Der USA Bären-Thread
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neuester Beitrag: 25.05.12 18:29
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| eröffnet am: | 20.02.07 18:45 von: | Anti Lemming | Anzahl Beiträge: | 96447 |
| neuester Beitrag: | 25.05.12 18:29 von: | daiphong | Leser gesamt: | 5950192 |
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| bewertet mit 374 Sternen |
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1. Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor
2. Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
(HSBC warnte bereits)
3. Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
und im Ausland (Handelsdefizit)
4. Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)
5. Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums
6. Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung
7. Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden
8. Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
-> Ende der "globalen Hyperliquidität"
9. Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg
10. Terrorgefahr
11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
das des SP-500 bei 19)
12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
(untypisch)
Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).
Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
EU-Kommission: Jugendarbeitslosigkeit mit Milliardensumme bekämpfen
Geldspritze gegen Jugendarbeitslosigkeit: 7,3 Milliarden Euro aus dem EU-Budget will die Europäische Kommission ausgeben, um Jobs für junge Leute zu schaffen.
BrüsselKommissionschef José Manuel Barroso hat am Mittwochabend beim Brüsseler EU-Gipfel einen Vorschlag präsentiert, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen. In den von der Wirtschaftskrise besonders gebeutelten Ländern Griechenland und Spanien ist mehr als jeder zweite junge Erwachsene arbeitslos.
Bei ihrem Treffen im Januar hatten die Staats- und Regierungschefs die EU-Kommission aufgefordert, konkrete Ideen gegen die Unterbeschäftigung zu entwickeln. Einige Vorschläge legte Barroso nun auf den Tisch. So sollen Jobs für Jugendliche im griechischen Bausektor entstehen, irische Schulabbrecher sollen weitergebildet werden.
Mehreinnahme: Konjunktur lässt Steuer-Kassen klingeln
Dank guter Konjunktur und einer hohen Beschäftigung können sich die Finanzminister von Bund und Ländern weiter über üppige Steuereinnahmen freuen. Das Steueraufkommen hat sich seit Januar um insgesamt 5,7 Prozent erhöht.
BerlinBund und Länder haben auch im April ein steigendes Steueraufkommen verbucht. Das Plus fiel mit 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings geringer aus als in den vorangegangenen zwei Monaten. Dies geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor.
Insgesamt stieg das Aufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) seit Jahresbeginn bis Ende April auf 170,79 Milliarden Euro. Der Zuwachs in den ersten vier Monaten fiel mit 5,7 Prozent aber stärker aus als das Plus, das zuletzt für das Gesamtjahr geschätzt wurde (4,0 Prozent).
Die Kasseneinnahmen bei der Lohnsteuer lagen im April um 6,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das Bruttoaufkommen der Lohnsteuer - vor Abzug des Kindergeldes - nahm um 5,2 Prozent zu. Damit lag die Zuwachsrate erneut deutlich unter dem Plus des Vorjahresmonats (6,8 Prozent). Bei der veranlagten Einkommensteuer wurde ein Zuwachs um 40,4 Prozent verbucht.
Die Einnahmen bei der von Unternehmen zu entrichtenden Körperschaftsteuer haben sich verbessert - nach einem Rückgang bei Steuererstattungen sowie höheren Nachzahlungen. In den ersten vier Monaten stieg das Aufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,5 Milliarden auf nun 5,2 Milliarden Euro.
Dagegen sind die Einnahmen aus der nicht veranlagten Steuer vom Ertrag im April innerhalb eines Jahres von 2,5 Milliarden auf 1,0 Milliarden Euro stark gesunken. Die Einnahmen sind von den Gewinnausschüttungsterminen der großen Aktiengesellschaften im April und Mai geprägt. Die Steuern vom Umsatz übertrafen im April das Niveau des Vorjahresmonats um 6,2 Prozent.
China May Factory Activity Turns Down: HSBC Flash PMI
China's factories took a hit in May as export orders fell sharply, a private sector survey showed on Thursday, suggesting surprise weakness in April's hard economic data persists even as policymakers seek to shore up growth.
The HSBC Flash Purchasing Managers Index, the earliest indicator of China's industrial activity, retreated to 48.7 in May from a final reading of 49.3 in April. It marked the seventh consecutive month that the HSBC PMI has been below 50, indicating contraction.
