ADO Properties S.A.

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neuester Beitrag:  28.08.19 08:08
eröffnet am: 23.07.15 09:32 von: BackhandSmash Anzahl Beiträge: 41
neuester Beitrag: 28.08.19 08:08 von: dyandi Leser gesamt: 15541
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23.07.15 09:32 #1 ADO Properties S.A.
Wohnungsfirma ADO macht Börsengang perfekt: Erfolg im zweiten Anlauf:


Bookbuilding-Spanne
20,00€ - 25,00€

Emissionspreis
20,00



 
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15 Postings ausgeblendet.
09.10.17 15:59 #17 Das Haar in der Suppe
könnte die doch ordentliche Verschuldung sein. Dazu kommt der der Cashflow nicht annähernd die "Buch"gewinne widerspiegelt.  
22.12.17 14:25 #18 bin hier mittlerweile
mit kleinem Gewinn wieder ausgestiegen, auch aus anderen Immobilienwerten, ich glaube das der boom am immobilienmarkt langsam abebbt  
29.01.18 21:55 #19 Wohnungsangebote der ADO

Ich weiß ja nicht was die ADO Properties mit dem Geld(der Investoren) aus dem Börsengang oder Ihrer Anleihe genau gemacht hat....



Wenn die Wohnung welche sich hinter der Annonce mit den Musterfotos versteckt wirklich so ähnlich ausschaut
dann ist die Rendite nicht wirklich optimal.



Bei so einer Wohnung wären auch 500-600€ Gesamt-miete denkbar.


ADO Wohnung Berlin-Lichtenberg


 

21.03.18 17:51 #20 Leerverkäufer Black Rock erhöht
Leerverkaufsposition von 0,61 auf 0,70 %  
05.08.18 10:32 #21 Musterwohnung
DENKBAR wären auch 5000 - 6000, nur MACHBAR bei 26 qm ???? Mann, schalten Sie doch erst einmal Ihr Hirn ein, bevor Sie einen derartigen Unsinn von sich geben!  
16.08.18 12:52 #22 Credit Suisse - Outperform KZ 59,5
schreibt ariva , was die Aktie beflügelt
USB mit KZ 65
Jefferies belässt es auf  Hold Kz  42

https://www.ariva.de/ado_properties_s-a-aktie/news  
24.08.18 09:51 #23 Chaecka... warum tschüss?
Mir jedenfalls macht die Aktie sehr viel Freude. Ist doch ein ganz passabler Kursanstieg zu verzeichnen. Was wollen Sie mehr?  
07.09.18 13:49 #24 @Keuleneu
Jaja...
:-(

Vor zwei Jahren war dieser lange Rücksetzer, so dass ich das Vertrauen verlor und nicht geng an meine erste Idee geglaubt habe.
Heute bin ich auch schlauer. Wie so oft an der Börse...  
02.04.19 09:19 #25 Die Sozialisten drücken den Kurs
Die Berliner Sozialisten in Gestalt von Rot-Rot-Grün drücken "dank" Mietendeckel und teilweise sogar Spekulationen um Enteignungen auf die Kurse. Bin jetzt raus aus ADO. Schade, die Perspektiven waren gut, aber die Sozis werden es auch dieses mal wieder schaffen, jede noch so gute Aussicht ins Gegenteil zu verkehren. Wie heißt es doch so schön: "Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich."  
23.05.19 10:06 #26 Will sich Ado übernehmen lassen?
Ado ist die letzten Jahre stark gewachsen. Die finanziellen Spielräume mit LTV von 40% sind nun aber enger. Das neue Board diskutiert laut kürzlichem Conference Call (22.5.2019) derzeit alle Optionen! Ado würde auch ohne größere Zukäufe einfach aufgrund weiterer Mietsteigerungen wachsen. An Potenzial fehlt trotz Regulatorik nicht. Die Ist Miete beträgt im Schnitt 6,8 EUR/m2, bei Neuvermietung werden im Schnitt 10 EUR/m2 erzielt (Q1 Bericht 2019). Der Berliner Markt ist unverändert angespannt und eher günstig. Da beabsichtig nun auch Share Deals erschwert werden sollen, könnte eine Vonovia oder Konkurrent Deutsche Wohnen die Gelegenheit noch schnell nutzen und in Absprache mit der Ado Group (Mehrheitsaktionär) zugreifen. Bei einem NAV von 55,37 Euro (Q1 Bericht 2019) im Vergleich zum Aktienkurs von rund 49 Euro (Stand 23.5.19) ist die Gelegenheit für Übernehmer derzeit günstig.  
14.06.19 12:40 #27 Vorstand springt von Bord
Hallo,
Bei Ado springt der Vorstand von Bord und das Unternehmen erklärt nichts. Anfragen werden nicht beantwortet (zumindest meine).
Was sind die Gründe?  
14.06.19 17:02 #28 Vielleicht liegt ihn der Schreck von Berlin
noch in den Knochen. Durch die hohe Nachfrage in Berlin war ADO ein selbstläufer. Nun muss der Vorstand beweisen auch in ungemütlichen Zeiten gute Zahlen zu liefern. Das traut er sich wohl nicht mehr zu.  
16.06.19 15:30 #29 Es stinkt ...
... ganz gewaltig, dass das Unternehmen sich nicht äußert. Ich habe vorsichtshalber alle Ado Aktien verkauft.  
19.06.19 14:27 #30 @Honigblume
Die operativen Zahlen sind ja veröffentlicht:
https://www.ado.properties/websites/ado/German/...ic-information.html

