Deutsche Post

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neuester Beitrag:  05.04.20 18:57
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 25421
neuester Beitrag: 05.04.20 18:57 von: postkutsche Leser gesamt: 4921302
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25.12.05 10:41 #1 Deutsche Post
WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  

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25395 Postings ausgeblendet.
02.04.20 12:03 #25397 @Theodor
Aber nur zum Einsatz auf die Spargelfelder.
Danach geht's wieder ab in die familiären Gemeinschaftsunterkünfte.

Ich weiß, für 'nen Aprilscherz bin ich einen Tag zu spät.  
02.04.20 12:55 #25398 DP
@ralfine: Irrtum, die Erdbeeren müssen auch noch geerntet werden.
-----------
Beste Grüsse
Laterne
02.04.20 14:57 #25399 @Laterne
Die sind doch am 01.Mai noch grün!
Erst wenn die kleinen Kullern rot sind,
muß man wieder auf'n Acker wollen.

Das dürfte meinen Erfahrungen nach erst
nach Pfingsten soweit sein.

In der Zwischenzeit gilt: Quarantieren!

Auch für die traditionelle Herrentagswanderung
gilt in diesem Jahr. Indoor! Also schon mal darauf
einstellen, daß hier als Route nur die Variante vom
Kühlschrank (Versorgungspunkt) zum Fenster hinter
dem Balkon (Innenseite!) und wieder zurück in
Frage kommt.  
02.04.20 16:43 #25400 War am Kaiserstuhl draußen
wunderschön.
MTU sinkt und geht Richtung null.
Wir brauchen so gut wie keine Flugzeuge mehr. (außer noch ein bisserl Fracht)
Greta hat das nicht geschafft.
oder anderst gesagt:
Greta heissst jetzt Corona.  
02.04.20 17:15 #25401 Dividendenstudie 2020: Im Bann des Virus

Dividendenstudie 2020: Im Bann des Virus: Zwischen Ausschüttung und Ausfall


https://www.dividendenadel.de/wp-content/uploads/...tschland-2020.pdf

 
02.04.20 17:23 #25402 Übrigens
Das erwartete EBIT des Vorstandes der Post für 2020 liegt weiterhin bei 5,X Milliarden € minus den monatlichen Belastungen für die Pandemie.

Wer aber genau aufpasst, der weiss, dass die Post eigentlich schon längst eine Gewinnwarnung hätte ausgeben müssen, wenn die Belastung relevant gewesen sein würde. Offiziell ist der Wert der Belastungen auf maximal 60 Mio. pro Monat wegen der Sperren in China schon zurückgenommen worden, aber die Aufhebung der Sperren ist noch nicht berechnet/eingepreist. Daraus ergibt sich, dass die bis jetzt vorliegende Belastung für März einen vollen Monat und für Februar einen Teil des Monats ausmacht. Der April läuft jetzt und das so gut wie ohne Belastung. Daraus ergibt sich ein rechnerisches Jahresziel von 5,X Milliarden € minus (großzuügig gerechent) 100 Mio. €. Aber das muss man in das Endergebnis von 2019 einberechnen.

Das macht aber keinen Verlust aus, den der Markt gegenwärtig einpreist. Hier wird es zu günstigen Verwerfungen kommen, die die steigende Geschäftstätigkeit der Post erst noch einpreisen muss. Das ist der Unterschied zu anderen Firmen, die nicht Teil der Grundversorgung der ganzen Welt sind. Nach Beratungen der Bundesregierung mit den Wirtschaftsweisen, gehen alle davon aus, dass es zu einer schweren und steilen Rezession kommt, an die sich aber auch eine starke und steile Erholung anschliessen wird. Alle gehen von erheblichen Nachholeffekten aus, die wir so stark zu spüren bekommen werden, dass schon am Ende von 2021 fast der ganze Einbruch wieder aufgeholt sein wird.

Nicht so für die Post.

Sie macht den Einbruch gar nicht erst mit, wird aber anschliessend volles Rohr zu tun haben, wenn alle wieder in die Hände spucken und das Bruttosozialprodukt steigern. (hähä)

Schon jetzt läst sich erahnen, dass die beiden schwachen Monate der Post ab dem dritten Quartal mehr als ausgeglichen werden. Selbst wenn man nur 20 Mio. € als Nachholeffekt pro Monat rechnet, so sind das 120 Mio. €, noch in diesem Jahr ab Juli gerechnet. Und das kommt zu den erwarteten 5,X Milliarden € noch hinzu. Alle anderen Begleitumstände wie Verschiebungen der Marktanteile zugunsten der Post, weil die Konkurrenz nicht liefert/fliegt, die möglicherweise auch positiv verlaufenden Monate des zweiten Quartals oder den weiter andauernden Spritpreisverfall sind da noch nicht eingerechnet und werden das Ergebnis positiv beeinflussen.

