BASF schlägt die Erwartungen

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neuester Beitrag:  21.05.07 19:05
eröffnet am: 22.02.07 10:43 von: MaxGreen Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 21.05.07 19:05 von: boersenjunky Leser gesamt: 11917
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22.02.07 10:43 #1 BASF schlägt die Erwartungen
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 deutlich mehr umgesetzt und verdient als ein Jahr zuvor. Aufgrund der im vergangenen Jahr getätigten Übernahmen stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 42,7 Milliarden Euro). Die erworbenen Unternehmensbereiche trugen 4,2 Milliarden Euro dazu bei. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 18 Prozent auf über 7,2 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich von 5,9 Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro.Damit wurden die Erwartungen des Marktes leicht übertroffen. Die von der dpa-AFX befragten Analysten hatten durchschnittlich nur mit einem Umsatz von 52 Milliarden Euro, einem EBIT vor Sondereinflüssen von 7,1 Milliarden Euro und einem Vorsteuergewinn von knapp 6,4 Milliarden Euro gerechnet. Nach eigenen Angaben kommt BASF mit der Integration der neuen Arbeitsgebiete gut voran und will diese wie geplant bis Mitte des Jahres weitgehend abschließen. Die künftigen Synergieeffekte von rund 290 Millionen Euro pro Jahr sollen bis zum Jahr 2010 ihre volle Höhe erreichen. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung hat der Vorstand beschlossen, der Hauptversammlung am 26. April 2007 eine Erhöhung der Dividende um 1,00 Euro auf 3,00 Euro vorzuschlagen. Zudem soll in den Jahren 2007 und 2008 ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von insgesamt 3 Milliarden Euro durchgeführt werden.Für das Jahr 2007 erwartet BASF einen deutlich höheren Umsatz als im Vorjahr. Dazu sollen die 2006 hinzugekauften Geschäfte als auch das organische Wachstum der bestehenden Bereiche beitragen. Das Ergebnis vor Sondereinflüssen soll mindestens den Rekordwert des Jahres 2006 erreichen.

--> Für Aktienrückkäufe werden 3 Mrd Euro ausgegeben. Geld ist also vorhanden. Warum müssen 1000 Schering Mitarbeiter gehen. Bei den aktuellen Tarifverhandlungen sollen sich die Angestellten bitte mit 2% begnügen.

Scharfe Kritik an Chemie-Arbeitgebern
Erheblicher Realitätsverlust
Der IG-BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt hat das Verhalten der Arbeitgeber in der laufenden Chemie-Tarifrunde scharf kritisiert."Ich stelle bei den Arbeitgebern einen erheblichen Realitätsverlust fest," sagte er in einem Gespräch mit dem Handelsblatt (12.02.). Schmoldt weiter: "Wer auf Arbeitgeberseite mit dem Gedanken an einen Ausstieg aus dem Flächentarif spielt, muss wissen, dass wir uns solche Betriebe notfalls einzeln vornehmen." Schmoldt bezeichnete es als "geradezu lachhaft", die 2-Prozent-Marke als Rahmen für einen Lohnabschluss vorgeben zu wollen: "Mit tarifpolitischem Realismus hat das nichts zu tun." Und: "Manche Arbeitgeber verkennen den Wert der Sozialpartnerschaft".

 

...be happy and smile

 

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26.04.07 08:24 #2 BASF steigert Umsatz und Ertrag in Q1,über Pr.
News - 26.04.07 07:49
BASF steigert Umsatz und Ertrag im 1. Quartal – über Prognosen

MANNHEIM (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal 2007 sowohl Ergebnis als auch Umsatz deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sei um 13,5 Prozent auf 2,116 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mit.

Damit übertraf das Unternehmen die Prognose der Analysten, die im Schnitt von einem EBIT vor Sondereinflüssen von 1,970 Milliarden Euro ausgegangen waren. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen.

UMSATZ ÜBER ERWARTUNGEN

Der Umsatz kletterte von Januar bis März um 16,9 Prozent auf 14,632 Milliarden Euro und lag damit ebenfalls über den Prognosen der Analysten. Diese hatten einen Umsatz im Schnitt von 14,440 Milliarden Euro erwartet. Zum Zuwachs beigetragen haben überwiegend die Übernahmen sowie höheren Absatzmengen und Preise in den Segmenten Chemikalien.

