Borussia Dortmund - Unternehmens/Aktienanalyse

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neuester Beitrag:  13.06.18 21:00
eröffnet am: 16.08.16 22:35 von: Katjuscha Anzahl Beiträge: 2759
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16.08.16 22:35 #1 Borussia Dortmund - Unternehmens/Aktienanalyse
Sooo, in diesem Thread hier darf wirklich JEDER schreiben, ohne Sperrungen. Ist ja leider in allen anderen BVB-Threads (außer dem Sportlichen) nicht mehr möglich. Vielleicht ist nach der langen Seitwärtsbewegung des Aktienkurses ohnehin mal ein neuer Thread angebracht.

Hier sollte es möglichst um Fundamentalanalyse sowohl des Unternehmens als auch der BVB-Aktie gehen, also alles was mit Kursverläufen und Kennzahlen zu tun hat. Ergänzt werden darf das auch mit Chartanalyse. Diese Trennung der Threads hab ich hier noch nie verstanden, abgesehen vielleicht von Kaderdiskussionen.

Xetra Schlusskurs = 4,012 €
MarketCap = 369,1 Mio €

Vorab erstmal die Daten der Geschäftsjahre 2011/12 bis 2014/15. Am kommenden Freitag werden die Daten des Geschäftsjahres 2015/16 präsentiert, von denen ich eine deutliche Steigerung bei allen wesentlichen Kennzahlen erwarte.

 

Angehängte Grafik:
bvb-jahre.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
bvb-jahre.png
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2733 Postings ausgeblendet.
12.06.18 21:02 #2735 Schöne Aufstellung
Da fehlten jetzt noch ein paar kleinere Postionen, wie Auszahlung für Sachanlagen usw., und dann hätte man so ungefähr die Größenordnung für den Cashflow aus Investitionstätigkeit.

Wenn man dann auf die Aufstellung des operativen Cashflow von Hg oben schaut, kann man grob überschlagen, dass der Free Cash Flow selten deutlich über 20 Mio gewesen sein kann. 2015 war ganz schlecht.  
12.06.18 21:25 #2736 mit diesem Transferminus der 10 Jahre dürft.
BVB zu einem der besten Top10 Klubs in Europa gehören. Tippe mal jetzt spontan, dass nur der FC Porto besser war.


Und das bwohl sich der BVB in dieser Zeit erst in die Spitze gespielt hat. Schon echt stark.

2014/15 war halt ein Ausnahmejahr, da man sportlich schwach war, aber zunächst mal mit Tuchel jemand danach kam, der manchen Spielern wie Micki wieder das Vertrauen gab und sie besser machte. Abgänge waren daher kaum zu verzeichnen. Das gabs dann erst die nächsten zwei Jahre.

Die abgelaufene Saison ist ja in der obigen Aufstellung noch nicht drin. Wie hoch ist dort voraussichtlich das Transferminus? ;)
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the harder we fight the higher the wall
12.06.18 21:30 #2737 und ja, der BVB ist seit jeher dazu verpflich.
die Kapitalflüsse ausreichend darzustellen.

Ich glaub darum ging es tulmin aber nicht, sondern eher darum, was sich verändert hat, seitdem Halbgott seine Meinung veränderte, und ob der operative Cashflow als wichtigste Kenngröße zu sehen ist.


Für mich ist Umsatz und Marktstellung entscheidend, solange der BVB kleine Gewinne macht. Und da gehören Transfers nunmal dazu. Das kann der Vorstand über die Jahre hinweg halbwegs glätten/steuern. Klar wird es aber immer Jahre geben, wo es negativen CF gibt oder auch mal sinkende Umsätze, wenn die Transfereinnahmen nicht so hoch sind wie im Vorjahr. Übergeordnte wächst der BVB aber seit Jahren, auch ex Transfers.  
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the harder we fight the higher the wall
12.06.18 22:15 #2738 der BvB
wird in der kommenden Saison wieder begeisternden Fussball spielen und sich wiede zurück in die herzen spielen .
Junge spieler werden ENORM an wert zunehmen ( Sancho , Pulisisc, Philip, Weigl usw )

Was hier in den vergangene Jahren falsch gemacht wurde war , war einzig und alleine Peter Bosz
ein anderer Trainer der Spieler wie Sahin und Schmelle von anfang an entlaft und ihnen zeigt wo der Hammer hängt , hätte den BvB locker eine runde weiter gebraucht ind der CL , ok eventuell nicht bei der hammer gruppe aber auf jeden Fall weiter in der EL

Daher Favre beste entscheidung , ein Fuchs wie Guardiola und ebenso bessessen  
13.06.18 12:54 #2739 2737
genau, der BVB nimmt seit dem Geschäftsjahr 2017/18 nun auch den Free Cash Flow als Leistungsindikator in seine Finanzberichte auf.