Beim jetzigen Stand der Dinge gibt es für die Post keinen Einbruch sondern eher zusätzliches Wachstum. Und genau deswegen gehe ich davon aus, dass der Kurs der Post zumindest bis zum Ende der Pandemie outperformt.

Alles Gute

Der Chartlord


P. S. Die angekündigte Planung des Termins der HV ist wegen der noch nicht erfolgten Einladung nur unverbindlich und kann jederzeit innerhalb der normalen Frist verschoben werden. Da aber die Geschäfte eher gut als schlecht laufen, wird der Vorstand eher mit den Zahlen prahlen als ohne Grund die Dividende verschieben. Was meint ihr wie der Markt reagiert, wenn die Post innerhalb der Pandemie die Gewinnziele nicht nur bestätigt sondern sogar noch erhöht ?  
03.04.20 08:52 #25403 Steigende Paketzahlen
Geschlossene Geschäfte suchen vermehrt Zusammenarbeit mit DHL.
Das verschafft der Deutschen Post mehr Geschäft (Umsatz)
Siehe dazu entsprechenden Artikel im "Aktionär"  
03.04.20 09:09 #25404 Paketaufkommen

Guten Morgen,


nach langem mitlesen nun auch registriert...


Nun scheint es bei der Post langsam anfangen zu rollen, da sich die Bevölkerung zum Start der Corona-Krise mit Konserven, Klopapier usw eingedeckt hat,

konnte man nicht erwarten das Geld für weitere Konsumgüter zur Verfügung standen.


Mittlerweile haben viele verstanden was diese Pandemie bedeuet, und sehen das der Postbote doch  jeden Tag kommt.


Also, wie komme ich an Lebensmittel, Klopapier usw. wenn ich Angst habe das Haus zu verlassen ?! Natürlich mit der Post.

Viele müssen sich nun zwangsläufig mit dem Internet beschäftigen um ihre Warenkörbe zu füllen...


Dies dauerte natürlich etwas, denn die Speisekammer war voll, aber nun die neuste News der DP die zu diesem Thema passt!


Der Paket-Dienstleister DHL meldet nach einigen Wochen Corona-Krise mittlerweile doch steigende Paketzahlen.

Zu Beginn der Einschränkungen hatte sich zunächst kein nennenswerter Effekt bemerkbar gemacht.

Man sehe nun "eine täglich steigende Zahl von Sendungen, deren Menge mittlerweile sehr spürbar über der des Vorjahres zu dieser Zeit liegt", sagte ein Post-Sprecher. Über Ostern werde die Menge voraussichtlich noch weiter steigen


"Der sehr plötzliche Anstieg auf nunmehr schon Vorweihnachtsniveau pro Tag in unserem Netzwerk zeigt uns, dass gerade auch kleine Händler verstärkt auf DHL setzen, um ihre Waren auch bei Schließung der Ladenlokale an den Konsumenten zu bringen",

sagte Post-&-Paket-Vorstand Tobias Meyer. Es könne dadurch auch vereinzelt zu Verzögerungen kommen, etwa bei Abholungen.

Man sei aber dabei, Kollegen aus derzeit weniger gefragten Bereichen - etwa dem Brief- oder dem Landfrachtgeschäft - vermehrt für die Pakete einzusetzen.

Bei UPS zeigt sich kein solcher Effekt, da besonders die Geschäftskunden für den Dienstleister wichtig sind, etwa große Automobilhersteller.

Genaue Zahlen zu Paketmengen will UPS Ende des Monats mit den Quartalszahlen bekanntgeben.

Bei DPD ist das Paketvolumen insgesamt "stabil", wie ein Sprecher erklärte. Pakete von Geschäftskunden gebe es weniger,

dafür steige aber die Menge der Sendungen an Privatkunden deutlich.

Quelle: ntv.de, ibu/dpa


Meiner Meinung nach, wird die Post extrem von dieser Situation profitieren, denn sie ist nicht wie DPD, UPS usw. von Geschäftskunden mehr oder weniger abhängig, eher für die breite Masse.

Daten, Analysen zum Konzern spar ich mir an dieser Stelle mal, denn wer den Kopf einschaltet und das Umfeld beobachtet merkt schnell das die DP

profitiert und wohl eines der wenigen Unternehmen im DAX ist, das sehr schnell wieder auf einen fairen Wert steigt, da sie nicht alles wieder hochfahren muss.


