Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?

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neuester Beitrag:  19.10.18 16:22
eröffnet am: 04.02.13 21:03 von: XL___ Anzahl Beiträge: 35083
neuester Beitrag: 19.10.18 16:22 von: Porstmann Leser gesamt: 3964347
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04.02.13 21:03 #1 Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?
Bei einem Kurs von ca. 1060 USD ist Apple 1 Billion USD wert. Ich denke das kann Apple innerhalb der nächsten 3 Jahre schaffen. Das Wachstum ist intakt.


Marktkapitalisierung : 416 Milliarden USD
Cash  :ca. 137 Milliarden

Ohne Cash ist das Unternehmen also in etwa so hoch bewertet wie Google. Apple macht aber etwas soviel Gewinn wie Google Umsatz.

m.E. eine krasse Unterbewertung.

Mein Kursziel für Ende 2013 : 750 USD , die 1060 knacken wir m.M.n. innerhalb der nächsten 36 Monate  

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35057 Postings ausgeblendet.
09.10.18 14:51 #35059 Die sind halt auf Marktanteile fixiert ...
... aber nur, solange Apple dabei schlecht abschneidet. ;-)

Mein Eindruck ist eh, dass sie bezüglich Microsoft befangen sind. So oft, wie soe offensichtlich Microsofts Marketingsprech nahezu 1:1 übernommen haben, würde mich das nicht wundern.

Man muss die IDC Jungs zu den offensichtlichsten Erkenntnissen tragen - und dann sehen sie zu 80% noch immer das, was sie sehen wollen. Nicht aber das, was die Realität ist. ;-)  

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09.10.18 21:26 #35060 Starnberg
David  

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09.10.18 21:39 #35061 ... and the Apple Watch is floptastic!
Nach IDC's Tablet-Erkenntnis nun zur Apple Watch:
 

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09.10.18 21:47 #35062 Star-Wars
Krieg von Star David Einhorn gegen Star Elon Musk. Erst hat der Hedgefonds-Manager versucht, den Applekurs zu drücken und mit viel medialem Getöse seine restlichen Apple-Aktien verkauft. Jetzt greift der Profi-Zocker den Tesla-CEO Elon Musk persönlich frontal an und macht den E-Autobauer Tesla schlecht. Sollte man solchen Leuten nicht das Handwerk legen? Sie nutzen Finanzmacht und Prominenz, um erfolgreichen Persönlichkeiten und Firmen zum eigenen Vorteil zu schaden. Erbärmlich ist die Gleichsetzung von Tesla und Lehman Brothers auf jeden Fall.

https://www.welt.de/wirtschaft/article181814898/...hman-Brothers.html

PS:
Sorry für den technischen Ausrutscher im vorigen Post von mir.


 

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09.10.18 23:46 #35063 @Porstmann Was ich an Musk mag ...
... das ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, und Shortseller als das anprangert was sie sind: manipulative Ar-löcher, die sich dadurch zu bereichern versuchen, indem sie Unternehmen mit FUD und Lügen überziehen, und mittels Rufmordkampagnen zu ruinieren versuchen.

Ja, denen sollte man das Handwerk legen.

Na, und bis vor einigen Wochen hatte Einhorn und seine Shortseller Bande ja ordentlich bluten müssen. Leider, so fürchte ich, werden sie vom Kursrückgang bei Tesla dann doch profitiert haben.

Aber das dicke Ende wird hoffentlich noch kommen. Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber Einhorn, Chanos und Mr. Big Short wünsche ich dann doch den finanziellen Ruin. Weil sie sich am Elend anderer Investoren zu bereichern versuchen.

Und eben, weil sie unlautere Mittel, wie Rufmordkampagnen und das gezielte Steuen von Lügen und Falschinformationen folgenlos betrwiben können.

