meinung bilden, wie bei diesem Investment auch.
Das Risiko kann man nicht ausschließen, würde es aber nicht überbewerten.
Nur auf Analysten zu hören ist allerdings auch nichts wert!
Ich denke, dass ein Großteil der Umstrukturierung abgeschlossen ist und die Bilanz besser wird. Das Geschäftsmodell ist ok, die Umsätze ebenso aus momentaner Sicht.

Keine Aufforderung für irgendwas, nur meine persönliche Meinung.

Viele Grüße  
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
19.10.18 17:05 #1663 Nein,
ich höre an sich kaum auf Analysten, denn diese liegen eher daneben. Aber viele andere hören darauf, was einem Kurs durchaus einen Push geben kann wenn die Berichte im Internet hart präsentiert werden.

Noch scheint nicht aller Tage Abend, ich beobachte das Geschehen noch eine Weile. Schade, Euromicron war eine meiner ersten Aktien und sollte der Turnaround Kandidat werden, leider war ich noch nicht einmal im Plus damit. Ich halte Euromicron seit Jahren, weil meine Philosophie war immer, niemals im Kurskeller verkaufen...  
19.10.18 17:43 #1664 Turnaround
ist aus meiner Erfahrung seit 2003 auch schwieriger und u. U. leidvoller als Trendfolge.
Mal sehen, ob das ATL hält und bleibe dabei.
IOT wird sich weiter entwickeln und bestimmt ein Trend werden, aktuell wird viel drüber geredet und noch wenig umgesetzt. Bin selber in der Industrie tätig und erlebe es mit.
Wünsche dir viel Erfolg und erst einmal ein schönes WE ;)
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
19.10.18 20:05 #1665 Na was macht denn die Euromicron
@ kater69: Bin doch wieder da.

 
19.10.18 23:52 #1666 Willkommen zurück Zoppo!
Mal sehen wie weit die Korrektur von Dax & co noch „alles“ abwärts drückt...

Dir auch ein schönes WE ;)
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Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.
08.11.18 07:16 #1667 Ooooh ooo
Fettes Minus, Auftragsrückgang,  negatives Working Capital (kurzfr. Vermögenswerte von 101 Mio. stehen kurzfr. Verbindlichkeiten von 131 Mio. gegenüber), EK wird noch positiv ausgewiesen - der Firmenwert wird nicht angerührt. Hahaha! Die Goodwill-Blase wird auch noch platzen.

Cash flow aus lfd. Geschäftstätigkeit: rd. - 10,7 Mio. Euro
Cash flow aus Investitionstätigkeit:  rd. - 6 Mio. Euro
FCF: -17,7 Mio. Euro

Hier gehts zum Q3-Bericht

https://www.euromicron.de/downloads/filemanager/...micron-q3-2018.pdf
 
08.11.18 22:13 #1668 Euromicron
Alle relevanten Kennzahlen (teils deutlich) rückläufig und Verschuldung weiter gestiegen. Und dann liest man noch Folgendes:

"... Im dritten Quartal haben insbesondere strukturelle (!) Defizite in einzelnen Geschäftsbereichen des Segments „Intelligente Gebäudetechnik“ zu Umsatz- und Ergebniseinbußen geführt. Hier haben wir Organisation und Vertriebssteuerung sowie Personalstrukturen als nicht zukunftsfähig identifiziert. ..."