FFO1 '18: 1,63 EUR pro Aktie
AFFO '18:  1,22 EUR pro Aktie
Gewinn pro Aktie (geschätzt): ca. 8,77 pro Aktie

Wenn ADO aus irgendwelchen Gründen den Immowert nicht hochschreiben kann, gibt es eine entsprechende Delle. Da die entsprechende Person der Linkspartei Erfolge vorweisen muss, ist eine solche Delle nicht mehr ausgeschlossen. Das war in 2015 und 2016 noch anders.

Immerhin kann man die Dividende aus dem laufenden Geschäft bezahlen und muss keine Kapitalerhöhung dafür durchführen.
Ich hatte es aber auch nicht ganz am Schirm, sonst hätte ich mich 2017 oder 2018 schon verabschiedet. Das politische Risiko ist vorhanden, da sich die Linke profilieren muss und dies das Hauptthema ist.  

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19.06.19 19:50 #31 Ich würde das nicht so schwarz sehen.
Die Fundamentaldaten sind im Vergleich zu DW und Vonovia  doch weit aus besser. Heute war Ex-Dividende und damit  war der Kursrutsch nicht so schlimm. Den Kursverlauf sollte man vororerst  von der Seitenlinie beobachten. Die Aufregung wird sich in den nächsten Wochen legen. Die Deckelung der Mieten für 5 Jahre wird eine harte Nuss  für den  rot rot grünen Verein werden. Das wird ohne Klagen nicht durchsetzbar sein. Mir sind die Bahntickets ebenfalls zu teuer die sollten Sie dann auch deckeln, denn schließlich  muss man  nicht nur in der Stadt wohnen, sondern auch zum Arbeitsplatz kommen. Solche wünsche kann man dann auf alle beliebigen Bereiche  ausdehnen. Das nennt sich dann Planwirtschaft und funktioniert nur bei den Linken in den Köpfen. Die SPD und die Grünen nicken diesen Unsinn mit ab. Schließlich braucht die SPD mal wieder neue Stimmen um nicht unter die 5% Hürde zu rutschen.  
26.06.19 14:22 #32 @Honigblume
Welche Fundamentaldaten meinst du? - Den KGV wegen den Zuschreibungen? (Der Punkt von IFRS welcher gerne kritisiert wird?). Fundamental auf die schnelle verglichen, ist der FFO1-Faktor bei Ado im Vergleich zu Vonovia höher.

