Drillisch AG

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neuester Beitrag:  16.01.19 13:30
eröffnet am: 23.07.13 13:31 von: biergott Anzahl Beiträge: 20767
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23.07.13 13:31 #1 Drillisch AG
So, das sollte als Argumentation genügen. Der Rest erklärt sich von selbst!

;)

Haut rein!  
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20741 Postings ausgeblendet.
12.01.19 00:37 #20743 5G ohne fall back option
auf 4G, 3G, HSPA und GSM ist doch für Endkunden total witzlos. Ohne nationales Roaming sind wir als 5G Netzbetreiber aufgeschmissen.

Und unser O2 Volumen? Was ist dann damit?

Sehe gerade sehr schwarz.

Evtl. sind die Vermutungen des Journalisten doch wahr und Dommermuth benutzt die Verhandlungen mit ZTE nur darum, um doch noch Zugriff auf 5G zum Schnäppchenpreis zu bekommen.
 
12.01.19 07:18 #20744 Dommermuth
Dommermuth muss sich auf alle Gegebenheiten vorbereiten, um sich kurzfristig ergebene Chancen nutzen zu können. Dazu gehört auch die Verhandlung des leasing "Falls". Hier zeigt sich, dass Dommermuth auf die Dividende angewiesen ist und dass 1und1 einen max. Bieterpreis für den Fall der Fälle Kalk hat. Ich glaube nicht an den 1und 1 Netzbetreiber, es sei denn die Rahmenbedingungen ändern sich signifikant.

Nicht vergessen Dommermuth versucht auch offensichtliches zu verschleiern. Siehe damalige Dri Aktienkäufe bzw. Sicherung der Zugriffsrechte mit der flankierenden Info dass keine weiteren Pläne bzgl. Dri bestehen.

Mal schauen ob seine Bemühungen Richtung Roaming fruchten. Mobilcom wird da ähnlich unterwegs sein.


Cotangens
 
12.01.19 07:22 #20745 Und
Verdient wird im Einkauf

Und

Die Versteigerung der nächsten Generation an Ubertragungsmgl. Kommt mit Sicherheit früher als die Beendigung des Dri Telef. Vertrages.  
12.01.19 22:57 #20746 @20743
Warum siehst du denn so schwarz?

An dem Telefonica-Deal ändert sich ja vorerst nichts, den kann man weiter voll ausschöpfen über die nächsten 5-X Jahre und dabei weiter schön Geld verdienen. Man muss sich aber auch vor Augen halten, dass die alten Netze sicher nicht ewig weiter betrieben werden, wenn 5G on-Air ist dann wird vermutlich das LTE  den Status bekommen wie 3G heute, also billig über Reseller verscherbelt. Und bei O2 ist man immer auf deren Rahmenbedingungen angewiesen, auch wenn sie in den letzten Jahren aufgeholt haben, werden sie vermutlich nie so gut wie die Telekom sein was Datenverfügbarkeit  und Gesprächsqualität in der Fläche angeht. Und die Frage die sich dann irgendwann doch stellt ist, ab welchem Volumen kann man selber günstiger produzieren - aktuell sind wir noch nicht in der Größenordnung aber die Wachstumsziele bei den Kunden sind nicht umsonst ambitioniert. Mich würde brennend interessierren was wir da unterm Strich an Telefonica zahlen und ab wann sich selber produzieren lohnt.

Parallel baut man sein 5G-Netz auf, vor allem da, wo das Netz bisher nicht so toll ist, am besten noch in Zusammenarbeit mit den Städten und finanziert durch Leasing, sodass ZTE schön ins Risiko geht und die Kosten für DRI überschaubar bleiben. Wenn man sich dabei geschickt anstellt, ist man dabei noch schneller und besser als die anderen Anbieter unterwegs und kann nicht nur durch Preis sondern auch durch Qualität punkten.