Kurz gesagt: wenn ich jemandem die Pest an den Hals wünschen könnte, wären die drei dafür prädestiniert. ;-)

Zum Glück scheinen die größten Zocker-Auswüchse bei Apple (vermutlich durch das ARP, oder auch durch Buffett) vorüber zu sein, wenngleich ich kein gutes Gefühl habe, ob das auch so bleiben wird.

Na ja, mal schauen.

 
09.10.18 23:48 #35064 @APL6000 IDC macht sich nur lächerlich .

... aber da sie das vermutlich nicht ohne Gegenleistung tun werden, dürfte es ihnen egal sein. Denen würde ich nicht weiter trauen, als bis zu meiner Nasenspitze. ;-)

 
09.10.18 23:55 #35065 Welt Artikel Lustig ist ...
... dass da auch noch die Wahrheit verbogen wird:

"Es ist bekannt, dass Einhorn nicht an Tesla glaubt – sein Hedgefonds hat die Aktien des Unternehmens seit einiger Zeit geshortet und auf diese Weise viel Geld verdient."

Davon habe ich nix gelesen, wohl aber davon, dass Einhorn sehr viel Geld bei Short Wetten verloren hat, vermutlich gegen Tesla.

Komisch, dass das die Welt nicht weiß? ;-)

"Greenlight Capital hat in der ersten Hälfte dieses Jahres einen Wertverlust von 18,3 Prozent verzeichnet, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters aktuell aus einem Brief des Fondsmanagers David Einhorn an seine Anleger. Denn der US-Hedgefonds habe mit riskanten Wetten auf einen Kursverfall der Tesla-Aktie viel Geld verloren."

-18%, da hat aber jemand absolut auf das falsche Pferd gesetzt.

Na, und der Vergleich mit Lehmanns zeigt eher, wie verzweifelt er Teslas Ende herbeizureden versucht - um irgendwie von den -18% wegzukommen. Der Branchendurchschnitt war m.E. in 2018 wohl im Plus ... armer Einhorn. Er kann nur ständig was von Lehmanns brabbeln.  ;-)

http://www.dasinvestment.com/...erhebt-sich-mit-tesla-leerverkaeufen/  
10.10.18 19:45 #35066 ...,..
Die Teslageschichte ist besser als die meisten Thriller. Verfolge die Sache recht genau wobei ich keine Tesla Aktien halte.
Aber was aktuell passiert, wird ein erneuter Beweis dafür sein, wie verfälscht Mainstreammedien Fakten darstellen.
 

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11.10.18 00:34 #35067 @Vaioz Yup, und man kann ...
... bestenfalls bei der Hälfte der dummdreisten Autoren davon ausgehen, dass sie es nicht besser wüssten - die zweite Hälfte dürfte konkrete Geünde haben, warum sie so viel Unsinn schreiben.

Aber so isses eben.

PS: Der aktuelle Abschlag ist bedingt durch das wegen den Quartalszahlen aussetzende ARP, vermute ich. Na ja, der gesamte US Markt korrigiert ja gerade, aber gerade bei APple gibt es keinen Grund zur Korrektur. Bei Amazon und Netflix were das für mich nachvollziehbar, aber bei Apple gibt es m.E. keinen Grund.

Halt mitgefangen, mitgehangen. Pech.

 

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11.10.18 08:25 #35068 Mir nur Recht
wenn es jetzt erstmal weiter runtergeht. Das sind dann schöne Nachkaufkurse für mich. Im Vergleich zu anderen Aktien (Amazon -6,5% , Wirecard -15%) und anderen Werten die gestern bis zu -10% hatten, sind die -4,5 % von Apple ja relativ wenig. Das drückt ja dann schon aus, dass es bei Apple eigentlich keinen Grund zum Verkauf gibt.  
11.10.18 19:08 #35069 Halb raus trotz bester Aussicht
Semiconductor-Aktien (+35%) müsste man heute haben!

Apple hat sich heute aber auch gut gehalten. Trotzdem bin ich jetzt bei 218$ steuerfrei mit der Hälfte meiner Apple raus. Also 17 Dollar unter ATH. Das ist zu verschmerzen. Für die andere Hälfte wünsche ich mir weiterhin Glück. Bin sogar fest davon überzeugt.