Und zwar mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass der operative Cashflow bei Fussballvereinen mit Transfergeschäft die Aussage über die Liquidität verfälschen kann.

Dies sollte zur Kenntnis genommen werden und nicht so getan werden, als hätte es keine Relevanz. Es ist wichtig zu verstehen, wie ein negativer operativer Cash Flow zustande kommen kann und noch wichtiger – wie sich das auswirkt.  19 Mio. Free Cash Flow ist derzeit ein gutes Ergebnis. Nicht jeder positive operativen Cash Flows führt zu so guten Ergebnissen.

 
13.06.18 13:31 #2740 Nicht jeder positive operativen Cash Flows
führt zu guten Ergebnissen? Meinst Du das ernst, tulmin??? Ich fand die Ergebnisse definitiv sehr gut, auch weil es eben nicht nur um die Ergebnisse geht, sondern um die Zukunftsprognosen, ob also BVB auch zukünftig profitabel wirtschaften würde können, wofür sportlicher Erfolg die Grundbedingung ist. Auch das  war jahrelang hervorragend, eben weil man seine besten Spieler jahrelang alle halten konnte und immer nur höchstens einen abgegeben hatte, nach der Horrorsaison sogar gar keinen.

Wenn man annimmt, daß Aubameyang und Dembele mindestens 150 Mio wert sind, dann müsste man jetzt also 150 Mio reinvestieren, das Geld hat man aber nicht. Wenn man von Hummels, Gündogan, Miki, Dembele + Aubameyang pro Jahr lediglich einen oder zwei abgegeben hätte, dann hätte man gegen Nikosia gewonnen, egal wer da gerade der Trainer ist.

Peter Bosz ist kein guter Trainer, völlig klar. Das ist aber eben nicht das einzige Problem, die massiven Kaderabgänge sind mit ganz weiten Abstand das viel größere Problem. Schmelzer als Kapitän anstelle von Hummels, es ist ein Riesenproblem gewesen. Eine klar bessere Abwehr, bei einem starken Kapitän, der die Mannschaft nicht nur führen kann, sondern auch sehr gut für die ganze Außendarstellung ist, natürlich ist das immanent wichtig gerade nach dem Anschlag.

Wenn Watzke ernsthaft die Problematik bei schwatzgelb.de so benennt, dann klingt das wie eine Rechtfertigung, nämlich daß es anders gar nicht möglich gewesen wäre und der Fan doch bitte schön verstehen solle, warum die ganz fetten Jahre mit sportlichen Knallererfolgen jetzt vorbei sind. Die Motivation für solche Argumentation ist ziemlich hanebüchen, wenn er dann aber den Aktionären ggü klarmachen will, daß es für die faire Bewertung völlig egal wäre, ob man sportlich erfolgreich ist, weil man durch Transfereinnahmen alles ausgleichen würde, dann wird es in einem Maße haarsträubend dumm, daß sich einem die Fussnägel kräuseln.

Einfach den kompletten Kader verkaufen, mit der U23 in der zweiten Liga weiterspielen, weil man sportliche Unwägbarkeiten mit extrem hohen Transfergewinnen ausgleichen könne? Wäre natürlich Schwachsinn. Es ist nicht meine Meinung, sondern die Meinung des Marktes. Bei Abstiegsgefahr in der Horrorsaison ging es mit dem Aktienkurs runter. Weil alle Verträge auch in der zweiten Liga gültig waren, hätten in dem Fall dreistellige Mio Nettogewinne gedroht, der Aktienkurs wäre trotzdem erst mal unten geblieben, logisch.

