Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?

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neuester Beitrag:  13.12.17 20:49
eröffnet am: 04.02.13 21:03 von: XL___ Anzahl Beiträge: 33305
neuester Beitrag: 13.12.17 20:49 von: Otternase Leser gesamt: 3229027
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04.02.13 21:03 #1 Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?
Bei einem Kurs von ca. 1060 USD ist Apple 1 Billion USD wert. Ich denke das kann Apple innerhalb der nächsten 3 Jahre schaffen. Das Wachstum ist intakt.


Marktkapitalisierung : 416 Milliarden USD
Cash  :ca. 137 Milliarden

Ohne Cash ist das Unternehmen also in etwa so hoch bewertet wie Google. Apple macht aber etwas soviel Gewinn wie Google Umsatz.

m.E. eine krasse Unterbewertung.

Mein Kursziel für Ende 2013 : 750 USD , die 1060 knacken wir m.M.n. innerhalb der nächsten 36 Monate  

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10.12.17 11:21 #33281 KI Fondmanager
10.12.17 11:26 #33282 PPS: Was recht gut die immer wieder ...

... unerklärlichen Schwankungen an den Börsen, und bei einigen Aktien, erklären würde, die die menschlichen Marktbeobachter ratlos erscheinen lassen - weil sie eben menschlich zu analysieren versuchen.

Ui, ui, ui ... vielleicht wäre doch ‚Gewinne mitnehmen, soweit es geht, und dann ... schnell laufen!‘ die beste Strategie. :-)

 
10.12.17 11:50 #33283 @Vaioz Zu Shazam ...

... wenn es denn hilft den Apple Music Service zu verbessern, soll es mir recht sein. Ich fürchte, dass die Zeiten, in denen man gute Unternehmen sehr günstig erwerben konnte, sich langsam dem Ende nähern.

Ansonsen dürfte einiges von dem Know-how auch für einen möglichen Videostreaming Service gut sein.

Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie das Thema ‚möglicher Videostreaming Service‘ mit der neuen TV App von Apple vereinbar ist. Wer die bereits hat, der kann z.B. innerhalb der Apple App nach einem Film (weil es so passend ist, sei es mal Terminator 2 ;-)) suchen, und dann wird einem als Netflix Nutzer gleich angeboten den Film via Netflix zu sehen, auch Amazon Prime ist bereits entsprechend freigeschaltet, und man kann den Film dann auch im iTunes Store kaufen.

Ein Apple Video Streaming ließe sich problemlos integrieren, so wie der Netflix und Amazon Service. Da wirkt der iTunes Store dann im Vergleich doch etwas anachronistisch.

Ist das nun eher ein Zeichen, dass ein eigener Apple Video Streaming Service, den ich seit einem Jahr sehnlichst erwarte, in der Pipeline ist? Oder eher ein Zeichen dafür, dass Apple das eher nicht vorhat, sie also damit zufrieden sind, dass die Servides Amazon und Netflix sich auf der iOS Plattform einrichten?

Ich bin nicht sicher. Ich denke, und hoffe, es ist die erste Möglichkeit: weil es einfach Sinn machen würde, dass Apple zusätzlich zum Verkauf von Videos auch einen Video Streaming Service anbietet - wie sie es mit Apple Music getan haben.

Und wenn man dann den Kauf von Shazam in diesem Zusammenhang betrachtet, ist der Kaufpreis ein Schnäppchen.

Die Marktkapitalisierung von Netflix liegt derzeit bei etwa 81 Milliarden Dollar.

Da gilt es seitens Apple einen möglichst großen Happen abzukriegen.  

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10.12.17 13:42 #33284 ....
Finde es sehr schwierig zu beurteilen, wer beim Thema AI wirklich vorne ist. Worin liegt der wahre praktische Nutzen in AlphaZero?

Etwas beunruhigend finde ich, dass Apple zurzeit mit neuen Entwicklungen eher zu anderen aufschließen muss. Man wartet immer noch auf den HomePod (wobei Amazons Echo wirklich hervorragend funktioniert) und wie du schon sagst ist es auch wahrscheinlich, dass eine Streaming Plattform in den Startlöchern steht als Konkurrent zu Netflix und Co.
Die Frage ist natürlich ob man damit nicht schon zu spät ist. Wären die Leute bereit zum Apple Streaming zu wechseln?

