Antizykliker-Thread - v2.0

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neuester Beitrag:  25.05.12 14:15
eröffnet am: 06.02.11 15:30 von: Armitage Anzahl Beiträge: 2015
neuester Beitrag: 25.05.12 14:15 von: zaphod42 Leser gesamt: 84405
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06.02.11 15:30
#1 Antizykliker-Thread - v2.0
Dieser Thread soll der Nachfolger des AZ-Threads von metropolis werden.

Ich habe im Gegensatz zu metro immer einen positive Einschätzung zu diesem Thread gehabt – entweder war er hilfreich oder ich habe mich nicht um ihn gekümmert, da ich anderes um den Kopf hatte.

Informationen aufnehmen ist das eine – aber Meinung zu formulieren und zu sehen, wie diese aufgenommen, fortgeführt, widerlegt werden, ist eine spannende Sache. Man lernt beim Schreiben und man lernt an der provozierten Reaktion. Und wenn andere das als lesenswert empfinden, ist doch allen geholfen.

Und eine Klarstellung zum Begriff „Antizyklik“: Antizyklik beginnt im Kopf, es ist eine kritische Denkweise – es bedeutet aber nicht, dass man in einem Bullenmarkt die Gegenposition einnimmt und tapfer, verbissen und letztlich dumm gegen den Trend anshorted. Ein Antizykliker so ich es definiere, agiert zyklisch (nur da wird Geld verdient), prüft aber immerzu, ob der Trend noch anhält oder sich ein Wechsel abzeichnet. Ein Beispiel hierfür – vielleicht eine Sternstunde des (alten) AZ-Threads war die fast punktgenau angesagte Wende beim EUR/USD im Mai/Juni des letzen Jahres.

Da passt auch die Anmerkung von Marloboro: „[n]ur durch Toleranz kann sich [..] Eigendynamik entfallten [sic].“ Es sollte also nicht nur das Ziel sein, seine Meinung, seinen Senf zu äußern, sondern den Ball, den jemand gespielt hat, aufzunehmen, weiter zu spielen, dass sich "etwas" daraus entwickelt.

Im Gegensatz zu Metro habe ich keinerlei Bezug zu Handelssystemen, auch wenn ich mir deren Ergebnisse immer interessiert angesehen habe... So ich mir einen exotischen Käfer im Wald ansehe...

Ich habe auch nichts gegen die Diskussion von Branchen oder Einzeltiteln. Jedoch sollte man immer das Ganze sehen – der Kauf eines Einzeltitels kann nicht getätigt werden, ohne den Gesamtmarkt zu berücksichtigen…

Das Spektrum der Beiträge sollte breit sein: Fundamentale Analysen, Charttechnik und Sentimentbetrachtungen können sich gut ergänzen. Und zu den besprochenen Objekten will ich auch keine Einschränkung machen.

Was ich hier nicht lesen will sind permabärige Schwafeleien oder obskurse Verschwörungstheorien. Die Berücksichtigung der normalen Umgangsformen setze ich voraus – ansonsten gibt es eine Verwarnung und bei erneuter Auffälligkeit eine Sperre.

Weiterhin empfehle ich die Beachtung der deutschen Grammatik: Subjekt, Objekt und Prädikat gefolgt von einem Punkt hat sich bislang bewährt – die Groß- und Kleinschreibung ebenso.

Versuchen wir gemeinsam, den großen Namen mit neuem Inhalt zu füllen.

Und ich verspreche aus diesem neuen AZ keine Armi-One-Man-Show zu machen…

Armitage
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Mein erstes Date und die Kopfhaut juckt.
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1989 Postings ausgeblendet.
23.05.12 16:12
#1991 GR-Austrittsgerüchte
sorgten heute für 1-2% Rückgang. Moment? 1-2% und nicht 5-10%?

Ok, dass in GR alle Optionen durchgespielt werden ist normal und dürfte kaum überraschen. Doch erstmals kam das böse Wort aus dem Munde eines Ex-Regierungschefs. Dafür nur 1% Abschlag ist also ein Omen. Ein positives.  
23.05.12 19:18
#1992 fok
hier bereits vor längerer zeit gepostet - vor ipo - fb wird mM nach als unternehmen aber auch als aktie ein erfolg werden

mein ansatz ist es marktführer oder gute ideen die mit vernünftiger kapitaldecke ausgestattet sind ins depot zu legen udn zu vergessen dass ich sie gekauft habe

geht nicht sagen viele - doch geht sage ich - man kann zwar nicht immer recht haben aber fb ist vom potential vergleichbar mit google oder apple - denn fb ist eben nicht nur werbung

wer solche statements abgibt schwimmt im bashing hype mit und sich hat sich mM nach mit der aktie nie beschäftigt

hier ist eine marke entstanden die sich nun beweisen muss - häufig geht mit markenbindung emtionalisierung einher oder eben die dringlichkeit diese marke besitzen zu müssen

genau DAS zeichnet fb aus - ein gewisser suchtfaktor - den könnte im übrigen ariva auch erreichen wenn sie mal in die datenqualität investieren würden

meine persönliche geschichte zu dieser aktie : kauf aus ipo über schwab in us - zu 43 42% raus und zu 41 noch mal 16% und auf 50% wieder aufgestockt - mittelpreis umgerechnet mit heutigen fix (wenn bei mir auch alles in usdollar) ~31,- €

