Brexit

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neuester Beitrag:  13.02.19 11:13
eröffnet am: 01.06.16 22:48 von: assetworker Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 13.02.19 11:13 von: neu-bert Leser gesamt: 6409
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01.06.16 22:48 #1 Brexit
Hallo,

welche kurzfristige Anlage wird hier empfohlen, um mit einem moderaten Risiko auf den fallenden FTSE 100 zu spekulieren, aufgrund der Unsicherheit im Falle eines Brexit?

Ich bin mir nicht sicher, was das Risiko angeht, ob ein EFT Short, Put Optionsschein mit geringem Hebel oder ein Hebel Zertifikat das Richtige ist. Aufgrund der Tages-Volatilität (Rauf und Runter) kann ein Short ETF vielleicht nicht die beste Option sein.

Toll wäre ein konkreter Tipp mit WKN.

Viele Grüße,
 
18.06.16 15:16 #3 Brexit und die Banken- & Finanzsektor
Hallo,

danke. Mit den SHORT-ETF, gibt es ja ein allgemein ein Problem der Volatiliät, das beim rauf und runter, es sich anders entwickelt, als man sich das vorstellt.
Aber scheint wohl eine Möglichkeit zu sein, die nicht so riskant ist, bei kurzfristigeren Trading.
Habe mich jetzt bis zum Freitag erstmal mit
http://www.finanzen.net/etf/...ope_600_BANKS_SHORT_DAILY_UCITS_ETF_1C
positioniert.

Die Banken sind zwar seit Anfang des Jahres ziemlich gefallen, aber ich denke, die könnten jetzt wegen der Unsicherheit weiter fallen, außerdem sind ja einige Staatsanleihen schon mit Minuszinsen. Diese Story ist in dieser Überlegung auch drin. Rendite auch für Banken, wird dadurch immer schwieriger. Gilt natürlich auch für die Versicherungsbranche:
http://www.onvista.de/zertifikate/snapshot.html?ID_OSI=18188863

Mein defensives Wikifolio ist hier:
https://www.wikifolio.com/de/de/meine-wikifolios/...rategien-weltweit  
18.06.16 15:21 #4 Brexit und Wikifolio
Hallo,

oops, der Link, war falsch:

Mein defensives Wikifolio ist hier:
https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/...sets-strategien-weltweit  
17.09.18 18:23 #5 Online-Wettbuden sollte man meiden bzw genau
prüfen. Denn wenn die aus Gibralta kommen, dürfe die Lizenz nicht mehr gelten.

Im Gegenlicht, die verbliebenden Wettbuden dürften anziehen.

 
03.12.18 11:01 #6 Ich denke, der harte Betrix wird kommen
denn die Briten sind stolz und außerdem ist nun die Norwegische Karte ins Spiel gekommen.
Seht Ihr das auch so oder anders?  
06.12.18 14:03 #7 Einen harten Brexit wird es nicht geben
Ich teile diesbezüglich die EInschätzung von Dirk Müller. Das Thema wird gepusht und natürlich leidet die Wirtschaft bei mangelnder Planbarkeit oder dergleichen. Nach dem Brexit wird Großbritannien aber weiterhin ein konservativ regiertes Land mit weniger Regulierung, niedrigeren Steuern und qualifizierter Zuwanderung bleiben. Eine größere Version von der Schweiz.:
https://youtu.be/-kzMQOiVoBo?t=1065

Auch die EU wird den Brexit verkraften. Insbesondere wenn die Politik von Macron fruchtet sieht die Welt wieder erheblich besser aus. Also Short würde ich mich nicht zu lange positionieren...
 
10.12.18 08:51 #8 Am 11.12.2018 wird das Unterhaus nicht zustim.
Da haben die einzelnen Abgeordneten zu viel zu verlieren. Aber dann gibt es ja die Möglichkeiten eines neuen Anlaufes und da werden - so meine ich - die Karten neu gemischt. Insbesondere auf Grund der Ereignisse am und nach dem 11.12.
Dann kann - und ich hoffe - es eine weichere Landung geben.
 