Jetzt lief es sportlich klar schlechter und der Aktienkurs steht heute tiefer als zu Beginn der letzten Sommerpause, dies beim höchsten Nettogewinn aller Zeiten? Warum?

Erkläre mal den Kursverlauf, tulmin!!! Der Kursverlauf einer S-Dax Aktie über mehr als 12 Monate hat nix und wieder nix mit irgendwelchen Forumsbeiträgen zu tun. Die Logik, daß es bei sportlich schlechtem Abschneiden runter geht, bzw. bei ungewissem weiteren Verlauf sich nicht sofort wieder erholt, gab es immer schon und wird es auch in 1000 Jahren noch geben.

ABER

Wenn die Transfergeschäfte wirklich so toll wären, wenn der Cash Flow wirklich so toll wäre, wenn man schmerzhafte Abgänge mühelos kompensieren würde können, DANN nur dann würde die Sache anders aussehen.

Für den Dembele Abgang holte man Yarmolenko, weil das nicht reichte Marius Wolf dazu, weil das immer noch nicht reichte jetzt eventuell noch  Ismaïla Sarr bei Rekordablöse. Mit allen Gagen und sonstigen Kosten hätte man also bereits jetzt für Dembele Ersatz mehr ausgegeben, als das was bis jetzt durch seinen Transfer netto übrig geblieben  ist. Aber war das nicht der Jahrhunderttransfer? Irrtum. Die Folgekosten und Folgeeinnahmen wären auch klar negativ. Dembele hatte einen 5-Jahresvertrag bei 2,4 Mio Gage, der riesengroße Vorteil hätte jahrelang weiter bestehen können.

Sehr viele andere Vereine verhalten sich taktisch komplett anders und sehen eben nicht die tollen Möglichkeiten durch Transfers. Hoeneß hat jetzt sogar gesagt, daß die Gerüchte Quatsch wären, man würde erst bei einem Angebot von 200 Mio für Lewandowski den Hörer abnehmen, denn man würde ihn sowieso nicht verkaufen, egal bei welchem Angebot. Lazio hätte top secret Angebote für Ciro Immobile. Der verdient 2 Mio netto und hat Vertrag bis 2022. Das sind so dermaßen geniale Vorteile, natürlich wird er nie im Leben verkauft. Jährliche Abschreibung bei beiden liegt bei ca. Null.

Aber wie gesagt, erkläre es nicht mir oder anderen, sondern erkläre einfach mal den Kursverlauf. Nettogewinn 80 Mio o.ä., wieso steht der Aktienkurs jetzt niedriger als letzten Sommer?
 
13.06.18 13:54 #2741 echt unverschämt
wie du Zitate aus dem Zusammenhang reißt, um sie einfach nur als Vorlage benutzen zu können, um deinen Sermon wieder zum Besten zu geben.

Unseriös so eine Diskussion.
 
13.06.18 14:11 #2742 tulmin
Ich glaube von uns beiden wiederholt jeder gleich viel. Ich zitiere nicht das komplette posting und gehe auf alles ein, weil es sonst noch romanhaftiger wird, als eh schon ist.

Lass uns einfach über etwas ganz anderes reden, vielleicht kommen wir dann besser weiter.

BVB Analyst Marcus Silbe meinte, der Aktienkurs könne bis hierhin kaum besser performen, weil die Bilanzdaten nicht gut wären, ich habe die gleiche Meinung, Du aber nicht. Dann erkläre mir einfach mal den Aktienkurs, er stand zu Beginn letzten Sommer bei 6,30. Jetzt hat man extrem hohe Gewinne und diese verschiedenen Cash Flow Daten, der Aktienkurs steht aber tiefer. Warum?  
13.06.18 14:14 #2743 @halbgott
Du hast sicher in vielen Punkten recht und dass beim BVB  vor allem in den letzten zwei Jahren einiges schief gelaufen ist, wird doch niemand ernsthaft bestreiten.

Aber was sollen bitte solche Sachen wie der x-te Hinweis auf den Dembele-Transfer? Deine Behauptung, dass der doch einen 5-Jahresvertrag hatte und man ihn gar nicht hätte abgeben müssen, mag zwar formal richtig sein, doch in der Realität war die Sachlage doch nun mal anders.