da freut man sich wenn leute einem 3x täglich auf die nase binden wie sch..sse fb ist (ist nicht auf dich gemünzt) - ich dneke aber diese leute springen in ihrer bewertung zu kurz

mein ziel ist es eine position hier aufzubauen die annähernd 750 -1000 aktien gross ist

z zt sind es 350

fb wird vielfach mit groupon u.a. verglichen - ABER diese sind weder so gross noch schreiben sie nenneswerte vergleichbare gewinne

fb hat EINEN fehler gemacht - noch in der ipo lancieren sie die warnung zu smartphones - dies auch einer der gründe warum mögliche ermittlungen im raum stehen

für kurzfristtrader interessant - für investoren schlicht langeweile

denn - weder im system des unternehmens moch im mangement noch in der idee gibt es einen fehler - es war schlicht ein anfängerfehler den gestandene manager nie gemacht hätten

bleibt die frage nach der bewertung - 107 mrd ist viel zu hoch ein faierer wert läge bei 39 ++ (einmaleffekte oder typische aufschläge liegen idr bei aktien um die 15-25% hiesse 39-49 wäre eine nirmale bewertung)

idr werden aktien aber selten mit dem faieren wert gehandelt sondern übertreiben nach unten und oben - deshlab mein hinweis hier neulich faire spanne sehe ich bei 16,50+++

10,- hiesse bei den derzeitigen zahlen eine klare wahrscheinlich dann sentimenttechnische untertreibung die eben andeutet warum ich oben schrieb 750-1000 aktien

langfristig hat fb DAS modell der zukunft entwickelt - das koordinierte inet IM inet - ich sehe z zt keinen der hier die markführerschaft streitig machen kann auch google + nicht

wachstum wird hier erstmal über neue kunden generiert ABER dieses ist an natürliche grenzen gebunden

was bisher noch gar nicht berücksichtig wurde sind ingames die in us sehr beliebt sind und stark wachsen (zynga) sowie der umbruch der gerade erst begonnen hat in bezug auf social behaviour

diese bereiche uvm machen heute erst einen bruchteil des gesamtumsatzes aus - unabhängige kanzleien sehen hier wachstum im 3stelligen %-bereich

nichstdestotrotz bleibt diese annahme ambitioniert

fakt ist aber auch: idr überleben auch in nischen NUR die marktführer ihres segments langfristig

für meine person heisst dies: kaufen - bewusst aber da man den hype um ipos dieser art kennt in 3 tranchen - wie ehemals angekündigt 50% zu beginn - der rest in 2 tranchen

wann weiss ich noch nicht  
23.05.12 19:19
#1993 zap
ich denke du irrst - "fb ist austauschbar" - einmal dort vernetzt EBEN nicht mehr so leicht denn kontakte u.ä. können nicht transportiert werden - noch nicht  
24.05.12 00:28
#1994 mh
ICh will mich nicht mit dir über die Bewertung von fb streiten. FB kann 100 mrd, 10 mrd oder 500 mrd wert sein - keine Ahnung. FB ist aber in meinen Augen kein Wachstumswert mehr - das Wachstum ist bei 900 mio Nutzern zu 90% gelaufen, denn wesentlich mehr Leute haben auf der Welt keinen Internetzugang oder keine Lust, fb zu nutzen.

Imm Prinzip haben also die Alt-Investoren hier mittels Hype einen vorbildlichen Cashout hingelegt.

"langfristig hat fb DAS modell der zukunft entwickelt - das koordinierte inet IM inet - ich sehe z zt keinen der hier die markführerschaft streitig machen kann auch google + nicht
"

Ich erinnere an ehemalige "Modelle der Zukunft": Netscape, Ebay, Yahoo, Myspace - alles gute Modelle und echte goldminen bis heute. Nur nicht für die einstigen Marktführer. Die Netzgemeine wechselt schnell wenn Konkurrenten besser sind.  Nur wenige Firmen von vor 10 Jahren haben bis heute überlebt.

Ich bin nicht bei FB und werde es niemals sein - ich habe weder die Zeit dafür noch die Lust, meine Daten mit meinem Realnamen zu verknüpfen. FB tritt Datenschutz mit Füssen und da hab ich keinen Bock drauf. Insofern kann ich den Suchtfaktor nicht beurteilen. Meine Ahnung ist aber folgende: FB kann nur RICHTIG Geld verdienen, wenn es die Daten der Nutzer intensiver nutzt. Das heißt: mehr Werbung, noch weniger Datenschutz, sogar Verstöße gegen Gesetze. Das alles bedeutet weniger Komort für die Nutzer. Und das macht es Konkurrenten leichter.

Ich seh FB also langfristig wie ebay: Die wachsen nicht mehr sondern schrumpfen, seit sie den GEwinn maximieren wollten durch Gebührenerhöhungen. Ebay hat überlebt, hat aber nicht mehrdie Bdeutung von einst.

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Wichtiger ist für mich sowieso, was FB für den Gesamtmarkt bedeutet. Und hier erkenn ich vor allem eines: Die HAusse ist gesund, denn es gibt wenige Hausfrauen im Markt.  
24.05.12 00:34
#1995 Und noch was
Es ist dir unbenommen, Fb zu kaufen, zu was für einem Preis auch immer.