A sub-index measuring output rose to a seven-month high, following a rebound in new orders in April. But other figures in May's figures were less rosy.
The new orders sub-index fell in May, reflecting an even sharper fall in the new export orders sub-index to 47.8 from April's final figure of 50.2 — pushing it back to within a whisker of March's 47.7 — data from Markit Economics Research, which publishes the index, showed.
Unexpectedly weak economic data for April released earlier this month was followed quickly by the central bank's third cut since November in the amount of cash that banks must keep in reserve, to allow more credit to flow into the economy.
This week Beijing has signalled its biggest push since joining the World Trade Organisation to boost private investment into areas previously reserved for the state sector, like rail, hospitals and energy transmission.
It also intends to fast track infrastructure investment to combat the slowdown, state media reported.
"Policymakers have been and will step up easing efforts to stabilise growth, as indicated by a slew of measures to boost liquidity, public housing and infrastructure investment and consumption," HSBC's chief economist Qu Hongbin, wrote in a statement accompanying the PMI release.
"As long as the easing measures filter through, China will secure a soft landing in the coming quarters."
The HSBC PMI has provided a contrast to the Chinese government's official PMI. The government PMI hit a 13-month high of 53.3 in April as exports ticked higher although domestic orders showed signs of weakness.
That survey includes more state-owned firms in its results, while the HSBC PMI captures more private firms, which have a more restricted access to credit. The two surveys also have differing methodologies for seasonal adjustment.
The HSBC Manufacturing PMI index has not been consistently above 50 since June 2011, although it is far above readings of the low-40s reached during the depth of the global financial crisis in late 2008 and early 2009.
FTD
Top-Ökonomen:
Roubini - Griechenland raus aus der Euro-Zone
Kommentar - Um sich aus der Depression zu befreien, muss Griechenland zurück zur Drachme. Eine Ansteckungsgefahr für andere Euro-Länder besteht nicht - sie sind schon infiziert. von Nouriel Roubini
Nouriel Roubini ist Wirtschaftsprofessor an der New York University. Er warnte bereits 2004 vor einer Immoblienkrise und handelte sich damit den Spitznamen "Dr. Doom" ein.
Die griechische Euro-Tragödie nähert sich ihrem letzten Akt: Griechenland wird entweder dieses oder nächstes Jahr höchstwahrscheinlich insolvent sein und die Euro-Zone verlassen. Auch wenn es nach den Wahlen im Juni eine neue Regierung gibt, die sich zu einer Variante der gleichen gescheiterten Sparpolitik bekennt und den Ausstieg hinausschiebt, lassen sich Wachstum und Konkurrenzfähigkeit so nicht wiederherstellen. Griechenland steckt in einem Teufelskreis von Insolvenz, verlorener Konkurrenzfähigkeit, Leistungsbilanzdefiziten und einer sich stetig verschlimmernden Depression.
Der einzige Ausweg besteht in einer Insolvenz Griechenlands und dem Ausstieg aus dem Euro. Sie beschränken die Kollateralschäden für das Land und die Euro-Zone auf ein Minimum.
Der Schuldenschnitt für Griechenland war viel zu gering. Doch selbst bei einem deutlich größeren Erlass der griechischen Staatsschulden ist Wachstum nur möglich, wenn die Wettbewerbsfähigkeit schnell wiederhergestellt wird. Aber alle dahin gehenden Optionen erfordern eine reale Währungsabwertung. Die erste Möglichkeit - eine deutliche Schwächung des Euro - ist unwahrscheinlich, da Deutschland stark ist und die EZB die Geldpolitik nicht in aggressiver Weise lockert.
Genauso unwahrscheinlich ist eine schnelle Senkung der Lohnstückkosten durch Strukturreformen, die dafür sorgen, dass das Produktivitätswachstum die Lohnzuwächse übersteigt. Deutschland hat zehn Jahre gebraucht, um seine Wettbewerbsfähigkeit so wiederherzustellen. Griechenland kann nicht eine Dekade in einer Depression verharren. Und auch die dritte Option, eine rasche Preis- und Lohndeflation, würde zu einer fünf Jahre langen Depression führen.