Im vergangenen Jahr hatte BASF die Degussa-Bauchemiesparte, den Harzspezialisten Johnson Polymer und Engelhard übernommen. Der Zukauf von Engelhard für 4,8 Milliarden Dollar ist die bisher größte Übernahme in der BASF-Geschichte.

EBIT UND PROGNOSE

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) nahm um 8,7 Prozent auf 2,010 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern legte um 2,5 Prozent auf 1,916 Milliarden Euro zu. Nach Steuern und Anteilen Dritter wuchs der Gewinn in der Berichtsperiode um 8,9 Prozent auf 1,035 Milliarden Euro.

Die Analysten waren im Schnitt von einem Vorsteuergewinn in Höhe von 1,779 und einem Gewinn von 914,8 Millionen Euro ausgegangen. Der Gewinn je Aktie legte in der Berichtsperiode von 1,87 Euro im Vorjahr auf 2,08 Euro zu.

BASF bestätigte seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Aufgrund der im Jahr 2006 zugekauften Geschäfte und organischen Wachstum soll der Umsatz deutlich steigen. Das EBIT vor Sondereinflüssen soll mindestens den Vorjahreswert erreichen. Seine Prognose für den Ölpreis und US-Dollar bestätigte das Unternehmen. BASF erwartet im Schnitt einen jährlichen Ölpreis der Sorte Brent von 55 Dollar je Barrel und einen US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,30 Dollar je Euro./ne/cs

Quelle: dpa-AFX

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26.04.07 08:39 #3 ist ja nicht schlecht !
heute ist zudem die HV in MA  
26.04.07 18:59 #4 sogar Citigroup
hat es mittlerweile "geschafft" das Kursziel anzuheben, wenn auch nur auf 80 Euro. Aber  immerhin, vorher war das Kursziel nur 52 Euro. *ggg*  

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21.05.07 19:03 #5 Weinhändler BASF,ein gutes Tröpfchen in Ehren.
...oder die richtige Mischung machts.

News - 21.05.07 10:42
Weinhändler BASF

Neben Farben und Kunststoffen hat BASF auch ein gut gehendes Ethanolgeschäft: Der weltgrößte Chemiekonzern ist einer der bedeutendsten Weinhändler Deutschlands. Die Sparte soll für gute Stimmung sorgen - die Rendite ist eher zweitrangig.


Wenn es bei BASF  gesellig wird, ist Bernhard Wolff meist dabei. Der Mann im blauen Jackett baut dann ein Dutzend Flaschen vor sich auf und doppelt so viele Weingläser. Er schwärmt von Honigaroma und dem Geruch von Mango, pfälzelt zu jedem Wein eine eigene Geschichte. Wolff ist BASFs Weinexperte und Showmaster, wenn der Vorstand des Chemiekonzerns Geschäftspartner, Kunden oder Bundeskanzler nach dem Business zur Weinprobe empfängt.

Wolff ist Verkaufsleiter des konzerneigenen Weinkellers. Anders als im Stammgeschäft Chemie ist BASF hier zwar nicht Weltmarktführer - aber mit 5,8 Mio. Euro Jahresumsatz (2006) noch unter den zehn größten deutschen Weinhändlern. Der Keller beliefert das Weinfachgeschäft in unmittelbar Nähe zum Werksgelände in Ludwigshafen, wo jedermann zum selben Preis einkaufen kann. Er versorgt zudem die unternehmenseigene Gastronomie und versendet Wein an Kunden in ganz Deutschland und 50 andere Länder. Die zweimal im Jahr erscheinende Weinliste führt ungefähr 600 Weine auf, für die USA und asiatische Märkte werden eigene Ausgaben gedruckt. Jede zehnte Flasche aus dem Keller der Chemiefabrik wird inzwischen bereits im Ausland abgesetzt.





Das Management verlangt von dem 20 Mitarbeiter starken Weingeschäft, dass es seine Kosten deckt. "Eine schwarze Null steht da in jedem Fall", sagt ein Sprecher. Aber es ist nicht der konzernüblichen Forderung ausgesetzt, seine Kapitalkosten zu verdienen. Denn die Weinkultur "unterstützt BASF über die Emotionalisierung des Geschäfts", wie es heißt. Bei einem Kerngeschäft mit Produkten wie Polyetheraminen und Isophorondiamin kann das sicher nicht schaden.