Nur sollte man sich die Frage stellen, warum man ausgerechnet diesen Laden haben muss wenn es 1000de andere gute Firmen auf er Welt gibt.

In der jetzigen Phase, dem Ende der Finanzkrise (ja richtig - wir sind in der Endphase) sind vor allem die Banken interessant. Denn die verdienen im Kerngeschäft gutes Geld, sind kursmäßig ausgebombt und haben massives Potenzial, wenn die Zinsen steigen.

Ich denke es ist an der Zeit, auf so was altmodisches wie KBV und KGV zu achten und hier Schnäppchen zu machen. In der Spätphase der Hausse - wenn die Hausfrauen dominieren - werden dann Fantasiebuden wie FB interessant. Achte auf Sprüche wie "KGV ist out" oder "New Economy"  - oder so ähnlich. Aber das dauert noch Jahre, wenn du mich fragst.  
24.05.12 01:43
#1996 zap
erstmal danke das du mir zugestehst dass ich fb kaufen darf - ich merke der markt ist demokratisch ;-)

wie im nebensatz herauszulesen war - ich betreibe in meinen depots sektorscreening

da gehören marktführer rein - ich kenne dein alter nicht bin aber der meinung du könntest den newmarkethype miterlebt haben - die frage ist ja nicht schrumpft nun fb - denn dann dürfte man fast keine marke anfassen sondern wo in diesme feld verbergen sich chancen

erst wenn diese frage positiv beantwortet werden kann - ist die aktie interessant

ein, zwei bsple in bezug auf fb hatte ich genannt

ich habe noch nicht ein einziges mal nach kgv o.ä. investiert - denn was nützt mir bei der berechnung einer möglichen chance ein verhältnis das für sich alleine genommen keine aussage trifft ?

ich bin mir bei aussagen achtet auf kgv und kbv nicht immer wirklich sicher ob der nutzende wirklich weiss - und zwar wissen im sinne von verstehen - was sich dahinter versteckt

von vielen wird diese aussage einfach adaptiert - weil es viele sagen - wenn aber viele sagen nachts ist hell draussen - würde ich trotzdem das gegenteil behaipten DENN ich bin mal nachts draussen gewesen - das bild sei erlaubt udn ich denke es ist einfach zu verstehen

diese abgeleiteten werte sind reine annahmen die sich auf statistische erhebungen beziehen

kgv nützt NUR etwas wenn man in der lage ist gewinn und verlustrechnungen zu interpretieren also muss ich die firma kennen oder eben ganz banal in die bücher schauen

wenn ich das aber sowieso muss und sie letztlich nur eine rolle spielt wenn ich sie im rahmen eines übergeordneten vergleichs werten kann - denn kgv für sich alleine ist unfug wenn kein bezugspunkt da ist - dann brauche ich dich das instrument nicht

oder nutzt du eine taschenlampe die man nur gebrauchen kann wenn man vorher das licht angeschaltet hat ?

kleiner nachsatz - willkürlich einen rausgenommen - ebay - du sagst:

"alles gute Modelle und echte goldminen bis heute. Nur nicht für die einstigen Marktführer"

ich denke gerade ebay ist hier das schlechteste aller bsple denn nach meinem modell fb - nur noch 50% anteile wäre ebay nicht der ideale aber ein guter kauf gewesen

gestartet bei 2 nach turbulenten zeiten nun bei 40 $ - eine verzwanzigfachung

und wer  bitte macht z zt ebay das leben schwer ?

nächstes thema:

yahoo - ein ganz anderes kapitel - ein leitspruch bei mir eine aktie fliegt nicht raus weil sie sinkt oder steigt - sondnern nur wenn sich signifikant etwas geändert hat sprich meine ursprüngliche annahme negiert wird - udn die lautet fb verdient geld und wird auf jahre alleiniger markführer sein

und diese änderung bei yahoo die eine neubwertung drinegnd erforderlich machte war oder heisst GOOGLE - wo bitte ist yahoo marktfüherer - wo war es der netscape laden ?

nischen-anbieter im vergleich zu fb wie heute twitter, ggf xing u.a. etc aber eben keine marktführer

ich schätze dich sehr aber ich glaube in der einschätzung des marktes verrennst du dich z zt

btw ich selber mehrfach gepostet bin auch  nicht bei fb - aber wenn - so meine these jugendliche und sogar erwachsee bereits sind ihre datenschutzrechte aufzugeben für einen persönlichen nutzen - bin ich dann derjenige der ihen  erzählt sie seien dumm ?

warum sind in deutschland rabattkarten so erfolgreich ? gleiches strickmuster - die daten werden NUR ZUR WERBUNG erhoben - doch nicht etwa weil da überall menschenfreunde rumlaufen

auch dieses ein argument für fb - was viele nicht wissen fb bindet weitere firmen ans sich über "pay us we do"-systeme an sich und kassiert für mininmalen aufwand bis zu 35% provison für inkasso an fremden kudnen u.ä.

ein weiteres merkmal in dem sie wachsen könne und werden - neben verdrängung u.a.

