Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

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neuester Beitrag:  22.10.18 10:22
eröffnet am: 21.05.14 21:51 von: BiJi Anzahl Beiträge: 13914
neuester Beitrag: 22.10.18 10:22 von: pacorubio Leser gesamt: 1794555
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21.05.14 21:51 #1 Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert
Da mittlerweile kein wirklich moderierter Deutsche Bank-thread mehr existiert und der Wunsch nach einem solchen vermehrt aufgetreten ist, gebe ich nun hiermit die Möglichkeit sich sachlich, fundiert und informativ zu äußern.

Vorab ist jeder herzlich willkommen, der sich zur Thematik Deutsche Bank äußern möchte.

Es soll kein "Rosa-Brillen-thread" sein, Kritik ist ebenso willkommen, nur sollte diese sachlicher Natur sein.

Wichtig ist hier auch das Miteinander: Pöbeleien, unsachliche Beiträge, Spams werden nicht geduldet und führen nach erfolgter Ermahnung zum Ausschluss.

Ich hoffe, damit den an mich herangetragenen Wünschen gerecht zu werden und freue mich auf viele gute Beiträge und zahlreiche Diskussionen!

 

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13888 Postings ausgeblendet.
19.10.18 17:06 #13890 Heute kleiner Verfallstag ...

... und eine gute Gelegenheit für AQR, sich noch vor den Q3-Zahlen in größerem Maße aus seinen Wettgeschäften mit der Deutschen Bank zurückzuziehen. Ab heute bietet die UBS (wie schon beim letzten [großen] Verfallstermin im September) entsprechende Möglichkeiten an. Ich denke und hoffe, dass AQR die Gelegenheit ergreift und sein Engagement um einen erhelblichen Anteil reduziert. Auf die Schlussauktion bzw. nachbörsliche Aktivitäten sollte man heute ein besonderes Augenmerk werfen.

Es gibt keine (neuen) Nachrichten, die den Kursverlauf seit gestern Nachmittag rechtfertigen würden. Die Begründungen werden durch "alte und ausgelutschte" Themen begründet. Ich selbst erwarte (nach wie vor) ein Vorsteuerergebnis am oberen Ende der aktuellen Konsensschätzungen von ca. 1 Mrd. Euro und eine rasche Erholung des Kurses (mit gelegentlichen Gewinnmitnahmen) bis Jahresende. Damit hätten die Spekulanten ihr Pulver bis zum letztmöglichen Moment aufgehoben und verschossen, auch wenn dieses in den letzten Wochen deutlich an Sprengkraft verloren hat. Dafür war aber die Verunsicherung aus den Ergebnissen im 1. Halbjahr 2018 noch groß genug, um den Kurs bis hierher auf diesen Niveaus zu halten.

Ich habe heute mit spekulativen Call-Optionsscheinen bis 03/2019 (Basispreis: 10 Euro) nachgelegt und warte einmal ab, ob sich meine Erwartungen in der kommenden Woche erfüllen werden. Ich war, bin und bleibe zuversichtlich, was den zukünftigen Verlauf der Geschäftsergebnisse der Deutschen Bank angeht. Bis zu einer Fusion mit der UBS bedarf es zwar einer glatten Kursverdoppelung (und sogar noch etwas mehr), aber das sollte bis Ende 2019 durchaus möglich sein und dann gibt es den großen europäischen Player, den sich alle so sehr wünschen.

@Holly: Wegen eines familiären Trauerfalls war ich die letzten Tage etwas untergetaucht. Das hatte nichts mit dem Thread hier zu tun. Hier und da habe ich die Beiträge gelesen, aber (wie auch bei den "offiziellen" Nachrichten) gab es auch hier keine Neuigkeiten, die mich zu einer spontanen Meinungsäußerung veranlasst hätten. Ich setze jetzt auf den Mittwoch und dann gibt es (hoffentlich) die Impulse, die die Aktie braucht, um die einstelligen Kursnotierung endgültig hinter sich zu lassen.

