BVB-BET: höchstens 1 Beitrag/User/Tag oder Sperre

Seite 1 von 10
neuester Beitrag:  16.06.19 20:11
eröffnet am: 24.08.16 20:33 von: Der Tscheche Anzahl Beiträge: 227
neuester Beitrag: 16.06.19 20:11 von: Der Tscheche Leser gesamt: 69268
davon Heute: 5
bewertet mit 3 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    |  9  |  10    von   10     
24.08.16 20:33 #1 BVB-BET: höchstens 1 Beitrag/User/Tag oder S.
Liebe BVB-Interessierte,

die Zukunft wird es zeigen, aber wenn es gut läuft, könnte dieser Thread für die BVB-Diskussion eine echte Bereicherung werden. Wenn es schlecht läuft, war es für mich trotzdem einen Versuch wert.

HINTERGRUND FÜR DIE THREAD-IDEE
Vielen BVB-Aktionären geht die häufig regelrecht hysterische Form der Kommunikation rund um die BVB-Aktie ziemlich auf die Nerven. Mir auch.

DIE GRUNDREGELN eines BEWUSSTEN ENTSCHLEUNIGUNGS-THREADS = BET
Im BVB-BET darf JEDER posten und zwar alles, was er will. Es sollte nur etwas mit dem BVB zu tun haben oder gerne auch (als Meta-Diskussion) mit den BVB-Diskussionen. Er darf es aber HÖCHSTENS EINMAL AM TAG. Postet er öfter, wird er von mir gesperrt und zwar bei Verstößen zwischen dem 1. und dem 18. des Monats bis zum Ende des laufenden Kalendermonats, bei späteren Übertretungen (19.-31.) bis zum Ende des darauf folgenden Kalendermonats. Die Sperre mag sich lang anhören. Aber in den vielen anderen Threads kann man ja weiter „chattten“ niemand ist auf den BVB-BET angewiesen.

DIE BET-VORTEILE

1. Entschleunigung statt Chat-Wahnsinn
Threads verleiten dazu, sich „einfach mal zu unterhalten“. Der BVB ist sehr beliebt, die BVB Aktie auch. Da kommen ein paar User immer mal ins „Quatschen“. Als jemand, der seltener reinschaut, ärgert man sich dann aber, wenn einen das „bequatschte“ Thema nicht interessiert und man ohne mehrfaches Zurückblättern gar nicht feststellen kann, ob man womöglich etwas Interessantes verpasst hat.
Im BET wird es dieses Problem definitiv nicht geben.

2. Gleichberechtigung statt Meinungsmache durch Dauerposten
Echte Diskussionen leben davon, dass sich jeder Diskutant gleich stark in die Diskussion einbringen kann. Während es im Fernsehen die Aufgabe des Moderators ist, dafür zu sorgen, dass jeder seine Redezeit bekommt und Vielredner zum Schweigen gebracht werden, kann man das von den Ariva-Moderatoren nicht verlangen.
Im BET regelt sich dieses Problem ein Stück weit von alleine.

3. Höhere Qualität der Beiträge und des Threads?
Die Entschleunigung durch die BET-Posting-Regel bietet eine gute Grundlage für eine Steigerung der Qualität der einzelnen Beiträge und damit auch des Threads insgesamt. Wenn ich nur einmal täglich meinen Senf abgeben kann, dann überlege ich mir womöglich vorher besser, was ich beitrage. Letztlich lebt freilich jede Thread von dem Willen und Anspruch jedes einzelnen Users an sich selbst.
Auch im BET ist jeder einzelne User für die Qualität seiner Beiträge und damit die Gesamtqualität des Threads mit verantwortlich.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, habe ich mir nicht nur diesen Threadtyp ausgedacht, sondern möchte auch – sozusagen als Aufhänger für einige Diskussionsfäden, die sich entspinnen mögen, eine Entwicklung visualisiert voranstellen, die besonders häufig im Fokus steht, wenn es um die Beschreibung des BVB als WACHSTUMSWERT geht: die Entwicklung nicht nur der Umsätze, sondern der Gesamtleistung, also der Umsätze + der sonstigen betrieblichen Erträge und zwar aufgeteilt nach den unterschiedlichen Einnahmequellen, so wie sie in den Geschäftsberichten unterschieden werden.