ich habe alles bei apple, ms und google bereits gehört - ohne gewichtung

- wo sollen die wachsen mehr als einen schickimicki pc braucht keiner (apple)
- die machen schlechte systeme udn nutzen den kunden als versuchslabor - ständig wird nachgebessert und dann noch rechtsfrei weil sie kartellverstösse en masse produzieren - finger weg wird nix (microsoft)

- wer braucht noch einen suchdienst ? über werbung alleine lässt sich ja kein geld verdienen ? finger weg beschränkt euch auf die topadressen (google)

ich kann dir dutzende andere bsple nennen - aber dann wäre ariva wahrscheinlich vollgeschrieben ;-)

und 1x noch back to ebay: nicht mehr die bedeutung von einst ? sie verdienen geld und zwar nicht schlecht

http://www.ariva.de/ebay-aktie/bilanz-guv wenn auch dort nur rudimentäre daten

UND ich kennen KEINEN anbieter der es in dem ureigeenen bereich aufnehmen kann

wie mehrfach gesagt - ich will eine aktie nicht heiraten sie soll bitteschön angfristig geld verdienen - was die macehn ist mir völlig egal - solange es kein kinderhandel,  nahrungsmittelspekulation o.ä. ist - aber das ist mehr meinne macke

zum abschluss mal der ebaychart - der scheint nicht bekannt

und bitte jetzt nicht auf das top hinweisen und sagen "siehste habe ich doch gesagt" - denn da gibt es gan andere werte  

Angehängte Grafik:
unbenannt.png (verkleinert auf 60%) vergrößern
unbenannt.png
24.05.12 01:58
#1997 wobei obige zahlenwerte
nich ganz korrekt sind - s grünes s = aktiensplitting je 2:1 bis auf den ersten da war es 3:1

wollen wir mal nachrechnen ?  

Angehängte Grafik:
unbenannt.png (verkleinert auf 62%) vergrößern
unbenannt.png
24.05.12 02:04
#1998 und letzter nachsatz
dann ist mein hamsterrad per rad.sharing wieder ausgeliehen

wer sich wirklich ernsthaft mit aktienanalyse beschäftig wird um andere methoden als reines kgv undklbv betrachtenn nicht herumkommen als da sind

- äquivalenzwertmethode
- discounted cash flow betarchtung  
24.05.12 02:04
#1999 Zap, alter Fordist !
Es riecht ein wenig nach dem Aufstand der Anständigen, diesmal gegen den 'Neuen Markt 2.0 '. Ein Remake sozusagen: Solide handgeschnitzte Kennziffern vs Phantasie ! Das letztere eine Produktivkraft sein kann, könntest Du dabei durchaus dem Geschichtsbuch des Kapitalismus entnehmen. Ein neues Ding wird gemacht, weil das Momentum dafür reif ist, weil man selbst und hinreichend andere daran glauben, ohne im Open je wissen zu können, was die Sache mal einbringen wird. Im Resultat dann einerseits grandiose Pleiten und andererseits die Etablierung von Märkten, die zuvor so nicht vorstellbar waren. Von der Hoffnung auf letzteres lebt heute FB wie einst Yahoo oder die seligen Netscape (deren Ideen ja heute durchaus erfolgreich sind via Google und Firefox). Was also am Markt gehandelt wird ist Hoffnung und nicht das KGV (von gestern)...darin, dass die Bewertung dieser Hoffnung durch den Markt eine Indikation fürs Sentiment abbildet, stimme ich Dir natürlich zu...


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result = intention
24.05.12 02:28
#2000 hamsterrad re.shared
"darin, dass die Bewertung dieser Hoffnung durch den Markt eine Indikation fürs Sentiment abbildet, stimme ich Dir natürlich zu..."

was ich natürlich nicht in frage gestellt habe - denn das ist eben eine ganz andere sache

fb emotionalisiert und spaltet - ein weiteres mekrmal einer marke udn grandioses underlying für übertreibungen jeglicher art  
24.05.12 07:36
#2001 # 1980 - "Optimismus"
ist schön, er muss aber auch eine fundamentale Berechtigung haben. Wer z. B. im Sommer 2010, als die Griechen-Malaise offenkundig wurde, den Gesundbetern (inkl. Wirtschaftswaise Rürup) glaubte, dass der damals aufgespannte Rettungsschirm  "die Griechen retten" würde, war auf dem Holzweg. Damals wurde Optimismus hinsichtlich Griechenland regelrecht verordnet, nach dem Motto: Positive Einstellung führt in einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung zu faktisch positiven Verhältnissen. Im Handelsblatt erschien damals auch ein Artikel, der auflistete, welche "großkopfigen" Politiker und Wirtschaftsführer griechische Staatsanleihen gekauft hätten, weil sie der "Überzeugung" seien, alles würde gut. Fakt ist: Der Nominalwert sackte von damals 90 % auf heute einstellige Werte (inkl. Schuldenschnitt). Die damalige Empfehlungen der Optimisten waren Geldvernichtung erster Güte.

Mit ähnlichem "Dreh" wurde der US-Aufschwung ab März 2009 gedeichselt. Es ist aber nicht Optimimus, sondern eher Naivität, wenn man glaubt, dass ein 2 % BIP-Wachstum, erkauft mit jährlich 10 % Steigerung der US-Staatsverschuldung, eine nachhaltige Konstruktion wäre. Die auch von Bernanke herbeigesehnten Multiplikatoreffekte blieben aus. Man kann mit Voodoo-Zauber aus einer Leiche keinen Lebenden machen, allenfalls einen Zombie.