(btw. viele Tech Aktien sind meines Erachtens überbewertet, aber Netflix ist nicht nur überbewertet sondern es ist anscheinend auch die Streamingherrschaft der nächsten 10 Jahre eingepreist...)  

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10.12.17 14:08 #33285 PS: Das Problem der Musikerkennung ist alt

Schon bei Al Bundy war es bereits ein Thema:

https://m.youtube.com/watch?v=1EyadKDhgBU

Solche Genies gab es früher in jedem gut sortierten Plattenladen. Als Schallplatten noch aus Vinyl bestanden. Und man selber dadurch noch Eindruck schinden wollte - und konnte.

Interpret, Anzahl und Länge der Songs, weitere Songs, meste Stelle im Song nach x Sekunden, und an welcher Stelle der Rille diese zu finden war, etc. war alles kein Problem.

Mittlerweile kenne ich nicht mal mehr die Zahl der Scheiben, die ich im Regal habe. :-)
 
10.12.17 14:19 #33286 @Vaioz Ob die Leute zu Apple wechseln w.

.... wenn es eine Alternative zu Netflix oder Amazon Prime gäbe?

Sofern das Angebot vergleichbar ist, sicherlich. So, wie sehr viele auch zu Apple Music gewechselt sind, obwohl die Nummer 1 am Markt sehr stark war.

Alles aus einer Hand in gewohnter Qualität, und man muss nur bei einem Anbieter seine Kontodaten hinterlegen. Ist für viele ein Kriterium.

Entscheidend dürfte aber die Qualität und das Angebot sein. Ich teste seit einer Woche, nachdem ich mich lange dagegen gesträubt habe, Netflix. Und der Test ist für meinen Geschmack bisher sehr durchwachsen verlaufen.

Die vielgepriesenen Serien interessieren mich eher wenig, die alten Serien umso mehr. Die findet man aber nur in gerigem Maße. Mit alt meine ich Serien aus meiner Jugend z.B. Raumschiff Enterprise mit Kirk und Spock (da sind alle Folgen da), Time Tunnel (nix da), Hondo (nix da), Bonanza oder Shiloh Ranch. Da würde ich gerne mal wieder was schauen. Und bei den Spielfilmen eben die vielen Hollywood Klassiker, z.B. mit Cary Grant, James Stewart, Gary Cooper, und ältere, aber von denen gibt es nicht allzu viele.

Jedenfalls finde ich ich nur sehr wenige über die Suche.

Und ansonsten wundert mich beispielsweise, warum zwar die Star Wars Episoden 1, 2, 3, 5 und 6 und aogar 7 zwar vorhanden sind - aber die 4 fehlt erstaunlicherweise.

Insgesamt also ein sehr lückenhaftes Angebot. Und ich glaube mich zu erinnern, dass das Angebot von Amazon Prime ebenfalls sehr lückenhaft sei.

Ich denke, dass ich noch die Alten Raumschiff Enterprise Folgen konsumieren, worst case einen Monat zahlender Kunde bleiben, und danach werde ich wohl meinen Test beenden.

Wer die neuen Serien mag, wird da möglicherweise besser bedient. Ist eine sehr subjektive Beurteilung.

Sollte Apple da ein dichteres Netz an Klassikern bieten, wäre ich sofort dabei.  

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11.12.17 18:16 #33287 Apple pirscht sich ...

... im allgemein eher positiven US Marktumfeld wieder in Richtung All Time High heran:

http://www.tradegate.de/orderbuch.php?isin=US0378331005

Aktueller Kurs:  $172.12   +$2.7502  oder   +1.62%

Aktuelles All Time High steht bei:   $176.24

 
12.12.17 10:22 #33288 Otternase ...
... was soll die unnötige Hoffnungsmache? Angemessen wäre vielmehr ein Kommentar auf die fast 2 % Plus gestern etwa wie:
„Wurde aber auch Zeit! Endlich mal wieder Licht im Tunnel, aber zum nächsten ATH ist noch ein gutes Stück Weg.“

So sehe ich das zur Zeit. Bevor es heute oder morgen weiter signifikant nach oben geht, würde ich wegen einer Eintagsfliege nicht ein neues Allzeithoch von Apple beschwören. Sollte man Berufsoptimisten überlassen. Aber vor Weihnachten sind fromme Wünsche ja durchaus en Vogue.  

