Bayer - Glyphosat und was ist das Kursziel?

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neuester Beitrag:  01.12.20 23:17
eröffnet am: 10.09.20 22:11 von: koeln2999 Anzahl Beiträge: 1084
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10.09.20 22:11 #1 Bayer - Glyphosat und was ist das Kursziel?
Aktuell stagniert der Bayer Kurs trotz glänzender Zahlen und profitabler Geschäfte trotz Corona.

Es gibt einen sehr positiven Newsflow unabhängig von dem Glyphosat Thema.

Die Frage ist was ist das Kursziel mit Glyphosat und was nach dem Gewinn des Prozesses oder dem Schluss eines Vergleichs.

Bitte um alle Beiträge zu Bayer hier.......  

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1058 Postings ausgeblendet.
30.11.20 20:53 #1060 @Kaktus
Natürlich läuft Bayer ähnlich wie die BASF. Vom Tief im November ging´s bei Bayer von 40 auf fast 50 = 10 Euro. Bei BASF von 48 auf 62. Bei Bayer also knapp 10 Euro, bei BASF 14 Euro. Das unterstützt wieder die These, dass Bayer zu 2 Drittel wie BASF läuft.
Meinen Ursprungsplan Bayer dazuzukaufen habe ich inzwischen aufgegeben. Stattdessen habe ich beim letzten Rücksetzer BASF gekauft. Ich überlege sogar den Komplettverkauf von Bayer. Auf die Ankündigungen von Bayer folgt leider nie die Exekution. Die Vertragsverlängerung von Baumann ist ein Witz. Warum der nicht mal Manns genug ist selbst zurückzutreten.... Da geht´s wahrscheinlich wieder ums liebe Geld. Diese sogenannten Eliten finden es wohl normal für Versagen auch noch eine Riesenabfindung mitzunehmen. Werte wie Ehre kennen die nicht. Aber im gleichen Atemzug verlangen sie die Aufweichung des Kündigungsschutzes für die Normal- und Niedrigverdiener.
Eigentlich sollten die Aktionäre es so machen wie die Sammelkläger gegen Bayer. Jeder einzelne Aktionär sollte bereits jetzt für die nächste HV die Entlassung von Aufsichtsrat und Vorstand beantragen. Das könnte schon nerven wenn jeden Tag Tausende von solchen Anträgen eintrudeln würden. Vielleicht sollten wir jetzt mal damit anfangen und nicht erst dann wenn die HV-Unterlagen verschickt werden. Und wie gesagt alle Anträge einzeln um zu zermürben.  

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01.12.20 06:07 #1061 Ja, Bayer beansprucht schon die Geduld....
...allerdings wird gesagt, dass mit den Klägern, mit denen man sich ja geeinigt hat bis Jahresende nachgeschärft wird. Das Kostet wohl wohl moch ein Paar Mio mehr. Die Bestimmungen bei künftigen Haftungsfragen werden noch einmal Umformuliert. Die Klägerseite sehe ich hier nicht als Problem. Problem sind immer nur diese komischen kalifornischen Richter. Anleger hassen Unsicherheiten und ichkann jeden verstehen der hier die Faxen dicke hat.  
01.12.20 07:06 #1062 und die 48,50 werden wieder entscheiden...
Die News sind wie immer eigentlich zum Speien. Schon wieder hat Bayer seinen Anlegern Informationen vorenthalten. Nun erinnere ich mich auch wie stinksauer ich auf den Tag genau vor zwei Monaten war. Aber als Charttechniker fällt mir auf dass der Abverkauf bei 48,50 abgebremst wurde und nachbörslich an dieser Marke wieder Käufer reinkamen. Das bedeutet der Gapclose ist noch nicht tot. Sollte die Marke heute per Schlusskurs halten kann die positive Grundstimmung die Aufwärtsbewegung noch retten. Die Frage ist halt wie weit der Index selbst noch raufgeht.  

