Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut

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eröffnet am: 06.08.10 00:21 von: Gilbertus Anzahl Beiträge: 53
neuester Beitrag: 24.10.10 12:15 von: aktienbär Leser gesamt: 5230
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06.08.10 00:21 #1 Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Ar.
Hartz-VI lässt grüssen, oder warum lernt nicht Deutschland mal von Amerika was gescheites, nützliches, ganz natürliches;

http://www.welt.de/debatte/article6305249/...-vermehrt-die-Armut.html

Zunehmendes Anspruchverhalten bei gleichzeitig  abnehmender Leistungsbereitschaft,
das kann auf Dauer doch mit Sicherheit nicht gut gehen.



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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging
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06.08.10 19:02 #29 In Deutschland beziehen 80% aller
Alleinerziehenden unter 25 Jahren Hartz IV.  
06.08.10 19:04 #30 Und?
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06.08.10 19:06 #31 du möchtest doch wohl nicht ernsthaft dieses
3,99-irgendwas-mit-fischfiletnamensaufruck als gesunde ernährung bezeichnen? das sind die abfälle die geschreddert und mit chemie-eiweiß dann in fischform gepresst werden....
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Ist ein Würstchen eine Kiwi?
06.08.10 19:06 #32 ohne Hartz4 wäare die Hälfte davon nicht allein.
ziehend...

Das H4-System befördert die Entscheidung, sich vom Partner zu trennen, da mit H4 quasi eine Grundsicherung etabliert wurde.

Die Politik will das so - und beklagt sich hinterher über die "Ergebnisse"...  
06.08.10 19:06 #33 Und schlecht. Oder?
Da wird der Staat für ziemlich private Belange zur Kasse gebeten.  
06.08.10 19:08 #34 Stimmt, die Kinder könnten auch betteln gehen.
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06.08.10 19:08 #35 ich finde, gerade bei Hartz 4 sollte das
Schonvermögen auf 1-2 Millionen hochgesetzt werden. So ne Amtsdiskriminierung is ja auch kein Leben
06.08.10 19:11 #36 Sac, hast noch Zahnweh?
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06.08.10 19:11 #37 hey geil, du hast ja endlich schreiben gelernt
06.08.10 19:12 #38 ...und die schulischen und Erziehungsprobleme, d.
damit ausgelöst werden, werden in keinster Weise antizipiert, geschweige denn gibt es in notwendigem Umfang Einrichtungen, die das kompensieren...

Ja, Karlchen, eindeutig schlecht.  

Der Staat positioniert sich mit falschverstandener Sozialpolitik sehenden Auges so, daß er von Hunderttausenden für private Belange und Lebensentscheidungen finanziell in Anspruch genommen werden kann.  
06.08.10 19:13 #39 kiiwii, du hast aber einen schwarzen humor;-)
du meinst, weil sie dann als bedarfsgemeinschaft gelten?  
06.08.10 19:14 #40 Danke Sac, alles bei dir abgeschaut.
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06.08.10 19:14 #41 liebe lilly, lieber schwarzen als keinen...;-)
06.08.10 19:21 #42 ..hatte kürzlich zufällig den Vorsitzenden unsere.
Stadtparlaments an meinem Tisch; der bestätigte meine obige Aussage...

...und im privaten Bereich findes ich das ebenfalls bestätigt; kenne mehrere Vermieter, die Mietern - sehr oft Restfamilien mit kleinen Kindern - Mietbescheinigungen ausstellen müssen, damit sie beim Amt vorgelegt werden können... sie machen das natürlich gerne, weil damit die Miete "sicherer" wird...
(und sogar dann sehr oft direkt vom Amt an den Vermieter bbezahlt wird...)  
11.08.10 12:30 #43 Mädchen werden früh schwanger, um Sozialhilfe.
ziehen zu können in den USA.

Hat Deutschland nicht heute die gleichen Probleme ?

"Amerika fürchtet um seine Zukunft. Denn viele Töchter der Sozialhilfefrauen bereiten sich ihrerseits auf ein kinderreiches Leben auf Sozialhilfe vor. Die Söhne sind oft noch weniger qualifiziert als die Mädchen, weshalb sie die Steuergelder für ihre Mütter und Schwestern nicht verdienen können. Stärker noch beunruhigt, dass sie bei einem Anteil von nur zehn Prozent aller Jungen über 50 Prozent aller jugendlichen Gewalttaten begehen. Die Sozialhilfe eröffnet Karrieren also nur für die Mädchen, die beizeiten schwanger werden, um selbst Ansprüche aufbauen zu können. Die Jungen hingegen können durch schlichtes Nachwuchszeugen keine Versorgung erlangen. Doch haben wollen verständlicherweise auch sie alles. Der Schritt in die Kriminalität ist dann nicht weit.

