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Volkswagen: Diesel-Autos werden in Europa zum Auslaufmodell - Aktienanalyse




22.11.20 19:39
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autokonzerns Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Diesel-Autos würden nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer in Europa jetzt zum Auslaufmodell. In den ersten neun Monaten dieses Jahres seien nur noch 27% aller Zulassungen in Westeuropa Diesel-Autos gewesen - gegenüber 31% im vergangenen Jahr und 58% 2011.

"Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs frisst den Diesel auf", habe Dudenhöffer in einer Studie geschrieben. Strengere CO2-Vorgaben der EU und das Verbot neuer Autos mit Verbrennermotoren in Großbritannien würden die Talfahrt beschleunigen. "Es ist ein leiser Abschied, aber ein Trend, der nicht mehr aufzuhalten ist: Europa verabschiedet sich vom Diesel", so Dudenhöffer.

"Mit Europa verliert der Diesel seine einzige noch verbleibende Marktregion. Diesel wird wieder zum Nutzfahrzeug-Aggregat", habe der Professor erklärt. Die Kosten für die Entwicklung neuer Dieselmotoren würden sich kaum mehr rentieren. "Für CO2-Einsparungen gibt es deutlich bessere Alternativen als den Diesel."

Auch bei den deutschen Autobauern sei dieser Trend klar zu beobachten. Der VW-Konzern z.B. habe vor Kurzem angekündigt, knapp die Hälfte seiner geplanten Gesamtausgaben von etwa 150 Mrd. Euro bis einschließlich zum Jahr 2025 in Zukunftstechnologien wie alternative Antriebe und Digitalisierung zu investieren. Für Elektroantriebe würden mit 35 Mrd. Euro noch einmal 2 Mrd. Euro mehr veranschlagt als bei der letzten Planung Ende 2019 bis 2024.

Die Volkswagen-Vorzugsaktie habe in den vergangenen Wochen ordentlich Gas gegeben. Kurzzeitig habe das Papier sogar über das Juni-Hoch steigen, um aber anschließend wieder darunter zurückzufallen. Nun gelte es, dieses nachhaltig zu überwinden. "Der Aktionär" empfehle, die Gewinne bei der Volkswagen-Vorzugsaktie laufen zu lassen, so Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 22.11.2020)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
151,76 EUR -0,80% (20.11.2020, 22:26)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
152,14 EUR -0,25% (20.11.2020, 17:35)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (22.11.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007664039 766403 187,74 € 79,38 €
Metadaten
Ratingstufe:Ohne
Analysten: Marion Schlegel
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