Wenn also keine dieser drei Optionen praktikabel ist, bleibt nur der Austritt aus der Euro-Zone. Die Rückkehr zu einer nationalen Währung und eine steile Abwertung würden schnell für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum sorgen.
Das wäre ein traumatischer Prozess, nicht nur für Griechenland. Das wichtigste Problem dabei wären die Kapitalverluste, die Finanzinstituten innerhalb der Euro-Zone entstünden. Die Auslandsschulden der griechischen Regierung, der Banken und Unternehmen in Euro würden über Nacht in die Höhe schnellen. Aber diese Probleme sind lösbar. Argentinien hat es 2001 vorgemacht, als es seine Dollar-Schulden "pesofizierte". Die USA taten 1933 Ähnliches, als sie den Dollar stark abwerteten.
Eine Umstellung der griechischen Euro-Schulden auf die Drachme ist unvermeidlich. Die Verluste, die die Banken der Euro-Zone erleiden würden, wären zu bewältigen, wenn die Banken ordnungsgemäß und aggressiv mit neuem Kapital versorgt würden. Um einen Zusammenbruch des griechischen Bankensystems nach dem Ausstieg zu vermeiden, wären Maßnahmen wie die temporäre Schließung der Banken und Kapitalkontrollen erforderlich, um einen ungeordneten Sturm auf die Einlagen zu verhindern. Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) sollten den griechischen Banken durch direkte Kapitalspritzen helfen. Die europäischen Steuerzahler würden damit praktisch das griechische Bankensystem übernehmen - aber das wäre eine Teilentschädigung für die Verluste, die den Gläubigern durch Umstellung auf die Drachme zugefügt werden.
Griechenland müsste zudem seine Staatsschuld erneut restrukturieren. Dabei müssten die Forderungen der Troika (EU, IWF und EZB) gegenüber Griechenland nicht reduziert, aber ihre Laufzeit um ein Jahrzehnt verlängert und der Zinssatz gesenkt werden. Auch weitere Schuldenschnitte von Privatgläubigern wären erforderlich, beginnend mit einem Moratorium auf Zinszahlungen.
Manche argumentieren, dass Griechenlands reales BIP bei einem Ausstiegsszenario viel niedriger ausfiele als bei einer mühsamen Phase der Deflation. Aber das ist ein logischer Fehlschluss: Selbst bei einer Deflation würde im Rahmen der Abwertung die Kaufkraft abnehmen und der Realwert der Schulden steigen. Wichtiger noch: Ein Ausstieg würde über die nominale und reale Abwertung sofort wieder für Wachstum sorgen und eine jahrzehntelange Depression vermeiden. Und die Handelsverluste der Euro-Zone durch die Abwertung der Drachme wären bescheiden, da vom BIP der Euro-Zone nur zwei Prozent auf Griechenland entfallen.
Die erheblichen neuen offiziellen Ressourcen des IWF und des ESM - und die Liquidität der EZB - könnten dann Verwendung finden, um diese Länder und die Banken in anderen Teilen der notleidenden Peripherie der Euro-Zone zu schützen.
Eine Wiedereinführung der Drachme ist mit der Gefahr einer Wechselkursabwertung verbunden, was zu Inflation führen und den Gläubigern der auf die Drachme umgestellten Auslandsschulden größere Verluste zufügen würde. Um diese Gefahr zu mindern, sollten die gegenwärtig für den griechischen Bailout vorgesehenen Reserven der Troika verwendet werden... (Auslassung).
Auch die Behauptung, die von einem Ausstieg Griechenlands ausgehende Ansteckung würde andere in die Krise ziehen, geht an der Realität vorbei. Andere Peripherieländer wie Portugal und Spanien haben schon jetzt Probleme griechischen Stils, was die Tragbarkeit ihrer Schulden und die Verringerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit angeht.
Egal, was Griechenland tut: Die Banken der Euro-Zone müssen schnellstens mit frischem Kapital ausgestattet werden, was ein neues EU-weites Programm direkter Kapitalspritzen erfordert.