ADO:
- FFO1: 1,63 p.Aktie bei 36,22 EUR => Faktor: 22,2
Vonovia:
- FFO1: 1,96 p.Aktie bei 42,50 EUR => Faktor: 21,7

[quote]Die SPD und die Grünen nicken diesen Unsinn mit ab. [/quote]Die zuständige Ministerin ist eine Linke und die Linkspartei steht unter Druck erstmalig Erfolge zu liefern.  
26.06.19 20:07 #33 @dyandi
Die Ek Rendite gefällt mir bei Ado mit 17,99 besser. Sie sollte über 12% liegen. Vnovia 11,53
Der Verschuldungsgrad bei Ado 93,9% sollte nicht über 100% liegen. Vonovia 151,16
KGV sollte Kleiner 10 sein ist bei beiden erfüllt
KBV kleiner 1 Ado 0,93 VOnovia 1,09 leicht darüber.
Buchwert Ado 48,73 Vonovia 37,96
Cash flow/Aktie Ado 2,35 Vonovia 2,19
Working Capital Ado 29,40 Mio Vonovia -2.340 Mio
Das sind so meine wichtisten kriterien neben dem FFO1  
26.06.19 20:08 #34 Datenquelle Ariva 2018
27.06.19 14:22 #35 @Honigblume
Danke für deine Aufstellung. So lässt sich das für jeden Leser besser einordnen.
Ich will fairerweise noch den EPRA NAV erwähnen, welcher bei ADO höher ist. Hier ist man klar besser als Vonovia aufgestellt. Insofern waren die Kurse in der Vergangenheit auch nicht unberechtigt.

Das Problem ist, wo die Reise hingeht. Meiner Meinung nach hilft hier nur eine Szenarioanalyse mit subjektiver Gewichtung der Eintrittswahrscheinlichkeit:

Folgende Szenarien sind bspw. möglich (von schlecht nach gut). Möglichkeiten dazwischen gibt es auch, ich will hier aber nur ein paar grobe Szenarien nennen:
1) Mietendeckel tritt ein und ADO sieht sich auch mit Mietminderungen konfrontiert, da man die bisherigen Wohnung nicht ausreichend saniert hat [Mietminderung vgl. Aussage aus dem Ministerium]. Somit sinken die Mieteinnahmen. Zuschreibungen sind fraglich, evtl. sich auch Abschreibungen notwendig. Alternativ wird CAPEX höher. Für eine Erhöhung nach 5 Jahren gilt die Mietpreisbremse.
2) Mietendeckel tritt ein wie geplant. Die Mieten werden festgeschrieben. Zuschreibungen finden nur noch in geringer Höhe statt. Für eine Erhöhung nach 5 Jahren gilt die Mietpreisbremse.
3) Mietendeckel tritt ein, wird aber rechtlich angegriffen. Er wird letztlich grundsätzlich bestätigt, aber gilt nur für Bestandsmieter und die Miete darf zumindest angemessen (z.B. Inflation) erhöht werden. Während der juristischen Klärung herrscht lange Unsicherheit.
4) Mietendeckel tritt ein, wird aber rechtlich angegriffen. Er wird letztlich nicht bestätigt. Während der juristischen Klärung herrscht lange Unsicherheit.
5) Mietendeckel tritt ein und wird sofort rechtlich außer Vollzug gesetzt bis zur endgültigen Klärung. Während der juristischen Klärung herrscht lange Unsicherheit, aber man kann erstmal weiterwirtschaften wie bisher.
6) Kein Mietendeckel. Keine Auswirkung.

