DE000A2AASM1 = PROKON REG.ANL.16(17-30) (A2AASM)

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neuester Beitrag:  27.12.17 15:11
eröffnet am: 02.01.17 14:19 von: Logo Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 27.12.17 15:11 von: Noch-n-Zocker Leser gesamt: 11180
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02.01.17 14:19 #1 DE000A2AASM1 = PROKON REG.ANL.16(17-3.
Fragen:
- wer trägt das Risiko, wenn die Windparks in Deutschland und Polen nicht das erwartete Geld für Zins und Tilgung einbringen?
- wie sieht der Zahlungsplan für dieses Papier aus? Wenn es wirklich 3,5% Zinsen gibt, dann nur mit höchsten Risiko für dieses Papier?
Infos gesucht !
Danke  
11.01.17 10:38 #2 Moin: Prokon
Infos findet man dazu hier:
http://www.prokon.net/?page_id=3513

Dort auf zustimmen klicken....
Dann:Wertpapierprospekt öffnen.
auf Seite 57 wird die Rückzahlung prognostiziert.

Viel Glück!  
14.02.17 16:32 #3 2030 ist ja noch hin
Immerhin geht es heute mal aufwärts  
25.02.17 09:14 #4 Störfallregister Windanlagen
Hab bisher nicht gewußt, das es so etwas gibt und dies bei Nordex zufällig aufgeschnappt.
Kann ja für den einen oder anderen interessant sein....
um zB mal herauszufinden...inwieweit die Anlagen von Prokon von Störfällen betroffen sind....

in dem Zusammenhang fällt mir ein,das beim Verkauf (Verwertung) der Prokon 3000 Windanlage der Verkaufspreis reduziert worden ist...weil es da einen Rotorschaden gegeben haben soll.....jedenfall nach Angaben des Inso Verwalters.....hab ich so in Erinnerung.....
Wer will..kann sich ja mal durch all die Angaben durchwühlen......und versuchen dies zu finden.....

 
23.03.17 09:21 #6 Schon wieder Verluste !
Im vergangenen Jahr habe die Energiegenossenschaft einen Verlust in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe gemacht.
Was auch immer der "Mittelere zweistellige" Mio Betrag ist
(Ich denke...so 50 wäre die Mitte der Zweistelligkeit !)

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...st/19343068.html

nur mit deaktiviertem Add Blocker zu erreichen !

Auf der Prokon Home Page ist dazu noch nix zu finden.......  
28.04.17 10:23 #7 Verluste in Zahlen !
PROKON Regenerative Energien eG weist Jahresfehlbetrag von 75,8 Mio. EUR aus: Danach werde das Konzernergebnis nach Beendigung der Abschlussprüfung einen negativen Betrag zwischen 75 bis 80 Mio. EUR ausweisen.

Na ja... die "Mitte" um nur 26-30  Mio verfehlt........
siehe post #6

Ganz ehrlich Prokon..... das schafft nicht gerade Vertrauen.......
( schön, das ich bereits verkauft habe......)
wie war das mit dem Schrecken und dem Ende???

aber..es gibt Licht am Ende desTunnels......
Für 2017 erwartet PROKON einen positiven Jahresüberschuss vor Steuern im einstelligen Millionenbereich
( man sagt dabei nicht..ob im "oberen,mittleren oder unteren " Bereich.....)  
03.05.17 14:17 #8 mittelfristiges Problem wird die Liquidität sein!

ich habe mir mal überschlägig den free - Cashflow berechnet und komme für 2017/2018 zu folgendem Ergebnis.

Jahresüberschuss 2017 (Prognose): max. 10 Mio. €
nicht cashwirksame Aufwendungen: max. 20 Mio. €
Cashflow gesamt max. 30 Mio. €
jährliche Tilgung der Anleihe (ca. 35 Mio. €)

unter dem Strich bleibt keine Liquidität für Investitionen. Sind die Zahlen nur etwas schlechter (zB free cashflow +/- 20 Mio), dann nimmt die Liquidität kontinuiuerlich weiter ab.

Ergebnis:
1. Für die Prokon-Genossen besteht absolut KEIN Spielraum für Gewinnausschüttungen,
2. Die Belastungen aus der Anleihe sind derart hoch, dass 2018/2019 eine Umschuldung nicht ausgeschlossen werden kann.
3. Bei der aktuellen Bewertung der Prokon Anleihe mit +/- 75 % sind m.E. mögliche Verlustrisiken zum größten Teil bereits eingepreist. Für Kurse < 70 % erachte ich einen Einstieg für attraktiv.