Ich habe zudem auch noch aus 2016 einen alten Artikel gefunden:

"Doch dabei muss es nicht bleiben. Denn der Wirtschaftsbericht berichtet, dass langfristig aufgrund der geschlossenen Vereinbarung auch noch andere Optionen möglich sind. So hätte Drillisch die Möglichkeit, statt eines Mobile Bitstream Access MVNO zu einem Full MVNO zu werden. Dann würde Drillisch ein eigenes Vermittlungsnetz errichten, eigene Leitungen und Netzzusammenschaltungen errichten und nur noch die Sendemasten von Telefónica nutzen. Ein ähnliches Verfahren nutzt beispielsweise simquadrat.

Doch die Vereinbarung könnte auch darüber hinaus den Schritt zu einem echten Mobilfunknetzbetreiber ermöglichen. Dieser setzt allerdings voraus, dass Drillisch eigene Mobilfunkfrequenzen und somit eine Mobilfunknetzbetreiber-Lizenz ersteigert. Bei der Frequenzauktion im vergangenen Jahr meldete sich Drillisch jedoch nicht öffentlich als Interessent zu Wort. Die nächsten zur Vergabe stehenden Frequenzen dürften die derzeitigen UMTS-Frequenzen sein, die Ende 2020 auslaufen. Zu diesem Zeitpunkt wären die ersten fünf Jahre der Telefónica-Vereinbarung um. "
https://www.teltarif.de/...er-roaming-backbone-plaene/news/63337.html

Natürlich nur als Option, wenn sonst kein guter Deal mit  den anderen Anbietern getroffen werden kann für den Bereich national Roaming. Wir sind eben nicht mehr die kleine Klitsche mit 200 Mio Umsatz sondern wir sind bei 3 Milliarden und mehr im Jahr. Das heißt, dass wir in den nächsten Jahren 2 Milliarden (mit steigender Tendenz bei wachsender Kundenzahl) an Vorlieferanten ausgeben, wovon ein sehr großer Teil an Telefonica geht.  
13.01.19 15:16 #20747 die alten Zeiten
sind "glücklicherweise" oder "leider" überholt. Was jetzt ?
Spass holen wir uns ganz nach Bedarf (hoffentlich) ;-)
Die Alt-Drillischianer haben längst mit den Häuptlingen alles was geht durchgesmoked.

Seit Dommermuth offiziell präsent ist kann man mal wieder sagen: Die Häuptlinge Choulidis haben es mehrere Dimensionen nach oben geschafft und am Ende den besten Ausstieg gewählt. Absolut brutal erfolgreiche Story. Lasst mal danach den Dommi die weitere Arbeit machen.

Charttechnisch könnte man auch sagen: Das Teil lief unweigerlich nach oben jahrelang während im Hintergrund alles klar gemacht und eingesammelt wurde. Mit Höhepunkt als Dommi über Nacht eingeritten ist. Und dann gings weiter. Dann konnten auch alle anderen einsteigen.
Und als die "ALLE" drin waren hat "man" Kasse gemacht.  
Mit dem tieferen Kurs kommt ja gerne auch eine Investitionsphase im Unternehmen und am Ende haben sie sich doch wieder verdoppelt.  

Wie hat sich Dommermuth auf 2020-2030 vorbereitet?  Mit 5G als Netzbetreiber oder kauft er nur billig ein.  Bis Fakten vorliegen kann man nur drüber spekulieren.
Wie hier richtig geschrieben. Dommermuth's Aussagen kann man nicht trauen. Am Ende kommt es doch anders.  Die Griechen waren da wesentlich sympathischer mit ihren grinsenden  Überraschungseffekten.
Daher immer wieder mal --> Salute auf die alten Zeiten!
Schon schlimm was sie 5G alles für gesundheitliche Risiken nachsagen. Aber interessiert ja niemand und sowas hat auch noch nie interessiert. Kommen tut's so oder so.