Die UBS schreibt ja auch, dass jetzt erstmal rechtliche Unsicherheit herrscht. Das ist hier halt das Problem.
Tritt Szenario 4-6 ist das aus meiner Sicht mittelfristig (d.h. hier 3 Jahre) ein klarer Kauf. Szenario 1-2 kein Kauf. Bei Szenario 3 (welches aus meiner Sicht vorstellbar wäre) bin ich mir aktuell nicht sicher, wie ich das Unternehmen bewerten soll - man hat ja relativ viele Bestandsmieter.  
27.06.19 15:08 #36 Dayandi
Die Unsicherheit stellt hier einerseits ein Problem dar aber andererseits auch eine Chance, die Aktie günstig zu erwerben. Die politischen Ansichten können sich manchmal schnell ändern, wenn man feststellt,dass durch die Deckelung der Mieten weniger Wohnraum  in Berlin geschaffen wird. Häufig wird auch die Instandhaltung zurückgefahren um noch eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften. Viele Mieter glauben immer noch, das die Vermieter sich eine goldene Nase verdienen. Sie selbst schaffen sich kein Eigentum an wo man doch so viel daran verdient. Das Gejammer die Mieten sind zu hoch hört man schon seit 50 Jahren. Es gibt in Randlagen von Städten und Gemeinden  genügend preiswerter Wohnraum. Man darf eben nicht so bequem sein nur vom Haus aus über die Straße zu laufen um seinen Arbeitplatz, den Bäcker, Arzt, Dicounter usw. zu erreichen. Wer Zentral Wohnen möchte, weiß das dort Grund und Boden teuer ist . Das schlägt sich auf die Baukosten nieder und damit auf die Mieten. Wir Anleger investieren unser Geld nur in Unternehmen, die auch vernünftige Renditen erwirtschaften. Ist das nicht der Fall fehlt das Geld für Investitionen. Hier muss man vorerst abwarten bis sich im Kurs ein verlässlicher Boden bildet in Abhängigkeit der politischen Debatte über die Mietpreisbremse.  
27.06.19 15:14 #37 Anmerken möchte ich noch, dass der Baupreisin.
durch die evtl. Kommende Mietpreisbremse  nicht fallen wird. Somit wird die Bewertung der Immos darunter nicht leiden. Die Nachfrage bleibt in Ballungszentren weiterhin hoch.  
27.06.19 15:20 #38 Das man sich die Pizza und sonst noch alles
mögliche Zeug ins Haus bringen lässt, zeigt doch die Bequemlichkeit vieler Bürger. Diese Bequemlichkeit  soll außerdem auch noch wenig Kosten wie die Mieten.  
08.07.19 10:36 #39 So allmählich erholt sich der Kurs.
Man muss ein wenig Geduld an der Börse haben und nicht gleich in Panik verfallen. Die Aktie hat gute Fundamentaldaten.  
26.08.19 13:06 #40 Das Spiel beginnt
Vorab: Für Kursempfehlungen verweise ich an meine Szenarioanalyse oben.

Wie Spiegel Online passend darstellt, gibt es nun '(Berlin) Insider(s)' und '(Berlin) Outsider(s)' [1]. Der Begriff passt perfekt ;-).
Der Politik können die Outsiders  jedoch als Stadtstaat egal sein, da die Stadt Berlin so gut wie kein Bauland mehr ausweisen kann. Als Beispiel für einen fehlgeschlagenen Versuch sei an Tempelhof erinnert. Entsprechend sind die Outsiders, die von dieser Maßnahme sehr stark negativ konjugiert werden, keine Wähler. Relevant ist nur der Fokus auf die Insider. Und hier steht man eben unter Druck, da die Linke erstmalig die relevante Ministerin stellt.

Man darf davon ausgehen, dass die Linke mit 100% der Forderungen ins Spiel geht, da es so gut wie nichts zu verlieren gibt. Zugestädnisse kann man entsprechend in der Fachsitzung machen oder um dem Gericht einen "Spielraum" zu geben.

Vernünftige Stadtentwicklungen gibt es u.a. in Singapur und in Wien. In Wien wird das Umland erschlossen, was in Berlin nicht möglich ist. In Singapur erhalten die Einwohner die Möglichkeit von Förderungen (Warteliste 10 Jahre), aber auch hier wird es platzmäßig schwierig. Wir werden sehen wohin die Reise geht. Vielleicht gibt es irgendwann eine nach Punkten gewichtete Warteliste für Berlin, für Menschen die dort arbeiten und vorher muss man halt in Brandenburg leben. Willkommen bei der Linken.


[1] https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...echt-ist-a-1283622.html  
28.08.19 08:08 #41 Informationen
Link zum Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes (WD). Hier sind die zwei Seiten (Mietendeckel zulässig ja/nein) kurz dargestellt:
https://www.bundestag.de/resource/blob/592066/...-029-19-pdf-data.pdf
Hierzu sei angemerkt, dass die Ministerin im März 2019 noch kritisch einem Mietendeckel gegenüberstand, da rechtlich schwierig. Da Sie die Meinung geändert hat, scheinen andere Personen die Schlussfolgerung des WD nicht zu teilen.

Zur Zulässigkeit des Mietendeckel selbst, hilft ein Blick in die Vergangenheit:
https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/...is-zurueck-041923.htm  
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