 
27.07.17 19:36 #9 gute Nachricht für die Prokon eG-Anleihe-Gläubig.
https://www.prokon.net/news-und-presse/...is-ende-des-jahres-erwartet

Sollte der Prokon eG in der 2. Jahreshälfte tatsächlichen ein zweistelliger Cashbetrag zufließen, könnte diese einen nachhaltig positiven Einfluss auf den Kurs der Prokon-Anleihe haben. Je nach Höhe des Betrages, halte ich (nach Zufluss des Cashbetrages) einen Kursanstieg auf 85 bis 90 % durchaus für möglich!

Die Prokon-Genossen werden vom diesem Geldregeb jedoch nichts sehen!  
14.12.17 17:29 #10 gute Nachricht?

Denkhaus weiter: "Es ist beabsichtigt, bis zum Jahresende wenigstens EUR 100 Mio. an die 56.000 betroffenen Gläubiger auszuzahlen."

na.. da müssen die aber Gas geben !

Deutschland, den 14.12. 2016  
24.12.17 12:04 #11 Gewinnausschüttung!
PK: Manche Mitglieder fragen sich vielleicht, ob der Teilverkauf des Windparks Gagel wirklich notwendig war? Fertige Projekte zumindest in Teilen zu veräußern ist ja eine deutliche Abkehr zu Prokon vor 2014.
HVS: Ja, der Teilverkauf von Windparks gehört ganz klar zur Prokon eG. Erlöse aus Projektverkäufen sind im Insolvenzplan auch explizit und in erheblichem Umfang vorgesehen. Manch einem ist vielleicht nicht mehr bewusst, dass das Geschäftsmodell der Genossenschaft auf dem Verkauf von Strom aus unseren Windenergieanlagen und dem Verkauf der von uns entwickelten Projekte basiert. Der Teilverkauf von Projekten leistet seinen wichtigen Beitrag, die erheblichen Zins- und Tilgungsleistungen für die Anleihe sicherzustellen und vor allem zu gewährleisten, dass wir schnellstmöglich auch Ausschüttungen an unsere Mitglieder leisten können. Gleichzeitig gehen wir Verhandlungen mit Projektpartnern immer so an, dass die Prokon eG als Minderheitsgesellschafter im Boot bleibt. So sichern wir uns zum einen weiterhin Erlöse aus der Stromerzeugung des Windparks und können gleichzeitig unsere technische Betriebsführung als Dienstleistung anbieten und abrechnen. Bei allen Überlegungen eines Teilverkaufs prüfen wir auch immer die Möglichkeit einer Beteiligung unserer Mitglieder. Bei unserem größten Windpark Gagel haben wir mit der GLS Beteiligungs AG ja auch eine gute Lösung für die Partizipation unserer Mitglieder gefunden. Anfang 2018 werden wir den Mitgliedern weitere Beteiligungsoptionen vorstellen.  
24.12.17 12:09 #12 Entlassung!17% der Mitarbeiter müssen gehen!
PK: Wie geht Ihr mit diesen Themen um? Was sind Eure strategischen Ansätze?
HVS: Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben wir bereits im Juni 2017 dem Aufsichtsrat ein Bündel von Maßnahmen vorgeschlagen, denen dieser einstimmig zugestimmt hat. Wir haben unseren strategischen Fokus überprüft und klar bestätigt: Wir bleiben im Kern ein Unternehmen, dass sich auf Entwicklung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen an Land in Deutschland, Finnland und Polen sowie den Verkauf von Ökostrom spezialisiert. In diesen Geschäftsfeldern haben wir allerdings bereits im Sommer 2016 begonnen, Restrukturierungs- und insbesondere Kostensenkungsmaßnahmen umzusetzen. Diesen Weg werden wir konsequent weiter beschreiten. Leider beinhaltet dies auch eine Reduktion der Mitarbeiterzahl. So werden wir zum Anfang des kommenden Jahres mit einer gegenüber der Planung um rund 17 % reduzierten Mannschaft die täglichen Aufgaben bewältigen. Ein schmerzlicher, aber notwendiger Schritt. Diese Entwicklung ist insbesondere bemerkenswert, weil wir im Vergleich zu 2016 einen 100 MW größeren Windparkbestand verantworten, für welchen wir neue Mitarbeiter einstellen müssen und für den wir u. a. alle unsere Auszubildenden übernommen haben. Auch der sonstige betriebliche Aufwand konnte im Konzern bis zur Jahresmitte schon um rund 40 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesenkt werden. Weiter prüfen wir in allen drei Kerngeschäftsfeldern, ob sich durch Partnerschaften mit anderen Unternehmen Erlösverbesserungen erzielen lassen. Wir sind hier mit verschiedenen möglichen Partnern in intensiven Gesprächen, öffnen uns für neue Wege, wo immer möglich auch innerhalb der genossenschaftlichen Familie.  
27.12.17 15:11 #13 Ist dies das komplette Interview?
oder wurde da nicht auch noch etwas zum Windjahr 2017 und zum bisherigen Geschäftsverlauf gesagt?  
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