7C Solarparken ein starker Wachstumswert!...

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eröffnet am: 20.11.15 09:36 von: Joker9966 Anzahl Beiträge: 370
neuester Beitrag: 28.05.22 10:22 von: moneymakerzzz Leser gesamt: 178170
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20.11.15 09:36 #1 7C Solarparken ein starker Wachstumswert!...
Ich finde es wird Zeit für ein neues Thread, schon alleine wegen dem neuen Namen.
7C Solarparken betreibt Solarparks vor allem in Deutschland (noch).
Solarkraftwerke werden meist gekauft und stark verbessert.
Als Stromerzeuger ist das Unternehmen weniger anfällig für Preisschwankungen und Krisen im Solarmarkt. Das EEG garantiert dabei eine feste Einnahmevergütung.
Das Geschäftsmodell ist vergleichbar mit dem von Capital Stage.

Es ist hier nur eine Frage der Zeit, bis auch größere Investoren anklopfen und investieren, dies sollte dann dem Kurs der Aktie richtig Auftrieb geben…
Daher halte ich eine Kursverdoppelung bis Vervierfachung in den kommenden Jahren für durchaus möglich.
 
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21.10.21 14:54 #346 7c steigt über GD200
Noch immer kämpft der Kurs um eine klare Richtungsentscheidung.
Heute erneut an/bei/über dem GD200 (ca, 4,03).
Noch ist zwar keine Entscheidung gefallen, aber mir scheint es fast so, dass die Bullen langsam aber sicher die Oberhand gewinnen.  
01.11.21 23:04 #347 7C steigt mit der Branche
Ich habe 7C in meinem wikifolio.
In folgendem Video habe ich fünf Projektierer vorgestellt: https://youtu.be/z9gKqg_6Ak4  
19.11.21 15:57 #348 #347

Du hast die Auswirkungen des Marktpreismodells gar nicht im Video erwähnt. Ich habe es so verstanden und ich gebe auch zu, das es so eigentlich nicht bleiben kann. Aber andererseits sind die Kostenrelationen heute einfach so und Strom aus Photovoltaik ist dann schlicht so profitabel.

Beispielrechnung:
Ausschreibung im EEG mit Zuschlag zu 5,6 Cent kWh als Vergütung. Seit 2016 kann zwischen der EEG-Vergütung oder dem Marktmodell gewählt werden. Und das monatlich! CDU/CSU hattten das gemacht, weil sie nie dachten, das der Strompreis die aktuelle Höhe erreichen würde.

Im ersteren Modell bekommt der Anlagenbetreiber die 5,6 Cent und der Netzbetreiber (?) verkauft den Strom weiter. Erlöst der damit z.B. 3 Cent, holt er sich 2,6 Cent aus der EEG-Umlage. Wählt der Anlagenbetreiber das Marktmodell, dann wird sein Strom über die EEX (?) verkauft - oder muss er sich selbst täglich darum kümmern? Er bekommt jedenfalls den Marktpreis Solar, die Differenz zu den 5,6 Cent wird wieder über die EEG-Umlage ausgeglichen und zusätzlich bekommt er eine kleine Prämie. Mit den 5,6 Cent macht er vllt. so 5 % durchschnittliche Rendite auf sein Invest. Also 0,28 Cent Gewinn pro kWh.

Jetzt lag der Marktpreis Solar im Mittel im Oktober 2021 bei 12,8 Cent. Angenommen der Anlagenbetreiber ist vor dem Oktober vom EEG- in das Marktmodell gewechselt, dann bekommt er statt 5,6 12,8 Cent Vergütung. EEG-Zulage gibt es keine mehr und deshalb fällt die EEG-Umlage der auch im Jahr 2022 rasant.

Der Gewinn pro kWh liegt dann nicht bei eigentlich kalkulierten 0,28 Cent, sondern bei 7,2 Cent. Die Gewinnmarge liegt dann nicht mehr bei 5 %, sondern bei fast 130 %!


Das gilt aber nicht für alle Anlagen, sondern nur für die Anlagen, die berechtigt sind vom EEG- in das Marktmodell zu wechseln. Und gilt natürlich angepasst auch bei Windkraftanlagen. Wieviel das bei 7C Solarparken ist, hatte die AG schon bekanntgegeben.