Beim Merchandising und beim Catering + Sonstigem (darunter Conference) habe ich bis 2012/13 keine Zahlen eingetragen, weil es für diese Aufteilung erst ab 2013/14 Zahlen gibt (die Aufteilung wurde so 2015 eingeführt und der BVB bot dann rückwirkend auch die Zahlen für 2013/2014 an). Die Visualisierung macht es einem möglich, die Entwicklung der einzelnen Einnahmequellen deutlich besser als bei Tabellen zu erfassen. Von daher mag es nützlich sein, wenn man sie sich jederzeit durch den Klick auf den Beginn dieses Thread vor Augen führen kann. Im Übrigen möchte ich (ein erklärter Gegner aller BVB-Aktien-Dauer-Trommler) NICHT, dass dieses von mir erstellte Bild an irgendeinen anderen Ort im Internet verfrachtet wird.

So, das war's von mir für heute. Bin gespannt, was aus dem Thread wird.  

Angehängte Grafik:
bvb_entwicklung_der_gesamtleistung_2007-....jpg (verkleinert auf 31%) vergrößern
bvb_entwicklung_der_gesamtleistung_2007-....jpg
Seite:  Zurück   1  |  2    |  9  |  10    von   10     
201 Postings ausgeblendet.
26.11.18 20:42 #203 Substanzwert BVB
M.E. ist der Substanzwert des Unternehmens BVB noch sehr viel höher

- Transfermarkt.de weist einen Kaderwert von 472 M€ aus, die Bilanz aktuell 140 M€, das wären dann allein 330 M€ "Stille Reserven"
Die Einzelänsätze für den "Spielermarktwert" sind aber viel zu niedrig und berücksichtigen nicht die Wertsteigerung durch den Formanstieg in der immerhin mittlerweile zu 2/3 gespielten Hinrunde,
600 M€ wären für den gesamten Kaderwert eher angemessen (zum Vergleich, Bayern München steht da bei fast 900 MEuro)

- 5 Tochtergesellschaften, darunter Europas größtes Stadion, alles "nur" nominal bilanziert

- 140 M€ Anlagevermögen (im wesentlichen Immobilien) wie z.B. ein riesiges Trainingsgelände, so gross wie woanders eine ganze Kleinstadt

Auch in Dortmund sind in den letzten Jahren angesichts des Immobilienbooms die Grundstückspreise stark gestiegen

Markenwert: Schwieriges Thema aber hier wage ich mal die Prognose, dass der durch die stark steigenden Nutzerzahlen in den sozialen Medien massiv ansteigen wird

Angesichts dieser Fakten kann m.E. jeder "Substanzwert" bis 2 Mrd € argumentiert werden. Inwieweit der sich aber dann auch an der Börse abbildet steht auf einem ganz anderen Blatt  
27.11.18 10:32 #204 Kaderwert + Rede von Watzke
@00zero:

Den Kaderwert kannst Du nicht einfach auf 600 Mio aufwerten, jedenfalls nicht in Bezug zum Aktienkurs. Denn für den Aktienkurs wäre entscheidend, was bei etwaigen Verkäufen netto übrig bleiben würde. Wenn durch hohe Handgelder und Spielerberaterkosten immense Nebenkosten entstehen, die es im gleichen Maße in den Vorjahren nicht gegeben hat, dann müsste das natürlich relevant sein. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (wo einige dieser Kosten aufgelistet sind) sind ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Außerdem sollte man nicht nur die möglichen Aufwertungen berücksichtigen (einige müssten in der Tat drastisch aufgewertet werden), sondern auch mögliche Abwertungen. Transfermarkt bewertet z.B. Hakimi, dieser Spieler gehört dem BVB aber gar nicht, der mögliche Kauf wird vom BVB selbst als mission impossible bezeichnet. Bei Rode oder Toljan hat man eine ähnliche Situation wie zuletzt bei Sahin ( wechselte für lediglich 1 Mio, BVB zahlt aber rund 3 Mio Gehalt an ihn weiter, sie zahlen also drauf, seinen Wert hätte man also unter 0 ansetzen müssen) oder Durm 0 Euro Ablöse. Selbst Subotic oder Bartra wechselten für weniger als von TM angegeben.

