Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

Seite 1 von 1499
neuester Beitrag:  14.01.22 11:30
eröffnet am: 21.05.14 21:51 von: BiJi Anzahl Beiträge: 37452
neuester Beitrag: 14.01.22 11:30 von: ewigeroptimist Leser gesamt: 5630223
davon Heute: 301
bewertet mit 49 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  1499    von   1499     
21.05.14 21:51 #1 Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert
Da mittlerweile kein wirklich moderierter Deutsche Bank-thread mehr existiert und der Wunsch nach einem solchen vermehrt aufgetreten ist, gebe ich nun hiermit die Möglichkeit sich sachlich, fundiert und informativ zu äußern.

Vorab ist jeder herzlich willkommen, der sich zur Thematik Deutsche Bank äußern möchte.

Es soll kein "Rosa-Brillen-thread" sein, Kritik ist ebenso willkommen, nur sollte diese sachlicher Natur sein.

Wichtig ist hier auch das Miteinander: Pöbeleien, unsachliche Beiträge, Spams werden nicht geduldet und führen nach erfolgter Ermahnung zum Ausschluss.

Ich hoffe, damit den an mich herangetragenen Wünschen gerecht zu werden und freue mich auf viele gute Beiträge und zahlreiche Diskussionen!

 

Bewertung:
49

Seite:  Zurück   1  |  2    |  1499    von   1499     
37426 Postings ausgeblendet.
07.01.22 14:59 #37428 RWA
Die RWAs schwanken generell ganz gut (Q1: 330 MRD, Q3: 351 MRD). Sollten dort 10% hinzukommen (35 MRD), benötigt die DB weitere 4,55 MRD Eigenkapital (bisschen mehr als der geplante Gewinn).

Auf der anderen Seite wurde in Q4 die Prime Finance Platform transferiert, wodurch 20 MRD Leverage Exposure aufgelöst wurden. Wieviel RWA das bedeutet, stand nicht dabei. Generell gilt das Prime Finance aber als kapitalintensives Geschäft. Zusätzlich fallen operationelle RWAs weg und die CRU räumt auch noch was ab.

Im Ergebnis wird für die Aktionäre wohl was überbleiben. Der Vorstand ist in den letzten zwei Jahren nicht wirklich durch Blenderei aufgefallen.

Die Abkehr vom 16,7 MRD Kostenziel unterstütze ich voll und ganz. Es wäre dämlich, dogmatisch daran festzuhalten und Geschäfte sausen zu lassen. Mehr Geschäft kostet nun mal auch mehr Kohle. Solange die Kostenquote stimmt, ist alles cool.  
10.01.22 09:25 #37429 @Hopfenstopfer
da hätten Sie besser nichts geschrieben als diesen Stuss

die Implementierung des Output-Floor erfolgt doch nicht komplett in 2022,sondern ab dem Jahr 2023 soll ein nach dem IRBA berechnetes RWA-Ergebnis mindestens 50% der nach dem KSA berechneten RWA betragen. Anschließend wird sich die Kapitaluntergrenze jährlich um 5 Prozentpunkte erhöhen bis sie im Jahr 2028 ihren finalen Wert von 72,5% erreicht.

Ihre Meinung zur Abkehr vom absoluten Kostenziel hin zur CIR 70% dürfen Sie haben.

Fakt ist aber, dass seit dieser Abkehr eine Lücke bei der Kursentwicklung der DB zu EuroStoxx-Banken entstanden ist welche erst jetzt, ein halbes Jahr später wieder geschlossen wurde.
 

Bewertung:
1

10.01.22 11:18 #37430 Output Floor
legt fest, inwieweit ein von Instituten mithilfe interner Modelle berechneter Eigenkapitalbedarf maximal von demjenigen Niveau abweichen darf, welches sich für dieselben Risiken bei Anwendung des Kreditrisiko-Standartansatzes ergäbe. Basel 3 legt einen Output-Floor von 72,5% fest, d.h., ein mithilfe interner Modelle berechneter Eigenkapitalbedarf darf maximal um 27,5% niedriger als die Höhe des nach dem Kreditrisiko-Standartansatz ermittelten Eigenkapitalbedarfs sein.

bezüglich Kapitalausschüttung 5 Milliarden: Wieso kann die DB nicht wie die Commerzbank mit dem Kapitalmarkt kommunizieren?