In den Deal waren ja mehr oder weniger indirekt auch noch andere Parteien verwickelt (Rennes-Besitzer und damalige PUMA-Mehrheotsaktionär)  und vor allem war von Anfang an klar, dass Demebele diesen Vertrag niemals im Leben komplett erfüllen würde, sondern dass der BVB eben nur eine Durchgangsstation sein sollte. Zwar waren die Beteiligten sicher von mehr als nur einem Jahr Aufenthalt ausgegangen, aber durch den Neymar-Deal und den Barca-Aktionismus sind die Dinge dann viel schneller als erwartet ins Rollen gekommen.  Die zunächst äußerst niedrige Ablöse für Dembele und die im Gegenzug recht hohe Beteiligung am Verkaufspreis sowie die personellen Puma-Verbindungen zeigen doch schon die Besonderheiten dieser Transfers auf.
 
13.06.18 14:34 #2744 Tiefseetaucher
sehe ich im Prinzip auch so, was Du schreibst. Ich hatte den Dembele Deal ja selber auch immer gut gefunden, eben weil die Ablöse so hoch war. Die Sache wird nun nur allein deswegen von mir wieder aufgenommen, weil es seit heute neue Nachrichten dazu gibt, nämlich daß immer noch nach einem Dembele Ersatz gesucht wird und man  daher Ismaïla Sarr für Rekordablösesumme bei über 30 Mio kaufen will.

https://twitter.com/Fussballeck/status/1006778447665029120

Wenn Du die Ablösen für Yarmolenko, Wolf + möglicherweise Ismaïla Sarr zusammenrechnest, dazu die extrem hohen Gehälter, dann verändert sich die Dembele Rechnung ganz gewaltig, die Vorteile schwinden.

 
13.06.18 15:40 #2745 Transferaktivitäten
Ich werde mich die nächsten Wochen erstmal zurückhalten mit weiteren Kommentierungen rund um die Transferaktivitäten, und mich erst nach Schließen des Fensters wieder dazu äußern.

Wer weiß, was an den unzähligen Gerüchten tatsächlich dran ist oder eben nicht, und welche Zu- und Abgänge am Ende dann erfolgt sind.

Zudem weiß man ja auch gar nicht, welche Spieler in das Favre-System gut passen oder nicht. Vielleicht möchte er aus dem großen Kader den ein oder anderen Spieler behalten, der in der Öffentlichkeit als "Problemfall" gehandelt wird. Vielleicht können sich unter ihm dann sogar wieder Spieler, die längst abgeschrieben wurden, zu wichtigen Stützen im Kader entwickeln oder Spieler die lange verletzt waren könnten wieder zu alter Stärke zurückfinden. Das werden wir dann aber sogar noch viel später erfahren.

Ab morgen dann erstmal die WM mit einem hoffentlich guten Abschneiden der BVB-Spieler in ihren Teams und der deutschen Mannschaft, denn das würde die Vermarktungsmöglichkeiten der Bundesliga im Ausland sicher nicht schaden.  
13.06.18 16:04 #2746 Forbes Ranking 2018
Borussia Dortmund  bleibt der 12. wertvollste Fußballklub.

Der Wert steigert sich um 12% von 808 auf 901 Mio USD.

Beim letzten Ranking hatte sich der BVB um -3% verschlechtert – nun wurde wieder deutlich aufgeholt.


Es wurde darauf hingewiesen, dass eine Umrechnung in EUR das Ergebnis wegen großer Währungsschwankung, erheblich verfälscht.

 
13.06.18 16:36 #2747 Die Forbes Bewertung

901 Mio Dollar entspricht 767 Mio Euro. Das ist schon deutlich weniger als die Angabe von Watzke, faire Bewertung eine Milliarde.

Ein Jahr davor wurden von Watzke/Trep 750 Mio faire Bewertung genannt, nach dem Hype um den Dembele Deal wurden daraus plötzlich eine Milliarde.

Beim Kursziel 6,50 von Oddo würde die Aktie mit einem Bewertungsabschlag von 22% gehandelt, wenn man die Forbes Bewertung als Maßstab nimmt. Wenn man mit den vergangenen Jahren vergleicht, ist die BVB Aktie momentan nicht mehr unterbewertet als sonst, früher gab es sogar sehr oft viel höhere Abschläge.