Man kann es drehen und wenden wie mal will: Nach einer weltweiten Kreditsause in den Industriestaaten kann der allfällige Deleveraging-Zyklus auch mit der Notenbankpresse (hüben wie drüben) nicht außer Kraft gesetzt werden. Optimismus (im Sinne von Long-Investments) ist zurzeit nur bei einigen wenigen Einzelwerten gerechtfertigt, die weitgehend unabhängig von der Makroökonomie gedeihen.  
24.05.12 08:46
#2002 AL: Krisen...
des Kredits entstehen, wenn Vertrauen in dessen Bedienung zu bröckeln beginnt. Daher ist die erste 'Gegenmassnahme' von Funktionären immer die, den Vorgang zu leugnen. Verständlich auch insofern, weil die Dynamik von Krisen ebenso wie von Blasen nicht antizipiert werden kann. Die Phantasie gibt dies offenbar nicht her. Was dann gleichzeitig ein psychologischer Kausalfaktor ihrer Entstehung ist...

Grundsätzlich wiederholst Du hier deinen alten Fehler, den Markt und dessen Bewegungen mit makroökonomischen Kennziffern (von gestern) lesen zu wollen.  So als sei dessen eigentliche Funktion die, Fundamentals zu spiegeln. Weil aber der Markt sich notorisch dieser Vorgabe entzieht, reproduzierst Du ebenso notorisch dieses Manipulationsding. Was dann paradoxerweise aber kein Grund ist, die Finger von der Börse zu lassen...

Und mal übergeordnet: Eine positive, optimistische Einstellung kann im Verlauf  diejenigen Gründe erzeugen, die eingangs noch gar nicht sichtbar sind (und umgekehrt). Das sind Basics nicht nur für 'den Markt'...


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result = intention
24.05.12 09:06
#2003 Und wo Du schon mal hier bist,
was ich natürlich begrüsse: Deinen Thread einem offenen Diskurs zu entziehen sollte deinem gehobenen intellektuellen Anspruch doch eigentlich krass widersprechen ! Ich kann diese Haltung ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.  Reine Pöbel-Ids draussen halten zu wollen kann's ja nicht sein (und die sind sogar hier gesperrt)...

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result = intention
24.05.12 09:17
#2004 # 2002
Der "Unwind" (Deleveraging) ist nicht von gestern, sondern von morgen. Er wurde durch die Notenbankgeldflutungen nur aufgeschoben.  
24.05.12 09:43
#2005 moin
in einem aktuellen lied das ich heute gehört habe heisst es "which way ist right which way is wrong?"

ich habe es damals gesagt und ich sage es heute - gerade in bezug auf wie du es nennst deleveraging - kernkapitalquoten aufzuweichen selbst mit der gefahr eines schocks wie ihn viele seit 2008 erwarten war bis hierhin richtig denn das system als solches stand vor der kernschmelze

wo stehen wir heute aus sicht 2008 ? wir leben noch - anders als zombies - ohne uns selbst zu kannibalisieren

basel 3 und andere instrumente wollen/sollen/sollten diesen weg umkehren - das einzige was man sch erkauft hat ist zeit

wenn ich dabei heute auszüge aus damaligen artikeln lese - bin ich der festen überzeugung sie haben alles richtig gemacht - wenn es das überhaupt gibt in bezug auf die damalige situation

es nützt ja nichts HEUTE zu sagen - wir haben es gesagt - und es wird noch schlimmer kommen wenn man damals KEINE alternativen aufzeigen konnte - auch nict im bärenthread

die einzige beschäftigung war dort - wenn auch intellektuell ansprechend - fehler aufzuzählen - macht konstruktive vorschläge dann würde kritik ggf nicht als das etlarvt werden ws sie seit langem im bärenthread ist:

ewiges gejammer und ohnmachtsprophezeiung von leuten die trotz aller intellektuellen anprüche eben selber es auch nicht besser können

Auszug aus einem Artikel zum deleveraging aus 2008 in bezug auf die deutsche bank

"...Die aktuelle Nachrichtenlage bei der Deutschen Bank klingt sehr nach Lehman Brothers. Da hörten wir die gleichen Töne. Der Todeskampf dauerte dann noch Monate. Warum so lange warten. Vor allen Dingen muss die Postbank vor Ackermann geschützt werden. Der ist imstande die auch noch zu zerstören. "

sowas konnte man damals nicht ernst nehmen und heute erst recht nicht - zeigt aber die kernkompetenz aller "vereinigungen" die andersdenkende ausschliessen:

man befruchtet such gegenseitig selber und "übertreibt" in der quintessenz genauso wie ein reiner az-thread - sie sind gegenpole 2er extremrichtungen deren wahrheit irgendwo in der mitte liegt

um dieses nicht augenfällig werden zu lassen - folgt man einem alten muster - man blendet früher gesagtes schlicht aus  
24.05.12 13:03
#2006 mh, sicher, ich bin Oldschool
nachdem ich den NM als solcher mitgemacht habe weiß ich aber wovon ich spreche.