Strategiepapier Commerzbank: In den Jahren 2023 und 2024 besteht bei erfolgreicher Umsetzung des Restrukturierungsprogramms und entsprechender Genehmigung der EZB das Potenzial im Wege von Dividenden oder Aktienrückkäufen insgesamt bis zu 3 Mr. Euro an die Aktionäre zurückzugeben  

Bewertung:

10.01.22 11:24 #37431 @G.A.
Ich bin mir sicher, dass Ihnen das Pausenbrot bereits vor der ersten großen Pause abgenommen wurde…

Inwiefern widersprechen sich unsere Aussagen? Ich habe lediglich erwähnt, dass was kommt, nicht wann. Lassen Sie mich raten, Sie üben eine lehrende Tätigkeit aus?  
10.01.22 12:22 #37432 @Hopfenstopfer
ich war nicht in Schulen wo einem das Pausenbrot abgenommen wird, aber anscheinend haben Sie damit Erfahrungen gemacht.
 

Bewertung:

11.01.22 09:50 #37433 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 13.01.22 13:15
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Nachfolge-ID

 

 
11.01.22 10:00 #37434 Genau am Ausbruch
Wurde die Nachricht platziert;)
Ich werde heute kaufen, Ende der Woche kommen auch die US Banken mit Zahlen
 

Bewertung:

11.01.22 10:03 #37435 Würde
Mich nicht wundern wenn wir heute Abend grün sind, das war wahrscheinlich die Bremse die letzten Wochen und die fällt jetzt weg.  

Bewertung:

11.01.22 11:26 #37436 ich bleibe dabei
der Anstieg war wohl etwas (zu)steil.
Die E Zahlen sollten eigentlich stützen, steigende Zinsen lassen bessere Ergebnisse erwarten.
Ich gehe auch davon aus, dass die zu erwartenden Kreditausfälle längstens in den Rückstellungen bewertet wurden.

Dividendenrendite (in %) 2,97 % 3,82 %
Ergebnis/Aktie¨¨¨¨¨¨¨¨1,37      1,50      1,72          §
       KGV¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨¨8,22      7,44§¨7,07  
11.01.22 12:35 #37437 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 13.01.22 13:15
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Nachfolge-ID

 

 
11.01.22 12:59 #37438 Ceberus handelt strategisch
Der Verkauf muss Nichts bedeuten. Ich bin weiter zuversichtlich.  


......Wichtig ist, das Welti nicht deckelt ;)  
11.01.22 16:59 #37439 Cerberus
hat beim Kauf (ca. 14-15€) nicht richtig gelegen, warum sollte das jetzt beim Verkauf sein.

für mich gehören europäische Banken in 2022 zu den Favoriten und die DB ist der Top-Pick.

Ohne weltweiten Aktiencrash -30% gehe ich von 18 bis 20 Euro aus.  

Bewertung:
1

11.01.22 20:36 #37440 Zum kurs
Wir knabbern an 12.40, wenn sich der kurs hier stabilisiert, dann kann es schnell hoch gehen. Zinswende kommt mit Sicherheit. Ich bin seit 2015 hier investiert, alle KE und Crashs mitgemacht. Abet heute bin ich zuversichtlicher. Eure Meinung ?

Keine Handelsempfehlung  
12.01.22 07:36 #37441 Zuversichtlich definitiv
Man sieht ja auch, dass der Verkauf von Ceberus kaum Auswirkungen hat. Wichtig wäre aber wieder eine Auszahlung der Dividende für dieses Jahr. Zinsen werden steigen, selbst die EZB gerät jetzt unter Zugzwang. Wie genial wäre es wohl, wenn man wenigstens die Strafzinsen wegnimmt ?  
12.01.22 16:24 #37442 G.A.
12.01.22 16:26 #37443 G.A.
Dein "Top-Pick" hat eine Wertentwicklung von Minus 23,69 % in 5 Jahren.
Mann o Mann  
13.01.22 07:11 #37444 oder eine Wertentwicklung von
+ 63,95 % in 3 Jahren.
Aber wen interessiert das eigentlich?
Relevant ist für mich lediglich wie sich der Kurs zukünftig entwickelt.