 
19.10.18 17:08 #13891 Jetzt bin ich all in voll ein gestiegen
Das volle Programm  Aktien und Option Scheine  zum ab winken gekauft jetzt gute  nein super zahlen und alles wird gut  
19.10.18 17:16 #13892 Mit dem näher rückenden termin
Der quartalszahlen steigen in korrelation dazu die negativen anslysen der so genannten analysten. Das ganze endet kurz vor den zahlen in einem regelrechten trommelfeuer...ein schelm wer böses dabei denkt....die spielchen der von den von hedigis bezahlten analysten ist mehr als durchsichtig.
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schaun mer mal
19.10.18 18:40 #13893 Als Moltke sich zum Ergebnis...
... äußerte, lag eine Konsensschätzumg lt Handelsblatt für Q3 von 330 Mio vor, dann habe ich auch von 200 Mio gelesen... lt Aktionär heute liegt die Konsensschätzung bei 700 Mio ... und @Blacky rechnet mi 1 Mrd.... hoffe natürlich, dass er Recht benält.

Ich schätze mal... nächste Woche wissen es wir genau... und ich weiß natürlich auch jetzt schon genau, dass bei jedem Ergebnis die Analysten dieses einen Tag später zerpflücken werden....  
19.10.18 21:28 #13894 black mamba
Ihre Aussagen lesen sich seriös und fundiert - nur nicht Ihre Spekulation UBS/DB.

Das passt doch nicht zu den Zielen der EU bez. Euro Länder  
19.10.18 23:57 #13895 Tatsächlich ...

... wäre auch ich eher für eine Verbindung mit einer Bank aus der EU und im Speziellen mit der Banca Intesa Sanpaolo aus Italien, weil ihr Risikoprofil das der Deutschen Bank deutlich entschärfen helfen würde, aber ich glaube auch, dass die Deutsche Bank sich ihren Partner nicht wird aussuchen können.

Da die Schweizer UBS es inziwschen auch bereut haben dürfte, ihren Investmentbanking-Bereich derart heruntergefahren zu haben, wäre für sie eine Fusion mit der Deutschen Bank eine gute Gelegenheit, sowohl in diesem Bereich wieder etwas zuzulegen als auch ein stärkeres Standbein in der EU zu haben, ohne dabei jedoch das aufzugeben, was sie als schweizer Bank ausmacht. Finanztransaktionen zwischen der Schweiz und der EU im eigenen Konzern zu managen bietet sicherlich einige Vorteile auf der Kosten- und auf der Ertragsseite. Dazu wäre es jedoch notwendig, die (aktuell) für Dritte gehaltenen Anteile an der Deutschen Bank zunächst in den eigenen Bestand zu überführen und für weitere (ca. 36% der Anteile) ein angemessenes Angebot abzugeben, bei dem viele nicht ablehnen könnten.

Gegenüber einer Fusion ziwschen der Deutschen Bank und der Commerzbank hätte dieses Zusammengehen für den Standort Deutschland zusätzlich den Charme, dass kaum (zusätzliche) Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden müssten. Zusätzlich könnte eine solche Bank mit schweizerischen und deutschen Wurzeln ihren (insbesonder außereuropäischen) Kunden Möglichkeiten anbieten, die das Beste aus diesen 2 Welten vereint. Dass der EU-Kommission und auch der EZB ein solches Konstrukt nicht gefallen würde, könnte ich sehr gut nachvollziehen, aber durch stupide Ideen (- man möge mir diesen harschen Ausdruck verzeihen -) wie negative Einlagezinsen oder Regulierungsungetüme wie MiFID haben diese Institutionen letztlich selbst dazu beigetragen, dass ehemals stabile und international bedeutende europäische Großbanken heute so dastehen, dass sie sich im internationalen Wettbewerb ganz hinten anstellen müssen.

Will die Deutsche Bank ihre deutsche Marktführerschaft behalten und dabei ihren Anlegern auch eine positive Zukunftsaussicht bieten, dann wäre ein Zusammengehen "auf Augenhöhe" mittelfrisitig nur mit einem Institut außerhalb der EU möglich, selbst wenn z. B. eine UBS deutlich höher bewertet wird. Hier würde der Erhalt der Marke und die (relative) Eigenständigkeit im EU-Raum im Vordergrund stehen und weniger die jeweilige Marktbewertung. Ansonsten hätte sie eher den Status eines Junior-Partners bei einer Fusion mit einem passenden EU-Institut und dies würde sich mit dem Selbstverständnis einer Deutschen Bank nicht wirklich vertragen. Für eine nennenswerte Übernahme seitens der Deutschen Bank fehlt schlichtweg das Geld, weshalb dieser Fall nicht einmal ansatzweise diskussionswürdig erscheint.