Ich habe damals nicht nur auf KGVs geachtet, sondern sondern so machen Zock ausgekostet, u.a. war ich in den 90er lt. Aussagen meines damaligen CoBa-Beraters der erste, der Yahoo in seiner Filiale kaufte (mittelgroße Stadt). Ich habe mir die Abende in der Uni im Netz um die Ohren geschlagen, um Kennzahlen zu vergleichen und so manche Perle an der NYSE zu finden. Also erzähl mir nichts über Aktienbewertung.

Ich werde aus reiner Erfahrung immer dann hellhörig, wenn Leute mir erzählen wollen, dass Kennzahlen egal sind oder nichts aussagen. Oder irgendwelche neue erfinden, um Kurse zu rechtfertigen. M.E. gibt es genau 3 Kennzahlen die wichtig sind:

- Wieviel Substanz ist bei einer Pleite da = KBV
- Wieviel Kohle geht rein = KUV
- Wieviel Kohle bleibt hängen = KGV

Wobei diese Zahlen durchaus auf Schätzungen beruhen dürfen, wenn die seriös und nicht gehypt sind.

Der Rest an Zahlen ist uninteressant. Nenn mich (s.o.) Oldschool, aber Buffett ist damit Milliardär geworden. Mehr Zahlen hat der auch nicht.

Kommen wir zu FB. Hat ein geschätztes KGV von 100. Mittlerweile wird es auf 80 oder so sein. Damit ist FB ein purer Zock. Kann man machen, muss man aber nicht. Wer meint, FB gehört die Zukunft darf kaufen. Er muss aber Glück damit haben, denn die Risiken sind enorm. Ich bin aus dem Alter raus, wo ich mir sowas antue, vor allem denke ich nicht, dass der Markt im Moment im Hype ist, womit der erhoffte Fantasieaufschlag für FB nicht kommen wird.

Der Hype kommt immer in der Endphase der Hausse. So legten "meine" Yahoo damals erst 1999 den Turbo ein, nachdem sie lange Zeit nach dem Kauf herumdümpelten. Daher: FB erst in 1-3 Jahren kaufen, dann lohnt sich's evtl.  
24.05.12 22:50
#2007 Griechen-Wahl wird stabile Verhältnisse bringen
die Linken sind bei 30% und damit der Sieger der Chaosveranstaltung neulich. Wir dürfen gespannt sein, wie sie den Wählerauftrag Ende mit Sparkurs + Verbleib im Euro umsetzen werden. Mich dünkt, dass sie äußerst schnell in der Realität ankommen werden.
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Griechenland-Wahlen Spargegner liegen in Umfragen vorne

Schluss mit dem harten Sparkurs. Mit dieser Botschaft kann die Syriza-Partei bei den Griechen punkten. Das Links-Bündnis liegt laut einer aktuellen Umfrage an der Spitze der Wählergunst. Gleichzeitig zeigt eine Befragung, dass die Hellenen den Euro keinesfalls aufgeben wollen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/...chenland-vorne-a-835097.html  
25.05.12 01:52
#2008 zap
zuerst mal alter ist hier schwer einschätzbar - deshlab war das einfach mal ein schuss ins blaue

du sagst "Wobei diese Zahlen durchaus auf Schätzungen beruhen dürfen, wenn die seriös und nicht gehypt sind." eben genau das ist das problem - ein ganz banales bspl

woher kommen denn die dem kbv kgv etc zugrunde liegenden zahlen ?

ich habe nicht gesagt KENNZAHLEN sind unwichtig - ich habe gesagt DIE kennzahlen sollten weniger in den vordergrund treten die eben NICHT auf einer GuV u.ä. beruhen und dass ich noch nie nach kgv gekauft hätte

weil du buffet ansprichst: fantastische kennzahlen würde er ignorieren wenn es ein unternehmen ist was anhand meiner genannten verfahren durch den rost fällt

denn anders als im reinen kgv werden dort kgv/kcv nicht isoliert betrachtet sondern in einen zusammenhang gestellt

buffet ist NICHT milliardiär geworden weil er blank 3 kennzahlen betrachtet hat er ist milliardär geworden weil er 2 dinge gemacht hat:

blanke recherche und druck auf firmen intern ausgeübt um stille reserven innerhalb dieser firmen zu heben

und genau da ist das problem von kgvjunkies - diese tauchen eben dort gar nicht auf

die grundidee allen values ist es unterbewertete firmen zu finden - dazu reicht es aber eben NICHT nur auf kgv etc zu gucken

ich weiss so macht es die arivagemeinde - aber es bleibt trotzdem falsch

eiegntlich geht es vereinfacht (und so formuliert ist s eiegntlich falsch) nur darum stille reserven zu aktivieren oder firmen zu finden die solche stillen reserven haben .- denn die theorie sagt der markt (hier mechanismen oder personen) werden diese heben und der aktie zu ihrem fairen wert verhelfen

platt gesprochen ist dies das system des discounted cashflows - denn hier fliessen finanzierungsgedanken a la flow to eauity o.a. ein - aber auch dort gibt es ein problem - ähnlich dem des kgv´s - es wird von zukünftigen kapitalströmen ausgegangen - die so eben nicht genau vorhersagbar sind aber im gegensatz zum kgv fsangen sie schon mal zu diskontieren an - was eben ein deutlicher vorteil ist