 
13.01.19 22:24 #20748 Cramer
#746: wirklich sehr gut zusammen gefasst.
Denke auch, da liegt des Pudels Kern. Eine profitable Übergangszeit zu schaffen, in welcher man mit dem alten Vertrag weiter arbeitet und neue, teure Kunden mit TG ins neue Zeitalter führt.
Jede neue Technik bringt ein neues Business und alle Großen haben irgenwann etwas Neues einmal angefangen.  Wir hingegen können gleichzeitig noch sehr lange mit dem alten Business gutes Geld verdienen.
Wer weiß, eventuell gilt tatsächlich noch der alte Spruch von PC: im Telko Bereich liegt das Geld auf der Straße, man muss sich nur bücken und es aufheben. In dem Zusammenhang scheint mir wichtig, dass er noch gesagt hat, man müsse nicht international expandieren, in Deutschland gäbe es noch sehr viel zu holen...
 

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13.01.19 23:06 #20749 man muss nur Ecotel übernehmen
haha, sorry für den Push. Ich konnt auf cidars Vorlage nicht widerstehen. :)
-----------
the harder we fight the higher the wall
14.01.19 10:04 #20750 #20746
Mein (gedankliches?!?) Problem an der Sache ist, dass das 5G Netz bei uns ja nicht mit den anderen Netzvoluminas eine Einheit bildet > eine SIM-Karte z.B..

Natürlich kann man das 5G Netz auch separat nutzen und verkaufen (gewerbliche Abnehmer), nur sind wir mit dem Ausbau eben auch bis "an die letzte Milchkanne" verpflichtet, denn aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben. Das müssen wir bezahlen, auch wenn nur indirekt! Irgendwann müssen wir unsere Kunden portieren und das lassen die sich nur gefallen, wenn wir ein TOP Netz haben - ohne Ausfälle und ohne Bedarf, auf ältere Netze zurückfallen zu müssen.  DAS hat bisher noch kein Anbieter geschafft, auch nicht im Ansatz - wir werden das auch nicht schaffen.

Evtl. fehlt mir aber einfach auch nur der technische Hintergrund und das Problem welches ich sehe, gibt es gar nicht.
 
14.01.19 10:12 #20751 Probleme
Sicherlist ist das eine Herausforderung. Ich kenne mich mit den Feinheiten exakt auch nicht aus, aber ich würde mal vermuten, dass der Kunde einen Vertrag für das (virtuelle) Drillisch-Netz hat. Ob das nun im Hintergrund durch Telefonica, eigene oder dritte Infrastruktur bereitgestellt wird oder durch eine Kombination von allen,  da dürfte der Kunde keine Wahlmöglichkeit haben. Die Kunden haben ja keine O2-Simkarte sondern eine von Drillisch.  
14.01.19 10:15 #20752 Nachtrag
Müsste man mal gucken, wie das in den AGB geregelt ist...
https://www.teltarif.de/...portierung-telekom-o2-netz/news/45370.html

"Konkret heißt es in den neuen AGB unter anderem: "Der Diensteanbieter erbringt gegenüber dem Kunden in Deutschland Telekommunikationsdienstleistungen. Zu diesem Zweck bezieht der Diensteanbieter die Netzleistungen von einem Netzinfrastrukturlieferanten (z.B. dem Betreiber eines Mobilfunknetzes). Die Auswahl des Netzinfrastrukturlieferanten einschließlich eines Wechsels des Lieferanten während der Vertragslaufzeit, liegt im Ermessen des Diensteanbieters; der Kunde hat insbesondere keinen Anspruch auf Nutzung eines bestimmten Mobilfunknetzes."

Daneben behält sich Drillisch das Recht vor, das Kundenverhältnis - ohne Zustimmung des Kunden - auch an zahlreiche andere Unternehmen übertragen zu dürfen. Dazu zählen: Drillisch AG, Drillisch Telecom GmbH, MS Mobile Services GmbH, SIMply Communications GmbH, MSP Holding GmbH, b2c.de GmbH [Anm. d. Red.: die eteleon-Privatkunden-Marke], 1&1 Telecom GmbH, mobilcom-debitel GmbH, Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH, E-Plus Service GmbH, Telefónica Germany GmbH & Co. KG. Sollte Drillisch eine solche Übertragung vornehmen, muss das Unternehmen darüber vier Wochen vorab informieren, Kunden haben dann ebenfalls vier Wochen Zeit, das Vertragsverhältnis außerordentlich zu kündigen."