Jetzt kann man für sich abschätzen, wie sich der Strompreis in Deutschland die nächsten Jahre entwickelt und was das für Folgen hat. Für die Stromkäufer. Und für die Stromverkäufer, die keine Preisaufschläge wie z.B. für CO2-Zertifikate verdienen müssen.

 
19.11.21 17:25 #349 Ein weiterer Aspekt ist,
dass sich die Weiternutzung nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung in einem völlig anderen Licht darstellt. Lange Jahre herrschte die Meinung bei einigen Skeptikern vor, das man eine Photovoltaikanlage danach nur abbauen und entsorgen könnte. Tatsächlich könnte danach erst die profitabelste Zeit kommen, wenn man an Anlagen mit Installation nach ca. 2010 bis 2016 denkt.

Bei Windkraftanlagen ist das aufgrund der mechanischen Belastungen durch den Wind und der benötigten Ersatzteile grundsätzlich anders. Stellen die Hersteller den Support ein, dann kann ein einzelnes fehlendes Bauteil, das man auch nicht per 3D-Druck selbst herstellen kann, zum Abbau führen. Dito ist die Genehmigungslage eine kompliziertere.

Qualitäts-Photovoltaikmodule können hingegen auch 40 Jahre und mehr einspeisen - ein quasi Verfallsdatum gibt es m.E. dort bisher nicht. Natürlich kann es wirtschaftlich sein, eine begrenzte Dachfläche durch heute wesentlich leistungsfähigere Module zu ersetzen. Aber ein muss für einen neuen Investitionsaufwand dafür gibt es bei z.B. Flächen im Eigenbesitz nicht.
 
24.11.21 09:55 #350 Die Auswirkung des
Marktpreises zeigt sich natürlich nicht während der Wochen um die Wintersonnenzeitwende. Im Jahrestief werden weniger als 10 % vom Jahreshoch erzeugt.

Wichtig sind die 6 Monate März bis August und wie dann die Marktpreise sind. Allerdings gilt das System eines weiter steigenden CO2 Preises auch für den Erdgaspreis, obwohl es zu Erdgas derzeit keine akzeptierte Alternative in Deutschland gibt. Bis die kleinen nicht radioaktiven Atomkraftwerke aufbaubar sind, dauert es wohl noch.

Insofern kann man die Zukunft ziemlich gut kalkulieren.
 
28.11.21 13:22 #351 7C Solarparken Update-Ausblick
Ganz heimlich still und leise hat 7C Solarparken am 25.11.21 ein m.E. sehr interessantes Event veranstaltet und einige hochinteressante Einblicke in den Geschäftsverlauf und einen Ausblick in die Zukunft gewährt. Die Präsi hierzu ist auf den IR-Seiten zu finden. Kernaussagen sind folgende:

O Erneut leichte Anhebung der Guidance für 2021, nun wird ein EBITDA von 45,5 Mio. Euro erwartet (zuvor 44,4, im Vgl. 2020: 42,9). Der CFPS wird nun bei 0,51 Euro erwartet, zuvor 0,50 und 2020 0,57 (Hauptreiber für den Rückgang ist die -durch die KE- gestiegene Aktienanzahl nun 71,6 Mio. vs. 62,3 Mio. in 2020).
O Man erwartet für 2022 -basierend auf dem aktuellen Umfeld- deutlich höhere Marktpreise, nämlich 104 Euro je MWh Solarstrom vs. 78 in 2021. Mindestens geht man jedoch von 89 Euro aus., d.h. mind. 14 Prozent höher als 2021.
O Das EBITDA soll sich folglich auf mindestens 51,3 Mio. Euro und der CFPS auf 0,54 Euro erhöhen. Materialisieren sich die aktuell erwarteten -noch besseren- Zahlen, werden 54,1 Mio. Euro und 0,58 Euro CFPS ins Schaufenster gestellt.
O Obendrein gibt es noch ein klares Statement zur Dividendenpolitik. Für die Jahre 2021-2024 soll en stabil und verlässlich 0,11 Euro gezahlt werden. Dies wird beibehalten, so lange der CFPS in der Range von 0,50-0,60 Euro liegt.
 