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01.12.20 08:21 #1063 Elanco
Hier die aktuelle PM zum Verkauf der Elanco Aktien. https://www.investor.bayer.de/de/nc/news/...-us-dollar-bei-abschluss/

► BAYER AG ■ Auf neuen Wegen ◄ | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/...yer-ag-auf-neuen-wegen  
01.12.20 08:23 #1064 Das ist schon unglaublich...
...aber es kommen vorbörslich tatsächlich Stützungskäufe rein um den Kurs am EMA50 zu halten. Die Bekanntgabe des Verkaufs der Beteiligung scheint nicht zufällig reinzukommen. Also keine Panik auf der Titanic. Diesmal ist kein erneuter Absturz auf 40 zu erwarten.  

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01.12.20 08:32 #1065 An Stelle von Bayer würde die gesamte
US-Anwalt-Riege mit sofortiger Wirkung entlassen und sich endlich "richtige" US-Anwälte zulegen. Da sollte man einfach mal etwas Geld in die Hand nehmen und sich Anwälte zulegen, die wissen, wie das US-Recht funktioniert und wo man wie schmieren muss. Die bekommen dort als einziges Unternehmen nicht einen einzigen Vergleich hin. Wahnsinn.  
01.12.20 08:51 #1066 CT
Das einzige was los ist, ist das Bayer zunächst an der 50 € Marke also einem Widerstand gescheitert ist mehr nicht.....bislang.  

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01.12.20 08:55 #1067 an den Anwälten liegts nicht...
...sondern an den kalifornischen Richtern, die sich profilieren wollen. Nun wird's spannend, zur Xetra-Eröffnung vermutlich ein Absacker aber der Tagesschlusskurs wird entscheiden. Sollte der um 48,50 liegen bleibt alles im Lot und der Gapclose kann noch folgen.  

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01.12.20 09:11 #1068 Kaktus Jones
Da kommen nur zwei in  Frage  "Mike Ross" und "Harvey Specter" ;-)
 
01.12.20 09:18 #1069 USA Klagewellen
als DB Aktionär bin ich leidgeprüft und werde hellhörig. Die ganze scheisse kann noch übel ausgehen, immer wieder Zahlungen für vergleiche(wenn man endlich mal vergleiche hinbekommt) werden kommende gewinne fressen.
Ich verstehe auch nicht wieso deutsche unternehmen Bayer,DB, VW ständig so stark angepackt werden. Ich würde begrüßen wenn wir es denen gleich tun und Amazon ordentlich beklagen, aber wird wohl nicht passieren.
ich muss zugeben das ich ein mulmiges Gefühl habe, das ganze kann sich noch jahre hinziehen.
 

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01.12.20 09:43 #1070 Man
muss halt bedenken, dass eine schwebende Klage nahezu IMMER den Kapitalmarkt bei Unternehmen zurückhaltend werden lässt. Die Glypo-Story war glasklar ein schwerer strategischer Fehler. Man wollte eine Renditemaschine kreieren, die de facto schon im Anschlag erkennbar nur Probleme bereitet. Gestern halt "refusal of settlement" war eigentlich klar , dass die Summe viel zu läppisch war.

Gehört der CEO weg ? Für dieses Fiasko , JA ! Das sind strategische Managementfehler, die Konsequenzen nach sich ziehen sollten . Wird Bayer das langfristig aus der Bahn werfen ? Nein, dafür ist das Problem trotz Tragweite letztlich zu bewältigen...wenngleich schweineteuer.
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01.12.20 10:10 #1071 glyphosat
ich will das Thema nicht wieder aufwärmen, auch wenn es hier noch nie kalt geworden ist;)
Aber immer wenn ich darüber nachdenke, man , es war im Vorfeld des Kaufs bereits kommuniziert das es dort Schwierigkeiten mit dem zeug gibt.
Kann einfach nicht begreifen wie das Management so doof sein konnte, über alle Schreibtische hinweg einfach durchgewunken.
naja nun ist es so, was soll man ständig zurück schauen. Wieviel Tafelsilber hat die Bayer AG noch? bin recht neu investiert;)  
01.12.20 10:50 #1072 PCB
01.12.20 11:26 #1073 minus -40% Absatzeinbußen bei
Pharmazeutika bei Erkältungskrankheiten, die Leute kaufen in den Apotheken Deutschlands vermehrt naturheilkundliche Mittelchen ohne gefährliche Nebenwirkungen/without dangerous side effects