Beim letzten Forbes Ranking hatte es sich verschlechtert, weil man EL statt CL spielte. Die jetzige Bewertung bezieht sich auf die Saison 2016/17 wo man das CL Viertelfinale erreichte und Pokalsieger wurde. Erst beim nächsten Ranking geht es dann also um 2017/18

Sehr anders als Watzke und die gesamte Kapitalmarktkommunikation haben Transfereinnahmen weder bei Forbes noch Deloitte irgendeine Bedeutung, da geht es vorrangig um das operative Geschäft.

 
13.06.18 16:49 #2748 lol - die Angabe von Watzke jetzt als
Vergleich zu nehmen, setzt deiner ganzen Argumentation der letzten Monate echt die Krone auf.

Forbes stuft die Bewertung um 12% in einem Jahr nach oben, und zwar in dem Jahr, in dem Halbgott alles viel schlechter als früher sieht, aber Halbgott kommt mit der Watzke-Milliarde um die Ecke, um die 12% Hochstufung durch Forbes zu relativieren.


Weitere Diskussion echt überflüssig.  
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13.06.18 17:01 #2749 Fake Rechnung
Forbes weist darauf hin, dass wegen der Währungsdifferenzen eine Umrechnung in EUR das Ergebnis verfälscht. Und trotzdem wird umgerechnet.  
13.06.18 17:25 #2750 tulmin

@tulmin, die Währungseffekte sind nicht so dermaßen riesig, daß da plötzlich 230 Millionen fehlen müssten. Deine total emotionale Aufregung mit schwarzen Sternen ist völlig überzogen, im Kern geht es um etwas sehr anderes. Forbes kommt beim Bewertungsmodell zu sehr anderen Ergebnissen, weil Transfereinnahmen bei denen keine Rolle spielen, während Watzke genau umgekehrt argumentiert. Sehr offensichtlich sieht der Markt das nicht nur jetzt, sondern ganz grundsätzlich total anders als Watzke, sonst hätte es nach dem Götze Abgang nicht sofort intraday -5% gegeben, usw.
 
13.06.18 17:31 #2751 Katjuscha
"Forbes stuft die Bewertung um 12% in einem Jahr nach oben, und zwar in dem Jahr, in dem Halbgott alles viel schlechter als früher sieht"

lies Dir doch erst mal das posting durch. Die Bewertung ging für das Jahr 2016/17 hoch, nix hatte ich da negativ geschrieben. Die Frage wird sein, ob es für 2017/18 auch 12% hochgehen wird, ich glaube nein, eben weil Transfereinnahmen bei Forbes keine Rolle spielen und man 17/18 sowohl in der CL als auch Pokal viel schlechter abschnitt als 16/17  
13.06.18 17:56 #2752 Forbes
12% Hochstufung ist schon angemessen, so langsam kann man sich wieder mit wesentlichen Bewertungen beschäftigen. Die Schwarzmalerei wird sich auch langsam legen...Halbgott puuh...:)  
13.06.18 18:10 #2753 "der nächste Dembele"
hat aber nichts mit einer internen Suche nach einem Dembele-Nachfolger zu tun, das ist hoffentlich allen Beteiligten hier klar?

"der nächste Dembele" hätte noch vor 15 Monaten "der nächste Messi" geheißen, obwohl der nie in Dortmund gespielt hat, nichtmal als Gegner, soweit ich weiß.
Dembele ist einfach nur das Sinnbild des Goldjungen, der den Verein erst zu einem Titel hievt und dann für eine wirklich enorme Summe verkauft weden kann. So einen sucht jeder Verein der Welt 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Das der BVB so einen gerne wieder hätte (ohne den Ärger versteht sich) ist überhaupt keine Nachricht. Muss man auch keien draus machen, geschweige denn, dass man daraus seriöse Rückschlüße ziehen könnte.
In Italien hätte man halt von "nächster Donnarumma" und in Frankreich von "nächster Mbappe" gesprochen.  
13.06.18 18:20 #2754 Der Abstand zur fairen Bewertung
zum Vergleich mal 2016, so lange ist das noch nicht her:

