► TTT-Team / Wochenende 25.02.-26.02.2006

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eröffnet am: 25.02.06 06:43 von: moya Anzahl Beiträge: 28
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25.02.06 06:43 #1  ► TTT-Team / Wochenende 25.02.-26.0.

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Wall Street-Schluss: Uneinheitlicher Handel, Ölpreis belastet

Die US-Märkte mussten am Freitag mit uneinheitlichen Notierungen ins Wochenende gehen. Angesichts schwacher Konjunkturdaten verzeichnen die Standardwerte leichte Verluste. So fielen die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im Januar um 10,2 Prozent, während Volkswirte nur ein Minus von 2,0 bis 4,0 Prozent prognostizierten. Zudem belastete der nach einer Explosion in einer Raffinerie in Saudi-Arabien deutlich gestiegene Ölpreis die Stimmung.

Für Enttäuschung sorgte der Bekleidungshändler Gap, der einen deutlicher als erwarteten Gewinnrückgang sowie einen schwachen Ausblick präsentierte. In der Folge verlor der Titel knapp 3,5 Prozent. Beim Einzelhändler Kohl?s sorgten die gestrigen Quartalszahlen hingegen für Kursgewinne von deutlich über 5 Prozent.

Einen Aufschlag von 1,5 Prozent verzeichneten die Papiere der Telefongesellschaft Citizens Communications. Zuvor hatte das Unternehmen bekannt gegeben, im vierten Quartal aufgrund der starke! n Entwicklung bei Internetzugängen einen deutlichen Gewinnanstieg erzielt zu haben, der weit über den Erwartungen des Marktes lag. Indes erlitten Papiere von H&R Block einen satten Kurseinbruch von fast 9 Prozent. Wie der Finanzdienstleister gestern mitgeteilt hatte, müssen die Abschlüsse für die Geschäftsjahre 2003/04, 2004/05 und die ersten beiden Quartal 2005/06 neu aufgerollt werden. Anders das Bild bei Netease.com, die nach überraschend starken Zahlen und positiven Analystenkommentaren fast 15 Prozent zulegten.

Die Aktie von Dana brach heute um über 29 Prozent ein. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge hat der angeschlagene US-Automobilzulieferer Dana angesichts finanzieller Verluste und operativer Schwierigkeiten die Restrukturierungsfirma Miller Buckfire & Co. engagiert.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Freitag mit einem Minus von 0,07 Prozent bei 11.061,85 Zählern. Der NASDAQ Composite ging dagegen mit einem Plus von 0,34 Prozent auf 2.287,! 04 Punkte aus dem Handel.

Der US-Bekleidungshändler Gap Inc. (ISIN US3647601083/ WKN 863533) teilte am Donnerstag nach Börsenschluss mit, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 11 Prozent zurückgegangen ist, was mit schwächeren Umsätzen bei seinen Old Navy-, Banana Republic- und Gap-Geschäften zusammenhängt. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr liegt indes unter den Markterwartungen. Der Nettogewinn belief sich auf 337 Mio. Dollar bzw. 39 Cents pro Aktie, nach 378 Mio. Dollar bzw. 40 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz sank im Berichtszeitraum um 2 Prozent auf 4,82 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 39 Cents und einem Umsatz von 4,80 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS von 32 Cents bei Erlösen von 3,68 Mrd. Dollar in Aussicht. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem EPS von 1,23 bis 1,27 Dollar, während die durchschnittliche Marktschätzung bei 1,34 Dollar liegt.

Die Kohl´s Corp. (ISIN US5002551043/ WKN 884195) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss! die Zahlen für das vierte Quartal 2005 veröffentlicht. Dabei konnte der amerikanische Einzelhandelskonzern seinen Gewinn steigern und auch bei den Umsätzen zulegen. Das Nettoergebnis belief sich demnach auf 374,9 Mio. Dollar bzw. 1,08 Dollar je Aktie, nach 318,8 Mio. Dollar bzw. 92 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von durchschnittlich 1,07 Dollar erwartet. Die Umsatzerlöse stiegen von 4,08 Mrd. Dollar auf nun 4,65 Mrd. Dollar. Die Analysten hatten zuvor Umsätze von 4,72 Mrd. Dollar erwartet. Die Same-Store-Sales stiegen dabei um 2,7 Prozent. Für das derzeit laufende erste Quartal 2006 erwarten die Analysten ein EPS von 44 Cents, bei Umsätzen von 3,10 Mrd. Dollar.

Die Telefongesellschaft Citizens Communications Co. (ISIN US17453B1017/ WKN 869665) verbuchte im vierten Quartal aufgrund der starken Entwicklung bei Internetzugängen einen deutlichen Gewinnanstieg. Wie der Konzern heute bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszei! traum bei 76,78 Mio. Dollar bzw. 23 Cents je Aktie, nach 16,78 Mio. Do llar bzw. 5 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 539,13 Mio. Dollar auf 556,11 Mio. Dollar. Dabei konnte die Zahl der Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen im Vergleich zum Vorjahr um 21.200 auf 311.400 gesteigert werden. Analysten hatten zuvor ein EPS von 14 Cents sowie einen Umsatz von 548 Mio. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal gehen Marktbeobachter von einem EPS von 12 Cents sowie einem Umsatz von 534 Mio. Dollar aus. Des Weiteren hat das Board of Directors für die kommenden zwölf Monate ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 300 Mio. Dollar beschlossen. Außerdem sollen in diesem Zeitraum ausstehende Unternehmensanleihen im Wert von bis zu 150 Mio. Dollar getilgt werden. Zuvor hatte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm im Gesamtwert von 250 Mio. Dollar abgeschlossen. Allein im vierten Quartal wurden dabei mehr als 6 Millionen eigene Aktien im Gesamtwert von 78 Mio. Dollar erworben.

Der ang! eschlagene US-Automobilzulieferer Dana Corp. (ISIN US2358111068/ WKN 856575) hat angesichts finanzieller Verluste und operativer Schwierigkeiten die Restrukturierungsfirma Miller Buckfire & Co. engagiert. Dies berichtet das "Wall Street Journal". Das Unternehmen meldete zuletzt einen Nettoverlust von 1,27 Mrd. Dollar oder 8,50 Dollar je Aktie im dritten Quartal, gegenüber einem Vorjahresgewinn von 42 Mio. Dollar bzw. 28 Cents pro Aktie. Ende 2005 wurde zudem die Schließung von drei Werken in Nordamerika bekannt gegeben.

Die H&R Block Inc. (ISIN US0936711052/ WKN 859376) veröffentlichte am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal 2005/06. Dabei musste der amerikanische Finanzdienstleister einen Rückgang verzeichnen. Aufgrund einer Fehlkalkulation bei der Körperschaftsteuer muss der Konzern die Abschlüsse für die Geschäftsjahre 2003/04, 2004/05 und die ersten beiden Quartal 2005/06 neu aufrollen. Das Nettoergebnis belief sich demnach im dritten Qua! rtal auf 28,9 Mio. Dollar bzw. 9 Cents je Aktie, nach 92,3 Mio. Dollar bzw. 28 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dabei sind Steuer-Sondereffekte von 31,7 Mio. Dollar bzw. 10 Cents je Aktie enthalten. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von durchschnittlich 26 Cents erwartet. Die Umsatzerlöse stiegen dagegen von 1,04 Mrd. Dollar auf nun 1,16 Mrd. Dollar. Die Analysten hatten zuvor Umsätze von 1,19 Mrd. Dollar erwartet. Für das derzeit laufende vierte Quartal 2005/06 erwarten die Analysten ein EPS von 1,97 Dollar, bei Umsätzen von 2,62 Mrd. Dollar. Aufgrund der nun aufgetretenen Steuer-Probleme senkte der Konzern seine Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr von 1,90 bis 2,15 Dollar je Aktie auf nun 1,65 bis 1,85 Dollar je Aktie. Die Analysten gehen derzeit noch von einem durchschnittlichen EPS von 1,86 Dollar aus.

Der chinesische Online-Spieleanbieter NetEase.com Inc. (ISIN US64110W1027/ WKN 501822) konnte seinen Gewinn im abgelaufenen vierten Quartal mehr als verdoppeln. Wie NetEase.com am Donnerstag nach Börsenschluss mittei! lte, verbesserte sich der Nettogewinn von 15,7 Mio. Dollar bzw. 45 Cents je Aktien vom Vorjahrszeitraum auf 34,3 Mio. Dollar bzw. 96 Cents je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich zugleich um 75,3 Prozent auf 60,4 Mio. Dollar. Analysten erwarteten im Vorfeld ein EPS von 88 Cents und einen Erlös von 55,6 Mio. Dollar und erwarten für das laufende Quartal einen Gewinn je Anteilsschein von 87 Cents bei einem Umsatz von 56,4 Mio. Dollar.