Zusammenfassen würde ich als Europäer eine Fusion mit der Intesa bevorzugen, auch wenn die Deutsche Bank hier viel von ihrem Status verlieren würde. Als Investor würde ich eine (schnelle und baldige) Fusion mit UBS anraten. Diese würde der Deutschen Bank als Konzern (wenn überhaupt) nur einen sehr geringen Schaden im Ansehen bereiten, ihren internationalen Status wieder deutlich stärken, ihre Eigenständigkeit weitestgehend erhalten und für für ihre internationalen und finanzstarken Kunden interessante neue Möglichkeiten innerhalb eines so noch nicht vorhandenen Konzengebildes erlauben.

 
20.10.18 02:06 #13896 db
schön das der blacky wieder hier ist, ich lese ihn immer gern. nur was soll das für eine fusion sein, db 19 Milliarden, ubs 47 Milliarden. sollten wir nicht die kirche im dorf lassen.  
20.10.18 09:17 #13897 Grundsätzlich ist es vollkommen egal, ...

... wie groß Fusionspartner sind oder wie hoch deren Marktwert ist. Da geht es einfach darum, zukünftig das Geschäft gemeinsam unter einem Dach zu führen und dadurch Synergien zu nutzen oder eben Nachteile (z. B. in finanziellen oder rechtlichen Fragen) auszugleichen. Der Charme meiner Überlegung läge darin, dass die Deutsche Bank nach außen hin weiter als eigene (starke) Marke erhalten bleiben könnte, gerade in Deutschland (und in der EU) sowie auch mit dem noch vorhandenen Investmentbanking, während die UBS eine (hauptsächlich von ihr geführte) Konzerntochter hätte, um die Unwägbarkeiten im zukünftigen EU-Geschäft zu managen. Obendrein könnten auf diese Weise Haftungsrisiken (z. B. in den USA) beschränkt werden, ohne dass es die Muttergesellschaft direkt treffen würde.

Wer erwartet, dass die Deutsche Bank in den nächsten 10 Jahren eine Chance hätte, aus eigenem Antrieb und mit eigenen Mitteln zu der Bank aufzusteigen, die sie einst gewesen ist, der soll mir bitte erklären, wie das gelingen soll!? Die Deutsche Bank läuft vielmehr Gefahr, weitere Marktanteile an bis dahin (aus welchem Grund auch immer) fusionierende Banken zu verlieren und noch weiter abzusteigen. Das betrifft nicht zwingend die Marktkapitalisierung, aber doch deren Bedeutung im internationalen Wettbewerb. Der weitgehende Erhalt ihrer Eigenständigkeit unter dem Dach eines mächtigen "Partners" ist schon deutlich mehr als das, was sie sich in der aktuellen Situation als "Best-Case-Szenario" ausmalen kann. Ansonsten wird ihr das Schicksal der Commerzbank blühen und im schlimmsten Fall für einen Apfel und ein Ei (und im schlimmsten Fall von einer US-Bank) übernommen werden, um letzlich zerschlagen und aus dem Markt genommen zu werden. Die aktuelle Marktkapitalisierung wäre hierfür kein Hindernis und würde einer oder mehreren US-Banken den Eintritt in den EU-Markt deutlich erleichtern helfen. Die suchen ja auch nach Wachstumsmöglichkeiten für die Zukunft, wohingegen ein Zusammengehen mit der UBS zumindest auch kulturell keine gravierenden Schockwellen nach sich ziehen würde. Die Bank gehört ja schon heute überwiegend ausländischen Investoren. Warum sollte sie zukünftig nicht mehrheitlich den Schweizern gehören? Da muss unter dem Strich auch kein Geld fließen, weil dieses Vorhaben auch bequem durch einen Aktientausch finanzierbar wäre. Der "Wert" der Deutschen Bank würde in diesem Fall sicherlich auch mit nur ca. 20 Mrd. Euro betragen, sondern eher 30-35 Mrd. Euro und das wäre dann noch immer ein sehr gutes Geschäft für die UBS!

 
20.10.18 10:27 #13898 Alles gut
vor allem, dass die Saudis so gut wie raus sind.
 