So long Tythuz


 
03.04.20 09:29 #25405 Der Versand scheint ja zu boomen.
03.04.20 09:33 #25406 Das war wohl nix ...
03.04.20 11:15 #25407 Dreihundertachtzehn !
hähä

juchhhhuuuuuu !


DHL meldet offiziell, dass das Paketvolumen inzwischen auf Vorweihnachtsniveau gestiegen ist - mit weiter steigender Tendenz.
Da die Panemie noch andauert, und bis zum Ende des zweiten Quartals nicht beendet sein wird, bedeutet das, dass ab heute dem 3. April die Post nicht mehr nur ca. einen Monat vom Umfang her Vorweihnachtsgeschäfte erledigt sondern zumindest ein zusätzlich ganzes Quartal (April, Mai und Juni). Das übertrifft meine Erwartungen klar. Hier die Aussage, die kein Fake ist mit namentlicher Nennung :

https://www.finanznachrichten.de/...n-auf-vorweihnachtsniveau-016.htm

Der Anstieg des Volumens muss erheblich sein und der Gewinn wird es auch, da die Paketpreise jetzt mit einem Benzinpreis von über 20 Cent pro Liter weniger ausgeführt werden. Im vierten Quartal beträgt der Unterschied zu den ersten drei Quartalen etwa 50 bis 75%, dabei ist das Vorweihnachtsgeschäft nur etwa einen Monat lang. (Läuft mit kalt den Rücken runter beim Schreiben) :

Bei einer Dauer von vollen drei Monaten würde das mehr als ein ganzes zusätzliches Quartal ausmachen, denn das Weihnachtsgeschäft kommt ja auch noch. Geht man (unbegründet) davon aus, dass 50% des zusätzlichen Geschäftsvolumens für andere Geschäftsbereiche zum Ausgleich benötigt werden, so ist der Wert so groß, dass man weit über 300 Mio. € über den Erwartungen liegen wird. Daraus errechne ich für 2020 ein Ergebnis von mindestens 5,3 Milliarden € im EBIT. Wohl eher bei 5,5 Milliarden €. Und das Nachhaltige daran ist, dass die Konkurrenz diesen Anstieg nicht hat. Also hat die Post Marktanteile hinzugewonnen. Und das bleibt auch nach der Pandemie.

Damit muss das Kursziel für 2020 bei 60 € liegen.

Dreihundertachtzehn.

Der Chartlord


 
03.04.20 11:47 #25408 Wenn nicht jetzt, wann dann?
Habe heute bei 24,13 € nachgekauft!  
03.04.20 11:52 #25409 Unsere Kurse
gleichauf mit denen von Daimler …
wann hat es das schon einmal gegeben ??  
03.04.20 13:41 #25410 Corona Profiteur DHL
Hi, das ist auch nur wenigen Aktionären bekannt:

Der (glaube ich) größte Kunde von DHL Supply Chain Global ist in GB der NHS (National Health Service), also das Gesundheitssystem in UK.

DHL betreibt die Beschaffungslogistik an 8 Standorten mit ca. 2.500 Mitarbeitern und ca. 240 Fahrzeugen und das schon seit 4 Jahren.
Über DHL werden mehr als 600.000 Produkte an 450 Krankenhäuser geliefert. DHL setzt den Pandemieplan der britischen Regierung um und kümmert sich um alles notwendige Material aus aller Welt für NHS.

Ich denke dort laufen die Geschäfte derzeit ebenfalls blendend....

Grüße!  
03.04.20 18:14 #25411 Also gut 3 1 8
                                                                                   3       1        8

in Worten: Dreihundertachtzehn.

Begründung: Weihnachten ist immer. Und Pfingsten ist auch Weihnachten. Und Ostern sowieso.

Schönes Wochenende.  
03.04.20 18:41 #25412 DP
@Theo: Der Witz war gut, aber ich träum erst mal von 60 EUR in
           fünf Jahren

Ich hoffe alle haben bei ihren Kursphantasien auch berücksichtigt, dass
eine verdammte Menge Leute arbeitslos geworden sind (und noch werden) oder das zeitliche segnen werden und zwar auf der ganzen Welt. Das nennt man schwindene Kaufkraft.
Und wo keine Kaufkraft da keine Pakete. Und wenn die Preise nach der
Rezession anziehen, schaut erst recht jeder in seine Geldbörse und wird
verantwortungsvoller wirtschaften. Da hilft auch kein Schrei von Zalando.
Allen ein schönes Wochenende.
-----------
Beste Grüsse
Laterne
03.04.20 21:39 #25413 HV
Meine Hausbank veranstaltet ihre HV online. Sie steht dabei genau wie die Post in guter Zusammenarbeit mit der Telekom.
Ich gehe jetzt fest davon aus, dass das die Post auch so machen wird.