Der Kosmetikhersteller Avon Products Inc. (ISIN US0543031027/ WKN 853836) geht im Rahmen seines dreijährigen Restrukturierungsprogramms von Kosten am oberen Ende der genannten Spanne von 300 bis 500 Mio. Dollar aus. Wie der Konzern heute erklärte, erwartet man nach eingehender Analyse der für die kommenden drei Jahre geplanten Restrukturierungsmaßnahmen eine Gesamtbelastung in Höhe von 500 Mio. Dollar. Nach Abschluss des gesamten Restrukturierungsprozesses geht Avon Products von jährlichen Einsparungen in Höhe von mehr als 300 Mio. Dollar aus. Die g! rößten Einsparungseffekte will der Konzern durch die Vereinfachung der bisherigen Organisationsstruktur erzielen. Durch die geplante Streichung von Management-Hierarchien soll die globale Organisationsstruktur des Konzerns wesentlich vereinfacht werden.

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DAX, Korrektur ist unausweichlich

Der DAX befindet sich in der Schlussphase der laufenden Super-Rallye, wobei aus dem Stand die nächste Tausender- Marke getestet werden kann, so berichten die Experten vom Optionsbrief.

In sechs der sieben Sitzungen zwischen dem 13. und dem 21. Februar sei das Vierjahreshoch jeweils "marginal" nach oben geschoben worden. Dabei hätten die Schlusskurse aber lediglich 47 Punkte auseinander gelegen, womit sich die Dynamik der vergangenen Wochen deutlich abgeschwächt habe. In der Mitte der laufenden Woche "katapultierte" sich der Markt nach Angaben der Beobachter jedoch mit einem kräftigen Tagesgewinn von über 1 % auf 5.862 und nehme damit wieder deutlich an Fahrt auf.

Nach Ansicht der Experten beim Optionsbrief befindet sich der deutsche Aktienindex weiter in einer Übertreibungsphase. Seit April errechne sich ein Plus von 40 % und ausgehend von August 2004 habe der Markt sogar 61 % zulegen können. Dabei sei im Oktober 2004 bei damals 3.960 die 200-Tagelinie überkreuzt worden. Mittlerweile betrage der Abstand zum langfristigen Durchschnitt bereits über 16 %. Zudem verlaufe der Kurs derzeit über 400 Punkte oberhalb des maßgeblichen mittelfristigen Aufwärtstrendkanals.

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Aufgrund der Entwicklung halten die Analysten beim Optionsbrief eine heftige Korrektur für unausweichlich. Hierbei werde möglicherweise noch einmal die untere Begrenzung des Trendkanals bei der 5.000er Marke getestet. Wann und wo der Startschuss zu dieser Korrektur falle, sei aus heutiger Sicht allerdings nicht zu prognostizieren, da 1.000er Grenzen nach Meinung der Handelsexperten auf die Marktteilnehmer enorme Anziehungskraft ausüben würden. Deshalb sei bei einem Test der 6.000er Marke sogar ein kurzer Ausflug über diese Hürde denkbar. Allerdings sollte die Schlussphase der "Super-Rally" spätestens 2 bis 3 % oberhalb dieser Grenze ihr Ende finden, so die Strategen weiter. Hierbei handle es sich aber um die Hochs für die nächsten 6 Monate, da der endgültige Break nach deren Einschätzung erst nach der Sommerkorrektur im vierten Quartal oder im Frühjahr 2007 gelingen werde.

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Dow Jones, die aktuellen Kursmuster

Die Trading-Experten bei JRC berichten von deren beobachteten Tendenzen und Aussichten im Dow Jones (DJ).

Der Dow Jones habe ausgehend von der Unterstützung bei 11.050 Punkten deutlich ansteigen können und sei bei 11.137 Zählern aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones hätte nach der Pullback-Bewegung bis zur 11.050er Marke nun fast das Kursziel bei 11.175 erreicht.

Die aktuellen Kursmuster seien positiv zu bewerten. Die Trading-Analysten geben an, daher weiter damit zu rechnen, dass der Dow Jones deren Kursziel bei 11.175/80 Punkten erreichen wird, solange die Unterstützung bei 11.050 Stellen nicht aufgegeben wird. Unterhalb der 11.130er Marke seien kleinere Retracement-Korrekturen in Richtung 11.105 und 11.091 Punkten einzuplanen.

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25.02.06 08:10 #4 Kippen Zinsen den Dax?

Kippen Zinsen den Dax?

von Mark Ehren

Seit mehr als einem Monat kennen die Zinsen am deutschen Rentenmarkt nur eine Richtung - aufwärts. Schon gibt es erste Stimmen, die eine Belastung für den Aktienmarkt befürchten.

Der Bund-Future, das Barometer des deutschen Rentenmarktes schlechthin, brach seit Mitte Januar von Werten über 122 Prozent bis auf unter 120 Prozent ein. Die Umlaufrendite, also die Durchschnittsrendite von Anleihen erster Bonität, stieg im selben Zeitraum von 3,16 Prozent bis auf 3,43 Prozent. Entsprechend fielen die Kurse der Anleihen. Der seit dem Jahr 2002 anhaltende Abwärtstrend bei den Renditen ist damit Gefahr (s. Chart). Sollte dieser tatsächlich brechen, wäre damit zwar nicht der langfristige Abwärtstrend der Zinsen Makulatur. Doch zumindest kurz- und mittelfristig dürften gerade die längerfristigen Renditen steigen.

Die jüngsten Konjunkturdaten sprächen für eine solche Entwicklung. Erst am Donnerstag gab es am Rentenmarkt einen neuen Rückschlag, nachdem der Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar auf ein 14-Jahres-Hoch gestiegen war. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte Händler mit den Worten, dieser Anstieg habe die Furcht vor weiteren Zinserhöhungen in der Euro-Zone angeheizt. "Der Ifo hat den Markt kurz beflügelt, bis die Investoren realisiert haben, dass die EZB jetzt weitere Zinsschritte ins Auge fassen könnte", sagte Aktienstratege Günter Senftleben von der Bankgesellschaft Berlin. Der Dax verlor nach der Ifo-Meldung deutlich an Boden. Auch die US-Börsen tendierten am Donnerstag schwächer, nachdem die Anleiherenditen in den USA zugelegt hatten.

 

Zinsen auf des Messers SchneideZinsen auf des Messers Schneide

Zinserhöhung so gut wie sicher
Und tatsächlich dürfte die Europäische Zentralbank in der kommenden Woche den entscheidenden Leitzins von derzeit 2,25 auf 2,5 Prozent anheben. Das erwarten zumindest fast alle Beobachter der EZB. Die Notenbank hatte den Leitzins im vergangenen Dezember erstmals nach fünf Jahren von zwei Prozent auf 2,25 Prozent erhöht.

Sollten die langfristigen Zinsen daraufhin tatsächlich steigen, wäre das kein positives Omen für den Aktienmarkt. Denn gerade in den vergangenen Wochen profitierten die Märkte auch von der steigenden Übernahmetätigkeit. Im Unterschied zu früheren Jahren, legten bei einigen angekündigten Transaktionen sowohl die Papiere des Käufers als auch des Übernahmeobjekts zu. Ein Beispiel hierfür gab es in der laufenden Woche, als die geplante Übernahme von Endesa durch E.ON beide betroffenen Papiere beflügelte.

Kredite sind sehr attraktiv
Für die neue Kauflust gibt es naheliegende Gründe. So kostet Fremdkapital schon seit geraumer Zeit deutlich weniger, als die meisten deutschen Unternehmen mit ihrem Eigenkapital erwirtschaften. Das erhöht den Reiz, die derzeit noch günstigen Kredite gewinnbringend einzusetzen. Da die Kredite für solche Transaktionen meistens langfristig finanziert werden, würde ein Zinsanstieg im "langen Bereich" die Attraktivität von Übernahmen schmälern.

Allerdings ist es keinesfalls ausgemacht, dass eine Zinserhöhung der EZB auch tatsächlich auch die Rendite der Anleihen weiter nach oben treibt. Denn die Währungshüter können mit der Geldpolitik nur die kurzfristigen Zinssätze beeinflussen, die mittel- und langfristigen werden vom Rentenmarkt "gemacht".

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Zinsentwicklung in den USA. Seit Mitte 2004 hob die amerikanische Notenbank ihren Leitzins von 1,0 auf 4,5 Prozent an. Im selben Zeitraum blieb die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen bei rund 4,5 Prozent nahezu stabil.

Gruß Moya  

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25.02.06 08:55 #5 Chipaufschwung: China jongliert mit Milliarden
Chipaufschwung nach Plan: China jongliert mit Milliarden

Umfangreiche Maßnahmen sollen Abhängigkeit vom Ausland reduzieren

Mit einem umfangreichen Maßnahmeplan will sich China in den kommenden Jahren im Chipbereich zunehmend aus der Abhängigkeit von Technologie-Importen lösen und seine Eigengewächse stärker fördern. Im Rahmen des elften Fünfjahresplans (2006 bis 2010) wird China seinen Chipherstellern mit einem Staatsfonds unter die Arme greifen, in den jährlich etwa 16 Mio. Euro fließen. Darüber hinaus sollen Steuererleichterungen und die Gründung eines nationalen Technik-Support-Centers den Aufschwung ankurbeln, berichtet die chinesische Tageszeitung Shanghai Daily.