08.01.19 07:30 #9 Hamsterkäufe in Dortmund wegen BREXIT
Meine Frau erzählte mir eben (es ist kurz vor halb acht), daß sie gestern ein halbes Dutzend original englische Heintz Bohnen in dem Englisch-Geschäft gekauft hat. Es waren die letzten, sonst hätte sie noch mehr genommen, so meine Frau. Die Inhaberin sagte zwar, es kommt noch was, der LKW ist unterwegs. Aber man kennt ja die Frauen

Und zum Glück nur 2 Pakete des Schinkens, den kein Deutscher Metzger richtig nachmachen kann. Glück darum, da der Schinken ja nur begrenzt haltbar ist.

Mein leicht ironisches Lächeln schnitt sie ab mit dem Hinweis: UK wird EU-Ausland und dann gelten die strengen Einfuhrregeln für Lebensmittel. Ich solle doch mal beim nächsten Flug auf die Schilder achten.

Eine auf den ersten Blick banale Meldung.
Aber, so meine ich, eben nur auf den ersten Blick.

Eine Bitte an die Leser: Dies ist ein Forum für den BREXIT. Ich lese in anderen Foren die eine oder andere Meldung/Beiträge, die sich damit auseinandersetzen, sicherlich oft im Zusammenhang mit dem dortigen Forenbetreff. Aber eben nicht immer. Evtl. wäre hier der richtige Diskussionsplatz.
 
10.01.19 09:49 #10 Parlament will kein "no-deal"
Der ungeordnete harte no-deal-brexit dürfte vom Tisch sein.
Die Taktik "Friß-oder-stirb" neu-englisch "deal-or-nodeal" von Frau May sollte nicht aufgehen. Denn mit der Verpflichtung, 3 Tage nach der erwarteten Entscheidung nächste Woche gegen den ausgehandelten Exit-Vertrag einen Plan-B vorzulegen, geht es nicht, bis zum letzten Tag abzuwarten und das Parlament dann zu erpressen, dem Vertrag doch zuzustimmen.
Aber Frau May hat dadurch auch einen Sieg errungen. Wir haben also Win-Win im englischen Parlament. Der No-Deal-Brexit, den sie ja auch nicht will, ist vom Tisch. Wenn, ja wenn der englische Dickkopf nicht zum spinnen anfangen tut.
Es ist im Parlament eine Mehrheit gegen den ausgehandelten Vertrag zwischen GB und EU.
Es ist im Parlament aber auch eine Mehrheit gegen gar keinen Vertrag. Höchstwahrscheinlich jeweils andere Mehrheiten sicherlich mit Überschneidungen.


Man muß  bedenken, daß die Parlamentarier in GB sich an ihren Pfründen gewöhnt haben und die auch behalten wollen. Geht nur über die Wiederwahl und das beim Mehrheitswahlrecht.
Also darf der MP nicht sein Gesicht verlieren und bei diesem Parlaments-Mikado möglichst nicht das  Stäbchen ziehen, bei dem es Zuckt. Das soll bitte schön die PM Frau May machen. Sie geht ja sowiso und wie üblich ist immer der Schuld, der gegangen ist oder wird.

Und das das schon garantiert eintretende Scheitern der PM gibt die Chance auf ... was auch immer, aber zumindest kein no-deal-Brexit  
16.01.19 10:25 #11 Brexit wohl gut für UK und EU (laut Börsen)
zumindest signalisieren dies die heutigen Kursentwicklungen und auch die in der vergangenen Woche.