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12.12.17 16:20 #33289 Apple pirscht sich ...
... im allgemein eher positiven US Marktumfeld heute wieder mal nicht in Richtung All Time High heran, sondern davon weg.

(Aktualisierung der optimistischen Aussage von Otternase gestern)

Und das trotz bester Umsätze vor Weihnachten. Die AppleStores sind voll.

Gestern hat wohl ein extrahoher Aktienrückkauf dafür gesorgt, dass der Kurssprung wie Zustimmung von Investorenseite ausschaut.  

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12.12.17 16:31 #33290 Post scriptum
Ist am Ende womöglich Apple selbst der größte Manipulierer des eigenen Kurses? Kurs hochkaufen, wenn es an echter Innovation durch ein revolutionäres Produkt mangelt?  

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12.12.17 21:20 #33291 Google`s Air Pod Wettbewerber:
Google, das geht so nicht
Die Pixel Buds sind eine Enttäuschung

https://www.n-tv.de/technik/...ine-Enttaeuschung-article20179253.html  

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13.12.17 00:42 #33292 @XL__ Warum verblüfft mich das überhaup.

... dass die Dinger sehr sensible Mikrofone besitzen, um jedes auch nur geflüsterte Wort zu verstehen? Worin bestand doch Googles Gedchäftsmodell - personifizierte Daten sammeln für Werbung? ;-)

„Man muss nicht laut werden, um sich beim Assistenten Gehör zu verschaffen, die Mikrophone sind empfindlich genug.“  
13.12.17 00:45 #33293 PS: Ach ja, das war Ironie ...

Google wüede natürlich nie ohne das Einverständnis des Nutzers Daten sammeln. Und einen Tracking-Schutz würden sie auch nie umgehen.

http://www.zdnet.de/88319001/...roid-sendet-positionsdaten-an-google/

http://www.zdnet.de/88320069/...g-britische-sammelklage-gegen-google/

Bestimmt nicht.
 
13.12.17 10:30 #33294 Amazon vor Apple
Darauf habe ich gewartet:

https://www.cnbc.com/2017/12/12/...i-love-amazon-more-than-apple.html

Der Druckenmiller und viele andere Grossinvestoren ziehen Amazon der Apple-Aktie vor. Eine Frage der Zeit, dass sich Buffet auch von seinen Juniorpartnern auf diese Schiene bringen lässt.

Nach gestrigem Minus ist nur Apple vorbörslich wieder tiefrot. Hoffentlich bleibt es bei 170$ auf und ab bis zum Crash im nächsten Jahr. Dann kann man ja vorher immer noch schadlos aussteigen. Aber ansonsten ist die Luft endgültig raus. Sorry, Birne.

Apple muss mehr tun als bestehenden Reibach zu mehren. Phantasie muss her.  

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13.12.17 11:35 #33295 na ja ...
... die einen sagen so, die anderen so ...

https://www.gruenderszene.de/allgemein/...ki-autonome-autos-offenheit

@ porstman: Stimmt, ein neues big thing sollte jetzt schon mal her. Eventuell ist es ja die KI. Wenngleich m.M. Apple da zum Teil hinterherhinkt. Während Google und Amazon fleißig Daten sammeln - was hier ja nicht unbedingt positiv gesehen wird - weigert sich Apple aus vermeintlich hehren und ehrenrührigen Gründen dies zu tun. Daraus folgt, daß Google und Amazon intelligente Geräte auf den Markt bringen können, die aufgrund dieser gesammelten Daten ihren Kunden wirklich (vermeintlich) nützliche Dienste zur Verfügung stellen können. Ob dies nun alles Sinn macht ist, sei mal dahingestellt. Für mich ist es lediglich eine bestenfalls erheiternde Spielerei.

Aber wie auch immer: in Ermangelung dieser nutzerbezogenen Daten ist Apple daher nur in der Lage einen homepod anbieten zu können, dessen einzige Daseinsberechtigung darin zu liegen scheint, Musik in bis dato selten erreicht guter Klangqualität abspielen zu können. Ob das reicht? Ich denke nicht.

Es ist halt leider Fakt: Innovationen werden an der Börse in der Regel honoriert. Das Handeln nach selbstauferlegten moralischen und ethischen Grundsätzen dagegen meistens nicht.