Wenn das, neben den Zahlen und dem Kursverlauf, nicht zum Denken anregt. ;) Ich bleibe dabei, erstmals spannend wird es gegen Ende den nächsten Jahres. Denn, am 31.01.2020 werden 25,0 Mio. Euro fällig. Die freie Liquidität (also sogar inkl. freier Kreditlinien) beträgt per 30.09.2018 nur 11,0 Mio. Euro. Zahlungsmittel allein sind ja nur 5,3 Mio. Euro vorhanden. Ich wüsste nicht, wie der fehlende Betrag in einem Jahr beschafft werden soll. Mit einer Prolongation rechne ich wegen der immer steigenden Verschuldung nicht. Selbst wenn man das noch hinbekäme, werden bereits 14 Monate später weitere 38,6 Mio. Euro fällig. Ich sehe hier ein ähnliches Szenario wie bei Gerry Weber, nur m.E. mit deutlich schlechterer Perspektive. Gerry Weber kann immerhin mit der Bekanntheit der Marke punkten. Aber was hat Euromicron zu bieten? Der Markt wird sie verschlingen. Man müsste dringend schrumpfen und nur Margenstarke Projekte bedienen. Was nützen 300 Mio. Euro Umsatz, wenn man sich nur wegen dem niedrigen Preis durchsetzt und nichts verdient? Ich sag' nur Imtech ...  
09.11.18 12:10 #1669 Was tun?
Im Grunde bedeutet das ja, das sinkende Schiff zu verlassen, auch wenn so wie in meinem Falle mit 30% Minus. Auf eine Kurserholung können wir wohl nicht mehr Hoffen. Und wenn die Kredite fällig werden, wird der Laden dicht gemacht, oder bietet sich eine Übernahme an, die uns Aktionären vor dem Totalverlust bewahrt?

Hat jemand eine Idee?  
09.11.18 12:49 #1670 Euromicron
Ich verweise einfach mal auf meinen Beitrag #1651. Rein hypothetisch, natürlich keine Anlageberatung, würde ich mich von den Papieren trennen.

Zur Übernahme-Frage: Wer sollte Euromicron (freiwillig) übernehmen wollen? Damit es Stand heute funktioniert, müsste man etwa 50 Mio. Euro bezahlen (+30 % Aufschlag), um Euromicron komplett zu übernehmen. Damit erkauft man sich dann 105,1 Mio. Euro Schulden und bekommt ein Unternehmen, was seit Jahren Verluste produziert und einen negativem (!) Cash-Flow hat. Eine Schuldentilgung ist also nicht in Sicht. Nur die Perspektive, dass die Zinsen weiter steigen und die Kredite nicht ewig verlängert werden. Es ist doch kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und die noch laufenden Projekte, die nur aufgrund des niedrigen Preises in den Ausschreibungen gewonnen wurden, will doch keiner haben. Die Konkurrenz wartet einfach nur, bis der Markt das Thema Euromicron bereinigt. Siehe Imtech, Air Berlin etc.. Sie haben nur bis heute überlebt, weil die Zinsen so niedrig und das Umfeld so positiv war. Dreht der Wind, sind es die ersten, die weg sind. Ansonsten halt 31.01.2020 bzw. 31.03.2021...  
09.11.18 13:07 #1671 Dann stellt sich nur die Frage...
....jetzt abwerfen und den Verlust schmerzlich in Kauf nehmen, oder noch Warten und hoffen das sich der Kurs nochmal wenigsten etwas erholt, aus welchem Grund auch immer...eigentlich Quatsch, aber ich suche gerade einen Strohhalm.  
09.11.18 16:17 #1672 Euromicron
Denke nicht in Schubladen (kein Verkauf = kein Verlust). Der Verlust ist schon längst passiert, siehe Chart. Oder schau dein Depot an, die Bank zeigt dir aktuell, was deine Papiere (am Markt) wert sind...

Ansonsten: Frag' dich einfach, ob du Euromicron (Stand heute) kaufen würdest:

Wenn JA, bleibe dabei. Denn, ein fallender Kurs ist (grundsätzlich) nie ein Grund eine Aktie zu verkaufen. Er sollte höchsten dazu anregen zu prüfen, ob die eigenen Annahmen noch der Wirklichkeit entsprechen. Vielleicht hat man etwas übersehen. Es gibt Aktien, die fallen eben nicht ohne Grund. Gute Beispiele sind aktuell auch Pro7 und Freenet.

Wenn NEIN, dann trenne dich und investiere lieber in etwas solideres, mit geringerer Verschuldung und einem positiven Cash-Flow. :)  
09.11.18 16:27 #1673 Schon klar,
....ich sehe keinen Grund für eine Kurserholung und keine Möglichkeit für die Firma da wieder rauszukommen. Einzig und allein die Chance auf grosse Aufträge mit hoher Marge, welche bis jetzt nicht kamen, warum dann also nächstes Jahr?

