Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag:  15.10.18 12:25
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemming Anzahl Beiträge: 133454
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20.02.07 18:45 #1 Der USA Bären-Thread
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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133428 Postings ausgeblendet.
11.10.18 22:33 #133430 Trannies - wie "maßgeschneidert"
 

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12.10.18 09:17 #133431 Techn. Gegenbewegung läuft
Was meinen die Bären, wird danach nochmals das gestrige Tief getestet werden?
Falls dieses dann bricht, könnte es wirklich ein Crash werden, ...oder?

US-Zinsen sind leicht gesunken, was Bond-Angst-Käufe vermuten lässt. Gold ist nicht wesentlich angestiegen, bis jetzt zumindest.




 
12.10.18 10:26 #133432 Gegenbewegung?

Wir wissen es nicht, und wir werden es erst (im Nachhinein) wissen - allerdings auch dann nur bis dort hin.

Ignoramus et ignorabimus
.

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Auch (Perma-)Bullen wissen es nicht, aber sie tun zumindest so als ob:

Cash:

...Die Kursverluste der letzten Tage hätten eine günstige Ausgangslage für
eine Jahresend-Rally geschaffen, so heisst es bei Morgan Stanley. Andere
Banken rechnen für November und Dezember saisonal betrachtet ebenfalls
wieder mit steigenden Kursen (cash berichtete). Noch wollen sich die Strategen der US-Investmentbank aber nicht auf eine solche hin positionieren.
 
12.10.18 10:36 #133433 die Kurse werden steigen ( sicher ) denn,
es geht um die Jahresendabrechnung im Punkte Bonizahlung.
glaube in den naechsten Tagen werden wir noch so einigen Schmalz hoeren und lesen und auch im Punkte China bleibe ich bei meiner Meinung.
Positiv, weil es Stimmen beim Wahlvolk dafuer gibt.
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
12.10.18 10:49 #133434 Es ist ein Dynamik-Spiel
Ist die Angst der ETF-Longs (Kleinanleger), die an Tagen wie gestern "raus wollen um jeden Preis", größer als die Gier der Institutionellen, die auf ihre Jahresend-Boni scharf sind?

Die Institutionellen haben zwar die Manipulierungswerkzeuge (Futures, Medien etc.), aber wenn eine Bullenherde im Angstzustand in Stampede-Flucht gerät, kann dies in Kontrollverlust ausarten, gegen den keine Derivate-Kraut gewachsen ist.

Und da es wie gesagt auf Feinheiten in der Anlegerstimmung (auf allen Seiten) ankommt - auch Zufälle spielen eine große Rolle - sind Prognosen, "wie es weiter geht", müßig bis unmöglich.
 
12.10.18 11:38 #133435 Kursziele für etwaigen Dead-Cat-Bounce
2835 im SP-500 wäre mMn das wahrscheinlichste Zwischenziel.  

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12.10.18 12:02 #133436 wer zwischen # 434 und 435
einen Widerspruch findet, kann ihn behalten.  
12.10.18 14:06 #133437 diese dead cat kann fliegen
vorsicht al, das ist keine gewöhnliche  bouncing dead cat. dies ist die fliegende halloween dead cat....


 

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12.10.18 14:46 #133438 Housing-Blase 2.0 platzt
Zahl der Hypotheken-Neuanträge (bei Wells Fargo) auf tiefstem Stand seit der Finanzkrise 2008.

https://www.zerohedge.com/news/2018-10-12/...-number-financial-crisis

Wells Just Reported The Worst Mortgage Number Since The Financial Crisis

...as a result of rising rates, Wells' residential mortgage applications and pipelines both tumbled, sliding just shy of the post-crisis lows recorded in late 2013.

...Wells just reported that its 'bread and butter' is once again missing, and in Q3 2018 the amount in the all-important Wells Fargo Mortgage Application pipeline shrank again, dropping to $22 billion, the lowest level since the financial crisis....

 

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12.10.18 14:51 #133439 US-Hypozinsen über 5 %
(30y, fixed).

Das ist der höchste Stand seit 2011. Man sieht, dass die Zinserhöhungen der Fed auch auf die Realwirtschaft durchzuschlagen beginnen.

https://wolfstreet.com/2018/10/10/...ates-deal-with-housing-bubble-2/

How Will 6% Mortgage Rates Deal with Housing Bubble 2?

What many in 2016 thought would never happen again is now reality.