Ich für meinen Teil (und als Aktionär) könnte mich durchaus mit einem Unternehmen Apple anfreunden, das die Privatsphäre seiner Kunden NICHT ALLZU hoch hängt und dafür im Gegenzug für die Zukunftsmarkt KI besser aufgestellt ist. Denn man bedenke: Viel Privatsphäre ist uns ohnehin nicht mehr geblieben, und dieser kleine Rest wird wohl vor dem Hintergrund ständig wachsender Terrorgefahr wohl auch noch geopfert werden. By the way: das gefühlt jahrhundertealte Bankgeheimnis wurde von der merkelgeführten Bundesregierung zwichen 2 Länderspielen (ob nun WM oder EM weiß ich nicht mehr, bin kein Fussballfan) im Eiltempo durch das Parlament und anschließend sofort durch den Bundesrat gepeitscht, wohlwissend, daß der Deutsche Bundesbürger just zu dieser Zeit statt eines funktionierenden Kopfes nur einen Fussball auf den Schultern trägt.

Ergo: Müßte ich mich also entscheiden, ob ich in Zukunft ein armer oder ein wohlhabender Glasmensch sein möchte, wäre das für mich wohl keine große Überlegung wert.

 

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13.12.17 11:42 #33296 ach ja ...
selbstverständlich wurde das Bankgeheimnis dann abgeschafft. Erinnert sich daran überhaupt noch jemand?  

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13.12.17 14:38 #33297 @Porstmann Ich fürchte ...

... Du reagierst zusehends emotionaler.

Da ist keine Luft raus, das sind normale Schwankungen, die es bei Apple seit Jahren immer gab.

Und ob jemand Amazon oder Bitcoin vorzieht, ist mir egal, solange der Kurs der Apple Aktie sich nahe ATH bewegt.

Eine gute Nachricht, und es gibt neue ATHs.  
13.12.17 14:50 #33298 @g.gatsby Ich denke, dass KI ...
... nur wenig mit ‚fleissig Daten sammeln‘ zu tun hat.

Im Gegenteil: KI bedeutet, dass man möglichst wenig Daten braucht, weil das die Maschine anhand rudimentärer Informationen ‚selber‘ lernen soll. Und wenn, dann braucht sie eines ganz sicher nicht: personalisierte Daten.

Die Geräte, die Google und Amazon bisher auf den Markt gebracht haben, sind hingegen weniger intelligent als eine Schnecke. Jede Schnecke spielt deren Produkte bezüglich glatt an wie Wand. :-)

Die Kunst ist es ja gerade Produkte wie den HomePod anzubieten OHNE Daten zu sammeln. Dafür, und für Design, Usability, Service, und Produktqualität zahlt man dann eben einen höheren Preis. Weil eben nicht Amazon oder Google wissen soll, was in meinen eigenen vier Wänden los ist.

Ich denke, wir sollten als apple User und Aktionäre für jedes bisschen Privatsphäre dankbar aein, dass uns durch Apple noch ermöglicht wird, und ich denke das sehen die meisten Apple Kunden ähnlich:

„Viel Privatsphäre ist uns ohnehin nicht mehr geblieben, und dieser kleine Rest wird wohl vor dem Hintergrund ständig wachsender Terrorgefahr wohl auch noch geopfert werden.“

Profit heiligt nicht alle Mittel.

__
* Hast Du am Montag im ARD die Doku zum Fall Amri gesehen? Ich hätte dermaßen kotzen können vor Wut - und solche Fälle werden von unseren Politikern genutzt, um uns Büeger weiter und noch intensiver auszuspionieren und unsere Privatsphäre einzuschränken.

http://www.ardmediathek.de/tv/...astId=799280&documentId=48312570

Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie sehr ich De Maizière deswegen verachte, denn er ist so ein Mensch, der das ganz sicher weiß - und dennoch seine fatale Politik durchzieht. Schlimm.  
13.12.17 14:52 #33299 P.S: Das Bankgeheimnis?

Du meinst DAS Bankgeheimnis, das insbesondere Reiche geschützt hat, weil es ihnen ermöglichte Steuervergehen zu verbergen, und von dem der normale Bürger kaum einen Vorteil hatte?

Meine Meinung: gut, dass es weg ist. Dadurch wird Steuerbetrug auch für die Reichen schwieriger und risikoreicher. Endlich.  
13.12.17 14:57 #33300 PS: Ausser der Mafia, Diktatoren wie Kim .