Wenn das so drin steht, sollten wir da recht safe sein.  
14.01.19 10:41 #20753 Kunden
Die Kunden sind das geringste Problem, denn wir werden wissen, dass das nur funktioniert, wenn der Kunde nicht schlechter gestellt wird.

Ich komme gedanklich immer wieder auf: Kooperation, gemeinsamer Aufbau, Bündelung, Roaming mit winwin Faktor! Sonst geht das nicht.

Und  es ist ja nicht so, dass das eine reine Bittstellerei wäre!

https://www.dslweb.de/connect-breitband-netz-test-2017.php



 
14.01.19 11:06 #20754 wir kennen ja alle nicht den Vertrag im De.
Jedoch halte ich es für möglich, dass der Vertrag hergibt nationales Roaming in das O2 netz zu machen. (Viag Interkom hat genau das damals auch gemacht)

Schliesslich geht auch ein "5g only" Netz nicht aus dem Stand aufzubauen.

Und ja, der Kunde will ein Netz das funktioniert und das wird von Tag 1 schwer.

Es gibt positive Dinge an der Art wie es laufen soll

Erstens ist ZTE in der Bringschuld. Passt was nicht am Netz, wird ZTE in die Pflicht genommen. Das Risiko wird so schon erheblich abgewälzt.
Zweitens könnte der O2 Vertrag ein nationales Roaming vielleicht ermoeglichen.
5G wird auch das Festnetz in weiten Teilen Deutschlands Konkurenz machen. Gbit auf dem Land

Gefahren gibt es leider auch.
Hoffentlich wird der Vertrag nciht ungültig durch das eigene Netz.
Grundversorgung Mobilfunk mit direkt 5g? habe da Zweifel
Kundenschwund durch nicht perfektes Netz
Hohe Investitionen
ZTE sitzt wenn das Netz erstmal funktioniert in einer sehr sehr guten Position für Preisverhandlungen.

Aber man kennt es ja, es kommt hier eh immer alles ander als man denkt und seit RD hier das sagen hat ist es immer schwerer hier durchzublicken
 

Bewertung:
3

14.01.19 16:44 #20755 Na,
das sind die Amis ja gut investiert mit 6,15%.  
14.01.19 16:47 #20756 Ja
Muss denn ich arme sau das arp wiederbeleben oder die commerzbank? Oder shorten die doch wieder.  
14.01.19 18:35 #20757 #755
Ungünstiges Timing! Wollten die Amis unser ARP ein wenig teurer machen?  
14.01.19 19:24 #20758 ARP

07. Januar –
11. Januar 2019 59.910 38,8844 2.329.565,15

 
15.01.19 14:28 #20759 Auch Interessant.
Vor der im Frühjahr stattfindenden Auktion von Mobilfunklizenzen für den neuen, schnelleren Datenfunkstandard 5G steigt nach Einschätzung der Privatbank Hauck & Aufhäuser die Nervosität im deutschen Telekomsektor. Dies könnten vor allem die Aktien jener Unternehmen zu spüren bekommen, die mitbieten dürften, wie die Deutsche Telekom , Vodafone und Telefonica Deutschland , schrieb Analyst Simon Bentlage in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Denn zur Unsicherheit, wie viel Lizenzen zu welchem Preis sie erhielten, komme die Verpflichtung, Milliarden in den Aufbau des schnellen Netzes zu investieren.

Mobilfunkprovider wie Freenet , United Internet oder die Tochtergesellschaft 1&1 Drillisch müssten hingegen nicht notwendigerweise an der Versteigerung teilnehmen, so Bentlage. Denn sie mieteten lediglich Kapazitäten bei den großen Mobilfunknetz-Betreibern an und stünden damit nicht im Risiko.