It finally happened – a line in the sand has been breached. The average interest rate for 30-year fixed-rate mortgages with conforming loan balances ($453,100 or less) and a 20% down-payment did what people had thought in 2016 we’d never see again: It breached 5%.

It hit 5.05%, to be precise, for the week ending October 5, according to the Mortgage Bankers Association (MBA) this morning. This is the highest average rate since January 5, 2010 (chart via Investing.com):

 

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12.10.18 14:54 #133440 Noch ziemlich unter dem Radar ist
diese Geschichte. Da sind die richtigen 3 involviert und könnten noch für Turbulenzen sorgen.
Brisante Schilderungen zum Fall des verschwundenen saudi-arabischen Journalisten setzen Riad unter Erklärungsdruck. Von einem Stopp...
 
12.10.18 15:00 #133441 Und obenrauf kommt noch die Rohstoff-Inf.
aus der Preistreiberei beim Öl. Der Importpreis-Index stieg um 0,5 % (erwartet waren 0,2 %).

Die Fed wird daher kaum die Zinsen senken können. Allerdings... (siehe unten)

https://www.marketwatch.com/story/...n-imported-fuel-costs-2018-10-12

U.S. import-price index jumps 0.5% in September on imported fuel costs

The cost of goods imported into the U.S. rose in September for the first time in four months. The import price index climbed 0.5% last month, driven up by higher cost of imported fuel, the government said Friday. This was above the Wall Street expectations of a 0.2% increase, according to Econoday.

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Allerdings kann die Fed die Aktienmärkte mit Verbalinterventionen auffangen, was Fed-Präsident Evans heute bereits (offenbar mit Erfolg) versucht:

08:46 Fed's Evans defines 'neutral' rates in a range near 2.75% to 3% MarketWatch
08:45 Fed's Evans says it is time to readjust policy stance 'at least to neutral' MarketWatch  
12.10.18 19:26 #133442 Was die Up Gaps der Leitindizes kaschiere.
 

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12.10.18 21:05 #133443 no panic: Korrektur läuft
Erwartet hatte ich einen kleineren Urlaubscrash gegen Ende September, nungut, jetzt ist es halt doch ein ausgewachsener Oktobercrash geworden:
https://www.ariva.de/forum/...n-thread-283343?page=5324#jumppos133119
In Cash war ich guterweise.
;)

Es wird diesen Herbst wohl doch etwas "Größeres" werden, als ursprünglich erwartet, mittelschwere Korrektur von dem Kaliber 15%-20%.
Dauer bis 07.11.  sehr gut denkbar.

Das "Ding" hat sich ja jetzt heftig genug angegangen und ich muss sagen, es gibt auch mehr als genügend aktuell verfügbare Faktoren bzw. Spinstories, um das Ganze immer mal wieder neu eine Etage nach der anderen nach unten anzuheizen.
Jetzt sind ja bereits zahlreiche Uptrends gebrochen worden und man liest schon wieder erstaunliche Kommentare allerorten, dass jetzt bald schon wieder 1987 oder 1929 los geht.... tjaja... die Angst geht um... so soll es sein.
;)
Bin schon ganz gespannt, welche neuen Theorien vom unmittelbar bevorstehenden finanziellen Untergang man bald von den üblichen Gurus und den Massenmedien präsentiert bekommt.
Zerohedge und seekingalpha sind da ja auch immer fleißig auf dem Gebiet der Angstproduktion.

Lasst euch von diesen Halunken der Informationsverbreitung nur keine Panik einjagen.
Unterhaltungswert bietet all das ja, aber mehr auch nicht, denn spätestens nach den Wahlen sollte der Spuk vorbei sein und ich werde bis dahin wohl hoffentlich auch wieder voll investiert sein.

Hoffe auf zahlreiche gute Kaufgelegenheiten, insbesondere finde ich AMD und H&M spannend... Aber jetzt braucht es erstmal noch etwas Geduld, die Märkte sollten schon noch ein bis zwei Etagen tiefer fallen können, bevor an Einstieg gedacht werden kann.

Ihr kennt ja meine langfristige Einstellung zu dem Thema: damit die Blase ordentlich platzen kann, muss sie auch erstmal bis zum Platzen aufgeblasen werden... und so weit sind wir noch lange nicht.
Da geht noch ziemlich viel...



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Strong long!
12.10.18 22:31 #133444 Der Wert der Unternehmen ist unverändert

...nur der Preis hat sich ein wenig verändert.