falls das bei anderen Krankheiten auch so wäre, was zu vermuten ist, dann drohen Milliardenverluste bei allen großen Pharma-Konzernen wie Merck, Bayer/Monsanto, Teva, AstraZeneca, Pfizer, GlaxoSmithKline usw.  
01.12.20 11:52 #1074 #1071
Will mir auch nicht in den Kopf...wie gesagt, massive Fehlbewertung, vermutlich dachte man sich, das wäre mit ein paar Milliönchen aus der Welt und in der Summe dann eine lohnende Aquisition.

Letztlich hat aber genau das zu aktuellen Kursniveaus geführt weshalb ich mich mit "Beschwerden" bezüglich des Deals auch nicht aufhalten will. Aber war schon ziemlich dämlich :D  
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01.12.20 11:54 #1075 Ballhorn
So ein Stuss! haha  
01.12.20 11:56 #1076 Absatzeinbußen Erkältungskrankheiten
Ich bin mit einem Apotheker befreundet. Nach seiner Aussage rauschen die Umsätze mit den Erkältungsmitteln in den Keller seit die Leute Mund/Naseschutz tragen (müssen).  

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01.12.20 12:21 #1077 Es wirkt halt.
"...Nach seiner Aussage rauschen die Umsätze mit den Erkältungsmitteln in den Keller seit die Leute Mund/Naseschutz tragen (müssen).  ..."

So ist es. Ich kenne auch eine Apothekerin. Und laut deren Aussage gibt es bisher kaum die für die Jahreszeit typischen Erkältungen. Da sieht man halt, wie gut das Abstandhalten, der Mundschutz und die Grippe-Impfung funktionieren wenn man es zumindest einigermaßen konsequent anwendet. Und natürlich kommt auch das Homeoffice dazu. Und wenn das jeder vernünftig mitmachen wüde, dann hätte man auch Corona wieder im Griff. Leider ist das vielen Menschen zu anstrengend. Dass das funktioniert, das sieht man schön in den bevölkerungsreichen Ländern Südost-Asiens, in denen die Menschen Rücksicht auf andere nehmen. Dort gibt es diese deutlichen Anstiege der Infektionen nicht.

Die "natürlichen" Erkältungsmittel werden in der Regel on Top gekauft. Und wie heißt es bei Medikamenten in der Regel so schön - keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Das ist fast immer so. Und wo es keine Nebenwirkungen gibt, da gibt es auch keine Wirkung - egal wie viele an die Macht der Globuli, Hasenpfoten oder Schamanen glauben. Der Placebo-Effekt hilft nachweislich - auch bei Globuli. Aber das ist auch schon die einzig bewiesene Wirkung.

Ich finde es schon als Unverschämtheit, dass die Krankenkassen diesen Mist finanzieren, während sie lebensnotwendige Mittel bei genetischen Krankheiten wie z.B. Ichtyosis, Schuppenflechte oder Neurodermitis nicht bezahlen (die harnstoffhaltigen Cremes werden nicht bezahlt, da es sich hierbei um "Pflegemittel" handelt). Die Betroffenen können aber ohne diese Mittel nicht leben - absolut nicht. Aber da zahlt man lieber unwirksame Globuli oder die 10. Entziehungskur. Oder man hat irgendwas psychisches - dafür gibt es immer Geld.
 
01.12.20 14:16 #1078 Sorry Kaktus
aber deine Schlussfolgerung hinkt.

Die Konsequenz des Vermeidens von Infektionen wird sein dass die Immunsysteme der Bevölkerung
kontinuierlich schwächer werden weil der Kontakt zu den sich ständig verändernden Erregern fehlt
und somit die Antikörperproduktion.