20.10.18 11:45 #13899 also optionsscheine zu kaufen bei der aktie
die sich kaum von der stelle bewegt (zeitlicher verfall) muss doch eher irgendwo zeichen der himmelweiten weisheit sein  ? also dann kauf doch gleich aktien, da wir ja, deinen worten nach, so billig stehen.  nein der kauft nicht, weil , der wie ich ein erdbeben an der börsen erwartet..)

im regelfall werden die put und calls zur "absicherung" der entgegenegesetzen position benutzt sprich - call bei short kaufen und put bei long.

nur put oder call - mit mehr verlustrisiko als aktie zu kaufen.. deutet das einer ziehmlich gut bei den aktien abschneidet oder halt toto lotto spielen will, also mit einer summe die er seinem verhassestem nachbar abzugeben bereit ist.

zu dkb, ich erwarte auch das nach den zahlen wo doch die aktie den boden aller böden erreicht hat, wird doch die leiche paar zukungen von sich geben können und der anvisierte ziel von max 13€ ist doch garnicht so überzogen, wüssten das blos die  chinesen  HNAsen )  
20.10.18 14:11 #13900 am 2410 kommen Q3 zahlen
bei einem gewinn vonn 1millarde  geht die aktie durch die decke deswegen habe ich calls und aktien gekauft  
20.10.18 15:48 #13901 1 Milliarde Gewinn? Lach
Sei froh wenn es 100 Millionen sind ...  
20.10.18 16:12 #13902 wird woll wie end juni kommen gute zahlen
dann sind die aktien der deutschen bank 20%  gestiegen von 9euro auf 11,2euro
durch massive leerverkäufe es waren mal 5%  jetzt sind es ca3%wurden sie wieder unter 10euro gedrückt
also am 24.10 zahlen an schauen dann sieht man weiter
also fakt ist das die usa banken fast alle mega gewinne dieses Quartal gemacht haben ist mal gut für deutsche bank da sie ja auch in der usa geschäfte machen
drücke daumen für dicke plus bei gewinne der deutschen bank  
20.10.18 16:28 #13903 100millionen wird schon alleine usa tochter .
die restlichen 900 mill  ist nur noch eine kleinigkeit  
20.10.18 16:33 #13904 Stimmt, US Banken stark
...das erhöht den Druck auf die DtBank...sprich, wenn das Ergebnis nur solala ist, dann ist es eigentlich schlecht. Ist es gut, ist es dem Markt ggf. nicht gut genug, in der vergleichenden Betrachtung...  
20.10.18 18:42 #13905 Leute denkt mal positiv
Und glaubt an das gute also es wird ein hammer Quartals  Ergebnis werden  
21.10.18 19:28 #13906 Der Countdown ...
..läuft!

Gute Geschäfte  
22.10.18 08:28 #13907 @timtom1011
du klingst für mich wie die Vertretung von mini. leider trommelt er bei sinkenden kursen zum kauf.
ich sag: abwarten, tee trinken.
oder nach mini: schaun mer moi, dann sehn mer‘s scho‘.  
22.10.18 09:01 #13908 unicredit
seit Freitag 10% plus :)  
22.10.18 09:06 #13909 Wenn jetzt die Deuba
nach den Zahlen über 10.-  hüpft ... wäre das schonmal ein Anfang  
22.10.18 09:09 #13910 Heute sehen wir schon
etwas Vorfreude. ABER wir wissen ja, wozu die Aktie nach unten in der Lage ist, wenn diese Vorfreude enttäuscht wird. Mögen die Zahlen passen!....positiv bleiben!

Da aber keine Ad hoc Meldung kommt, werden sie im erwarteten Rahmen bleiben....am oberen Ende wäre toll.  
22.10.18 09:19 #13911 Freunde der Tag ist noch lang
Und von dem guten Start lasse ich mich nicht täuschen ! Abwarten !  
22.10.18 09:31 #13912 Manche reden schon wieder von 10 Euro ku.
warten wirs erst mal ab ! wie oft wurden wir bitterlich von der DB enttäuscht ? Es könnte auch diesmal wieder so kommen. Deshalb Füsse stillhalten und auf die Zahlen warten !  
22.10.18 10:09 #13913 sehe ich genauso
ruhig bleiben u abwarten. gibt's Überraschungen geht's schnell hoch, wenn nicht müssen wir investierten wieder sehr lange warten  
22.10.18 10:22 #13914 momentan
wird schon wieder der rückwärtsgang eingelegt....  
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