Die Erfahrung Islands und vieler Schwellenmärkte im Verlauf der letzten 20 Jahre zeigt, dass sich durch eine nominale Abwertung und geordnete Restrukturierung sowie eine Reduzierung der Auslandsschulden die Tragbarkeit der Schulden, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum wiederherstellen lassen. Wie in diesen Fällen wird auch der Austritt Griechenlands aus dem Euro mit erheblichen Kollateralschäden einhergehen, aber diese sind beherrschbar. Dem langsamen, ungeordneten Einsturz der griechischen Volkswirtschaft und Gesellschaft zuzusehen wäre viel schlimmer.
www.ftd.de/politik/europa/...and-raus-aus-der-euro-zone/70039718.html
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
Asset Managers Will Not Bid For Stocks - Too Much Uncertainty. Market Will Test 200-Day MA
Last week, the market broke major support levels and the daily price action was bearish. Stocks opened on their highs and closed on their lows each day. The selling pressure was accentuated by option expiration and the market rested just above the 200-day moving average when it finished the week.
Monday, a mild round of bullish news sparked buying. That bounce forced shorts to cover and the S&P 500 rallied 22 points. As I mentioned in my daily comments, that rally was all “fluff”. The news did not justify the move…..
….The bounce on Monday was nothing more than short covering. Asset Managers will not buy aggressively until Europe stabilizes and growth in China is confirmed. We will test the 200-day moving average next week.
Stocks have declined in May the last two years. They have taken a breather the week before Memorial Day and then the selling pressure resumes after the holiday. This year, we might not get that reprieve.
Stocks tried to follow through after Monday’s rally and we saw heavy selling pressure into the close. The Market has been declining steadily all day and the momentum is strong. We should find support at SPY 129.60 today. That was Friday’s close.
The PMI’s need to surprise on the upside (unlikely) or we will see continued selling tomorrow. The 200-day moving average (SPY 128.20) should hold this week. That is also a major horizontal support level.
The situation in Greece could reach a climax in the next couple of weeks. If they default, the market will tank. Traders will error on the side of caution.
I am currently flat, but I will buy a few puts today (10% of normal position). During Monday’s rally I mentioned that I was more inclined to buy puts on the rally. Unfortunately, I did not act on my intuition. I missed a fantastic entry point and now I will cautiously ease in. If Friday’s low fails, the selling pressure will accelerate.
Buy some puts, but keep your size small. We have been nailing excellent shorts in the Daily Report. Focus on stocks that are rising to the top of the Live Update table.
http://www.1option.com/index.php/global/comments/..._market_will_tes/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Umfragen bei Einkaufsmanagern im Verarbeitenden Gewerbe (Purchasing Manager's Index – PMI). Die
heute Morgen veröffentlichte Schnellschätzung für die Umfrageergebnisse im Mai fiel mit 48,7 Punkten
schwächer aus als im Vormonat (49,3). Der Index notierte damit zuletzt im Oktober vergangenen Jahres
oberhalb der Marke von 50 Punkten, deren Überschreiten Wachstum signalisiert. Die Detailergebnisse
zeigen, dass sich die Auftragslage im Verhältnis zum Vormonat wieder verschlechtert hat. Das gilt auch
für die im April gestiegenen Auslandsorders. Allerdings verlangsamte sich der Rückgang des Indikators
für die Beschäftigungskomponente gegenüber dem Vormonat. Insgesamt bleibt der angeschlagene Exportsektor
ausschlaggebend für die schleppende Entwicklung des Verarbeitenden Gewerbes in der Volksrepublik.
Gegen die Wachstumsrisiken werden die Währungshüter in China ihren expansiven Kurs fortsetzen,
zumal sich der Inflationsanstieg stetig verlangsamt. Voraussichtlich setzt man in Beijing weiter
auf eine lockere Geldpolitik und auf Konjunkturspritzen für den sozialen Wohnungsbau und Infrastrukturmaßnahmen.
Diese Stimuli lassen auf eine sanfte Landung der chinesischen Volkswirtschaft vertrauen.
HSBC/Trinkaus
Das Hauptproblem Griechenlands ist die nicht ansatzweise funktionierende Verwaltung und die immer größere Flucht der Menschen in die Schattenwirtschaft. Momentan entwickelt sich sehr erfolgreich der mittels Computer verwaltete, natürlich steuerfreie, Tauschhandel für Produkte und Dienstleistungen.