Alles Gute

Der Chartlord  
04.04.20 07:04 #25414 Kaufkraft

Das nennt man schwindene Kaufkraft.


Fakt:


Deutschland sitzt auf etwa 6 Billionen Euro Privatvermögen... Sollte für eine Weile reichen.


Glaskugel an:


Die älteren werden ihr Geld wohl einige Zeit beisammen halten, aber unsere Playstation-Generation wird ihr Konsumverhalten nicht

in 2 Monaten ändern.


Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

Und wie schon öfters erwähnt wurde, wer erstmal die Annehmlichkeiten eines Lieferservices ( Bsp.: Wasserkiste in den 6. Stock ) genossen hat, wird es wohl weiter in Anspruch nehmen ( zumindest ein gewisser Prozentsatz ).


Glaskugel aus.


Wünsche ein schönes Wochende




 

Bewertung:
1

04.04.20 19:41 #25415 Bleibt gesund
05.04.20 04:25 #25416 Mal nachgerechnet
Geht man von den EBIT-Ergebnissen der Quartale 3 und 4 für den PeP in 2019 aus, so stehen dort für das dritte Quartal 304 Mio. und für das 4. Quartal 522 Mio. zu Buche. Rechnet man nur einen unveränderten und nicht gewachsenen Geschäftsanteil in diese Differenz, so ergibt das den Unterschied von 218 Mio. EBIT zugunsten des Weihnachtsquartals. Das entspricht also grob gerechnet dem Mehrgewinn nur dieses einen Monats im Vorweihnachtsgeschäft. Hochgerechnet würde das für das laufende Geschäft einen Mehrbetrag von 654 Mio. € im zweiten Quartal (= 218 Mio. € mal 3 Monate) ergeben.

Natürlich kommen da noch andere Faktoren hinzu, aber die sind in ihrer Summe natürlich längst nicht so hoch.

Und es sind nicht alle Faktoren negativ, die den gegenwärtigen Anstieg des PeP Geschäftsanteils (und auch den Expressanteil!) vermindern. Der reine Umsatzanstieg ohne die Pandemie lag im Januar schon über 6% über dem Vorjahr. Das wird das ganze Niveau im PeP auch während der Pandemie insgesamt zur Basis weiter erhöhen. Und nach den sehr vorsichtigen Berechnungen aller Virologen wird die Pandemie auch nicht mit dem Ende des Junis beendet sein, so dass der Anstieg der Geschäftstätigkeit der Post im PeP-Bereich länger andauern wird.

Andere Faktoren lassen sich jetzt noch gar nicht berechnen, da deren Vorhandensein zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststeht. Ich denke da vor allem an den jetzt richtig angelaufenen Lieferdienst der Post für Lebensmittel. Ob und/oder wie sich der Testlauf während der Pandemie entwickelt, muss man abwarten. Allerdings ist durch die Notlage ein klar erkennbarer Bedarf vorhanden, den es vorher so nicht gegeben hat. Und ob sich dieser Bedarf nach dem Ende der Pandemie etabliert, steht noch in den Sternen. Ich gehe jedoch davon aus, dass schon nach wenigen Tagen des Testlaufes erkennbar ist, ab sich eine großangelegte und flächendeckende Lieferung lohnen würde. Der Partner REWE ist dafür aber schon in den Startlöchern und auch AlDI und EDEKA sind schon am Fummeln. Alle diese drei gehen davon aus, dass nur die Post das leisten kann, auch wenn andere Lieferdiesnste auch helfend eintreten werden. Dieses Volumen wäre eine extreme Herausforderung, die den 318 ein schönes Stück näher kommen würde.

Und vielleicht ist der bundesdeutsche Verbraucher ja so verwöhnt und bequem, dass er sich die Lieferungen in Zeiten der Not nicht mehr wegdenken wird.

Auch wenn der Ölpreis in den letzten Tagen fast 30% seit dem Tiefststand gestiegen ist, so ist das nur das völlig verzweifelte Rumzocken, das keine fundamentalen Grundlagen hat. Bislang ist nicht ein einziger Tropfen Rohöl weniger gefördert worden. Putins Spiel auf Zeit hat den gewünschten Effekt gehabt und die Zocker in die vollen Lager greifen lassen. Au Backe, wenn die merken, dass das nur vorgetäuscht war.
Aber selbst, wenn die Förderung gedrosselt wird, so reicht das längst nicht aus, denn Autos fahren nicht mal zu Hälfte und Flugzeuge im Passagierbetrieb zu weniger als 5% (Luftfracht zu über 60%, bei der Post noch mehr).