Geht es nach den Plänen der Regierung des Riesenreiches, werden in den kommenden fünf Jahren umgerechnet gut 31 Mrd. Euro in den chinesischen Chipsektor gepumpt. "Die Investitionen werden von Risikokapitalgebern, Regierungsfonds und Direktinvestoren aus dem Ausland kommen", erklärt Ding Wenwu, Produktmanager beim chinesischen Ministerium für die Informationsindustrie (MII) http://www.mii.gov.cn . Zwischen 2006 und 2010 sollen so etwa 15 neue Chipwerke für die Produktion von Acht- und Zwölf-Zoll-Wafern aus dem Boden gestampft werden.

"Wir hängen immer noch sehr von Importen ab und der Anteil heimischer Player beträgt gerade zwischen zehn und 20 Prozent", umreißt Yu Zhongyu, Chef des chinesischen Ablegers des Chipverbands Semiconductor Industry Association, das Problem. Das soll sich nun ändern. Bis 2010 wollen die Chinesen mit der Finanzspritze den Anteil heimischer Hersteller am chinesischen Chipmarkt auf 30 Prozent verdoppeln. Der Umsatz der Chipeigengewächse soll in diesem Zeitraum auf 31,4 Mrd. Euro klettern.

"Wir hoffen, dass große Konzerne wie Lenovo, Chonghong und Huawei der Halbleiterindustrie mehr Beachtung schenken, vor allem, weil sie viel für die Chips in Ihren Produkten zahlen", so Ding. Der chinesische Halbleitermarkt kann derzeit aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von Handys, PCs und MP3-Playern mit satten Zuwächsen aufwarten. In Zukunft sollen Digitalfernseher und die neue Mobilfunkgeneration den Markt ankurbeln. Im vergangenen Jahr sind die Umsätze auf dem Chipmarkt des Riesenreichs um 31 Prozent auf rund 40 Mrd. Euro geklettert.

Jörn Brien, email: brien@pressetext.com, Tel. +43-1-81140-318

Gruß Moya

 

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25.02.06 09:11 #6 moin, moin moya, pantani und @ll.

wünsche ein nettes we.

greetz uedewo

ariva.de 

 

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25.02.06 09:12 #7 Danke Uede
wünsche ich dir auch.

Gruß Moya

 

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25.02.06 09:19 #8 morgen
schiebe gerade wochenenddienst.

Komisch  US-arbeitsmarktdaten kommen erst am 10.3.06 ?
Wären die nicht schon für den 3.3.06 angesagt?

mfg
ath


Freitag,  10.03.2006   Woche 10  
 
• 01:30 -   AUD   AU Wohnbaufinanzierung Januar  
• 12:00 - !  EUR   FR OECD Arbeitsmarktdaten Januar  
• 12:00 - !  EUR   FR OECD Frühindikatoren Januar  
• 14:30   USD   US Arbeitslosenquote Februar  
• 14:30   USD   US Beschäftigte ex Agrar Februar  
• 14:30 - !  USD   US Stundenlöhne Februar  
• 14:30 - !  USD   US Wochenstunden Februar  
• 14:30 -   CAD   CA Arbeitsmarktdaten Februar  
• 14:30 -   CAD   CA Arbeitsproduktivität u. -kosten 4. Quartal  
• 16:00 - !  USD   US Großhandel Januar  
• 20:00   USD   US Staatshaushalt Februar  
 
 
25.02.06 09:21 #9 BUND Future: Schwierig, schwierig..

BUND Future: Schwierig, schwierig …
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

Bund Future: 121,46 Punkte

Maßgeblicher richtungweisender Future für den deutschen Rentenmarkt im adjustierten Endloskontrakt.

Aktueller Tageschart (log) seit 21.09.2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Der BUND Future brach vorgestern über den Widerstandsbereich bei 120,83/87 aus und fiel gestern mit einer langen schwarzen Kerze deutlich darunter zurück. Heute pendelt der Futur relativ volatil um seinen Vortagesschluss. Damit befindet sich der Future in einer schwierigen Lage. Theoretisch könnte der Future nun doch noch bis 119,13/20 Punkte abfallen, aber im Moment könnte der Rückfall auch nur ein extrem überschießender Pullback sein. Ein Klärung der Situation wird es aber wohl erst im Laufe der nächsten Woche geben.

 

 

 

 

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25.02.06 09:22 #10 moin ath.

greetz uedewo

ariva.de 

 

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25.02.06 09:33 #11 Ölpreis Brent: Kurfristige Stabilisierung

Ölpreis Brent: Kurfristige Stabilisierung
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
Charttechnisch covern wir auf Godmode-Trader.de in der deutschen/europäischen Trackbox den Brent Crude Oil Future, der in London an der IPE gehandelt wird, und in der US Trackbox den Light Sweet Crude Oil Future, der in den USA an der Nymex gehandelt wird. Tendenziell laufen die verschiedenen Crude Oil Sorten synchron. Die Auswertung lässt Rückschlüsse beispielsweise auf bevorstehende Preisentwicklungen von Heizöl oder Benzin zu. Die richtungweisenden, maßgeblichen Parameter in der Darstellung und Bestimmung des Ölpreises sind a) Brent Crude Oil Future (IPE), b) Light Sweet Crude Oil Future (NYMEX - USA), c) West Texas Intermediate (WTI - USA - maßgebliche US amerikanische Crude Oil Variante), d) OPEC Oil Basket Price (Durchschnittspreis diverser Crude Oil Sorten der einzelnen OPEC Mitgliedsstaaten). Der Brent Crude Oil Future bildet die Wertentwicklung von 1000 Fässern Nordseeöl ab. Obwohl Brent Crude Oil ein deutlich geringeres Handelsvolumen hat als andere Crude Oil Sorten, wird Brent Oil weltweit als die übergeordnete Benchmark verwendet.

Rohölpreis der Nordseesorte Brent: 58,74 $ (Endloskontraktdarstellung)

Aktueller Tageschart (log) seit 12.04.2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Diagnose: Der Ölpreis Brent brach im Dezember über eine bullische Triggerlinie (schwarz) bei 59,20 $ nach oben aus, das dabei generierte Kaufsignal führte den Kursverlauf bis 66,09 $ bevor es in den Vorwochen wieder zu einem deutlichen Rückfall kam. Im Bereich der bei 56,72 $ liegenden Unterstützung konnte sich der Ölpreis Brent nach dem Rückfall der Vorwochen wieder fangen. Verstärkt wird diese Unterstützung durch die exp.GDL 200 (rot) bei 57,30 $. Nach dem Rückfall ausgehend von 66,09 $ läuft bisher aber nur ein Abbau des technisch kurzfristig überverkauften Zustands. Der Rückfall unter die Triggerlinie (schwarz) muss negativ gewertet werden.

Prognose: Dreht Brent unter 59,63 $ wieder nach unten ab und kippt auf Schlussbasis unter 56,72-57,30 $, sind weitere Abgaben bis in den Bereich 52,47 $ wahrscheinlich. Erst oberhalb von 59,63 $ auf Schlussbasis bietet sich wieder ein Kaufsignal, welches einen Anstieg bis 61,15 $, mittelfristig bis 66,09-68,43 $ möglich werden lässt.

 

 

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4283.gif (verkleinert auf 81%) vergrößern
4283.gif
25.02.06 09:43 #12 Vogelgrippe Bioaktien könnten sich lohnen
Vogelgrippe erreicht Europa – Ein Blick auf Biota könnte sich lohnen!!

Nach der Türkei hat die Vogelgrippe nun auch Europa erreicht. Obwohl es sich
bei der Vogelgrippe noch immer um eine Tierseuche handelt und eine Übertragung
auf den Menschen nur durch ein infiziertes Tier möglich ist, nimmt mit der
weiteren Ausbreitung die Gefahr einer genetischen Veränderung des Virus, die
eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich macht, zu. Neben Frankreich und
Österreich hat es besonders Deutschland ziemlich hart getroffen. Auf Rügen waren
am vergangenen Dienstagabend die ersten Vogelgrippeverdachtsfälle in Deutschland
gemeldet worden, inzwischen gibt es dort 59 bestätigte Fälle des auch für
Menschen gefährlichen H5N1-Virus' bei Wildvögeln. Obwohl die Übertragung von
Wildtieren auf Menschen nicht so einfach ist, die Betroffenen müssen direkt mit
größeren Virusmengen, die vorwiegend durch Tröpfcheninfektion oder durch die
Ausscheidungen der Tiere übertragen werden, in Kontakt kommen, ist die Situation
dennoch bedenklich.



Eine weitere Erschwernis der Tier-zu-Mensch-Übertragung ist die Labilität des
Virus H5N1. Das Virus wird außerhalb eines lebenden Organismus sehr leicht
zerstört und ist dann nicht mehr infektiös. Für Panik gibt es bisher zwar noch
keinen Grund, doch die Sache ist durchaus ernst, dafür spricht auch, dass die
Bundeskanzlerin Angela Merkel sofort nach Rügen reiste, um sich vor Ort ein Bild
von der Lage zu machen. "Die Lage ist ernst", sagte auch Frau Merkel nach
Gesprächen mit Vertretern des Krisenstabes in Bergen. Oberste Priorität sei es
nun, laut Merkel, ein Übergreifen des gefährlichen Virus auf Nutzgeflügel zu
verhindern, was wohl schon bald Massenschlachtungen zur Folge haben wird.