NUR bleiben dies eben nur hilfsmittel zur unternehmensbewertung - kein allheilmittel

darüber hinaus wichtig und ein grundgedanke des values: wie wirken die menschen hinter den zahlen ? was macht das management ? es ist also deutlich breiter als ein reines kgv

nochmal - ich habe NICHT gesagt: kgv u.a. kennzahlen sind unwichtig oder nichts wert wie es die new markets kids gemacht haben - ich habe gesagt für sich alleine betrachtet ohne bezug - thema peergroup - wie es vielfach leute machen die dieses instrument eben nicht beherrschen  machen sie keinen sinn

und in dem zusammenhang muss man eben auch die fb bewertung relativieren denn sie darf eben nicht mit einer daimleraktie bewertet werden - im übrigen auch im kgv-grundsatz nicht

und das hast du eben gemacht - du vergleichst eine fb mit dai - was eben selbst aus dem gedanken der reinen kgv-betrachtung schlicht falsch ist

es ist schlicht unsinnig

deshlab auch meine nachfrage um die du  elegant herumscharwenzelt bist

ich bin ja bei dir wenn du sagst fb´s bewertung ist mehr als ambitioniert - ich denke das ist klar geworden - mir ging es mehr darum WO soll wachstum herkommen ? und genau da muss man eben auch in die peer gucken - denn diese firmen entwicklen sich eben idr anders als normale produzierende unternehmen

denn schon das gedankengut ist ein völlig anderes - neben im übrigen auch der wirtschaftlichen wechselwirkung wenn sich rahmendaten verändern  
25.05.12 04:27
#2009 @Fillorkill #1981

Meinen Dank für deine sehr interessanten Ausführungen, denen ich mich im Grundsatz gerne anschließe.

Daher auch nur noch zur Klarstellung:

Solche Typen wie Zuckerberg, Jobs, Buffet etc. pp., die aus eigener Kraft nahezu Unglaubliches zustandegebracht haben, haben sich zeit ihres Lebens einen Dreck darum geschert, was die Allgemeinheit von ihren "Ideen" bzw. "Projekten" hielt.

In aller Regel trafen sie ständig "Außenseiter-Entscheidungen", d.h. sie stießen in ihrer Umgebung ständig auf Skepsis, oftmals sogar auf Hohn und Spott.

Aber sie haben einfach ihr Ding durchgezogen, an sich geglaubt, eine unglaubliche Ausdauer an den Tag gelegt und sich dabei kaum jemals von der gegenwärtigen "Mehrheitsmeinung" beeinflussen lassen.

In diesem Sinne haben sie ständig "antizyklische Entscheidungen" getroffen bzw. durch diese die Weichen für ihren Erfolg gestellt.

Und diese Charaktereigenschaft ist m.E. nahezu durchgängig bei Personen zu beobachten, die aus eigener Kraft in geschäftlicher Hinsicht (außergewöhnlich) erfolgreich wurden.

Die Triebfeder bzw. der individuelle Ansporn zu derartigen Leistungen, ist wiederum sehr unterschiedlich.

Auch der Wunsch, einfach nur "reich" zu werden, es zu etwas zu bringen, den beengten Verhältnissen der Kindheit zu entkommen bzw. sich später ein Leben in Wohlstand leisten zu können, lässt sich bei einigen Personen ebenso ausmachen wie der materielle Wohlstand als - quasi unvermeidbares - Nebenprodukt.

Mit anderen Worten: Derartige Personen würden  mental  niemals in eine grassierende Verunsicherung oder gar Panik einstimmen, sondern eine solche allenfalls als  C h a n c e  begreifen. 

Und zwar als Chance dahingehend, durch vorausschauende (,"antizyklische") Aktivitäten auf mittel-bis langfristiger Basis wieder einmal die Gelegenheit zu erhalten, vor allen Anderen die entscheidenden Weichenstellungen vornehmen zu können. 

Selbiges gilt selbstredend im umgekehrten Fall (= grassierende Euphorie).

Was aber macht das "normale" Individuum (sowohl im Geschäftsleben, als auch an der Börse)?

Es stimmt mental (über kurz oder lang) in die vorherrschende Stimmung ein und lässt sich am Ende davon sogar  "einlullen".

Typisches Börsenbeispiel: Fallen die Kurse "unerwartet" stark, wird die Geschichte gnadenlos weitergesponnen und auf nahezu allen Boards überbietet man sich förmlich mit pessimistischen Kursprognosen (Motto: Wenn jetzt noch dies und jenes kommt, na dann gute Nacht Marie).

Steigen wir aber wieder über die 7.000, wird jeder Mahner ausgelacht (Motto: Diesmal ist alles anders).

Unerwartete Kursausschläge in die Gegenrichtung werden in beiden Fällen als "technische Reaktion" etc. abgetan und eh man sich´s versieht, ist der Zug bereits abgefahren.

Insofern: Kein Wunder, dass dabei die meisten Zeitgenossen an der Börse auf der Strecke bleiben. Deren Fazit lautet dann: Die Börse spinnt :-)

Meine Meinung: Wenn man - außergewöhnlichen - Erfolg haben möchte, ist es in aller Regel nicht zu vermeiden, sich temporär bei seinen Entscheidungen ziemlich einsam vorzukommen.