Ich dachte vielleicht, das ICH etwas übersehe, was DU nicht übersiehst...  
09.11.18 20:36 #1674 cash flow immerhin deutlich besser...
aber die Gesamtsituation bleibt angespannt. Die strategische Ausrichtung passt wiederum. Auch haben sie starke Produkte und Firmen, aber in der Holdingstruktur funktionieren sie als Ganzes schlechter und ohne jegliche Synergien. Leider haben sie weiterhin ein schwaches Management. Der Turnaround dauert auch viel zu lange und wird mit Blick auf die Finanzierung gefährlich eng.  
Mal schauen was im Frühjahr als neue Mittelfristplanung vorgestellt wird. Eine Verlängerung der Darlehen hängt stark davon ab, ob sich bis dahin die Ertragslage weiter stabilisert.
Aktuell fehlt natürlich die Fantasie, vor allem da die Prognose erneut kassiert wurde. Der Silberstreifen am Horizont bleibt aber der verbesserte CF und die Tatsache, dass es mit solchen Firmen auch schnell wieder operativ bergauf gehen kann, vor allem bei der relativ stabilen kritischen Masse an Umsatz und dem interessanten Geschäftsfeldern. Ich würde "noch" nicht verkaufen, aber aktuell auch nicht nachkaufen.    
10.11.18 11:57 #1675 Letztemal als ich geguckt habe
stand Euromicron auf Buy, von mehreren Banken. Denke da geht einigen die Düse, der Kurs ist dennoch weiter gefallen...  
12.11.18 13:06 #1676 Euromicron
@Sonicx1977: Also wenn du von positiven Dingen redest, so sind mir keine aufgefallen. ;D


@schnute85: Du stützt deine Zuversicht auf einen verbesserten Cash-Flow? Hast du dir den Bericht angesehen? Aus dem Bericht (Seite 32):

opCF 01-09/2017 = -22,5 Mio. Euro
opCF 01-09/2018 = -10,7 Mio. Euro

"Verbessung" um 11,8 Mio. Euro. Klingt vielversprechend? Wo kommt die Änderung her? Aus dem Bericht (Seite 32):

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte*
01-09/2017 = -10,6 Mio. Euro
01-09/2018 = +3,0 Mio. Euro

Na, wer hat das Sternchen am Text erkannt? ;) Zur Erläuterung des Sternchens heißt es:

"* Im Vorjahr waren hier noch Fertigungsaufträge mit aktivischem bzw. passivischem Saldo enthalten.  (Ungeprüft nach IFRS)"

Also sind im Unterschied (auch) rechnerische Änderungen enthalten. Im Übrigen halte ich persönlich es für wenig sinnvoll den Cash-Flow inkl. der diversen, rein stichtagsbezogenen (!), Zufälligkeiten in Bezug auf die Veränderung der Aktiv- und Passivposten zu vergleichen. Das ist rein zufällig. Ich würde nur die ersten 3 Zeilen (Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsergebnis, Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens) sowie die gezahlten Zinsen berücksichtigen, wenn ich einen nachhaltigen Vergleich haben möchte. Dann komme ich auf folgende Werte:

01-09/2017 = +1,3 Mio. Euro
01-09/2018 = -2,3 Mio. Euro
Das passt auch zum deutlich schlechteren Ergebnis in 2018.

Zum Vergleich mal die Jahreswerte:
2016 =  +2,5 Mio. Euro
2017 =  +4,5 Mio. Euro

Wenn man nun schaut, was man so (zwangs-)investieren muss, um die Geschäftsausstattung nicht verkommen zu lassen (aktuell sind es wohl so etwa 2 Mio. Euro pro Quartal, also 6 Mio. nach 9 Monaten bzw. 8 Mio. pro Jahr), wird man feststellen, dass ein Fortbestand des Unternehmens ohne neues Kapital nur schwer vorstellbar erscheint, da es aktuell einfach mal jeden Tag weniger wird…  
12.11.18 14:37 #1677 Ich habe soeben verkauft....
...und werde das Geld woanders investieren. Manchmal tut es eben weh, aber ist besser so. Ich wünsche allen Mutigen die drin bleiben, das sich der Kurs noch irgendwie erholt...  
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