Aber die Gesamtlage (Weltkonjunktur, Handelskrieg, Zinsanstieg, Brexit) ist momentan zu risikogeladen, um mit einem vollen Depot von fast 20 Jahren nicht mal tausendfache Gewinne zu realisieren. Und es gibt noch andere Sachen, deren Besitz vielleicht noch mehr Freude als Apple-Aktien macht.  

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16.10.18 17:14 #35070 ich bin auch erstmal raus
denke die 190 wird apple nicht mehr so schnell gehen ich steige erst bei 160 wieder ein  

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16.10.18 18:26 #35071 Huawei
Abgekupfert bei Apple? Das kann Huaweis neues Gerät sogar besser

https://www.welt.de/wirtschaft/article182213534/...ls-das-iPhone.html  

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16.10.18 20:23 #35072 je stärker apple und amazon gedeihen
desto geringer wird die wirkung des notenbank-staatsterrorismus aka willkürliche zinsen (an der realität vorbei...)... !

mfg
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AMD, CRR, Daido Steel, DHT Holdings, FCEL, Hecla Mining, Safe Bulkers, Singulus, Solarworld, UMC
16.10.18 21:27 #35073 ......,
@tagschlaefer Notenbank Terrorismus? Die Fed tut genau das was sie muss. Und eigentlich spielt sie Trump auch in die Karten, auch wenn nach außen ein anderes Bild abgegeben wird.
Die Fed muss mit höheren Zinsen den Dollar schützen. Vor allem als Leitwährung gegen den Yen bewahren. Dafür braucht es höhere Zinsen. Dringend.
 

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17.10.18 02:14 #35074 Aktienunternehmen machtlos gegen Zinstrend
Richtig, Vaios. Und deshalb werden die Zinsen auch weiterhin steigen müssen. Nicht nur in USA. Das bremst natürlich die Aktienmärkte. Gesetzmässig sozusagen. Viele Anleger sind ja nur in Aktien investiert, weil risikoarme Anlagen nichts bringen. Selbst Profis am Aktienmarkt werden fremdgehen und in ihren Produkten wieder mehr In Bonds investieren. Zulasten von Aktien. Aktienkurse von renommierten Grossunternehmen könnten diesem Trend widerst, eine Zeitlang trotz steigender Zinsen weiter nach oben tendieren.

Das kann aber nur ein Nachlaufeffekt sein, genauso gut eine Bullenfalle. Man muss momentan von der Stärke „seiner“ AG überzeugt sein. Denn sie muss am Aktienmarkt nicht nur gegen den Zinstrend allgemein, sondern auch noch überdurchschnittlich Anlage attraktiv wegen ihrer Dividende sein, die nun mal aus Gewinnen gespeist werden. Und hier hat Apple einen Riesenvorsprung vor Amazon und anderen Börsenstars.

Fazit:
Wer trotz steigender Zinsen Aktionär bleibt, und dafür spricht längerfristig sehr viel, sollte gewinnstarke Unternehmen wie Apple bevorzugen und dann die fast unvermeidliche, aber vorübergehende Aktienmarktschwäche aussitzen und hohe Dividende kassieren. Die werden ziemlich sicher von Apple sukzessive angehoben.  

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17.10.18 06:24 #35075 @vaioz @porstmann
ich sehe das bzgl. der Zinsen etwas anders. Wer soll denn steigende Zinsen bitte noch bezahlen? Guckt euch doch mal die Schuldenberge in USA und EU an... steigende Zinsen bedeuten, dass diese Schuldenberge noch schneller ansteigen werden... Wie sollen die denn jemals getilgt werden oder zumindest auf einem konstanten Level gehalten werden?  
17.10.18 07:49 #35076 Es wird verdammt wehtun
@nelsonmatz:
Die verfassungsgemäß unabhängigen Notenbanken können und dürfen auf den Verschuldungsgrad keine Rücksicht nehmen. Spätestens bei Inflationtendenz und Überhitzung der Konjunktur müssen sie über Geldmengenverknappung und Diskontsatzerhöhung gegensteuern. Frühzeitig und langsam, um den Abbau des tatsächlich beängstigenden Kreditvolumens zu ermöglichen.