Doch was für Mensch und Tier zunehmend gefährlicher wird, verschafft
börsennotierten Unternehmen in kürzester Zeit unglaubliche Kursgewinne. BioCryst
(Nasdaq: BCRX; WKN: 896047) und Gilead Sciences (Nasdaq: GILD; WKN: 885823)
hatte ich bereits vor Wochen als potenzielle Gewinner der Vogelgrippe in
Erwägung gezogen. Die Aktie von BioCryst hatte kurz darauf ganz dramatisch
zugelegt, nach einer kleinen Verschnaufpause ist BioCryst seit kurzem wieder auf
dem Weg nach oben. BioCryst wie auch Gilead setzen im Kampf gegen die
Vogelgrippe auf antivirale Medikamente, diese können, im Gegensatz zu einer
Impfung, auch bei bereits infizierten Personen erfolgreich zum Einsatz gebracht
werden. Eine Impfung hat hingegen rein präventiven Charakter, d.h. sie muss noch
vor einer Infektion mit dem Virus verabreicht werden und regt dann das
Immunsystem zur Bildung von Antikörpern an.



Sollte also kurzfristig ein Ausbruch erfolgen, dann können nur die
antiviralen Medikamente das Schlimmste verhindern, weshalb die Nachfrage nach
diesen Medikamenten weiterhin ungebremst ist. Die Amerikaner rechnen weltweit
mit fast 200 Millionen Toten, sollte das Virus die gefürchtete Mutation
entwickeln, die eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ermöglicht. Die Menge aller
antiviralen Wirkstoffe würde nicht ausreichen, um alle Menschen vor der
Vogelgrippe zu schützen. Zudem haben Forscher jüngst entdeckt, dass es bereits
Vogelgrippeviren gibt, denen Tamiflu nichts anhaben kann. Die Daten wurden vor
kurzem im New England Journal of Medicine publiziert. Aufgrund dieser
Resistenzentwicklung sind alternative Wirkstoffe von immenser Bedeutung.



Ein solcher alternativer Wirkstoff zu Tamiflu ist auch Relenza. Allerdings
ist, wenn es um Relenza geht, fast ausschließlich von GlaxoSmithKline die Rede.
Dabei stammt das Produkt doch aus den Labors des kleinen australischen
Unternehmens Biota, das auch am Umsatz von Relenza beteiligt ist. Bereits 2004
konnte Biota Holdings Ltd. (Australia: BTA.AX; WKN: 887853) in Zusammenarbeit
mit der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO)
beweisen, dass Relenza die Vermehrung des Vogelgrippevirus H5N1 unterdrückt. Die
Ergebnisse brachten Biota damals mehr als 50 Prozent Kursgewinn an einem
einzigen Tag ein. Bis vor kurzem hat Biota, das sieben Prozent des
Gesamtumsatzes von Relenza erhält, aber kaum einen Penny gesehen. Grund für
dieses Szenario, so Biota, war die Vernachlässigung des Produktes durch den
Lizenznehmer Glaxo. Biota hat aus diesem Grunde schon 2004 eine Klage gegen den
europäischen Pharmakonzern in die Wege geleitet und pocht auf die Zahlung der
seiner Meinung nach entgangenen rund 300 Millionen Dollar Umsatzbeteiligung.




Im ersten Jahr der Zulassung besaß Relenza nämlich noch 50 Prozent
Marktanteil im 500 Millionen Dollar Markt, doch die Einstellung der
Werbemaßnahmen durch GSK ließ den Marktanteil innerhalb kurzer Zeit auf nur noch
drei Prozent einbrechen. Die Tantiemen für Biota sanken so auf gerade einmal
eine Million Dollar pro Jahr, während vergleichbare Konkurrenten rund 35
Millionen Umsatzbeteiligung einfahren konnten. Die Aktie von Biota hatte 1999
noch bei 9,10 Dollar notiert und fiel dann kontinuierlich, auch wegen
Zulassungsproblemen, auf bis zu 67 Cents. Doch seit die Vogelgrippe Angst und
Schrecken verbreitet, ist auch Biotas Aktie wieder zum Leben erwacht.



Auch GlaxoSmithKline nimmt sich seither wieder verstärkt dem ehemaligen
Nischenprodukt an, das mittels Inhalationsgerät direkt in die Lunge verabreicht
wird. Die Franzosen wollen nun einen Bestand von neun Millionen Dosen aufbauen,
der damit erzielte Umsatz liegt dreimal so hoch wie die gesamten Umsätze mit
Relenza seit seiner Zulassung im Jahr 1999.  Doch das ist noch nicht alles, die
Amerikaner bestellten jüngst ebenfalls 84.300 Dosen für rund 2,8 Millionen
Dollar. Allein die deutsche Bestellung, 1,7 Millionen Dosen, generiert mehr
Umsatz als Relenza in den letzten vier Jahren weltweit einfahren konnte, so
Peter Molloy, CEO von Biota. Obwohl unter Relenza in Studien bei Patienten mit
Asthma und anderen Atemwegserkrankungen unerwünschte Wirkungen auftraten, wird
das Medikament im Falle der Vogelgrippe wohl ohne Bedenken zum Einsatz kommen.




Bedenkt man, dass 50 Prozent aller mit dem Vogelgrippevirus Infizierten die
Krankheit nicht überleben, dann sind die Nebenwirkungen von Relenza wohl das
kleinere Übel. Biota, dessen Aktienkurs an der Heimatbörse in Australien zuletzt
mit 10 Prozent Plus bei 1,69 Dollar notierte, nähert sich also langsam wieder
dem 52-Wochenhoch von 2,75 Dollar. In Frankfurt lag das Papier bis vor kurzem
bei einem Kurs von 1,40 Euro sogar mit 44 Prozent im Plus. Für 2004 und 2005
rechnet Biota mit einer stattlichen Umsatzbeteiligung von etwa 500 Millionen
Dollar, was die bisherigen  Erwartungen bei weitem übertrifft. Wenn die
Ausbreitung der Vogelgrippe weiterhin in diesem Tempo fortschreitet, sollte
Biota das alte 52-Wochenhoch schon bald knacken können.



Simone Hörrlein, M.Sc.
Life Scientist (TUM)
Scientific & Medical
Editor
Biotech Consultant
investbionano.de.vu

Gruß Moya

 

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25.02.06 10:15 #13 tradet ihr auch am wochenende? o. T.
 
25.02.06 10:28 #14 Thx Moya: Gute Arbeit!!
wünsche allen ein erholsames WE!!

Gruss Ice
__________________________________________________
Börsengewinne  sind Schmerzengeld. Erst kommen  die Schmerzen, dann  das Geld...(A.K.)

 

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25.02.06 14:54 #15 Ich trade am Wochenende immer auf
der Piste, da geht es immer auf und ab.

Gruß Moya

 

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25.02.06 15:00 #16 SAP mit neuem Rallyehoch

SAP mit neuem Rallyehoch
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

SAP WKN: 716460 ISIN: DE0007164600

Intradaykurs: 174,46 Euro

Tageschart (log) seit 16.09.2005 (1 Kerze = 1 Tag)

Diagnose/Prognose: Die SAP Aktie befindet sich bereits seit Oktober 2002 in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Diese startete bei 39,80 Euro. Am 02.02.2006 erreichte die Aktie ein Hoch bei 173,30 Euro. Von dort aus konsolidierte die Aktie in den letzten Tagen. Sie drehte allerdings wieder etwas vor dem avisierten Kaufbereich bei 162,10-162,49 Euro nach oben. Im heutigen Handel bricht die Aktie sogar auf ein neues Bewegungshoch aus. Die Aktie sollte also nun eigentlich ihre langfristige Rallye fortsetzen. Im Widerstandsbereich 176,70-182,00 Euro könnte die Aktie in den nächsten Tagen zwar noch einige Schwierigkeiten haben, so dass kurzfristige Rückschläge eingeplant werden müssen, aber in einigen Wochen sollte die Aktie die nächste größere Zielmarke bei 192,16 Euro erreichen. Sollte die Aktie überraschend unter 173,30 Euro per Tagesschlusskurs zurückfallen, dann wäre eine Bewegung bis ca. 162,10-162,49 Euro doch noch möglich.

Trading: Aufgrund des beschriebenen aktuellen Chartbildes bietet sich der Handel eines HitHi auf Sicht von maximal 10 Handelstagen an.