Die Situation ist also um einiges komplizierter. Wenn Du dennoch eine höhere Bewertung rechtfertigen willst, könnte man sich aber auch ohne weiteres andere Argumente suchen, das Argument "wird unter  Liquidationswert gehandelt", gab es jahrelang, dieses Argument hat sich aber ggü den Vorjahren deutlich abgeschwächt.

@Katjuscha, Watzke hatte früher ähnliche Reden gehalten, das stimmt. Aber es gab zahlreiche deutlich bessere Reden, die auch dem Aktienkurs Impulse geben konnten und zwar sehr deutliche. Ich erinnere mich noch wie BVB zu Hause 0:3 gegen Bayern verlor und direkt danach kam die HV mit einer knalligen Rede von Watzke, der Aktienkurs stieg direkt und unmittelbar, auch danach. Auch bei anderen Reden gab es immer wieder mal interessante Äußerungen, die so vorher nicht bekannt waren. Bei der gestrigen Rede hingegen waren es allesamt Wiederholung von sattsam Bekanntem. Entsprechend wenig Impulse gibt es für den Aktienkurs.

 
27.11.18 14:27 #205 Markenwert
Die Diskussion ging von der Frage aus, ob es Sinn macht den Markenwert in die Bewertung eines Klubs einzubeziehen.

Reine Finanzzahlen reflektieren die Wettbewerbsituation aus meiner Sicht nur ungenügend. Deswegen hatte ich im Nachbarthread dieses fiktive Beispiel angeführt, dass ein von tulmin gegründeter Verein möglicherweise mit ähnlichen Zahlen aufwarten kann, wie ein anderer Verein – aus dem Zahlenwerk aber nicht unbedingt hervor geht, warum die Marke erfolgreich war und weiterhin sein wird.

Der Markenwert reflektiert die Fähigkeit eines Unternehmen größere Zielgruppen zu binden und langfristig zu wachsen. Für Banken dient der Erfolg einer Marke und ihr Markenwert durchaus zur Sicherung von Finanzierungen. Für Anteilseigner gilt aus meiner Sicht das Gleiche.

Das mag im B2B Bereich und bei vielen Aktien tatsächlich unwesentlich sein, bei Business-to-Consumer Marken aber weniger. Und bei Fußballmarken mit ihren tragenden Fan-Communities noch weniger, aus meiner Sicht.

Wie genau der Markenwert berechnet wird, ist eine Wissenschaft für sich. Ist die Frage, wer sich hier wirklich damit fundiert auskennt. Ich nicht. Jedenfalls ist die Betrachtung der Zielgruppe ein wichtiges Kriterium. Die Berechnungen von Brand Finance korrespondieren mit der ISO Norm. Für eine Vergleichbarkeit macht es Sinn, wenn sich Treß auf deren Bewertungen bezieht und sich nichts eigenes ausdenkt.

Seit einem Jahr ist hier nun der "Risikoabschlag" bei Kurszielen en vogue. Das macht aber nur Sinn, wenn bei der fairen Bewertung auch der Markenwert berücksichtigt wird, also auch die Chancen und Sicherheiten.

Letzlich läuft hier jede Diskussion darauf hinaus, dass  es in diesen threads ja nur um den Aktienkurs ginge und den Abstand zu fairen Bewertung  ...  und spätestens dann wird der Bogen gespannt zu Lazio.   Na denn ...