Der FTS 100 ging nicht - wie bei einem bösen Chaos zu erwarten - in die Knie. Er startete sogar im Plus. Besonders gut schneiden die von mir eigentlich als Brexit-Verlierer erwartet. Bsp. Royal Bank of Scottland schloß am 15.1. mit 229,90 Pence und liet um 10.00 Uhr heute bei 234,10 Pence. Fast 2 % mehr. Bei Easyjet ist es ähnlich.

Ja, damit signalisiert die Börse, GB braucht keinen Brexit-Vertrag. Es wird besonders gut mit no-deal-Brexit gehen.

Diese heutigen Kurse dürften zwar aufgrund gezielter Aktionen von Händlern und Banken zustande gekommen sein, doch das Signal ist m.E. eindeutig zuversichtlich für die Zeit ohne EU nach dem 29.3.2019.

Was die Argumentation betrifft, die Jugend hatte damals nicht gwählt und es würden nun mehr gegen einen BREXIT sein, so möchte ich anmerken. Wer damals nicht wählen gegangen ist, hat damit dokumentiert: Ist mir egal. Was auch rauskommt, ich kann damit leben.

Eine neue Volksabstimmung könnte für die bisherigen Berufs-Politiker vielleicht ein ähnliches Erwachen bei der nächsten Wahl bringen, wie es in Deutschland der erste Einzug der AfD brachte. .  
18.01.19 10:45 #12 Unterhaltsame Debatte beim Mißtrauensantrag
Erinnert mich an die wirklich guten verbalen Schlagabtausche zur Zeit Wehner/Strauß.
Hochachtung aber für Frau May; was die sich hat anhören müssen. Einzig eine Lehrerin von Labour zeugte ihr Respekt.
Es kann - so meine ich - tatsächlich noch zu einem BREXIT im Sinne der PM geben.
Denn die Schotten und Labour wollen no-deal vom Tisch, als - so mein Eindruck - als allerallerwichtigstes.

So kann es durchaus kommen, daß der Deal von Frau May mit den Stimmen der Oposition gegen viele Stimmen der Regierungspartei und der Nordiren zustande kommt.
Oder sehe ich das falsch?  
13.02.19 11:13 #13 Da war doch einer mit "Wir wollen keine Mauer.
Und Walter Ulbricht ist nicht rot geworden.
Frau May macht es ihm - und anderen Vorgängern - gleich. Im Unterhaus erklärt sie beständig, es werden weitere erfolgsverprechende Verhandlungen mit der EU geführt. Erfolg in Richtung der Entscheidungen des brit. Parlamentes.
Aber in Echt spielt sie "Chicken Game". Und alle wissen das. Sie fährt solange unbeirrt frontal, bis die Parlamentarier ihrem BREXIT Vertrag zustimmen, weil ihnen nix anderes übrig blieb.

Im Unterschied dazu konnte Walter U. machen was er wollte und seine Mauer bauen.

Mal sehen, was die Abstimmung morgen 14.2. gibt. Ob das Parlament ihr noch mehr Zeit (... zum Verstreichen) gibt.  

Nicht unbeachtet sollte man das Ergebnis zum Auftrag "Kein EXIT ohne Deal" sein. Das war recht knapp. Kann durchaus sein, daß da einige die Nase voll haben und die dann sagen ohne ist auch ok.

So schlimm siehts auch nicht aus, die Kurse britischer Aktien steigen, wenn auch nur leicht. Bei einer echten Krise wäre das Vorzeichen negativ.

Und nicht untergehen lassen möchte ich die Kurzrede einer walisischen Abgeordneten (am 29.1.2019) der Partei Plaid Cymru.  Sie stellte heraus, daß der BREXIT-Vertrag von May nur die Pfründe der Habenden sichert. Er solle kommen, In Wales ist das Durchschnittseinkommen um 60 % in London um 680 %.
Es gibt also auch welche, die sich als Gewinner sähen. Und wenn es am Ende auf 59 % sinkt, in London aber auf 300 % wäre eine vermeindliche Ungerechtigkeit geringer.
 
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