... Idi Amin, Gaddafi, Regierenden wie in Saudi-Arabien und Reichen aus der westlichen Welt - und den Steueroasen hatte kein normaler Bürger einen Nutzen davon. Im Gegenteil: er wurde umso stärker zur Kasse gebeten.

Das haben die Panama Papers doch eindrucksvoll gezeigt - viele der Reichen waren darunter, viele Politiker, und sogar die Queen.

Meine Guthaben kennt der Staat, er kannte sie schon immer.  
13.12.17 15:46 #33301 otti ...
Profit heiligt nicht alle Mittel.

Ganz gewiss nicht! Das meinte ich auch nicht so. Es stellt sich aber die Frage nach der Kausalität. Ich beabsichtige ja nicht, meine Privatsphäre meistbietend zu verkaufen. Nein! Allerdings: Wenn ich schon von allen möglichen - und unmöglichen - Seiten ausgeschnüffelt werde, dann ist es doch nicht verwerflich, aus diesem Umstand, der m. E. ohnehin irreversibel ist, zumindest ein wenig finanziell mit partizipieren zu wollen.

Und das dieses Ausschnüffeln irreversibel ist, zeigt uns ein Blick in die USA. Dort hat es George W. Bush geradezu meisterhaft verstanden, seine amerikanischen Landsleute nach den Anschlägen von nine-eleven in eine regelrechte Schockstarre zu versetzen. Eine Schockstarre, die es ihm und seinen Amtsnachfolgern bis in die heutigen Tage ermöglicht, alle Maßnahmen durchzusetzen, die unter dem Deckmäntelchen der Terrorabwehr einen minimalen Zugewinn an Sicherheit versprechen. Und mögen diese Maßnahmen die Rechte der Amerikaner noch so sehr beschneiden.

Traurig aber wahr.  

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13.12.17 16:50 #33302 @Otternase
Wer die Steuergerechtigkeit so hoch hält wie du, rechtfertigt wohl auch den verbrecherischen Ankauf von Steuer-CDs. Der Staat darf niemals gemeinsame Sache mit Rechtsbrechern machen. Sonst verliert er meine Achtung und darf nicht erwarten, dass ich von ihm geschaffene Gesetze wirklich achte. Wir sind der Staat, wir müssen immer und alle gesetzestreu handeln. Auch ein Minister Borjahn zum Beispiel. Er gehört angeklagt wegen Hehlerei.

Die linksgrüne Neidgesellschaft hat offenbar auch bei dir ihre Spuren hinterlassen und Prioritäten verschoben: Nicht zuletzt ist Steuerflucht auch Ausdruck überzogener Steuerschrauben und sollte auch als Alarmzeichen von Geldverschwendung im Öffentlichen Bereich gesehen werden. Also bitte nicht immer nur auf die reichen Steuersünder draufhauen, sondern die Unfähigkeit, Geldverschwendung und Korruption der politischen Aktivisten im Auge behalten. Denn das Bankgeheimnis war ein ethisch-moralischer Wert an sich, wurde aber auch missbraucht und nur deshalb abgeschafft. Genauso wie viele ethisch-moralischen Werte nur unter dem Deckmantel der Terrorabwehr Hops gehen. Man muss solche Gründe nur oft genug den Menschen einreden wie du das mit Steuerflüchtigen hier machst und dich gleichzeitig als Gutmensch darstellst.  

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13.12.17 19:50 #33303 @g.gatsby Kämpfe um Deine Privatsphäre .

... es lohnt sich.

Adblocker einschalten (Browser), ab und an (alle zwei, drei Tage) mal den Cache und Cookies händisch löschen, Email meiden (ist unverschlüsselt), lieber Messaging nutzen (Signal, Wire, Apple Nachrichten), Cloud nur dort nutzen, wo unbedingt nötig (nach eigenem Gusto), und eben ab und

Auf Windows Rechnern Windows 10 meiden, bei Windows 7 haben sie absichtlich Windows Update verschlimmbessert, da muss man monatlich händisch nur die Security Updates einspielen, um sich keine Microsoft Telemetrie und Spyware Funktionen einzufangen, anstelle IExplorer und Edge Firefox nutzen, vernünftigen Virenscanner rein, sofern möglich grundsätzlich Java runterschmeissen und Adobe Acrobat Reader komplett runterschmeissen - die beiden sind für etwa zweidrittel der Lücken verantwortlich.