Erkältungskrankheiten gehören dazu und diese zu vermeiden wird sich langfristig kontraproduktiv
auswirken.

Der ständige Umgang mit Viren und Bakterien ist ganz normal, dafür sind wir evolviert.

Befürworter der völlig absurden Corona Maßnahmen sind schlecht
informierte Angstmenschen die der Word Economic Forum 2030 Agenda auf den Leim gehen.

"Die Partei befahl einem, das Zeugnis der eigenen Augen und Ohren zu verwerfen" - 1984  
01.12.20 22:09 #1079 Wie es evtl. weitergeht
Ich denke, Baumann könnte im April von Elliott und KKR vom Hof gejagt werden und dann könnte Bayer aufgespalten oder zerschlagen werden.

Entweder wird dann Pharma in Frankfurt an die Börse gebracht und Crop Science in New York, oder die beiden aktivistischen Investoren verkaufen die Pharma-Sparte evtl. an Novartis, Pfizer oder J&J und die Crop Science-Sparte an Corteva oder die Chinesen.

Für uns Aktionäre könnte das rund 80 Euro pro Aktie bringen. Einen Haken dran am Glyphosat-Vergleich natürlich vorausgesetzt.

Blackrock, DWS, Union Investment und die beiden Staatsfonds aus Singapur und Norwegen könnten das mittragen.

Dann würde Baumann endlich vom Hof gejagt und geht als der größte Loser in die Bayer-Geschichte ein.  
01.12.20 22:27 #1080 WiWo
Und die WiWo hatte im Oktober einen sehr guten Kommentar zu dem Thema

DAX-KONZERN UNTER DRUCK

Jetzt wird Bayer zum Übernahmeziel – und könnte zerschlagen werden

Kommentar von Christof Schürmann 01. Oktober 2020

https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/...0ist%20nicht%20ausgeschlossen.

Zitat

Bayer hat sich schlank auf drei Sparten Pharma, Konsumenten-Medizinprodukte und Agrar aufgestellt. Die Leverkusener wären also leicht zu zerschlagen oder über Abspaltungen in drei Unternehmen an der Börse wahrscheinlich deutlich attraktiver und damit teurer darstellbar. Novartis könnte Bayer Pharma kaufen, Johnson & Johnson die Sparte mit den frei verkäuflichen Medikamenten und für Monsanto finden sich an der Börse sicher Abnehmer – denn die Mittelzuflüsse auch aus Glyphosat sind per se nicht zu verachten. Noch dürften strategische Investoren zögern, auf niedrigere Kurse hoffen und mehr Konkretes zu den Abwertungen wissen wollen.
 
01.12.20 22:36 #1081 Ihr seid zu negativ
Ein bischen Geduld. Der Kurs bewegt sich doch Richtung Norden und der Abwärtstrend ist gestoppt.
Kapitalerhöhung wird nicht benötigt und der Vergleich wird auch bald kommen. Kostet 12 Milliarden.

Seid ihr Zocker oder Investoren? Es sind nachkaufkurse und wer das nicht kann oder will der muss es aussitzen. Oder einen Schlussstrich ziehen. Überlege ggf. noch steuerliche Verluste mit reinzunehmen.

Ich kann jetzt nicht erkennen was aktuell schlechter läuft als vor wenigen Wochen.

Immer lächeln  

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01.12.20 22:48 #1082 Glyphosat
Eine feindliche Übernahme nachdem der Rechtsstreit um Glyphosat beendet wurde, liegt latent in der Luft.

Die Gefahr oder Chance (je nachdem, wie man es sieht) besteht.  
01.12.20 22:52 #1083 22.09 Uhr
Ich hatte ja geschrieben

Für uns Aktionäre könnte das rund 80 Euro pro Aktie bringen. Einen Haken dran am Glyphosat-Vergleich natürlich vorausgesetzt  
01.12.20 23:17 #1084 80 ist o.k.
Dann schnell raus und tiefer wieder rein.  Wäre gut wenn man mit Glyphosat dieses Jahr abschließt...  

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