Wer die Zeichen nicht erkennt und sich immer mehr verschuldet, geht Pleite. Von Privatunternehmen bis zu ganzen Staaten. Dies Damoklesschwert schwebt momentan über der Weltwirtschaft. Auch das war ein Grund für mich, langjährige Gewinne teilweise zu realisieren, damit ich nicht als Kleinanleger und Steuerzahler doppelt zur Kasse gebeten werde, wenn Banken und Staaten mal wieder gerettet werden müssen. Goldmann, Einhorn & Co verdienen sogar noch an der Krise. Doppelt weil auch die Apple-Aktie in Krisenzeiten absackt, wenn auch weniger.

Fakt ist aber, dass eben die gewaltige Verschuldung über kurz oder lang schmerzliche Maßnahmen erfordert. Da kann ein Trump jetzt schon aufheulen. Die FED wird nicht auf ihn hören. Und ein Verfassungsbruch durch erzwungene Gefälligkeit der FED würde ihm das Amt kosten.

Und Fakt ist, das Apple unterm Strich und netto enorme Rücklagen hat, die bei steigenden Zinsen beträchtliche außerordentliche Gewinne erzielen, während andere in der Hochzinsphase Konkurs anmelden müssen. Und Bezos wird im großen Stil und frühzeitig Amazon-Aktien abstoßen.  

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17.10.18 08:50 #35077 Leider
bleibt uns nichts anderes übrig als abzuwarten und weiterhin zu spekulieren, wo der Gesamtmarkt und Apple wohl zukünftig hinlaufen sowie wie hoch und wie schnell die Zinsen wieder steigen...
Es bleibt auf jeden Fall spannend ^^  
17.10.18 10:25 #35078 Steigende oder höhere Zinsen ...
... waren auch in der Vergangenheit kein Nachteil. In der Übergangsphase mag es zwar Wanderungsbewegungen des Geldes geben, die kurzfristig Aktien etwas benachteiligen.

Die Institutionellen werden dann sicherlich verstärkt auf vermeintliche Sicherheit setzen, zulasten von Aktien, aber wenn die Märkte und die Qirtschaft solide bleibt, werden Aktien auch weiterhin langfristig jede festverzinsliche Anlageform toppen. Und das dürfte den Aktienmarkt stabil halten, bzw. weiter steigen lassen.

Anders formuliert: Bei Inflationsraten um 2% macht es wenig Sinn auf Festverzinsliche zu setzen, für die es 2% Zinsen gibt - wenn gleich nebenan bei Aktien langfristig 5% locken, und bei sehr guten Aktien wie Apple langfristig sogar 25% möglich sind.

Zudem: als Aktionär muss man seine Position auch nach dem Heimatmarkt der Aktien trennen, also grob USA, EU und asiatischer Raum (Japan/China), da in starkem Maße die Entwicklung vom Wechselkurs abhängt.

Auf Apple bezogen: Ich als Apple Aktionär sehe das insgesamt entspannter. Höhere Leitzinsen in den USA ziehen zusätzliches Geld in die USA. Zulasten anderer Wirtschaftsräume, wie der EU und Asiens.

Und das bedeutet: Das Geld will auch dort angelegt werden, z.B. in US Titel und Anlageformen, was der US Wirtschaft zugute kommt. Und das stärkt den Dollar gegenüber dem Euro. Bedeutet: starker Dollar gegenüber dem Euro ergibt mehr Euros für die Apple Aktie.

Ich vermisse ja die Zeit, ist nicht lange her, als der Dollar bei 1:1,06 stand. Das wären schlapp 6% Aufschlag für die in Euro gerechnete Apple Aktie.