01.12.21 09:51 #352 Außergewöhnlich gutes Interview
01.12.21 11:52 #353 das Interview
scheint sogar sehr gut anzukommen laut Kurs  
20.12.21 09:03 #354 Nachkauf
Ich kaufe in der allgemeinen Marktschwäche zu Beginn dieser Woche nach.
Strompreise gestern in der 18Uhr Auktion 466€/MHW. fast 4 mal so hoch wie von 7C konervativ ´kalkuliert für 2022.
Und Frankreich will seine AKWS längere Zeit abgeschaltet lassen. RWE warnt vor Gasknappheit. Ich glaube nicht an fallende Strompreise.  
20.12.21 15:39 #355 Yep

eeg preis ca 5 cent für neuere anlagen. marge hieraus knapp 1 cent/kwh.

sind die marktpreise höher können anlagenbetreiber via ppa-verträge aussteigen und am freien markt verträge abschliessen. stand letzte woche zw 0,6 und 0,7 cent. aktueller börssenpreis um die 44 cent. 10x höher als vor 1 jahr. wird nach dem winter winter wieder fallen da die grundversorgung am gaspreis hängt. das verrückte ist , dass die kleinen energierversorger und auch die industrie tu 70% bis ende märz die stromversorgung aufgrund der hohen preise ( zu 15 u 25 cent) keine verträge abgeschlossen haben. jetzt dteht der spotpteis bei über 40 cent.  jetzt ist vielerorts der leidensdruck so hoch das viele einen ppa vertrag über 7 cent plus x abschliessen, bei lfz von 10 jahren. bedeutet für neuere oben erwähnte solaranlagen nicht mehr 5 cent umsatz/ kwh und einen knappen cent marge. bei 7 cent dann knapp 3 cent marge. bei gleicher menge an verkaufbarem solarstrom. wichtig um so älter die anlage um so geringer der vorteil, da altanlagen meit deutlich höher nach eeg vergütet werden als die anlagen der jahre 2019 ff. anlagen die 2021 und 21 errichtet wurden werden jetzt zur gelddruckmaschine. am besten porfolio von den anlagenbetreibern checken. wer in welchem jahr wie viel errichtet hat. um so besser die quote der neuzeiterrichten um so mehr cashcow. verrückt wae da grad los ist  
21.12.21 11:56 #356 Strombörse
Strompreise heute für die 17Uhr Auktion 620€/MHW!!!  
03.01.22 11:23 #357 starke
Performance und es dürfte weiter anziehen. Ein Tipp fürs neue Jahr: cloudberry Clean Energy, hier geht auch bald die Post ab:)  
02.03.22 18:29 #358 News
 7C Solarparken (WKN: A11QW6 / ISIN: DE000A11QW68) gibt heute bekannt, dass sich drei große PV-Dachprojekte in Belgien in der fortgeschrittenen Bauphase befinden.

* In Deinze wurde eine 1,1 MWp PV-Anlage auf dem brandneuen Standort "Wegmarkeringen De Groote" gebaut. Die Anlage muss lediglich ans Netz angeschlossen werden, was für das Ende Q2 2022 geplant ist. Es wurden Komponenten von Renesola and Huawei verwendet. Der Vorstand strebt einen spezifischen Ertrag von knapp 900 kWh/kWp an. Etwa 20% des Stroms werden über ein PPA vor Ort an den Dacheigentümer verkauft, während der überschüssige Strom in das Netz eingespeist wird.  

In Meer befindet sich derzeit ein 2,6 MWp Projekt auf einer neuen Logistikhalle, die "Neele Vat Logistics / Oostvogels" gehört, im fortgeschrittenen Baustadium. Der Netzanschluß wird für Ende Q2 2022 erwartet. Die Anlage ist mit Amerisolar Modulen und Huawei Wechselrichtern ausgestattet und soll 850 kWh/kWp liefern. Der Vorstand schätzt, dass mehr als ein Drittel des am Standort produzierten Stroms über ein PPA vor Ort verkauft wird.

Der Bau einer 2,3 MWp PV-Anlage in Oudenaarde mit Komponenten von Longi Solar und Huawei auf dem Gelände von Samsonite hat begonnen. Der Vorstand strebt einen spezifischen Ertrag von mind. 850 kWh/kWp an. Etwa zwei Drittel des von der Anlage erzeugten Stroms sollen vor Ort verkauft werden.