Alles was etwas anspruchsvoller ist muss importiert werden. Sogar ein Großteil der Verpflegung für die eigene Bevölkerung und besonders für die Touristen muss importiert werden.
Sicherlich ist die Ignorierung aller Schulden, der Staatlichen und Privatwirtschaftlichen erst mal eine scheinbare Erleichterung. Aber wer will so einen Kunden überhaupt noch beliefern? Wenn, dann nur mit Vorkasse und bezahlt in Euro oder US-$. Eine Drachme würde kein Importeur auch nur mit spitzen Fingern anfassen. Griechenland hat nämlich jegliches Vertrauen verspielt und es dauert Jahrzehnte bis das anfängt zurück zu kehren.
Wenn da jemand annimmt Griechenland würde mit der NeuDrachme florieren, der muss schon heftig geraucht haben.
600 Milliarden Euro: Merkel hat Deutschland erpressbar gemacht
Im Abwehrkampf gegen Euro-Bonds kann die Kanzlerin den Befürwortern einer Vergemeinschaftung von Schulden wenig entgegen setzen - weil sich Deutschland durch gewaltige finanzielle Zusagen in eine Falle begeben hat.
Die Schweizer Großbank Credit Suisse kommt in einer ausführlichen Analyse der deutschen Verhandlungsposition bei der Euro-Rettung zu dem Ergebnis, dass Deutschland von den Krisenländern erpressbar ist. Die zweigleisigige Argumentation lautet so: Einerseits profitiert die deutsche Wirtschaft stark von der Währungsunion. Andererseits hat Deutschland bereits extrem viel Geld in die Euro-Rettung gesteckt oder zugesagt.
Ifo-Geschäftsklimaindex: Schuldenkrise verdirbt deutscher Wirtschaft die Laune
Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich erstmals seit Herbst eingetrübt - und das unerwartet deutlich. Auch die Aussichten beurteilen die Manager schlechter. Grund ist die wachsende Unsicherheit im Euroraum.
MünchenDer Ifo-Geschäftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser für die deutsche Konjunktur, ging angesichts der verschärften Schuldenkrise von 109,9 Punkten im April auf nun 106,9 Punkte zurück, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Zuvor war das an den Märkten stark beachtete Barometer sechs Monate in Folge gestiegen.
Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf 109,4 Punkte erwartet. "Die deutsche Wirtschaft steht unter dem Eindruck der in letzter Zeit gestiegenen Unsicherheit im Euroraum", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.
Die 7000 befragten Manager schätzten die Aussichten für die kommenden sechs Monate schlechter ein als zuletzt. Das Barometer fiel auf 100,9 Zähler von 102,7 Punkten. Experten hatten hier einen Rückgang auf 102 Zähler vorausgesagt. Die Geschäftslage wurde schlechter eingeschätzt. Dieser Index fiel auf 113,3 Punkte von 117,5 Zählern. Hier waren 117,4 Punkte erwartet worden.
Die Spekulationen über einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone hatten die Finanzmärkte zuletzt beunruhigt. Zudem sorgten Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich über den rechten Weg aus der Schuldenkrise für Verunsicherung. Deutschland steht wirtschaftlich jedoch gut da: Trotz sinkender Investitionen in Maschinen und Gebäude ist die Wirtschaft hierzulande im ersten Quartal kräftig gewachsen. Boomende Exporte und kauffreudige Verbraucher ließen das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März um 0,5 Prozent zum Vorquartal steigen.
By William L. Watts
FRANKFURT (MarketWatch) -- Private-sector output across the 17-nation euro zone contracted in May at the sharpest pace since mid-2009, the preliminary Markit purchasing managers index for the region indicated Thursday. The composite PMI index fell to a 35-month low of 45.9 from 46.7 in April. A reading of less than 50 signals a contraction in activity. The services PMI reading for the region fell to 46.5 from 46.9 in April, while the manufacturing PMI dropped to 45.0 from 45.9. Economists surveyed by Dow Jones Newswires had forecast a composite reading of 46.5. "The survey is broadly consistent with gross domestic product falling by at least 0.5% across the region in the second quarter, as an increasingly steep downturn in the periphery infects both France and Germany," said Chris Williamson, chief economist at Markit.
ergibt sich aus der Summe der Effizenz des Staatsapperat, der innovationskraft der Unternehmen, der gesamtwirtschaftlichen Produktivität und des bildungsniveau seiner Bürger.