Schlusskurs 13.6.2016 auf XETRA: 4,17 Börsenkapitalisierung 384 Mio Euro
Forbes Bewertung im Juni 2016: 712 Mio
Kursziel Oddo im Juni 2016: 5 Euro Börsenkapitalisierung 460 Mio    

Abstand Aktienkurs zur Forbes Bewertung: 85%
Abstand Aktienkurs zum Oddo Kursziel: 20%
Bewertungsabschlag von Oddo ggü Forbes: 55%
(Oddo hatte 2 Monate später das Kursziel um 20% erhöht)


Der Abstand zum Kursziel und zur Forbes Bewertung ist heute viel geringer. Der Bewertungsabschlag von Oddo ggü Forbes ist auch sehr viel geringer. Die Situation war in den Jahren davor oftmals viel krasser, die Abstände ggü der Forbes Bewertung waren teilweise dreistellig.

Der BVB Aktienkurs kann durchaus zulegen, Bedingung sind aber mehr denn je sportliche Erfolge. Richtig große Schübe sind in der derzeitigen Situation erst mal nicht zu erwarten, es sei denn es läuft sportlich außergewöhnlich gut. Dies weil die Unterbewertung generell deutlich kleiner geworden ist und weil die faire Bewertung bei Forbes nächstes Jahr nicht deutlich anziehen wird, wenn sie dann das Geschäftsjahr 2017/18 Ex-Transfer berechnen.
 
13.06.18 18:21 #2755 @hg aus #2740
„Es ist nicht meine Meinung, sondern die Meinung des Marktes.“

Das sagt dann wohl alles. Der halbgott hat gesprochen..  
13.06.18 18:33 #2756 Abstand zur fairen Bewertung
Vor einem Jahr lag die MarketCap 8-9% höher als aktuell, die Forbes-Bewertung aber 12% tiefer. Der Abstand war also damals viel geringer bzw. heute viel höher. Und das lag nicht an Dembele, denn dessen Wechselabsichten kamen erst einen Monat später erstmals ans Licht. Der Aktienkurs war auch die Wochen vorher bereits höher als heute.

Und was noch interessanter ist … zusätzlich war Halbgott vor einem Jahr megabullish, obwohl der Abstand zur fairen Bewertung viel geringer war als aktuell. Jetzt erzähl mir nicht wieder das Märchen, sportlich und finanziell sah es damals aber viel besser aus.
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13.06.18 18:54 #2757 Katjuscha
Entweder es wurde damals die Transferwahrscheinlichkeit Dembele teilweise eingepreist, die Gerüchte gab es sehr lange oder aber man ging davon aus, daß Dembele und Aubameyang im Kader bleiben würden, man also eine bockstarke Mannschaft haben würde, wo man ein so schlimmes internationales Abschneiden nicht ansatzweise hätte erwarten können.

Falls man 2017/18 ebenso ein CL Viertelfinale erreicht hätte, dann wäre die Prognose für die nächste Forbes Bewertung im Mai 2019 eine ganz andere, stattdessen hat man jetzt wahrscheinlich eine viel geringere Steigerung. Man hätte also bei Forbes möglicherweise eine ähnliche Entwicklung wie nach 2015/16 wo es mit dem Aktienkurs vorher ein Jahr lang seitwärts ging, u.a. weil die Forbes Bewertung sogar gesunken ist.

Heute bin ich für die nächste Saison ohne Stürmer und ohne Dembele viel weniger optimistisch als letztes Jahr. Aber ich habe ja darauf hingewiesen, daß sich dies bei sportlichem Erfolg sehr schnell ändern würde, kann ja noch einiges passieren auf dem Transfermarkt.

 
13.06.18 19:02 #2758 Forbes: posting #2754
in posting #2754 wird mit dem Jahr 2016 verglichen. Noch viel krasser wird es, wenn man etwas weiter zurückschaut.

2013 lag die Bewertung von Forbes nach dem CL Finale bei 388 Mio Euro. Als 2014 tatsächlich das Geschäftsjahr 2012/13 bewertet wurde, stieg diese Forbes Bewertung auf 510 Mio Euro.