Letztes Wort zu diesem Thema. Morgen fangen wir einfach gleich mit dem Aktienkurs und Lazio an :-)
 
28.11.18 12:23 #206 tulmin
Du spannst den Bogen zu Lazio, nicht ich. Was im Nachbarthread besprochen wird, stellst Du jetzt auch hier rein, nun denn.

bei der Sachlage rund um den Markenwert ging es nie darum, diesen Wert in Frage zu stellen, sondern wie genau man diesen in einer Fundamentalanalyse berücksichtigen will. Einfach Hausmeistermäßig Substanz-, bzw. Liquidationswerte mit dem Markenwert addieren, ist völlig schwachsinnig, ganz im Ernst, das macht nur Bankhaus Lampe und Treß beim BVB, nirgendwo sonst passiert so etwas und das hat gute Gründe.

Wenn man argumentiert, daß der Liquidationswert niemals ausreichen könne, weil es eben auch den Wert der Marke gibt, dann ist das in jedem Fall ein sinnvolles Argument, weil es auf die Zukunft bezogen  Gutes bedeuten müsse, daß die Umsätze also konstant oder steigend sein könnten, bzw. daß bei sportl. Widrigkeiten der Wert der Marke von immenser Bedeutung sein müsse. Daher wird in diversen Beispielen, nicht nur bei irgendeiner einzelnen Fussballaktie, sondern bei richtig vielen, unterstellt, daß der Liquidationswert nicht ausreichen könne, sondern daß es eher der zwei- bis vierfache Umsatz sein müsse, natürlich Ex-Transferumsatz (weil diese nicht so stark schwanken und weniger von Einmaleffekten getrieben werden) je nachdem um welche Marke es sich handelt.

Mit Lazio hat das alles sowieso rein gar nichts zu tun. Nirgends wird da ernsthaft unterstellt, daß der Liquidationswert plus Markenwert das Kursziel wäre, sonst läge das Kursziel bei 6 Euro (natürlich unter Berücksichtigung der Schulden). Es sagt aber keiner Kursziel 6 Euro, weil so ein Bewertungsmodell schwachsinnig ist.

Du unterstellst, daß der Wert der Marke bei Lazio zwielichtig wäre, gleichzeitig unterstellst Du, daß der Wert von Brand Finance seriös wäre. Was denn nun? Willst Du etwa behaupten, Brand Finance ist beim BVB seriös und woanders nicht? Mit Verlaub, so ein Diskussionsansatz ist regelrecht idiotisch. Brand Finance sieht den Wert der Marke Lazio bei 155 Mio US-Dollar, das sind die Fakten, aber sie sind nicht so wichtig.

Natürlich ist der Risikoabschlag bei anderen Aktien höher oder niedriger. Bei Man.Utd. ist er niedriger und bei Lazio ist er höher, das jeweilige Kurspotential kann man sich überall leicht ausrechnen. Jahrelang wurden derlei Vergleiche beim BVB genutzt um für den BVB zu argumentieren, an der Argumentationsstruktur hat sich nichts wesentliches geändert. Jahrelang wurde der BVB weit unter dem Liquidationswert gehandelt, jetzt aber nicht mehr. Der Versuch seitens des BVB daher ein neues Bewertungsmodell ins Spiel zu bringen, ist völlig berechtigt, die Art und Weise ist aber in jedem Fall kritikwürdig.

Konkret verliert man sehr deutlich an Glaubwürdigkeit, wenn man auf Nachfrage bei der HV 2017 behauptet, am fairen Wert würde sich nichts ändern, wenn es sportlich turbulent werden würde. Der Aktienkurs hat sehr konkret 40% konsolidiert, dies hatte sehr konkrete Gründe, es wurde ein höherer Risikoabschlag eingepreist. Einerseits waren die gemeldeten Zahlen alles andere als egal, andererseits der sportl. Verlauf. Mit so richtig billigen Hausmeisterrechnungen kommt man bei der BVB Aktie also nicht weiter.

