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DAX: Entscheidung rückt näher




01.07.20 08:00
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Leitindex hat sich zum Ende des zweiten Quartals gut behaupten können - unterstützt von steigenden Stimmungsindikatoren in China und den USA, so die Analysten der Helaba.

In den vergangenen drei Monaten sei der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) um mehr als 30% gestiegen. Dies sei der größte Quartalsanstieg der jemals zu beobachten gewesen sei. So verwundere es nicht, dass den Optimisten allmählich die Puste ausgehe. Verschiedene Wirtschaftsforschungsinstitute und Prognostiker hätten gestern zudem ihrer konjunkturellen Skepsis Luft gemacht. Allerdings sei die Erwartung, dass es noch einige Quartale dauern werde, bis das Vorkrisenniveau der volkswirtschaftlichen Gesamtleistung wieder erreicht werde, nicht neu. Auch die Analysten der Helaba hätten mehrfach darauf verwiesen. Insofern seien die Schlagzeilen-trächtigen Kommentare zwar zur Kenntnis genommen worden, größere Impulse habe es aber nicht gegeben und das deutsche Leitbarometer habe ohne klare Richtung tendiert. Zur Schlussglocke seien 12.310 Punkte und ein Plus von 0,6% zu Buche gestanden.

Den Marktteilnehmern fehle ein deutlicher, womöglich datenseitiger Impuls, der wieder für mehr Risk-On-Stimmung sorgen könne. Möglicherweise gebe es diesen heute in Form des ADP-Beschäftigungsreports in den USA. Nachdem Millionen von Jobs während der Corona-Krise gestrichen worden seien, könnten die Lockdown-Lockerungen einen Gegenimpuls mit sich bringen. Der US-Arbeitsmarkt habe somit den Tiefpunkt durchschritten. Die europäischen Einkaufsmanagerindices würden dagegen das Bild verbesserter Perspektiven lediglich unterstreichen, eine völlig neue Sicht auf die Konjunktur werde daraus kaum abzuleiten sein.

Charttechnik

Auch technisch betrachtet nähere sich möglicherweise die Entscheidung. Der März-Aufwärtsimpuls sei noch intakt und der DMI stehe noch im Kauf. Allerdings werde anhand des sinkenden ADX deutlich, dass der Trend an Kraft verliere und so würden die Risiken zunehmen. Ein Bruch der Unterstützungslinie bei 12.230 könnte die Konsolidierungsphase beenden und eine Korrektur bis zum 38,2%-Fibonacci-Level bei 11.133 Zählern wäre dann möglich. Ein Anstieg über die Junihochs bei 12.616 und 12.913 würde dagegen das Bild wieder deutlich aufhellen und der Aufwärtstrend würde dem DAX den Weg zu neuen Hochs weisen. (01.07.2020/ac/a/m)







 
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