In allen Positionen sieht es in Griechenland schlecht aus, somit ist der Austritt aus der Währungsunion keine Lösung für Griechenland.
Permanent
Donnerstag 24 Mai 2012 08:29
Manchmal fragt man sich, wofür man noch einen ESM braucht, wenn doch offensichtlich bereits unbegrenzt Geld erschaffen wird.
http://www.marktorakel.com/index.php?id=1373310341669867419
... (automatisch gekürzt) ...
Grüezi Miteinander
Zur Schlussphase einer Krise gehören stets eine Menge Chaos-Theorien und natürlich die Prognose
eines Untergangs. Erfahrene Kapitalanleger kennen diesen Verlauf. Je kritischer die Prognosen, umso
näher sind die Märkte ihrem Schlussakkord. Der aktuelle Stand:
Die französischen Bataillone sammeln sich. Nach IMF (französisch geleitet) tauchte soeben die OECD
(französisch geleitet) das Wachstum ganz Europas in rote Zahlen. Nie war es anders:
Frankreichs Präsident Hollande organisierte damit seine Truppen, um über eine umfängliche
gemeinsame Finanzierung Frankreich wie einst Baron Münchhausen an den eigenen Haaren aus dem
Sumpf zu ziehen. Dass dies nicht klappt, weiss jedes Schulkind. Aber der Versuch ist nicht strafbar.
Die zweite Variante lautet wie folgt: Die Weltbank prognostiziert in ihrem jüngsten Bericht, dass Ostasien
in seiner gesamten Konjunktur von Griechenland oder einer möglichen Eurokrise abhängt. In Zahlen: Fällt
Griechenland um, so das wörtliche Zitat, schlägt dies für den chinesischen Export mit einem Minus von 3,9
% zu Buche. Das Wachstum von China mit 1,2 Mrd. Menschen fiele dann auf nur noch 6,4 % zurück, wofür
11 Mio. Griechen verantwortlich seien. Apokalyptischer geht es nicht.
Wir erheben uns nicht über die Qualität anderer. Denken Sie selbst darüber nach, wie an sich
renommierte Institutionen zu solchen Prognosen gelangen.
Bis zum griechischen Wahltermin erwarten wir weitere derartige Analysen oder Albträume, die jedoch
das Tagesbild der Märkte prägen. Mithin macht es keinen Sinn, in dieser Lage über Einzelheiten
nachzudenken.
Die Alternative liegt auf der Hand. Wie reagieren die Märkte auf einen Rückzug der Griechen und was
machen Sie persönlich daraus? Andernfalls: Bleibt Griechenland dabei, werden die Märkte umgekehrt
reagieren. Doch was machen Sie daraus? In beiden Fällen wird es unterschiedliche Verläufe geben, die
aber konkret zu nutzen sein dürften. Wir stellen uns darauf ein:
Ein Austritt Griechenlands führt zu einer Schreckreaktion und einem anschliessenden Entlastungsboom.
Warum und wieso, wird noch näher zu erläutern sein. Bleibt Griechenland dabei, gibt es ein
Aufatmen mit gleichfalls positiven Reaktionen, aber einem anschliessenden sehr schwierigen Umfeld.
www.berneckerverlag.ch
... (automatisch gekürzt) ...
http://www.zerohedge.com/contributed/2012-21-24/...e-or-euro-negative
Das ist zwar Quatsch. Aber beim Euro wird es erzwungen mit der internen Kapitalflucht , jetzt als "LTRO" bezeichnet bzw. "ELA". Was die eine Seite der EZB an Geld herausreicht, landet auf der anderen Seite der EZB. Sagen wir (schon bald) 4 Billionen auf der Aktivseite, 4 Billionen auf der Passivseite - Euro vs. Euro, im eigenen Haus, bei den nationalen Zentralbanken (die EZB also bei sich selbst). Diese Bilanzaufblähung kann nicht mit "Geldmangel" begründet werden. Es ist im Gegenteil viel zu viel Geld da, aber je mehr Geld gedruckt wird, umso weniger reicht es.