Auswahl aus 5000 Mustern


"Unsere kulinarischen Weinproben haben sich mittlerweile einen Namen gemacht, sei es beim asiatischen Botschafter, dem Kommissar aus Brüssel oder dem deutschen Spitzenpolitiker", sagt Eggert Voscherau. Er ist nicht nur stellvertretender BASF-Vorstandschef, sondern auch Vorsitzender der "Weinkommission" - und damit, so heißt es augenzwinkernd bei Kennern des Chemiekonzerns, vereinigt er zwei der drei wichtigsten Konzernposten auf sich.

Zur Weinkommission zählen heute sieben BASF-Führungskräfte. Sie treffen sich sechsmal im Jahr, um zusammen mit dem Kellereileiter 120 bis 150 Weine aus gut einem Dutzend Ländern zu verkosten und auszuwählen. Im Mittelpunkt stehen Weine aus Deutschland und dabei namentlich aus der BASF-Heimat Pfalz. Die Kellereimitarbeiter haben dabei schon eine Vorauswahl aus mehr als 5000 Mustern getroffen.

Voscheraus Ehrengremium ist so alt wie BASFs Weingeschäft selbst: Im Jahr 1900 - 35 Jahre nach Gründung der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) - befand die Firmenleitung, dass die stetig wachsende Belegschaft eine BASF-eigene Verkaufsstelle verdiene: für Tabak, Zigarren, Spirituosen, Wein. Die dafür berufene Weinkommission setzte sich zusammen aus zwei Vorstandsmitgliedern, drei leitenden Angestellten - "Beamte" hießen die damals im Firmenjargon - und dem Werksarzt.

Im Protokoll der konstituierenden Sitzung sind schon Mengen und Preise festgehalten: zum Beispiel offener Pfälzer Wein, Einkaufspreis je Hektoliter 400 bis 500 Mark, Abgabepreis 0,15 Mark für den Viertelliter. Täglicher Bedarf schätzungsweise 40 bis 50 Liter. 1903 führte die Preisliste 21 Weine aus der Pfalz, zehn von der Mosel und sieben vom Rhein auf, daneben einige weitere aus Bordeaux und Burgund. Wein zu genießen war damals weitgehend dem gehobenen Bürgertum, dem Klerus und dem Adel vorbehalten. Normale Familien bekamen selten eine gute Flasche Wein zu trinken. "Die Gründung der Kellerei mit dem Ziel, für die Beamten und Arbeiter der BASF Wein zu bezahlbaren Preisen zu beschaffen, hatte vor diesem Hintergrund einen regelrechten sozialen Aspekt", sagt Joachim Spies, der seit bereits zehn Jahren den BASF-Keller leitet.

Zu besonderen Anlässen kredenzt der BASF-Vorstand Kostbarkeiten aus dem rund eine Million Flaschen großen Lager. Da kommt dann schon mal ein Wein aus den 20er-Jahren auf den Probiertisch, im Geschmack eher einem Sherry ähnelnd. Unangetastet bleibt dagegen der Bestand aus dem Gründungsjahr von BASF: sechs Flaschen Forster Kirchenstück Riesling vom Deidesheimer Weingut Reichsrat von Buhl, Jahrgang 1865.



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Kleinteilig





Die BASF-Weinkellerei mit 5,76 Mio. Euro Umsatz gehört zu den BASF-Wirtschaftsbetrieben. Diese wiederum verstecken sich in der Konzernbilanz in dem nichtssagenden Bereich "Sonstiges" und sind damit keinem der fünf operativen Segmente zugeordnet. In der Position sind außerdem konzernübergreifende Dienste wie Ingenieurleistungen, Services und Forschung zusammengefasst.


Von Klaus Max Smolka (Frankfurt)





Quelle: Financial Times Deutschland

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BASF AG Inhaber-Aktien o.N. 91,32 +1,38% XETRA
 

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21.05.07 19:05 #6 Klar machen die mordskohle mit Wein

Die Weinkellerei verlangt ja auch horrende Preise
Genau so die Veranstaltungen der Wirtschaftsbetriebe, da wird überall Kohle gescheffelt!!

gutes Unternehmen ;-)




Servus
boersenjunky

-- reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.--
 
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