Was nun unternimmt Bill Clintons Gesetz gegen eine schnell zunehmende Jugend, die nicht ausbildungsfähig ist und ihre zahlenden Mitbürger mit Gewalt bedroht? Ab 1. Januar 1997 kürzt es körperlich gesunden Amerikanern den bis dahin lebenslangen Rechtsanspruch auf Sozialhilfe auf fünf Jahre. Diese Entscheidung wird flankiert durch Trainingsprogramme für Mütter und Tagesstätten für ihren Nachwuchs. Entscheidend aber wirkt die Obergrenze von fünf Jahren. Die können am Stück oder in Raten genommen werden, damit selbst mehrere echte Notlagen abgefangen werden können.

Wieder passiert etwas scheinbar Widersinniges. Obwohl Amerika seine Ausgaben gegen Armut herunterfährt, nimmt die Zahl der Armen nicht etwa zu, sondern ab. Erhalten am Vorabend des Gesetzes im Jahre 1996 noch 12,2 Millionen Bürger Sozialhilfe, so sind es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Clintonkritiker dagegen prophezeien eine massive Zunahme der Fälle. Die aber bleibt aus. Charles Murrays Erkenntnis, dass man mit steigenden Ausgaben für mittelose Familien ihre Zahl noch vermehrt, funktioniert auch in der Gegenrichtung. Werden die Prämien für Kinder von Sozialhilfebezieherinnen wieder abgeschafft, wird für solche Anreize auch nicht mehr geboren."

Quelle;
http://www.welt.de/debatte/article6305249/...-vermehrt-die-Armut.html

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging
24.10.10 10:36 #44 Über das Phänomen Food Desert
In Bezug auf #26, dem Zusammenhang von Armut und schlechter Ernährung.
Abgefahren.
Gruß
Talisker

In der Lebensmittelwüste

In vielen US-Großstädten gibt es immer mehr Viertel, die mit Fast-Food-Ketten überschwemmt, mit frischen Lebensmitteln aber chronisch unterversorgt sind. VON ULRICH SCHULTE
http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/...r-lebensmittelwueste/
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
24.10.10 10:51 #45 Bei dem Zusammenhang fehlt ein Glied in der K.
Haushalte mit geringem Einkommen können oder wollen nicht selbst kochen. Einfacher ist es, auf Fast Food zuzugreifen. Beliebt sind auch Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe oder Kartoffelchips. Erfahrungen meiner Frau (Sozialarbeiterin).  
24.10.10 11:00 #46 # 44 nanana Tali...
nu mal net zuviel schulische Psychologie bei dicken Hartzlern/ armen Leuten...
Den Körper lässt dicker werden, wer zuviel vor der Glotze/PC abhängt, sich an diese Faulheit gewöhnt und dann Bewegung als äusserst lästig empfindet.
Ok, Fastfoot fördert dann noch den Dickwanst. Und wer sich dann als 2einhalb Zentner Koloss auf Jobsuche bewirbt, hat schon gelitten.
Diese Spirale kannst nur durchbrechen, wenns im Kopf mal "klick" macht. Iss der Sozialstaat aber zu bequem, machts bei vielen nie "klick"...  
24.10.10 11:04 #47 Einige helfen sich selbst...
Stichwort "urban farming"

http://news.bbc.co.uk/2/hi/7495717.stm

http://www.urbanfarming.org/

Urban Farming's mission is to create an abundance of food for people in need by planting gardens on unused land and space while increasing diversity, educating youth, adults and seniors and providing an environmentally sustainable system to uplift communities.  
24.10.10 11:15 #48 Wie wäre es,
Karlchen/lehna, wenn ihr den Artikel auch lesen würdet? Erspart Wiederholungen.

Nen Freund nannte neulich mal eine erschreckend hohe Zahl (die ich nicht mehr drauf habe), in wievielen dt. Haushalten es keinen Esstisch mehr gibt...
Gruß
Talisker
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
24.10.10 11:16 #49 verheizt oder wird nur noch vor der Glotze
gefressen?
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Mädels? Wollt ihr sexuell belästigt werden??? Ich hät grad Zeit!
24.10.10 11:16 #50 Nachtrag
Ich geh jetzt kochen ;-)

Gruß
Talisker
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
24.10.10 11:25 #51 Typischer TAZ-Artikel.
Da wird bitterlich beklagt, dass es in manchen Stadtteilen in den USA kein Angebot an Läden mit frischer Nahrung (Gemüse etc.) gibt. Es wird aber nicht einmal die Frage aufgeworfen, warum das so ist.

Dabei liegen die Gründe doch auf der Hand. Es gibt solche Läden deshalb nicht, weil sie sich mangels Nachfrage nicht halten können.  
24.10.10 11:30 #52 Kenne auch besser gestellte Familien
in den USA wo nur noch Sonntags und an bestimmten Feiertagen gekocht wird.

Die fahren schnell bei KFC oder nem anderen Fresstempel vorbei und holen was zu essen. Billiger isses da sowieso und man spart sich den Abwasch.
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Mädels? Wollt ihr sexuell belästigt werden??? Ich hät grad Zeit!
24.10.10 12:15 #53 Der Kern aus P 1
Zunehmendes Anspruchverhalten bei gleichzeitig abnehmender Leistungsbereitschaft

Das kennzeichnet die Mehrheit unserer Gesellschaft und
einen Trend.  
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