Denn Geld, das im Target II Saldo (Verbindlichkeiten an nationale Zentralbanken) landet, kann nicht arbeiten. Das Problem des toxischen Collaterals wird immer dringender und gefährdet die Solvenz der EZB, auch wenn die EZB rein technisch gesehen mit negativem Eigenkapital weiterarbeiten kann.
Mittelfristig erodiert das zuverlässig den Wert des Euro im Gleichtakt mit der importierten Inflation, die immer neue, größere LTRO-Maßnahmen auslöst. Wenn der Markt realisiert, dass man diesen Prozess einfach laufen lässt, werden sich der Euro und die Bundesanleihen im Gleichtakt nach unten bewegen. Die Energiepreise werden drastisch steigen und schließlich dem letzten EU-Standbein, der (überblähten) Agrarwirtschaft, den Garaus machen. Bis dahin hat/haben sich aber in Europa schon längst eine Parallelwährung bzw. Parallelwährungen etabliert.
Ein kleiner Scherz zum Schluss: Für Deutschland würde sich wegen der Energieabhängigkeit der Rubel empfehlen.
Stärker als erwartet: Verbraucherpreise in Japan gestiegen
Den dritten Monat in Folge haben sich die Verbraucherpreise in Japan in die Höhe geschraubt. Der Preisindex legte um 0,2 Prozent zu, Experten hatten allerdings nur einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet.
TokioDie japanischen Verbraucherpreise sind im April etwas stärker als erwartet gestiegen. In der Kernrate, die in Japan Ölprodukte einschließt und lediglich stark schwankende Preise für Lebensmittel außen vorlässt, legte der Preisindex um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie die japanische Regierung am Freitag mitteilte.
Damit verteuerten sich die Verbraucherpreise den dritten Monat in Folge. Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Die reine Kern-Rate ohne Energie- und Lebensmittelpreise ging im April um 0,3 Prozent zum Vorjahr zurück.
Nach Börsenschluss in Europa griffen die Käufer gestern an den US-Märkten zu und hievten den US-Leitindex Dow Jones vom Tagestief um 100 Punkte in ein moderates Plus. Die Wirtschaft der USA wächst und auch die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten waren annehmbar. Die überhöhten Erwartungen der sogenannten Experten –wie immer- realitätsfremd – bewirkten unnötige Ernüchterung. An der Börse setzt sich die Erkenntnis durch, dass in Europa die Krise nicht allerin nur weggespart werden soll, sondern es auch zu wirksamen Wachstumsinvestitionen kommen wird. Zur Unterstreichung dieser Haltung hat sich in Deutschland gestern die Opposition mit der Regierung dahingehend verständigt, dass es Wachstumshilfen für notleidende Länder gibt, die klassischen Euroanleihen dafür ausfallen. Damit dürfte dann auch, dank der klaren deutschen Haltung die ewige Diskussion auf EU-Ebene vorbei sein, eher wird e! ine Art von Schuldenfonds kommen. Einigungssignale und klare Richtungen mag die Börse, daher dürften die gestrige Entwicklung heute die Markteröffnung freundlich stimmen, wenn gleich auch der zögerliche US-Marktverlauf keine wirkliche Erholung vor dem Pfingstwochenende zulässt. Wir wünschen allen ein froh gelauntes Pfingstfest mit strahlendem Sonnenschein.
http://www.agora-direct.de/newsletter
... (automatisch gekürzt) ...
Spaniens Premier: Die Glaubwürdigkeit von Rajoy steht in Frage
Die Regierung unter Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hat ein Problem mit ihrer Glaubwürdigkeit. Das hängt zusammen mit der Verstaatlichung von Bankia - und dem großen Loch in den Staatsfinanzen.
Die Glaubwürdigkeit des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy ist durch die Rolle seiner Partei beim Zusammenbruch der Bankia-Gruppe und dem Auftauchen weiterer Staatsverbindlichkeiten unterminiert.