Besser wäre m.E. macOS und ein Mac, aber ok. Smartphone entweder ein iPhone / iOS nutzen (ohne (!) Jailbreak), oder bei Android (fällt mir schwer das zu schreiben) ein Google Pixel oder Samsung Premium Gerät - weil diese Updates erhalten, zumindest mittlerweile bis zu 3 Jahre. Falls man Android nutzt, die Einstellungen penibel prüfen, und die Google Apps, bis auf das Einspielen von Updates komplett deaktivieren. Geht dann zwar noch immer eas zu Google, aber nur noch wenig.

Na ja: und Apps? Da sollte man eher nach dem Motto ‚weniger ist mehr‘ handeln - es sei denn, man weiß genau, was dür eine App das ist.

Na ja. Und wenn man zu Hause schaut, keine Alexa Boxen, keine Google Spyware Kiste, die mithört, keine IoT Geräte, und der Fernseher kann gerne eine Netwerkverbindung (WLAN, Kabel) haben - aber man verrät ihm die Daten nicht. Sonst schnüffelt ein Android TV einen aus, und die Dinger werden kaum supportet.

Und wenn man dann noch anstelle eines Noname DSL Router z.B. Eine AVM Fritzbox sein Eigen nennt, hat man nahezu das Maximale getan.

(Ich hab seit kurzem zusätzlich eine RasPi Pohole als Adblocker im Netz. Die filtert eine schöne lange Liste an Tracking Domains heraus, bzw. lässt die Kommunikationsversuche von Webseiten ins Leere laufen. ;-)

Wie ich sagte: Adblocking ist Selbstschutz.

Tja. Aber auch das ist natürlich keine Garantie.

Wenn Deine Bekannten und Freunde so frei sind, und die Fotos mit der letzten Party, als Du betrunken über den Tisch gereiert hast, in die Google Cloud hochzuladen, und dann noch fein säuberlich Deinen Namen drunterschreiben, dann wäre das der Zeitpunkt diese Bekannten und Freunde qualitätszusichern - und Deinerseits auszufiltern. :-)


 

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13.12.17 19:51 #33304 PS: Ansonsten ja, volle Zustimmung...

... auch und insbesondere, was die US Politik betrifft. Das Traurige daran ist, ass es unter Obama kaum besser wurde - bestenfalls Nuancen Unterschiede.  
13.12.17 20:49 #33305 @Porstmann off-topic

Nun ja, ich glaube, wir haben da eine verschiedene Meinung.

Ich denke nicht, dass die „Die linksgrüne Neidgesellschaft“ die Reichen dazu ermuntert hat, dass sie zu Steuerbetrügern werden, und ihr Geld in Koffern (und über konspirative Banken) in die Schweiz, auf die Caymans oder nach panama schaffen.

Die „Die linksgrüne Neidgesellschaft hat“ gabz sicher auch nicht Ulli Hoenes dazu animiert über 25 Millionen Euro an Steuern zu hinterziehen. Ganz sicher nicht.

Und ich glaube zu wissen, dass Herr Hoeness OHNE die Steuer CD auch nicht seine Steuern nachgezahlt hätte, und verurteilt worden wäre er ebenfalls nicht, und hätte keinen Erholungsurlaub auf Staatskosten gehabt.

Das wirklich widerliche ist, dass man ihn in der Gesellschaft nicht als das daratellt, was er ist: ein Steuerverbrecher, der jahrelang die Gesellschaft betrogen hat.

„Ist doch der Uli vom Bayern München, Schwamm drüber.“

Daher: Du kannst sogar ganz sicher sein, dass ich den Einkauf von Daten vollkommen gutheiße - weil ohne diese die Steuerverbrecher weder Angst vor Entdeckung haben müssten, noch ihrem Treiben jemals ein Ende gesetzt hätten.

Daher halte ich dieses moralische klingende: „Der Staat darf niemals gemeinsame Sache mit Rechtsbrechern machen.“ das uns von den zwei Parteien gerne entgegengeschleudert wird, von der CDU/CSU und der FDP, als verlogen.

Der Staat arbeitet überall und ständig mit Verbrechern zusammen: mit Bush Senior, mit Obama (beide schuldig für Kriegsverbrechen und Morde in afghanistan), die Bundeswehr, wo wir schon dabei sind, als Bundesinstanz, hat in Afghanistan mit Verbrechern zusammengearbeitet, die Bundesregierung arbeitet mit dem Regime in Saudi-Arabien und den anderen Emiraten zusammen, die Menschenrechte mit Füßen treten, die Bundesregierung abeitet auch mit Erdogan zusammen, der gerade aus der Türkei einen religiösen Staat macht, und das Presserecht und die Menschenrechte mit Füßen tritt.