Neben diesen drei großen Dachanlagen hat 7C Solarparken auch eine 0,2 MWp Anlage in Ninove (Almepro Standort) und eine 0,1 MWp Anlage in Malderen (Houthandel Van Hemelrijck) hinzugefügt. Durch die Aufnahme dieser neuen belgischen Projekte in das konsolidierte IPP Portfolio des Konzerns wird die Kapazität auf 344 MWp (gegenüber derzeit 338 MWp) steigen. Vorausgesetzt, es gibt keine Verzögerungen bei dem geplanten Netzanschluss und der Lieferung und dem Aufbau der Transformatoren, werden die Projekte ab Q3 2022 zum Umsatz beitragen. Auf Gesamtjahresbasis werden diese drei Projekte EUR 0,3 Mio. zum Konzern-EBITDA beitragen.

Steven De Proost, CEO der 7C Solarparken AG kommentiert: "Hohe Energiepreise veranlassen Industriekunden nach Alternativen zu suchen, die ihre Stromrechnung senken könnten. Wir bieten Lösungen an, indem wir ein PV-Projekt am Standort des Kunden entwickeln und den Strom durch einen direkten PPA an denselben Kunden verkaufen, der anschließend Übertragungs- und Verteilungsnetzkosten vermeidet. Die Größe, die Kapitalkostenvorteile und die operative Exzellenz von 7C Solarparken stellen sicher, dass der Kunde im Vergleich zu einer Direktinvestition von einer kostengünstigeren und nachhaltigeren PV-Dachanlage profitiert. Zahlreiche mittelgroße Projekte werden derzeit entwickelt und werden bald mit dem Bau beginnen."

http://www.solarparken.com/pressemitteilungen.php  
17.03.22 11:31 #359 Aktienanalyse
25.03.22 16:35 #360 Ich bin seit Heute dabei !
Ich habe 400 Stück zu 1800 Euro, inkl. Gebühren, gekauft.
7C Solarparken ist, wie ich finde, ein sehr gutes Investment und absolut "GRÜN".  
01.04.22 11:43 #361 @360: Willkommen an Bord bei 7C Solarparke.
01.04.22 12:16 #362 Danke Frankeninvestor !
13.04.22 18:11 #363 Zahlen
Die 7C Solarparken hat 2021 auf Basis des Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) operativ ein Rekordergebnis erzielt. Wie der Konzern mitteilte, stieg das Ebitda auf 48,6 (Vorjahr: 42,9) Millionen (Mio.) Euro. Gründe waren zum einen der Ausbau des IPP-Portfolios von 256 Megawatt Spitzenleistung (MWp) auf 339 MWp. Zum anderen trug der Anstieg der Strompreise auf über EUR 70/MWh ab Juni 2021 dazu bei. Negativ wirkten sich hingegen Sonneneinstrahlung und spezifischer Ertrag aus, die um 7-8% gegenüber 2020 sanken. Die Eigenkapitalquote des Konzerns stieg von 35% auf 39%. Der Cash-Flow pro Aktie (CFPS) sank hingegen auf 0,56 Euro gegenüber EUR 0,57 im Jahr 2020. Dies war aber deutlich besser als die jüngste Prognose von EUR 0,51. Der Vorstand schlägt ferner eine gleichbleibende Dividende von EUR 0,11 pro Aktie vor.

Prognose 2022: abhängig vom Strompreis

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 basiert auf einem operativen IPP-Portfolio von 339 MWp ohne Beitrag aus weiterem Wachstum und unter der Annahme einer Rückkehr zu einem moderaten Einstrahlungsjahr ab April 2022. 7C Solarparken gibt für 2022 eine Prognose mit zwei Szenarios vor. Im ersten Szenario geht der Konzern von einem Strompreis von EUR 126/MWh für den Rest des Jahres aus, woraus sich ein Ebitda von 55,4 Mio. Euro und ein CFPS von 0,61 Euro ergibt. Das zweite Szenario geht von einer Begrenzung der Strompreise aus (Schätzung des Vorstands: EUR 70/MWh) – in Übereinstimmung mit den jüngsten Leitlinien der Europäischen Kommission zu erlaubten Energiemarkteingriffen.  Eine solche etwaige Marktlagegewinn-Abgabe würde sich direkt auf die Prognose auswirken. Das Ebitda würde entsprechend geringer mit 49,1 Mio. Euro ausfallen. Der CFPS würde bei EUR 0,53 liegen. Hohe/höhere Strompreise oder das Ausbleiben einer solchen Abgabe würden die Gewinndynamik im Laufe des Jahres eindeutig unterstützen.   