Hätte man damals geantwortet, sicherlich könne die Aktie unter Umständen mit einem höheren Risikoabschlag gehandelt werden, hätte man das präzisiert, dann wäre es für den Kursverlauf viel positiver gewesen. Denn dann hätte man die Untertreibung bei einem Aktienkurs von 4,90 anhand dieser Aussagen verifizieren können, wenn man aber stumpf sagt, faire Bewertung liegt bei einer Milliarde, egal was passiert, ist die Aussage rein gar nichts wert, mit anderen Worten, man hätte dann weiterhin eine Fanboyaktie, wo es total toll sein müsse, wenn man um die Meisterschaft spielt und daneben, wenn man event. die CL verpasst, Fanboyaktie deswegen, weil die Gegenaussagen von Treß richtig schwach sind und keinerlei seriöse Grundlage haben und die Außenwahrnehmung dann bei anderen Kursverläufen dann immer die Gleiche sein muss, bzw. sich viele im "Markt" eher an realen Kursverhältnissen orientieren, statt an einer sinnvollen Kapitalmarktkommunikation. Real ist, daß der Aktienkurs vor der HV übertreibt und danach untertreibt, solche Kapriolen sind aber in diesem Ausmaß nicht seriös und daran ist hat die schlechte Kapitalmarktkommunikation eine gewaltig Mitschuld.
 
28.11.18 14:26 #207 Unterstellung
Wegen des ständigen Schlagabtausches ziehe ich diesen thread vor. Ich hatte gestern eine Diskussion mit Katjuscha – der hier gesperrt ist – über Markenwert und Substanz. Da habe ich zwei fiktive Unternehmen gegenübergestellt. Du unterstellst mir nun zum zweiten Mal ich hätte mit "zwielichtig" Lazio gemeint? Und mit dem anderen möglicherweise den BVB?? Ich habe daran noch nicht mal gedacht.

Ich will dir mal was sagen: Mir geht es bei der Diskussion um Sponsoring oder Markenwert, nicht um den BVB Aktienkurs und um Lazio schon mal gar nicht. Die Themen Markenstrategie und Wertschöpfung interessieren mich unabhängig vom BVB und beim BVB verfolge ich die Entwicklungen seit Jahren und habe Meinungen dazu gebildet. Diese Meinung kann man richtig oder falsch finden, kein Problem. Aber die Art und Weise wie du meine Postings wiederholt auseinandernimmst und in einen falschen Zusammenhang stellst und als Vorlage nutzt, um deinen langen Senf zum Besten zu geben – das geht mir einfach ganz entschieden zu weit! Bitte lass das nun sein.



 
30.11.18 23:06 #208 Durchschnittliche Spielergehälter 2018

Interessante Grafik! Man kann gut sehen, dass die gleichen TOP 11 Klubs (siehe #187) mit den höchsten Reichweiten und mit den höchstdotierten Ausrüsterverträgen – auch die höchsten Gehälter zahlen. Es sind tatsächlich exakt die gleichen Klubs – außer dass Atletico da noch oben reingerutscht ist, sie haben 2018 teuer mit Griezmann verlängert.

Ein Zusammenhang von Reichweite, Sponsoring und Spielergehälter ist gegeben. Der BVB gleicht das geschickt aus durch gutes Scouting und intelligentes Marketing (die virtuelle Werbung als neue Attraktion für Sponsoren).

Die SZ sagt: Wer einmal zu den Großen gehört, für den öffnen sich die wahren Finanztöpfe. Und Watzke 2016: "Wir machen die Erfahrung, dass sich in den letzten fünf, sechs Jahren bei den großen internationalen Sponsoren etwas verändert hat. Gerade die Großen gehen nur noch nach Bekanntheitsgrad und Marktwert deiner Marke als Klub. Die fragen sofort: Wo steht ihr im Ranking?"