Eine Sonderrolle könnten nun aber bei dieser Auktion United Internet und 1&1 Drillisch einnehmen, schrieb der Analyst. Denn sie erwägen, sich ebenfalls um Netzlizenzen zu bewerben. Allerdings könnten Sie sich im Zuschlagsfall einen teuren Netzausbau ersparen, indem sie Kooperationsverträge mit anderen Infrastruktur-Unternehmen eingingen und das 5G-Netz dann über Leasing-Verträge nutzten.

Damit wären United Internet und 1&1 Drillisch nach Ansicht des Hauck-Experten in der komfortabelsten Position: Sie hätten ein eigenes Mobilfunknetz und wären nicht mehr von den Konkurrenten abhängig, müssten aber selbst keine Risiken eines Netzausbaus tragen. Bentlage empfiehlt deshalb beide Aktien weiterhin zum Kauf./edh/ag/jha/

ISIN DE000A0Z2ZZ5 DE0005557508 GB00BH4HKS39 DE0005089031 DE000A1J5RX9

AXC0189 2019-01-15/13:41

 
15.01.19 18:16 #20760 niovs #20754

ZTE sitzt wenn das Netz erstmal funktioniert in einer sehr sehr guten Position für Preisverhandlungen.
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ZTE geht es doch wohl zweitrangig darum irgendwie kostendeckend das Netz aufzubauen. Der chinesische Staatskonzern, der dem Geheimdienst und der Armee bekanntlich nahesteht, hat sicherlich ganz andere Interessen und kommt mit Hilfe des Steigbügelhalters Dommermuth an hochsensible Daten, die Wirtschaftsspionage so lohnenswert macht. Andere Länder,  in denen nicht so naive weltfremde MickyMaus- Politik betrieben wird (man denke an den jüngsten Fall vor wenigen Tagen ) wie bei uns, sind die Spionage-Konzerne wie ZTE und Huawai längst gebannt. Muß man mal abwarten, ob irgendwann der Bundesregierung doch  noch bewußt wird, daß es nicht so toll ist Teile unserer Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, wenn aus blauäugiger Naivität oder fehlendem Verständnis für dieses merkwürdige "Neuland" man das geistiges Eigentum der deutschen Wirtschaft nach China absaugen läßt. Von daher wäre mir lieber Dommermuth hätte nicht den Pakt mit dem Teufel gewählt um mit Gewalt bei der 5G Auktion mitzumachen. .

ZTE  Brückenkopf für Wirtschaftsspionage
https://www.wiwo.de/unternehmen/it/...tieg-mit-spionage/21115020.html
"..Die USA stoppten den Einsatz wegen Spionagegefahr, in Europa dagegen sind die chinesischen Netzausrüster wie ZTE weiter erfolgreich. ...In Zukunft können chinesische Spione ihre Beutezüge auch noch auf die Fabriken ausdehnen. Mit dem neuen, superschnellen5G-Mobilfunk soll in den nächsten zwei Jahren ein drahtloses Universalnetz entstehen, dass besonders gut geeignet ist für die sensible Steuerung von Maschinen in der Fabrik 4.0 oder zum Datenaustausch zwischen Sensoren im neuen Internet der Dinge. „Solche neuen industriellen Anwendungen sind ein lukratives Ziel für Wirtschaftsspionage“, sagt der Manager eines großen europäischen Industrieunternehmens. Noch mehr Daten würden dann über chinesische Vermittlungsrechner laufen. „Für die Industrie“, berichtet ein Manager, „sind solche Sicherheitsrisiken nicht länger tolerierbar“. Insbesondere bei Netzausrüstern wie  ZTE ist es üblich, dass für die Techniker in China eine ausschließlich für die Wartung und Instandhaltung installierte Direktverbindung nach China eingerichtet wird. Die Spezialisten bekommen dadurch Zugriff auf sensiblen Komponenten und könnten auch den Datenfluss anzapfen....."