Steven De Proost, CEO der 7C Solarparken AG: „Wir haben erneut bessere als die erwarteten Zahlen geliefert, wurden aber von schlechten Wetterbedingungen beeinflusst. Wir verzeichneten ein Rekord-Kapazitätswachstum auf 339 MWp und erwirtschafteten einen Rekord-Konzernergebnis von EUR 10,6 Mio. Wir planen unsere Anlagenkapazität in diesem Jahr auf 400 MWp auszubauen, und sollten – ohne staatliche Eingriffe-  vor allem in der Lage sein, aufgrund des höheren Strompreises im Vergleich zum Vorjahr eine erhebliche Verbesserung der Cashflows zu erzielen.”

https://www.solarserver.de/2022/04/07/...-beim-ebitda-rekordergebnis/  
26.05.22 10:11 #365 bissl fragwürdig,
weshalb die nicht die Prognose erhöhen. Tiefstapelei hoch zehn. naja irgendwann müssen sie es im Laufe des Jahres machen  
26.05.22 10:22 #366 jep, Prognose ist ein Witz
anders kann ich es nicht sagen. zumal 1/4 jetzt bis 2023 safe zum 3fachen preis drin steht. selbst mit deckel müsste man da deutlich mehr verdienen...!  
27.05.22 12:59 #367 Ist das nicht eine verkappte Gewinnwarnung?
AUSBLICK

"Die im zusammengefassten Konzerngeschäftsbericht 2021 dargestellte Zwei-Szenario-Prognose für das Jahr 2022 wird bestätigt. Der Vorstand wird die Prognose weiter verfeinern, sobald sich eine bessere Sicht auf mögliche staatliche Eingriffe angesichts der aktuellen Strompreise ergibt.

Prognose 2022
                
§
Szenario 1: Umsätze EUR 68,0 Mio. EBITDA EUR 55,4 Mio.
                
§
Szenario 2: Umsätze EUR 61,8 Mio. EBITDA EUR 49,1 Mio.

Die Annahmen der Konzernprognose werden im zusammengefassten Konzerngeschäftsbericht 2021 erläutert. Das zweite Szenario geht von einem staatlichen Eingriff mit einem gedeckelten Strompreis von EUR 70 / MWh aus, sofern die feste Einspeisevergütung unter diesem Preis liegt, andernfalls wird diese (höhere) Einspeisevergütung angenommen."

D.h. sie gehen selber davon aus, dass ein Strompreisdeckel kommen wird. Wenn EDF, Enel und nun Shell mit Sondersteuern belegt werden, ist es eigentlich klar, dass es auch bei erneuerbaren dazu kommen wird. Konsensschätzung ist 67 Mio laut Marketscreener bei 197 Mio Verschuldung. Viel Glück den Investierten wenn die Zinswende kommt.  
27.05.22 17:08 #368 Nein
Keine verkappte Gewinnwarnung. Lediglich ein Hinweis auf zwei unterschiedlich eintretende Szenarien.
Z.Zt.ist der Strompreis hoch daher denke ich das für 2022 eher die höhere Prognose steht.

Für mich leistet das Management hervorragende Arbeit und ist in seinen Prognosen immer konservativ. Wenn mehr unterm Strich steht umso besser.

Der einzige Nachteil ist,so witzig das klingt, die abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung.Und das Portfolio wächst ständig.
Über die ständigen KE kann man geteilter Meinung sein. Aber Cashflow ist hoch und das Risiko in dieser Aktie relativ gering.


 
27.05.22 19:39 #369 .."klar, dass es auch bei erneuerbaren dazu ko.
#367
Wie kommst Du denn auf den Bolzen?

Definitiv ist unsere Regierung anders gestrickt als die in Frankreich oder in Portugal, hier wird man die erneuerbaren sicher nicht in einen Topf werden mit den fossilen! Eine wie auch immer geartete Deckelung wird - wenn überhaupt - für die 7C doch eher auf hohem Nievau stattfinden.

Im übrigen wird die EDF für die entgangenen Gewinne höchstwahrscheinlich entschädigt werden müssen. In Frankreich ist die Rede davon, die Stromsteuer zu kappen. Aber dort ist das ganze ja auch hauptsächlich dem Wahlkampf geschuldet - wir haben den ja schon hinter uns.

 
28.05.22 10:22 #370 zinsen
anlagen sind auf die gesamte laufzeit finanziert. zinsen treffen wenn dann die neuen anlagen. aber die baut man nur, wenn die sich rechnen...und dazwischen profitiert man von den hohen strompreisen. Get ur facts right...  
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