Leistungskennzahlen wie Reichweite und Zielgruppenrelevanz in die Bewertung einzubeziehen macht wirklich Sinn. Bei Brandfinance sind im Markenwert auch finanzwirtschaftliche Kennzahlen und eine Umsatzprognose für Einnahmen, die aus der Marke generiert werden, enthalten.

Sponsors hält die Net Asset Value  Methode – die Treß und Bankhaus Lampe nutzen und die sich auf Vermögenswerte und Marke bezieht – für die Bewertung eines Fußballklub für tauglich. Interessanterweise deckt sich die Bewertung auch mit den Berechnungen von KPMG – die nach einem ganz anderen Modell arbeiten. Und die ihre Bewertung Anfang 2019 vermutlich erhöhen werden.

Interessant fand ich bei Sponsors auch den Hinweis, dass eine Bewertung nach Umsatz-Multiple, die Berechnung wegen des Multiplikators verzerren könne und deswegen oft zu ungenau sei.

www.sponsors.de/news/fussball/der-wert-der-bundesligisten?active=1
 

Angehängte Grafik:
ds7grnbwsaaehtu.jpg (verkleinert auf 47%) vergrößern
ds7grnbwsaaehtu.jpg
02.12.18 20:08 #209 Verfolger schwächeln
Die engsten BVB-Verfolger haben heute ihre Spiele verloren.
Damit wächst der Abstand des BVB zu Platz 2 auf 7 Punkte !
Gladbach verlor in Leipzig, Frankfurt  sogar zuhause gegen Außenseiter Wolfsburg.

Wie die Orgelpfeifen folgen die nächsten Clubs in der Tabelle.
Abstände:
Mönchengladbach 7 Punkte
Leipzig 8 Punkte
Bayern 9 Punkte
Frankfurt 10 Punkte
Hoffenheim 12 Punkte,  Rückstand auf Borussia Dortmund. (am 13. BL-Spieltag)  
03.12.18 20:56 #210 Ausrüstervertrag
Der BVB verhandele mit Puma und anderen zahlungskräftigen Konkurrenten, so Treß gegenüber Bloomberg. Genaueres könnte schon nächstes Jahr bekannt gegeben werden.

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...wert-schon-091026477.html  
04.12.18 08:34 #211 Die Durchschnittssummen
sind wie üblich leider Statistik für Dummies. Spannender wäre das Box and Whiskers Diagramm. Das würde die Gehaltstruktur zeigen. Barca hat mit Messis Monstergehalt einen gewaltigen Ausschlag nach oben, der BVB hat durch die Talente ein paar Spieler im Kader, die in Relation fast umsonst spielen. Der untere Whisker wird bei Barca dafür übehaupt nicht existieren, da ist kein Platz im Kader für Nasen, die nur 5 Mio verdienen. Bayerns Kader wird dagegen vermutlich ein recht enges Feld aufweisen, die haben keinen Überflieger, aber - bis im Winter der Teenie kommt- auch keinen rumlaufen, der "nur 4 Mio" verdient. Das obere Ende wird beim BVB und Bayern aber vermutlich nicht mal so weit auseinander liegen, Reus war bei 10+ Mio und bei Bayern war AFAIK beim Kernpersonal von 12 die Rede.  
14.12.18 10:22 #212 10-Jahreswertung
In der 10-JW  für die nächste CL Saison 2019/20 wird man sich stark verbessern.
Durch die gute Gruppenphase hat sich der BVB von Platz 17 auf Platz 13 in der 10-JW
vorgearbeitet.
Wegen der niedrigen Punktezahl in den Jahren 2009, 2010, 2011  ( 0-7-7 Punkte)
kann man sich auch in den nächsten 3 Jahren  jedes Jahr in der 10-JW deutlich verbessern.