Die Heuchelei wird umso unerträglicher, wenn FDP, CDU/CSU und auch die SPD Waffensysteme und ganze Waffenfabriken an die genannten Staaten liefern - der Arbeitsplätze wegen.

Alles zu weit weg?

Ok: wie war die Reaktion der Bundesregierung gegenüber Volkswagen und dessen Dieselbetrug an etwa zehn Millionen Bürgern? Und gegenüber BMW, Daimler und Opel, die ähnlich fragwürdige Software eingesetzt haben?

Der Staat hat diese verlogenen Konzerne geschützt, ihnen eine Generalamnestie (Software Update, welch zynische Umschreibung für Kumpanei mit dem staat und den Behörden!) zukommen lassen, und hofiert sie gar als ‚wichtigen Teil‘ der Wirtschaft. Dass durch den Diesel Dreck statistisch Menschen sterben werden, interessiert keinen, ist ja nur eine Statiatik.

Die Zeche zahlt aber wer? Der Bürger, Du, ich, wir alle. Durch Subventionen, mit unserer Gesundheit, und die zehn Millionen Betrogenen mit dem geringeren Wiederverkaufswert ihres Autos.

Ausser die Reichen, die ihr Einkommen durch Stiftugen auf Null herunterrechnen, und die Politiker, die vom Staat leben, und auch die Konzerne rechnen ihre Steuern runter - das macht nicht nur Apple - und niemand in der Politik sah sich bisher genötigt etwas zu unternehmen.

Das ist doch eine reine Ablenkung, eine plumpe Ausrede: „Also bitte nicht immer nur auf die reichen Steuersünder draufhauen, sondern die Unfähigkeit, Geldverschwendung und Korruption der politischen Aktivisten im Auge behalten.“

Oder glaubst Du wirklich, dass Uli Hoeness dachte: „Hmm, Stuttgart 2010 finde ich nicht gut, muss ich mal zocken und Millionen in die Schweiz schaffen?“

Die wissen genau, warum sie das machen: weil sie lange Zeit das Gefühl hatten, dass es gefahrlos geht, dass der Staat sie hofiert - und weil es möglich war, haben sie es gemacht. Nicht, weil etwa die Kita um die Ecke anstelle von 1 Million Euro 1,2 Million Euro gekostet hat.

Es sind die Eliten, die betrügen, es sind diejenigen, die die großen Gelder bewegen, diejenigen, die die Möglichkeit hätten das abzustellen - und die das aus purem Eigennutz nicht tun.

So geht aber auf lange Sicht der Staat kaputt.

Die von Dir angesprochene Korruption ist nichts, was der kleine Bürger mal so eben tut, sondern Korruption ist ein Verbrechen der oberen Zehntausend, der großen Unternehmen, und Krimineller.

Ich bleibe dabei: Die Abschaffung des Bankgeheimnisses war das Vernünftigste soziale Peojekt seit langem, weil dadurch nicht nur die Armen und die Bürger mit mittleren Einkommen dem Staat gegenüber mit ihrem Steuern und Einkommen transparent sind, sondern auch die Reichen.

Abgesehen davon, dass man sie bisher, C-Parteien und FDP stehen dafür, nur mit Wattebäuschen beworfen hat. Die wirklich Reichen verstecken ihr Geld weiterhin in Steueroasen, in Stiftungen und in Werte im Ausland, auf die der Staat keinen Zugriff hat.  

Man sollte sich an Schweden ein Vorbild nehmen, wo eines jeden Steuererklärung offen und frei zugängig ist.

Es ist doch von vorne bis hinten ungerecht einem Harzt IV Empfänger, der in der Einkaufspassage betteln muss, weil das Geld vorne und hinten nicht ausreicht, die Gelder zu streichen, und die Reichen, die Millionen im Ausland verstecken, und die sich vor iher Verantwortung der Gesellschaft gegenüber drücken, mit Samthandschuhen anzufassen, wenn sie beim kriminellen Steuerbetrug erwischt werden.

Sie können jederzeit das Land verlassen und ihr Geld mitnehmen. Nur werden sie dann feststellen, dass man ihnen woanders nicht Zucker in den Anus bläst.