Direkt nach dem CL Finale lag die Börsenkapitalisierung aber bei 186 Mio

Daß es in riesigen Schüben hochgehen müsse, selbst wenn es sportlich nicht sooo toll laufen würde, war völlig klar. Man wurde nicht Meister, Doublesieger oder CL Finalist. Der Aktienkurs stieg vom CL Finale 2013 bis Sommer 2014 70% und war da immer noch klar unterbewertet. Diese klare Unterbewertung ist heute nicht mehr vorhanden.
 
13.06.18 21:00 #2759 Der Bvb auf den Weg zur Spitze
Meiner Meinung nach machen die Herren Watzke , Sammer und Zotc gerade einiges wieder gut was sie in den vergangenen Jahren schlecht gemacht haben.

Es gibt offensichtlich keine Denkverbote , Schmelzer ist nicht mehr Kapitän , es werden Spieler gekauft welche sofort weiter helfen werden da sie die Manschaft auf ein anderes Mentalitätslevel bringen werden.

Ein Favre ist ein Trainer der junge Spieler noch besser macht und diese werden dann deutlich an Wert zu nehmen.  Ein Sancho ein Pulisic ein Gomez , alles Spieler die noch lange Vertrag haben  und schon bald ganz gewaltig in den Fokus der Top Clubs geraten werden.

Dazu gibt man mit den frühzeitigen Verpflichtungen klare Signale an die jetzige Belegschaft das sie sich schon mal wo  anders umschauen sollte, ein Sahin z.B weiß genau das seine Zeit beim BVB nun abgelaufen ist.

Und selbst wenn viele Spieler noch bleiben sollten weil sie hier mehr geld verdienen als wo anders ist das kein großes Problem da der BvB die CL Gelder zur Verfühgung hat , höhere Spnsoring und TV Gelder fleißeen werden und sich evetuell durch den ein oder anderen Transfer auch wieder Millionen im Anflug befinden.  

Der BvB ist für mich das investment überhaupt ! Man stelle sich vor der BvB verkauft seine begehrtesten Spieler , also Pulisic für ca 80 mio ( asolut nicht unrealistisch ) , Guierro für 30 , Weigel für 40 ,  dann hat man 3 Spieler für rund 150 mio verkauft und was dann ? ist man dann nicht mehr in der Lage in der Bl unter die ersten 4 zu kommen ? ! der rest vom Kader ist immer noch deutlich besser als der rest der BL ! es muss nur ein dirigent her und der ist nun da in Favre ! Er wird dann die leute die jetzt da sind besser machen , besser und wertvoller !
ein Sancho ein Reus , ein Philip , ein Götze ein Delany ein wolf alls leute die unter Favre deutlich an Wert gewinnen können , dann werden wohl in ein paar jahren einige von denen verkauft und es kommen wieder neue nach

Der BvB hat den unglaublichen Vorteil das er als Top ausbildungsverein gilt ! und wenn ich mir die Jungs anschaue welche gerade aufrücken dann wird das auch so bleiben in den kommendne Jahrzehnten !
dazu ist der BvB der belibtste Verein in Deutschland ! in Deutschland ! nicht in irgend einem kleinen Land mit einer kleinen Liga sondern in Deutschland ! das heist das die Reichweite für Werbung und ähnliches enorm ist ! daher hat der BvB auch deutlich bessere Einkünfte als andere Vereine und kann daher auch mehr Gehalt zahlen , daher wird es auch so bleiben das gute Spieler von den kleineren Vereinen kommen werden !


Man darf absolut gespannt auf die neue Saision sein , und ich sehe hier absolut keinen Grund auch nur eine einzige Aktie zu verkaufen , wenn jemand Aktien los haben möchte kann er das gerne machen aber wie sehen hier seit wochen das es immer wieder menschen gibt die die Aktie haben wollen und daher geht der kurs bei ENORM niedrigen Umsätzen manchmal bis auf 5,80 runter um dann aber bald schon wieder bsi auf 5,95 zu steigen .
Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich größere Käufer hier her verirren , die schlechtne Nachrichten welche halbgott hier massenhaft verbreitet sind alles grüße aus der Vergagenheit ! An der Börse wird aber die Zukunft gehandelt und die kann nach so einer Saison nur besser werden

 
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