Für die nächste Saison werden sich die BVB Startgelder dadurch von 37 Mio auf rd. 41 Mio Euro erhöhen.
Kommt man über Ligaplatz 2 (anstelle Platz 4 wie aktuell) in die CL,
so kann der BVB mit round abound 10 Mio Euro fixen  CL-Mehreinnahmen rechnen,
bevor der erste Ball überhaupt gespielt wird.

 
28.02.19 16:06 #213 Ende 2018 15,5Mio. in den Kassen...
...nur gut, dass man in der Winterpause Pulisic verkauft hat...  
28.02.19 18:05 #214 Pulisic
durch diesen Verkauf bleiben  am Ende höchstens zwei Drittel netto übrig, das ist natürlich trotzdem gut, völlig klar.

Die entscheidende Frage wird aber sein, wie man diesen zweiten Umbruch finanzieren will. Konkret wurde im Kicker.de mehrmals geschrieben, was man alles finanzieren will:

- einen Stürmer (Alcacer ist bislang nur Edeljoker, bzw. man braucht sowieso zwei)
- einen zentralen Mittelfeldspieler (wenn Reus verletzt ist, gibt es keinen sinnvollen Ersatz)
- einen Pulisic Ersatz (die genannten Kandidaten sollen angeblich jeweils 40 Mio kosten)
- einen Linksverteidiger (Diallo ist dafür nur bedingt geeignet, Schmelzer zu alt)
- einen Rechtsverteidiger (Hakimi will man vorzeitig bereits in diesem Sommer kaufen)

trotz Pulisic Einnahmen und 15,5 Mio in der Kasse, sehe ich nicht, wie man das finanzieren kann. Es wird noch weitere Transfereinnahmen geben, die genannten Summen sind da aber nicht zwingend genug.

Könnte auch sein, daß man doch nicht alles realisieren kann oder daß man irgendwo sehr günstig zuschlägt, ablösefreie Spieler oder erst mal nur geliehene oder welche mit Ausstiegsklausel.

völlig spekulativ....
 
04.03.19 10:55 #215 Ich sehe gerade, dass wohl zur neuen Saison .
...der Problemfall Schürrle wieder so richtig aufploppen könnte, denn im Abstiegsfall von Fulham kehrt er zum BVB zurück und dieser scheint im Moment noch wahrscheinlicher als zur Zeit des Bild-Berichtes unten. Fulham ist als Vorletzter jetzt schon 10 Punkte vom Platz 17 entfernt.
André Schürrle (28) könnte im kommenden Sommer zu Borussia Dortmund zurückkehren. Der Weltmeister von 2014 verrät im „kicker“, dass sein eigentlich bis 2020 datierter Leihvertrag mit dem FC Fulham
 
04.03.19 10:57 #216 @Der Tscheche
Das ist doch schon seit Monsten bekannt also ehrlich......

 
07.03.19 22:42 #217 3 Meldungen vom 6.3.2019
Der KICKER meldet 77 Mio Euro Einnahme  für den BVB aus der CL-Saison 2018/19.
TRANSFERMARKT hebt den BVB-Kaderwert  auf 602,3 Mio Euro an.
Insiderkauf von Geske,  10 000 Stück zu 7,27 Euro.  
08.03.19 07:50 #218 wenn Geske kauft
geht es danach aber chronisch runter.  
15.05.19 16:48 #219 Q3-Bericht ist raus: 25Mio. Cash ist aktuell da
nach über 50 Mio. ein Jahr zuvor. Und Pulisic ist schon verkauft (Geld eingesackt), die gut 50 Mio. für Hazard und Schulz aber noch nicht bezahlt... Bin sehr auf die Transfers im Sommer gespannt.  
15.05.19 17:04 #220 und wie
sieht es mit den weiteren kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus? Cash ist ja nicht alles, wie der sicher geläufig ist.  
16.05.19 10:29 #221 Beides 66-67Mio., kann man daher weglassen
23.05.19 10:04 #222 Was folgt aus der Cash-Situation?
Aus meiner Sicht kann die Transferoffensive (Hazard, Brandt, Schulz) nur finanziert werden, wenn

- entweder die von mir für dieses Jahr erwartete Kapitalerhöhung durchgeführt wird (denn Schulden will ja Herr Watzke nach eigener Aussage niemals mehr machen)
- oder aber Tafelsilber verscherbelt wird, vermutlich dann das Juwel Sancho verkauft wird.