Die Nachfrage für alle Rohölprodukte liegt bei deutlich unter 50% des Normalwertes. Selbst wenn Russland und die Saudis ihre Förderung drosseln, so wird das kaum ins Gewicht fallen, weil der Iran und Venezuela das massiv unterlaufen werden. Und da viele Staaten jetzt extrem wirtschaftlich angespannt sind, ist jeder Tropfen billiges Öl willkommen, auch wenn es von Räuberstaaten stammt. Jedenfalls wird der Benzinpreis bei uns noch weiter fallen und das zu dem extremen Geschäftsanfall der Post. Der Benzinpreis im vierten Quartal 2019 lag zwischen 1,37 € und 1,47 €. Jetzt ist er gerade unter 1,20 € gefallen. Und bitte nicht vergessen, dass das weltweit der Fall ist.

Rein anlagetechnisch sind das alles Faktoren, die für die noch abwesende Gruppe der mittelfrisitgen Anleger eine grundsätzliche Umkehr der Bewertung der Post genau in ihrem zeitlichen Anlagehorizont ausmachen. Mit den nächsten Zahlen, die noch innerhalb der Pandemie vorgelegt werden, ist jede Zurückhaltung bei einem dann noch schwachen Markt abzulegen, denn dann werden harte Fakten für das ganze Jahr 2020 und auch für 2021 immer noch günstig zu haben sein. Einzig das Volumen wird zum Problem, wenn diese mittelfristigen Anleger wieder bei der Post einsteigen. Schließlich ist das die größte Anlegergruppe.

Ich gehe ganz vorsichtig davon aus, dass für die Dauer der Pandemie die Belastungen der Post pro Monat ca. 100 Mio. € weltweit ausmachen werden, die gewachsenen Geschäftsanteile während dessen mindestens das doppelte ausmachen werden. Unter dem Strich rechne ich mit 100 Mio. € mehr EBIT pro Pandemie-Monat über die erwarterten 5,0 Milliarden hinaus.

(hähä dieser Wert ist nach oben völlig offen)

Der Chartlord  
05.04.20 13:15 #25417 Mal Nachgerechnet
@CL, der Geschäftsbereich PeP gibt es längst nicht mehr...…

Und erstaunlich finde ich was Du Nachts um 4.30 Uhr so treibst....

Grüße!  
05.04.20 15:43 #25418 Aufwachen !
05.04.20 15:48 #25419 Natürlich gibt es den !
Die Post hat ihn selbst in ihrem Bericht aufgeführt :

https://www.dpdhl.com/content/dam/dpdhl/de/...entation-Q4-FY-2019.pdf

Und daraus habe ich die entsprechenden Zahlen herausgenommen, also nichts erfunden sondern nur zitiert.

Alles Gute

Der Chartlord  
05.04.20 16:09 #25420 Da darf ich nur lachen
Soeben wurde gemeldet, dass das OPEC-Treffen auf den 9.4. verschoben wurde.
Bis dahin wird es also nicht einmal eine Verabredung zur Drosselung geben.
Offensichtlich hat die Stimmungsmache und die Zockerei ihre gewünschte Wirkung erreicht.

Nur wird das die Lagerbestände nicht senken. Damit ist der nächste Schritt nach unten schon fest vorprogrammiert.
Der Verbrauch und die Nachfrage sind auch noch nicht auf ihrem Tiefpunkt angekommen, so dass der erwähnte nächste Schritt nach unten nicht einmal der letzte sein muss.

Ich bin gespannt wie sich die Lage auf dem Terminmarkt für Rohöl nach diesem Donnerstag entwickelt, denn in den jetzigen Preisen ist die sofortige Drosselung schon enthalten. Wenn dann keiner mehr die abgelaufenen Zeitkontrakte haben will, weil die dann anfallenden Lagerkosten vom Volumen und von der Lagerzeit her Unsummen an Kosten verschlingen, dann wird das auf absehbare Zeit - nämlich für die Dauer der Pandemie - die letzte "Zockung" der Spinner sein, die jetzt am Ölmarkt noch Wetten abschließen.

Und die Amis werden in der jetzigen Phase der Pandemie nicht im Traum daran denken, ihre Förderung zu drosseln. Das wird der Grund für die Verlegung der Beratungen sein.

Alles verläuft wie erwartet.

Der Chartlord  
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