Kennung: 2450042

Laufzeit: 31.03.2006

Schwelle: 184 Euro

Kaufkurs: 42,32 Euro

Ziel: 80,41 Euro (+90,0% auf Sicht von maximal 10 Handelstagen)

Stopploss: 29,62 Euro (-30% auf Sicht von maximal 10 Handelstagen)


 
Gruß Moya

 

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25.02.06 15:03 #17 TecDAX kennt nur eine Richtung

TecDAX kennt nur eine Richtung
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
TecDAX: 731,67

Aktueller Wochenschart (log) seit 17.10.2003 (1 Kerze = 1 Woche)

Kurz-Kommentierung: Der TecDAX schaffte zum im Januar 2006 den Sprung über die beiden mittelfristigen Horizontalwiderstände bei 645,98/ 654,84. Damit wurde umgehend ein weiteres größeres Kaufsignal ausgelöst. Die Rallye sollte sich daraufhin in den nächsten Wochen/ Monaten weiter fortsetzen. Für einen 1. Rallyeabschnitt bietet sich das Ziel 793,20 an. Diesem Ziel hat sich der Index während des bisherigen Verlaufs im Februar bereits spürbar angenähert. Eine relativ direkte Fortsetzung der Rallye erscheint aus dem Blickwinkel des aktuellen Standes realistisch. Ein temporärer Rücksetzer bis etwa 700,00 ist jederzeit möglich, wäre aber völlig unproblematisch. Die gut ausgeprägte Unterstützungszone bei 646/654 muss allerdings verteidigt werden, was aus jetziger Sicht kein Problem darstellen dürfte.

 

 

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0221tecw1.gif
25.02.06 15:20 #18 Helau @all
Wünsche allen ein schönes Karnevalswochenende!

@moya: Thx für die Infos!

   Salut!

Begrenze Deine Verluste und Du kannst Dich Deiner Gewinne nicht erwehren!

Börsenliteratur-Thread                                                                                                                                       Bankrott-Trading-Thread

 

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25.02.06 16:03 #19 DAX - Das 6.200er Kursziel rückt näher!

DAX - Das 6.200er Kursziel rückt näher!
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

DAX: 5.862,06 Punkte - Aktueller Tageslinienchart (log) seit 14.09.2005 zur Darstellung des übergeordneten mittelfristigen Kursverlaufs

Aktueller Tageskerzenchart (log) seit 14.09.2005 (1 Kerze = 1 Tag).

Am 15.01.06 wurde die Lightversion des DAX Jahresausblick 2006 hier im kostenfreien Bereich veröffentlicht. Der DAX stand bei 5.542 Punkten. Seitdem konnte der Index deutlich anziehen. Das erstgenannte Kursziel von 5.600 Punkten konnte erreicht werden, gestern erreichte der DAX auch das zweitgenannte Kursziel bei 5.850 Punkten. Übergeordnet mittelfristig geht der DAX in einer Verschärfung der Aufwärtsbewegung über. Die Aufwärtstrendlinie seit November 2005 als entscheidende charttechnische Unterstützung im Falle von zwischengeschalteten Korrekturen verläuft derzeit bei 5.500 Punkten. In dem Aufwärtstrend hat der DAX bei  5.700 Punkten eine solide Unterstützung.

Bzgl. des übergeordneten Kursverlaufsplans 2006 gilt es zu wiederholen:

  • Eine 100% Preisalternation bezogen auf den Upswing von Mai bis Oktober 2005 liegt im Bereich von 6.000 Punkten. Die Marke von 6.000 Punkten stellt die dritte Kurszielmarke für 2006 dar.
  • Mitte 2002 bis Mitte 2003 bildete der DAX als Basis für den neuen Bullenmarkt eine 4-fach gehebelte inverse SKS Bodenformation aus. Das mittel- bis langfristige charttechnische Kursziel aus diesem Muster liegt bei 6.200 Punkten.  Die Marke von 6.200 Punkten sehen wir als charttechnisches Minimal-Kursziel für den DAX in 2006 an. 
  • Das charttechnische Maximal-Kursziel für den DAX in 2006 wurde am 13.01.06 in der kostenpflichtigen Member Area von GodmodeTrader.de in der Hauptanalyse (BIG PICTURE) veröffentlicht.

    Harald Weygand - Head of Trading von GodmodeTrader.de

  • Gruß Moya

     

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    25.02.06 23:26 #20 wieder up...
    Helau!  

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    26.02.06 12:19 #21 Moin und Helau @all

    Börsenausblick: Fusionsfieber und Zinsentscheid bewegen die Märkte

    Mit Spannung warten Börsianer auf Zahlen von Unternehmen, die vom Fusionsfieber der vergangenen Wochen betroffen sind. Als sicher gilt eine Erhöhung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Die Märkte interessiert daher mehr Andeutungen über den künftigen geldpolitischen Kurs.

    Aber nicht die EZB, sondern die Einkaufsmanager-Umfragen werden in der kommenden Woche im Mittelpunkt stehen, erwarten die Strategen der Schweizer Großbank UBS. "Wir erwarten für den Einkaufsmanagerindex Industrie der Eurozone einen leichten Anstieg", teilten die Strategen mit. In der vergangenen Woche hatten Geschäftsklima-Indikatoren die Erwartungen übertroffen, allen voran der deutsche Ifo-Index. Die UBS wertet dies als Zeichen für ein recht rasches Anziehen der Konjunktur im Euroraum für das erste Quartal.

    Die Strategen von Helaba Trust sehen das Plus beim Ifo dagegen als Signal dafür, dass gerade in Deutschland der Höhepunkt der Konjunkturstimmung allmählich erreicht sei. "Zudem haben auch die Gewinnperspektiven vermutlich ihren Zenit überschritten", teilten die Marktbeobachter mit.

    Die Börsenkurse spiegeln solche Sorgen nicht wieder. "Ohne große Verschnaufpause geht die Rekordjagd bei deutschen Aktien weiter", jubeln die Strategen der WestLB unter der Überschrift "Schneller, höher, weiter". Das M&A-Thema werde auch in den kommenden Wochen ein wesentlicher Kurstreiber bleiben, heißt es. Zunehmend spürbar werde der Einfluss der binnenwirtschaftlichen Belebung in Deutschland, heißt es dort weiter.


    Dax bis auf 6300 Punkte


    Der Dax stieg im Wochenverlauf um 1,3 Prozent auf 5870,79 Punkte. Der Pariser CAC 40 legte sogar um 1,5 Prozent zu. Der Stoxx 50 gewann 0,9 Prozent, während der Londoner FTSE 100 nur 0,2 Prozent höher aus der Woche ging. Der japanische Nikkei rückte 2,5 Prozent vor und der S&P 500 0,2 Prozent.

    Die Commerzbank hob ihre Indexprognosen am Freitag an. Die Gewinnschätzungen für die Unternehmen hätten sich verbessert, sagten die Strategen zur Begründung. Für den Dax erwartet sie nun einen Jahreshöchststand bei 6300 Punkten, zuvor waren es 5850 Zähler. Auf diesem Stand sieht die Bank den Index nun am Jahresende. Das würde bedeuten, dass auf eine Fortsetzung der Rally bis Silvester ein Rückschritt auf das aktuelle Niveau folgt.

    Angesichts der hohen Indexstände mehren sich die Stimmen, die vor einer Korrektur warnen. Die Börsen seien heiß gelaufen, konstatiert die Bankgesellschaft Berlin. Die gute Börsenstimmung führe dazu, dass Kursrisiken systematisch unterschätzt würden, heißt es weiter. Als Beispiel nennt die Bank die Fusionseuphorie bei Versorgeraktien wegen der 29 Mrd. Euro schweren Offerte von Eon für den spanischen Rivalen Endesa und ähnliche Spekulationen bei Bankwerten. "In der Vergangenheit leitete häufig die Fusionsphantasie das Ende eines Börsenbooms ein", warnt die Bank.


    Telekom legt Zahlen vor


    Die kommende Woche bringt eine Reihe von Jahresergebnissen aus Branchen, die von der Fusionsphantasie erfasst sind. Der spanische Telekomkonzern Telefónica , der den Mobilfunkrivalen O2 übernommen hat, berichtet am Mittwoch. Am Tag darauf folgt der Wettbewerber Deutsche Telekom . Die britischen Banken Royal Bank of Scotland und HBOS legen am Dienstag und am Mittwoch Zahlen vor. Der Finanzkonzern Axa präsentiert am Dienstag das Jahresergebnis, am Donnerstag berichten Dexia , Aviva und Swiss Re . Der italienische Energiekonzern Eni ist am Mittwoch an der Reihe.

    Belastend für Aktien ist der Ölpreis, der trotz des weniger als einen Monat entfernten Frühlingsanfangs in den vergangenen drei Handelstagen stieg. Am Freitag trieb der Angriff auf eine Raffinerie in Saudi-Arabien den Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Lieferung im März zeitweise um mehr als 2 $ in die Höhe. Die Angst vor einer weiteren Verschärfung der Lage in Nahost grassiert auch an der Wall Street. "Viel hängt von geopolitischen Faktoren ab, wie dem jüngsten Anstieg der Gewalt im Irak, möglichen Öl-Lieferengpässen in Nigeria oder einem schärferen Ton zwischen den USA und Saudi-Arabien," sagt Michael Metz, Aktienmarktstratege beim Vermögensverwalter Oppenheimer.

    Außerdem stehen Daten an, die Hinweise auf die Stimmung der US-Verbraucher bieten. "Das Verbrauchervertrauen dürfte im Februar wieder leicht von 106,3 auf etwa 105 gefallen sein. Das liegt vor allem an wieder leicht gestiegenen Ölpreisen", sagt Sam Stovall, Aktienmarktstratege der Ratingagentur Strandard & PoorŽs.