Andere Möglichkeiten sehe ich jedenfalls nicht.
 
23.05.19 10:17 #223 222
...es könnte, wie damals bei Reus, eine konzentrierte Aktion, unter Beteiligung eines kapitalkräftigen Partners geben...sprich Puma finanziert den ein oder anderen Kauf mit, wäre ja auch eine win win Situation für den Sponsor, wenn Dortmund zumindestens den 2.Platz an der Sonne erfolgreich, gegen
Leipzig verteidigen kann...
 
23.05.19 10:28 #224 #222
Sehe ich nicht zwingend so. Ich sehe durch Transfers von Spielern wie Weigl und/oder Guerreiro  (beide um die 25 Mio), von Philipp und/oder Dahoud (beide um die 15 Mio) sowie diversen anderen Abgabekandidaten (Toprak, Schmelzer, Kagawa, Toljan etc.) ein Einnahmepotential von locker 50 bis 65 Mio.

Dazu könnte man noch als Vorgriff auf die nächste Saison die fast sicher anstehenden Dembele-Boni (je 5 Mio für das 75. und 100. Spiel) nehmen, sodass man nominell fast ein ausgeglichenes Transfersaldo hätte. Dann müsste der vorhandene Cash-Bestand eigentlich ausreichen, um die bisherigen Transfers komplett zu finanzieren.

Sollte man allerdings  noch einen weiteren Top-Spieler holen wollen, müsste man über andere Finanzierungsquellen nachdenken.  
23.05.19 12:38 #225 5 Mio für die BVB Doku Serie
wird Amazon dem BVB einen mittleren Millionen Betrag zahlen, die Bild Zeitung nannte 5 Mio.

Diese Doku wird es in 4 Teilen ab dem 9. August auf Amazon Prime zu sehen sein.

Ein "emotionaler" Saisonrückblick , der in 200 Ländern abrufbar sein wird.

 
23.05.19 14:22 #226 Abgänge
Neben den ganzen erwartbaren Kandidaten( Oelschlägel, Toprak, Toljan,Passlack,Burnic, Weigl, Dahoud, Guerreiro,Rode, Kagawa Gomezleihe, Philipp,Isakleihe) könnte ich mir auch vorstellen, das es noch einen größeren Transfer gibt, den man bisher noch nicht so auf dem Zettel hat.

Die wahrscheinlichsten Kandidaten wären dafür wohl Diallo (letzten Sommer wurde hier seitenlang diskutiert ob 28 Mios völlig überzogen sind - nun ist er laut tm.de schon 33 Mio wert und PSG soll dran sein) oder Akanji ( Traumverein Man United, die wieder nicht CL spielen und vermutlich im Sommer auf dem Transfermarkt wieder ordentlich klotzen werden).

Als Ersatz könnte man beispielsweise die 25 Mio Klausel für Niklas Stark ziehen oder neben Zagadou einen weiteren IV mit linkem Fuß suchen (sofern Diallo geht).

Bin auf jeden Fall gespannt was noch alles auf der Abgabeseite passiert ( aktuell steht man ja bei knapp 35 Spielern). Die Facebookpostings und die Appbilder des BVB der letzten Tage , leiten aus meiner Sicht auch beispielsweise einen Schmelzerabgang ein.

 
16.06.19 20:11 #227 Wenn Hummels kommen sollte,
gilt mein #222 natürlich in verschärfter, aus meiner Sicht 99%iger Form.  
Seite:  Zurück   1  |  2    |  9  |  10    von   10     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen:    


Bitte warten...