Und nein: „Man muss solche Gründe nur oft genug den Menschen einreden wie du das mit Steuerflüchtigen hier machst und dich gleichzeitig als Gutmensch darstellst.“

Weder habe ich 09/11 befürwortet, ich war dafür auch nicht verantwortlich, noch die Verschärfung der Sicherheitsgesetze, die kotzen mich an, und nein, ich habe auch Uli Hoeness (und die vielen Tausend anderen Steuerkriminellen) nicht dazu animiert, dass sie doch einfach ihr Geld im Ausland verstecken.

Und ich bin weder für Stuttgart 2010 (welch ein Irrsinn), noch für die Elbphilharmonie (hätte zu 100% privatfinanziert werden müssen), noch für BER an diesem Standort (ich hätte Sperenberg, oder gleich auf halbem Weg zu Leipzig einen gemeinsamen Flughafen präferiert) gewesen.

Und dennoch hinterziehe ich keine Steuern. Und ich würde das als „Gutmensch“ auch nicht tun. Weil ich Bürger dieses Staates bin, mit allen Rechten unf Pflichten. Und wen nur die Rechte in Anspruch nehmen will, sich aber vor den Pflichten drückt, der kann sich von mir aus gerne verpixxen. Dann sollte er aber seinen Pass an der Grenze abgeben.

„Man muss solche Gründe nur oft genug den Menschen einreden wie du das mit Steuerflüchtigen hier machst und dich gleichzeitig als Gutmensch darstellst.“

Der Fairness halber solltest Du auf solche Wörter wie „Gutmensch“ verzichten. Sie dienen der Diffamierung, weil sie dem Gegenüber grenzenlose Naivität unterstellen, und gleichzeitig denjenigen, der sie verwentet, als ‚schlau genug, um das zu erkennen‘ erheben sollen.

Keines von beiden ist wahr. Es ist nichts Verwerfliches, wenn man versucht in seinem Leben Gutes zu tun. Jesus hat das getan. Und es ist im Gegenteil sehr verwegen, wenn man der Meinung ist, man müsse seine Argumentation dadurch stärken, dass man die anderen als naiv und dumm darstellt. Das funktioniert nur am Stammtisch.

Wir haben eine unterschiedliche Meinung, aber ich denke nicht, dass Du Deine hast, weil Du ein ‚Schlechtmensch‘ bist, sondern weil wir aufgeund unterschiedlicher Sozialisation zu diesen überzeugungen gekommen sind.

Mir ist eine ‚linksgrüne‘ Position bedeutend lieber, als der verlogene Umgang mit den C-Parteien und der FDP, wenn es um Steuerfragen, und den Umgang mit Steuerbetrügern geht.

Wenn man an die CDU denkt, und an die Spendenaffäre, und wenn man an die FDP und Graf Lambsdorff denkt, der sogar verurteilt wurde, dann kann ich auf solche Verlogenheit verzichten.

Dass es solche Skandale in dieser Größenordnung jemals bei den Grünen oder Linken gegeben hätte, wäre mir neu. Und mit Kretschmann gibt es sogar einen grünen Ministerpräsidenten, und die Linke war in den neuen Bundesländern mehrfach mit in der Regierung.

Der Mief von Korruption und Skandalen ging zumeist von den C-Parteien und der FDP aus - zufällig die Parteien, die von weiten Teilen der Reichen und Eliten gewählt werden. Meine Fantasie sagt mir, woran das liegt.

Du wirst eine andere Meinung haben, und sie sicher gut begründen können, aber ich denke, dass ‚ein Staat darf nicht mit Kriminellen zusammenarbeiten‘ kein gutes Argument ist. Er tut das ständig, und sei es mit kriminellen Steuersündern wie Hoeness (der sich eine Straferleichterug erkauft hat), oder dem kleinen Ganoven um die Ecke, der nur jemand anderen verpfeifen muss, um strafmildernd aus einem Verfahren rauszugehen.

Diese Prinzipientreue bezüglich dem Staat entdecken C-Politiker und FDP immer dann, wenn es ihre Spendengelder betreffen könnte. Sonst ist ihnen das egal, und sonst helfen sie mit Subventionen an Hotelliers, Autokonzerne (Dieselbesteuerung) oder sonstwem in den Rachen zu werfen.

 
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