Natürlich garantiert diese "Fähigkeit" für sich noch keinen Erfolg, stellt IMHO aber gleichwohl eine (nahezu) unabdingbare Voraussetzung für diesen dar.

 

 

 

 

 

 
25.05.12 06:43
#2010 No Panic
Die Gesellschaft kann froh sein, dass es solche Typen gibt, da sie die Gesellschaft immer wieder in besonderer Weise weiterbringen. Dennoch wird hier der Fehler gemacht die wenigen erfolgreichen Stars herauszustellen und die vielen gescheiterten Existenzen zu vergessen.

Sicher ist es so, dass Pesssimisten nie ein Jobs oder Zuckerberg werden können, aber diese Form von Optimismus scheitert statistisch gesehen oft genug. Was glaubt ihr wieviel Menschen jeden Tag versuchen mit viel Optimismus ein Geschäft zu eröffnen, um am Ende zu scheitern? Optimismus alleine ist noch kein Garant für Erfolg.

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Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
25.05.12 08:42
#2011 Learner, es geht um...
um ein emotional starkes Motiv und nicht um Optimismus als (trainierte) Einstellung. Sicher streben viele voller Optimismus ins Casino oder an die Börse - das Ergebnis ist bekannt...


Weiter oben hatte ich Dir übrigens einen Chart reingestellt, der die massgebliche Korrelation des AUD nachweist...


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result = intention
25.05.12 09:09
#2012 MH : KGV
Ich stimme Dir zu, dass es natürlich auf die Korrelation und nicht auf die nackte Zahl ankommt.  Ebenso, dass die Kennziffern eines etablierten Massenherstellers in einem etabliertem Massenmarkt (zB Automobil) natürlich anders zu bewerten sind als die eines hochspezialisierten Anlagenbauers mit einer überschaubaren Kundschaft oder eben die eines Hoffnungprojektes wie FB, dessen zukünftiger Markt noch gar nicht absehbar ist usw...

Als Trader stellt für mich der Kurs selbst die massgebliche Indikation. Zu diesem setze ich alle anderen Indikatoren und Kennziffern ins Verhältnis. Es kommt also mir darauf an, was der Kurs aus diesen Indikatoren macht. Dies bedeutet für das KGV: Wenn ich wissen will, wie ein Kurs zustande kam, schaue ich (ua) auf das KGV. Wenn ich wissen will, wie ein KGV der Zukunft aussehen könnte, auf den Kurs...

Noch zu Buffet: In der Baisse bzw im Crash antizyklisch bewährte Substanzwerte einzusammeln hatte ihn gross gemacht. Ich denke, ein narrensicheres Programm, nur muss man dafür Zeit mitbringen. Zuletzt wurde seine Performance bekanntlich bescheidener, was natürlich auch eine Funktion des mittlerweile erreichten Volumens ist...

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result = intention
25.05.12 13:28
#2013 fok
ja so sehe ich das auch - es ging mir wie gesagt mehr um eben den vergleich dai fb der passt schlicht nicht - aber lasst uns kein dogma draus machen

noch mal kurz fb - es ist ja hier kein fb-thread

heute gelesen und bestätigung der acqu. instagram- dort kann wachstum herkommen ein weiteres bspl - isnofern ist eben insta eine strategischen investition gewesen um eine offene flanke zu schliessen

wie ich finde eine richtige entscheidung - denn das kerngeschäft läuft ja  

Angehängte Grafik:
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25.05.12 14:15
#2015 Deutsche Anleihen sind wie Facebook
vollkommen gehypt.

FB hab ich angesprochen, um nachzuweisen dass der Markt als Gesamtes nicht überschwänglich bullisch ist. Beweis: Fantasie wird abverkauft. Insofern ist der Markt gesund und bereit noch einige Jahre zu steigen. Ansonsten find ich FB ehrlich gesagt absolut uninteressant und ohne tiefe Bedeutung; der aktuelle Medienrummel ist m.E. dem Sommerloch (bzw. Griechenloch bis 17. Juni) geschuldet.

Schauen wir uns die für den Gesamtmarkt sehr maßgeblich Zahl des Aktien-KGV (zur Zeit 10-20) zum Anleihen KGV (50-100) an, so stellen wir fest, dass Aktien mindestens rund 50% unterbewertet sind. Schon die Dividendenrendite ist doppelt so hoch wie die von Anleihen. Ähnliches gilt für T-Bonds, womit sich hier trotz 3 Jahren Rally eine fast schon historische Kaufchance ergibt.

Ich denke, sobald sich in der Eurokrise eine Lösung anbahnt, fliegt bei Aktien der Deckel weg. Und - jetzt kommt's - sogar vollkommen zu recht und ohne Hype. Wann flieg der Deckel weg? Im Moment haben wir die kuriose Situation, dass GR gefühlt schon rausgeflogen ist, SP und I am Abgrund stehen, also eine deutliche Verschlimmerung zu Ende 2011 eingetreten ist, und der Dax trotzdem 1000 Punkte höher steht. Es ist also ein Abstumpfungseffekt eingetreten. Dies ist kurz und mittelfristig  ein gutes Zeichen.  
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