Mann o Mann  
13.01.22 12:47 #37445 Wertentwicklung die letzten Jahre
Ich bin seit fast zwanzig Jahren in der Dt. Bank investiert und habe mit Kauf, Verkauf und Kapitalerhöhungen jetzt einen Durchschnittskurs von ca. 15. Ein Wunder! Wenn ich mit 0 Verlust rauskomme freuen sich meine Erben.
LG
Herbert  
13.01.22 13:11 #37446 @Herbert_0803
Ich kann Sie ja verstehen.
Es ist verdammt schwer sich einzugestehen das ein Investment ein Fehler war.
Mir geht es ja auch so.
Aber trotzdem darf man nicht zu emotional an die Sache heran gehen.
Wenn Sie vor ein paar Jahren egal mit welchem Verlust alles verkauft hätten, und vor knapp 2 Jahren mit dem gleichen UrsprungsBetrag wieder eingestiegen wären, wären Sie jetzt im Plus.
Das ist zwar sehr hypothetisch, und hat wohl niemand gemacht.
Es zeigt aber auch, das auch Altaktionäre mit der DB im Plus sein könnten.
Und es bringt auch nichts jetzt vergebenen Chancen hinterherzutrauern.
Relevant ist für mich nur was nach X Jahren (X >= 10) aus einem Depot geworden ist.

 
13.01.22 14:01 #37447 neue Anforderung für Eigenkapital
https://finanz-szene.de/banking/...-zum-22-mrd-euro-hammer-der-bafin/

erklärt die Kursschwäche der letzten drei Tage

jetzt wird es langsam heftig mit den Kapitalanforderungen  

Bewertung:

13.01.22 15:51 #37448 @G.A.
Danke für den Link.

Eigentlich pervers:
Die EZB sorgt mit der MinusZinsPolitik dafür, daß die Immobilienpreise in die Höhe schiessen, die Banken prangern das seit Monaten an und müssen jetzt dafür Kapital vorhalten.
Eigentlich sollte der Verursacher für die Risiken haften.

Auf der anderen Seite:
Laut dem Bericht geht es um den privaten Immobilienmarkt.
Warum werden da die Risiken höher?
Wenn jemand sein Haus vor 5 Jahren finanziert hat, hat er jetzt weniger Schulden und das Haus ist mehr wert. Das Risiko für die Banken ist demnach gesunken. Zumindest es keinen Immobiliencrash gibt. Den ich aber nicht sehe. Bei uns wird jede Schrottimmobilie sofort zu utopischen Preisen verkauft. Geld ist offenbar genug vorhanden.  
14.01.22 10:15 #37449 DWS
Nach der erfreulichen Meldung der DWS am gestrigen Abend darf schon mal knapp 150 Mio an Erträgen auf den DB-Consensus aufgeschlagen werden.

Asset Management:
Erwartete Erträge 652 Mio
Tatsächliche Erträge 798 Mio

Wenn die anderen Geschäftsbereiche auch noch eine kleine Schippe drauflegen, sind > 6 Mrd Erträge drin. Bei Kosten von 5,5 Mrd könnten also immer noch 500 Mio (vor Steuern, Minderheiten und Coupons) hängen bleiben.  
14.01.22 11:13 #37450 Kann das jemand aus anderen Quellen bitte .
bestätigen?

Zitat aus folgender Quelle:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...-bu3kv4DhOU3x36cecEZl-ap4

"Die Geschäftsführung hat zudem entschieden, der Hauptversammlung für 2021 eine Dividende von zwei Euro pro Aktie vorzuschlagen."

Ist das im Handelsblatt falsch dargestellt?
Wir reden von gut 4 Mrd. Dividende.  
14.01.22 11:15 #37451 @ewiger
Es handelt sich um die DWS. Dort wurden nur 200 Mio Aktien ausgegeben ;-)  
14.01.22 11:30 #37452 @Hopfenstopfer - vielen Dank für die Info
Seite:  Zurück   1  |  2    |  1499    von   1499     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen:    


Bitte warten...