Spionageverdacht: ZTE soll Telekom-Manager bestochen haben
https://www.teltarif.de/...rdacht-zte-bestechlichkeit/news/64881.html

Angst vor Spionage : Jetzt verbietet auch Japan Regierungsaufträge für Huawei und ZTE
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/...te-15929277.html

Australia bans China's Huawei and ZTE from its 5G network over spy fears
https://www.telegraph.co.uk/technology/2018/08/23/...twork-spy-fears/

ZTE wurde laut US-Gerichtsdokumenten für Spionage gegründet
https://futurezone.at/b2b/...enten-fuer-spionage-gegruendet/400044581

China’s ZTE was built to spy and bribe, court documents allege
https://www.smh.com.au/business/companies/...ege-20180531-p4ziqd.html

 
15.01.19 18:26 #20761 ach crunch ...
Du kleiner Giftzwerg!  
16.01.19 04:12 #20762 um auch mal
die positiven dinge anzusprechen:

auf jahressicht werden wohl kaum nochmal 32 euro je aktie flötengehen

der januar ist schon halb rum und mit jedem weiteren tag rückt der moment näher, in dem dommermuth seine erste karte aufdecken muß

mehr fällt mir im moment nicht ein (an positivem)

 
16.01.19 09:14 #20763 Spionage ...

"Beweise für heimlich installierte Überwachungstechnik in chinesischen Produkten hat allerdings nie jemand veröffentlicht. Das Vorgehen, insbesondere der US-Regierung, könnte also in weiten Teilen auch rein wirtschaftspolitisch motiviert sein: Huawei ist einer der wichtigsten Netzwerkausrüster der Welt und ein direkter Konkurrent von im selben Bereich tätigen US-Unternehmen wie cisco.




http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/...null-beweise-a-1242276.html
 
16.01.19 11:53 #20764 crunchtime
gehen wir mal davon aus, dass es stimmt mit spionagesoftware

Glaubst du denn, das Problem was die USA mit ZTE und Huawei haben ist das sie das tun, oder das sie nicht auch noch deren Software installieren lassen.

Wenn denn wirklich was daran ist, dann sind meiner Meinung nach die Amis einfach nur sauer, dass sie auf diese Geraete eben nicht draufkommen.

Und bei den Amis wurde was gemacht, Snowden lässt grüßen.

Das ich an sich Überwachung und Spionage hasse steht ausser Frage, aber momentan glaube ich wird teilweise lächerliche Arbeit gegen Chinesische Hardware geleistet, siehe Super Micro.

 

Bewertung:

16.01.19 12:37 #20765 Die Meldung ist schon 6 Wochen alt
https://www.onvista.de/news/...fernt-ausruestung-von-huawei-160210443

aber es scheinen offenbar nicht nur die Amis zu sein, die Spionage für möglich halten. Sonst würde man den Aufwand wohl kaum betreiben.

Insofern finde ich es eher kontraproduktiv, wenn RD beim Aufbau auf China setzt.  
16.01.19 12:49 #20766 Spionagevorwürfe
hin oder her: Mir scheint das der einzige Grund zu sein warum die Chinesen gemieden werden sollen:

Zitat aus dem Link von "urlauber26":  "Zudem soll dem "Wall Street Journal" zufolge die US-Regierung Druck auf Unternehmen in verbündeten Ländern ausüben, Telekommunikationstechnik von Huawei zu meiden. In den USA sind die Chinesen bereits von den meisten Geschäften ausgeschlossen."

Ich möchte nicht wissen über was für Informatioanen die US-amerikanische Regierung verfügt weil sie alle möglichen Clouds in den USA anzapft bzw. deren Betreiber unter Druck setzt sensible Daten rauszurücken.  
16.01.19 13:30 #20767 Die Engländer
wozu eigentlich auch irgendwie Australien und New Zealand gehören sind die engsten Buddies  der Amis.

Sorry, aber die Welt ist eben immer noch in diesen Themen gespalten.
Die Roten und die Schwarzen.

Traurig eigentlich, dass man mit einem von beidem leben muss.

 

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