    Auch Daten vom Immobilienmarkt werden veröffentlicht. "Der Immobilienmarkt wird sich leicht abkühlen und auch die US-Konjunktur leicht belasten," sagt Mark Zandi, Ökonom von MoodyŽs Economy.com. "Doch das war ja auch das Ziel der Notenbank mit den jüngsten Zinserhöhungen, dass die US-Konjunktur eben nicht überhitzt", sagte Zandi.







    Zinsschritt "praktisch amtlich"


    Die Prognosen für den europäischen Rentenmarkt sind gespalten. Die Zinserhöhung der EZB am Donnerstag um 25 Basispunkte "ist aber praktisch amtlich", sagt Lothar Hessler, Volkswirt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt. Daher dominiert die Frage, inwieweit die EZB weitere Zinserhöhungen andeutet. Dass die Notenbank das Zinsniveau in diesem Jahr noch ein weiteres Mal anhebt ist allerdings auch schon in den Kursen eingearbeitet.

    Die Aufhellung des europäischen Konjunkturklimas, das zu einem Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex auf den höchsten Stand seit Oktober 1991 führte, könnte allerdings zum Belastungsfaktor werden. "Das macht es der EZB umso leichter den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,5 Prozent anzuheben, und die Tür für weitere Zinsanhebungen weit offen zu lassen", schreiben die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB). Die Anleiherenditen am europäischen Bondmarkt hätten sich noch nicht sehr weit von ihren historischen Tiefständen im vergangenen Jahr entfernt. Daher bestehe noch genügend Nachholbedarf in Form tieferer Kurse und höherer Renditen.

    Auch Kornelius Purps, Analyst der HypoVereinsbank (HVB), geht davon aus, dass sich die Renditen von Anleihen über alle Laufzeiten hinweg "leicht nach oben" bewegen werden. "Auf Basis der jüngsten Äußerungen von EZB-Vertretern dürfte die begleitende Presseerklärung eher "hawkisch" ausfallen", schreibt Purps. Als "hawkisch" werden Äußerungen bezeichnet, die auf weitere Zinserhöhungen hindeuten.

    Dagegen prognostiziert die DZ Bank, dass die Wirtschaftsdaten der USA in dieser Woche "eine weitere Entlastung für den US-Staatsanleihemarkt" bringen könnte. Das Institut geht davon aus, dass die Einkaufsmanagerindizes der kommenden Woche ein langsameres Wachstum signalisieren könnten. In der Eurozone sei mittlerweile schon so viel Marktoptimismus in den Marktkursen berücksichtigt, dass der Rentenmarkt sich diese Woche dennoch positiv entwickeln könnte. Auch ein technischer Faktor könnte den Staatsanleihen zu Hilfe kommen: Zum Monatsende werden wichtige Bond-Indizes aktualisiert. In diesem Zusammenhang kommt es oft zu stärkeren Käufen von langfristigen Anleihen. "Damit sollte der aktuell am Bondmarkt zu beobachtende Abwärtsdruck zumindest abgemildert werden", schreibt Mario Mattera im Finanzmarktausblick von Bankhaus Metzler.


    Unsicherheit über Euro-Kurs


    Am Devisenmarkt wächst indes vorsichtiger Optimismus für den Euro, auch wenn Experten nicht auf einen kräftigen Anstieg der Gemeinschaftswährung setzen. "Da die Daten für den Dollar eher gemischt ausfallen sollten, die Euro-Zahlen aber dagegen positiv zu erwarten sind, dürfte der Euro per saldo leicht profitieren", prognostiziert Ralf Umlauf von Helaba Trust. Die RZB hofft, dass die EZB-Ratssitzung zu einem Katalysator für eine Erholung des Euro gegenüber dem Dollar wird. Dabei setzt sie auf die begleitenden Aussagen der Notenbank zum weiteren Zinsausblick.

    Skeptischer ist dagegen Trinkaus-Volkswirt Hessler: "Selbst wenn die EZB den Ton verschärft, kann es trotzdem dazu führen, dass der Euro nicht profitiert." Das hänge nämlich unter anderem davon ab, wie die weitere Zinsentwicklung in den USA prognostiziert werde. Er rechnet mit keinem klaren Trend in dieser Woche. "Die spekulative Marktpositionierung spricht gegen eine rasante Aufwertung des Euro", dämpft auch die DZ Bank überhöhte Erwartungen, obwohl sie auch per saldo mit einer leichten Aufwertung des Dollar rechnet.

    Der japanische Yen dürfte dagegen weiter aufwerten, prognostiziert BNP Paribas. In der vergangenen Woche hatte die sich andeutende Wende in der japanischen Geldpolitik die Währung bereits gestärkt. Es sei mit einer breit angelegten Stärkung des Yen zu rechnen. Da die Regierung sich aber nach wie vor gegen eine Aufwertung des Yen sträubt, dürfte das Tempo der Bewegung gering bleiben, mutmaßt die HVB. "Zum einen erwarten wir in den nächsten Tagen keinen generellen Dollareinbruch, zum anderen wird das japanische Finanzministerium alles daran setzen, den Yen so lange wie möglich schwach zu reden", schreibt Armin Mekelburg, Devisenanalyst der HVB.

    Quelle: Financial Times Deutschland

    Gruss Pantani.

     

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    26.02.06 12:21 #22 Moin,moin o. T.
     

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    26.02.06 13:05 #23 IFO-Euphorie beunruhigt

    Vor wenigen Tagen wurde der IFO-Index für den Februar veröffentlicht. Er erreichte ein Rekordhoch von 103,3 Punkten. Das ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. Eine alte Börsenweisheit besagt: spätestens 3 Monate nach dem IFO-Hoch fällt der DAX. Wir wollen uns anschauen, ob es sich wirklich so verhält.

    wallstreet-online.de

    Die Drei-Monats-Regel lässt sich zwar nicht belegen, aber der Chart zeigt eindeutig einen Zusammenhang zwischen IFO- und DAX-Wendepunkten auf.

    In der Wochenendkolumne vom 27. Februar 2004 hatten wir festgestellt, dass zwischen dem deutschen IFO-Index sowie seinem amerikanischen Pendant, dem ISM-Index, ein nachlaufender Zusammenhang besteht. Hier der Chartvergleich von damals mit den aktualisierten Zahlen.

    wallstreet-online.de

    Das bedeutet, dass üblicherweise die Deutsche Wirtschaft der US-Wirtschaft mit Zeitverzögerung folgt. Die USA erreichte Ihr Wirtschaftswachstumshoch bereits in 2004. Für den Investor ist dies insofern von Bedeutung, als dass er sich nicht von den derzeitigen phänomenalen Geschäftsklima-Daten in Deutschland blenden lassen sollte. Wenn der US-Aktienmarkt einknickt, dürfte auch der DAX folgen, und das trotz einer deutschen Wirtschaftshausse.

    Gruß Moya

     

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    26.02.06 13:13 #24 Da passt diese Meinung
    sehr gut dazu.
    Jeder möchte jetzt unbedingt am High short gehen, leider weiss niemand wann das High erreicht ist.
    Moya man merkt an deinen Beiträgen, das Du schon short bist aber leider kannst Du es nicht herbeischreiben.
    Es schaut so aus als würdest Du dich an jeden Strohhalm (Artikel) klammern.
    Vielleicht hast Du auch Glück und es trifft ein, denn meiner Meinung kann keiner Kurse voraussehen.


    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    wir melden uns mit sehr guten Nachrichten zurück! Während der vergangenen zwei Wochen profitierten unsere beiden Depots überproportional von der guten Marktlage. Das konservative Depot liegt mittlerweile über 40% im Plus. Das Derivate-Depot befindet sich mit einem unglaublichen Plus von 176,30% in der Gewinnzone! Beide Depots erreichen hiermit erneut ein neues Allzeithoch!

    Sie sehen, dass wir trotz einiger Gewinnmitnahmen weiterhin ausreichend auf der Long-Seite engagiert sind und überproportional von steigenden Märkten profitieren.

    Während unserer kleinen Pause hat sich die Situation an den Märkten nicht großartig verändert. Ich beschrieb bereits in meiner letzten Markt-Kolumne, dass die Marktteilnehmer nicht so bullish sind, wie vielfach behauptet wird.

    Tatsächlich zeigen die Sentiment-Indikatoren einen deutlichen Rückgang der Bullen an. Dies unterstützt meine eigenen Beobachtungen. Bereits seit Wochen warten viele Investoren auf einen Rücksetzer des Marktes – bisher vergeblich.

    Dies erklärt auch das kleine Comeback der Bären. Wer bei fast täglich steigenden Kursen an der Seitenlinie steht, hofft ständig nochmals tiefere Kurse zu sehen. Aufgrund des verhaltenen Sentiments halten wir unser favorisiertes Szenario der Übertreibungsphase aufrecht.

    Mir fehlt augenblicklich die Euphorie unter den Anlegern. So endet kein Bullenmarkt! Stattdessen kann man fast überall von den Warnungen einer möglichen Korrekturbewegung lesen. Irgendwann wird diese viel beschworene Abwärtswelle kommen, jedoch stellt sich die Frage, auf welchem Niveau die Korrektur uns überraschen wird. Je mehr Anleger auf diese Bewegung warten, desto niedriger ist dessen Eintrittswahrscheinlichkeit.

