E.ON In dieser Aktie steckt noch richtig Potenzial

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neuester Beitrag:  13.06.17 05:11
eröffnet am: 13.06.17 00:15 von: micha1 Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 13.06.17 05:11 von: gelberbaron Leser gesamt: 2187
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13.06.17 00:15 #1 E.ON In dieser Aktie steckt noch richtig Potenzi.
E.ON-Chef Johannes Teyssen feiert einen wichtigen Etappensieg. In einem Urteil erklärte das Bundesverfassungsgericht die zwischen 2011 und 2016 erhobene Kernbrennstoffsteuer für verfassungswidrig und nichtig. Teyssen, stets ein erbitterter Gegner der unliebsamen Steuer, kann auf einen Geld­regen hoffen. E.ON hatte knapp 2,9 Milliarden Euro an Atomsteuern gezahlt.

Zu der Rückzahlung kommen Zinsen von rund 450 Millionen Euro. Das nimmt Druck von Teyssen. Der Essener Versorger hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 16 Milliarden Euro eingefahren. E.ON, einst das wertvollste Unternehmen Deutschlands, liegt beim Börsenwert nur noch im unteren DAX-Drittel.

Finanzminister Wolfgang Schäuble kommt das Urteil der obersten deutschen Richter teuer zu stehen. Insgesamt muss er 6,3 Milliarden Euro an die Atomkraftwerkbetreiber E.ON, RWE und EnBW zahlen. Hinzu kommen Zinsen in Millionenhöhe. An der Börse war die Entscheidung so nicht erwartet worden. Die Aktien von Eon, RWE und EnBW reagierten mit kräftigen Kursgewinnen.

In der Politik sorgt das Urteil für Unmut. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sprach von einem "kolossalen Ärgernis" und machte die schwarz-gelbe Vorgängerregierung für das Desaster verantwortlich.

Mit den insgesamt 3,3 Milliarden Euro, die E.ON zufließen, will Teyssen die Bilanz stärken. Der Ertrag wirkt sich positiv auf Konzernüberschuss, Cashflow und Verschuldung aus, heißt es bei dem Unternehmen. Über konkrete Maßnahmen will Teyssen später entscheiden.

Auch bei Analysten sorgt das Urteil für Beifall. Die Investmentbank Goldman Sachs bekräftigte die Kaufempfehlung und hob das Kursziel für Eon um einen Euro auf 9,60 Euro an. Goldman Sachs verwies auf die verbesserte Kapitalausstattung des Konzerns. Davon dürfte die Dividende in den kommenden Jahren profitieren.

Kurstreiber Uniper
Auch die Spekulationen über ein bevorstehendes Übernahmeangebot für die E.ON-Tochter Uniper spielen Teyssen in die Hände. Eon hat die Kohle- und Gaskraftwerke sowie den Großhandel an Uniper ausgegliedert und im vergangenen Jahr an die Börse gebracht.

Bis Ende des Jahres will Teyssen einen Käufer für die Beteiligung an Uniper, die aktuell knapp drei Milliarden Euro wert ist, finden. Der Verkauf soll aus steuerlichen Gründen aber erst im kommenden Jahr über die Bühne gehen. Als mögliche Interessenten gelten der Finanz­investor KKR und der finnische Versorger Fortum.

Einschätzung der Redaktion: Die E.ON-Aktie hat im Vergleich zum Konkurrenten RWE noch Nachholpotenzial. Der Aufschwung der Aktie dürfte anhalten.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...richtig-potenzial-5521622  

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13.06.17 00:26 #2 Bund muss Atomkonzernen bis zu 1,5 Milliarden .
an Zinsen zurückzahlen

Überwiesen werden solle das Geld in den nächsten Wochen. Da der Bund das Geld jährlich mit sechs Prozent verzinsen muss, hat er ein Interesse an einer schnellen Zahlung. Die Hauptzollämter würden jetzt die Steuerbescheide überarbeiten und damit den Weg für die Überweisung freimachen, sagte der Sprecher.

http://www.businessinsider.de/...euro-an-zinsen-zurueckzahlen-5519615  

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13.06.17 05:06 #3 endlich gabs mal Gerechtigkeit
in den 50ern entschieden die POLITIKER wir brauchen Atom
ATOMMINISTER STRAUSS sagte der Atommüll eines Jahres passt in
eine HUTSCHACHTEL
Politiker pushten Atom hoch - bis Tschernobyl und dann kam Fukushina
und Merkel Puttrich brachen ihre Versprechen zur Atomverlängerung

Die Brennelementesteuer war ungesetzlich, der abrupte Ausstieg und
die Abschaltung auch.

Puttrich Schäuble Hendricks (Dämmwahn) heißt es nun bezahlen Punkt.

Das ewige Geschimpfe die Stromkonzerne hätten den Aktionären Milliarden
Geschenke gemacht - bei RWE hat der Staat die Rendite bekommen.

Und für den kleinen Mann war es die Altersvorsorge die dann wegbrach.

Der Atomausstieg ist mMn noch nicht endgültig solange die EEG nicht komplett
für die Stromsicherheit sorgen können.
Man will ja auch Öl und Kohle weghaben und Gas reduzieren und Holz und
Raps Bio will man auch nicht, obwohl das CO2 Szenario bei Experten immer
noch sehr umstritten ist.

Die Grünen Studierten ärgern sich schwarz das geht runter wie ÖÖÖÖÖl!  
13.06.17 05:11 #4 und
wenn die Aktie jetzt wieder steigt das geht runter wie ÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖl  
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