Vom Partido Popular (PP) geführte Regionalregierungen in Madrid und Valencia hatten im Jahr 2010 die Fusion von sieben Sparkassen zur Bankengruppe Bankia in die Wege geleitet. Bankia wurde am 9. Mai verstaatlicht. Die gleichen Regionen unter der Kontrolle von Rajoys Partei waren größtenteils für die Revision des erwarteten spanischen Haushaltsdefizits von schätzungsweise 8,5 Prozent auf 8,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich.
Spaniens Verstaatlichung von Bankia hat bei den Anlegern Besorgnis um die Gesundheit des Bankensystems des Landes und die Fähigkeit der Regierung, dieses zu stützen, ausgelöst. Zuvor hatte Rajoy erklärt, dass das Loch in den Staatsfinanzen größer als bisher angenommen sei.
Solides Quartal, März macht Sorgen
Auftragsplus in Bauwirtschaft
Die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind prall gefüllt. Der Orderwert liegt deutlich über dem Vorjahreswert. Probleme zeichnen sich indes bei den Erlösen ab. Die März-Zahlen hinken hinter den Vergleichswerten von 2012 her, auch die Mitarbeiterzahl geht zurück.
Deutschlands Bauwirtschaft blickt auf ein solides 1. Quartal. Das deutsche Bauhauptgewerbe erhielt in den ersten drei Monaten 2012 deutlich mehr Aufträge als vor einem Jahr. Preisbereinigt lagen die Order im Wert um 9,5 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Mit 15,4 Mrd. Euro lag der Umsatz um 1,3 Prozent über dem 1. Quartal 2011.
Der März verlief allerdings schwächer: Die Aufträge lagen nur noch 6,0 Prozent höher als vor einem Jahr und der Umsatz konnte den März 2011 nicht mehr erreichen. Er lag mit 6,7 Mrd. Euro 1,8 Prozent darunter. Auch die Zahl der Beschäftigten war rückläufig. Sie fiel um 0,9 Prozent auf 719.000 Personen.
Von der noch anhaltenden zusätzlichen Baunachfrage profitierte vor allem der Hochbau, wie die Statistik weiter ausweist. Dessen Aufträge legten im März im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent zu, während der Tiefbau 1,9 Prozent verlor.
Quelle: dpa
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vor 12 Min (12:41) - Echtzeitnachricht
http://www.boerse-go.de/jandaya/#Ticker/Feed/?Ungefiltert
... (automatisch gekürzt) ...
Krisenländer: Berlin schlägt Sonderwirtschaftszone vor
Sonderwirtschaftszonen, Treuhandanstalten sowie Arbeitsmarktreformen nach deutschem Vorbild in Euro-Krisenländern: Das sieht angeblich ein Wachstumspaket der Bundesregierung vor. Berlin hält sich bedeckt.
BerlinDie Bundesregierung hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ einen Sechs-Punkte-Plan für mehr Wachstum in Europa entwickelt. Darin würden Sonderwirtschaftszonen in den krisengeschüttelten Randstaaten der Währungsunion vorgeschlagen. So könnten ausländische Investoren mit steuerlichen Vergünstigungen und weniger strengen Regulierungen angelockt werden. Die Umsetzung ist aus Wettbewerbsgründen aber fraglich. Schleppende Reformen in Griechenland verstärken die Sorgen über einen Euro-Austritt Athens.
Gipfeltreffen: Merkel bekommt Verbündeten gegen Euro-Bonds
Lange haben Deutschland und Frankreich die Euro-Probleme unter sich geregelt. Dann stieß der italienische Ministerpräsident dazu. Nach der Wahl in Frankreich soll die Runde um einen Euro-Bonds-Gegner erweitert werden.
BerlinDie vier größten Volkswirtschaften der Eurozone suchen im Ringen um einen Ausweg aus der Schuldenkrise den Schulterschluss. Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien planen nach Angaben der Bundesregierung dazu ein Gipfeltreffen. Es liefen derzeit die Absprachen für einen Termin, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs neuem Staatspräsidenten Francois Hollande und den Regierungschefs von Italien und Spanien, Mario Monti und Mariano Rajoy, sei in Rom geplant.