    Wir bleiben demnach auf der Long-Seite engagiert. Vergessen Sie jedoch nicht ein ausreichendes Cashpolster zurückzuhalten, um bei einer Korrektur entsprechende Transaktionen zu tätigen.

    Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Jansen
    Chefredakteur, Stockstreet.de




     

     

    Gruß, hardyman

    Idee

     

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    26.02.06 14:03 #25 TecDAX-Wochenanalyse
    TecDAX-Wochenanalyse

    Beim TecDAX kam es in dieser Woche zu einem neuerlichen Hausse-Schub um bisher vier Prozent auf den höchsten Stand seit dem 10. Juni 2002. Mittelfristig besteht noch einiges an Potenzial.

    Kurzfristige Analyse

    Tendenziell dürfte es weiter in Richtung einer langfristigen Barriere gehen, die zunächst als Mindestziel für die kommenden Monate auszumachen ist (siehe Seite 3 der Analyse). Da der Markt kurzfristig aber anhaltend übergekauft ist, steht zunächst eine recht steile, seit dem 8. Februar etablierte Aufwärtstrendlinie unter verstärkter Beobachtung, die momentan bei etwa 728 Punkten verläuft.

    Wird sie durchbrochen, könnte es zu einem Test des 21-Tage-Durchschnitts bei gegenwärtig 706 Zählern kommen. Aber auch dieser steigt rapide an. Sehr solide erscheint darüber hinaus eine Kombination aus horizontaler Intraday-Zone einer weiteren, dieses Mal sieben Wochen alten Aufwärtstrendgerade bei 681/683 Punkten.


    Folgende Indikatoren sind im Chart zu sehen (von oben nach unten):

    1) grau: Relative-Stärke-Index (RSI-Wilder), 14
    2) orange: Double-Smoothed-Stochastics (DSS-Bressert), 10/3
    3) schwarz/blau: MACD, 12/26/9
    4) türkis: Relative-Momentum-Index (RMI), 13/5
    5) rosa: Average-Directional-Movement-Index (ADX), 14
    6) grün/rot: Aroon Up-Down, 14

    Eine rote Kerze bedeutet, dass der Schlusskurs des jeweiligen Tages tiefer lag, als derjenige des Vortages (Grün: Close (Heute) > Close (Vortag)).

    Eine ausgefüllte Kerze bedeutet, dass der Schlusskurs des heutigen Tages tiefer lag als der Eröffnungskurs, eine leere Kerze steht dafür, dass der Close über dem Open lag.

    Gewöhnlich sind rote Kerzen ausgefüllt und grüne Kerzen leer. Doch auch das Gegenteil ist möglich, was oftmals eine Indikation für eine Umkehr der Bewegungsrichtung liefern kann. 

    Am 3. Februar wurden zum Kurs von 1,51 Euro Turbo-Bull-Zertifikate des Emittenten DZ Bank (WKN: DZ7XF7, Laufzeit 11.09.06, Basis und Knock-Out 570). Der Stoppkurs wird auf 1,25 Euro nachgezogen. Aktueller Geldkurs: 1,89 Euro.

    Darüber hinaus werden die am 8. April 2005 bei 534 Punkten erworbenen TecDAX-Zertifikate mit einem auf 595 Zählern nachgezogenen Stop loss weiter gehalten.

    Mittelfristige Analyse

    Um die nächsten Kursziele auf der Oberseite auszumachen, muss man den alten NEMAX 50 zu Rate ziehen. Dabei scheint sich eine erste leichte Hürde im Bereich von 780 Punkten abzuzeichnen. Sie hat sich ebenso im Frühjahr 2002 gebildet wie eine weitere horizontale Hürde bei etwa 890 Zählern.

    Kommt es dagegen zu einem Durchbruch unter den Aufwärtstrend bei gegenwärtig gut 680 Punkten, dürfte die horizontale Zone bei 650/660 Zählern stabilisierend wirken, zumal sich auf dem Niveau inzwischen auch die 55-Tage-Linie bewegt. Unter langfristigen Gesichtspunkten bietet auch noch eine Kombination aus 200-Tage-Durchschnitt und fast dreijähriger Aufwärtstrendgerade bei derzeit 595 Punkten Halt.



    Folgende, auf Wochenbasis berechnete Indikatoren sind im Chart zu sehen (von oben nach unten):

    1) grau: Relative-Stärke-Index (RSI-Wilder), 14
    2) orange: Double-Smoothed-Stochastics (DSS-Bressert), 10/3
    3) schwarz/blau: MACD, 12/26/9
    4) türkis: Relative-Momentum-Index (RMI), 13/5
    5) rosa: Average-Directional-Movement-Index (ADX), 14
    6) grün/rot: Aroon Up-Down, 14


    Zusammenfassung der Unterstützungen und Widerstände

    Widerstand 2: 890 (horizontaler Bereich)
    Widerstand 1: 780 (horizontaler Bereich)

    TecDAX: 640 Punkte (Stand zum Zeitpunkt der Analyse)

    Unterstützung 1: 728 (kurzfristiger Aufwärtstrend)
    Unterstützung 2: 706 (21-Tage-Linie)
    Unterstützung 3: 681/683 (Intraday-Bereich, kurzfristiger Aufwärtstrend)

    Quelle: Börse-Online

    Gruß Moya 

     

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    26.02.06 14:31 #26 Infineon: Chip-Sparten-Abspaltung hinter Zeitplan
    Infineon bei Chip-Sparten-Abspaltung hinter Zeitplan

    MÜNCHEN (dpa-AFX) -
    Die Probleme des Münchner Chipherstellers Infineon Technologies bei der geplanten Abspaltung des Geschäftsfeldes Speicherchips sind offenbar größer als bislang bekannt. "Wir hinken beim Zeitplan hoffnungslos hinterher und haben uns noch nicht mal auf einen Namen für das neue Unternehmen verständigt", sagte ein mit dem Vorhaben betrauter Infineon-Manager der "Welt am Sonntag". Der ab Jahresmitte geplante Börsengang der Speicherchipsparte sei deshalb "in diesem Jahr vermutlich nicht mehr zu schaffen".

    Auch Banken, die mit Infineon um einen Auftrag zur Durchführung des Börsengangs verhandeln, sind zunehmend verunsichert. "Wichtige Details sind reihenweise ungeklärt, so dass wir bei unseren Vorbereitungen immer wieder aufs neue gebremst werden", sagt ein Investmentbanker der Zeitung. Allein der weltweite Markenschutz des Firmennamens beanspruche mehrere Monate. "Wir dachten eigentlich, das Management hat die einfachsten Fragen schon lange geklärt." Es verfestige sich der Eindruck, "dass Infineon-Chef Ziebart noch gar nicht genau weiß, was er eigentlich will".

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    26.02.06 17:32 #27 Banken Die wahren Zins-Champions (EuramS)
    Banken Die wahren Zins-Champions (EuramS)

    Online-Banken zahlen bis zu acht Prozent auf Tagesgeld. Warum das vermeintliche Super-angebot dennoch nicht erste Wahl ist. Und welche Bank unterm Strich die beste für Sparer ist Seite 59

    von Stephan Haberer

    An Deutschlands Frühstückstischen gibt’s derzeit viele glänzende Augen: Beim Blick auf den Medaillenspiegel der Tageszeitungen präsentiert sich die deutsche Olympiamannschaft in Top-Form. Da ist es letztlich auch egal, daß wir in mancher olympischen Paradedisziplin erst gar nicht antreten – dafür schießen und laufen wir um so besser. Der Medaillenspiegel – eine Zusammenfassung der sportlichen Leistungsstärke einer Nation. Auch in anderen Bereichen bieten sich solche Momentaufnahmen an. Etwa bei Online-Banken. Welches Institut hat das beste Gesamtangebot bei Tages- und Festgeld? Eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. EURO am Sonntag wertete dafür Tagesgeld-, kurz- und langfristige Festgeld- sowie Sonderangebote von 14 Direktbanken aus.

    Gerade in Zeiten von Mini-Zinsen sind die Kunden auf möglichst gute Konditionen angewiesen. Wer hier auf das erstbeste Angebot hereinfällt, muß sich nicht wundern, wenn er unterm Strich sogar unmerklich Verluste einfährt. So lag die jährliche Teuerungsrate laut Angaben des Statistischen Bundesamts im Januar bei 2,1 Prozent. Das heißt: Wirft ein Konto weniger als 2,1 Prozent Zinsen ab, nimmt der reale Wert des angelegten Kapitals ab – Kaufkraft geht verloren. Und da ist eine eventuell auf die Zinsen zu zahlende Kapitalertragssteuer noch nicht einmal berücksichtigt.

    "Jeder Zins unter 2,5 Prozent bedeutet für Anleger nach Steuern einen Kaufkraftverlust", gibt Max Herbst, der Chef der Frankfurter Finanzberatung FMH, als Faustregel aus. Ein gutes Angebot zeichnet sich für den Zinsexperten durch weitere Kriterien aus: "Der Zinssatz sollte für möglichst lange Zeit und auch für höhere Beträge gelten. Zudem sollte das Angebot möglichst ohne weitere Einschränkungen erhältlich sein." Auch in Euro-Land scheint sich die Niedrigzinsphase jedoch langsam ihrem Ende zu nähern.