In der EU hingegen scheint man kein Interesse an einem zu starken Euro zu haben, um die Kreditsituation und Wirtschaftskraft der Mitgliederstaaten nicht zu belasten. Insbesondere die deutsche Industrie lebt von einem niedrigen Eurokurs, weil das bessere Exporte ermöglicht.

Deswegen denke ich, dass wir auch noch einige Zeit ein großes Delta in den Zinssätzen beidseitig des großen Teiches sehen werden: die USA ziehen Geld an, die EU exportiert.

PS: Mein Eindruck, aber der kann auch falsch sein: Am DAX kann man das m.E. sehr gut erkennen, wie Gelder abgezogen werden. Während in den USA die Indizes Rekordwerte erreichen, schwächelt der DAX.

PPS: Für die USA wäre m.E. der Euro als Leitwährung UND als Währung für Ölgeschäfte (Petrodollar) eine sehr viel größere Gefahr. Deswegen ist er m.E. auch als Leitwährung so stark. Ginge es hingegen hauptsächlich um die Staatsverschuldung als Maß für die Stärke einer Währung, dürfte angesichts der enormen Verschuldung der USA der Dollar doch sehr viel schlechter bewertet werden.

Deswegen bin ich nicht verwundert, dass, kaum, dass es Überlegungen gab Ölgeschäfte in Euro abzuwickeln, der Euro unter Druck geriet. Ich denke noch immer, dass wir einen Währungskrieg erlebt haben. Das US Imperium hat seine Währung, den stärksten auf andere Wirtschaften wirkenden Hebel geschützt, um seine Dominanz zu festigen.

Nun ist der Euro noch immer angeschlagen, und die inoffizielle Drohung die Eurokrise jederzeit neu eskalieren zu lassen, dürfte ein neues Aufflammen des Themas Petroeuro wohl im Keim Ersticken.

Daher: Dollar wird weiter dominant bleiben und die FED bestimmt, ob und in welchem Maße Milliardenbeträge in den US Wirtschaftsraum fließen.

Was soll's: aus Apple Akionärssicht kann es für mich, da bin ich egoistisch genug, nichts Besseres geben, als einen starken Dollar.

Ist zwar bitter für jeden, der Heizöl kaufen muss, oder der in die USA reisen will, aber das ist ja nix Neues, der Dollar war schon mal stärker.

Ein 1:1 Pari wäre aus wirtschaftlicher Sicht m.E. langfristig sinnvoll. Aber das werden wir sehr selten sehen, weil eben beide, FED und EZB ihre Spiele nicht komplett unabhängig von der Politik betreiben können.

Egal, was in den Statuten steht. Durch die Besetzung der führenden Positionen hat die Politik genügend Einfluss auf die Zentralbanken.  

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17.10.18 10:35 #35079 PS: Warum ich denke ....
... dass das eher zulasten europäischer Unternehmen geht - nur ein Beispiel: bei Daimler wird seit Januar Geld abgezogen, und obwohl ich auch strategische Probleme bei Daimler dafür als Geund sehe, scheint mir der größere Grund eher darin zu liegen, dass Geld aus dem Euroraum abgezogen wird.

https://www.tradegate.de/orderbuch.php?isin=DE0007100000

Man schaue zum Vergleich auf den DAX: bitte den Bereich '1 Jahr' auswählen.

https://www.tradegate.de/indizes.php?index=DE000A1EXRV0

Ebenfalls ein deutlicher Trend zu erkennen - abwärts.

Mit Apple sind wir (hoffentlich) auf der richtigen Seite des Atlantik investiert. :-]  

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Angehängte Grafik:
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18.10.18 01:23 #35080 @Otternase
„Ein 1:1 Pari wäre aus wirtschaftlicher Sicht m.E. langfristig sinnvoll.“

Das ist eine schwammige Aussage. Was heisst denn ‚sinnvoll’ in diesem Zusammenhang? Meintest du nützlich für uns Apple-Aktionäre?