Unten im Chart sieht man welche Renditen man in US-Aktien über die kommenden 8 Jahre p.a. erwarten kann, falls TMC/GDP wieder herunterkommt. Aktuell steht TMC/GDP bei 141! Im Jahr 2000 stand es bei 145 und die Rendite betrug danach über 8 Jahre -2,4% p.a.. Ein Rücksetzer auf 80 lässt aktuell eine Rendite von -1,8% p.a. für 8 Jahre erwarten.

http://www.gurufocus.com/stock-market-valuations.php


 
13.10.18 15:49 #133445 Ein "verwegener" Chart

dessen Symbolik ich hohe Relevanz zumesse. Ich bin gespannt, was nach einem deutlichen Bruch des "Staudamms" passieren wird. Der entsprechende Chart mit dem SP 500 im Zähler ist übrigens fast identisch.

 

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13.10.18 19:17 #133446 Chris Martenson: Geht der Rutsch weiter?
Chris Martenson von PeakProsperity sieht die Zentralbanken als Mütter aller Blasen. Und dass die ZB-Blase irgendwann mal platzen wird, ist sicher. Offen ist nur, ob es jetzt schon so weit ist. M berichtet, dass seine professionellen Trader-Kollegen den Markt nach Jahren endlose Manipulation aktuell mit "angehaltenem Atem" beobachten. Entspannt geht anders.

https://www.peakprosperity.com/blog/114445/has-“it”-finally-arrived

Has “It” Finally Arrived?
Is this week's 6% market drop the start of the Big One?
by Chris Martenson

With the recent plunge in the S&P 500 of over 5%, has the long-anticipated (and long-overdue) market correction finally begun?

It’s hard to say for certain. But the systemic cracks we've been closely monitoring definitely got an awful lot wider this week.

After nearly a decade of endless market boosting, manipulation and regulatory neglect, all of the trading professionals I personally know are watching with held breath at this stage. The central banks have distorted the processes of price discovery and market structure for so many years now, that it’s difficult to know yet whether their grip on the markets has indeed failed.

But what we know for certain is that bubbles always burst. Inevitably. Each is built upon a fallacy; and when that finally becomes apparent to enough people, the mania ends.

And today, there are currently massive bubbles in stocks, bonds and real estate. Every one courtesy of the central banks...
 
13.10.18 20:40 #133447 @alter schwede
du kannst deiner sache auch nicht sicher sein - niemand weiß wie es weiter läuft ?!

bitcoin massive sommerrally vorraus ...etc. , sommer ist vorbei - rally ist ausgefallen bzw. in die falsche richtung unterwegs.

und außerdem , A.L. ist NICHT short !!  
14.10.18 11:01 #133448 "A.L. ist NICHT short !!"
Um meiner öffentlichen Glaubwürdigkeit als Permabär - die bekanntlich IMMER falsch liegen - gerecht zu werden, ist es nicht nur nötig, im gesamten Uptrend penetrant short zu sein, sondern auch im folgenden Downtrend penetrant long.

Mit anderen Worten:

Man muss zwischen den Zeilen (und Musterdepots) lesen können. Und dort steht: Der Downtrend hat Füße... ;-)  
14.10.18 13:20 #133449 Das Abverkäufchen letzte Woche - wie w.
Der erfahrene Permabär weiß natürlich, dass Prognosen besonders dann schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen.  Ein klares Regelwerk ist für ihn unabdingbar. Er weiß, dass die Kurse nach starken Bewegungen weit überwiegend  entweder a)  ihren Trend fortsetzen, b) ihren Trend umkehren, c) eine Weile seitwärts  verharren können. Mit diesem charttechnischen Grundgerüst bewaffnet,  kann er nun mühelos eine Analyse erstellen. Ich habe hier den Dow ausgewählt.