    Fast alle Experten erwarten, daß der Rat der Europäischen Zentralbank bei seiner Sitzung am 2. März die Leitzinsen auf 2,5 Prozent erhöht. An den Terminmärkten wird bis zum Jahresende sogar mit Leitzinsen von bis zu 3,2 Prozent gerechnet. Für Anleger ist es derzeit also kaum sinnvoll, Kapital in langfristige Festgeldanlagen zu stecken. Nach der Leitzinserhöhung dürften sich – wenn auch mit zeitlicher Verzögerung – die Konditionen für Privatanleger auf breiter Front wieder verbessern. So hat Mitte der vergangenen Woche die ING-Diba, Marktführer bei Tagesgeld in Deutschland, bereits vor dem erwarteten Zinsentscheid angekündigt, ab dem 15. April statt der bisherigen 2,25 Prozent im Jahr 2,5 Prozent fürs Tagesgeld zu zahlen.

    Aber was heißt das für aussagekräftige Vergleiche? Da es derzeit wenig bringt, Gelder für längere Zeit fest anzulegen, müssen logischerweise Tagesgeldangebote stärker gewichtet werden als solche, bei denen das Kapital mehrere Monate oder sogar Jahre fest gebunden ist und man von Zinssteigerungen nicht profitiert.

    Der Vergleich im einzelnen: Bei der Auswertung wurden vier Kategorien – Tagesgeld, Festgeld bis zwölf Monate, Festgeld ab zwei Jahre sowie Sonderangebote (siehe Kästen auf Seite 60) – mit bis zu neun Unterkategorien bewertet. Dabei erhielt in jeder Unterkategorie (jeweils eine bestimmte Laufzeit) das Produkt mit dem jeweils höchsten Zinssatz zehn Punkte, das mit dem zweitbesten Zins neun Punkte und so fort. Anschließend wurde die erreichte Punktzahl je Bank und Kategorie durch die Anzahl der Bankprodukte je Kategorie geteilt. Nun zur Gewichtung: Die Angebote für täglich verfügbares Geld bestimmten das Endergebnis zu 50 Prozent. Mit je 20 Prozent flossen die beiden Festgeldkategorien – kurz und langfristig – in die Wertung ein. Und zu zehn Prozent bestimmten Sonderangebote das Endergebnis. Grund der geringen Gewichtung: Hier verkomplizieren oft viele Zusatzbedingungen die Angebote, Superzinsen werden nur für kurze Zeit gewährt. Oder es handelt sich um wenig sinnvolle Kombiprodukte aus Festgeld und Fondsanlage. "Von Koppelgeschäften sollten Anleger die Finger lassen. Sehr oft sind das Schaufensterangebote, mit denen lediglich neue Kunden geködert werden sollen", meint etwa Thomas Bieler, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Zurück zum Vergleich. Die gewichteten Punktzahlen in den einzelnen Kategorien wurden im Anschluß zusammengezählt. Die Bank mit der höchsten Punktzahl landete ganz oben auf dem Siegertreppchen.

    Gewonnen hat: die 1822direkt. Die Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse ist nicht nur bei Tagesgeld mit dem Produkt

    CashSpecial Spitze, das immerhin 2,75 Prozent Zinsen bringt, sondern sie bietet auch das beste Gesamtangebot. Knapp dahinter die BMW-Bank, die konstant Spitzenkonditionen bei den Festgeldangeboten mit zwei bis zehn Jahren Laufzeit abliefert. Auf dem dritten Platz die Citibank – die sich selbst als Multi-Channel-Bank sieht–, die beim Tagesgeld mit 2,75 Prozent gleichgute Zinsen bietet wie der Gesamtsieger. Dieser Satz wird bei Kontoeröffnung sogar für ein ganzes Jahr garantiert. Für alle, die sich nicht nur für den großen Überblick im Medaillenspiegel interessieren: In der Kategorie Festgeld mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr konnte die Netbank mit zwei ersten (drei und zwölf Monate) und zwei zweiten Plätzen (ein und sechs Monate) überzeugen. Berücksichtigt man jedoch die bevorstehende Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank, ist das sinnvollste Produkt hier aber das Festgeld Plus der Comdirect mit einem Monat Laufzeit und immerhin einer Verzinsung von 2,7 Prozent im Jahr. Oder sollte man sein Geld doch lieber in Euro-Geldmarktfonds stecken, die Anlagealternative für risikolose Rendite und sofortige Verfügbarkeit in unbegrenzter Höhe? Nein, davon rät Zinsprofi Herbst Kleinanlegern derzeit ab: "Wegen der Verwaltungskosten eines Fonds können sie selbst dann nicht besser abschneiden, wenn keine Depotgebühren und Ausgabe-Aufschläge fällig werden." Ein Blick in die Fondsstatistik gibt ihm recht: Mehr als 2,4 Prozent hat kein Euro-Geldmarktfonds in den vergangenen zwölf Monaten zugelegt – 0,3 Prozentpunkte weniger als die besten Tagesgeldkonditionen.
    Bleiben die Sonderangebote. Hier scheint auf den ersten Blick ebenfalls die Netbank das beste zu haben. Doch die sechs Prozent, die sich bei Anlagebeträgen von 30000 bis 100000 Euro sogar auf acht Prozent erhöhen, gibt’s nur für drei Monate. Das wurde bei der EURO-Bewertung selbstverständlich berücksichtigt. Der angebotene Zinssatz wurde auf einen Anlagezeitraum von einem Jahr umgerechnet. Da hat dann CortalConsors mit 4 for you klar die Nase vorn. Vier Prozent aufs Jahr bietet sonst keine Online-Bank. Doch selbst dieses Produkt hat Haken. So müssen Anleger ein Depot mit mindestens 4000 Euro Volumen bei CortalConsors eröffnen, außerdem darf der Depotwert nicht unter 3000 Euro sinken, solange man den Superzins bekommt. Und: Die vier Prozent gibt’s auf höchstens 10000 Euro. Zudem gilt es nur für Anleger, die bisher noch kein Depot bei dieser Online-Bank haben. Ein Neukunde ist den Managern bei CortalConsors damit im Höchstfall 226 Euro wert. Zwar bekommt er bis zu 400 Euro Zinsen gutgeschrieben, allerdings muß man davon ehrlicherweise 174 Euro abziehen.

    Warum? Wie der FMH-Index ausweist, zahlen deutsche Banken derzeit im Schnitt 1,74 Prozent aufs Tagesgeld – macht bei 10000 Euro den abgezogenen Betrag. Noch ein Tip: Auch wenn es lästig ist, sollte man vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos die jeweiligen Bedingungen und Zinskonditionen genau studieren. Sonst hat gerade diese Offerte eine Fußangel, die das Angebot unattraktiv macht. Und das ist fast so ärgerlich, wie wenn eine olympische Medaille nachträglich aberkannt wird.

    Gruß Moya

     

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    26.02.06 19:40 #28 Infineon will von Problemen bei Speicher
    Infineon will von Problemen bei Speicher-Abspaltung nichts wissen

    Der Chiphersteller Infineon hat einen Bericht über Probleme bei der geplanten Abspaltung des Geschäftsfeldes Speicherchips zurückgewiesen. Doch es bleiben Unsicherheiten.



    HB MÜNCHEN. "Wir haben immer gesagt, dass wir zum 1. Juli die Speichersparte ausgliedern, da liegen wir gut im Plan", sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntag in München. "Alles andere sind Gerüchte und Spekulationen, die wir nicht kommentieren."

    Der Sprecher reagierte damit auf einen Bericht der "Welt am Sonntag". Die Zeitung hatte einen mit dem Vorhaben betrauten Infineon-Manager mit den Worten zitiert: "Wir hinken beim Zeitplan hoffnungslos hinterher und haben uns noch nicht mal auf einen Namen für das neue Unternehmen verständigt." Der ab Jahresmitte geplante Börsengang der Speicherchipsparte sei deshalb "in diesem Jahr vermutlich nicht mehr zu schaffen".

    Auch Banken, die mit Infineon um einen Auftrag zur Durchführung des Börsengangs verhandeln, seien zunehmend verunsichert, hieß es in dem Bericht. "Wichtige Details sind reihenweise ungeklärt, so dass wir bei unseren Vorbereitungen immer wieder aufs neue gebremst werden", sagte ein Investmentbanker der Zeitung. Allein der weltweite Markenschutz des Firmennamens beanspruche mehrere Monate. "Wir dachten eigentlich, das Management hat die einfachsten Fragen schon lange geklärt.

    Infineon-Chef Wolfgang Ziebart hatte zuletzt einen Börsengang als bevorzugte Option bezeichnet. Einen Zeitplan der damit entstehenden neuen Firma, die intern den Projektnamen "Cello" trägt, nannte der Vorstandschef des Mikrochip-Herstellers bislang allerdings nicht. Auf der Hauptversammlung in der vergangenen Woche hatte der Vorstandschef durchblicken lassen, dass "Cello" wohl im Ausland das Börsenparkett betreten wird.



    Quelle: Handelsblatt.com

     

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