„Aber das werden wir sehr selten sehen, weil eben beide, FED und EZB ihre Spiele nicht komplett unabhängig von der Politik betreiben können.
Egal, was in den Statuten steht. Durch die Besetzung der führenden Positionen hat die Politik genügend Einfluss auf die Zentralbanken.“

Der Ausdruck „Spiele“ ist ein typischer Begriff aus der Welt der Verschwörung. Tatsächlich ist Notenbankpolitik ein von höchster Verantwortung getragenes Korrektiv von geltungssüchtigen Politikern wie Trump. Oder von egoistischer Exportpolitik. So mancher Politiker hat sich schon an den Kopf gefasst ob der Geister, die er (be)rief. Trump hat eben nicht genügend Einfluss auf die FED. Die hat nach seiner Kritik an der letzten Zinserhöhung trotzig und unbeeindruckt weitere Zinsschritte angekündigt.

Und Draghi kümmert sich einen Dreck, was der Deutsche Notenbankchef oder die EU denn gerne hätten. Undenkbar dass die Unterstützung der schwachen Länder Südeuropas von Politikern beendet werden könnte. Zumal der damit geschwächte Euro die Exporte nicht nur, aber besonders, fördert.

Schlimm nur, wenn wegen der Geldmengenpumpe und Verschuldung eines Tages die Immobilienblasen platzen, Banken gerettet oder Hyperinflation in Europa bekämpft werden müsste. Soweit wird es die EZB aber eben wegen ihrer Unabhängigkeit - auch von Politikern Südeuropas - nicht kommen lassen. Und die FED zieht weiterhin den Zorn des Präsidenten auf sich, egal ob der den Notenbankchef einst berufen hat. Einmal im Amt, ist dieser allein den Statuten verpflichtet. Alles andere ist Verschwörungstheorie.

 

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18.10.18 20:14 #35081 Noch ein Tipp
Als alter Poster hier mit noch ein Tipp: wer ohnehin den Kursgewinn aus Dem Verkauf seiner Apple-Aktien für den Weihnachtseinkauf braucht, der sollte nicht die Zahlen am 01.11. abwarten, um seine Apple-Aktien zu verkaufen. Steigende Zinsen sind das eine, die üblichen Abschläge um die Quartalszahlen herum der andere Risikofaktor.

Sicher steht Apple ein starkes Weihnachtsgeschäft bevor. Allein wegen Watch und vielleicht noch weiterer neuer Geräte. Ein Fragezeichen bleibt allerdings noch beim iPhone Xs. Da setze ich darauf, dass noch viele Interessierte und Vertragskunden nicht schon das X besitzen. Denn wer das X schon hat, muss entweder Fan sein oder seiner Frau das X schenken, um für viel Geld ein etwas besseres Xs zu kaufen.

Bei allen anderen längerfristig Investierten ist Halten angesagt. Die Zinsangst geht vorüber und Apple ist auf Finanz- wie Produktseite bestens aufgestellt, um sich als Value-Titel mit vermutlich steigender Dividende gegenüber Amazon und anderen Anlagekonkurrenten zu behaupten. Nachkaufen würde ich momentan aber nicht. Andererseits damit nicht bis zum 160-Dollar-Kurs warten, weil Warren Buffett vielleicht schon bei 180 $ zuschlägt. Und dann wären wir schnell wieder bei heutigen Kursen.  

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18.10.18 20:24 #35082 Während ich noch schrieb
Also nicht vielleicht noch neue Geräte, sondern mit Sicherheit:

https://www.cnbc.com/2018/10/18/...-new-ipads-and-macs-on-oct-30.html  

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19.10.18 16:22 #35083 Apple-Aktie steigt auf 310 Dollar
https://finance.yahoo.com/news/...ll-wall-114100250.html?guccounter=1

Gut dass ich nur die Hälfte verkauft habe. Mit der zweiten Hälfte warte ich auf 300 Dollar und mehr.  

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