Der Dow bildete bereits im Januar ein neues Hoch aus, und fiel daraufhin unmittelbar auf den letzten Widerstand im vorigen November zurück. Auf Wochenschlussbasis wurde das Jahrestief erst im März ausgebildet. Am Freitag vor 3 Wochen markierte der  Dow ein neues Jahreshoch, bildete in der Folgewoche eine Inside-Kerze und in der folgenden Woche wurde wieder ein neues Hoch erreicht, das der Dow im Wochenschluss aber nicht bestätigen konnte: "Umkehr-Kerze". Das war der dritte Anlauf für ein Jahreshoch  mit Abpraller. Das nutzte der Bär für eine Attacke. Diese war überraschend erfolgreich, da der Kurs nicht nur auf die August-September-Unterstützung zurückfiel, sondern ohne auf Käufer zu stoßen,  weiter nach unten durchschlug. Dennoch ist der Wochenschluss oberhalb der Hälfte der Jahresrange geblieben. Genau im Punkt der maximalen Unbestimmtheit. Ich habe in der Chart eine Aufteilung der Jahresrange, wieder Wochenschlusskurse,  nach Quartilen (25%-Abstände) vorgenommen (0,25,50,75).  Man erkennt, dass sich die Wochen des Jahres 2018 in diese Quartile gut einsortieren lassen. Wie geht es nun weiter?
Im Chart sind zwei Abwärtspfeile eingetragen, gleicher Länge, die die maximale Bewegung vom letzten Jahreshoch zum Tief letzte Woche wiedergeben. Die hellblaue Linie ist der maximale Kurs, der erreicht wurde, nachdem dieses Tief feststand. Von diesem Verlaufshoch wird dann die Strecke nach unten abgetragen, deswegen ist der zweite Pfeil dort angesetzt. Es ergibt sich:

1. Die Kursdynamik ist durchaus stark genug, einen Test es Jahrestiefs (Wochenschluss) herzugeben. Wenn der Kurs aber wieder in der oberen Quartile (0-25%) handelt, wird dieses Tief eher nicht mehr erreicht werden.
2. Der Kursverlauf des gesamten Jahres entspricht einer Range. Ein Ausbruch nach unten ist nur dann wahrscheinlich, wenn der Dow für einige Zeit, einige Wochen  in der untersten Quartile (75-100%)  handelt.
3. Erobert der Kurs das oberste Quartil in den nächsten 14 Tagen zurück, ist das als Zeichen von Stärke anzusehen. Er wird dann wieder das Jahreshoch anlaufen und - zumindest versuchen, aus der Range eine Fortsetzungsflagge zu machen.
4. Handelt der Kurs aber in den nächsten Wochen unterhalb von 25833 bzw. prallt daran wiederholt ab, dann wäre das ein Zeichen von Schwäche, eine bärische Flagge. Dann kann das schon die Trendwende sein, mit Retest untere Range, und evtl. Fortsetzung nach unten.
4a) Der Kurs kann aber auch noch , nachdem bereits eine bärische Flagge vorlag, wieder mit enormen Momentum das Jahreshoch erreichen und übertreffen (Haben wir in den letzten Jahren schon so oft gesehen) . Scheitert er dann, dann jedoch .... wäre die Trump-Rallye definitiv vorbei und die Kursziele liegen weiter unten.

=> Also momentan ist gar nichts ableitbar. Das ist typisch für die Mitte einer Range. Sollte allerdings kurzfristig tatsächlich das Jahrestief  angesteuert werden - was die "Kleinanleger" maximal beunruhigen würde,  es gäbe noch einige Stops zu holen,  dann wäre ein "Bounce" die wahrscheinlichste Fortsetzung, da dann die 50% Linie wieder angesteuert würde. Gehts dann nicht mehr weiter, sind wir wieder beim Thema Trendwende.  

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14.10.18 14:18 #133450 Danke Dreiklang
So professionell hätte ich die Unvorhersagbarkeit nicht formulieren können.  
15.10.18 10:15 #133451 Axel Weber: Jetzt aus Aktien auszusteige.
...das Schlimmste, das man tun kann  

Meint er das ernst oder kommt da hinter den Kulissen schon ein wenig Panik auf?

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...das-man-tun-kann-6701926  
15.10.18 10:16 #133452 ein blick sagt mehr
ein blick sagt manchmal mehr als 1000 worte. die anzahl von e fahrzeugen mag noch tief sein, aber das wachstum eindrücklich. hier zahlen aus der (kleinen) schweiz:
 

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15.10.18 12:21 #133453 # 451
Bis soeben hatte ich Axel Weber für einen klugen Kopf gehalten. Vielleicht führt es auf Dauer zu BSE, wenn man in einer Rinderwahnhalle wie UBS arbeitet.  
15.10.18 12:25 #133454 Solche Ratschläge wie die von Weber
in # 451 sind nach Rücksetzern von -60 % abwärts angesagt, aber doch nicht nach einem 5 % Schluckauf in der größten Blase aller Zeiten.

Typischerweise sagen BSE-Analysten bei einem -60 %+ Rücksetzer jedoch das Gegenteil, nämlich: "Es ist noch längst nicht zu spät zum Verkaufen." Wenn man den Satz liest, hat man mit 95 % Sicherheit Kaufkurse.  
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